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Alt 07.12.17, 11:23   #1051
sorayafaradiba
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sorayafaradiba könnte bald berühmt werden
Wird eigentlich auch der Bahnsteig erhöht? - Geht vielleicht nicht wg. der Regionalzüge, oder?

Ansonsten eine sehr gute Nachricht
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Alt 07.12.17, 11:27   #1052
barny
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barny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich hoffe sehr, dass auch endlich (funktionierende) Aufzüge auf allen Bahnsteigen eingebaut werden. Gleis 1 hat zwar einen, der aber seit Jahren defekt ist und außer Betrieb. Insgesamt ist der Zustand des Regionalbahnhof eine Schande, dafür dass es eines der ersten Dinge ist, die ein Tourist in Frankfurt zu sehen bekommt. Aber da ist der Flughafen ohnehin ein unrühmliches Negativ-Beispiel - denn auch zur Weiterfahrt mit den Bussen darf man sich bei Wind und Wetter ohne Schutz hinstellen und die Informationspolitik ist für Fremde auch sehr dünn.
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Alt 07.12.17, 14:09   #1053
Rohne
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Bahnsteighöhe bleibt leider auf unbestimmte Zeit bei 76cm, eben wegen des Regionalverkehrs. Aber auch generell hat man im RMV aus unverständlichen Gründen auch mittelfristig nicht vor, die Höhen der S-Bahnsteige von S1, S2, S7, S8 und S9 westlich des Hauptbahnhofs auf 96cm zu erhöhen.
Hier wäre es tatsächlich mal nötig, wenn die EU mal etwas Druck machen würde, dass die S-Bahn-Netze endlich wirklich barrierefrei werden. Grundsätzlich möglich wäre es nämlich auch in Rhein-Main, aber erfordert halt Investitionen (teilweise braucht es komplett neue Bahnsteige, teilweise sind an den Bahnhöfen neue Gleise für Güterverkehr mit Lademaßüberschreitung nötig, teilweise muss das Gleisbild angepasst werden, teilweise kann auch völlig unproblematisch erhöht werden). Im Fall vom Flughafen wäre es dazu wahrscheinlich nötig das bereits vorbereitete vierte Gleis im Süden zu errichten und dann beiden Bahnsteigen jeweils eine Kante mit 96cm zu verpassen. Das zusätzliche Gleis wäre allein schon aus kapazitiven Gründen durchaus sinnvoll.
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Alt 07.12.17, 17:27   #1054
Fachwerkhaus
retroprogressiv™
 
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Fachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfach
Ausgehend vom bisherigen Arbeitstempo der DB bei Stationserneuerungen rechne ich mit einer Dauerbaustelle von mindestens 10 Jahren...Alle Geldgeber wären gut beraten, der DB vertraglich einen fixen Fertigstellungstermin aufzuzwingen.

Das Bahnsteigproblem hätte man auf elegantere Weise lösen können, wenn man die bestehenden 96cm-Hochbahnsteige auf 76cm verringert hätte, um dann Fahrzeuge mit entsprechend niedrigerem Einstieg einzusetzen. Natürlich hätte man sich dafür zu einer Komplettumstellung in kurzer Zeit durchringen müssen, gepaart mit übergangsweise fehlender Barrierefreiheit im am stärksten frequentierten Streckenabschnitt. Die vorhandenen Fahrzeuge mit Hochflureinstieg hätte man an Stuttgart, München oder ins Ruhrgebiet abgehen können, dort hätte man im Gegenzug weniger Neufahrzeuge benötigt.
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Alt 07.12.17, 17:48   #1055
regulator
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regulator könnte bald berühmt werden
Hier wird generell ein viel zu großer Aufwand für barrierefreie Zugänge gemacht! Für die paar Menschen, die das wirklich brauchen, genügt es doch vollkommen, ein technisches Hilfsmittel an Bord des Zuges zu haben. Wart ihr mal in Paris unterwegs? Dort gibt es in der Regel keinen Aufzug!

-----------------
Mod: Bitte in diesem Thread zu konkreten Planungen. Allgemeines kann hier diskutiert werden.
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Alt 07.12.17, 18:12   #1056
tunnelklick
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Zitat:
Zitat von Rohne Beitrag anzeigen
Aber auch generell hat man im RMV aus unverständlichen Gründen auch mittelfristig nicht vor, die Höhen der S-Bahnsteige von S1, S2, S7, S8 und S9 westlich des Hauptbahnhofs auf 96cm zu erhöhen.
Einspruch. Die Gründe sind nicht unerfindlich, sie liegen klar auf der Hand. Es handelt sich um Infrastruktur der DB Netz AG, welche Teil des allgemeinen Streckennetzes ist, das bekanntlich von Zügen aller Art befahren werden kann, die nicht S-Bahnen sind, und deren Lichtraumprofile beachtet werden müssen. Das liegt nicht in der Hand des RMV. Ein 96-cm-Bahnsteig kommt nur auif reinen S-Bahnstrecken in Frage, wo keine anderen Züge verkehren. Wo die Verkehre getrennt werden können, wird es ja gemacht.

Da die Verkehre nicht typenrein getrennt sind, und sich mit vertretbarem Aufwand auch nicht überall trennen lassen, kommt es zu solchem Höhenmix. Barrierefreiheit kann man im Prinzip auch an 76- oder 55-cm-Bahnsteigen herstellen. Das ist eine Frage der eingesetzten Züge, ein Modell, das von 76- und 96-cm-Bahnsteigen stufenfrei betreten werden kann, gibts m.W. nicht
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Alt 07.12.17, 18:36   #1057
Rohne
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^ Du weißt selber ganz genau, dass das so nicht stimmt. Die beiden einzigen Punkte die gegen 96cm-Bahnsteige sprechen sind Güterverkehr mit Lademaßüberschreitung und eventuelle Anforderungen des Regionalverkehrs (der aber an viel weniger Stationen als die S-Bahn hält), und für beides ließe sich an wirklich allen Stationen mit vertretbarem Aufwand eine Lösung finden, wenn man wollte.
Die in den neuen Zügen eingesetzten Rampen sind jedenfalls keine Lösung, sondern nur eine zusätzliche Verspätungsquelle. 76cm-S-Bahnen, wie von Fachwerkhaus vorgeschlagen, sind auf absehbare Zeit keine Alternative für Frankfurt, da es derzeit überhaupt keine Typen mit dieser Fußbodenhöhe gibt die betreffs Fahrdynamik und Kapazität den hiesigen Anforderungen gerecht werden und dabei auch noch ausreichend Türen für schnellen Fahrgastwechsel aufweisen.
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Alt 14.06.18, 12:55   #1058
Schmittchen
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Regionaltangente West - Erweiterung nach Bad Soden

Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der RTW Planungsgesellschaft haben gestern den Beitritt der Stadt Bad Soden und der Gemeinde Sulzbach in den Gesellschafterkreis beschlossen. Dazu eine Pressemitteilung der Stadt.

Die Bahnhöfe der neuen Gesellschafter sollen durch einen Abzweig vom bisher geplanten Streckenverlauf in Frankfurt-Sossenheim, nahe der Dunant-Siedlung, an die Regionaltangente angeschlossen werden. Die Bahnstrecke (die 1847 eröffnete "Sodener Bahn") ist vorhanden und wird derzeit von der Frankfurt-Königsteiner Eisenbahn befahren. Mit Dieseltriebwagen, obwohl die Strecke bereits elektrifiziert ist.

Eine Anbindung des Main-Taunus-Zentrums, wie an dieser Stelle angeregt, kommt aus Sicht der Planungsgesellschaft nicht Betracht. Man könne die Strecke nun nicht mehr ändern, heißt es heute in der FAZ. Das mögliche Neubaugebiet um das Einkaufszentrum soll mit einer Straßenbahnverbindung nach Höchst an den Schienenverkehr angebunden werden. Also wie in diesem Beitrag vorgeschlagen.

Der folgende Plan enthält den Abzweig noch nicht. Ihr müsst euch einfach die Strecke zwischen "Dunantsiedlung" und "Bad Soden" als markiert vorstellen, mit einem Haltepunkt dazwischen in Sulzbach.


Plan: RTW Planungsgesellschaft
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Alt 22.06.18, 22:57   #1059
main1a
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^ Der Kreistag des Main-Taunus-Kreises hat dieser Tage der Aufnahme von Bad Soden und Sulzbach in die Planungsgesellschaft zugestimmt.

Weiterhin hat der Kreistag nachträglich zusätzliche Planungskosten bewilligt. Zurzeit werden dem Kreistag insgesamt 56,6 Mio. EUR (vormals 27 Mio. EUR) genannt. Ursachen für die Erhöhung der Planungskosten wurde dem Kreistag nicht genannt. Für die einzelnen Gesellschafter im Vordertaunus ergeben sich somit finanzielle Nachforderungen i.H.v. 2,1 Mio. EUR für den MTK, 1,7 Mio. EUR für Eschborn, 329k EUR für Bad Soden, 240k EUR für Schwalbach und 190k EUR für Sulzbach. Die aktuelle Kostenschätzung für den Bau der RTW beläuft sich auf 376 Mio. EUR.

Die Planer untersuchen auch ob ein zusätzlicher Haltepunkt in Sulzbach, nämlich am Oberliederbacher Weg, errichtet wird. (Q)
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Alt 23.06.18, 07:18   #1060
tunnelklick
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^ Die Gründe für die Erhöhung des Finanzbedarfs kann man in der M-91_2018 des Frankfurter Magistrats nachlesen, denn von einer Aufstockung der Planungsmittel blieb auch Frankfurt nicht verschont:

Zitat:
Zur Erfüllung der Aufgaben der Gesellschaft, insbesondere der Fortführung der notwendigen Planungs- und Gutachterleistungen für die Planfeststellung der parallel zur Planfeststellung erforderlichen Erstellung der vollständigen Entwurfsplanung und Tragwerksplanung für die Ingenieurbauwerke (HOAI "Honorarordnung für Architekten und Ingenieure"-Leistungsphasen 3+4), dem Start der Ausführungsplanung 2019 und darauf aufbauender Umsetzung der Entwurfs- und Ausführungsplanung in Ausschreibungen und die Vorbereitungen der Bauvergaben (HOAI-Leistungsphasen 6+7) so, dass nach Vorlage der Planfeststellungsbeschlüsse und erfolgtem Realisierungsbeschluss durch die Gesellschafter Baumaßnahmen starten können, ist eine weitere Budgetaufstockung um 30 Mio. € erforderlich.
Diese Aufstockung beinhaltet keine Finanzmittel für Baumaßnahmen oder bauvollstreckenden Maßnahmen. Die Aufstockung beinhaltet allerdings etwa erforderliche Mittel, um im Falle einer Beendigung des Projektes mit der HOAI-Leistungsphase 7 die dann noch erforderlichen Abwicklungen vornehmen zu können und ggf. notwendige Rückzahlungen der bis dahin erhaltenen EU-Mittel bedienen zu können.
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Alt 23.06.18, 12:03   #1061
main1a
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^ Danke tunnelklick für den Verweis auf den Magistratvortrag vom 18.05.2018.
An dieser Stelle auch einen Dank an die Stadt Frankfurt, dass sie ein Portal wie PARLIS betreibt was den Bürgern eine sehr gute Informationsquelle aus erster Hand bietet. Da können viele kommunale Träger von Frankfurt noch lernen was sie an ihren Portale verbessern sollten um dem gestiegenen Informationsbedarf der Bürger mehr Rechnung zu tragen.

Ich hatte jedenfalls bisher nicht registriert, dass die Planungskosten für die RTW sich signifikant erhöhen. Realistischerweise war dies aber zu erwarten da man ja erst in der Phase des PFB ist.
Erwähnenswert ist das wohl alle Mitglieder diesen erhöhten Finanzbedarf tragen werden. Was wiederum ein klares Bekenntnis zur Umsetzung der RTW ist. Denn allen Mitgliedern dürfte zweifelsfrei klar sein, das die geschätzten Baukosten noch "Luft nach oben" haben werden. Fraglich ist nur wie viel.
Das diese Investitionen hervorragend angelegtes Geld sind steht wohl für die Mehrheit der Bevölkerung außer Frage.
Weiterhin erwähnenswert ist das die RTW zunehmend als ein erster Baustein begriffen wird um den ÖPNV noch mehr in die Fläche zu bringen. Immer häufiger wird dabei die Notwendigkeit einer RTO als zweiter Baustein und eine RTS bzw. ein Ringschluss als dritter Baustein diskutiert. Darüber hinaus wird die RTW schon jetzt auch als Nukleus für weitere Streckenderivate (exemplarisch hier tunnelklicks Vorschlag für die Anbindung des "MTZ Quartiers") gesehen.

Zurück zu den Planungskosten: Natürlich beschränkt sich der erhöhte Finanzbedarf bei der Planung nicht nur auf die Mitglieder aus dem Vordertaunus. Der guten Ordnung halber führe ich noch die zusätzlichen Kosten für die restlichen Mitglieder auf: 15,9 Mio EUR für Frankfurt, 3,4 Mio EUR für den HTK, 2,1 Mio EUR für Bad Homburg, je 2 Mio. EUR für Offenbach und Neu-Isenburg.
Für die Neu-Mitglieder Bad Soden und Sulzbach verkauft der MTK zwei seiner Anteile an die Neuen und muss folglich auch den formal Beschluss dazu fassen.

Zum Schluss noch diese Frage: Warum fehlen Hessen und Fraport in der Planungsgesellschaft? Beide sind ebenfalls Nutznießer der RTW (Stichworte: weniger Umweltbelastung durch weniger Straßenausbau und Gateway Gardens).
Und auch ECE als Betreiber des MTZ sollte mittelfristig in der Planungsgesellschaft vertreten sein.

Geändert von main1a (23.06.18 um 13:35 Uhr) Grund: Link
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Alt 23.06.18, 12:45   #1062
tunnelklick
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^Zur Beteiligung von Land Hessen und Fraport: das Land Hessen ist Gesellschafter der RTW seit 2014, nimmt also an der Willensbildung der Gesellschafterversammlung teil. Daneben ist der RMV beteiligt, nicht aber Fraport. Andererseits hat sich Fraport am Anfang an den Planungskosten beteiligt, wohl aufgrund einer Vereinbarung mit dem RMV. Eisenbahninfrastruktur ist primär Sache der Gebietskörperschaften als Aufgabenträger nach dem ÖPNVG.

Die Planungskosten sind nicht förderfähig und müssen von den Gebietskröperschaften getragen werden, das Land beteiligt sich später an den Baukosten in einem Anteil der weit über seinem Anteil an der Gesellschaft liegt.

Fraport ist keine Gebietskörperschaft und auch als Grundstückeigentümer nicht betroffen. Unmittelbar betroffen ist DB Netz, die auch an der Planung teilnehmen, nicht aber an den Planungskosten der RTW GmbH, sie tragen halt ihre eigenen Kosten selbst.
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Alt 24.06.18, 13:54   #1063
robffm
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Zitat:
Zitat von tunnelklick Beitrag anzeigen
^ Die Gründe für die Erhöhung des Finanzbedarfs kann man in der M-91_2018 des Frankfurter Magistrats nachlesen, denn von einer Aufstockung der Planungsmittel blieb auch Frankfurt nicht verschont:
Ich kenne mich bei der Finanzierung öffnentlicher Vorhaben nicht wirklich aus, aber Gründe werden in der Vorlage nicht wirklich genannt. Kurz zusammengefasst steht da nur ‚wir brauchen mehr Geld‘.
Eine Verdoppelung der Planungskosten halte ich schon für sehr signifikant, das lässt für den tatsächlichen Bau nichts Gutes erwarten.

Es sei denn, die Planungskosten waren von Anfang an ‚gestaffelt‘ geplant.
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Alt 24.06.18, 21:42   #1064
tunnelklick
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Zitat:
Zitat von robffm Beitrag anzeigen
Es sei denn, die Planungskosten waren von Anfang an gestaffelt‘ geplant.
Das ist doch immer so: am Anfang stehen eher Pläne zur Streckenführung, Variantenuntersuchung, Grundlagenermittlung, also im Jargon der Ingenieure und Architekten die ersten Leistungsphasen. Erst wenn die Entscheidung gefallen ist, wird sozusagen parzellenscharf geplant. Dann kommen auch die Gutachten hinzu, die das meiste Geld kosten: Altlasten, Hydrologie, Erschütterung, Immissionschutz liegenschaftsweise. Das nennt man dann Genehmigungsplanung. Dann kommt die Werkplanung für die gesamte Trasse, Meter für Meter, Bauwerk für Bauwerk bis zum Maßstab 1:50. Im PFA Nord ist die Genehmigungsplanung durch, dort steht die Ausführungsplanung an bzw. ist auch schon durch, im PFA Mitte laufen Genehmigungs- und Ausführungsplanung parallel, im PFASüd die Genehmigungsplanung. Parallel muss dann auch noch die Ausschreibung der Bauarbeiten vorbereitet werden, der Grunderwerb und und und.

Da zwischendrin immer wieder politische Entscheidungen über die Fortführung zu treffen waren, wächst das Budget entsprechend dem Planungsfortschritt. Insofern kann ich die Befürchtung, die Aufstockung des Budgets lasse Schlimmes befürchten, überhaupt nicht teilen; wie soll's denn sonst gehen?
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Alt 30.06.18, 16:27   #1065
main1a
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Gesamtverkehrsplan 2020 | Entscheidung über Einzel-Projekte

Die FR berichtet am 29.06.2018, dass Klaus Oesterling die Fortschreibung und Veröffentlichung einer aktualisierten Auflage des Gesamtverkehrsplans für 2020 anstrebt. Dieser ersetzt dann den Plan aus 1996. U.a. werden diese Projekte wieder enthalten sein:
  • Verbindung der U-Bahn-Linie U4 von der Bockenheimer Warte nach Ginnheim
  • Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 von Preungesheim zum Frankfurter Berg
  • Verlängerung der Straßenbahn zum Höchster Bahnhof
  • Ringstraßenbahn zw. Markus-Krankenhaus und Friedberger Warte
  • Straßenbahn in der Gutleutstraße

Im Gespräch mit der FR sagt Klaus Oesterling: „Das Wichtigste ist der Lückenschluss zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte.“, und weiter: „Eine Grundsatzentscheidung soll noch in diesem Jahr fallen.“. Davor möchte er seine Präferenz für eine der zur Entscheidung stehenden 3 Varianten der Streckenverlaufe nennen:
  • mit Haltestellen am Botanischen Garten, am Europaturm, in der Platensiedlung und in Ginnheim;
  • unterm Grüneburgpark mit Haltestellen am Campus Westend, an der Bundesbank, in der Platensiedlung und in Ginnheim; oder
  • von der Frauenfriedenskirche nach Ginnheim (in der Ginnheimer Straße).

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) hat Planung für die Verlängerung der U5 von Preungesheim zum Frankfurter Berg in Form von Umplanungen wieder aufgenommen.

Laut Klaus Oesterling soll ebenfalls eine Entscheidung - nämlich Ende 2018 oder Anfang 2019 - über die Verlängerung der Straßenbahn zum Höchster Bahnhof getroffen werden. Wegen der RTW wird die Planung der Verlängerung aktuell vorangetrieben.

Die Ringstraßenbahn lässt sich nur dann umsetzen wenn die Verbindung der U4 zw. Bockenheimer Warte und Ginnheim realisiert wurde.

Wie üblich hängt der Fortgang anderer Nahverkehrsprojekte auch von der Finanzierbarkeit ab. D.h. wenn die Stadt Offenbach die Finanzierung der Wieder-Verlängerung der Straßenbahn nach Offenbach nicht aus eigener Kraft stemmen, für den Kostenteil auf eigenem Stadtgebiet, oder zumindest das Land Hessen als starken Co-Finanzier gewinnen kann, so lange wird dieses Projekt stocken.

Sollte der Bürgerentscheid im Oktober für die Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 von Gonzenheim zum Bad Homburger Bahnhof positiv ausfallen, dann wäre auch dieses Projekt einen Schritt weiter. Denn dann hätte Frankfurt größere Gewissheit ob auch bei diesem Projekt mittelfristig Kosten für die Stadtkassen anfallen.
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