Rund um den Pasinger Bahnhof / Pasinger Marienplatz

  • In die Pasing Arcaden II kommt übrigens kein Saturn sondern ein Mediamarkt. Eine entsprechende Leuchtreklame hängt schon an den Pasing Arcaden I. Dafür schließt der schäbige Mediamarkt in der Bodenseestraße.

  • Architekten, die Plätze ohne Bäume planen finde ich ehrlich gesagt furchtbar. (Aber hier kommen ja glücklicherweise noch Bäume, aber die werden logischerweise natürlich nicht im Winter gepflanzt)
    Nicht ganz so schlimm, sind (Landschafts)Architekten, die Bäume nur in Reih und Glied planen (siehe Arnulfpark und noch viel extremer in Freiham (Google Maps))

  • Fällt eigentlich nur mir auf dass keiner z.B. am Odean Bäume vermisst? Eine riesige gepflasterte und versiegelte Fläche.... dennoch wunderschön. All zu oft müssen Bäume eben all zu zweckmäßige Architektur kaschieren. Wo diese dann fehlen vermissen wir sie daher. Ich bin schon der Meinung dass man urbane Räume auch mal ohne Bäume in Reih und Glied gestalten kann, aber dann bräuchte es wieder ein anderes Bauen.

  • Doch das habe ich mal an anderer Stelle geschrieben.


    Ebenso am Max-Joseph Platz. Dort fehlen Pflanzen oder kleine Bäume so sehr wie Wohnungen in München.


    Aber anscheinend scheint es unsere Politiker nicht zu interessieren...:mad:

  • MiaSanMia:
    Der Platz ist mit wunderbarer Architektur eingefasst. Residenz, Oper, Palais an der Oper , sogar die Nachkriegsbauten im Westen ergeben ein stimmiges Bild, an der Stelle stört jeder einzelne Baum. Was ich mir wünschen würde, wäre endlich die einheitliche Pflasterung in Angriff zu nehmen, ebenso den Rückbau der überdimensionierten Ein-Ausfahrt zur Tiefgarage. Einer der wenigen Plätze in München , der ein wenig "monumental" wirkt und gerade nicht durch Bäumchen aufgehübscht werden muss.
    Im Moment sieht auch der Marienhof weitläufig aus, wird ihm aber schon wieder mit Rollrasen und Bänken die "Größe" genommen.

  • Da bin ich anderer Meinung :)


    Die Tiefgarageneinfahrt ist hässlich und diesem Platz nicht würdig. Überdimensioniert ist sie aber nicht.


    Eine einheitliche Pflasterung wäre schön, doch da die Reisebusse dort verkehren, wird das wohl nie was.


    Es geht ja hier nicht um Bäume, des Kalibers Ahorn, Pappel oder deutsche Eiche.
    Schon ein paar Palmen im Sommer, hübsche Büsche oder Bonsai-Gewächse würden völlig ausreichen und keineswegs der Architektur, die zweifellos grandios gelungen ist (auch von der Anordnung her), etwas von ihrem Charme, ihrer Monumentalität oder Ausstrahlung nehmen.



    Im Moment sieht auch der Marienhof weitläufig aus, wird ihm aber schon wieder mit Rollrasen und Bänken die "Größe" genommen


    Toll, eine weitläufige Schotterwüste...was will man dann damit anfangen? Anstarren?
    Bänke, Bäume, Wege, Spielplatz, Kunst, eine kleine Bühne für kleine Veranstaltungen im Sommer...all diese Sachen würden kaum etwas kosten aber enorme Wirkung besitzen. Vorbilder gibt es genug: Paris, NYC, Boston, Toronto, Sydney, London, Denver...


    Das würde auch die hier geforderte Urbanität erheblich steigern. Einfach ein kleiner multikulti Platz direkt in der City. Der Platz ist gerade zu perfekt dafür.

  • Hoppla, da habe ich wohl eine Diskussion angestoßen.
    Also ich habe das alles im Bezug auf Neubauviertel gesehen, nicht auf bestehende alte Viertel mit sehr ansprechender Architektur.

  • Die SZ berichtet von Planungen eines neuen Multiplex-Kinos in Pasing (Landsberger Straße 472).
    Mit zwölf Sälen für mehr als 1800 Besucher soll es Münchens zweitgrößter Filmpalast werden. Die aktuell größten Multiplex-Kinos sind das Mathäser am Stachus (14 Säle mit 4283 Sessel) und das Cinemax am Isator (7 Säle mit 1471 Plätzen).


    http://www.sueddeutsche.de/mue…esten-was-neues-1.1593438

  • Wäre sehr wünschenswert. Bis jetzt ist Pasing nach 20:30 sowas von tot. Aber das ist es auch, was den Alteingesessenen dort gefällt. Allerdings halte ich den Standort ungeeignet. Besser wäre etwa das Grundstück direkt an der Bäckerstraße und dem Haupteingang der Pasing Arcaden.

  • Für das Pasinger Zentrum wäre es besser, wenn das Kino am Pasinger Marienplatz gebaut werden würde (Google Maps) zumal die flachen Gebäude hier eh abgerissen werden und einem Neubau weichen. Aber hier ist wahrscheinlich ist hier trotzdem einfach nicht genügend Platz für so ein Multiplex-Kino. Wobei man das ja auch in den Hinterhof mit reinbauen könnte...

  • Die SZ berichtet:
    Im Münchner Westen findet ein beispielloser Umbruch statt: Das Pasinger Zentrum wird vollständig rundumerneuert - und soll eine echte Konkurrenz zur Münchner Innenstadt werden.
    Das denke ich zwar meiner Meinung nach nicht das Pasing eine Konkurrenz wird.
    Bin trotzdem gespannt wie alles aussehen wird wenns fertig ist.



    http://www.sueddeutsche.de/mue…zum-marienplatz-1.1602920

  • Das Konzept der Pasing Arkaden finde ich hier mehr und mehr falsch. Die Arkaden sind ein Klotz, der wenig Interaktion mit seiner Umgebung hat und die Besucher drehen eher innen ihre Kreise, als auch mal außerhalb der Arkaden ein Geschäft zu besuchen.


    Es wäre besser gewesen, wenn man statt dem klassischem EKZ Konzept ein "Höfe" - Konzept verfolgt hätte. Also etwas, was im Inneren Passagen anbietet, aber auch eine starke Vernetzung mit der Umwelt sucht.
    Wahrscheinlich ist das Zentrum Pasing in Zukunft tot, außer dem Betrieb innerhalb der Arkaden.

  • von der gelinde gesagt zurückhaltenden architektonischen anmutung ganz zu schweigen... und die eingesessenen geschäftsleute werden kaum profitieren, soweit sie überhaupt den baustellenmarathon wirtschaftlich überstehen. the winners are: die internationalen austauschbaren ketten in den pasing arcaden, die schon längst die fuzo, die hofstatt, die stachus passagen oder die anderen einkaufszentren erobert haben

  • LugPaj: Nicht so negativ...ich kann Deine Befürchtungen echt gut verstehen, da sie--um es mit den worten von Heiner Geissler zu sagen: "Dem logischen menschenverstand entsprechen".


    Ich kann jedoch hier aus der Partyhauptstadt berichten, das der Bau eines jeden einkaufszentrums (Alexa, Boulevard Berlin, Gesundbrunnencenter etc etc...) auch immer eine belebung der umliegenden einkaufsstrassen mit sich gebracht hat.


    In münchen ist (aus meiner Sicht) eine deartige unterversorgung mit "erlebnisshopping", das die umliegenden strassen das sehr gut verkraften können werden und sogar profitierne könenn, wenn die durchmischung der geschäfte sowie die stadträumliche gestaltung (bäume, pflasterung, brunnen etc) ansprechend ist....