Frag das Frankfurter Forum

  • Grundschule Europaviertel

    Gegenüber vom Parkend auf der westlichen Seite des Gleisfeld-Parks ist ja der Neubau einer Grundschule geplant. Schmittchen stellte bereits 2016 das Areal vor (

    Code
    779

    ) und präsentierte später auch den Sieger des Architektur-Wettbewerbes in diesem Strang (

    Code
    784

    ). Dasch Zürn und Partner gewannen diesen bekanntlich.


    http://www.dasch-zuern-archite…viertel-frankfurt-am-main


    Seitdem ist nichts auf der brach liegenden Fläche passiert. Die FNP berichtete 2017, dass ein in der Ausschreibung unterlegenes Bauunternehmen klagen würde und daher kein Spatenstich erfolgen könne.


    Weiß jemand Aktuelles zum Bau der Schule?

  • Die jüngste offizielle Information dazu ist die Stellungnahme des Magistrats vom 16.7.2018:


    Wegen der Klage eines im Architektenwettbewerb unterlegenen Konkurrenten verschiebt sich die Eröffnung der Grundschule Europaviertel voraussichtlich um ein Schuljahr auf das Schuljahr 2021/2022.


    Demnach klagte nicht ein Bauunternehmen, sondern Architekten.

    Q

  • Mod: Verschoben, Frage bezieht sich auf diesen Beitrag.
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    Wenn die 155-m-Marke auf @thomasfras 2. Bild stimmen würde, wäre der Marientum gut und gerne 10 m höher. Kann das sein?

  • MMn zeigen die Zahlen nur die erreichte Endhöhe an. Ich habe mal auf einem Screenshot der Webcam eine Linie vom Skyper zu den DB Türmen gezogen, wobei der äußere Rand des Bildes bestimmt perspektivisch verzerrt ist. Die DB Türme sind ebenfalls 155 m hoch, der Skyper laut Wikipedia 153,8m, das Trianon weiter hinten und damit niedriger erscheinend 186m.



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    Bild: Marienturm Web-cam, rote Linie von mir

  • Liebe Leute,


    natürlich hängt die Höhenmarkierung nicht genau auf 155m Höhe, sondern unterhalb.
    Die Höhenangabe zeigt(e) an welche Höhe man errreicht hat.
    Diese hätte auch noch 2 Etagen tiefer oder höher hängen können, ändert aber nichts an der Tatsache dass der Turm nun 155m Gesamthöhe erreicht hat.


    MathiasM und andere, schaut mal bitte hier, damit sollte die Frage nach der Höhe nun beantwortet sein...



    http://www.deutsches-architekt…d.php?p=609856#post609856


    http://www.deutsches-architekt…p?p=609790&postcount=1576



    :)

  • Das mit den 158m ist mir schon auch geläufig!
    Ich meine sogar, daß die Höhen differieren. Der eine ist wohl 155 und der andere 158m. Ich schau aber mal zu Hause in meiner schlauen Literatur nach...:D

  • Hm, nicht überzeugt. Emporis ist auf das Thema spezialisiert, verkauft weltweit seine Gebäudedaten, z.B. an Aufzugfirmen. Kann mir nicht vorstellen, dass deren 158m Angabe unkorrekt ist.
    Kam vielleicht beim Umbau vor ein paar Jahren noch bisschen was obendrauf?

  • ^^Wilbert sagt auch 158m und die sollten eigentlich wissen in welcher Höhe sie ihren Kran bei den Umbauten vor ca. 10 Jahren montiert hatten. Die offiziellen Presseinformationen der Bank bleiben aber bei 155m.


    Vielleicht handelt sich es um den Unterschied zwischen der Höhe von Dach und Fassade? Die Fassade steht nämlich etwas über, um die Technikaufbauten zu verdecken. Sieht man auch sehr schön auf der Bilderstrecke bei Wilbert.

  • Ich habe eine Quelle, wonach die Höhe 158 m beträgt, exakt sollen es 157,72 m sein; es ist ein Aufsatz:


    "Tragwerk des Hochhauses Taunusanlage der Deutschen Bank AG in Frankfurt am Main" von Dipl.- Ing. Helmut Resch, Dipl.- Ing. Armin Hoim und Dipl. Ing. Rudolf Hofmann, Ingenieursozietät BGS, Frankfurt, Sonderdruck aus: Beton- und Stahlbetonbau, Heft 5/1984, S. 113-119, Verlag Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin

  • Frage über neue Flächen in Frankfurt

    Hallo, bitte entschuldigt meine Frage aus der Unkenntnis,


    Oft wird in Frankfurt wegen des Bevölkerungswachstum über Flächenknappheit für neue Wohnhochhäuser geklagt, sogar neue Stadtteile sind in Gespräch die zum Teil von Randgemeinde unerwünscht sind, währenddessen sind überall in der Stadt, viele in strategischen Lagen, kastenformige Gebäude aus den 50, 60r verteilt die scheinbar keinen historischen Wert haben.


    Ich frage, warum werden nicht diese Gebäude, die, meinetwegen, die Stadt eher sichtlich beeinträchtigen, gleich abgerissen um neue Fläche für höhere Gebäude zu gewinnen? Ist die Abrissarbeit zu teuer? Werden diese alte Gebeude auch historisch geschützt? vielleicht wäre der Kaufpreis zu hoch?

  • ^^
    Hättest Du für die von Dir angedachten potenziellen "Abrisskandiaten" mal ein paar konkrete Beispiele ?.
    Dann könnte man diesen im Ausgangspunkt richtigen Ansatz sicherlich weiter erörtern ...

  • ^^^ Wer soll sie denn abreißen? Es ist ja nicht so, weil irgendjemand die Losung ausgibt „Nachverdichtung“, dass dann alle die Hände an die Hosennaht legen und losmarschieren, ihre Mieter rausschmeißen oder freudig ihre Wohnungen verkaufen, um an anderer Stelle für teuer Geld eine ebensolche (bestenfalls) zu mieten oder zu kaufen, nur damit irgendjemand noch mehr Wohnungen für teuer Geld vermieten oder verkaufen kann. Mal bitte die Kirche im Dorf lassen.

  • ^
    Aber so meint er das bestimmt nicht.


    Ich habe eher den Eindruck, dass nach seiner Einschätzung durchaus mehr gemacht werden könnte, wenn planungsrechtlich ein flexibleres Reglement gelten würde.
    Genau deswegen sollte er mal ein paar Beispiele nennen, dann könnte man bestimmt ganz gut diskutieren.
    In den "strategischen Lagen", die der anspricht, stehen ja nicht nur vermeintlich funktionslose Kästen der Nachkriegszeit. Da gibt es tatsächlich sehr sehr viele minder genutzte Flächen, die eine völlig andere Stukturierung (bzgl. Art der Nutzung und Maß der Nutzung) bestens vertragen könnten.
    Schönes Beispiel: Das grundsätzlich richtige Konzept des "Innovationsquartier" östlich der Friedberger LStrasse.