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Alt 14.07.07, 18:34   #1
Waxo Khana
Li La Launischbär
 
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Gartenstadt Altona - Wohnen über der A7 [in Bau]

Hamburg bekommt eine neue Grün und Erholungsfläche.

Die A7 wird jetzt wohl wirklich endlich gedeckelt.
Abendblatt berichtet

Google Maps

Der 2578 Meter langen Deckel soll unter 500 neue Kleingärten und öffentlichen Grünflächen versteckt werden.

Für die Finanzierung werden 612 Parzellen in angrenzenden Kleingartenvereinen weichen. Das Gelände wird dann dem Wohnungsbau übergeben. Zusätzlich sollen die Anwohner entlang des Deckels, die von dem Lärmschutz pofitieren, gestaffelten einen Finanzierungsbeitrag leisten.

Ausserdem wird der weitereverlauf der A 7 mit weiteren Lärmschutzmassnahmen ausgestattet.
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Alt 16.07.07, 11:48   #2
Tessenow
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Heute geht es weiter Waxo: Jetzt nörgeln die Gärtner.
Wenn ich auf auf der A7 in Höhe Beringstraße noch gute 2,5 Kilometer nach Norden fahre bin ich schon in Bahrenfeld/Volkspark.

Hamburg muss sich schon in diesem Jahr auf ein Konzept einigen sonst gibt der Bund keine Zuschüsse. Der Druck ist gut so kommt Schwung in die Sache.
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Alt 16.07.07, 13:10   #3
Waxo Khana
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Also zum Thema Kleingärtner habe ich sowieso ein gespaltenes Verhältniss. Ihre Parzellen sind doch nur gepachtet, sie liegen von Anfang an auf einem Grund der irgendwann einmal einem anderen Zweck zugeführt werden soll.
Darum wird es ja nur verpachtet und nicht verkauft.
Das ist doch das gleiche wie an Strassen, die beim Bebauungsplan dafür vorgesehen sind einmal mehrspurig ausgebaut zu werden, da werden dann die Vorgärten auch ratzekahl weggeputzt.

Alleine schon die Anlegung eines Parks für die Allgemeinheit, wäre damit schon ein für die Gesellschaft besserer Verwendungszweck. Das ist dann zwar Pech für die Energie den Fleiss und das Geld das die Personen in ihren Kleingarten gesetzt haben, aber das war abzusehen, dass es irgendwann passiert.
Aber nein, dann gibt es wie immer ein grosses Tara der Staat ist ja so gemein und nimmt uns unseren Lolli weg.
An der Dieselstrasse war das vor 3-4 Jahre das gleiche, da sollten 50 Kleingärten für 300 Wohnungen weichen, die sind zu ihren Nachbarn gegangen, haben eine Demo veranstaltet und der Plan wurde erstmal ad Akta gelegt.

Der blöde Punkt für die Kleingarten, ist diesmal bloss, dass die Tunneldeckel begrünt werden soll, Nachdem die A7 komplett 8spurig fertig ist, und es weitere Lärmschutzmassnahmen geben soll. Diesmal können sie nicht die Umwelt Trumpfkarte ausspielen.

Die Gemeinschaft bekommt einen neuen Park, mehr Wohnraum, die A7 verschwindet, dafür müssen ein paar Kleingärten weichen, die man sich sonst nur von aussen ansehen kann.


Im Abendblatt haben sie geschrieben, bis in Höhe der Straße "Am Volkspark", kam mir schon irgendwie gleich zu kurz vor, wenn ich mal irgendwo eine Offizielle Zeichnung finde, werde ich die Google maps Karte nochmal überarbeiten. Aber besser zu kurz gezeichnet und dann über mehr gefreut als zu lang und dann die Hälfte wegschneiden.
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Alt 16.07.07, 13:40   #4
DiggerD21
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Von der Behringstraße (AB-Abfahrt Othmarschen) bis zur Höhe "Am Volkspark (AB-Abfahrt Volkspark) ist es schon ein beträchtliches Stück. Und dazwischen liegt noch die AB-Abfahrt Bahrenfeld sowie vier weitere Überbrückungen
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Alt 16.07.07, 14:10   #5
Waxo Khana
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http://www.hk24.de/share/hw_online/h...52_deckel.html

Durch den Kleingartenverein würden 40 Hektar Wohnungsbauflächen und 4 Hektar Gewerbeflächen entstehen, und dieses im zentrumsnahen Bereich.
400.000 m² Bauland bei einer Bebauung von 25% und 5 Stockwerken wären das 500.000m² Bruttogeschossfläche, dieses wäre Wohnbedarfbau für ein ganzes Jahr.

Das würde ein wirklich ordentliches Topic hier im Hamburg Forum ausmachen ;-)

Und da zweifelt der Typ vom Kleingartenverein an das dieses städische Bauland direkt am Volkspark die Kosten deckt.

Tuts auch nicht, na und?!

Die Handelskammer rechnet es vor:
Baukosten von etwa 270 Millionen €.
Erlöse durch die Grundstücksverkäufe 140 Millionen €.
Zuschuss vom Bund 90 Millionen €.
Kosten für Hamburg 30 Millionen €.

4 Hektar Gewerbefläche + 500.000m² BGF Wohnungsbau + Aufwertung des ganzen Stadteils = Mehr Steuereinnahmen
und keine 8m hohe Lärmschutzwand, die Quer durch die Stadt verläuft, dahinter eine 8 Spurige Autobahn ist, die mitten durch die Stadt läuft.


Durch die Überdeckelung würde mehr Grün und Erholungsfläche entstehen, als durch den Kleingartenverein verloren gehen würde.
Das Viertel würde enorm an Attraktivität gewinnen, statt einer riesigen Autobahn vor der Tür nun eine Grünfläche mit ein paar Frischluft Ventilatoren und ein oder zwei Stellen mit Schornsteinen für die Abgase.


Da gründen Kleingärtnern eine Bürgerinitiative gegen die Verlagerung "ihrer" Flächen, da, jetzt kommts, "Kleingärten das Eigentum aller Hamburger sind"

Dann setze ich mich demnächst wohl einfach mal mit meinen Freunden nem Grill und nem Kasten Bier in einen gepachteten Kleingarten ist ja laut Ihrer Aussage auch mein Eigentum.

Ich will Parks keine Kleingärten!
Ich will Wohnungen keine Lauben!

Geändert von Waxo Khana (16.07.07 um 18:52 Uhr)
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Alt 16.07.07, 14:56   #6
LugPaj
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Generell ist es schon erstaunlich, wo es ueberall (oft in Toplagen) in Dtld Kleingaerten gibt.
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Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.
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