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Alt 13.03.09, 02:46   #1
Max BGF
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Sehr gut, freue mich schon auf die BI gegen K21.
Bzgl. Wendlingen-Ulm ist zu hoffen, daß das Land seine Finanzierungsbeteiligung wie versprochen löst. Schon weil das Ding ohnehin viel später als geplant fertig würde.
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Alt 13.03.09, 09:22   #2
CITY-OF-LIGHTS
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Also, an der ICE-Speed-Racing-Strecke Wendlingen-Ulm gibt es für mich keinen Zweifel - die muss kommen, und es wäre nicht die erste Speed-Racing-Strecke in Europa. Nicht einmal in BaWü, siehe Mannheim-Stuttgart. Demnach hat man's schon mal getan und demnach müssten hier doch ganz andere Vorraussetzungen bestehen zur Umsetzung. Also, was stellt man sich hier an? Diese Alternative zu der Schwäbischen-Alb-Bummelstrecke von heute muss es geben, um Stuttgart ernsthaft am Europäischen Zugnetz zu halten, auf der Strecke nach München. Evtl. Loslösung vom Tiefbahnhof-Projekt Stuttgart und Baustart sofort!
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Alt 13.03.09, 09:35   #3
Wagahai
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Langsam. Das Problem hier liegt laut StN darin, dass die Planfeststellungen für den Filderbahnhof und Untertürkheim in Verzug sind (Auslegung der Pläne durch EBA war an sich für Nov. 2007 vorgesehen), die DB aber grds. nicht bauen will, bevor nicht alle Planfeststellungen rechtskräftig vorliegen, um nicht während des Baus ev. teuer umplanen zu müssen. Allerdings sei diese Vorgabe des Aufsichtsrats auch wegen personeller Änderung des Organs ev. nicht mehr so felsenfest.
Zudem gibt es das Problem, dass die DB die Unterzeichnung der sog. Kreuzungsvereinbarung, welche offenbar die Kostenaufteilung für die S21-Begleitmaßnahmen regelt (z.B. Verlegung Abwassersammler in der Lautenschlager Str.), verweigert, solange die Finanzierungsvereinbarungen nicht abgeschlossen sind.
Jedenfalls kann der Termin für den Gleisumbau November 2009 nicht mehr eingehalten werden, das steht wohl fest. Von Aus kann daher überhaupt keine Rede sein, höchstens von peinlicher Trödelei und schlechtem Projektmanagement, auf allen Seiten.
Die StN wollen ausgemacht haben, dass die großen Glaseingänge beim Ingenhoven-Entwurf zur Disposition stehen, aus Kostengründen.
Quelle: StN 13.03.09

@COL
Einen Plan B gibt´s nicht, Du kennst doch die DB. Die ernüchternde Perspektive wäre bei diesem GAU wieder 10 Jahre Diskussion um Planung, Finanzierung und Eidechsen, Anrainerprozesse nicht eingerechnet.
Es ist aber gleicher Maßen zu befürchten, dass die DB AG Stuttgart als brauchbaren Bahnknoten ganz abschreibt und auf der Investitionsliste für die nächsten Jahrzehnte ganz hinten einstellt. Dann geht´s in Richtung Regionalliga. Die ICE-Schnellstrecke nach Ulm wäre natürlich auch Makulatur, weil die Finanzierung dann wieder vollkommen offen (da Mitfinanzierung durch Land nur unter Bedingung Mitfinanzierung S21 durch Bund) und der Bund nur eventuell bereit wäre, die Strecke frühestens ab 2017 zu zahlen.

Mit Fertigstellung von K21, wohl nicht vor 2030 (wenn´s gut läuft), werden uns unsere Enkel für den Murks, den wir dann vollbracht haben, auf den Schienen vierteilen, die eigentlich der erweiterte Schlossgarten hätten werden sollen.
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Alt 13.03.09, 12:07   #4
CITY-OF-LIGHTS
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@WAGAHAI: Verstehe ich nicht ganz. Das Projekt Wendlingen-bayr. Grenze ist doch nicht nur eine Spaß-Baustelle Stuttgarts bzw. der Bahn, sondern Teil des Europa-Projektes "Magistrale", an der jedes Land seinen Beitrag leistet. Von Paris bis Linz und Budapest. Ob mit oder ohne Tiefbahnhof in Stuttgart. Und sieht sich Deutschland als Teil Europas, kann dieses Projekt auch von Berlin nicht einfach übergangen werden. Dieses Teilprojekt steht m.E. nach in einem anderen Kontext.

Stuttgart als Bahnknotenpunkt - na ja, das verbietet sich schon der geographischen Lage wegen. Da eignen sich Städte wie Frankfurt besser. Stuttgart liegt zu sehr im südwestlichen "Eckle". Aber Stuttgart bietet einen Ballungsraum mit ca. 3,4 Millionen Einwohnern und mit einer brachialen Wirtschaftskraft. Da kann auch eine Bahn nicht einfach dran vorbei denken. Wenn auch nicht Knotenpunkt, dann doch "anständige" Wege.
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Alt 13.03.09, 13:42   #5
Wagahai
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@COL
Verstehe ich nicht ganz. Das Projekt Wendlingen-bayr. Grenze ist doch nicht nur eine Spaß-Baustelle Stuttgarts bzw. der Bahn, sondern Teil des Europa-Projektes "Magistrale", an der jedes Land seinen Beitrag leistet.
Das ist schon teilweise richtig, nur gibt es keine vertragliche Verpflichtung der BRD, diese Strecke zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig zu stellen. Was es gibt, sind Zuschüsse seitens der EU zu einem gewissen Prozentsatz, sollten sich die Herrschaften tatsächlich einmal aufraffen.
Meines Wissens ist der Förderantrag für die SFS Wendlingen-Ulm auch nur in Verbindung mit S21 gestellt und bewilligt worden, der Fildertunnel u.a. wird bezuschusst. Sollte S21 entfallen, müsste man wohl einen neuen Antrag stellen, aber das Geld dürfte für die nächsten 10 Jahre mindestens gänzlich verloren sein, weil andere dringliche Konkurrenzprojekte nachgerückt sein werden. Eine schöne Bescherung.

Ob mit oder ohne Tiefbahnhof in Stuttgart.
Eben nicht, das ist doch gerade die Tragik. Die Landesregierung und die DB AG haben immer vertreten, dass die Finanzierung des Gesamtprojekts mit S21 steht und fällt. Nur mit S21 ist die Mitfinanzierung für das Land interessant, übrigens ist der Fernbahnbau eine verfassungsmäßig ureigenste Bundesaufgabe! Da taucht das Land normalerweise überhaupt nicht auf. Trotz dieser Riesenbonbons und Brücken, die das Land dem Bund gebaut hat, wird seitens des Bundes jeder Cent noch einmal und noch einmal akribisch umgedreht, mit einem Ziel: Das Land noch mehr zu schröpfen.

Stuttgart als Bahnknotenpunkt - na ja, das verbietet sich schon der geographischen Lage wegen.
Der Hbf Stuttgart ist bekanntlich heute schon einer der wichtigsten Bahnknoten der Republik, der aber in Zukunft bei Beibehaltung des maroden Kopfbahnhofs samt flaschenhälsigem Gleisvorfeldschaos nicht mehr leistungsfähig sein wird. K21 würde eine kleine Verbesserung bringen, aber bei weiterer Verkehrszunahme schnell an seine Grenzen stoßen, siehe VGH Urteile zu S21.

Da eignen sich Städte wie Frankfurt besser.
Es geht nicht um Eignung, sondern um Notwendigkeit. Es muss gehen.

Aber Stuttgart bietet einen Ballungsraum mit ca. 3,4 Millionen Einwohnern und mit einer brachialen Wirtschaftskraft. Da kann auch eine Bahn nicht einfach dran vorbei denken. Wenn auch nicht Knotenpunkt, dann doch "anständige" Wege.
Das sind doch Durchhalteparolen ohne jeden Wert. Ich weiß, dass dieser Schmarren gerne von den Grünen und dem VCD und wie sie alle heißen lanciert wird. Dabei tun diese doch in Wahrheit ihr allerbestes, dem Wirtschaftsstandort Stuttgart größtmöglich zu schaden.
Warum sollte die DB AG noch ein Fingerchen rühren, wenn das Projekt, das Mehdorn als wichtigstes der DB AG für die nächsten Jahre deklariert hatte, scheiterte? Wo wäre die Motivation dafür?
Das Bahnhofsgebäude wird dann wahrscheinlich für´n Appel und Ei an einen Investor verscherbelt und fertig, die Stuttgarter bleiben auf einem Dinosaurier-System Kopfbahnhof mit bröckelnden Fassaden sitzen, während Frankfurt und München ihren Vorsprung weiter ausbauen, Zürich seinen zweiten Tief- und Durchgangsbahnhof in der Zwischenzeit baut. Das sind Perspektiven zum Auswandern.
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