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Alt 20.05.17, 19:46   #1336
Pumpernickel
 
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In Bayern wurde kürzlich das Anbindungsgebot gelockert. Gewerbe kann sich nun auch gemeindeübergreifend entlang von größeren Straßen ansiedeln, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Damit würde der Flächenfraß in die Landschaft zwar theoretisch zunehmen, allerdings vermehrt entlang sowieso schon unschöner Autoschneißen.
Nein. Das ist ohnehin nur im ländlichen Raum relevant. Und dort ist die Mehrzahl der Landstraßen kurvig, schmiegt sich in die Landschaft, verschwindet regelmäßig hinter Böschungen, usw. und stört nicht besonders.

Für diese letzten, noch nicht zersiedelten Räume in Bayern, wird das schlimme Folgen haben:

http://muc1.framepool.com/shotimg/69...nder-allee.jpg da darf jetzt prinzipiell ein Discounterbungalow mittenrein gesetzt werden...

..und da braucht auch niemand mehr über den bösen Flächenfraß jammern, wenn er sich weigert neue Einfamilienhausbaugebiete auszuweisen. Und ja, natürlich ist dafür im Münchner Umland noch reichlich Platz. Aber auch rund um Dachau wird sowas ja kaum noch ausgewiesen und wenn, dann kostet ein kleines Grundstück schnell 1 Mio. €. Das Eigenheim ist damit im ganzen Großraum (nicht nur "MÜNCHEN CITY"!) zum Luxus für wirklich Reiche geworden. Denn für die 1 Mio. € hat man noch nichts, als ein leeres Grundstück. Bis man dann in ein Haus einziehen kann ist man mit allen Finanzierungskosten usw. 1,5 Mio. € am abzahlen. Das kann sich kein normaler Mensch mehr leisten.

Die SPD brauch sich auch nicht wundern, dass sie inzwischen in Bayern zur "Projekt 18 %"-Partei geworden ist, wenn sie für die Normalverdiener keinerlei Antworten hat - gerade in den wachsenden Ballungsräumen. Da ist es den Menschen nämlich im Zweifel näher und wichtiger, sich ein Eigenheim leisten zu können, als über Gender Studys und die Umbenennung von "Studentenwerk" in "Studierendenwerk" zu diskutieren. Die SPD war mal die Partei der kleinen Leute, für die hatte euer SPD OB im kürzlichen AZ Interview aber keine Antworten, dabei ist das Wohnungsproblem wohl das derzeit größte Problem in der Kommunalpolitik überhaupt (über Krieg und Frieden wird ja nicht im Stadtrat entschieden).
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Alt 20.05.17, 23:32   #1337
MiaSanMia
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Zitat:
da darf jetzt prinzipiell ein Discounterbungalow mittenrein gesetzt werden...
Naja gut, nicht überall wo es künftig erlaubt ist, wird auch tatsächlich gebaut. Ich denke nicht, dass in Zukunft mitten in die unberührte Pampa geklotzt wird, sondern es sich aufgrund der Nachfrage nach wie vor auf gemeindenahe Grundstücke / Straßen beschränken wird.

Wenn du wenig zersiedeltes Bayern erleben willst, dann empfehle ich dir den Bayerischen Wald

Zitat:
Und ja, natürlich ist dafür im Münchner Umland noch reichlich Platz. Aber auch rund um Dachau wird sowas ja kaum noch ausgewiesen
Aschheim, Poing und Haar weisen z.B. kräftig aus. Wobei es nicht nur EFHs sondern auch Zwei- oder Dreispänner sein können. So groß ist der Unterschied da nicht.

Zitat:
Die SPD war mal die Partei der kleinen Leute, für die hatte euer SPD OB im kürzlichen AZ Interview aber keine Antworten, dabei ist das Wohnungsproblem wohl das derzeit größte Problem in der Kommunalpolitik überhaupt
Das Wohnungsproblem in München (und dafür ist Herr Reiter zuständig) wird sich nicht dadurch erledigen, dass er anfängt EFH Siedlungen auszuweisen. Hier braucht es kürzere Planungszeiten, höhere Dichte und ein größeres Bauvolumen. Für alle drei Punkte hat OB Reiter bessere Lösungen parat als alle seine Vorgänger zusammen. Dass diese natürlich noch lange nicht das Optimum darstellen, da sind wir uns sicher einig. Dennoch, es hat sich mittlerweile in der Bauwirtschaft herumgesprochen, dass unter ihm Dinge möglich sind, die die letzten 50 Jahre nicht mal erwähnt werden durften.
Eine Genossenschaft verhandelt aktuell mit einer Supermarktkette zur Parkplatzüberbauung, für ein Wohngebäude gibt es zum ersten Mal seit Jahrzehnten überhaupt wieder einen offenen Wettbewerb (über 200 Büros nehmen Teil), Umstrukturierungen in der Verwaltung und den Vorschriften werden angegangen etc.

Wie das Umland mit dem Wachstum umgeht, liegt nicht in Reiters Hand. Mehr als täglich Kooperationsbereitschaft signalisieren und den Dialog zu suchen, geht beim besten Willen nicht. Hier ist es vielmehr Aufgabe einer übergeordneten Instanz, die künftige Entwicklung aktiv zu steuern, damit sich die Kommunen nicht nur am ÖPNV Netz laben und Gewerbebetriebe ansiedeln lassen, sondern auch Wohnraum ausweisen.

Gleichzeitig muss man lesen, dass der Freistaat es 2016 nicht einmal geschafft hat, die Hälfte seiner geplanten Wohnungen in Bayern zu bauen. Die Münchner CSU versucht obendrein nach wie vor, so viele Bauprojekte wie möglich zu stutzen. Weitere Beispiele für Landesversagen sind der pompöse Steuercampus, die McGraw Kaserne, bei der jahrelang nichts voran ging und das Ex-Olympia-2018 Gelände, das nun arg zurückhaltend angegangen wird. Die CSU sollte weniger Zeit damit vergeuden, anderen das Leben schwer zu machen, sondern stattdessen selbst mal die Initiative ergreifen und z.B. Wohneigentum oder verstärkten Bürobau fördern. Die Ticketpreisbremse ist anders als die unbedachte Bierpreisbremse (welche nur den exzessiven Bierkonsum gefördert aber keiner Familie geholfen hätte) schon mal eine Überlegung wert.

Frei heraus: Ich habe in meinem Leben bisher immer die CSU gewählt. Sowohl auf kommunaler wie auch auf Landesebene (mit Ausnahme der FDP vor einigen Jahren). Doch Herr Reiter macht seinen Job im Vergleich zu allen Alternativen einfach mittlerweile zu gut. Viele seiner Maßnahmen wären unter CSU Führung so nicht möglich. Jetzt fehlt eben nur noch die Entschlossenheit, noch konsequenter zu verdichten und die Planungszeiten von Infrastruktur und Büro- bzw. Wohnungsbau wirksam zu verkürzen.
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Alt 21.05.17, 18:31   #1338
Endokin
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Also ich kann nicht erkennen dass unter 1Mio in München kein Haus sondern nur ein Grundstück hergeht. Immoscout sieht das ähnlich.

https://www.immobilienscout24.de/Suc...Reporting=true
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Alt 21.05.17, 21:43   #1339
LugPaj
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Zitat:
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Doch Herr Reiter macht seinen Job im Vergleich zu allen Alternativen einfach mittlerweile zu gut. Viele seiner Maßnahmen wären unter CSU Führung so nicht möglich. Jetzt fehlt eben nur noch die Entschlossenheit, noch konsequenter zu verdichten und die Planungszeiten von Infrastruktur und Büro- bzw. Wohnungsbau wirksam zu verkürzen.
Im Vergleich zu seinem Vorgänger besser ja, aber immer noch nicht gut. Ich würde mir wünschen anstatt Frauentausch mal ein Jahr Planertausch mit Amsterdam zu machen. Oder Wien. Oder Kopenhagen.
__________________
Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.
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Alt 21.05.17, 22:36   #1340
MiaSanMia
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^

Ein Bürgermeister allein kann nicht viel bewirken.
Mit Kopenhagen würde ich aber nicht tauschen wollen. Was da so an Neubauten entstanden ist, ist fürchterlich.
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Alt 21.05.17, 23:15   #1341
MiaSanMia
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Hier noch die Fertigstellungszahl von 2016 verglichen mit den Jahren 2007 bis 2015 und den Genehmigungen gegenüber gestellt:


Grafik: Mein Excel, Daten: https://www.muenchen.de/rathaus/Stad.../Bauwesen.html
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Alt 24.05.17, 07:51   #1342
Schachbrett
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Schachbrett könnte bald berühmt werden
Vielen Dank für die Tabelle !

Anfang der 70er Jahre hatten wir im Stadtgebiet einen Zuwachs um die 12000 WE/Jahr, was dann nach 72 zu einem Überangebot geführt hatte.
Waren die damaligen Bedingungen ähnlich zu heute ?

Dazu hab ich nicht genügend Wissen.
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Alt 24.05.17, 09:51   #1343
iconic
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Zitat:
Zitat von Schachbrett Beitrag anzeigen
Anfang der 70er Jahre hatten wir im Stadtgebiet einen Zuwachs um die 12000 WE/Jahr,
Bist Du Dir sicher, dass das wirklich so viele WE/Jahr waren? Gibt es darüber entsprechende Informationen?

Dass es zu dem vorübergehenden Überangebot in den 1970er-Jahren kam, hatte sicher auch seine Gründe auf der Nachfrageseite; augenscheinlich fallen mir ein:
  • die Rezession / Wirtschaftskrise ab 1973 ("Erste Ölkrise")
  • der Trend zur Stadtflucht, der Mitte der 1970er Jahren seinen Höhepunkt erreichte

Es ist davon auszugehen, dass es in den nächsten Jahren immer wieder zu Rezessionen kommen wird. Den Trend zur Stadtflucht sehe ich allerdings nicht wirklich erscheinen - zumindest nicht in solchem Ausmaß, dass die Menschen erschwingliche Wohnraum im Stadtzentrum verschmähen
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Alt 24.05.17, 10:23   #1344
Munich_2030
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@MiaSanMia: Also wenn man sich Deine Tabelle so anschaut und mit der Bevölkerungsentwicklung in diesen Jahren vergleicht bzw. den Prognosen, die in den Jahren 2000-2005 gemacht wurden, dann muß man sich schon mal fragen, was der gute Herr Ude von 2007-2010 eigentlich so gemacht hat?

Einen Dornrößchenschlaf?

Oder seine immer gleichen stundenlangen, monotonen Sing-Sang Einschlafreden auf irgendwelchen niederbayrischen Dorffesten vorgetragen?

Herr Reiter muß diese Misere jetzt ausbaden!
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Alt 24.05.17, 11:26   #1345
Schachbrett
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Nach meinen Berechnungen für das Stadtgebiet München komm ich im Zeitraum von 1948 bis 1968 zu einem Zuwachs von ca. 13.000 Wohneinheiten/ Jahr.
Von 1968 bis 1975 komme ich auf ca 15.000 Wohneinheiten/ Jahr.

Heut spricht man bei 7800 WE von einem Wohnungsbauboom (?)
Ich bin Techniker. Propaganda wirkt bei mir nicht.

Geändert von Schachbrett (24.05.17 um 11:33 Uhr) Grund: Ergänzung
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Alt 24.05.17, 11:33   #1346
Isek
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Zitat:
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Den Trend zur Stadtflucht sehe ich allerdings nicht wirklich erscheinen - zumindest nicht in solchem Ausmaß, dass die Menschen erschwingliche Wohnraum im Stadtzentrum verschmähen
Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist heute auch eine ganz andere als vor 40 Jahren. Stadtflucht war immer durch Deutsche und ihr sehr negatives Bild von der Großstadt geprägt. Heute haben wir einen Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund von 50 %. Menschen aus dem Mittelmeerraum oder darüber hinaus assoziieren eher das Landleben mit negativen Eigenschaften und sehen das Leben in der Großstadt als erstrebenswert an. Und der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund wird nochmal kräftig steigen - auf 60 %, 70 % irgendwann sicher 80 % innerhalb der Metropolen.
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Alt 24.05.17, 12:01   #1347
iconic
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@Stadtflucht: zunehmender Migrationshintergrund hin oder her, der Trend hat sich bereits Ende der 1970er Jahre sehr schnell wieder umgekehrt, als z.B. die Altbauviertel Haidhausens entdeckt und entsprechend saniert wurden. Der Trend zur Stadtflucht zwischen 1965 und 1975 war von vergleichsweise kurzer Dauer, wenn man betrachtet, dass seit nunmehr 40 Jahren wieder zentrale Wohnlagen bevorzugt werden. Eine Vielzahl von Faktoren - nicht zuletzt die Mobilität - sprechen dafür, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird und wir deshalb nicht mit dem Häuschen auf dem Lande sondern in verdichteter urbaner Form wachsen müssen.
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Alt 24.05.17, 12:32   #1348
Schachbrett
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@ICONIC, ISEK:

Es besteht eine hohe Nachfrage nach Wohnungen und Gewerbeflächen
Diese Nachfrage, wie auch die Bestrebung durch Neubau, Ergänzung, Infrastrukturausbau die Nachfrage zu befriedigen wird als sehr negativ gesehen
besonders in Politik und Medien.

Die Bestrebungen der ansässigen Bevölkerung, die momentanen Strukturen
zu erhalten werden vergleichsweise als positiv bewertet.

Ist das nur in München oder auch Deutschland, Europa,.......?
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Alt 24.05.17, 12:36   #1349
iconic
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Das ist in allen entwickelten Regionen der Welt so und ja auch nachvollziehbar. Ich denke, diesen Diskussionen kann und muss man sich konstruktiv stellen
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Alt 24.05.17, 12:55   #1350
Schachbrett
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Danke @ ICONIC ,

Verstehe nicht alles denn bin Techniker, nicht Mensch.

Was mir bei der Situation in München ein wenig abgeht, sind die großen Stadtplaner mit ihren Entwürfen von Grosssiedlungen und Neustädten mit riesigen Modellen, Bildern und Filmen
so wie Albert Speer zB.

Wieso gibt es keine Begeisterung was großes neues gestalten zu können?

Gruß vom Schachbrett.
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