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Alt 14.08.18, 13:30   #1861
iconic
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Zitat:
Zitat von Isek Beitrag anzeigen
Einem Großteil der Bevölkerung, zu dem auch alle Entscheidungsträger und Investoren in München gehören, geht es sehr sehr gut innerhalb der bestehenden Struktur.
Darin unterscheidet sich die Region München kein bisschen von anderen Regionen Europas/der Welt, die aber dennoch entschlossener entwickeln. Nur weil der Druck bei den Entscheidungsträgern subjektiv noch nicht angekommen ist, heißt das ja nicht, dass sie nicht in der Verantwortung stehen. Erst kürzlich habe ich mit einer Freundin gesprochen, deren Familie aus Feldmoching kommt und dort Grund besitzt und sie hat den Rückzug der Stadtplaner aus dem Münchner Norden natürlich gefeiert. Jetzt muss man sich schon fragen, was die Alternativen sind. Will man im Stadtgebiet Äcker und dünnbesiedelte Strukturen komplett unangetastet erhalten, dann sind große Entlastungssiedlungen außerhalb des Stadtgebiets die einzige übrige Lösung. Aber wie gesagt, eigentlich sollte es kein "entweder oder" sondern ein "sowohl als auch" sein.
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Alt 14.08.18, 23:45   #1862
MiaSanMia
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Zitat:
Will man im Stadtgebiet Äcker und dünnbesiedelte Strukturen komplett unangetastet erhalten,
Soweit ich weiß steht dies bei der Stadt natürlich nicht zur Diskussion (vgl. KoSmo).

Zitat:
dann sind große Entlastungssiedlungen außerhalb des Stadtgebiets
Wer soll diese planen? Wie sollen diese realistisch erschlossen werden? Welche Flächen sollen dafür enteignet werden müssen?

Zitat:
Zitat LugPaj:
Einzelne kleine Grünflächen innerhalb der Stadt haben meiner Meinung nach sehr wenig Einfluss auf ein Stadtklima.
Kleine Grünflächen sind außerordentlich wichtig für ein Stadtklima:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell...007-08-28.html
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Alt 15.08.18, 06:29   #1863
Urbanist
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Zitat:
Wer soll diese planen? Wie sollen diese realistisch erschlossen werden?
Eigentlich wäre das die Aufgabe der bayerischen Staatsregierung.

Das klassische Modell zu Entwicklung Neuer Städte ist die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft durch die Initiative und unter Einschluß einer nationalen oder föderalen Regierung und den beteiligten lokalen Gebietskörperschaften sowie weiterer, z.B. ökonomischer Akteure.

Nach diesem Modell wurden sowohl die britischen New Towns als auch die Villes Nouvelles rund um Paris entwickelt, und auch bei der einzigen echten bundesdeutschen New Town die je in Angriff genommen wurde, der Neuen Stadt Wulfen im nördlichen Ruhrgebiet ging die Initiative zur Gründung einer Entwicklungsgesellschaft vom Wiederaufbauministerium der NRW-Landesregierung aus. An der Entwicklungsgesellschaft beteiligt waren die betroffenen Gemeinden, der betroffene Landkreis, der Betreiber der geplanten Großzeche als deren Wohnstadt Wulfen entwickelt werden sollte sowie der damalige Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk als regionale Planungsbehörde für das Ruhrgebiet.

Das Projekt ist letztlich daran gescheitert dass aufgrund der Bergbaukrise die geplante Großzeche nie in Betrieb ging und somit die ökonomische Basis für das New-Town-Projekt wegbrach (Übersetzung ins Bayerische: ungefähr so als ob BMW, Audi und Siemens gleichzeitig dichtmachen). Das Torso der Neuen Stadt Wulfen ist heute ein Stadtteil von Dorsten.
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Alt 15.08.18, 12:41   #1864
MiaSanMia
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Gemeinsam besser:

Der Stadtrat beschloss:
  • Große Bauprojekte sollen schneller und effizienter umgesetzt werden.

  • Neue Mobilitätskonzepte sollen standardmäßig in neue Planungen integriert werden.

Denn:

Die Referate arbeiten bisher kaum zusammen, sondern nebenher. Es gibt keine zentrale Projektsteuerung, sondern verzweigte Ressortzuständigkeiten mit jeweils eigenen Entscheidungs- und Sachkompetenzen. Konkurrierende Denkmuster und lange Abstimmungsprozesse sind die Folge.

Dies hat das Planungsreferat nun in dem Stadtratsbeschluss eingeräumt: "Es gebe erhebliche Optimierungspotentiale".

Künftig...

… sollen die Referate in Steuerungsgruppen kooperieren und durch die engere Verzahnung produktiver und schneller arbeiten.
… sollen private Projektsteuerungsunternehmen an den großen Planungen teilhaben (wie bei Freiham mit der Firma Drees & Sommer).

Verbesserungen wurden und werden auch bei der Verkehrsplanung vorgenommen:

Fachkoordinatoren im Planungsreferat sollen mit der Straßenverkehrsbehörde sowie mit der Straßenbaubehörde in regem und engem Kontakt stehen. Beispielhaft für die ganze Stadt soll auch ein aktuelles Modellprojekt im Domagkpark sein. Dort läuft das EU-Projekt "Civitas Eccentric" mit Mobilitätsstationen inkl. E-Ladesäulen, Leihrädern, Shared-Cars & -Roller und einem koordinierenden Concierge. So durfte die Genossenschaft Wogeno zugunsten des Mobilitätskonzepts mit geringerem Stellplatzschlüssel bauen. In der um 50 % kleineren TG stehen darüber hinaus viele Parkplätze leer.

Diese Erfahrungen sollen lt. KVR und Planungsreferat möglichst zum Standard für alle weiteren Neubaugebiete werden.


Zudem soll es einen stadtübergreifenden "Arbeitskreis Bürgerbeteiligung" und ein Online-Portal, bei dem alle Planungen und Verfahren dargestellt werden, geben.


Quelle: SZ Print, Ressort: Stadtviertel, 14. / 15.08.2018
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Geändert von MiaSanMia (15.08.18 um 23:17 Uhr) Grund: Ergänzung um zweites Auflagendatum aufgrund des Feiertags
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Alt 15.08.18, 23:06   #1865
Iarn75
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Iarn75 könnte bald berühmt werden
Kleine Korrektur: 14.8., heute gab es wegen Feiertag keine SZ
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