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Alt 12.01.17, 09:48   #76
Architektur-Fan
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Reden wir Tacheles. Es geht dir nicht um Innenstadttauglichkeit oder andere vorgeschobene Argumente. Es geht dir darum, dass es ein Bau der Postmoderne ist. Deswegen hast du mit einem Abriss kein Problem.
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Alt 12.01.17, 09:50   #77
Tomov
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Tomov ist essentiellTomov ist essentiellTomov ist essentiellTomov ist essentiellTomov ist essentiellTomov ist essentiellTomov ist essentiellTomov ist essentiellTomov ist essentiell
Ich mag den Bau.

Wenn ich zwischen beiden wählen könnte, würde ich das jetzige Gebäude vorziehen.
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Alt 12.01.17, 09:54   #78
Architektur-Fan
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Ok. Dann ziehe ich meinen Vorwurf zurück. :-)
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Alt 12.01.17, 10:31   #79
Camondo
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Camondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiell
Das Stadtbildprägende am jetzigen Bau ist doch die aussergewöhnlich gegliederte Fassade. Zumindest diese hätte man als schützenswert klassifizieren können und den höheren Neubau einfach dahinter bauen können. Wenn man gewollt hätte. Das hätte auch noch originell wirken können, ähnlich wie bei der ElPhi. Aber der ganze Vorgang ist so typisch Berlin. Generell wurde und wird ein Großteil der Stadt alle 30 Jahre neugebaut oder verändert. Das wurde schon in den 20ern besungen.
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„Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben“.
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Alt 12.01.17, 10:36   #80
Konstantin
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Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
In der Berliner Zeitung spricht der Architekt Grüntuch unverstellet über sein Projekt. Die Höhe sei dem Baurecht geschuldet, nicht dem Entwurf.

Dann allerdings gerät Grüntuch ins fabulieren: der Volksbank-Bau sei nur für einen Nutzer nutzbar, sein Neubau für viele. Und npch verblüffender: allein dadaurch, dass in seinem Neubau die Fenster geöffnet werden könnten, ergäbe sich eine massive Energieeinsparung.

Die Grünen in Berlin gelangen schon bei weitaus kleineren Projekten in Wallung und dozieren über "graue Energie", intelligente Nach- und Weiternutzungen sowie ökologische Fassaden. Wenn es um den Abbruch eines verhaßten Baues der Postmoderne geht ist von alledem nichts mehr zu hören. Ab absurdestens ist jedoch die Öko-Argumentation von Herrn Grüntuch, weil bis dato immer das Gegenteil galt: Energiesparen geht nur, wenn wir die Lüftung und Heizung den Maschinen überlassen, da ist dann schnell vom "Störfaktor Mensch" die Rede.

Merke also, wie so häufig: Es gibt gute und böse Abrisse sowie gute und böse Neubauten. Die Sachargumente müssen sich einordnen.
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Alt 12.01.17, 10:37   #81
Batō
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^^
Dat is ne Vorhangfassade. Wenn man gewollte hätte, dass sie bleibt hängt man sie einfach ab, baut neu und hängt sie dann wieder dran.
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Alt 12.01.17, 10:44   #82
Konstantin
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Na, auch das noch. Dann wäre der Umbau ja nun wirklich keim Thema gewesen. Na, Ex-SPD-Bausenator Strieder hat wieder ganze Arbeit gemacht.
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Alt 12.01.17, 11:02   #83
Architektenkind
 
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^ Es waren nicht die Grünen und nicht Herr Strieder, sondern der Investor, der den Bau loswerden wollte. Und es geht nicht um "verhasste Postmoderne", sondern um Verwertbarkeit. Du betreibst wieder nichts als Feindbildpflege.

Und ich vermute mal stark, dass Dir der Schutz der Postmoderne dabei herzlich egal ist - sonst hättest Du seinerzeit den (zum Glück wohl verhinderten) Abrissplan für das Böhm-Haus in der Fasanenstraße nicht so hämisch bejubelt:

Zitat:
Zitat von Konstantin Beitrag anzeigen
Machen wir's kurz: der Abbruch ist ein kleiner Schritt in der Architekturgeschichte aber ein großer für den guten Geschmack.
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Alt 12.01.17, 11:27   #84
Carlo
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Carlo ist ein LichtblickCarlo ist ein LichtblickCarlo ist ein LichtblickCarlo ist ein LichtblickCarlo ist ein LichtblickCarlo ist ein Lichtblick
Zitat:
Zitat von Architektenkind Beitrag anzeigen
^ Es waren nicht die Grünen und nicht Herr Strieder, sondern der Investor, der den Bau loswerden wollte. [...] Du [Konstantin] betreibst wieder nichts als Feindbildpflege.
Das tust Du doch auch. Für den einen sind's generell die unfähigen Behörden, für den anderen immer die bösen Investoren.

In Wahrheit dürften beide mitverantwortlich sein: Die Investoren machen Druck (Ziel: Renditeoptimierung), die Behörden geben nach (weil kurzfristige wirtschaftliche Effekte höher eingestuft werden als die bestenfalls langfristig "rentable" Pflege des Stadtbildes).

Dass sich das unter R2G ändern sollte, halte ich für sehr unwahrscheinlich – diese (m. E. auch wirtschaftlich falsche) Prioritätensetzung lässt sich doch seit mehr als einem Jahrzehnt beobachten, ganz unabhängig davon, wer gerade regiert: Rot-Rot, GroKo, R2G.
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Alt 12.01.17, 11:30   #85
Pumpernickel
 
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Zitat:
Zitat von Konstantin Beitrag anzeigen
Dann allerdings gerät Grüntuch ins fabulieren: der Volksbank-Bau sei nur für einen Nutzer nutzbar, sein Neubau für viele. Und npch verblüffender: allein dadaurch, dass in seinem Neubau die Fenster geöffnet werden könnten, ergäbe sich eine massive Energieeinsparung.
Ich gehöre zu den Berufsgruppen, die immer im Anzug durch Büros schleichen müssen. Auch ich Hochsommer.

Architekten - und Leute, die noch nie in einem Treibhaus alias "modernes Bürogebäude mit Glasfassade ohne aktive Klimatisierung" 8 Stunden am Tag verbringen mussten - sagen dann immer Sachen wie, Deutschland liegt doch nicht in den Tropen, wir haben doch so wenige Hitzetage im Jahr...

Treibhauseffekt, Treibhauseffekt! Im Büro! Und dagegen hilft auch das Öffnen eines Fensters überhaupt nicht. Ventilatoren wälzen nur den Mief um.

Es gibt nichts, womit man "Anzugmenschen" mehr quälen kann, als mit Glasfassaden und fehlender Klimatisierung und dem Verweis, man könne doch die Fenster öffnen. Umgekehrt gibt es keine angenehmeren Arbeitsplätze, als solche, mit "riesiger Klimaanlage", hinter einer Fassade, die auch aus Stein besteht und von vorneherein den Bau nicht so aufheizen lässt (wem die Luft zu trocken ist, der stellt sich einen Luftbefeuchter auf dem Elektronikmarkt neben den Schreibtisch, der hat mir noch jeden Arbeitsplatz an die 40 % Luftfeuchtigkeit gebracht). Und die Lieblingsantwort der Beschwichtiger auf das Treibhaus ist "Ja, dann machen wir halt Verschattung" (womit die Temperatur aber nur minimal gesenkt werden kann) und schon wird der Innenraum am hellichten Tag so dunkel, dass man Kunstlicht einschalten muss und die "hellen, transparenten Räume", aus der Architektenvisu, werden de facto zu fensterlosen Brutöfen.

Auch toll im Winter, bei tiefem Sonnenstand: da wird es hinter der Glasfassade so heiß, dass man klimatisieren muss oder die Fenster aufreißen muss - dadurch wird es dann wieder unangenehm kalt und man hat Zugluft. Fenster wieder zu, wieder zu warm, usw. Und das ständige seitliche Blendlicht ist auch alles andere als angenehm. Also verschattet man wieder und schaltet das Kunstlicht ein...

Dabei hat die NZZ schon im Jahr 2000 getitelt "Wer im Glashaus sitzt, der schwitzt", das Handelsblatt und viele andere berichteten auch schon wiederholt: http://www.handelsblatt.com/technik/...s/2310342.html

An Architekten und Bauherren scheint das irgendwie komplett "abzuperlen". Die obere Hälfte wird dem vollen Tagesgang der Sonne ausgesetzt sein, die untere Hälfte ab den Mittagsstunden. Ich glaube nicht so recht, dass dieser Bau eine längere Lebensdauer haben wird, als der Vorgänger. Das Zeug zum "Klassiker" hat er weder architektonisch noch technisch, wie mir scheint.
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Alt 12.01.17, 12:01   #86
Isegrim
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Isegrim ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Den Vorschlag von Camondo finde ich sehr gut, das wäre mal ein Beispiel für innovative Architektur gewesen. Dieses immer gleich weghauen und komplett neubauen (und das nicht selten hässlicher als vorher) geht mir auch extrem auf den Keks.

Zitat:
Zitat von Batō Beitrag anzeigen
Dat is ne Vorhangfassade. Wenn man gewollte hätte, dass sie bleibt hängt man sie einfach ab, baut neu und hängt sie dann wieder dran.
Beziehst du dich auf die Fassade vom Volksbank-Gebäude?
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Alt 12.01.17, 12:40   #87
Architektur-Fan
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Zitat:
Zitat von Camondo Beitrag anzeigen
... und den höheren Neubau einfach dahinter bauen können. Wenn man gewollt hätte.
Camondo, da muss ich jetzt nachfragen, wie du das genau meinst, wenn du von "dahinter bauen" sprichst.

Möglichkeit 1: Das könnte bedeuten, dass man die oben dazu kommenden Geschosse als Neubau zurücksetzt, die Fassade also in den oberen Stockwerken einen Versatz nach hinten hätte. Das hätte einen Verlust von Nutzfläche zur Folge.

Möglichkeit 2: Der oben draufgesetzte Neubau hat keinen Versatz nach hinten und die alte Fassade wird einfach nach oben weitergeführt, quasi eine Verlängerung der bisherigen Fassade nach oben.
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Alt 12.01.17, 13:05   #88
Camondo
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^Ich meinte einfach nur die rote Steinfassade stehen lassen quasi als Hülle und direkt dahinter das neue Gebäude, das sich unten natürlich durch die Gliederung der alten Fassade dieser anpasst und nach oben weil es ja wohl höher werden soll Spielraum für eine eigene, totalverglaste Fassade oder was auch immer hat. Das Argument mit den ungenutzen oder schlechtaufgeteilten unwirtschaftlichen Räumen würde dann ja auch nicht ziehen weil das alte Gebäude ja nicht mehr existieren würe. Hab ich ja geschrieben wie bei der Elbphilharmonie in HH da hat man den alten Speicher auch völlig entkernt und nur die Fassade stehen lassen, innen was ganz neues gebaut und nach oben hin das nach aussen sichtbare neue verglaste Gebäude gesetzt.
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Alt 12.01.17, 13:37   #89
Dvorak
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Eine Vorhangfassade bleibt nicht stehen, wenn ich das Gebäude dahinter abreiße. Etwas Fleisch muss man schon haben. Es ist dann einfach das Pech der Postmoderne, dass man gerne dünne Steintäfelchen vor eigentlich moderne Bauten gesetzt hat, sodass man die Fassaden eben nicht sichern kann. Das Abhängen und wieder dranbauen ist unrealisitisch. Die anerkannten Regeln der Technik haben sich in den letzten Jahren auch verändert, da kann man kaum davon ausgehen, dass man die gleichen Fassaden heute wieder bauen könnte. Gleiche Optik: ja - dieselbe Fassade: unwahrscheinlich.
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Alt 12.01.17, 13:38   #90
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Zitat:
Zitat von Isegrim Beitrag anzeigen
Beziehst du dich auf die Fassade vom Volksbank-Gebäude?
Ja auf was denn sonst?

Das Gebäude wurde in üblicher Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet (ganz anders als der alte Speicher in HH) und die Fassade vorgehangen. Da kann man dann nicht einfach die Fassade stehen lassen und den hinteren Bau abreißen da die Fassadenteile nicht tragend sind. Ergo Fassade abhängen, Rohbau abreißen, Neubau errichten und die alten Fassadenteile wieder vorhängen. Da der Neubau aber eine andere Form haben wird wäre das auch nicht so ohne Weiteres möglich gewesen.
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