Senckenberg-Quartier mit 140 West & Senckenbergturm (realisiert)

  • Senckenberg-Quartier mit "140 West" und "99 West" (in Bau)

    Die ABG Frankfurt Holding verhandelt derzeit mit mehreren Investoren und Projektentwicklern. Diese sind an einem Bau der beiden möglichen Hochhäuser auf dem Campus interessiert, wie die FAZ heute in ihrer Printausgabe unter Bezugnahme auf eine entsprechende Bestätigung des ABG-Geschäftsführers Frank Junker schreibt. Die Interessenten wollen auf dem Areal des ehemaligen AfE-Turms ein Hotelhochhaus und einen Büroturm bauen. Der sich derzeit im Verfahren befindende Bebauungsplan wird voraussichtlich Höhen von 140 und 100 Metern zulassen. Im kommenden Jahr soll der Bebauungsplan in Kraft treten.


    Sollten die Verhandlungen zu einem Vertragsschluss führen, was laut Junker zur Zeit noch nicht in Sichtweite ist, würde die ABG das Grundstück verkaufen. Anschließend wäre ein Architekturwettbewerb auszurichten. Mit einem Baubeginn vor 2016 ist demnach nicht zu rechnen. Sollte sich kein Abschluss mit einem Investor ergeben, würde die ABG voraussichtlich eine siebengeschossige Blockrandbebauung an dieser Stelle errichten.


    Nachtrag: Erste Studien, wie eine Hochhausbebauung anstelle des gesprengten AfE-Turms aussehen könnte, zeigt ein Frankfurter Visualisierungsbüro bei Facebook. Etwa diese und diese:



    Bild: studioA.eu

  • AfE-Turm-Gelände steht kurz vor dem Verkauf

    Wie die FAZ heute berichtet, steht der Verkauf des Grundstücks, auf dem der AfE-Turm stand, unmittelbar bevor. Der ABG-Aufsichtsrat hat bereits grünes Licht gegeben. Auf dem 9500 Quadratmeter großen Areal in der Nähe der Messe sollen zwei 140 und 100 Meter hohe Hochhäuser mit Hotels und Büros gebaut werden. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.


    Die ABG rechnet bereits in diesem Sommer mit einem Architekturwettbewerb und mit einem Baubeginn in 2016.

  • 140 Meter hoher Hotelturm geplant - möglicher Baubeginn 2016

    Zur heutigen Aufsichtsratssitzung der ABG Frankfurt Holding folgt auf die gewohnt dünne dpa-Meldung im Online-Auftritt ein gehaltvollerer Bericht in der Printausgabe vom Mittwoch. Die Wohnungsbaugesellschaft hat demnach einen Käufer für das Grundstück gefunden, auf dem bis zum letzten Jahr noch der AfE-Turm stand. In den nächsten Tagen, so heißt es in dem Artikel, soll der Kaufvertrag unterzeichnet werden. Der ungenannt bleibende, als "institutioneller Anleger" bezeichnete Erwerber will einen 140 Meter hohen Hotelturm auf dem Areal bauen. Darüber hinaus hat er die Möglichkeit, auch einen 100 Meter hohen Büroturm zu bauen. Sollte der Käufer diese Möglichkeit nicht wahrnehmen wollen, steht laut ABG ein weiterer Interessent bereit.


    Das 140 Meter hohe Gebäude soll vorwiegend als Hotel der Vier- bis Fünf-Sterne-Kategorie genutzt werden. Ein kleinerer Teil der Fläche soll zum Boardinghouse werden. Außer dem Hochhaus ist eine Blockrandbebauung mit 23 Metern Höhe und sieben Geschossen vorgesehen. Hier sollen Büros und Gastronomieflächen geschaffen werden. Ferner plant die ABG den Bau einer Kindertagesstätte auf dem Areal.


    Das Grundstück kann laut ABG kurzfristig bebaut werden. Für das Hochhaus bzw. die Hochhäuser muss ein Architekturwettbewerb ausgerichtet werden, dies fordert die Stadt. Immer noch im Verfahren ist der Bebauungsplan. Beschlossen werden soll er im kommenden Herbst, heißt es nun. Wie schon im Strukturplan erwähnt, soll diese Hochhausgruppe im stadträumlichen Zusammenhang des Hochhauspulks "Messeviertel" stehen und dessen nördliche Begrenzung bilden.


    Edit: Der Investor soll in drei Wochen bekanntgegeben werden. Der Kaufpreis beträgt "dem Vernehmen nach" 50 bis 60 Millionen Euro (FNP).

  • Ein fast reiner 140m Hotel-Turm wäre grandios!


    Da entstehen ja dann evtl bald doch so einige neue top 4/5 Sterne Hotels in der Messe-Gegend, zb noch der 90m Hotel-Turm oder das Hotel im Tower 1, wünschenswert wäre auch mal ein bisschen Abwechslung in Frankfurt, zB Marken wie Conrad (Hilton Group), Ritz-Carlton, Omni Hotel oder Hyatt-Regency.

  • Es ist immer wieder beeindruckend, wie hier in Frankfurt immer noch ein weiteres Hochhaus aus dem Zauberhut springt. Ich hätte zwar andere Wunschkandidaten - FraSpa, Max, Platz der Repbulik -, städtebaulich geht diese Verlängerung der Hochhausketten an der Friedrich-Ebert-Anlage und Theodor-Heuss-Allee aber ebenfalls in Ordnung. Das Grüppchen um das Westendgate (Marriott) fungiert sozusagen als Scharnier. Glückwunsch an die ABG, dass sie für das Bürohochhaus zur Not sogar noch einen weiteren Interessenten in petto hat.


    Gut auch, dass die Stadt auf einen Architekturwettbewerb drängt; ein Hochhaus direkt an der Senckenberganlage ist von allen Seiten so gut sichtbar, wie es nur sein kann. "Institutionelle Anleger" sind nicht dafür bekannt, Landmarks zu setzen, eher solide Renditeobjekte. Ein Wettbewerb kann da nur helfen.


    Die FAZ beweint im Kommentar von Rainer Schulze allerdings etwas, das sich schon länger abgezeichnet hat: Auf dem Kulturcampus ist von Kultur keine Rede mehr. Die Gewerbeimmobilien sind die Pioniere auf dem riesigen Areal. Nach außen ohne Grund liegt nach wie vor kein gültiger Bebauungsplan für die Neuordnung des Areals nach Wegzug der Universität vor. Der von Schmittchen verlinkte Strukturplan ist von 2012. Eine öffentliche Auslegung endet exakt vor einem Jahr.

  • Aus dem Strukturplan wurde 2013 der Entwurf des Bebauungsplans Nr. 569 "Senckenberganlage / Bockenheimer Warte" entwickelt. Der Magistratsvortrag vom 22.11.2013 (M 224) zum Auslegungsbeschluss enthält:


    Anlage 1_BPlan (ca. 11,7 MB)
    Anlage 2_Textteil (ca. 14 KB)
    Anlage 3_Begründung (ca. 615 KB)


    Aus dem Plan ein Ausschnitt des hier maßgeblichen Bereichs. Im Westen ist bekanntlich noch ein 70-Meter-Wohnhochhaus mit maximal 19 Meter hoher Sockelbebauung vorgesehen. Das muss warten, denn das Areal ist noch bebaut. Die Robert-Mayer-Straße 11-15 (Foto) wird vom Institut für Informatik der Goethe-Universität noch ein paar Jahre lang genutzt. Zum Verkauf steht also der Bereich zwischen "öffentlicher Grünfläche" und Kita-Fläche, Robert-Mayer-Straße und Senckenberganlage. Wie man sieht, ist das Baufenster für das 140-Meter-Hochhaus gegenüber dem AfE-Turm etwas nach Süden und in Richtung der Senckenberganlage gerückt. Wo die ABG die Kindertagesstätte bauen will, ergibt sich auch aus dem Plan, ebenso das Baufenster für das 100-Meter-Bürohochhaus.


    bplan_569_senckenberganlage_ausschnittsued.jpg
    Plan: Stadt Frankfurt am Main

  • Beeindruckend ist v. a. wie mal eben so eher beiläufig ein 100 m und ein 140 m Turmbau auf einem Areal angekündigt werden, was in jeder anderen deutschen Stadt inkl. Berlin richtig groß Presse machen und Stadtgespräch sein würde.


    Zur Sache mit dem "Kulturcampus": eine Stadt verändert sich. Es wird doch aber jeder zustimmen, dass der Umzug der Studenten in die neuen Gebäude ein Zugewinn in jeglicher Hinsicht war, für die Studenten selbst, wie auch für das Stadtbild Frankfurts (und umgekehrt der alte Uniturm, den man gesprengt hat, eher eine bizzare Stapelung westdeutscher 70er Schulzentrum-Architektur war, mein altes Gymnasium sah exakt genauso aus, nur mit 3 Obergeschossen statt 38, als ein Wahrzeichen von Kultur, um was es schade wäre).


    Die 100 m Studie gefällt mir besonders, denn solche aufgelockerten und begrünten Highrises fehlen Frankfurt bisher absolut.

  • Bitte nicht erschrecken, der Hochhausbau natürlich noch nicht begonnen. Derzeit werden auf der Robert-Mayer-Straße Versorgungsleitungen verlegt, wahrscheinlich solche für Fernwärme. Das Hochhaus-Areal wird dabei als Lager für Rohre und für die Baustellenlogistik der tätigen Kassecker GmbH aus Waldsassen in der Oberpfalz genutzt.



    Das sehr große Areal aus der Gegenrichtung, also von der Senckenberganlage gesehen:



    Bilder: Schmittchen


    Übrigens ist der von epizentrum angesprochene FAZ-Kommentar jetzt online.

  • Auch wenn der Investor wie angekündigt noch nicht bekannt gegeben wurde, passt diese von Golden Age hier gepostete Meldung sehr gut in dieses Thema:


    Der avisierte 140 Meter Turmbau (Büros und Hotel) geht in einem Jahr los.


    Wenn man Mitte nächsten Jahres beginnen möchte, muss man sich wohl mit dem von der Stadt gewünschten Wettbewerb beeilen.

  • Commerz Real investiert in spektakuläres Hotel- und Wohnhochhaus

    http://www.deal-magazin.com/ne…s-Hotel--und-Wohnhochhaus


    Zitat:
    Im Herzen von Frankfurt hat sich die Commerz Real eines der spektakulärsten Neubauvorhaben der Rhein-Main-Region für ihren Offenen Immobilienfonds hausInvest gesichert. Bezüglich des Kaufpreises wurde zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Errichtet wird die Immobilie auf dem 4.000 Quadratmeter großen Grundstück des ehemaligen AfE-Areals an der Senckenberganlage 15. Die Projektidee, hier ein 140 Meter hohes Hotel- und Wohnhochhaus mit 49.700 Quadratmetern Bruttogeschossfläche zu errichten, wurde gemeinsam mit Groß & Partner entwickelt. Für die unteren Etagen bis zum 15. Obergeschoss hat die spanische Hotelgruppe Meliá einen langfristigen Mietvertrag für ein 4-Sterne-Hotel abgeschlossen. In den Etagen 16 bis 40 entstehen bis zu 300 Business Apartments mit absolutem Panoramablick über Frankfurt, den Taunus und das weitere Rhein-Main-Gebiet.


    „Mit dieser Transaktion setzen wir unseren strategischen Kurs fort, durch den Einstieg in einer sehr frühen Phase rechtzeitig attraktive Assets für den Fonds zu sichern und deutlich früher an der Wertentstehung zu partizipieren. Zugleich bauen wir – wie zuletzt mit dem Engagement beim Burstah-Ensemble in Hamburg geschehen – unsere Investments im Segment des urbanen Wohnens weiter aus“, erläutert Dr. Andreas Muschter, Vorsitzender des Vorstands der Commerz Real AG. „Außerdem freuen wir uns, mit diesem Landmark-Objekt wieder eine buchstäblich herausragende Investition in Frankfurt tätigen zu können.“


    Bis Februar 2014 war das Baugelände Standort des 112 Meter hohen AfE-Hochhauses, das zur Goethe-Universität gehörte. Nun wird das Areal zum Kulturcampus entwickelt, in dessen süd-östlichem Bereich – in unmittelbarer Nähe zu Messe, Goethe-Universität, Senckenberg-Museum und Westend – der Turm entsteht. Umgesetzt wird das Bauvorhaben in Kooperation mit dem Initiator des Projektes, der Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, welche die Projektrealisation übernimmt. Mit dem Bau des Hochhauses, für das in Kürze ein Architektenwettbewerb starten wird, soll 2016 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Anfang 2019 geplant.


    „Wir investieren für hausInvest in ein erstklassiges Hotel- und Wohnprojekt, das weit über Frankfurt hinaus für Aufsehen sorgen wird. Mit einer Höhe von 140 Metern wird es in der Frankfurter Skyline einen neuen Akzent setzen und einen spektakulären Blick über die Stadt ermöglichen“, sagt Robert Bambach, im Vorstand der Commerz Real AG für Immobilientransaktionen verantwortlich. „Das Hybridhochhaus mit seiner Kombination aus Hotel- und Wohnnutzung besitzt insbesondere durch die Innenstadtlage und die exzellente Verkehrsanbindung ein Alleinstellungsmerkmal. Mit Groß & Partner haben wir einen erfahrenen und höchst professionellen Partner an unserer Seite, der unseren hohen Qualitätsanspruch in jeder Hinsicht teilt.“


    Mit der Marke Meliá bereichert ein hochkarätiges Hotel-Konzept im urban-modernen Stil die Frankfurter Hotel-Landschaft. Neben 291 Zimmern verfügt das Haus über eine Tiefgarage, modernste Konferenz- und Wellness-Ausstattung sowie eine „Sky Bar“ im 15. Obergeschoss. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von 25 Jahren zuzüglich eines Optionsrechts über 5 Jahre.


    Gabriel Escarrer, Vice President und CEO von Meliá Hotels International, freut sich über den Neuzugang: „Der Ausbau unserer Präsenz mit diesem markanten Hotelbau in einer der wichtigsten europäischen Städte wird den Bekanntheitsgrad unserer Marke Meliá weiter steigern – auch international.” Deutschland ist als einer der wichtigsten Quell-märkte von großer Bedeutung für die weltweiten Häuser der Kette.


    Die bis zu 300 Business Apartments werden nach Fertigstellung zu den begehrtesten der Mainmetropole zählen. Neben einer hochwertigen Ausstattung und dem unverbaubaren Panoramaausblick profitieren die Bewohner von der Innenstadtlage und exklusiven Dienstleistungsangeboten des Hotels (z.B. im Wellness-Bereich).


    Auf dem direkt angrenzenden Grundstücksteil plant die Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft ein Bürogebäude mit rund 6.000 m² Bruttogeschossfläche. Beide Gebäude sind durch eine Tiefgarage verbunden und sollen zu einem harmonischen architektonischen Ensemble entwickelt werden.


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    Mod: Die Pressemitteilung direkt beim Herausgeber hausInvest ist an dieser Stelle anzusehen (PDF).

  • ^ Wahnsinn, welche Dynamik im Hochhausbau in Frankfurt steckt, auch wenn sich die Projekte alle unterhalb von 200m bewegen.


    Ein großer Pluspunkt ist, dass keine zusätzlichen Büroflächen auf den Markt geworfen werden. Das Projekt ist dank Standort (Nähe Messe und dennoch zentral) und Konzeption (Hotel und Businessapartments) erfolgsversprechend.


    Ich gehe mal stark davon aus, dass die Businessapartments nicht verkauft sondern nur vermietet werden, was wiederum den hochpreisigen Wohnmarkt nicht übermäßig belasten wird und vielmehr auf (insb. ausländische) Kunden abzielt, die nur für einen bestimmten Zeitraum in Frankfurt leben wollen (zB EZB- oder Bankenaufsicht-Angestellte).


    P.s.: Was mich wundert: Plant Melia nicht schon in der Nachbarschaft (Hamburger Allee?) ein Hotel zu eröffnen?!

  • Jetzt eröffnet Mélia eben ein Hotel in der Nachbarschaft der Hamburger Allee. Diese Möglichkeit, wie konkret sie auch immer war, hat sich deswegen erledigt. Ein weiteres Hotel eröffnet Mélia demnächst mit dem Innside in der Nähe des Ostbahnhofs, das sollte wohl erst einmal reichen.


    Was in der Pressemitteilung nicht steht, in der IZ aber schon: Der Baustart ist im 2. Quartal des kommenden Jahres geplant. Aufgrund des noch auszurichtenden Architektenwettbewerbs, der der IZ zufolge bis Jahresende entschieden sein soll, ein ambitionierter Zeitplan. Dem Büro, das dann den Auftrag erhält, blieben nur wenige Monate für die Erarbeitung der Eingabeplanung, schließlich muss auch noch das Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden. Das scheint mir sehr wenig, aber vielleicht bezieht die Angabe mit dem 2. Quartal auch auf die ersten Baggerarbeiten.


    Unter Berufung auf den Pressesprecher von Commerz Real schreibt die IZ auch, dass noch nicht festgelegt sei, ob es sich sich bei den Business-Apartments um Eigentums- oder Mietwohnungen handeln wird.

  • Überraschende und erfreuliche Neuigkeit und doch schneller als erwartet.
    Persönlich hoffe ich das es eher Business-Apartments werden. Sonst erwarte ich eine Übersättigung an hochpreisigen Wohnungen.


    Interessant auch wer den 100m Turm entwicklen wird, es gab ja noch einen anderen Interessenten dafür.


    Schmunzeln muss ich aber bzgl. der Wortwahl der PM.
    "Spektakulär"... die 140m? meine Güte es gibt noch nicht mal einen Entwurf :lach:

  • Architekturwettbewerb

    Die Wettwerbsausschreibung ist da! Erwartungsgemäß geht es darin in erster Linie um das kombinierte Hotel- und Wohnhochhaus, bezeichnet als "Hybridhochhaus", und um ein weiteres Gebäude, "Bürogebäude Nord" genannt. Aber der Wettbewerb umfasst auch einen Ideenteil bezüglich eines Bürohochhauses westlich davon. Die Unterlagen wurden schon Anfang des Monats ausgegeben, auch ein Kolloquium fand bereits statt. Eine Entscheidung ist Ende Januar 2016 zu erwarten.


    Die auslobenden Grundstücksgesellschaften ließen sich namentlich wohl von nördlich des Baugrundstücks stehenden Exponaten inspirieren, und die Teilnehmerliste enthält wenig Überraschendes:


    AFE Areal, Frankfurt/Main
    Ausgabe der Unterlagen: 07.09.2015 · Abgabe: 10.10.2015
    Wettbewerbsform: Nichtoffener Realisierungs- und Ideenwettbewerb im kooperativen Verfahren
    Preisgerichtssitzung: 29.01.2016
    Auslober: T-Rex Grundstücksentwicklungs GmbH & Co. KG, Frankfurt/Main, mit ABG Frankfurt Holding, Frankfurt/Main und G & P Therapoda Grundstücksentwicklungs GmbH & Co. KG, Frankfurt/Main
    Betreuung: ANP - Architektur- und Planungsgesellschaft mbH, Kassel
    Preisrichter: Olaf Cunitz, Martin Hunscher, Prof. Anett-Maud Joppien, Frank Junker, Robert Bambach, Jürgen Groß, Prof. Karl-Heinz Petzinka, Prof. Zvonko Turkali


    Gegenstand des Realisierungsteils 1 des Wettbewerbs sind das Hybridhochhaus und das Bürogebäude Nord. Gegenstand des Realisierungsteils 2 ist eine achtgruppige Kita. Gegenstand des Ideenteils ist das Hochhaus West mit Büronutzung. Das Verfahren ist nicht anonym. Teilnahmeberechtigt sind folgende Büros:


    • AS & P, Frankfurt/Main
    • Prof. Christoph Langhof, Berlin
    • Coop Himmelb(l)au, Wien
    • Cyrus Moser Architekten, Frankfurt/Main
    • Henning Larsen Architekten, Frankfurt/Main
    • KSP Jürgen Engel Architekten, Frankfurt/Main
    • Meixner Schlüter Wendt, Architekten, Frankfurt/Main
    • Ole Scheeren, Peking, Berlin
    • schneider+schumacher, Frankfurt/Main
    • Hadi Teherani, Hamburg


    Ausgaben der Unterlagen: 07.09.2015
    Kolloquium: 14.09.2015
    Zwischenkolloquium: 28./29.09.2015
    Rückfragen bis: 08.10.2015
    Abgabe Pläne: 10.10.2015
    Abgabe Modell: 17.11.2015
    Preisgerichtssitzung: 29.01.2016

  • Hoppla, die legen sich ja extrem ins Zeug. Und wer weiss ob hinter dem Ideen-Wettbewerb nicht schon etwas konkreteres steckt, denn der AGB Chef sagte ja das man ja bereits mit einem Investor verhandeln würde.


    ein Ole Scheeren wäre mal was für Frankfurt wie ich finde :)

  • ^Ja, Ole Scheeren oder Prof. Langhof wären doch mal was. Aber ich vermute, es wird wieder ein Engel. Ist ja auch alles immer eine Kostenfrage.


    Was ich interessant fände, wenn man die gemischte Nutzung von Außen auch irgendwie ablesen könnte - ist kein Muss, aber ...

  • Schließe mich meinen Vorpostern da an, ein Scheeren oder Langhof wäre natürlich toll, auf deren Entwürfe bin ich ganz besonders gespannt. Auf die anderen natürlich auch.


    Mir gefällt es sehr, dass jetzt scheinbar doch das ganze Areal "aus einem Guss" entworfen wird. Ich hatte schon befürchtet, dass wir hier wieder unharmonisches Stückwerk in ein paar Jahren sehen werden (ähnlich wie Skyline-Plaza, T1, T2 und Bebauung dazwischen mit Kap Europa und Adina).


    Was mich allerdings etwas verwundert ist, dass der kleinste der drei Türme jetzt wohl als Bürogebäude vorgesehen ist, vermutlich nachdem der Höchste im Bunde nun Wohn/Hotel-Nutzung haben wird?

  • Ja und nein. Das Hybridhochhaus soll in der Tat das höchste Gebäude in diesem Bereich werden. Doch beim Ideenteil des Wettbewerbs kann es nur um das Baufeld gehen, auf dem 100 Meter zulässig sind. Die mittlere Höhe also für Büronutzung. Die geringste Höhe hat das 70-Meter-Baufeld ganz im Westen, hier ist Wohnnutzung vorgesehen. Das hat aber eine langfristige Perspektive, weil hier noch von der Universität genutzte Gebäude stehen (Institut für Informatik). Das ergibt sich aber eigentlich alles aus Planausschnitt und Text in Beitrag #7.

  • [...]geht es darin in erster Linie um das kombinierte Hotel- und Wohnhochhaus, bezeichnet als "Hybridhochhaus", und um ein weiteres Gebäude, "Bürogebäude Nord" genannt. Aber der Wettbewerb umfasst auch einen Ideenteil bezüglich eines Bürohochhauses westlich davon.


    Das hörte sich für mich nach Hybridhaus (140m) und Bürogebäude Nord (100m) an, und dann im nächsten Satz das westliche kleine Gebäude als Teil des Ideenteils. Sorry für's Missverständnis - dann bin ich jetzt etwas weniger verwundert. ;)