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Alt 03.04.13, 20:27   #1
Batō
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Alexanderplatz - Abkehr vom Kollhoff-Plan?

Der RBB berichtet heute recht umfangreich über die Hochhauspläne am Alex (siehe auch Hines-Areal-Thread) und den aktuellen Stand der Dinge.

Aktuell gebe es nur wenig konkrete Projekte (Hines, Parkhaus hinter dem TLG-Riegel, Areale östlich vom Alexa). Die Gründe haben wir auf den letzten Seiten ja bereits mehrfach erörtert.
Das einst geplante Hotel Barcelona auf dem Grundstück des Hauses des ehem. Gesundheitsministerium der DDR habe man komplett gecancelt.

Ich könnte mir vorstellen, dass mittelfristig irgendwann vielleicht noch der Alexa-Turm realisiert wird. Bei den anderen Türmen sehe ich schwarz.
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Alt 03.04.13, 22:05   #2
tel33
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Zitat:
Zitat von Batō Beitrag anzeigen
Das einst geplante Hotel Barcelona auf dem Grundstück des Hauses des ehem. Gesundheitsministerium der DDR habe man komplett gecancelt.
Der üble Privatparkplatz, der sich nun an dieser Stelle eingenistet hat, kann aber auch nicht Sinn und Zweck des Abrisses gewesen sein. Der Betonbunker war zwar grausig, aber der aktuelle Zustand ist ja völlig indiskutabel. Gibt es da wirklich keine Interessenten, oder wird wieder mal nur spekuliert? Irgendwie will es mir nicht ganz in den Kopf, weshalb nun noch zusätzlich Brachflächen geschaffen werden, anstatt die ohnehin schon genügend vorhandenen zu bebauen...
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Alt 03.04.13, 23:40   #3
Kleist
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Meiner Meinung nach eignet sich der Alex auch gar nicht besonders für eine Hochhausbebauung. Den Grund dafür sehe ich im Fernsehturm,der die Höhe der Türme arg begrenzt. Der Turm,vor allem die Kugel sind zu niedrig,gerade mal gut 200m über dem Boden befindet sich die Aussichtsplattform.

Das Hines nicht im Stil der Kollhoff Entwürfe bauen möchte,emfinde ich als Segen.Diesen,in meinen Augen altbackenen 30er Jahre Stil,mochte ich noch nie.

IMHO sollte man die Hochhausbebauung,die aufgrund der Nachfrage eher spärlich ausfallen wird,auf das Gebiet um den Hbf konzentrieren.Dort könnte man ohne große Rücksichten,unbeschwert bauen.
Bin gespannt auf den Hines Entwurf. Hoffentlich mit Balkonen und zu öffnenden Fenstern.
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Alt 04.04.13, 08:45   #4
Batō
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Zitat:
Zitat von tel33 Beitrag anzeigen
Der Betonbunker war zwar grausig, aber der aktuelle Zustand ist ja völlig indiskutabel. Gibt es da wirklich keine Interessenten, oder wird wieder mal nur spekuliert? Irgendwie will es mir nicht ganz in den Kopf, weshalb nun noch zusätzlich Brachflächen geschaffen werden, anstatt die ohnehin schon genügend vorhandenen zu bebauen...
Im Artikel steht, die direkt darunter verlaufende U-Bahn stelle ein Hindernis dar. Die U2 schneidet das Grundstück m.W. aber nur leicht an. Und beim Bau des neuen Parkhauses für die Rathhauspassagen hat man sich davon auch nicht stören lassen. Klingt wie eine vorgeschobene Begründung.
Laut Konstantin habe der spanische Besitzer vor, das Grundstück für viel Geld zu verkaufen. Der aktuelle Zustand ist jedenfalls völlig indiskutabel; da gebe ich dir recht.
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Alt 04.04.13, 09:39   #5
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Zitat:
Zitat von Kleist Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach eignet sich der Alex auch gar nicht besonders für eine Hochhausbebauung.
Das gilt aber nicht nur für den Alex. Berlin eignet sich grundsätzlich nicht für eine Hochhausbebauung. Es gibt einfach viel zu viel ungenutzte Flächen - man muss nicht in die Höhe. Und solange gerade auch um den Alexanderplatz herum immer noch Baumassen in Größenordnungen ungenutzt vor sich hin rotten, scheinen mir solche Pläne kaum sinnvoll umsetzbar.
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Alt 04.04.13, 09:47   #6
Batō
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Man sollte auch nicht vergessen, dass die Hochhauspläne noch aus Zeiten des Einheitsbooms stammen in denen man in Berlin von einer Verdoppelung der Einwohnerzahl träumte. Hinterher ist man immer schlauer...
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Alt 04.04.13, 09:53   #7
Tomov
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Ensembleentwurf

Der Entwurf Kollhoffs funktioniert nur unter 3 Prämissen:

1. Totale Ablehnung der DDR-Bauleistung und weiter städtischer Räume
2. Zeitnahe Errichtung aller Türme
3. Designabstimmung der Hochhäuser

Da klar sein sollte, dass mittlerweile selbst Punkt 1 nicht mehr gegeben ist und die anderen immer unrealistisch waren, sollte diese städtebauliche Planung endlich überworfen werden.

Sie hat mit 20 Jahren auch ihre gestalterische Halbwertzeit überschritten.

Sollte jetzt nur das Hines-Hochhaus gebaut werden, wäre das meiner Meinung nach eine Katastrophe. Die Dominanz des Fernsehturm wäre gebrochen, ohne ihm ein starkes Bild entgegenzusetzen und der Alex wäre völlig aus dem Lot gebrochen. Außerdem setzt man sich da 300 lärmempfindliche neue Anwohner direkt an den Platz. Somit wären Veranstaltungen (besonders spontane) nach 22h immer vorbei.
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Alt 04.04.13, 09:55   #8
I_Engineer
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Naja, also derzeit geht man von einem anwachsen der bevölkerung in den nächsten 20 jahren zwischen 200 000 und 300 000 aus.

ein Wohnhochhaus mit ca. 150m höhe kann zwischen 300 und 500 wohnungen aufnehmen.

Macht also im "Maximalfall" für den alex bei 10 Hochhäusern ca. 5000 gehobenen Wohnungen.
Selbst wenn man idealerweise im Schnitt von 2 bis 2,5 Einwohnern pro Wohnung ausgeht macht das Wohnraum für maximal 10 000 (gutverdienende) Menschen.

Auch wenn der städtebauliche Einfluss enorm wäre, wäre es doch nur ein tropfen auf den heissen stein.....

Ps: daher...wenn schon, denn schon. Warum sollte man es bei 10 belassen, in richtung Frankfurter tor gibt die städtebauliche masstäblichkeit der karl-Marx-Allee problemlos Raum für weitere 20.....Und dann kämen wir auch langsam in eine grössenordnung, die postiven einfluss auf den Wohnungsmarkt hat.
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Alt 04.04.13, 13:00   #9
Hobbyist
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Ich finde ja eher, daß man den Fokus endlich auf die Randbebauung des Alex' legen sollte, sprich Fußbebauung des Park Inns und der Biergarten daneben. Schaue ich mir den Altmarkt in Dresden an (ich weiß andere Verkehrssituation und auch historisch unterschiedlich), dann sieht man durchaus, daß man aus solch einer großen Fläche (die Flächen zwischen Straßenbahnen und jeweiliger Platz sind ja in etwa gleich groß) einen gepflegteren Eindruck machen kann.
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Alt 04.04.13, 15:43   #10
tel33
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Dazu wäre aber überhaupt mal irgendwo ein halbwegs verbindlicher Bebauungsplan erforderlich. Was da bislang vom Senat für den gesamten Innenstadtbereich abgeliefert wurde, kann bestenfalls als Absichtserklärung gesehen werden. Stadtentwicklungstechnisch herrscht seit geraumer Zeit Stillstand.
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Alt 05.04.13, 20:05   #11
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Ulrich Paul von der Berliner Zeitung fordert, nicht nur die minderwertige Architektur an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt zu bemängeln, sondern auch die Notwendigkeit zahlreicher Hochhäuser am Alexanderplatz in Frage zu stellen. Seiner Ansicht nach würden hochtrabende Wolkenkratzervisionen zum einen die Dominanz des benachbarten Fernsehturms mindern und andererseits zu einer verlangsamten Entwicklung des gesamten Planungsgebiets führen.

http://www.berliner-zeitung.de/berli...,22273944.html
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Alt 05.04.13, 21:18   #12
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Hans Kollhoff hat da ja eine ganz schöne Diskussion losgetreten. Die Berliner Zeitung liefert direkt den nächsten Artikel nach. Darin kommen u.a. auch die Architekten Theresa Keilhacker und Jan Kleihues zu Worte.

Ginge es nach Keilhacker so sollte man sich komplett von den Kollhoff-Plänen verabschieden und sogar das laufende B-Plan-Verfahren für das Hines-Hochhaus stoppen. Solch große Klopper wären nicht notwendig. Vielmehr sollte man sich darauf konzentrieren die verbliebene DDR-Moderne sinnvoll zu ergänzen.

Kleihues spricht sich dagegen für ein Festhalten am Kollhoff-Plan aus. Der Hines-Wettbewerb böte die Chance "Die Mitte" mit einem anspruchsvollen Turm deutlich aufzuwerten.

Annette Ahme, Vorsitzende des Bürgervereins Schöne Mitte, spricht sich dagegen für eine Wiederherstellung der historischen Mitte rund um den Fernsehturm aus. Ach ja, dieses Stadtquartier sollte zudem von "multireligiöser" Prägung sein.

Gestern nahm der Tagesspiegel die Meinungen weiterer Architekten auf. Kollhoff erhielt hierbei die Zustimmung von Rainer Hascher der vor allem im Renditestreben der Immobilienentwickler einen Hemmschuh für das Entstehen guter Architektur sieht.

Matthias Sauerbruch sieht dagegen einen schmalen Grat zwischen knappen Budgets und anspruchsvoller Architektur. Kollhoff sollte sich daher besser dem Wettbewerb stellen als herumzuschmollen.

Barkow-Leibinger wünschen sich mit Blick auf die Wohnungsknappheit einen stärkeren Bezu auf Wohnnutzung. Der Masterplan sei zu sehr auf Büronutzung ausgelegt. Die Orientierung an die 30-Jahre-Architektur sei überholt.

Wolfgang Schuster missfällt hingegen das Herauswachsen der Türme aus dem Blockinneren.
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Alt 05.04.13, 23:28   #13
necrokatz
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Das Hochhauthema kommt ja alle paar Jahre wieder auf, also keine Überraschung. Die gebrachten Argumente habe ich auch alle schon mal irgendwo gehört. Seit dem Masterplan von Kollhoff gab alle Jahre ein großes Wünschdirwas, und nun auch noch multireligiöses... was auch immer (warum nicht mal was ohne Religion oder Ideologie, nur so, mal zur Abwechslung...). Eigentlich ist die momentane Diskussion ja nur interessant, weil es erstmalig wirklich konkrete Planungen für die Hochhäuser gibt, wohingegen alles bisher ohne irgendwelche Konsequenz war. Naja, eigentlich gibt es ja immer noch ein Wünschdirwas und das Geld um alle diese Wünsche zu erfüllen, fällt auch nicht vom Himmel.

Warum müssen diese doch eher ästhetischen Fragen dermaßen kategorisch und weltanschaulich unterlegt diskutiert werden? Die meisten Menschen kommen doch eh nicht aus ihrem Kiez heraus, warum stören sie sich an Häusern die sie selten sehen werden?
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Alt 06.04.13, 11:39   #14
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Und der nächste Artikel im Tagesspiegel. Diesmal darf sich Dieter Hoffmann-Axthelm austoben. Seiner Meinung nach sei die Abschottung des Platzes durch Schnellstraßen ein großer Fehler gewesen. Dadurch würde Gesindel [Anm.: eigene Diktion] angezogen und Verwahrlosung gefördert werden.
Um die Situation zu verbessern schlägt er vor über den Alex die Neue Königsstraße und Otto-Braun-Straße bis zur Greifswalder Straße zu führen. Den TLG-Riegel müsse man durchbrechen um neu entstehenden Quartiere nördlich vom Alex wieder besser anzubinden. Seiner Meinung nach fehle den Verantwortlichen die Kraft für solch tiefgreifende Eingriffe was letztlich nur Wildwuchs fördere.
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Alt 06.04.13, 15:30   #15
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Herrn Hoffmann-Axthelm ist in allen Punkten recht zu geben. Auf gleich drei Seiten schotten überbreite Schnellstraßen den Alexanderplatz von seinen angrenzenden Stadtvierteln ab und lassen ihn so zu einem innerstädtischen Hinterhof verkommen. Verwahrloste Freiflächen ziehen die Alkohol- und Drogenszene an und sorgen dafür, dass es dort leider immer wieder zu Gewalttaten kommt.

Insofern halte ich die von ihm vorgeschlagene "Urbanisierung" des Ortes für eine gute Idee. Mit der Königsstraße, eine der wichtigsten Geschäftsstraßen im historischen Berlin, würde wieder eine Verbindung zwischen Schloß-, Rathaus- und Alexanderplatz geschaffen werden. Ein Abriss der langen Plattenbauzeilen würde darüber hinaus den Weg für eine attraktive Neubebauung ebnen, wodurch die umliegenden Stadtquartiere wieder besser mit dem Platz vernetzt werden könnten.
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