Nachverdichtung (Diskussionsthread)

  • München fährt gut damit nicht jedem Trend nachzulaufen und so ja auch "beliebig" und "austauschbar" zu werden. Eine große Skyline und all das ist nichts originelles oder tolles sondern letztlich nur eine Geldfrage. Sowas wie die Maxvorstadt kann man heute aber auch für alles Geld der Welt nicht nochmal bauen ohne dass es nach "Disneyland" ausschaut. Diese spezielle münchner Identität mag nicht jeder, aber viele Leute eben ganz besonders und man muss es ja nicht jedem recht machen. Die Leute strömen ja nach wie vor in Massen in die Stadt, der Erfolg gibt München recht. Man kann es ja auch umgekehrt sehen, man tut so als sei "Aufgeregtheit" und ein großer grauer Moloch per se etwas was eine Stadt positiv auszeichnet, ich sehe es aber umgekehrt. Gerade das Gemütliche, trotzdem in einer Millionenstadt in der man alles "bekommt" was man sich vorstellen kann, ist doch das was München so charmant macht. An diesem Charme wird ohnehin schon genug gesägt. Es ist eine Tugend und kein Makel "für Geld" nicht alles zu machen.
    Wenn man neue Flächen will soll man einfach sämtliche Gleisflächen im Stadtgebiet unter die Erde in Tunnel legen, "Thema erledigt". Könnte man dies durch die entsprechenden Erlöse bei Grundstücksverkauf und den folgenden Entwicklungsschub nicht sogar relativ kostenneutral machen?

  • ^^


    Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Es geht hier nicht um Hochhäuser, Skyline usw.! Es geht um hohe Häuser. :D


    Gerade die Maxvorstadt zeichnet sich durch seine Urbanität (dicht, hoch, Vielfalt) aus. Es geht darum diese Dinge zu vertiefen. Das Wachstum IN die Stadt zu bringen und nicht nach Wessling, Unterhaching oder Haar!


    Der trend zurück in die Stadt ist sehr zu begrüßen. Viele Menschen finden genau innerhalb vom Mittleren Ring vieles was sie als lebenswert betrachten. Es geht darum diese "offensichtlich gewünschte" Urbanität zu fördern. Der Bedarf an Wohnraum wird aufgrund steigendem Wohlstand weiter zunehmen. Wo soll Wachstum im Zentrum stattfinden, wenn nicht durch einen höhere Nutzungsdichte?


    Wie schnell derartige Vorstöße von visionären Architekten in München angefeindet werden (siehe SZ Kommentare). Unglaublich! :nono:

  • Klar hab ich das und ich verstehe das als Gedankenspiele die letztlich auch dazu führen sollen neue Hochhäuser zu errichten. Und wenn man mit Nachverdichtung anfängt warum sollte das gerade im, wie von dir zurecht als schon relativ dichten und engen, Zentrum geschehen und nicht erstmal in Pasing und Co? München hat im statistischen Mittel bereits eine vergleichsweise hohe Bevölkerungsdichte und die verteilt sich auch noch einseitig auf bestimmte Stadtteile.

  • ^^


    Dann kannst ja mal versuchen den Pasingern Neubausiedlungen zu verordnen. Gerade in diesen Vierteln ist der Widerstand gegenüber Wachstum ausserordentlich hoch!


    Nochmal, warum wollen anscheinend so viele Menschen sogar wieder zentrumsnah wohnen? Warum nicht auf der Wiese hinter der Blumenau? Warum ist das Münchner Zentrum so bieliebt? Warum lieben die Deutschen Städtereisen nach Barcelona, Madrid und sonstigen Metropolen?


    Hmm? Vielleicht weil viele Urbanität mögen? Es sind halt selbst nicht alle Münchner gleich. Der eine liebte sein Häusle in Menzing, der eine seine Stadtwohnung im Westend. So jetzt stellt sich dar, dass der Trend ins Zentrum sich verstärkt. Zudem ist dies aus ökologischen Gründen zu begrüßen. Die Frage ist nun wie man diesem Druck politsch und planerisch begegen will. So wie bisher mit einem Wald aus Restriktionen? Oder will man erlauben an verträglichen Orten dichter und auch höher zu bauen?


    Oft denkt man dass die Diskussion von vielen angetrieben wird, die quasi ihre Schäfchen im Trockenen haben. Ich meine, die Leute, die entweder schon ihr Reihenhaus in Pasing oder ihre Dachgeschoßwohnung bzw. Büro im Zentrum haben und absolut sich gegen jeder Veränderung wehren. Warum diese Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen, die vielleicht auch jeweiligen Umfeld Leben und Arbeiten möchten? Neid und Angst waren schon immer Urdeutsche Eigenschaften. Schade, der Kuchen ist so groß, jeder könnte davon haben.

  • Der SZ Beitrag verleitet zu spannenden Gedankenspielen.
    Neben der Nutzung bisher nicht ausgeschöpfter Potentiale [z.B. Neubebauung von Brach- und Konversionsflächen] scheint eine innerstädtische Nachverdichtung v.a. auf zweierlei Weise möglich:
    Der SZ-Artikel spricht zum einen von punktueller Nachverdichtung und meint damit wohl die Errichtung von Wohnhochhäußern in ausgewählten innerstädtischen Lagen.
    Zum anderen wird eine Aufstockung "en bloc" ins Feld geführt und meint damit wohl eine Flexibilisierung der bisherigen Traufhöhenbegrenzungen.
    Ersteres bedarf ausschließlich eines politischen Placet, um dann problemlos umgesetzt werden zu können. Zweiteres gestaltet sich ungleich schwieriger, bildet jedoch auch bei weitem die städtebaulich interessantere Variante.
    Was spricht für diese Vorgehensweise?
    Die infrastrukturellen Erschließungskosten [Gas, Wasser, Scheiße, Strom und Straßenbau, ÖPNV, etc.] lägen bei = 0.
    Auf vorhandene Nahversorgung- Kultur- und Bildungseinrichtungen im "Kiez" könnte ebenfalls zurückgegriffen werden.
    Der Flächenverbrauch würde ebenfalls eine Bilanz von = 0 aufweisen.
    Fazit: Die Forderungen nach "nachhaltigem bauen", Urbanität durch Dichte", "Stadt der kurzen Wege" sowie den Herausforderungen durch den "demographischen Wandel" scheint hier m.E. auf idealer Weise Rechnung getragen zu werden.
    Wo sehe ich spontan Probleme bzw. erhöhten Koordinationsbedarf bei der Umsetzung?
    Aus ästhetischen Gründen sollte eine Aufstockung von Bestandsgebäuden m.E. stets einen gesamten Straßenzug umfassen, d.h. ein "aufsatteln" der Gebäudehöhe, in geschlossenen Straßenzügen darf keinesfalls peu a peu und nach Gusto des jeweiligen Eigentümers erfolgen, sondern sollte gestalterisch abgestimmt, in 1. bis 2. BA´s erfolgen.
    Dies wiederum würde einen erheblichen Abstimmungsbedarf [koordinierte Gestaltung, Finanzierung, Bauzeit, Baulogistik etc. ff] zwischen allen Projektbeteiligten voraussetzen.
    Ferner gilt es auch Punkte wie Verschattungsproblematiken und eine verschärfte Parkplatzsituation im "Kiez" zu berücksichtigen.
    Ein von der Stadt gefördertes/ koordiniertes Pilotprojekt, in dieser Richtung würde in diesem Kontext sicher langfristige Erfahrungswerte schaffen, auf die sich "aufbauen" ließe. [Andere Variante: Dort wo sich ganze Straßenzüge im städtischen, bzw. im Besitz eines anderen Einzeleigentümers befinden, ließe sich solch ein Pilotprojekt wesentlich leichter koordinieren.]
    Alles in allem: Für einen "Biergartentratsch" ein sehr ergiebiges Thema...

  • Mal in Holland gewesen? Manche Städte dort mögen ja ganz nett anzuschauen sein aber die sind dermaßen eng und dicht dass ich da klaustrophobische Gefühle kriege. Der Bayer ( Isek: mit "urdeutsch" hat Bayern gar nichts gemein!) hat halt mehr Wiesen und Berge in seinem Blut als dicht besiedeltes Flachland ;) Darauf wollte ich hinaus mit "man muss nicht alles für Geld machen", ja dann gibt es halt kein "höher, weiter, schneller", na und? Was tut das denn unserer Lebensqualität abbruch bzw. was würde umgekehrt ein immer größerer Moloch an unserer Lebensqualität verbessern?
    Darüber hinaus, bleiben wir realistisch, sind Wolkenkratzer in aller Regel Gewerbeobjekte und ansehnliche Wohnhochhäuser etwas für die zahlungskräftigste Klientel. Beides würde nicht unbedingt zu einer Belebung der Innenstadt, wie wir uns das vorstellen (lebendiges Straßenbild etc.) beitragen. Bürostädte dürften ruhig weiterhin im Speckgürtel entstehen. Es ist doch eher so dass die letzten Jahrzehnte viel zu viel Fläche im Zentrum dem Wohnungsmarkt entzogen wurde, wenn in gründerzeitlichen Wohngebäuden Arztpraxen und Anwaltskanzleien untergebracht sind zum Beispiel.

  • Mal in Holland gewesen? Manche Städte dort mögen ja ganz nett anzuschauen sein aber die sind dermaßen eng und dicht dass ich da klaustrophobische Gefühle kriege. Der Bayer ( Isek: mit "urdeutsch" hat Bayern gar nichts gemein!) hat halt mehr Wiesen und Berge in seinem Blut als dicht besiedeltes Flachland ;) Darauf wollte ich hinaus mit "man muss nicht alles für Geld machen", ja dann gibt es halt kein "höher, weiter, schneller", na und? Was tut das denn unserer Lebensqualität abbruch bzw. was würde umgekehrt ein immer größerer Moloch an unserer Lebensqualität verbessern?


    Deine ganz-oder-gar-nicht Polemik bringt die Diskussion nicht weiter. München wächst und das ist auch gut so! Anstatt einfach kategorisch ein "NJET" in die Runde zu werfen und dadurch der dem realen Baugeschen nicht adäquat Rechnung zu tragen, sollten Gedankenspiele hier erlaubt sein, wie dieses quantitative Wachstum auch eine qualitativ wünschenswerte Richtung einschlagen kann.
    Ich lege dir nahe den Artikel aus der SZ genau [ein aufmerksames Betrachten der Photomontage allein genügt schon!] zu lesen, dann wirst du merken, dass es in erster Linie um eine moderate und kluge Nachverdichtung und nicht um die Errichtung irgendwelcher Wolkenkratzer geht. Mit dieser Erkenntnis fällt es dann auch leichter auf Isek´s Argumente konstruktiver einzugehen...
    Polemisch zurückgefragt: An welcher Stelle würde dein oberbayrisches Lebensgefühl Schaden nehmen, wenn in München ausgewählte Stadtteile und/ oder einzelne Straßenzüge um jeweils eine Etage aufgestockt werden würden?
    Ließe sich doch auf diese Weise die Zersiedelung ins Umland reduzieren und bliebe so der Ausblick auf "Wiesen und Berge" als solcher länger erhalten.

  • Toll, ich hätte nicht zu träumen gewagt, dass diese längst überfällige Diskussion endlich wieder offen ausgetragen wird. Ich drück‘ die Daumen, dass es jetzt intensiv damit weitergeht.


    Es wäre unglaublich wünschenswert, wenn die Stadt sich nach über 20 Jahren endlich vom Fluch des Kronawitter-Diktats befreien kann und damit vielleicht auch das Image der kreativlosen Langeweile-Metropole abschüttelt.

  • Eine generelle Aufszockung von ein/zwei Stockwerken halte ich schon allein wegen Denkmalschutz und Statik für eher schwierig. Eine neue "Prachtstraße" zwischen Stachus und Sendlinger Tor (Sonnenstraße) wäre toll, da es hier bis auf den Bürkleinbau nichts erhaltenswertes gibt.
    In Sachen Nachverdichtung in der Altstadt wäre es in meinen Augen sinnvoller den Marienhof und die Betrunkenenablagefläche Herzog Wilheilmstraße zu bebauen.

  • Innerhalb des Altstadtrings würde ich eine Nachverdichtung bzw. Belebung zwar begrüßen, aber das ist so illusorisch wie ein Transrapid von hier nach Hamburg. Was bei Wohnbauprojekten in der Altstadt passiert, sieht man am Alten Hof. Ohne die durch den Hof flanierenden Touristen wäre das eine der unbelebtesten Ecken der Altstadt. Leute, die sich Wohnungen in dieser Lage leisten können, haben kein großes Interesse an gelebter Urbanität.
    Wachstumspotenziale sehe ich aber noch im Bereich Sendling, Ludwigsvorstadt/Westend. Dort gibt es noch(!) eine lebendige Mischung an Bewohnern, Gewerbe und Büros. Wenn man dort angemessen und sensibel nachverdichtet...also keine Luxusappartments und/oder Lifestylebüros, sondern einfachen - womöglich sogar experimentellen - Wohnraum schafft, das könnte ich mir gut vorstellen. Aber sowas muss auch die Stadt wollen und fördern. Ansonsten entwicklen sich diese Viertel analog zu Glockenbach und Maxvorstadt zu pseudoschicken Stylerquartieren.

  • Passend zur Diskussion berichtet die FAZ mal wieder darüber, dass im Raum München viel zu wenige Wohnungen gebaut werden. Der Wohnungsbau müsse unbedingt vorangebracht werden, um einem zu schnellen Ansteigen der Grundstücks- und Immobilienpreise entgegenzuwirken.


    http://www.faz.net/s/Rub8E0FC0…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Diese Entwicklung ist nun wirklich Anlass genug, um endlich innovative städtebauliche Wachstumskonzepte zu entwickeln. Packen wir es an, statt ständig zu bremsen!

  • Ich habe die untenstehenden Beiträge aus dem Tratsch-Thread hierherkopiert, da das Thema wahrscheinlich (hoffentlich) noch einige Zeit uns erhalten bleiben wird.

  • Es ist wie timovic sagt: Bewohner von Innenstadt-Luxuslofts wollen keine Urbanität. Lieber nen privaten Sicherheitsdienst, der den Pöbel fernhält. Vor allem leben solche Leute eh nur 4-5 Jahre in München - in das sie ausschließlich aus Karrieregründen gekommen sind - und ziehen danach eben weiter nach Düsseldorf oder sonst wohin, wo der persönliche berufliche Aufstieg weitergeht. Ein "Kiez" entsteht durch Bewohner, die einem Viertel über lange Jahre ein Gepräge geben. Beispiel Berlin: Deshalb ist Kreuzberg ein echter Kiez und Prenzlauer Berg eben nicht!
    bayer hat etwas weiter oben von Münchens Attraktivität gesprochen und dass deswegen soviele Leute kommen. Im Prinzip schon, aber die JOBS sind das Attraktive, sicher nicht das urbane Leben hier, das musst du doch zugeben, bayer :) Eine interessante Feststellung von dir, bayer, ist dass der BAYER (der natürlich nix deutsches hat, nein schon klar, eher was vom Norditaliener, haha) als solcher lieber Wiesen und Berge mag. Denn diese Stadtflucht, die jedes Wochenende in München stattfindet - jeder Berg ist im Sommer voller als der Stachus - ist sicher auch ein Grund für die mangelnde Urbanität der Stadt. Meine These ist, dass vergleichbare Städte mit nicht ganz so toller Umgebung wesentlich urbaner sind, da die Leute es sich IN ihrer Stadt nett machen (Köln z.B.!), wohingegen der Münchner rausfährt und die Stadt zum arbeiten und einkaufen nutzt, aber ein mehr an Urbanität eigentlich gar nicht braucht. Ein Indikator dafür sind die gähnend leeren S-Bahnen nach Ladenschluss oder die Sperrstunde. Scheint keinen zu stören - alle findens ganz toll so. Noch. Hoffentlich.
    Eine Nachverdichtung würde also eher die Großzügigkeit der Stadt nehmen ohne jedoch einen besonderen Effekt zu haben. Glaube ich.... Denn in der Tat ist München in seinen Wohnvierteln innerhalb des Mittleren Rings bereits jetzt pro Qkm dichter besiedelt als Berlin oder Hamburg. Besonders beim Parkplatzsuchen fällt das auf. Trotzdem ist nach elf Schicht im Schacht und alle hocken in ihren kleinen zu teuren Wohnungen und gucken fern :) Leben auf der Straße? Ganz wenig, muss man bewusst suchen. Kein Vergleich zu unseren anderen Großstädten. Ist so - auch wenns weh tut.

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    Jein! Also was man klar merkt ist, dass vor allem unter der Woche deutlich weniger los ist als in Berlin. Hamburg würde ich jetzt nicht so direkt als Beispiel heranziehen. Dort ist ja abends auch außerhalb St.Pauli sehr schnell Schicht im Schacht - von Ddorf oder FFM nicht zu reden.
    Gerade am Freitag oder Samstag sind jedoch die S/U-Bahnen abends propenvoll. Ich finde es jedoch auch durchaus normal, vor einem Arbeitstag einfach zu Hause zu bleiben. Ein Berliner Politikstudent, Volontärjournalist, Künstler oder schlichtweg Harz4ler ist da natürlich konträr. Sowas gibt es halt in der Masse einfach weniger in München...
    Also in Bezug auf gefühlte Urbanität würde ich München klar nach Berlin aber noch deutlich vor HH oder unseren 500.000 Einwohner Städten stellen.

  • Bitte nun keinen "Welche Stadt hat mehr Urbanität"-Vergleich hieraus machen. Bei der Nachverdichtung ist es nicht das vorrangige Ziel mehr Urbantät zu schaffen. Es ist das Ziel mehr Menschen in München unterzubringen, welche auch stadtkernnah leben wollen.

  • Trotzdem ist nach elf Schicht im Schacht und alle hocken in ihren kleinen zu teuren Wohnungen und gucken fern :) Leben auf der Straße? Ganz wenig, muss man bewusst suchen. Kein Vergleich zu unseren anderen Großstädten. Ist so - auch wenns weh tut.


    Wie Isek schon schrieb: die Münchner müssen halt am nächsten Morgen in die Arbeit gehen.;)

  • ok, um LugPaj nicht zu reizen und zurück zum Thema zu kommen, sei mir noch eine letzte Bemerkung erlaubt: Das mit der Arbeit ist wirklich ein Punkt, warum keiner abends unter der Woche auf der Straße ist! Aber in Köln gibts auch Arbeit, vor allem viele Medienfuzzis, dennoch sind die Kneipen der Altstadt praktisch immer voll. Hier ist´s wohl ne Mischung aus beidem - Arbeit und Münchner Mentalität...

  • Medienfuzzis


    Bevor gelöscht wird: das ist aber auch ein anderer Schlag als brave Juristen/Unternehmensberater/Ingenieure etc.:lach:


    Im Ernst: ist doch gut, dass es Unterschiede gibt. So kann jeder das wählen, was er besser findet. Wem's in München zu langweilig ist, der soll halt nach Berlin gehen.


    Beim Thema Dichte kommen mir immer die Lenbachgärten in den Sinn. Nicht, weil die so urban wären, aber ich glaube die Thalgott hat mal was in der Art gesagt wie: "eine Dichte, wie sie deutschlandweit einmalig und nur so in München gegeben ist." Ich denke dort sind besonders viele Wohnungen im Besitz von Gelegenheitsmünchnern. Würde mich auch nicht wundern, wenn da auch ein paar leer stehen. Deshalb ist es dort trotz der Dichte leblos.