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Alt 07.01.14, 20:57   #16
Konstantin
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Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
Kein Mensch hat etwas gegen eine FH im Stadtzentrum, aber diese Entscheidungen zum Standort sind schon lange vorbei. Das Grundstück ist auch schon lange an die Stadt verkauft.

Natürlich ist es möglich dieses Riesengebäude zu sanieren und auch mit neuen Fassaden zu versehen. Ich stelle jedoch ausdrücklich in Abrede, dass dies "ressourcensparend" wäre. Zudem ist es aus Sicht der Stadt zigmal teuerer als das Areal kleinteilig zu veräußern.

Ich nehme dir auch nicht ab, dass es dir um die Nutzungsmischung in der Altstadt geht. Du willst mit Steuergeldern alles tun um das Konzept der Potsdamer Mitte mit Großblöcken zu konterkarieren - aus rein ideologischen Gründen.
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Alt 18.01.14, 16:09   #17
Klarenbach
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Klarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz sein
Vorgestern wurde Potsdam von der Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz der Bundesregierung besucht. Dieses Gremien ist ein hochkarätig besetzter Kreis von Architekten, Denkmalpflegern und Bauhistorikern, der die Städte beim Umgang mit ihrem baulichen Erbe beraten soll. Daher hatte der Besuch eine immense Bedeutung für die weitere Stadtgestaltung in Potsdam.

Laut einem Bericht der Märkischen Allgemeinen führte dieser Besuch zu interessanten Ergebnissen. Demnach wurde von den Experten eingeschätzt, dass es sich bei der Fachhochschule und dem Wohnblock am Staudenhof um "Leitbauten" der DDR-Zeit handeln würde, die unbedingt erhalten werden sollten. Auch wurde von den Experten mit Verwunderung registriert, dass die Stadt den Abzug des studentischen Lebens aus der Innenstadt forcieren würde. Bei den Experten entstand daher der Eindruck, dass die Stadt im Bereich um das Schloss die Zeitschicht der DDR "wie eine Zwiebelschale völlig auszulöschen" versuche. Baudezernent Klipp hätte als Reaktion auf diese Kritik immerhin den Erhalt des Wohnblockes am Staudenhof zugesagt.

Auch zum Hotel "Mercure" äußerten sich die Experten. Diese hatten in dem Hotel übernachtet, und dies war offenbar auch als bewusstes Statement gegen die Abrisspläne gedacht. Auf eine entsprechende Rüge von Baudezernent Klipp äußerte Thomas Dienberg von der Expertengruppe: "Wenn es hilft, den Abriss zu verhindern, müsste man noch eine Nacht dranhängen".

http://www.maz-online.de/Lokales/Pot...adt-in-Potsdam

Ich finde diese Meinungsäußerung der Experten sehr wichtig, weil die Debatte in Potsdam derzeit doch sehr im eigenen Saft schmort und eine gewisse Tendenz zur Provinzialität nicht zu verkennen ist.
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Alt 18.01.14, 18:16   #18
Saxonia
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Also wirklich, erstmal richtig lesen.
Es wurde nicht von "den Experten eingeschätzt, dass es sich bei der Fachhochschule und dem Wohnblock am Staudenhof um "Leitbauten" der DDR-Zeit handeln würde" sondern lediglich von "eine(r) Teilnehmerin".

Selbst als klarer Gegner des DDR-Städtebaus, kann ich eine solche Äußerung nur als infame Schmähung der DDR-Architektur und des zeitgenössischen Schönheitsempfinden verstehen. Der Staudenhof als ein Leitbau der DDR-Zeit? Manch einer sollte wirklich mal den Apotheker wechseln.
Baujahr: 1977-78

https://commons.wikimedia.org/wiki/F...ach-Norden.jpg

http://www.stadtbild-deutschland.org...839#post129839)
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Alt 18.01.14, 21:28   #19
Konstantin
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Experten, Experten

Zum Besuch der Mitglieder der "Expertengruppe" Städtebaulicher Denkmalschutz (hier die Mitglieder) sei einmal angemerkt, dass sich dieses Programm unter der Ägide dieser Kommission sehr gewandelt hat.

Entgegen dem Namen des Programmes können die Kommunen mit dem "Städtebaulichen Denkmalschutz" fast alles finanzieren. Der Bezirk Pankow von Berlin schafft es mit dem Bundesprogramm sogar zweigeschossige DDR-Kitas quietschbunt zu sanieren. Mit "Denkmalschutz" hat dies wohl nichts mehr zu tun, auch "Gehwegvorsteckungen" u.ä. werden damit realisiert.

Nicht, dass ich gegen Kitasanierungen wäre (ob in einer wachsenden Großstadt grundstücksfressende Zweigeschosser angemessen sind wage ich jedoch zu bezweifeln), aber das sollte bitte mit den hierfür bestimmten Förderprogrammen passieren. Sonst steht wieder in irgendeiner Zeitung, es seien soundsoviel Millionen für "Städtebaulichen Denkmalschutz" ausgegegeben worden und alle Welt denkt, da wären Denkmale saniert worden.

Im übrigen ist die Expertengruppe viel unterwegs (hier die Reiseziele).
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Alt 25.01.14, 17:59   #20
Klarenbach
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Laut einem Beitrag der Potsdamer Neuesten Nachrichten von heute wurde der Machtkampf bei den Potsdamer Grünen vertagt.
Der Konflikt entzündet sich bekanntlich an der Frage, ob der Wohnblock am Staudenhof erhalten werden soll. Baudezernent Matthias Klipp hatte einen Beschluss des Potsdamer Kreisverbandes von Bündnis 90 / Die Grünen durchsetzt, nachdem der Wohnblock erhalten werden soll. Daraufhin hatte Saskia Hünecke (Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen in der Stadtverordnetenversammlung) mit ihrem Rückzug von der Spitzenkandidatur gedroht. Nun sollen weitere Entscheidungen von weiteren Gutachten abhängig gemacht werden.

http://www.pnn.de/potsdam/822494/

Der Hintergrund für diese Machtkämpfe ist die polarisierte Situation in Potsdam generell und die Schwierigkeiten einer Positionierung zu den bevorstehenden Kommunalwahlen sein. Auf der einen Seite stehen Leute, die die Innenstadt Potsdams am liebsten in den Zustand von vor 1945 zurückversetzen wollen und auf der anderen Seite stehen Leute, die genau das nicht wollen. Dabei geht es nicht so sehr um Städtebau und Architektur, sondern um die Fragen, welche Nutzungen und welche Nutzergruppen es in der Potsdamer Innenstadt geben sollte.

Die Bemühungen um die Wiederherstellung des Vorkriegszentrums bedeuten eben in der Praxis, dass Nutzungen wie die Fachhochschule oder preiswerte Wohnungen beseitigt werden, während dann auf den Abrissflächen oft teure Wohnungen, Geschäfte, Restaurants und Büros entstehen. Diese Perspektive ist für viele Bürger eine Horrorvorstellung, und zwar nicht bei DDR-Nostalgikern, sondern auch bei vielen jungen Leuten, die sich nicht aus der Innenstadt herausdrängen lassen wollen. Die von den Liebhabern der Vorkriegssituation so angefeindeten Plattenbauten aus der DDR-Zeit sind eben auch die einzigen Gebäude, die preiswerte Wohnungen in der Innenstadt bieten, die sehr gefragt sind. Wenn sie infrage gestellt werden, dann wird auch die Möglichkeit des preiswerten Wohnens in der Potsdamer Innenstadt infrage gestellt. Das solche stadtentwicklungspolitischen Vorstellungen auf Widerstand stoßen, ist daher kaum verwunderlich, sie würden in anderen Städten auch zu Konflikten führen.

Der konkret diskutierte Wohnblock am Staudenhof bietet rund 180 kleine Wohnungen, die vor allem von Studenten bevölkert werden und die dort lieber wohnen als etwa in dem neuen Studentenwohnkomplex "Green dorms" auf dem Bornstedter Feld. Diese haben den Eindruck, dass die Potsdamer Innenstadt eine elitäre Veranstaltung für gutbetuchte Schichten werden soll, was sie vor 1945 übrigens auch war. Die "Bauwelt" hatte vor einiger Zeit mal einen Artikel gebracht, der diesen Konflikt ganz gut auf den Punkt gebracht hat.

http://www.bauwelt.de/cms/bauwerk.html?id=10374025

Jedenfalls ist die Lage derzeit so, dass Bündnis 90 / Die Grünen in Potsdam derzeit kaum studentische Wähler gewinnen können, ganz anders als in vielen anderen Universitätsstädten. Deshalb gibt es in Potsdam auch die links-alternative Gruppierung "Die Andere". Klipp will diese Lage offenbar ändern, Hünecke nicht.

Geändert von Klarenbach (25.01.14 um 18:25 Uhr)
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Alt 25.01.14, 20:33   #21
Konstantin
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^ Schreibst Du eigntlich in allen Strängen den gleichen Kram? Irgendwann schliesst Du dich einer Demonstration gegen das Fortschreiten der Uhrzeit an. Wenn Du ohne große Veränderungen leben magst musst Du schon nach Marzahn ziehen.

1. Kein Mensch will "die Innenstadt Potsdams am liebsten in den Zustand von vor 1945 zurückversetzen". Hier geht es um drei, vier Straßenzüge. Die Prägung der Innenstadt durch die allierten Bombenangrffe und die DDR-Architektur wird dabei nun wirklich nicht geschmälert, weil ein paar DDR-Bauten abgebrochen werden.

2. Allein der Bereich des sog. Zentrum Süd, das mit einer Seite an den Alten Markt grenzt, hat mehr als 5.000 preiswerte städtische Wohnungen. Eine solche Konzentration im Stadtzentrum gibt es so gut wie nirgends. Die Mieter aus dem Staudenhof, die bleiben wollen, können im Rahmen der vereinbarten 10-jährigen Übergangszeit (!) in frei werdende Wohnungen umziehen oder - wenn es wirklich Studenten sein sollten - in diesem Zeitrahmen sicher einfach ihr Studium beenden.

3. Nach Abbruch des Staudenhofs passt deutlich mehr Fläche auf den dann entstehenden Block Am Kanal - Kaiserstraße - Schwerdtfegerstraße - Am Alten Markt als jetzt im Staudenhof vorhanden ist. Die Straße "Am Alten Markt" gab es im übrigen vor 1945 noch nicht - ein DDR-Erfindung die bleibt (sonst passte noch mehr Fläche auf den Block). Das ist nicht unsozial sondern ein effizienter Umgang mit wertvollen Innenstadtflächen.

4. Eine Belebung der Innenstadt mit Läden, Restaurants und im übrigen auch ein paar Lebensmittler etc. ist wirklich wünschenswert. Dass der Alte Markt am Stadtschloß kein Znetrum studentischen Lebens wird war auch klar und ist auch nicht notwendig. Die kritisierte Saskia Hünecke vertritt ihre Positio schon seit langem und hat bei den letzten Kommunalwahlen das mit Abstand beste Grünen-Ergebnis erziehlt. Mach' dir mal keine Sorgen um ihre Profilierung.

Wir werden ja bei der Kommunalwahl im Mai sehen, wie die Potsdamer das sehen. Ist ja nicht mehr lange hin..
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Geändert von Konstantin (26.01.14 um 13:23 Uhr)
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Alt 25.01.14, 21:09   #22
abrissbirne
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Ich wundere mich immer wieder über Dein Menschenbild, Klarenbach. Tatsache ist doch, dass wir es einer langen Geschichte von Zivilisation und Kulturentwicklung zu verdanken haben, dass die Menschen auch so etwas wie ein Schönheits- und Idealitätsempfinden haben und einen Sinn für historische Gerechtigkeit. Die meisten Menschen - und da werden sicher auch viele FH-Studenten dazugehören - haben beileibe nicht nur ihre eigenen unmittelbaren materiellen Interessen im Sinn, sondern leben und studieren grundsätzlich gerne in einer Stadt, die so etwas wie einen Respekt für ihre eigene Identität und Kulturgeschichte aufweist, die eben nicht nur 40 Jahre DDR umfasst. Auch Studierende z.B. in München würden nicht auf die Idee kommen, dass sie so etwas wie ein Anrecht darauf haben, etwa in der Ludwigstraße zu wohnen.
Die Potsdamer Bemühungen um eine Rückgewinnung eines Kerns der historischen Keimzelle der Stadt in Form des Alten Markts und der Breiten Straße (um mehr geht es ja eigentlich nicht) finden deshalb eine Mehrheit in der Stadt. Man konnte das, neben der Ergebnissen der letzten Kommunalwahl, sehr eindrucksvoll an der breiten Zustimmung erkennen, die etwa die Fertigstellung des Potsdamer Stadtschlosses als Landtag letztlich erfahren hat.
Übrigens hat es auch zu DDR-Zeiten nicht nur zeittypische Brutalität gegeben wie in Form der FH und des Staudenhofs, sondern auch vorbildliche Rekonstruktionen wie die barockisierenden Neubauten in der Wilhelm-Staab-Straße und Umgebung.
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Alt 26.01.14, 10:40   #23
tel33
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Der konkret diskutierte Wohnblock am Staudenhof bietet rund 180 kleine Wohnungen, die vor allem von Studenten bevölkert werden und die dort lieber wohnen als etwa in dem neuen Studentenwohnkomplex "Green dorms" auf dem Bornstedter Feld.
Das mag schon sein, dass die da lieber wohnen als etwas weiter draußen - wer täte das nicht? Das Zentrum einer Großstadt ist aber nun mal nicht der Ort für Studentenwohnheime - nirgendwo auf der Welt.
Zumal jener 'Bedarf' mit dem zwingend erforderlichen Abriss der FH ohnehin nicht mehr gegeben wäre.
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Alt 26.01.14, 14:00   #24
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Ach ja, ist das so? Derzeit gibt es aber ein Studentenwohnheim im Zentrum einer , hüstel, Großstadt. Nennt sich Staudenhof. Und Potsdam, sowie alle Städte auf dieser Welt, sollten Studentenwohnheime im Zentrum haben. Beugt der Vergreisung und der Verspießerung vor.
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Alt 26.01.14, 14:54   #25
Konstantin
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Nochmal: Der Staudenhof ist kein Studentenwohnheim. Er soll preiswerten Wohnraum für Bedürftige bieten. Die Studenten, die dort wohnen müssten es doch schaffen binnen der vereinbarten 10-jährigen Übergangsfrist ihren Abschluß zu machen, oder ist das zuviel verlangt?
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Alt 26.01.14, 15:56   #26
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Ach ja, ist das so? Derzeit gibt es aber ein Studentenwohnheim im Zentrum einer , hüstel, Großstadt. Nennt sich Staudenhof. Und Potsdam, sowie alle Städte auf dieser Welt, sollten Studentenwohnheime im Zentrum haben. Beugt der Vergreisung und der Verspießerung vor.
Erstens: Der 'Staudenhof' ist ein abbruchreifer Plattenbau. Schon allein dieser Umstand disqualifiziert das Gebäude als geeignet für den Standort.
Zweitens: Über Vergreisung der Innenstädte müssen wir uns wohl weniger Gedanken machen - offensichtlich ist das Gegenteil der Fall. Es sind in erster Linie jüngere Menschen, die sich entsprechenden Wohnraum leisten können. Studenten gehören natürlich normalerweise nicht dazu, aber immerhin haben sie ja eine Anreiz ihr Studium zügig zu beenden um aktiv ihren gesellschaftlichen Beitrag leisten zu können.
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Alt 26.01.14, 19:35   #27
million
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^ Was bedeutet in diesem Fall denn abbruchreif? Von der Bausubstanz würde ich das arg bezweifeln, da gibt es genug Bespiele aus der Zeit, die man nicht Kernsanieren musste um sie wieder 20 Jahre lang abschreiben zu können... Oder meinst du rein stillistisch, weil der Bau "aus der Zeit gefallen" ist?

Kann sein, dass das so ist, ich finde den Staudenhof als urbane Situation aber wirklich klasse und bezweifle, dass ein Neubau die gleiche Qualität herstellen könnte. Das FH-Gebäude finde ich im Moment auch keine Bereicherung, aber gerade neben dem Alten Markt finde ich die (Landschafts-/)Architektur des Staudenhofes einen angenehmen Gegenpol (Stein-Grün).


Edit: Nein, Minusvoter, ich verarsche euch nicht. Die Funktion ist im Übrigen da um Kritik zu äußern, keine Fragen zu stellen.

Geändert von million (29.01.14 um 11:58 Uhr)
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Alt 26.01.14, 19:56   #28
necrokatz
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^^ Ob der Plattenbau abbruchreif ist, kann ich nicht beurteilen. Dies können hier im Forum vernmutlich die wenigsten und es sind vermutlich auch nicht diejenigen die sich besonders aggressiv an der Diskussion beteiligen. Was man aber m.M. sehr leicht beurteilen kann, ist das der Staudenhof 1) in seinem jetzigen Zustand sehr unansehnlich ist und 2) einer angedachten Rekonstruktion des Stadtbildes im Weg steht. Die eigentliche Frage ist die Entscheidung für die zukünftige Gestaltung der Potsdamer Mitte, die Frage nach preiswerten Wohnungen und Fachhochschule hat nichts damit zu tun, da dies auch von einem neuen Gebäude genauso ode sogar besser erreicht werden kann. Daher finde die Diskussion darüber reichlich aufgesetzt und sehr durchschaubar für politische Grabenkämpfe instrumentalisiert. Dass die Verfechter des Erhalts des Staudenhofes dies aus ästhetischen gründen machen, kaufe ich ihnen nicht ab.
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Alt 26.01.14, 21:41   #29
Saxonia
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Kann sein, dass das so ist, ich finde den Staudenhof als urbane Situation aber wirklich klasse und bezweifle, dass ein Neubau die gleiche Qualität herstellen könnte.
Das kann doch wohl unmöglich dein Ernst sein. Ich hege wenig Vertrauen in die Genialität zeitgenössischer Architekten aber das traue ich ihnen nun wirklich noch zu.

http://www.flickr.com/photos/mondueb...n/photostream/

Mir völlig unverständlich, wie man so etwas schön finden kann. Wäre es möglich, das vielleicht etwas näher zu erläutern? Mal abgesehen vom billigen Wohnraum. Da kann ja die Architektur nichts dafür.
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Alt 26.01.14, 22:07   #30
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^Warum kan das nicht sein? Frau Lüscher findet auch viele Schuhkartons super.

Das ist jedoch das Ende jeder Sachdiskussion wenn einer einfach sagt: wieso, ist doch toll.
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