Dresden: Innere Neustadt

  • Ich finde ebenfalls, dass eine Wiederherstellung bzw. wenigstens ein Neubau eines Dachaufbaus, der dem alten etwas entspricht, eine optisch wesentlich bessere Fortsetzung der Staatskanzlei wäre. Im Moment haben wir das Große Staatskanzlei-Gebäude mit seinem "üppigem" Dachaufbau und seiner wunderschönen Fassade und daneben das kleine, entstuckte und durch sein Flachdach auch etwas entstellte Ministerium.
    Man sieht richtig den Bruch und der muss doch nicht sein! Brüche haben wir genug in der Stadt!

  • Das Problem wäre nur, dass die im sowjetischen Klassizismus gehaltene Fassadenstruktur mit einem wie auch immer gearteten gründerzeitlichen Dachaufbau kollidieren würde, die Seitenflügel müssten zurückgestutzt werden, damit der Mittelrisalit mit seinem eigenständigen Zeltdach wirklich zur Geltung kommt, was wiederum einen Verlust an Nutzfläche bedeuten würde.


    Das alles wäre wahrscheinlich etwas zu viel des Guten, außerdem hat das Gebäude so wie es ist auch einen historischen Wert.

  • ^Ich finde das Gebäude jetzt nicht schlecht, es hat mich auch nie gestört beim Blick auf die Neustädter Elbseite. Aber es wirkt für mich trotzdem etwas "gestutzt". Natürlich wäre eine komplette Rekonstruktion des alten Daches unzweckmäßig wenn man nicht den Rest der Fassade wieder herstellt, sowas bleibt wohl nur ein Treum von mir und manch anderen. Aber warum nicht einen neuen Dachaufbau konstruieren der sich an den bestehenden Bau so wie er jetzt ist anpasst und einen besseren Übergang zur Staatskanzlei schafft.
    Damit hätten wir dann alle Epochen vertreten in welchem das Gebäude bestand. Die Grundmauern aus der Zeit der Entstehung, die Fassade aus DDR-Zeiten und ein Dachaufbau von heute. Den historischen Wert könnte man dem Gebäude dann auch nicht mehr absprechen.
    Die Frage wäre hier der Nutzen, natürlich kann man bei einem neuen Dachaufbau gleich noch ein paar Büroräume mehr schaffen für unsere Volksvertreter und Beamten und wenn man eh renoviert warum dann sowas nicht gleich mitmachen aber ob es sich wirklich lohnt ist die Frage. Aber man wird ja noch träumen dürfen, vom der Frauenkirche hat man zu DDR-Zeiten auch nur geträumt und nun siehe da, unsre alte Dicke steht wieder und ist weithin sichtbar und missen würde Sie wohl fast niemand mehr.

  • Gagfah prüft Abriss an der Rähnitzgasse


    wie die SäZ schrieb, lässt die gagfah derzeit durch ein planungsbüro für städtebau untersuchen, inwiefern abrisse an rähnitzgasse bzw. neustädter markt umsetzbar sind und wie sich das kostenmäßig dann darstellen würde. schließlich sind nach wie vor alle 120 wohnungen dort vermietet - bis auf eine. ob man dem ganzen viel hoffnung geben soll - man wird sehen.


    ich stelle es mir so vor: seit jahren fordert die stadt den abriss. jetzt, wo man mit der gagfah endlich wieder reden kann (zuvor gabs rechtsstreitigkeiten), könnte die stadt schon länger gedrängt haben, dass wenn sie schon nicht abreissen, dann doch wenigstens mal eine professionelle externe untersuchung zu beauftragen. das kostet allerdings der gagfah geld - daher ist durchaus wohlwollen denkbar. es sollen wirtschaftlich realisierbare lösungen entwickelt werden, so ein gagfah-sprecher. die studie wird dann für eine entscheidungsfindung dienen. wenn die studie zu hohe kosten feststellt bzw. betriebswirtschaftliche nachteile - dann kanns auch nach hinten losgehen. zudem könnte die fusion mit annington zu neuen prämissen führen. vielleicht kommt die stadt letztlich nicht umhin, hier geld investieren zu müssen. dann wäre es auch hier der ganz normale gang der dinge: wenn jemand was will, soll er es doch bitte selbst bezahlen. ganz einfach. vielleicht einigt man sich ja aufgrund der studie. schon anfang 2015 sollen erste konkrete planungen mit der stadt besprochen werden.

  • Torhaus am Palaisplatz

    Ist das Ding schon zu Ende gestrichen? Der Anstrich sieht sehr fleckenhaft aus - oder liegt das am Regenwetter?
    Mit Kupfer, da hat man sich das ja einiges kosten lassen.

  • ^ nein. aussen gibt es noch keinen neuen anstrich.


    nun meldet sich die SäZ zum Torhaus zu Wort - hier


    leider wieder so ein seltsamer eigentümer, wo nichtmal die presse etwas erfährt.
    so wird mit dresdens kulturgut umgegangen. umweit wartet das hotel stadt leipzig auf den ersten schnee. es wäre besser gewesen, wenn prisco damals am neumarkt nicht so verprellt worden wäre (Q6) - seitdem hat er sein engagement in dresden stark zurückgefahren und bremst mit kondor wessel auf deren grundstück die lösungen für Q6 aus, denn sie weigern sich, am gemeinsamen vorgehen (zB der TG) mitzuwirken. dresden hätte sicher auch weiterhin von prisco profitiert.

  • Wohnprojekt Wolfsgasse - Altbauten und Lückenneubau - update



    Parkhaus Diakonie - Holzhofgasse / Wolfsgasse - update



    Kita-Neubau Holzhofgasse 4 - fast fertig
    standort hier
    auch hier wurde hofseitig um einen baum herumgebaut



    Fassadenreparatur Lessing- / Tieckstrasse


    hier war durch die einst benachbarte baugrube des neubaus ein gewaltiger riss diagonal durch die fassade aufgetreten. jetzt ist auch neuer anstrich drauf.

  • Neustädter Markt


    wie die SäZ mitteilt, beabsichtigt die GHND die rekonstruktion der turmhaube des ehem. neustädter rathauses, um sie dann auf dem platz als debattenanstoß aufzustellen.

    Montage: Gesellschaft Historischer Neumarkt


    die nachbildung würde ca. 275000 euro kosten, die durch spenden zusammenkommen sollen. herr kulke von der GHND sagt: „Der Platz hat es verdient, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen“ und weiterhin „Schließlich war der Neustädter Markt einst nach Alt- und Neumarkt der drittwichtigste Platz in Dresden.“. idee ist, an den barockbau des rathauses zu erinnern. damit soll eine debatte über die künftige generelle gestaltung dieses platzes angestoßen werden. die jetzigen plattenbauten sollen noch nicht infrage gestellt sein, aber eine künftige generation soll darüber befinden. aus sicht der denkmalpflege - so altdenkmalhase h. magirius - stellt eine reko des neust. rathauses kein problem dar. zum heutigen platz sagt er: „Im Grunde ist er kein Platz mehr, sondern eine Verkehrsschneise“. und ex-bauBM just bekräftigt: „Das ist eine widerliche, aufgeblähte Straßenschlucht, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist.“ sowie „Sonst wird es nie gelingen, Alt- und Neustadt zusammenzuführen.“ Damit spielt er auf eine deutliche reduzierung der fahrbahnbreiten von köpcke- und gr. meißner strasse an. zahlreiche teilnehmer der dresdner debatte von 2011, wo es um die innere neustadt ging, sprachen sich für einen wiederaufbau des rathauses aus.


    auf die schnelle wirkt das ganze wie eine sinnfreie traumtänzerei. in der zeitlichen perspektive wirkt der prunkvolle kupferhelm jedoch wie ein stachel im häßlichen gefüge, woraus man sich wohl ein wachsendes bewußtsein für ein zweites "neumarktprojekt" für die zukunft erhofft. meines erachtens ist solches durchaus machbar, umfasst eine rekobaumasse an diesem platz doch nur etwa ein drittel des neumarktvolumens. entschiede man sich dereinst dafür, währen jedoch die großzügigkeit des heutigen platzes, die gestenhafte fächerform sowie die brunnen und platanenhaine aufzugeben. steht der turmhelm erstmal, könnte er sich in folge als cleverer schachzug der GHND erweisen. demnächst soll es aber erstmal um die machbarkeit eines aufstellstandorts für den turm gehen, wozu gespäche mit der stadt und anderen geführt werden sollen. erst dann würde ein spendenaufruf beginnen.

  • Neubau Tieckstrasse 5 - fast fertig
    zuletzt in post 116
    das Äussere geht zwar ok, aber ein dunkelst-verklinkerter Erker passt dennoch nicht in diesen Strassenzug. Er stört wenigstens nicht wirklich.



    Zweitsanierung Tieckstrasse 25 - Fassade ausgerüstet
    zuletzt in post 104
    hier hätte ich eine Fortsetzung von Orangetönen des Strassenzuges besser gefunden, aber gelb geht auch klar. es wird halt schön bunt in Dresden - manchmal schon zu bunt. aber die Farbdebatte ist nun echt nicht das allerwichtigste.
    Die alten Fenster sind noch drin.



    auch das dritte Baugerüst zur Ecke Hoyerswerdaer Strasse ist wieder weg. Die Ecke wurde neugepinselt und ist nun etwas heller.

  • Villa Eschebach am Albertplatz
    wiki
    Wiederaufbau 1995-1997


    wie man sieht, sind einige Details nur vereinfacht wiederhergestellt.

    ^ letztes Bild: Vorzustand in e. Ausstellungsbild - Quelle unbekannt

  • Problemkinder zwischen Neustädter Markt und Palaisplatz



    Hotel Stadt Leipzig - aktuell
    Nun ists passiert: 1. Frost-Tau-Wechsel und doch neues kein Wetterschutzdach. Angesichts der Feiertage und der Vorweihnachtszeit war die Verwaltung sicher nicht mehr in der Lage, ausreichend Handlungen einzuleiten, da es Zusagen gab und sogar BM Marx ein Äuglein drauf haben wollte.



    Große Meißner Strasse - Innenhof der unsanierten Platten ggü dem Hotel Stadt Leipzig



    Kunsthausplatz von 2011
    von Anbeginn an war klar: dieser Platz ist reine Geldverschwendung. Mit knapp 600000 Euro erträumte man sich einen belebten Platz in direkter Nachbarschaft zum riesigen Neustädter Markt. Seither wurden noch nie platznehmende Passanten oder Anwohner entdeckt. Idee war: "ein Pilotprojekt hinsichtlich der sozialen Integration im öffentlichen Raum" (Quelle Infolink).
    Infos
    Den Platz kann man nach Auslaufen der Fördermittelbindung (mE 10 J.) nur noch zur Rähnitzgasse überbauen. Neue Infos zum Umgang der Gagfah mit den Platten und der Öffnung der Rähnitzgasse sollen ggf in den nächsten Wochen öffentlich werden.



    Altbau Palaisplatz - seit Langem leerstehend - seit 2 Jahren Ruhe trotz Bauplänen und Baugenehmigung
    Hier ist wohl nach wie vor ein Marriott-Hotel geplant (samt Hofneubau), die Baugenehmigung wurde bis Ende 2015 verlängert. Woran es hängt ist unklar.



    Nebenan stehen barocke Häuser der Königsstrasse



    Natürlich wirft auch die Sanierung des Torhauses Palaisplatz immer noch Fragen auf, aber auch am:


    Blockhaus - Neustädter Markt - stehen Fragen im Raum. Seit der Flut 2013 steht das Gebäude leergezogen. Soviel ich verstehe laufen die Fluthilfegelder Mitte bis Ende 2015 aus, worauf man hier sicher Anspruch hat. Vermutlich hängts an einer künftigen Nutzungskonzeption, wonach erst mit dieser eine Planung der Sanierung möglich wird. Es ist zu hoffen, daß es Entscheidungen gab, sodaß ein Umbau quasi "auf den letzten Drücker" beginnen kann.


    Wie man unschwer sieht, ballen sich unterschiedliche Entwicklungshemmnisse ausgerechnet in dieser zentralen und wichtigen Lage um den Neustädter Markt. Das ist mehr als ärgerlich. Daher wäre es in der Tat wichtig, eine Diskussion zum Stadtraum a la GHND-Idee zu initiieren. Hier liegt soviel im Argen, daß hier tatsächlich ein neues "Neumarktprojekt" anzudenken ist, welches grundlegende Änderungen bringen kann.

  • Nun ist es beschlossen: Der Fußgängertunnel am Neustädter Markt wird verfüllt. Der Stadtrat beauftrage heute auch eine Planung für die Verschmälerung der Gr. Meißner Strasse, Anlage von Radwegen und besseren Übergängen.
    die SäZ berichtet.


    Das bezieht sich auf die heutigen Stadtrats-TOPs 9.9 Fußgängerquerung Neustädter Markt sowie TOP 9.5 Neustädter Markt als lebendigen städtischen Platz zurückgewinnen - Gr. Meißner Strasse umbauen. Was aus dem TOP 9.6 Neustädter Markt aufwerten und Erscheinungsbild verbessern - Städtebauliche Konzepte umsetzen wurde oder ob dieser in die Darstellung des Zeitungsartikels mit einfloss, ist noch unklar.


    edit: auch DNN berichtet.

    Einmal editiert, zuletzt von Elli Kny () aus folgendem Grund: edit

  • ums Hotel "Hofgarten 1824" - Theresienstrasse 5


    nun wurde (mE kürzlich) auch die Fläche links neben dem Altbau gerohdet. OS-maps zeigt sogar schon eine Baustelle an, wohl wegen der Rohdung.


    ^ Blick auf die rechte Flanke mit dem verschachtelten Schmalbau an der Brandwand.
    v die Brachfläche rechts vom Altbau wurde Anfang letztes Jahr gerohdet und beräumt, seither tat sich nichts.

  • Antonstrasse 12


    Linkes Haus: es fehlen jetzt nur noch die Balkongeländer gen Ost (im Bild nicht sichtbar) - also gen Albertplatz-Hochhaus.


    hofseitig ist wohl alles fertig, zuvor sah es so aus.

  • Dadurch wirken dann mit dem fertigen Kaufhaus die beiden letzen Häuser mit Schrägdach an der Atonstraße glatt als Fremdkörper -.-

  • Palais am Rosengarten (Weintraubenstrasse) - mal von hinten

    Das Liegenschaftsamt schreibt gerade die zwei weiteren Wohnbauflächen neben dem Neubau aus. Das sind die Flächen entlang der Weintraubenstrasse nebenan inklusive der Ecke Melanchtonstrasse.



    Tieckstrasse 15 - innen im Rohbauzustand, scheinbar Baustillstand, nur Farbe zur Strasse wurde eingegelbt, Baugerüst ist wieder weg, die alten Fenster sind noch drin.



    Tieckstrasse 3 - soll wohl auch "aufgehübscht" werden, aber es ist nichts dran, was stört.