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Alt 01.02.17, 15:40   #976
(dwt).
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^ Das ist der springende Punkt.

Bis sich dort etwas bewegt, werden wohl noch ein paar Jahre vergehen. Und man hält an diesem Büroriegel fest, der wenn er entnommen würde, die Chance zu den besagten Gedanken, der ja nun auch nicht neu ist, Brühl und Zentrumskern zu verknüpfen, realistischer erscheinen lässt.

Entlang der Brückenstraße ist nicht nur die Straße viel zu breit. Der ganze Abschnitt bis zur Mühlenstraße ist nicht einladend. Besonders auch vor und in nähe des Büroriegels. Der Kreuzungsbereich an der Seite des Nischels (Karl-Marx-Kopf) ist viel zu viel mit nichts umgeben. Öde ist wohl passend. Irgendwann nimmt man sich diesen Teil der Brückenstraße vor und versucht es sicher schön zu gestalten. Vielleicht so, wie es bereits geplant ist.
Aber so oder so wird dieser Büroriegel eine Abweisende Haltung abgeben.

Zum Stadthallenpark...

Die verlinkt zu sehende Visualisierung ^ wird wohl nicht so umgesetzt (wenn gebaut wird) wie es das Bild zeigt.
Im Artikel wird ja auch erwähnt, das man sich eher an die Bauliche Höhe des Terminal 3 orientiert.

Anfangs dacht ich auch, das ist so eigentlich nicht verkehrt, aber wenn man es genauer betrachtet, ist eine Bebauung des schon kleinen Parks nicht Sinnvoll.
Die Leute würden schon über die Brückenstraße schlendern, wenn es da auch angenehmer ist.
Man bräuchte niemanden überzeugen, wenn das Umfeld stimmt. Man sollte sich ernsthafter mühen, dort die Energie zur Positiven Umwandlung vorzunehmen.
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Geändert von (dwt). (01.02.17 um 16:29 Uhr)
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Alt 01.02.17, 16:20   #977
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>Standort<



Blick in Richtung Stadthallenpark, von Straße der Nationen:



Fassade, Straße der Nationen 23.
Dieses Wohn/Büro und Geschäftsgebäude steht weitestgehend leer.





Man beachte auch die Künstlerische Gestaltung des Gelände-Fuß-Weges.



Für Skater ist es einladend. Warum nicht.

Aber für einen wichtigen Punkt im Zentrum selbst für Touristen zum Schämen.



Rückseite des Riegels in seiner fast vollen Ausdehnung..
(Hier hat man das einstige Forum kürzlich abgerissen)

Selbst wenn man dieses Areal schön mit Wohn, Geschäfts und Bürogebäuden verbaut, wird dieser Büroklotz ein Störendes Element bleiben.


Bilder vom September 2016
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Alt 01.02.17, 18:50   #978
Joseph
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Joseph könnte bald berühmt werden
Die Argumente von Herrn Stötzer leuchten mir zwar einerseits ein und der Gedanke ist sicher kein schlechter, allerdings glaube ich kaum, dass sich durch eine Bebauung tatsächlich was ändern würde.

Ich finde die Vergleiche in benachbarte Städte oder Vergleiche mit "europäischen Großsstädten" total unsinnig. Wir haben hier in Chemnitz Potential was keine andere europäische Großstadt zur Verfügung hat - nämlich eine ganze Menge Raum. Warum müssen wir uns anderen Städten angleichen, ich verstehe das nicht. Das Potential kann doch so viel sinnvoller genutzt werden - und für mich ist der Stadthallenpark definitiv momentan die attraktivste Ecke der Innenstadt. (und nein, ich bin kein Junkie)

Wobei mich persönlich eh nichts mehr ins Zentrum zieht. Weder Einzelhandel, noch Konsumtempel, noch Ärzte usw. Selbst Gänge zum Amt versuche ich mittlerweile anders zu lösen. Warum? Weil ich das Verkehrskonzept völlig idiotisch finde und es einfach ewig kompliziert oder teuer ist (mit Auto) mal schnell nen "Gang in der Stadt" zu erledigen. Da ich beruflich bedingt immer mit dem Auto unterwegs bin, bin ich folglich fast nie in der Innenstadt.

Die Innenstadt ist eine verkehrstechnische Totgeburt und das zum Glück erstmal gestoppte Parkraumkonzept hätte aus meiner Sicht auch die Attraktivität des Brühls erheblich geschmälert. Auf dem Brühl sind wirklich viele Läden entstanden - und es werden noch mehr entstehen. Die Resonanz dafür ist aber sehr verhalten. Die Frage ist also auch ob tatsächlich der Bedarf herrscht der uns hier versucht wird zu erklären.

Ich bin nicht oft im Zentrum, aber die letzten Male sind mir immer wieder ne ganze Menge leer stehende Läden aufgefallen, ob an der StraNa oder dem Rosenhof oder dem neu bebauten Teil.

Um die Leute zu locken gäbe es auch weniger schlimm eingreifende Alternativen. Pavillons ähnlich derer die zum Beispiel vor der Schmidt-Bank stehen, könnte ich mir für eine temporäre Nutzung des Stadthallenparks gut vorstellen. Solche Teile sind auch schnell mal wieder weggebaut, nehmen nicht ewig viel Platz weg und man könnte damit das eigentliche Ziel auch erreichen ohne eine Konkurrenz zu Gewerbeflächen (z.B. auf dem Brühl) zu schaffen - das Hauptargument lautet ja "Übergang zu..."

Naja. Wir werden das wahrscheinlich eh nich ändern können. Wenn ich jetzt schon lese, dass der Kellnberger da bei der Diskussionsrunde der Freien Presse anwesend sein wird...
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Alt 01.02.17, 19:02   #979
lguenth1
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lguenth1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärelguenth1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärelguenth1 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Ich bin noch ziemlich unentschlossen, was diese Bebauung des Stadthallenparks angeht, tendiere aber eher zur Ablehnung. Denn meines Erachtens steht fest, dass sich das Hauptargument der Besucherführung zur Straße der Nationen schnell als Luftschloss heraustellen würde. Die ist schließlich keine Fußgängerzone, sondern eine durch die Brückenstraße abgetrennte, mehrspurige Hauptachse für den Autoverkehr, wo sich auch nur an einer Seite eine unattraktive Ansammlung von Ein-Euro-Läden, Ali-Baba-Dönerimbissen und Spielcasinos befindet. Selbst für den extrem unwahrscheinlichen Fall, dass man für den Neubau hochwertige Mieter findet, würde niemand in die Straße der Nationen weitergehen. Und bei der Schwäche der Innenstadt an sich sehe ich auch keinen wirklichen Bedarf an weiteren Handelsflächen. Wenn man statt der schicken Visualisierung mal auf eine Karte schaut, zeigt sich übrigens auch, dass vom Stadthallenpark nach einer Neubebauung fast nichts mehr übrigbleiben würde.
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Alt 01.02.17, 20:26   #980
DieJugend
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Zitat:
Zitat von (dwt). Beitrag anzeigen
Die Stadt Chemnitz hat einen Puffer von 200.000000/Zweihundertmillionen €.

Es geht uns Finanziell gut.

Warum kann man da nicht sagen: OK, es ist wirklich etwas nützliches und bringt den Chemnitzern sowie Vereine, Schulen in der Umgebung und dem Standort Küchwald ein dickes Plus. Zudem durch die Eissporthalle die Betriebskosten einer Schwimmhalle mit richtigen Schwimmbecken, niedriger liegen.

Warum kann man nicht sagen: Uns geht es derzeit gut, was in zehn Jahren ist kann man nicht sagen, aber das ist mal etwas auch in die Zukunft gedachtes. Nehmen wir von den 200..., 20 und packen es an.
Und mit den Jahren, wo es uns auch weiterhin gut geht, nehmen wir regelmäßig ein kleines Stück vom Kuchen und füllen es wieder auf.

Die Stadt investiert gut in Schulen und Kindergärten.
Kultur versucht man auch weiterhin groß zu schreiben.
Es gibt schon einiges was die Stadt richtig macht, aber es gibt auch Dinge die man wiederum nicht so recht nachvollziehen kann.
Wann soll diese den gebaut werden, wenn man erstmal studien anfertigen lässt.
Studien können nützlich sein, ja.
Hier gebe ich das Ergebnis gleich mal Kund:

Eine Schwimmhalle am Chemnitzer Küchwald wird durch die Städtische Lage bestens von der vorhandenen Infrastruktur aufgenommen. Der Chemnitzer Küchwaldpark mit der Parkeisenbahn, Natur in der Stadt, der Eissporthalle und weiteres, würden eine Schwimmhalle für Familien und Vereine im Zentrumsnahen Raum perfekt abrunden.

Schon allein wegen dieser wenigen genannten Beispiele kann man von einer andauernden Anteilnahme/Besucher rechnen.
Durch die vorgegebenen niedrigen Betriebskosten durch die Eissporthalle als Nachbar, ist eine Wahrscheinlichkeit gebunden mit der optimalen Lage, wenigstens immer eine schwarze null im Ergebnis zu finden.

Im Ergebnis ist eine Investition auch ohne Fördergelder eine lohnende.
Hervorzuheben ist, das so ein Projekt auch die Lebensqualität der Stadtmenschen erheblich positiv beeinflusst.

Sie können mir die 80.000€ auch in monatlichen Raten überweisen. Vielen dank und viele grüße an das Rathaus.

Wenns wieder mal so klappt...
Endlich mal einer der es Verstanden hat. Du sprichst mir aus der Seele.

Die Stadt ist nicht in einer bequemen Situation bei dem "Warten", "Denken" und "Planen" produktiv sind. Fortschritt kommt von Investitionen. Und das muss jetzt endlich mal passieren.
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Alt 02.02.17, 13:47   #981
InderSonne
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InderSonne sitzt schon auf dem ersten Ast
Dort http://www.371stadtmagazin.de/371mag...Interview.html

gibt es ein Interview mit dem Herrn Stötzer, kurz nach seinem Amtsantritt. Dort sagt er, die Stadthalle gefalle ihm als Ensemble. Nun ja, da gehört der Park dazu. In der Bild spricht der Kellnberger von einem 100 m langem Bau? Und das hat dann keine Barrierefunktion?
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Alt 02.02.17, 19:17   #982
Joseph
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Joseph könnte bald berühmt werden
Lass dir das mal von der BaBaLu erklären....

Als wegen dem Contiloch mal ne Veranstaltung im Tesla war, in der das Gebäude "Brücke zur Innenstadt" genannt wurde, habe ich mich gemeldet und auch gefragt was daran eine Brücke sein soll - vielmehr ist es ja tatsächlich ein Riegel der zwischen Innenstadt und Sonnenberg geschoben wurde.

Die Antwort war dann:

Ja, man könne ja dann auch durch das Gebäude gehen, da gäbe es dann im EG ne Einkaufsmeile usw usf.

Gleiche / ähnliche Argumentation hört man ja jetzt auch.

Ich hab nicht umsonst vorgeschlagen da lieber kleine Pavillons zu verwirklichen, da bleibt dann der offene Charakter, gleichzeitig verlängert man aber optisch an der Stelle der StraNa wieder in Richtung Innenstadt.

So ein Pavillonkonzept könnte man sogar weiterspinnen und auch in dem Park zwischen Chemnitzer Hof und Busbahnhof ansiedeln - dort hat man ja das gleiche Problem und man würde das Ganze auch noch Richtung Brühl sinnvoll erweitern können. Der ein oder andere Zeitschriften oder Papierwarenladen gegenüber der Uni wäre ja auch nicht so doof.

Nja, vielleicht schreibe ich Herrn Stötzer das einfach mal, bin mir nicht sicher ob ich zu der Veranstaltung wirklich gehen soll / kann. Liegt zeitlich mächtig früh am Abend.
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Alt 02.02.17, 22:16   #983
Hannes Kuhnert
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Registriert seit: 13.07.2009
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Hannes Kuhnert sitzt schon auf dem ersten Ast
Stadthallenpark etc.

Zitat:
Zitat von Joseph Beitrag anzeigen
Als wegen dem Contiloch mal ne Veranstaltung im Tesla war, in der das Gebäude "Brücke zur Innenstadt" genannt wurde, habe ich mich gemeldet und auch gefragt was daran eine Brücke sein soll - vielmehr ist es ja tatsächlich ein Riegel der zwischen Innenstadt und Sonnenberg geschoben wurde.
Es sei drauf hingewiesen, dass dieses Areal „immer“ bebaut war. Man könnte an beliebiger Stelle in der Stadt ein Karree abreißen, sich an den Anblick gewöhnen und dann sagen: Besser offen lassen – wenn hier Gebäude hinkommen, wird hier alles völlig abgeriegelt!

Die eigentliche Fußwegverbindung zwischen Innenstadt und Sonnenberg verläuft über die Alte Dresdner Straße. Die aktuell entstehende Contiloch-Bebauung wird mutmaßlich aus dem Grund nicht viel zur Attraktivität dieses Bereichs beitragen, dass das nicht viel mehr als ein großer Klotz mit dem Baudezernat drin wird.

Zitat:
Zitat von Joseph Beitrag anzeigen
Ich hab nicht umsonst vorgeschlagen da lieber kleine Pavillons zu verwirklichen, da bleibt dann der offene Charakter, gleichzeitig verlängert man aber optisch an der Stelle der StraNa wieder in Richtung Innenstadt.
Das erinnert mich daran, dass es schonmal ein Pavillionkonzept für die Straße der Nationen gab. Kann sich noch jemand erinnern? Seinerzeit, als der Umbau der Straße der Nationen von einer sechsstreifigen Straße ins heutige Format geplant wurde, wurde angedacht, vor dem Rawema-Haus im neuen Gehweg-Bereich einige Geschäftspavillons hinzubauen, dort, wo jetzt nur Platanen sind. Ich glaube, es gab da einen Entwurf von Claus Dietel.

Zitat:
Zitat von Joseph Beitrag anzeigen
So ein Pavillonkonzept könnte man sogar weiterspinnen und auch in dem Park zwischen Chemnitzer Hof und Busbahnhof ansiedeln - dort hat man ja das gleiche Problem und man würde das Ganze auch noch Richtung Brühl sinnvoll erweitern können. Der ein oder andere Zeitschriften oder Papierwarenladen gegenüber der Uni wäre ja auch nicht so doof.
Das muss nichts schlechtes sein. Generell warne ich aber davor, in die Grünanlagen Pavillons zu bauen und gleichzeitig auf den Marktplatz Bäume zu pflanzen etc. Hier ein einfach nur grüner Park, dort ein einfach nur steinerner Platz – diese Art von Ordnung gehört zur europäischen Stadt dazu.

Einen Laden, der Papierwaren verkauft, gab es übrigens schonmal gegenüber der Uni – an die Georgstraße. Mein Urgroßvater war der Inhaber. Inzwischen ist das Haus abgerissen und auf seiner Fläche eine Parkhausausfahrt entstanden.
Hannes Kuhnert ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.17, 22:50   #984
Joseph
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Joseph könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Hannes Kuhnert Beitrag anzeigen
Es sei drauf hingewiesen, dass dieses Areal „immer“ bebaut war. Man könnte an beliebiger Stelle in der Stadt ein Karree abreißen, sich an den Anblick gewöhnen und dann sagen: Besser offen lassen – wenn hier Gebäude hinkommen, wird hier alles völlig abgeriegelt!

Die eigentliche Fußwegverbindung zwischen Innenstadt und Sonnenberg verläuft über die Alte Dresdner Straße. Die aktuell entstehende Contiloch-Bebauung wird mutmaßlich aus dem Grund nicht viel zur Attraktivität dieses Bereichs beitragen, dass das nicht viel mehr als ein großer Klotz mit dem Baudezernat drin wird.
Da hast du natürlich Recht. Bebaut war die ganze Innenstadt früher, sicherlich auch die Stelle an der jetzt der Stadthallenpark ist. Allerdings im Großteil auch sehr viel kleinteiliger.
Das Kleinteilige in der Innenstadt fehlt mir persönlich total und ich glaube genau das macht wohl auch den Reiz so mancher europäischen Stadt aus.

Ich bin schon auch großer Fan moderner Architektur, aber diese großen Klötze mit der die Innenstadt zugestellt wird finde ich einfach nicht attraktiv - und genau das wird wohl den meisten Kritikern aufstoßen.

Ich verstehe nicht, warum für gewisse Vorhaben nicht einfach Bestandsbauten hergenommen werden. Das Technische Rathaus hätte durchaus auch Platz in der ehemaligen Hauptpost gefunden oder einer anderen großen Industriebrache die es hier ja immer noch recht zahlreich und auch in guter Lage gibt. Gut, das driftet jetzt ab.

Generell finde ich es schade, wenn das Potential der Innenstadt in einem Zuge zugepflastert wird. Man sollte die Flächen sehr viel langfristiger beplanen und bebauen, so dass auch die nächste Generation ihre Stadt noch nach ihren Bedürfnissen anpassen kann. Ich glaube keine andere Stadt in Europa hat noch diese Möglichkeiten wie Chemnitz sie bietet, daher sehe ich das schon auch als ein bedeutendes Gut, eine Ressource an.

Naja, jeder kann darüber denken wie er mag und ich glaube es gibt für jede Seite gute Argumente. Für mich persönlich ist die Innenstadt nicht attraktiv - und wird es mit den geplanten Vorhaben auch nicht.

Über den Marktplatz kann ich nicht urteilen. Mir fehlt da was. Aber auch nur vom Gefühl her. Konkret kann ich es nicht benennen, aber ein wenig Grün ist in meinen Augen vielleicht auch nicht verkehrt, wobei man das ja auch am Rosenhof findet und zwischendurch in den neu gestalteten Fussgängerzonen. Vielleicht ist es ja auch einfach nur das Leben was fehlt - und das pflanzt man wohl weder mit Bäumen noch mit großen Klötzen da rein.
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Alt 03.02.17, 13:07   #985
chemnitz_er
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Und auch von mir: Gern teil-bebauen und auch die Visualisierung sieht doch ganz gut aus.

Ich möchte aber noch einen anderen Aspekt reinbringen: Statt die Flächen nur vom Park "abzuknapsen", sollte das geplante Gebäude deutlich näher an das Rawema-Gebäude rücken, mindestens bis auf Höhe der aktuellen Gleise.

Man hat dort jetzt das zweite Mal die Möglichkeit, eine Enge zu erzeugen, die wichtig ist für Innenstädte.

Und um das Ganze dann stimmig zu machen, muss nach wie vor eines der wichtigsten Ziele sein, die sturen Betreiber der Galerie Roter Turm dazu zu bewegen, ihre Flächen nach außen attraktiver zu gestalten und zu öffnen, dann hat man nämlich an der StraNa plötzlich einen Schuh- einen Buchladen, ein H&M und einen Tabakladen gegenüber von einem Juwelier, einem Modekaufhaus, einer Drogerie, der Hauptpost und einem schön gestalteten Bäckerei-Kaffee und um's Eck Am Wall gänge es weiter.
Dann noch ein Café in Richtung Roter Turm und das sieht gleich alles ganz anders aus.

So läuft das nämlich anderswo:
- Höfe am Brühl in Leipzig: Alle Geschäfte auf EG-Level nach außen offen und gestaltet
- CentrumGalerie Dresden: --- " ---
- Zwickau Arkaden: --- " ---
- ...

Nur die Absurdität, die Hauptachse des Chemnitzer ÖPNV durch eine tolle Flanier-Fußgängerzone zu legen, bekommt man damit noch nicht auskuriert.

Aber ich wiederhole mich und habe keine besonders große Hoffnung.

P.S.: Im Roten Turm soll sich etwas tun: Rückbau Saturn und Nutzung der oberen Fläche für etwas anderes - weiß da jemand Näheres?
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Alt 03.02.17, 14:51   #986
InderSonne
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Die Visualisierung ist ein Fake. Das geht so nicht auf. Hat denn schon mal jemand einen Grundriss, bzw. einen Bebauungsplan gesehen?
Und dann noch zur Straßenbahn: das Schlimmste ist noch, dass das teilweise mit Geländer und hohen Stufen abgetrennt ist. Das heißt, man kann nicht mal schnell die Seite wechseln. Mit den neuen Bahnen des Chemnitzer Modells wird es schlimmer, weil die Bahnsteigkanten höher werden. Die Barrierefreiheit im ÖPNV erkauft man sich also durch Barrieren in der Stadt.
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Alt 04.02.17, 21:34   #987
(dwt).
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Update, August-Bebel-Straße 10

Zuletzt im Beitrag hier <

Es wird ernster.

Schuttrutsche und neuer Container..

Das Bild ist leider nicht so gelungen.
Das hat ja fast die gleiche Qualität, wie bei meinen ersten Bildern aus 2013:-)

Februar 2017
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Alt 04.02.17, 21:47   #988
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Update, Georgstraße 27

Zuletzt im Beitrag hier <

Ein Kran wurde nun aufgebaut.
An der Seite zur Georgstraße wird bereits ein erstes Schaufenster passend gemauert.
Hoffentlich bleibt die Gewerbefläche an der Ecke erhalten.

Sicht von Georgstraße:





Links, Schlossstraße & rechts, Georgstraße:



Februar 2017
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Alt 05.02.17, 17:11   #989
InderSonne
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Nochmal zum Stadthallenpark. Heute habe ich in der "Welt" einen längeren Artikel gelesen, dass der stationäre Handel weiter abnehmen wird. Ist ein neues Geschäftshaus also eine zukunftsfähige Lösung?
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Alt 05.02.17, 17:58   #990
ErHaTse
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Die Begriffe "Geschäftshaus" und "Handel", insbesondere "Einzelhandel", sind nur marginal korreliert - vulgo: sie haben per se nichts miteinander zu tun.
ErHaTse ist offline   Mit Zitat antworten
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