Baugeschehen: Kaßberg / Schloßchemnitz

  • Baugeschehen: Kaßberg / Schloßchemnitz

    Nachdem mir das Stadtentwicklungskonzept zwischenzeitlich die Laune gehörig verhagelt hatte, gibt es heute eine wunderbare Neuigkeit zu vermelden. Auf sz-online wird heute nämlich vermeldet, daß auf dem Kaßberg in der Barbarossastraße 48 und 50 Sanierungsarbeiten begonnen haben! (http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2048644)


    Die ganze Schönheit des Gebäudes kann man auch bei live.maps bestaunen: http://maps.live.de/LiveSearch…&dir=0&tilt=-90&alt=-1000 (dann um 90° nach rechts drehen)


    Laut Artikel sollen in den denkmalgeschützten Jugendstilhäusern von 1917 bis Juli 18 Luxuswohnungen entstehen. Kosten des Projekts: mehr als 3,5 Millionen Euro für restaurierte, doppelflügelige Türen, Ornamente und Stuckdecken, Luxusbädern mit Eckbadewannen und und und. Bauträger ist die saarländische Netho. Deren Chef Markus Ertz äußert sich wie folgt: „Die Wohnungen in Größen 73 bis 190 Quadratmeter sind als Angebot für junge Akademikerfamilien gedacht.“ Die größte Sechs-Raum-Wohnung im Dachgeschoss soll warm rund 1300 Euro pro Monat kosten.



    Sehr beachtlich auch: Verkäufer ist die GGG. Wenn man dort auf die Verkaufsangebote aus dem Kaßberg schaut, sieht man, daß die Uhlichstraße 12 (drittes Haus von rechts: http://maps.live.de/LiveSearch…&dir=0&tilt=-90&alt=-1000) und Reichsstraße 24 (http://maps.live.de/LiveSearch…&dir=0&tilt=-90&alt=-1000), die noch vor wenigen Tagen im Angebot waren, nicht mehr aufgeführt werden. Das muß natürlich nicht einmal ansatzweise eine Sanierung bedeuten. Sollte es aber eigentlich, da auf dem Kaßberg eine Investition normalerweise gar nicht schiefgehen kann...

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    In der FP is heute ein kleiner Artikel, das eine REWE -Markt in die alte Union-Fabrik (Ulmenbstraße Ecke Ahornstraße) einziehen soll. Ist damit wirklich IN oder eher DANEBEN gemeint? Eröffnung im 4 Quartal 2010. Wie soll dieses verfallene Gebäude in der kurzen Zeit saniert werden!?!?! Habt ihr da ggfs. noch mehr an Informationen?


    Danke :)

  • Die Freie Presse bringt heute etwas Licht ins Dunkel um den ins Stocken geratenen Bau am Poelzig-Areal (Link). Offensichtlich hat man sich etwas übernommen und verschiebt die Arbeiten an den Hauptgebäuden Richtung 2013. Einzig am Heizhaus könnte sich schon früher etwas tun.

  • Der Eigentumswechsel Bergstraße 17a hat statt gefunden. Eigentümer sind jetzt sehr engagierte Bauträger.

  • Das hört sich doch gut an. Auf dem Video vom Sachsen-Fernsehen erkennt man, daß auch das Gebäude Bergstraße 27 saniert zu sein scheint, während die Bergstraße 25 eingerüstet ist. Die Sanierung der Bergstraße 29 dürfte mittlerweile abgeschlossen sein. Die beiden Gebäude 27 und 29 sind auf folgendem Foto im Vorzustand zu sehen:

    Foto: chemnitzer


    Vielleicht kannst Du die Sanierungen so bestätigen, Du bist sicher öfter dort gewesen? Wenn das alles so stimmt, ist hier in kurzer Zeit wirklich ein Durchbruch gelungen, wozu sicher auch der Verkehrsversuch seinen Teil beigetragen hat.


    P.S.: Wer genau der Bauträger ist, würde mich auch interessieren. Wenn er an ein solches doch recht schwieriges Projekt geht, wird es sich sicher nicht um ein unbeschriebenes Blatt handeln, oder?


    Dank der Pressemitteilung der Stadt kann ich mir meine Frage gleich selber beantworten: eine Familie Dr. Korneli wird dort als neuer Eigentümer angegeben. Das sagt mir aber nichts.

    Einmal editiert, zuletzt von lguenth1 ()

  • Hierbei handelt es sich um einen Bauträger der überregional bereits seit längerem Aktiv ist und mehrere Projekte erfolgreich umgesetzt hat. In Chemnitz z. B. die Gebäude an der Reichenhainer Straße.
    Die von Dir gezeigten Gebäude sind saniert.

  • Daher hatte sich das Kuratorium Stadtgestaltung bereits im Frühjahr 2010 eindeutig für den Erhalt des Hauses ausgesprochen. Dieser Meinung hat sich die Stadt angeschlossen und die neuen Eigentümer in ihrem Ansinnen unterstützt.


    Der Satz in der Pressemitteilung ist wirklich ärgerlich. Noch bis März wurde die Eigentümerin mit Auflagen bombartiert und die Landesdirektion hat ihren Widerspruch bzgl. der Ersatzvornahme Abbruch abgelehnt. Die Ausschreibung des Abbruchs war in vollem Gange. Als ich im März wieder mit der Eigentümerin Kontakt aufgenommen hatte, war sie mit den Nerven am Ende. In vielen Telefonaten hab ich sie dann von einem Verkauf überzeugt und einen vernünftigen Preis besprochen. Zwei Tage nach dem ich dann bei der Stadt kom. hatte, das ich einen Investor habe, war Frau Wesseler dann mit diesem vor Ort um die Bedingungen des Ankaufs zu besprechen. Pos. kann man erwähnen das sich die Behörden dann kurzfristig um die Bereitstellung von Fördermitteln gekümmert haben und das die OB die offenen Rechnungen für das Haus niedergelegt hat. Leider hat man mir eine Zeit lan verb. darüber zu sprechen. Zum Schluss waren sich alle einig, das das Haus stehen bleiben muss. Noch vor ein paar Jahren war aber der Abbruch aller Häuser in diesem Bereich vorgesehen. Es sollte eine Grünanlage angelegt werden. Wir hatten das hier glaube ich auch diskutiert.

  • Sachsen Fernsehen zeigt heute Aufnahmen von ersten Sicherungsarbeiten an der Bergstraße 17a. Der Vorarbeiter informiert über den geplanten zeitlichen Ablauf der Sanierung:


    http://www.sachsen-fernsehen.d…?ID=1095&showNews=1003133


    Anbei auch eine historische Aufnahme des Gebäudes. Die Häuser gegenüber müssten nach meiner Erinnerung nach der Wende noch gestanden haben.



    Postkarte Sammlung Schmalfuß

  • Ob das Eckhaus noch stand, weiß ich nicht mehr, aber weiter unten (im Bild links) an der Bergstraße befand sich bis zur Wende eine kleine verwinkelte Tankstelle. Die war irgendwie von Gebäuden oder Mauern umgeben. Ich kann mich erinnern, dass mein Vater dort manchmal getankt bzw. in der Schlange gestanden hat. So viele Tanskstellen gab es ja nicht. Habe auf die Schnelle folgenden Link gefunden: =238126"]http://www.radiolausitz.de/index.php?id=2142&tx_ttnews[tt_news]=238126

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    Hallo zusammen,
    frohe Botschaft vom Kaßberg: Beim wichtigen Eckhaus Hübschmannstraße/Weststraße scheint sich etwas zu bewegen. Es steht ein Baucontainer davor und Arbeiter haben schon entrümpelt. Lässt auf eine Rettung dieses wichtigen Hauses schließen. Plakat hab ich aber noch keines gesehen.


    Link zu bing:
    bing

  • Klasse. Ich dachte schon, das Haus fällt zusammen obwohl der Sanierungsträger für den Kaßberg nebenan sitzt.

  • Sanierungsaktivitäten gibts es auch auf der Franz-Mehring-Straße, Hausnummer 50 müsste es sein, sowie erste Aktivitäten Limbacher/Beyerstraße (der neue REWE-Markt


    Welche Nutzung gibt es für die Fabrik Lützowstraße/Zwickauer Straße? Sehr schöne Nachricht übrigens. Ist ja eher eine traurige Ecke da unten.

  • .. für alle die das Haus nicht vor Augen haben. Bereits mit beschriebenen Abrisscontainern und befreit von Gehölz zur Weststraße hin. Es freut mich und wurde aber auch Zeit, denn vorletzten Winter wurde ein Auto von einer großen Schneelawine begraben, da sich die Schneefänger das Daches gelöst hatten. :(
    In die Geschäftsräume im Erdgeschoss wünsche ich mir eine schöne Eisdiele mit paar Stühlen zur Straße hin, sowas fehlt hier nämlich noch. ;)


  • Wird dieses Haus abgerissen oder gesichert/saniert?


    Nach meinen Informationen hat das Objekt an der Zwickauer ein Unternehmen gekauft und saniert es als Firmensitz. Eine Etage soll zur Vermietung angeboten werden. :daumen:

  • .. gute Frage. Wird ein Haus vorher gründlich entrümpelt, wenn es abgerissen wird? Ich hoffe und denke eher an eine Sanierung, schrecklich wenn da jetzt eine Lücke entstehen würde.

  • Dass Klaus Kellnberger auf dem Parkplatz der Ermafa-Passage einen Neubau errichten will, ist bekannt. Die Vorbereitungsarbeiten haben bereits begonnen. Komplett neu ist mir aber, dass an der Hartmannstraße sogar ein Neubau geplant ist, der die Lücke zwischen dem Eckhaus zur Kaßbergstraße und der Maschinenfabrik schließt (Luftbild). Dieser wird dann von Edeka genutzt werden. Auch wenn laut der Grafik in der Freien Presse auch das mal wieder alles andere als ein architektonischer Höhepunkt wird, sind die Investitionen von Kellnberger sehr beachtlich.

  • Dass Klaus Kellnberger auf dem Parkplatz der Ermafa-Passage einen Neubau errichten will, ist bekannt. Die Vorbereitungsarbeiten haben bereits begonnen. Komplett neu ist mir aber, dass an der Hartmannstraße sogar ein Neubau geplant ist, der die Lücke zwischen dem Eckhaus zur Kaßbergstraße und der Maschinenfabrik schließt (Luftbild).


    Da steht gar kein Eckhaus. Aber ich weiß, was du meinst. Das Haus steht übrigens seit dem Umzug von Mükra in die Ermafa-Passage vollständig leer, soweit ich sehen kann.


    Ich hoffe, dass es an dieser Ecke des Geländes weiterhin einen Zugang geben wird. Als ich vor ein paar Tagen dort durchging, fiel mir übrigens auf, dass der Biergarten nicht mehr als Biergarten genutzt wird.


    Dieser wird dann von Edeka genutzt werden.


    Ah Edeka … ich hatte eher mit REWE gerechnet (und dabei vergessen, dass REWE einen halben Kilometer weiter neubaut).


    Auch wenn laut der Grafik in der Freien Presse auch das mal wieder alles andere als ein architektonischer Höhepunkt wird,


    Sag jetzt nicht Koch!


    sind die Investitionen von Kellnberger sehr beachtlich.


    … und lassen andere fragen, woher das ganze Kapital kommt.