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Alt 11.07.14, 21:17   #1
kato2k8
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Stadtarchiv / Institut für Stadtgeschichte

Die Stadt Mannheim plant die Auslagerung des Technischen Rathauses samt Stadtarchivs aus seinen derzeitigen Flächen im Büroturm des Collini-Centers aufgrund schwerer Gebäudeschäden.

Für das Stadtarchiv wurde im Juni seitens des Leiters gemeinsam mit einem Mannheimer Architekten dafür eine mögliche Lösung präsentiert, bestehend in einem Neubau auf dem als Magazin umzunutzenden Ochsenpferch-Hochbunker.

Der Bau steht an exponierter Stelle, bei der Straße im Vordergrund dieser Visualisierung handelt es sich um die B44/Jungbuschbrücke über den Neckar mit rund 20.000 Fahrzeugen pro Tag:


Quelle: Stadtarchiv Mannheim

Daten:
- Vorgesehene Nutzfläche: 7400 m²
- Höhe: nach Aufstockung 6-stöckig
- Geplante Investition: <17 Millionen Euro
- Umsetzung: Bezugsfertig Ende 2016, Einweihung Mitte 2017

Vorgesehen ist u.a. Ausstellungsflächen von 1500m² inkl. eines Veranstaltungssaals für 300 Personen, primär im Erdgeschoss und Untergeschoss des Bunkers. Im 1. bis 4. OG des Bunkers sollen je ca 1200-1300m² Magazinfläche - je ca 5 Regalkilometer - untergebracht werden, im darüber aufgestockten 5. und 6. OG Büroflächen und Werkstätten. Bei den Magazinflächen sind auch Serverräume für digitale Archive eingeplant.

Mit rund 2300 Euro/m² handelt es sich um einen der billigsten derzeit in Bau oder Projektierung befindlichen Archivbauten größerer Städte. Als Rahmenmodell bzgl. Größe und Nutzung wurde das 2010 umgezogene Stadtarchiv Stuttgart herangezogen. Die Realisierung soll über die PPP-Tochter BBS der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GBG als Investor erfolgen.

Der Gemeinderat hat das Projekt heute abgesegnet, der Denkmalschutz hat bereits zugestimmt.

https://www.mannheim.de/presse/gemei...enpferchbunker

https://www.stadtarchiv.mannheim.de/...hsenpferch.pdf

P.S.: Der Ochsenpferchbunker ist in seiner momentanen baulichen Fassung nuklear- und BC-Waffensicher, was er angesichts einiger geplanter Umbauten (primär Eingang im Erdgeschoss, Durchbruch Aufzug durch Decke) wohl nicht mehr sein wird. Die Planung ist allerdings - u.a. im Hinblick auf Köln - ausdrücklich auf höchstmögliche Katastrophensicherheit für die Magazinbestände ausgelegt. Die grundsätzliche Nuklearwaffensicherheit dürfte im Bedarfsfall mit ein paar Kubikmetern Beton herzustellen sein.
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