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Alt 04.06.18, 23:28   #91
Baukörper
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Baukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfach
Zitat:
Zitat von Querbalken Beitrag anzeigen
Berlin war einmal eine der dichtesten Städte Europas, und allgemein gesprochen, wenn Dichte so schlecht und gefährlich ist, warum zieht es dann so viele genau dort hin ???
Genau, Berlin war eine der dicht bebautesten Städte. Weil das nicht mehr so ist wollen und können bis auf weiteres so viele dorthin.

Da gibt es natürlich noch ganz viele sinnvolle Verdichtungsmöglichkeiten aber so dicht wie früher sollte es doch wohl hoffentlich nicht mehr werden.

Am Checkpoint Charly sollte es m.E. wirklich mal weiter gehen, aber es ist natürlich nicht mehr die besondere Lage die es mal war. Der Mythos des Ortes verblasst zusehends. Um da was besonderes zu schaffen ist es wohl zu spät.
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Alt 05.06.18, 03:44   #92
Querbalken
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Querbalken könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Architektenkind Beitrag anzeigen
Armes Opfer. ... Es ist die Romantisierung eines Elends, die Du und ich Gott sei Dank nicht erleben müssen.
Lassen wir doch bitte die Opfer-Polemik aus dem Spiel. Und selbstverständlich begrüße ich die Errungenschaften moderner Bauvorschriften, die solche Zustände des Elends eben nicht mehr zulassen. Hygienisch gesehen übertrifft heute jeder Sozialbau des Kaisers Prunkschloss, und das ist gut so. Mein Punkt ist nur, dass es naiv ist, die Dynamik eines wachsenden Stadtzentrums mit zunehmend abstruseren Status-Quo-Rufen auf immer und ewig, wie ein Museum konservieren zu wollen und individuelle Entscheidungen (Zuzug in die Stadt, Stadtmitte) immer nur als rein fremdgesteuert (die Umstände zwingen uns) darzustellen. Und den (nachvollziehbaren) Privilegienerhalt als Motiv der Status-Quo-Gesinnung auszuschließen.
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Alt 05.06.18, 20:45   #93
Architektur-Fan
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Architektur-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinArchitektur-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinArchitektur-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinArchitektur-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinArchitektur-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinArchitektur-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinArchitektur-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinArchitektur-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinArchitektur-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinArchitektur-Fan kann im DAF auf vieles stolz seinArchitektur-Fan kann im DAF auf vieles stolz sein
Zitat:
Zitat von Baukörper Beitrag anzeigen
Um da was besonderes zu schaffen ist es wohl zu spät.
Wie kommst du nur zu einer solchen Aussage?

Wenn dort bereits in früheren Jahren gebaut worden wäre, dann wäre das noch lange keine Garantie gewesen, daß das Ergebnis überzeugt hätte. Eine Entwicklung des Areals z.B. in den 1990er Jahren hätte noch lange nicht bedeutet, daß es zu einer architektonisch überzeugenden Lösung gekommen wäre.

In den 90er Jahren gabe ja Pläne, das Areal mit dem sog. American Business Center zu bebauen. Das American Business Center sollte aus 5 Blöcken bestehen. Von diesen 5 Blöcken wurden 3 Blöcke tatsächlich realisiert.

Der erste Block ist das Philipp-Johnson-Haus/Friedrichstraße 200.
(siehe dazu: http://www.stadtentwicklung.berlin.d...de&modus=liste )

Der zweite, realisierte Block ist das Bürohaus Friedrichstraße 50-55
(siehe dazu: http://www.stadtentwicklung.berlin.d...de&modus=liste )

Beim dritten Block handelt es sich um diese Schönheit. Charlottenstraße 75-76
(siehe dazu: http://www.stadtentwicklung.berlin.d...de&modus=liste )

Des Weiteren wurde noch die "Triangel" von Herrn Keihues gebaut, die allerdings nicht zum Projekt des American Business Center gehört. Auf die Triangel hätte ich gerne verzichtet. Denn dabei handelt es sich um diejenige dreieckige Fläche, die ich gerne als städtebaulichen Platz freigelassen hätte.
(siehe dazu: http://www.stadtentwicklung.berlin.d...=492&kat=2&pl= )

Zitat:
Zitat von Baukörper Beitrag anzeigen
Der Mythos des Ortes verblasst zusehends.
Deinen Pessimisums kann ich nicht nachvollziehen. Eine Touristenfalle war der Checkpoint Charlie doch auch schon in den 90er Jahren. Da hat sich seitdem also nichts verschlechtert. Und was damals baulich in Angriff genommen wurde, war wenig überzeugend. Einzig das Philipp-Johnson-Haus mit seiner Post-Moderne ist halbwegs respektabel.

Am Checkpoint Charlie kann es durchaus sein, daß die lange Wartezeit zu einer Verbesserung des architektonischen Ergebnisses führen wird. Ich kann jedenfalls nicht erkennen, daß durch die Wartezeit irgendwelche Chancen verpasst worden sind. Stattdessen gibt es aber heute die Chance, hier noch etwas Ansprechendes zu entwickeln.

Geändert von Architektur-Fan (05.06.18 um 21:54 Uhr)
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Alt 05.06.18, 23:40   #94
Baukörper
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Baukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfach
Zitat:
Zitat von Architektur-Fan Beitrag anzeigen
Stattdessen gibt es aber heute die Chance, hier noch etwas Ansprechendes zu entwickeln.
Ja natürlich, aber das ist doch heute unabhänig vom historischen Ort. Nach der Bebauung wird es eine normale Straßenkreuzung sein und von der Symbolik, die mit diesem Ort verbunden ist, wird nicht viel bleiben. Hätte man in den Neunzigern gebaut, wäre der Checkpoint möglicherweise ein wichtiger Ort in der Stadt geblieben.

Es sei denn, man schafft es noch den Ort architektonisch hervorzuheben, vielleicht durch wirklich besondere Gebäude oder Schaffung eines kleinen Platzes.
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Alt 14.06.18, 19:29   #95
Backstein
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Alt 30.06.18, 00:08   #96
Tomov
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Am Checkpoint Charlie findet zur Zeit auf Anregung der Senatsverwaltung, im Auftrag von Trockland, ein geladener Wettbewerb statt.
Teilnehmer sind neben Graft, welche definitiv das östliche Grundstück entwerfen werden, auch Sauerbruch Hutton and Jürgen Mayer H., sowie weitere.

Ziel ist es die mittlerweile denkmalgeschützten Brandwände zur Freifläche der ehemaligen Grenzanlage zumindest teilweise zu erhalten.
Da die GRZ der Grundstücke erhalten werden wird, bleibt nur eine vom Blockrand, mindestens partiell, abweichende städtebauliche Konfiguration.
Diese würde dann auch von Graft in einem veränderten Entwurf aufgenommen. Weiterhin enthalten soll das Museum des Kalten Krieges sein.

Ich finde es sehr begrüßenswert, dass hier in letzter Minute versucht wird, dem eher durch Zufall erhalten Freiraum des ehem. Checkpoint Charlie eine, sich vom Rest der Friedrichstraße abhebende Struktur zu geben.
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Alt 30.06.18, 08:01   #97
DerBe
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^ Das finde ich auch. Und hoffentlich setzt man den drögen Bestandsbauten, etwa dem P. Johnson- und vor allem dem Lauber und Wöhr Bau einige Highlights entgegen. Mit Graft , Sauerbruch und Mayer könnte das gelingen.
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Alt 30.06.18, 13:27   #98
Baukörper
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Zitat:
Zitat von Tomov Beitrag anzeigen
Ich finde es sehr begrüßenswert, dass hier in letzter Minute versucht wird, dem eher durch Zufall erhalten Freiraum des ehem. Checkpoint Charlie eine, sich vom Rest der Friedrichstraße abhebende Struktur zu geben.
Das passt ja gut zu meiner Vorstellung
Ich finde auch, dass der durch den Grenzübergang enstandenen Freiraum inzwischen zum Stadtbild gehört und zumindest teilweise erhalten bleiben sollte.
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Alt 06.07.18, 13:34   #99
Hallole
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Zitat:
Zitat von Tomov Beitrag anzeigen
Am Checkpoint Charlie findet zur Zeit auf Anregung der Senatsverwaltung, im Auftrag von Trockland, ein geladener Wettbewerb statt.
Teilnehmer sind neben Graft, welche definitiv das östliche Grundstück entwerfen werden, auch Sauerbruch Hutton and Jürgen Mayer H., sowie weitere. [..]
PM vom 05.07.2018: https://www.stadtentwicklung.berlin....richt6568.html
Demnach wurden im Rahmen einer Veranstaltung am 04.07.2018 die Zwischenergebnisse der Arbeiten der sieben am städtebaulichen Workshopverfahren teilnehmenden Architekturbüros vorgestellt: Caramel architekten, COBE Berlin, David Chipperfield Architects, Graft, Hild und K Architektur, J.MayerH. und Partner sowie Sauerbruch Hutton.

Zu gestalten seien auch die Straßenräume und Freiflächen auf einem privaten Gelände von ca. 1000 qm. Hier sei besonders die Bürgermeinung gefragt, ob eine Fußgängerzone, eine verkehrsberuhigte Straße oder eher weiterhin eine in der Friedrichstadt übliche Straße präferiert werde.

All dies bilde die Grundlage für die Aufstellung des Bebauungsplans 1-98 „Checkpoint Charlie“. Eine Ausstellung zum Beteiligungsprozess und den städtebaulichen Entwürfen soll am 2. August 2018 eröffnet werden, auch hier soll wieder die Meinung der Bürger einfließen.

http://www.taz.de/!5515869/
Demnach präsentierte Caramel aus Wien einen Entwurf, der die bestehenden Freiflächen unberührt ließe,vielmehr sogar deren Gestalt aufnehme, kippe diese aber in die Vertikale und forme daraus ein 120 Meter hohes, aber nur 20 Meter breites Hochhaus ganz im Westen des Ortes.
Chipperfield Architekten wiederum stellten wegen der Abstandsflächen ihr Hochhaus auf Stützen genau über die Friedrichstraße; in der Nord-Süd-Achse der Friedrichstadt wäre das Hochhaus eine Landmarke, sein aus dem Rahmen fallender Standort zugleich ein Hinweis auf die herausgehobene Bedeutung des Ortes.

Wer geht hin oder findet Visus?
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Alt 06.07.18, 14:00   #100
Bau-Lcfr
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^ Hochhäuser würde ich nicht ohne Not über den Straßen bauen - da wären Sichtachsen durchschnitten, die Fundamentierung problematisch (es gibt übrigens auch unter der Friedrichstraße eine U-Bahn). So würde ich auf den Vorschlag der Chipperfield Architekten auch ohne Visu verzichten.

Ich finde übrigens, die alte Checkpoint-Bude in der Straßenmitte als Akzent ist an dieser Stelle absolut richtig - die Wirkung würde ich nicht kaputtmachen. Dann wäre das Besondere des Ortes dahin.

Noch so eine Hoffnung - Terrassen mit Gastronomie und Blick auf den Checkpoint, so wie man etwa von der McDonalds-Terrasse einen guten Blick hat (ja, ich war öfters dort). Die Grundstücke sind genauso nah genug.
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Alt 06.07.18, 14:43   #101
Tomov
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Ich war bei der Veranstaltung und der Vorschlag vom Chipperfield gefällt mir ganz hervorragend.

Gerade dieser Ort soll jetzt anders betont werden. Mit x-beliebigem Blockrand, würde nur das Hollywood Grenzhäuschen an die Historie erinnern (entspricht dem 50er Jahre stand und wurde nach der Wende nachempfunden).



Das Hochhaus thematisiert die Axialität der Friedrichstraße und der Ausschnitt in Form des Blockrands (Traufhöhe) die sonstige Dogmatik der Friedrichstadt, die hier zur Betonung des Ortes aufgebrochen wird. Nur ein Hochhaus ermöglich die Freihaltung der Mauertasche vor der ehem. Grenze, bei Beibehaltung der zugesicherten Nutzfläche für den Investor.
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Alt 06.07.18, 15:12   #102
Baukörper
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Mir gefällt der Entwurf auch, glaube aber nicht, dass es so kommt.
Nicht wegen der U-Bahn sondern wegen Sicherheitbedenken. Das Haus würde ja von der öffentlichen Friedrichstraße unterquert und wäre ein erstklassiges Terrorziel. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, befürchte aber, dass sowas heute nicht mehr genehmigungsfähig ist.

Wenn der Baukörper des Hochhauses erst oberhalb der Traufhöhe beginnt sehe ich aber keine Probleme bezüglich der Sichtachsen.
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Alt 06.07.18, 15:16   #103
Bau-Lcfr
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^^ Das Hochhaus wirkt weder besonders originell noch elegant - die Platzierung über der Straße wirkt wie ein verzweifelter Versuch, dies zu kaschieren. Die Traufhöhe der Friedrichstadt könnte man wie so oft mit der Sockel-Höhe betonen - und auf dem Sockel eine Terrasse mit Aussicht unterbringen. Ein Teil des Turms könnte sogar über dieser Terrasse hinauskragen, aber die Fluchtlinie des Straßenblocks nicht überschreiten.

Dass das Grenzhäuschen nachgebaut wurde - was ist hier "Hollywood", wenn ein solches mal hier stand? Selbst wenn es manchen nicht passt, das Leben scheint um das Häuschen ganz besonders stark zu toben - ist ja was Seltenes.
Schon seltsam, wie hier manche gerne was an Wirkung verhunzen würden - wie bei (rekonstruierten) barocken Schlössern usw. Ein Turm über der Straße würde zu sehr vom Häuschen ablenken, ein neben der Straße weniger.

Auf dem zweiten Grundstück gegenüber könnte übrigens noch ein Hochhaus gebaut werden - allerdings lieber anderer Form, Höhe und Fassadengestaltung als das erste. Das ginge beim Turm über der Straße nicht.
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Alt 06.07.18, 16:22   #104
Architektenkind
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Ich finde es auch cool. Die 20 Meter hohen Säulen und die Tordurchfahrt sind mal was neues. Ich glaube, das würde vom Bahnhof Friedrichstraße aus einen spektakulären Blick ergeben. Gibt es die Entwürfe denn irgendwo im Netz? Habe nichts gefunden...
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Alt 06.07.18, 16:34   #105
DerBe
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^Eher nicht. Die Entwürfe werden erst im August öffentlich ausgestellt.
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