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Alt 21.02.10, 10:39   #91
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
@ cherubino
Wenn Du Dich vorgefühlt fühlst bedauere ich das, denn das war nicht meine Absicht. Ich habe mich nur gewundert, denn der Trümmerberg an der Stelle liegt schon eine ganze Weile.

Und auch wenn das hier offtopic ist, Deiner Einschätzung der DDR-Moderne möchte ich ganz entschieden widersprechen. Sowohl in Leipzig als auch in Chemnitz gibt es sehr wichtige Zeugnisse des sozialistischen Klassizismus´ (hier am Ring und dort etwa Reitbahnstraße und Innere Klosterstraße) und der 60er und 70er Jahre. In Leipzig z.B. rings um den Augustusplatz (Oper, Hauptpost, Henselmann-"Weisheitszahn" ...), in Chemnitz die gesamte, von Dir doch eher ungeliebte Straße der Nationen und Brückenstraße. In Chemnitz stehen das gesamte Ensemble aufgrund seiner städtebaulichen und historischen Bedeutung unter Denkmalschutz.

Dem nun gefallenen Vorgängerbau der hoffentlich künftigen Unister-Zentrale - oder dem Projekt eines anderen Bauherren - kam dagegen zumindest nach einer Einschätzung keine eigene besondere architektonische oder städtebauliche Bedeutung zu. Ich wüßte auch nicht, dass sich gegen den Abriss entsprechende Stimmen erhoben hätten, die es ja etwa bei den "Scheiben" am Brühl durchaus gab. Der Bau hier gehörte zwar irgendwie dazu, aber ich weine ihm keine Träne nach.
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Alt 21.02.10, 10:42   #92
GrIngO kAhN
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...im sockel stecken 2 geschosse-bei beiden varianten!!!
wie man sonst beim durchzählen auf je 11 bzw. vorher 10 geschosse kommt muss man mir mal zeigen.
der turm ist ein turm ist ein turm.... da gibts richtigerweise keine trauflinie und war auch nie gegenstand der diskussion mit der stadt.
wieso höhe am brühl?
wo würdet ihr denn die "messlatte" ansetzen wenn ihr der stadt ein möglichst geringen höhenzuwachs "verkaufen" möchtet....also ich würd dafür nicht den niedriegsten geländepunkt wählen dh. höhe ritterstraße.
und so clever wird man bei unister schon längst sein...
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Alt 21.02.10, 10:51   #93
LE Mon. hist.
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Wir sind hier nicht auf dem Basar und feilschen um ein Bund Radieschen. Es geht nicht darum, an welcher Stelle man am geschicktesten die Meßlatte anlegt, um die Angaben in der Satzung so weit wie möglich dehnen zu können. Man sollte einfach mal auf die Traufhöhen der umliegenden Gebäude schauen. Wenn das dann paßt ist gut, wenn nicht, paßt das Gebäude eben wirklich nicht in die Blockrandbebauung.

Wie das mit den zwei Geschossen im Sockel bei der unterschiedlichen Geländehöhe und der Gestaltung realisiert werden soll ist mir schleierhaft. Da bleibt ja für das untere Geschoß entlang der Goethestraße nach Süden nicht mehr viel Platz. Oder es wird eine Art Halbkeller, was natürlich auch sein kann. Es bringt aber nur sehr wenig, anhand dieser kleinen Darstellung und ohne weitere Pläne und Informationen hier nun noch weiter zu spekulieren.

Geändert von LE Mon. hist. (21.02.10 um 11:07 Uhr)
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Alt 21.02.10, 11:03   #94
GrIngO kAhN
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bestens auf den punkt gebracht LE Mon. hist. !

genau darauf wollte ich mit meiner rechnerei hinaus-das die zahlenspielerei gar nix bringt-denn wie die eigentliche nachbarbebauung an brühl und ritterstraße aussieht und wie dort der übergang geschafft wurde oder auch nicht- das erzählt die perspektive nicht und das panorama taugt dazu auch nur bedingt....
blöder weise werden die zahlen aber immer als argument für den angeblich vorliegenden verstoß gegen irgendwelche verordnungen bemüht. und da würde ich mal sagen sind die informationen aus den medien, wie unser kleines hin und her zeigt, einfach zu unpräziese.

das eg im süden hat halt die normale geschosshöhe wie der rest auch-da is dann nix mehr mit überhöhung wie man es sonst vielleicht kennt.
schön ist aber anders.
oder einbuddeln an der ritterstraße, so wie es das novotel am brühl macht...
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Alt 21.02.10, 12:17   #95
cherubino
 
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Ähmn ich unterscheide aber schon zwischen DDR Moderne und Nachkriegsklassizismus. Du nicht? Die von Dir in C beschr. Gebäude hab ich nie kritisiert. Wäre nur das was da ursprünglich geplant war zu Ende geführt worden. Meiner Meinung zu den von Dir erwähnten Bauten am Chemnitzer Karl-Marx Forum hab ich im C Thread schon beschrieben. Ich sehe da schon Unterschiede zu dem was in Leipzig steht. Nicht nur in der arch. und städt. Qual., sondern eben auch weil diese Gebäude in Leipzig nur ein Bestandteil der Innenstadt sind.
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Alt 21.02.10, 13:24   #96
Lipsius
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Es gibt in Leipzig eine ganze Reihe seinerzeit progressiver und als Einzellösung bemerkenswerter Bauten, die zufällig in die Phase der DDR fallen. 0815-Standardschablonen sind das nicht. Sie brauchen den Vergleich mit der zeitgenössischen Architektur im Westen nicht zu scheuen. LE mon. hist. hat sie im Wesentlichen schon genannt. Auch wenn viele sie aus welchen Gründen auch immer nicht mögen, ich finde den ehem. Uniriesen, das Gewandhaus oder beispielsweise auch den ersten Abschnitt der Bebauung der Windmühlstraße sowohl architektonisch als auf im städtebaulichen Kontext interessant und originell, natürlich ist da auch ein bißchen Gewöhnung im Spiel, aber nicht vordergründig. Zum Glück will sich niemand ernsthaft daran vergreifen. Auch die Alufassade der "Blechbüchse" gehört für mich dazu, aber aus dem besonderen Grund, dass das verkleidete ältere Gebäude durch die mehrfache Erweiterung diese eigenwillige Kubatur hat - nur in diesem Zusammenhang kommt die prägnante Wirkung zustande. Die anderen Kaufhäuser mit Wabenfassade (Dresden, Berlin) haben mir nie gefallen. Auch wenn ich den endgültigen Verlust der Hänselfassade (bis auf 15 Meter Alibi-Streifen) schmerzlich bedauere, bin ich mit der Erhaltung/Wiederherstellung der Fassade einverstanden und kann den Denkmalstatus nachvollziehen. All diese Bauten sind einmalige Zeitdokumente. Der Bürobau, über den wir hier reden (VEB Chemieanlagenbau, 1962-64), war das in keiner Weise. Es handelte sich um einen vollkommen trivialen Winkel, wie er so überall in der Republik gestanden haben könnte. Durch Mißachtung der Traufhöhe und der Blockkontur sowie die horizontale Betonung fiel er nur negativ auf. Dasselbe gilt für die Platten Reichsstraße, Brühlzentrum, die Interpelz-Scheibe, das unsägliche Bürogebäude BKL in der Grimmaischen. Ich hoffe, dass die alle bald verschwinden werden. So, das war jetzt alles ziemlich OT. Vielleicht brauchen wir einen eigenen Thread zu den DDR-Erbstücken in der Innenstadt.
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Alt 22.02.10, 12:10   #97
Lipsius
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Zurück zum Thema: die nächste Stufe der medialen Soap Opera wurde gezündet, IHK-Chef Wolfgang Topf schaltet sich in der Streit ein, bietet sich als Vermittler an und gibt zu Protokoll, dass "natürlich auch die städtebaulichen Rahmenbedingungen zu beachten seien" - nachzulesen in der LVZ. Auch die junge Union hat ihrem Senf dazuzugeben und bezeichnet die Innenstadtsatzung sowie das Baugesetzbuch als "bürokratische Spitzfindigkeiten". Von Unister wird immerhin auch Kompromissbereitschaft eingefordert. Ich frage mich, ob diese ganze breitgefächerte Zurkenntnisnahme gut ist. Damit wird Wagner doch noch ermutigt, genau auf diesem Kindergarten-Niveau seine Interessen weiterzuverfolgen. Was wäre eigentlich passiert, wenn alle kurz mit den Schultern gezuckt hätten und wieder zur Tagesordnung übergegangen wären?
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Alt 22.02.10, 13:12   #98
ForzaLE
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ForzaLE sitzt schon auf dem ersten Ast
Laut LVZ hat man sich nach einem Treffen von OBM Jung, zur Nedden, Unister-Chef Wagner und den Architekten Kalkof, wohl auf einen Kompromiss geeinigt. Bis Ende der Woche reichen die Architekten einen überarbeiteten Entwurf ein und die Stadt räumt einer schnellen Prüfung hohe Priorität ein. Außerdem hat der OBM in diesem Zusammenhang wiederholt angeboten den Wohnraum zugunsten größerer Büroflächen zu verringern.

http://nachrichten.lvz-online.de/lei...s-a-17781.html
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Alt 22.02.10, 13:26   #99
Lipsius
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Das ist womöglich der entscheidende Punkt, dass die Reduktion der Wohnfläche (bisher Staffel- und Dachgeschosse komplett) eine Vereinbarung des vorgeblichen Platzbedarfes an Bürofläche mit der Volumenbegrenzung des Baukörpers möglich macht. Eine akzeptable Lösung, der offenbar auch nicht ganz neu ist (Zitat: "Darüber hinaus bot OBM Jung erneut an, die Wohnanteile [...] zu Gunsten der benötigten Bürofläche zu verringern.", Zitat Ende), wobei ich mir nicht sicher bin, ob das dem entspricht, was Wagner eigentlich beabsichtigt. Um den erhöhten Flächenanforderungen gegenüber dem Wettbewerbsergebnis zu entsprechen, wurden verschiedene Lösungen angeboten, die in der Pressemitteilung natürlich nicht näher skizziert wurden. Nach all der polemischen Stimmungsmache musste der OBM auch zu Kreuze kriechen (Zitat): "Der OBM sicherte zu, dass die Stadt Leipzig selbstverständlich das Vorhaben prioritär behandeln und eine zügige Abwicklung im Rahmen ihrer Möglichkeiten gewährleisten werde." Wagner war immerhin mal persönlich zugegen. Zuletzt ist festzustellen, dass auch die Redaktion der LIZ noch nicht weiß, welcher Entwurf den Wettbewerb gewonnen hat, und unter diesem Label den falschen zeigt.

Hier die Mitteilung der Stadt.
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Alt 22.02.10, 13:47   #100
Cowboy
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Cowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes Ansehen
Das Gebahren von Jungunternehmer Wagner, dem der schnelle Erfolg gehörig über den Kopf gewachsen scheint, finde ich so dermaßen peinlich, dass ich beinahe gewillt bin, diesen Thread hier ins OFF zu verschieben und aus Protest den Unister-Neubau nicht weiter zu verfolgen. Nicht minder peinlich wie befremdlich die Posse einiger auswärtiger Wirtschaftsdezernenten, die der Stadt in den Rücken fallen und Wagner den Hof machen. Und auch die LVZ macht einmal mehr als deutlich, dass sie als unabhängige, kritische Tageszeitung nicht viel taugt. Der Unterhaltunswert ist allerdings auch nicht zu leugnen...

Eigentlich müsste die Stadt Wagner fallen lassen wie 'ne heiße Kartoffel. Das Theater um das Golfressort am Cospudener See und der mit lauter Rechtschreibfehlern gespickte öffentliche Brief, unverschämt wie entlarvend zugleich, haben schon gezeigt, dass mit dem Unister-Chef kein Blumentopf zu gewinnen ist. Wie soll das erst werden, wenn der Hochbau beginnt? Muss sich die Stadt von so einem egozentrischen Unternehmer vorführen lassen?

Hier noch eine hochauflösende Visualisierung zum neuen Entwurf.
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Alt 22.02.10, 15:30   #101
DaseBLN
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Das mit der Wohnraumreduzierung hatte ich ja bereits in #38 als Lösungmöglichkeit erwähnt. Stellt sich die Frage, inwieweit Unister hier dann seitens der Stadt verpflichtet wird, anderweitig Wohnraum zu schaffen. Ansonsten haben wir es hier ja weiterhin mit einem Präzedenzfall zu tun - wieso sollte mfi Wohnraum über den Höfen am Brühl schaffen, wenn Unister das nicht muss?

Dank an Cowboy an die hochauflösende Visualisierung, erstaunlich, dass man augenscheinlich tatsächlich plant, an der kleinen Ritterstraße zwei Geschosse bis zur Deckenhöhe des Hochparterres des Uni-Rektorats unterzubringen. Oder, die Visualisierung ist ein wenig geschönt *hust*. Ich bin jedenfalls auf die Änderungen seitens Luka Kalkof gespannt.

Unabhängig davon kann man, ähnlich wie dieser Leserbrief in der Lizzy schlussfolgert, nur hoffen, dass aus diesem Streit heraus die Erkenntnis entspringt, dass reine Fassadenwettbewerbe in der Innenstadt (und vielleicht auch am Wilhelm-Leuschner-Platz) nicht der Weisheit letzter Schluss sind.
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Alt 22.02.10, 22:51   #102
DaseBLN
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Die morgige LVZ äußert sich zu den Details des momentan überarbeiteten Entwurfs:
  • Weniger Baumasse zu den Nachbargebäuden in Ritterstraße und Brühl (d.h. dorthin wohl eine Staffellung statt Brandwand)
  • Trauflinie wird zu allen drei Seiten verstärkt ausgebildet, d.h. das erste Staffelgeschoss wird wohl stärker zurücktreten
  • Die Stadt wird auf einen Teil der 20% Wohnfläche verzichten
Luka Kalkof wird das Ganze dann wohl morgen Abend bei einem erneuten Treffen der Stadt präsentieren.

Auch Rometsch fordert unterdes in einem Kommentar, dass die Stadt von der bisherigen Praxis der reinen Fassadenwettbewerbe abrückt

Heute durfte Wagner im Übrigen in der Bild Leipzig, die sich bisher zum Thema erstaunlich zurückgehalten hatte, das Wort zur Woche zum Besten geben. Glücklicherweise ohne Rechtschreibfehler Damit hat die Bild dann ihre ehemalige Schwesterzeitung doch noch abgeschossen.

Und was zum Schmunzeln seitens Unister-Sprecher Konstantin Korosides gibt es auch noch: die Gründung einer Niederlassung in Magdeburg, die Unister Ende vergangener Woche unter der Überschrift "Unister: Nach Bau-Streit in Leipzig holt Wirtschaftssekretär Schubert das Internetunternehmen nach Sachsen-Anhalt - Unister-Chef Thomas Wagner gründet dort einen neuen Hauptstandort" verkündete, nichts mit einer Verlegung des Firmensitzes zu tun
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Alle Bilder, soweit nicht anders angegeben, von mir.

Fotos im DAF: Moskau
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Alt 23.02.10, 00:37   #103
lguenth1
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lguenth1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärelguenth1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärelguenth1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Entschuldigung, da kann ich mich einfach nicht zurückhalten. Der offene Brief und das aktuelle Wort zum Sonntag fordern meine Kreativität heraus. Deshalb möchte ich den nächsten Offenen Brief von Wortakrobat Wagner schon mal vorab veröffentlichen:

Zitat:
Wir haben immer noch Stillstand. Leipzig braucht Macher. Leipzig braucht mich!

Von Thomas Wagner

Nach dem relativen Hickhack der letzten Monate, sehn wir uns zum Frontalangriff gezwungen sehr geehrter Herr Jung. Hintergrund ist der Hinblick auf den Neubau unseres Bürogebäudes am Brühl 76. Aber auch verschiedenste andere Dinge. Unister hat den Ramschladen ins Internet gebeamt. Unister spielt in der Champions League. Unser Mitarbeiterwachstum ist mächtig gewaltig - da könnte das viele Popcorn dran schuld sein. Trotzdem mangelte es massiv, an der nötigen Unterstützung. Respektiert meine Autorität! Oder...
Es gibt Politiker, die lassen sich vor jeden Karren spannen. Und es gibt das Gegenteil: Eitle Schauspieler und Selbstdarsteller, denen ihr Bild in der Öffentlichkeit egal ist. Die an Positionen gespült worden, wo sie voll peinlich agieren. Je weiter oben, desto schlechter. Wird mir sehr geehrter Herr Jung. Wo ist der Schwung geblieben? Erstickt auf Sticks in stickigen Amtsstuben voller Stickstoff.
Ich sage ihnen in kurzen Sätzen mit ganz wenigen Wörtern: Viele Menschen lieben Unister. Wer das ignoriert, wird von der Geschichte weggefegt. Genau wie die Rechtschreibung. Die blöde Kuh. So.
Ich habe jedenfalls meinen Spaß mit Unister und Herrn Wagner...
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Alt 23.02.10, 02:18   #104
dj tinitus
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ein guter pressesprecher müsste jedenfalls herrn wagner davon abraten, sich weiter medial zu verbreiten. aber dann würde er wahrscheinlich gefeuert werden...
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Alt 23.02.10, 07:40   #105
Tarsis
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Da fragt man sich doch ernsthaft, wie dieser Mensch denn an die Spitze dieses Unternehmens gekommen ist. . . bei den orthographischen Mängeln ! Bei manchen Sätzen rätsele ich ich wirklich was denn das wohl bedeuten mag :

"Wird mir sehr geehrter Herr Jung."

Ist dieser besagte Herr Wagner aufgrund seiner cholerischen und rechthaberischen Art und Weise sich aufzuführen stets wegbefördert worden, weil es keiner mit ihm aushielt und man ihm dann lieber an höherer Stelle gewähren ließ ? *g*

Wenn diese Person nicht so viel wirtschaftliche Macht repräsentieren würde - obwohl repräsentieren hier sicher ein unpassender Begriff ist - dann würde ich Kabarett als berufliche Perspektive empfehlen.

Hier treffen jedoch Eigenschaften zusammen, die in dieser Kombination höchst gefährlich sein können : Wirtschaftliche Potenz gepaart mit mangelhaften Umgangsformen und völligem diplomatischen Unvermögen !
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