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Alt 24.04.17, 16:06   #1261
MiaSanMia
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@Munich_2030:

Also solche Radikalumschläge gegen Parks in neuen Wohnvierteln gehören eher in den Wachstumsthread (Mod.: verschoben, danke). Doch um kurz darauf einzugehen: Deine Ausführungen sind inkonsequent, wenn du die Bayernkaserne hier als gelungenes Gegenbeispiel zur "Unnützes-Grün-Kultur" aufführst. Die bebaubare Fläche macht nur gut die Hälfte der Gesamtfläche der Kaserne aus. Da steht die Funkkaserne oder sogar der Ackermannbogen besser dar. Der Unterschied besteht eben nur in der Dichte der Gebäude, nicht in der Ausnutzung der Fläche. Bei der Bayernkaserne sind die Häuser eben auf relativ geringem Raum konzentriert. Sehr viel Grün außenherum bleibt. Was ich auch nicht schlecht finde, sieht diese Lösung doch gleich besser aus, als die Aufteilung in Prinz-Eugen Kaserne und Ackermannbogen. Andere Entwürfe der Bayernkaserne wollten z.B. fast die gesamte Fläche bebauen. Da die WE-Zahl aber natürlich gleich bleiben muss, hätten wir dann im Endeffekt auch dort Ergebnisse wie am Ackermannbogen. Mit weniger grün...

Zum Landschaftspark in Baumkirchen-Mitte:
Dieser wird mit Stegen durch die alten Bahnanlagen führen. Künstlich angelegt wird da recht wenig. Sämtliche Flora und Fauna soll ja erhalten bleiben und von diesen Holzstegen aus bestaunt werden können. Ob dieser "Wunsch" der Investoren aufgeht, darf natürlich bezweifelt werden.

@Aumeister:
Warum so weit weg, wenn direkt nebenan der Fideliopark samt Fahrrad-Rally Park wartet?
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Alt Gestern, 10:36   #1262
Isek
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Zitat aus dem Thread zur geplanten Bebauung an der Pippinger Straße:
Zitat:
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Ich finde es bedauerlich, dass auch hier zwar zweifellos effektvoll aber dennoch so tröpfchenweise geplant wird. Das ganze Gebiet rund um die "alte" A8 hat enormes Potenzial zur Siedlungsentwicklung. Würde man das heute schon erkennen, könnte man wichtige Weichen z.B. zur Infrastruktur stellen, wie zumindest mal die Verlängerung der Tram vom Romanplatz Richtung Langwied u./o. sogar eine Verlängerung der U1. Dann bräuchten auch die Anwohner in den Bestandswohngebieten weniger (somit nicht unberechtigte) Angst vor einem Verkehrskollaps haben, weil mangels Alternativen alles mit dem MIV abgedeckt werden muss.


Aktuell merkt man schon, dass das ein gleichzeitiges Wachstum von Bevölkerung und Preisen nicht unendlich sein wird. Habe über 2 Ecken Infos über die Entwicklung PGA und dem Stand der Verkäufe der Bauträger: Dort Wohnungen für mehr als 8.000 Euro pro Quadratmeter zu verkaufen, ist anscheinend extrem zäh! Die Bauträger verzögern aktuell soviel wie möglich ist. Dazu kommt ihnen die Stadt nach, die ihrerseits die Erschließung so weit wie möglich streckt. Vor 3-4 Jahren hatte man noch das Ziel, dass dort bereits Ende 2017 die ersten Bewohner einziehen. Aktuell geht man eher von Ende 2019 aus! Das Problem ist, dass die Preisstruktur nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die Bauträger haben das Land gekauft und horrende Summen an die Stadt für die Erschließung, Kinderbetreeuung, Schulen usw. und die Subvention von Wohnraum für sozial Schwache abdrücken müssen. Man spricht, dass anteilig von den 8.000 Euro mehr als 2000 Euro an die Stadt gehen, um ihre Ziele der sozialen Gerechtigkeit und hochwertiger Erschließung realisieren zu können. Die Bauträger ihrerseits wollen natürlich auch etwas verdienen. Der Grund von der Vivico war auch nicht gerade billig und die Baukosten selbst sind aktuell nicht gerade auf Discountniveau wie vielleicht noch vor 10 oder 15 Jahren. Ich gehe von folgender Kostenstruktur ausgehend von einer 8000 Euro pro Quadratmeter Wohnung aus:

1500 Euro Grunderwerb Vivico
2000 Euro Erschließung und Subvention soziale Gerechtigkeit
3000 Euro Baukosten
1500 Euro Bauträger


Es war schon immer Maxime der Münchner Stadtpolitik und wird es auch immer bleiben Stadtplanung zu betreiben, die ein Maximum an Preissteigerung ermöglicht. Das bedeutet natürlich eine schrittweise Entwicklung von Bauland weit unter der potentiellen Nachfrage im Querschnitt der Bevölkerung (aktuell würde die Mittelschicht ohne Ende kaufen - längen die Preise nicht auf für sie unerschwinglichem Niveau). Verknappung konkret? Messestadt - Freiham - NordOst - NordWest - Langwied: Dazwischen liegen jeweils 20 Jahre! Wir sind jetzt gerade mal bei Freiham. Da ist also noch viel Luft, bis wir nach Langwied kommen.
__________________
München - Stadt ohne Stadtplanung oder die Stadt der vergebenen Möglichkeiten

Geändert von Isek (Gestern um 18:36 Uhr)
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Alt Gestern, 21:19   #1263
sweet
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sweet hat die ersten Äste schon erklommen...
Die Stadt München wird noch stärker wachsen als bisher angenommen:
2030 soll sie die Einwohnerzahl von 1,8 Millionen überschreiten. Bisher ging das Planungsreferat von 1,723 Millionen Bürgern bis 2030 aus.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...acht-1.3478305
auch die tz berichtet: https://www.tz.de/muenchen/stadt/mue...n-8214067.html

Geändert von sweet (Gestern um 23:13 Uhr)
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Alt Gestern, 23:42   #1264
MiaSanMia
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Sind wir schon geplatzt?

^

Nachdem vor einigen Monaten noch von "München platzt bald" die Rede war, titelt die TZ jetzt schon ohne das bisher noch Hoffnung versprechende Adverb: "München platzt: Im Jahr 2030 sind wir 1,85 Millionen".

Dass der Titel von der TZ selbst im Verlauf des Artikels auch noch als völlig falsch entlarvt wird (2035 sollen es 1,85 mio. EW sein), lasse ich lieber unkommentiert.

Zugleich gibt Vize OB Schmid einen Einblick in seine Arbeit: "[...] bin ich beispielsweise so dahinter, das U-Bahn-Netz massiv auszubauen"
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