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Alt 21.05.12, 09:52   #106
Martyn
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Martyn ist im DAF berühmtMartyn ist im DAF berühmt
Zitat:
Zitat von awolf Beitrag anzeigen
Das Finanzamt wird doch saniert. Der Freistatt Bayern hat mit der Vergabenummer 12A0576 (http://vergabe.bayern.de.)
Steht zwar nicht mehr drin, das Ganze zieht sich aber anscheinend über 3 Jahre bis Ende 2015! Ich verstehs nicht. Das Ganze wurde ja vermutlich schon ne Zeitlang geplant.
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Vielleicht will man nur darlegen anhand der Angebote dass eine Sanierung nicht zielführend ist. Es handelt sich auch nur um Hausnummer 4, also das Hochhaus. Außerdem ist es mit einem neuen Brandschutz- und Kabelsystem (nur darum geht es in der Ausschreibung) nicht getan, das Gebäude ist asbestbelastet und müsste komplett entkernt werden, von der Außenfassade mal ganz zu schweigen.

Könnte auch sein, dass man Dienstleistungszentrum behalten möchte und überlegt, das Hochhaus zu sanieren und nur die drei Gebäude entlang der Arnulfstraße aufgibt. Alles in allem muss ich sagen, dass die Entscheidungen der öffentlichen Hand und der privatisierten Staatsbetriebe so dermaßen daneben sind, dass man sich nur wundern kann.

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Alt 06.06.12, 12:51   #107
Martyn
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Planungs- und Entscheidungsdesaster beim Finanzamt

Zitat:
Zitat von Landtags-SPD
SPD bringt Planungs- und Entscheidungsdesaster bei Finanzamt München Deroystraße vor den Landtag

Der SPD-Finanzexperte und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Volkmar Halbleib spricht von einem einem „Planungs- und Entscheidungsdesaster“ und bringt dies nun vor den Landtag: Bei einem weiteren Informationsbesuch des Arbeitskreises für Staatshaushalt und Finanzfragen der SPD-Landtagsfraktion beim Finanzamt München in der Deroystraße musste Halbleib mit seinen Kollegen feststellen, „dass das Staatsministerium der Finanzen seit nunmehr fast drei Jahren auf drängende Fragen der räumlichen Unterbringung des Finanzamtes keine verbindlichen und verlässlichen Antworten gibt, längst überfällige Entscheidungen aufgeschoben werden und dem Landtag keine schlüssigen Lösungskonzepte vorgelegt werden“.

Der SPD-Fraktionsvize hat sich nun an Finanzstaatssekretär Pschierer gewandt und fordert von diesem noch im Juni einen schriftlichen Bericht an den Haushaltsausschuss des Parlaments. „Das bisherige Verhalten des Finanzministeriums ist umso kritischer zu bewerten, als den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Fusion der Münchner Finanzämter durch den Finanzminister versprochen wurde, dass die beabsichtigte Neuorganisation mit der räumlichen Zusammenführung verbunden wird und hierfür eine Neubaulösung auf dem Areal Deroystraße avisiert wurde“, heißt es in Halbleibs Brief an den Staatssekretär. „Dadurch entstehen leider vermeidbare Zusatzbelastungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Finanzamtes sowie unnötige Zusatzkosten für den Steuerzahler.“

Nach dem geforderten schriftlichen Bericht sei dann im Haushaltsausschuss in der ersten Juli-Woche zu erklären,

* wie die räumliche und strukturelle Neuorganisation der Dienststellen des vereinigten Münchner Finanzämter mit welchem Zeitplan erfolgen soll,
* wie und wann und in welchen Schritten die räumliche Zusammenführung der Münchner Finanzämter endlich gelöst wird kann,
* wie sich die abschließende Bewertung und der Entscheidungsvorschlag des Finanzministerium für den geplanten Neubau auf dem Areal Deroystraße darstellt,
* wie die räumliche Übergangsphase gestaltet wird
* und wie und in welchen Schritten bis wann die dramatische personelle Unterausstattung des Finanzamtes München beseitigt wird und wann in welchem Umfang hierfür zusätzliches Personal eingestellt wird.

Konkret hält die SPD folgendes Vorgehen für erforderlich:

1. Abschließende Entscheidung noch vor der Sommerpause über die zukünftige räumliche Unterbringung des Finanzamtes München.
Aus unserer Sicht ist die zweckmäßigste Lösung für die räumliche Zusammenführung der Münchner Finanzämter ein zügig in Angriff zu nehmender Neubau entsprechend der bereits vorliegenden Planungen auf dem Areal Deroystraße. Nach Bezug des Ersatzneubaues kann ein Abriss des bestehenden Hochhauses in Angriff genommen werden und auf der freigeräumten Fläche die Schaffung der weiteren Raumkapazitäten in Angriff genommen werden.
2. Vergabe-Stopp und Überprüfung der weiteren Erforderlichkeit der Interims-Sanierungsmaßnahmen der sog. Hochhausanlage im Hinblick auf die dann feststehende künftige räumliche Unterbringung.
3. Sofern erforderlich, Anmietung von geeigneten Räumlichkeiten für eine Übergangsphase.
4. Frühestmögliche Realisierung der Neubaulösung auf dem Areal Deroystraße (ab Frühjahr 2013).
5. Zügige Einstellung von 500 zusätzlichen Beamtinnen und Beamten, um Personalzahlen entsprechend dem Zuteilungssolls zu erreichen.
http://www.spd-landtag.de/presse/details.cfm?ID=14924


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Alt 07.10.12, 17:30   #108
Blaplakon
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Comedy vom Feinsten:
Laut SZ hat eine Prüfung ergeben, dass ein Neubau wirtschaftlicher wie eine Mietlösung ist. So ändern jetzt auch CSU und FDP ihre Meinung und fordern im Haushaltsausschuss Geld für den Neubau an der Deroystraße bereitzustellen.
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Alt 11.10.12, 09:51   #109
Martyn
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Marsfeld

Nicht zu glauben ist diese wahlkampfgeschwängerte Duckmauserei und Taktiererei. Alles liegt auf Eis und droht zum Wahlkampfthema zu werden, die Stammstrecke, die Olympiabewerbung, sogar die Absiedlung des Finanzamtes. Ein Neubau ist sowas von hanebüchen, gerade angesichts der Verlagerungen von Aufgaben nach Rest-Bayern und dem bevorstehenden Personalrückgang. Außerdem müsste bei Abbruch und Neubau auch eine Zwischenmietlösung gefunden werden. Das ist alles Irrsinn.

Hier eine Seite von Immobilienreport, die sich mit der Zukunft des Marsfeldes befasst (falls es eine Zukunft haben wird)

http://www.immobilienreport.de/wohnen/Marsfeld.php


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Alt 11.10.12, 13:19   #110
iconic
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Danke für den verlinkten Beitrag. Ist wirklich gut gemacht und recherchiert dieser "Immobilienreport". Wichtig auch, dass das Marsfeld endlich mal als städtebaulich zu entwickelndes Gesamtareal begriffen wird. Hier muss die Stadt unbedingt mehr Druck ausüben, dieses Areal birgt riesige Potenziale und wird derzeit kaum angemssen genutzt. Mittelfristig sollte über eine Umsiedlung der Brauereien, der Finanzämter, aber auch des LKA und der Telekom-Verwaltung nachgedacht werden. Die Flächen sind zu wertvoll und müssen für hochwertige Wohn-, Büro, Einzelhandels- und Kulturnutzung ertüchtigt werden. Gerade mal der Zirkus Krone, der Augustinerkeller und der Bayerische Rundfunk sollten weitgehend unangetastet bleiben, sozusagen aus Traditionsgründen.
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Alt 12.10.12, 09:04   #111
SimonMuc
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SimonMuc befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Kann das LKA nicht in die Gebäude des Bundesnachrichtendienstes in Pullach ziehen? ;-)

Auch wenn das nicht ganz hierzu passt: Weiß jemand etwas über die Nachnutzung des Geländes des BND in Pullach? Der Umzug nach Berlin soll ja 2016 abgeschlossen sein und das Gelände in Pullach ist immerhin ca. 41ha groß (gerade beim BayernAtlas ausgemessen).

Mod.: Die Nachnutzung des BND-Areals wird hier verfolgt: http://www.deutsches-architektur-for...ad.php?t=10649
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Alt 12.10.12, 15:57   #112
Martyn
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Diesen Sommer war für den Westhof erst die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit gem. BauGB.

Na die lassen sich Zeit

Von der Entwicklung des restlichen Areals ist wohl überhaupt nicht mehr die Rede, und scheinbar sind die Gürtelbauten auch ungenutzt, weil man nie Licht sieht.

http://www.muenchen.de/rathaus/dms/H...att2012/18.pdf
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Alt 12.10.12, 16:21   #113
Isek
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Zum Verkauf und der Vermarktung der Grundstücke für Wohnnutzung ist jetzt ein sehr guter Zeitpunkt. Ich weiß nicht, warum sich alle Entwickler in München immer so wahnsinnig viel Zeit lassen.
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München - Stadt ohne Stadtplanung oder die Stadt der vergebenen Möglichkeiten
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Alt 12.10.12, 16:26   #114
Martyn
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Marsfeld-Relaunch

Zitat:
Zitat von iconic Beitrag anzeigen
Wichtig auch, dass das Marsfeld endlich mal als städtebaulich zu entwickelndes Gesamtareal begriffen wird.
Wie schwierig es ist alle Interessen und Grundeigentümer unter einen Hut zu bekommen wurde uns ja veranschaulicht bei den Zentralen Bahnflächen. Hier noch ein paar Gedanken des ehemaligen Vorsitzenden des BA Maxvorstadt, Klaus Bäumler, dem offenbar auch an einer Aufwertung des Stiefkindes der Maxvorstadt - ohnehin gefühltes Neuhausen - gelegen ist:

Zitat:
Zitat von www.finanzgarten.net
• Areal Marsstraße / Pappenheimstraße / Spatenstraße

Auch bei diesem Standort handelt es sich um ein staatseigenes Grundstück, das gegenwärtig multifunktional genutzt wird. Von Lage und Größe ist her läßt sich hier ein Konzertsaal hier angemessen situieren.Eine optimale Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (S-Bahn Hackerbrücke und U-Bahn Nymphenburger Straße) ist gegeben. Abgesehen von der Nähe zum Stammsitz des Bayerischen Rundfunks sprechen auch nachhaltige städtebauliche Aspekte für diesen Standort.

Wenig anderen Bereichen in der Stadt ist ein vergleichbares Aufwertungspotential immanent.

Es gilt die städtebauliche Chancen zu nutzen, die in der unmittelbaren Verknüpfung mit der städtebaulichen Achse „Hauptbahnhof – Arnulfpark – Laim - Pasing“, im Umnutzungspotential der bisherigen Postflächen in unmittelbarer Nähe (ehemalige OPD, ehem. Paketzustellamt) sowie des Brauerei-Geländes liegen.

Die besondere Qualität des Standorts besteht zu dem nach Norden in der Anbindung der gewachsenen Strukturen im Bereich der Nymphenburger Straße.

Mit Blick auf die Umnutzung des Areals der Finanzämter an der Deroystraße durch den Freistaat Bayern und die staatlichen Areale des Justiz-Zentrums Nymphenburger Straße und des Grundstücks Seidl- / Karlstraße (ehemalige Boschniederlassung, vorgesehen als Standort für das Bayerische Oberste Landesgericht) sollten auch von staatlicher Seite die städtebauliche Chancen analysiert und genutzt werden.

Bereits 1998 hat der Bezirksausschuß Maxvorstadt in einem Grundsatzbeschluß Vorschläge zur Aufwertung des
öffentlichen Raums zwischen Arnulfstraße und Nymphenburger Straße erarbeitet:

Einstimmiger BA 3-Beschluß vom 10. Mai 1998, abgedruckt in:
Klaus Bäumler, 50 Jahre Bezirksausschüsse in München 1947-1997, BA Maxvorstadt, München 1998.

Es wird nicht verkannt, daß das Dreieck Marsstraße / Pappenheimstraße / Spatenstraße gegenwärtig vom Zirkus Krone für sein Winterlager genutzt wird. Dies ist aber kein Hinderungsgrund über die städtebauliche Aufwertung dieses Bereichs durch einen Konzertsaal nachzudenken.

Sachgerechte Lösungen, die den Belangen der Münchner Zirkus-Kultur-Institution gerecht werden, sind zu erarbeiten.
http://www.finanzgarten.net/page2.html

Zitat:
Zitat von iconic Beitrag anzeigen
Hier muss die Stadt unbedingt mehr Druck ausüben, dieses Areal birgt riesige Potenziale und wird derzeit kaum angemssen genutzt. Mittelfristig sollte über eine Umsiedlung der Brauereien, der Finanzämter, aber auch des LKA und der Telekom-Verwaltung nachgedacht werden.
Die Löwenbrauerei gibt es ja eh schon nicht mehr, und die Absiedlung von Spatenbräu wäre Herzstück und Initialzündung für ein Facelift des Marsfeldes gewesen, aber nun kommt ja statt Spaten die Paulanerbrauerei nach Langwied und eine Spatenabsiedlung ist wohl wenn überhaupt nur ganz langfristig möglich, es sei denn bei den Bierkonsumenten setzt sich die Vernunft durch diesen Plempel einfach „nimmer zum saufa“

Zitat:
Zitat von iconic Beitrag anzeigen
Die Flächen sind zu wertvoll und müssen für hochwertige Wohn-, Büro, Einzelhandels- und Kulturnutzung ertüchtigt werden. Gerade mal der Zirkus Krone, der Augustinerkeller und der Bayerische Rundfunk sollten weitgehend unangetastet bleiben, sozusagen aus Traditionsgründen.
Im BR-Hochhaus in der Innenstadt sollen nach SZ-Informationen die Redaktionen für München und Oberbayern verbleiben, auch der gesamte Klassik-Bereich soll von dort produziert werden. Außerdem soll das Innenstadtareal eine Art Schaufenster des BR werden, Sendungen mit Publikumsbeteiligung sollen künftig aus der Innenstadt ausgestrahlt*werden.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...m-an-1.1493693

Der Bayerische Rundfunk will sein Stammgelände an der Marsstraße umstrukturieren und teilweise neu bebauen. Doch zunächst muss die Finanzierung geklärt werden.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...ramm-1.1030404
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Alt 12.10.12, 23:20   #115
Blaplakon
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Der letzte verlinkte Artikel ist fast 2 Jahre alt. Ob das jetzt noch in der Form aktuell ist?
Die Bautätigkeit müsste sich doch jetzt eher nach Freimann verlagern.

Noch ein Artikel
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Alt 16.10.12, 19:32   #116
Martyn
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Zitat:
Zitat von Blaplakon Beitrag anzeigen
Der letzte verlinkte Artikel ist fast 2 Jahre alt. Ob das jetzt noch in der Form aktuell ist?
Die Bautätigkeit müsste sich doch jetzt eher nach Freimann verlagern.
Eigentlich schon, aber ich könnte mir vorstellen, dass man sich von dem unliebsamen Nachkriegsgebäude an der Marsstraße dennoch trennen wird. Zeithorizont ist ohnehin bis 2023.

Ansonsten wird sich im Marsfeld nicht viel tun. Die Spatenbrauerei wird bleiben, der Circus auch, die Bürogebäude von WWK und Telekom sind neueren Datums, eine Absiedlung des LKA ist unwahrscheinlich, die Arnulfpost ist ensemblegeschützt und für das Finanzamt holen sie schlimmstenfalls die unsäglichen Neubaupläne aus der Schublade.
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Alt 18.10.12, 16:23   #117
Martyn
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Mehrere Gebäude zwischen Arnulf- und Marsstraße sind vom BR für den Abbruch vorgesehen:

http://www.merkur-online.de/lokales/...t-2552952.html
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Alt 19.10.12, 14:48   #118
Martyn
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Deroystraße

Das Finanzamtsareal ist aus städtischer Sicht für Wohnbebauung geeignet, allerdings ergingen bislang keine ernsthaften Bestrebungen des Freistaats weder in die eine noch in die andere Richtung:

http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/...GE/2746144.pdf


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Alt 27.02.14, 09:15   #119
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"Steuer-Campus München"

Laut AZ und anderen Medien stellte der derzeitige Finanzminister nun erneut Pläne für eine Zusammenlegung der meisten Finanzämter in einem Neubau in der Deroystrasse vor. Investiert werden sollen 300 Mio Euro, ein Baubeginn könnte bereits im Herbst 2014 erfolgen. Über städtebauliche Themen (evtl. Mix mit Wohnungen) oder gar die architektonische Gestaltung wird mittlerweile überhaupt nicht mehr gesprochen, das scheint niemanden wirklich zu interessieren. Die AZ schreibt lediglich von einem „sechsstöckigen Bau an der Westseite“, der im ersten Bauabschnitt errichtet werden soll. Ich befürchte hier eine Fortsetzung der planlosen Zersiedelung wertvoller Innstadtareale auf dem Marsfeld.....
http://www.abendzeitung-muenchen.de/...f5fa5f07c.html
http://www.merkur-online.de/lokales/...n-3387093.html
http://www.bayerische-staatszeitung....vestition.html
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Alt 27.02.14, 12:47   #120
Martyn
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Laut AZ und anderen Medien stellte der derzeitige Finanzminister nun erneut Pläne für eine Zusammenlegung der meisten Finanzämter in einem Neubau in der Deroystrasse vor. Investiert werden sollen 300 Mio Euro, ein Baubeginn könnte bereits im Herbst 2014 erfolgen. Über städtebauliche Themen (evtl. Mix mit Wohnungen) oder gar die architektonische Gestaltung wird mittlerweile überhaupt nicht mehr gesprochen, das scheint niemanden wirklich zu interessieren. Die AZ schreibt lediglich von einem „sechsstöckigen Bau an der Westseite“, der im ersten Bauabschnitt errichtet werden soll. Ich befürchte hier eine Fortsetzung der planlosen Zersiedelung wertvoller Innstadtareale auf dem Marsfeld.....
http://www.abendzeitung-muenchen.de/...f5fa5f07c.html
http://www.merkur-online.de/lokales/...n-3387093.html
http://www.bayerische-staatszeitung....vestition.html
Hier ist auch noch ein Artikel in der SZ mit größerer Grafik, auf der allerdings der angesprochene Neubau im Westen des Geländes fehlt, der dieses Jahr schon entstehen soll. Der Artikel im Merkur berichtet zudem, dass die Bestandsgebäude erst asbest- oder fassadensaniert werden müssen, bevor sie abgerissen werden... Ich muss um Fassung ringen angesichts dieser schlechten Nachrichten.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...leck-1.1899614

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