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Alt 13.04.17, 17:50   #661
LE Mon. hist.
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Und weil es hier immer noch um Lars Fassmann und sein Konzept geht:

MDR Sachsenspiegel, 11.4.2017
Frühlingserwachen im Gründerzeitviertel
Das Gründerzeitviertel Sonnenberg in Chemnitz war lange dem Abriss geweiht. Langsam kommt aber wieder Leben ins Quartier. Und das liegt auch an Lars Fassmann.
http://www.mdr.de/mediathek/mdr-vide...deo-97898.html

In dem MDR-Beitrag ist von etwa 16 Gebäuden die Rede und das ist auch die Größenordnung, von der er vor geraumer Weile mir gegenüber sprach.

@Poldi. Dazu gab es vor ziemlich genau einem Jahr, am 21.04. 2016, eine Veranstaltung im Lokomov: "Die Versprechen der kreativen Zwischennutzung – Kritische (Aus-)Blicke". http://kompott.cc/aktuelles/

Auch Mandy Knospe und Lars Fassmann waren dabei und haben intensiv und konstruktiv mitdiskutiert. Soweit ich weiß, handelt es sich bei Fassmanns Häusern aber zumeist nicht um klassische Zwischennutzungen wie bei den Leipziger Wächterhäusern, sondern um Eigentümer_innen-/Mieter_innen-Kooperationen ähnlich der Ausbauhäuser des HausHalten e.V. - mit allen Vor- und Nachteilen von entsprechenden Wohnungsmietverträgen.
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Alt 13.04.17, 18:33   #662
LE Mon. hist.
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Da es an anderer Stelle (http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=563125) bereits um interessante Zahlen und Grafiken des FOG-Instituts geht:

Altersstruktur in den Chemnitzer Stadtteilen - für Twitter sortiert nach Anteil der 18-34jährigen (1. Platz Bernsdorf 40%)
https://twitter.com/FOG_Institut/sta...03390936797187
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Alt 29.04.17, 02:54   #663
LE Mon. hist.
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12 Städte und Gemeinden zur Kulturhauptstadt-Bewerbung gefragt

Zitat:
Zitat von LE Mon. hist. Beitrag anzeigen
Die Debatte über die Bewerbung als Kulturhauptstadt hält weiter an. Am 25. Januar entscheidet der Chemnitzer Stadtrat über die Bewerbung.
Bei der Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 sollen nun auch die umliegenden Mittel- und Kleinstädte miteinbezogen werden, vor allem die, die an das Chemnitzer Modell angeschlossen sind. Babalu hat zwölf Städte und Gemeinden aus Mittelsachsen, dem Erzgebirgskreis und dem Landkreis Zwickau eingeladen, sich Gedanken über Ideen für die Bewerbung machen: Amtsberg, Annaberg-Buchholz, Burkhardtsdorf, Flöha, Frankenberg, Hainichen, Jahnsdorf, Limbach-Oberfrohna, Mittweida, Oelsnitz/Erz., Stollberg, Thalheim/Erz.

In Mittweida will man vermutlich mit solchen kulturellen Knallern wie dem Johannes-Schilling-Haus ins Rennen gehen, in dem die Stadt Gipsmodelle des aus Mittweida stammenden Bildhauers zeigt. Am Chemnitzer Schloßteich steht Schillings große Figurengruppe "Vier Tageszeiten". Außerdem denkt Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU) an das Konzert "Klanglichtzauber" des Mittelsächsischen Kultursommers und an die Inszenierungen auf der Seebühne der Talsperre Kriebstein. Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD) wiederum will mit ähnlichen Hochkarätern punkten: "Wir haben das Gellert-Museum, den Entdeckerpfad und Friedrich Gottlob Keller, den Erfinder der modernen Papierherstellung. ...Von 13 Hauptsehenswürdigkeiten im Baedeker Reiseführer zu Sachsen sind vier in Mittelsachsen, Kriebstein, Freiberg, Augustusburg und Wechselburg. Wir verkaufen uns touristisch schlechter als wir sind."

Freie Presse, 28.04.2017
Städte wollen zeigen, was sie haben
Chemnitz will sich nicht allein um den Titel Kulturhauptstadt Europas bewerben. Auch die Orte der Region sollen dabei sein. In Mittweida und Hainichen hat man schon Ideen.
http://www.freiepresse.de/LOKALES/MI...l9892220-1.php

PRESSEMITTEILUNG 239 Chemnitz, den 25.04.2017
Kulturhauptstadt: viel Zuspruch aus der Region
Gemeinden des Chemnitzer Modells unterstützen die Chemnitzer Kulturhauptstadt-Bewerbung
http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/a.../2017/239.html

"Grundlage für das Treffen ist das gemeinsame Infrastrukturprojekt, das Chemnitzer Modell. Eingeladen hatte das Rathaus alle Gemeinden, die mit einem Haltepunkt oder einer Endstation über das Chemnitzer Modell mit der Stadt Chemnitz verbunden sind oder verbunden sein werden. All die Gemeinden sind ebenso reich an Kultur und prägen die Kulturregion Chemnitz. Wenn alle Stufen des Chemnitzer Modells in Betrieb genommen sind, werden im Einzugsgebiet des Chemnitzer Modells rund 800.000 Menschen über das städtische Straßenbahnnetz und regionale Eisenbahnstrecken mit der Stadt Chemnitz verbunden sein. Die Realisierung des Projekts Chemnitzer Modell wird vom Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS), der Chemnitzer Verkehrs-Aktiengesellschaft (CVAG) sowie der DB AG vorangetrieben."


PRESSEMITTEILUNG 232
Chemnitz, den 20.04.2017
http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/a.../2017/232.html

Zitat:
Meilensteine für Kulturhauptstadt-Bewerbung beschlossen

Ein Kulturhauptstadt-Büro auf dem Rosenhof, eine „Wohnzimmer“-Tour in die Stadtteile und Mikroprojekte sind erste Vorhaben

Das Kulturhauptstadt-Sekretariat hat der Lenkungsgruppe zur Steuerung der Bewerbung um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ am gestrigen Mittwoch Meilensteine für die Vorbereitung der Bewerbung in den Jahren 2017/2018 vorgestellt. Geplant sind Maßnahmen für die Beteiligung der Chemnitzer Bevölkerung, die Kommunikation des Projektes und die Erarbeitung der Bewerbungsschrift. Die Lenkungsgruppe hat die Meilensteine diskutiert und beschlossen.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig: „Mit den beschlossenen Meilensteinen hat die Lenkungsgruppe den Weg für die Bewerbung geebnet. Jetzt wird es konkret und jetzt werden wir den Weg gehen, selbstbewusst. Ganz besonders freue ich mich auf die Gespräche, die wir mit den Chemnitzern führen wollen und die Ideen, Vorstellungen und Vorschläge, die dabei entstehen.“

Eine erste Maßnahme ist die Eröffnung eines Kulturhauptstadt-Büros, um für die Chemnitzer erreichbar und ansprechbar zu sein. Hierfür wird das Kulturhauptstadt-Sekretariat voraussichtlich ab 1. Juni 2017 eine Ladenfläche im Rosenhof beziehen. Dort wird es einen großen Beratungsraum geben, den das Kulturhauptstadt-Sekretariat zusammen mit den Städtischen Theatern Chemnitz einrichten wird. Der Raum wird ein kreatives Ambiente für Gespräche, Workshops und Veranstaltungen bieten.

Zur Beteiligung der Bürger plant das Kulturhauptstadt-Sekretariat ab Sommer eine „Wohnzimmer-Tour“ durch die Chemnitzer Stadtteile. „Wir möchten ein reisendes Wohnzimmer schaffen, in dem wir in gemütlicher Atmosphäre mit den Chemnitzern über die Kulturhauptstadt plaudern können und zwar vor Ort in den jeweiligen Stadtteilen. Intensive Gespräche haben in den letzten Tagen und Wochen gezeigt, dass die Chemnitzer unglaublich viele Ideen haben. Diese Ideen wollen wir mit unserem Wohnzimmer direkt bei den Leuten abholen“, erklärt Ferenc Csák das Vorhaben. Wann und wo das „Wohnzimmer“ in Chemnitz Station macht, gibt das Kulturhauptstadtsekretariat Anfang Mai bekannt.

Die Bewerbung lebt durch Projekte. Deswegen möchte das Kulturhauptstadt-Sekretariat schon jetzt Vereine, Initiativen und Akteure unterstützen und gemeinsam mit ihnen Mikroprojekte realisieren. Die Mikroprojekte können erste kleine Testballons für das Kulturhauptstadtjahr werden und sollen zeigen, welches Potenzial in der werdenden Kulturhauptstadt Chemnitz steckt.

Inhaltlich wird die Bewerbung vom Programmrat vorbereitet, der die kreative Arbeit leistet. Kleine Arbeitsgruppen werden spartenbezogen Inhalte zusammentragen und ausarbeiten. Es sind Arbeitsgruppen für die Bildende und Darstellende Kunst, Museen, Musik, Medien/Film, Literatur, Stadtgeschichte, Architektur, Wirtschaft/Handel/Gewerbe/Industrie/Handwerk, Kreativwirtschaft, Festivals, Mobilität, Innovationskultur, Industriekultur, Kirchen, Sport und Kleingartenwesen geplant. Spartenübergreifend werden auch die Themen Kulturelle Bildung, Kulinarik, Jugend- und Soziokultur, Verwaltungskultur, Migration, Inklusion und Nachhaltigkeit in die Bewerbung einfließen.

Die erste offizielle Sitzung des Programmrates ist für Ende Mai geplant. An dieser Sitzung werden auch fünf Kulturbotschafter der Stadt Chemnitz teilnehmen, für deren Auswahl sich die Lenkungsgruppe am gestrigen Mittwoch auf ein Verfahren verständigte.

Für die Festlegung der Meilensteine hat das Kulturhauptstadt-Sekretariat in einem mehrtägigen Workshop Vertreter aus der freien Kulturszene, der Chemnitzer Wirtschaftsförderung und dem 875-Jahre-Chemnitz-Team, des Kulturbeirates, der Kontaktstelle für Kulturelle Bildung, der Volkshochschule und der Universität, der Morgenstadt-Initiative und der Verwaltung konsultiert. Der Workshop diente in erster Linie der Ideensammlung und einem Überblick über das Kulturhauptstadt-Projekt. Gemeinsam haben die Akteure Schwerpunkte auf dem Weg zur Bewerbung gesetzt.


Zur Erläuterung:
Die Lenkungsgruppe wurde am 8. Februar 2017 zur strategischen Steuerung der Bewerbung vom Stadtrat berufen. Sie setzt inhaltliche Schwerpunkte, definiert Rahmenbedingungen und bereitet weitere erforderliche Stadtratsbeschlüsse vor.

Der Programmrat leistet die kreative Arbeit für die Bewerbung. Er entwickelt das Konzept für die Kulturhauptstadt und sammelt hierfür Ideen und Vorschläge. Bei der Programmarbeit wird er von internationalen Experten beraten.

Mit Beschluss des Stadtrates vom 25. Januar 2017 werden auch fünf ehrenamtliche Kulturbotschafter im Programmrat mitwirken. Die Kulturbotschafter sind Bürger aller Altersgruppen der Stadt Chemnitz, die sich bereit erklären, den Bewerbungsprozess inhaltlich und konzeptionell zu begleiten.

Für das Projektmanagement und die Projektorganisation wurde mit Beschluss des Stadtrates vom 25. Januar 2017 ein Kulturhauptstadt-Sekretariat eingerichtet. Während der Vorbereitung der Bewerbung sind die Mitarbeiterinnen des Kulturhauptstadt-Sekretariats für Verwaltungs- und Controlling-Aufgaben und die kulturpolitische Arbeit zuständig. Zudem entwickeln sie Konzepte zur Beteiligung der Bürger. Leiter des Kulturhauptstadt-Projektes ist Ferenc Csák, Leiter des Kulturbetriebs der Stadt Chemnitz.

Die Kulturhauptstädte Europas tragen dazu bei, den Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa herauszustellen und ein besseres Verständnis der Bürger Europas füreinander zu ermöglichen. Der Titel wird seit 1985 kontinuierlich jeweils für ein Jahr verliehen.

Geändert von LE Mon. hist. (29.04.17 um 03:12 Uhr)
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Alt 02.05.17, 20:05   #664
lguenth1
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Die Stadt reagiert endlich schneller auf die angespannte Situation bezüglich des Platzbedarfs in den Kindergärten und will (relativ) kurzfristig Plätze in Fertigbauweise schaffen. Bis Sommer nächsten Jahres soll eine Kinderkrippe mit 100 Plätzen in der Innenstadt eröffnet werden: entweder an der Zschopauer Straße/Ecke Rembrandtstraße oder an der Leipziger Straße/Ecke Mittelstraße. Die Aufstockung der Kapazität in Glösa-Draisdorf auf 100 Plätze steht fest. Eine neue Kita in Rabenstein mit ebenfalls 100 Plätzen hängt davon ab, ob das DRK verbindlich die Umsetzung der eigenen Pläne versichert.

Zitat:
PRESSEMITTEILUNG 254 Chemnitz, den 02.05.2017

Kita-Plan 2017 vorgestellt

Verwaltung schlägt Neubau von Einrichtungen vor – Modellbauweise kommt zum Einsatz – Änderungen in der Platzvergabe ab Mitte Mai

Die Verwaltung wird dem Stadtrat im Juni die Schaffung zusätzlicher Plätze in Kindertageseinrichtungen vorschlagen. Dabei ist in der Innenstadt der Bau einer Kita mit bis zu 100 Krippenplätzen, die Aufstockung der Kapazität in Glösa-Draisdorf auf 100 Plätze und eine Kita in Rabenstein mit ebenfalls 100 Plätzen, sollte das DRK nicht verbindlich die Umsetzung der eigenen Pläne versichern, vorgesehen. Geplant ist die Einrichtungen in Modellbauweise zu errichten, die in der Innenstadt und in Glösa sollen bereits bis September 2018 fertig sein, die in Rabenstein bis Dezember 2018. Darüber hinaus wird es Veränderungen bei der Vergabe der Kita-Plätze geben. Die entsprechenden Pläne hat heute Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig vorgestellt.

Die Stadt Chemnitz geht davon aus, dass künftig mehr Betreuungsplätze als im aktuellen Bedarfsplan vorgesehen in Anspruch genommen werden. Wesentliche Gründe dafür sind die hohen Geburtenzahlen, das Bestreben junger Familien oder alleinerziehender Mütter/Väter nach einer frühen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die gute Arbeitsmarktlage und der sich verschärfende Fachkräftemangel und nicht zuletzt das qualitativ hochwertige Betreuungsangebot in der Stadt Chemnitz.

Im Detail ist der Bau einer zusätzlichen Kindertageseinrichtung im Stadtzentrum mit einer Kapazität von bis zu 100 Plätzen für die ausschließliche Betreuung von Krippenkindern geplant. Dafür werden die Standorte Rembrandtstraße/Zschopauer Straße sowie Mittelstraße/Leipziger Straße geprüft. Dies ist die einzige Möglichkeit, um schnell den derzeit bestehenden großen Platzbedarf an Krippenplätzen zu decken.

Die Kapazität der geplanten Kita in Glösa-Draisdorf oder Furth wird von den im Bedarfsplan vorgesehenen 90 Plätzen auf 100 Plätze aufgestockt. Die Standorte Chemnitztalstraße/Further Trift und Schulberg werden derzeit geprüft. Die Kita ist bereits im Bedarfsplan mit Fertigstellung im September 2018 enthalten. Aufgrund der Mittelbereitstellung ab 2017 ist die Fertigstellung bis Ende 2019 realistisch.

Vorgehen ist zudem der Bau einer Kita mit 100 Plätzen in Rabenstein in Zuständigkeit der Stadt Chemnitz am Standort Kaufmannstraße oder Riedstraße. Die Stadtverwaltung sieht davon ab, wenn die DRK Krankenhaus gGmbH Sachsen bis Ende Juni einen prüffähigen Bauantrag für ihre Kita gestellt hat und sich verbindlich zur Schaffung dieser Kapazitäten erklärt. Im aktuellen Bedarfsplan ist vorgesehen, dass die Einrichtung aus Belegplätzen für das DRK Krankenhaus genutzt wird und frei verfügbare Plätze für Kinder, die im Umfeld wohnen, zur Verfügung stehen. Der Bauherr ist im Besitz eines gültigen Vorbescheides aus 2015, ein Bauantrag ist aber noch nicht gestellt.

Aufgrund der Zeitschiene ist beabsichtigt, vorgefertigte Module für die Errichtung der drei Kitas zu verwenden. Dabei kommt der Einsatz von Raumzellen oder die Errichtung in Holzrahmenbauweise in Frage. Die Stadt Dresden hat mit dieser Bauweise sehr gute Erfahrungen gemacht, auch in anderen Städten hat sich die Verwendung vorgefertigter Module bewährt. Vorteil der Raumzellen- oder Holzbauweise ist eine effektive Bauzeit von zehn Wochen. Der enorme Zeitgewinn wird hauptsächlich durch die parallel stattfindenden Arbeiten ermöglicht. Modulbauten sind zudem energetisch auf dem neuesten Stand.

Darüber hinaus sind Änderungen im Verfahren der Platzvergabe und –reservierung vorgesehen. Ab 15. Mai kümmert sich im Amt für Jugend und Familie eine neue Servicestelle um die Klärung von Anfragen oder um die Lösung von Problemfällen sowie um die Fachberatung der Einrichtungen. Zudem soll die Stelle das Controlling zur Einhaltung der Kriterien der Platzvergabe übernehmen. Ab Mitte Mai können Eltern bis zu 15 Wunscheinrichtungen bei der Platzanfrage angeben (bisher 5). Das Kitaportal wird entsprechend angepasst. Höchste Priorität bei der Berücksichtigung hat künftig die Berufstätigkeit der Eltern. Dabei werden auch bereits betreute Geschwisterkinder, das Anmeldedatum oder die Sicherung von Belegplätzen berücksichtigt. Die bisherige zeitliche Begrenzung für die Zusage (6 Monate vor Wunschtermin) durch die Einrichtungsleitungen wird aufgehoben, um Eltern frühzeitig die Zusage für einen Kitaplatz geben zu können.
Pressemitteilung
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Alt 18.05.17, 00:51   #665
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Wohnort Chemnitz bleibt beliebter als das Umland
(Chemnitz bildet die Ausnahme bei Immobilien-Anfragen)

Laut einer Analyse von Immowelt zeigt sich zumindest der weiterführende Trend, dass Chemnitz auch forthin wachsend, nachgefragt wird.

Die Chemnitzer zieht es auch immer noch gerne an den Rand der Stadt, doch ist der Einzug deutlich größer und hält scheinbar auch an.

Nur Magdeburg hat ein etwas stärkeren Magnet als Chemnitz.

Ein etwas Kleingehaltener Artikel, der aber auf die Faktischen Einwohnerzahlen, die dann irgendwann wieder präsentiert werden, gut hoffen lassen.
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Alt 30.05.17, 21:55   #666
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Die Diskussion um die Talsperre Euba begleitet Stadt und Forum schon seit Jahren. Eine vom Stadtrat beauftragte Variantenuntersuchung liegt jetzt vor (siehe hier), wobei folgende Varianten bewertet werden (mit entsprechenden Bruttogesamtkosten):

1. Sicherung und Entwidmung (1,53 Mio. Euro)
2. Teilrückbau (2,06 Mio. Euro)
3. Komplettrückbau (1,81 Mio. Euro)
4. Sanierung / Instandsetzung (5,71 Mio. Euro)

Die Mehrkosten für die Schaffung einer ins gesamte Umfeld ausstrahlenden Freizeit- und Erholungsanlage und auch die Erhaltung eines außergewöhnlichen technischen Denkmales halte ich bei der guten finanziellen Lage der Stadt für überschaubar, zumal man nie ganz ausschließen kann, dass dieses offensichtlich unerwünschte Ergebnis nicht etwas ungünstiger kalkuliert wurde. Wenn man die Millionenkosten für die anderen Varianten anschaut, die allesamt ausschließlich negative Folgen hätten, sollte eine Entscheidung für die Sanierung eigentlich zwingend sein (auch wenn das jetzt noch nicht ansteht).

Ein bitterer Wermutstropfen ist aber, dass man vor einer möglichen Diskussion, die am Ende in einer Sanierung enden könnte, schon wieder Fakten schaffen will. Laut Informationsvorlage müssen nämlich angeblich "zur Herstellung der Hochwassersicherheit wesentliche Umbau- und Rückbaumaßnahmen am Grundablassstollen, am Schieberhaus und am Gewässer selbst nebst Tosbecken" vorgesehen werden - also ein radikaler Eingriff in den Denkmalbestand, dessen Folgen in der Vorlage nicht näher beleuchtet werden. Nach jahrelanger Vernachlässigung der Talsperre und zwei an der Talsperre völlig unproblematisch verlaufenen Jahrhunderthochwassern soll jetzt auf einmal von heute auf morgen Handlungsbedarf bestehen, nur weil die Stadt ein wahrscheinlich völlig beliebiges Stauziel angesetzt hat, das nur eine Pfütze noch als zulässig betrachtet? Wäre danach eine Sanierung überhaupt noch möglich? Nach dem Befehlsturm des Sportforums und dem Bahnviadukt ist das das nächste Vorhaben, dem die Chemnitzer Öffentlichkeit Steine in den Weg legen muss!

@(dwt).: Es gibt keine Fotodokumentation eines Chemnitzer Denkmals, die wichtiger wäre als die der Talsperre Euba und ihres Umfeldes (bitte, bitte, bitte)...


Bild: ProfessorX, Wikipedia
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Alt 30.05.17, 22:40   #667
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Tatütata....ja. / noch nicht zu spät.

Ich werde mein möglichstes (in kürze) möglich machen.
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Alt 02.06.17, 22:00   #668
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Das hat die Stadt mit den Garagenhöfen vor

Hallo Zusammen,

heute ist ein Artikel zur geplanten Entwicklung der Garagenhöfe veröffentlicht worden:
http://www.freiepresse.de/LOKALES/CH...kel9919356.php

Habe eine Garage auf der Kaßbergstraße und würde gern eure Meinung hören, wie Ihr an meiner Stelle verfahren würdet. Muss ich mir große Sorgen machen, dass der Komplex zeitnah abgerissen wird?
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Alt 02.06.17, 23:04   #669
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Hallo Lukas, zuerst muss man mal abwarten, ob das Konzept überhaupt so vom Stadtrat beschlossen wird (die detaillierte Beschlussvorlage kannst Du übrigens hier nachlesen). Falls sich die Stadträte aber tatsächlich mit dem Konzept von Neubauten auf Garagenstandorten anfreunden können, wage ich zu prophezeien, dass der Garagenstandort an der Kaßbergstraße einer derjenigen sein dürfte, die die größte Nachfrage für eine Wohnbebauung hervorrufen dürften. Eine sechsstellige Summe dürfte der Stadt bei einem Verkauf sicher sein. Der Standort ist gleichzeitig innenstadtnah und auf dem attraktiven Kaßberg, verkehrsgünstig gelegen und hat mit Musikschule und Schulen zugkräftige Standortfaktoren in unmittelbarer Nähe. Die aktuellen Neubauten im direkten Umfeld beweisen dieses Potential. Auch wenn Du das bestimmt nicht gerne hören wirst, ist die Fläche viel zu schade für die derzeitige Nutzung.
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Alt 02.06.17, 23:39   #670
lukas
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Ok, vielen Dank für Deine Einschätzung!
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Alt 05.06.17, 03:39   #671
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Am Bürger vorbeigebaut

So lautet ein Artikel aus der Freien Presse, wo der neue Bauhaustil a-la 0815 scheinbar Tatsächlich die Bausünden der Zukunft sein werden.
(Ist ja leider abzusehen)
Es ist eigentlich nicht neu das die meisten diese Einfachheit ablehnen, und dass die Bauherren wiederum wissen was sie da eigentlich für einen Müll produzieren.

Und wo sich die meisten wirklich wohl fühlen, kann man sich auch denken.
Was der Artikel hervorholt ist, das es die Menschen durchaus Interessiert was und wie in einer Stadt gebaut wird. Der Karge Bauhausstil wird jedenfalls meist nicht gemocht.
Und warum ist dies kühle und einfach gebaute, also das sogenannte Moderne, was nach Wohlstand schmeckt, wirklich Wohlstand?

Nein. Es ist ein Armutszeugnis! Denn, man Argumentiert ja oft mit dem Preis.
Nur Hochwertig ist es, wenn man wie bei einer Küche ein paar Tausender drauf legt.
Am ende jedoch sieht das Haus irgendwie ähnlich, nur es glänzt etwas mehr.
Warum man nicht mehr so aufwendiges Schafft wie einst, was ja eigentlich gar nicht soo aufwendig sein muss. Verbleibt es ein Armutszeugnis..

Das Haus ist ein Kasten mit chaotisch angeordneten Schießscharten oder Übergroß wie viel zu unpassend kleinen Fenstern an grauer Putzfassade.
Der Fremdkörper wie so ein Virus vermehrt. Überall das gleiche Abbild, selbst wenn man meint es anders gebaut zu haben.
Mit dem alten Grau der Platte kann man es nicht vergleichen, eine Ähnlichkeit versteckt sich dann doch.

Einfallslos, Armselig und kein Wohlstand.

Ich lass das mal so stehen))

Als Beispiel wird auch das neue Wohngebiet an der Bernhardstraße angesprochen.
Ob sich auf eine Öffentliche Kritik etwas verändern wird? No...

Zum Artikel <
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Alt 05.06.17, 10:39   #672
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Der Preis ist für mich überhaupt kein Argument für schlechte Architektur. Der Neubau an der Aue zeigt ja beispielhaft, wie einfach es ist, optisch Ansprechendes und dennoch unverkennbar Zeitgenössisches zu schaffen. Man muss nur wollen und in den meisten Fällen will man halt nicht. Weder Stadt noch Investor.
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Alt 05.06.17, 23:28   #673
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Ich bin nicht der in der Freien Presse veröffentlichten Ansicht, dass der Bauhausstil die Viertel verschandelt oder sich negativ auf das Allgemeinempfinden der Bürger auswirkt. Bezeichnenderweise ist im Artikel das Bild eines Wohnhauses in DD-Striesen als Negativbeispiel verlinkt, das man ja nun überhaupt nicht dem Bauhaus zuordnen kann. Vielmehr ist dieses Beispiel der Beweis, dass es eben nicht am Bauhausstil liegt, warum das Gros der Neubauten heutzutage so deutlich auf Ablehnung stößt. Das abgebildete Wohnhaus in DD-Striesen zeigt eindrucksvoll, dass ein "richtiges" Dach und große Fenster eben kein Garant für eine gelungene Architektur sind. Es widerspricht im Prinzip der durchgeführten Studie von Thießen.

Wiederum werden auch heute Neubauten im Bauhausstil errichtet, die weder das gründerzeitliche Ensemble stören (im Gegenteil: eher bereichern) noch billig wirken oder sonst wie negativ. Ein Beispiel, das mir auf die Schnelle einfällt, ist die Villa Heine, die kürzlich in Leipzig errichtet wurde. Kann man natürlich immer noch sagen, dass die Kastenform einem nicht gefällt, aber das Problem heutzutage ist doch eher ein anderes:

Neubauten werden als störend oder hässlich empfunden, weil sie gar kein Stilempfinden mehr besitzen und man ihnen ansieht, dass sie energetischen und ökonomischen Zwängen unterliegen.
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Alt 06.06.17, 10:45   #674
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Alt 06.06.17, 13:38   #675
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^ Inwiefern denn (um auch mal einen Einzeiler rauszuhauen)?
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