Immobilienmarkt Frankfurt

  • Updates aus dem Frankfurter Immobilienmarkt [25.04.2018]

    Es tut sich weiterhin viel am erweiterten Frankfurter Immobilienmarkt (inkl. Offenbach und Eschborn). Anbei die Übersicht über die Neuigkeiten, die sich noch nicht den einzelnen Fach-Threads niedergeschlagen haben:

    • Das Jobcenter Frankfurt mietet ca. 5.000qm Bürofläche im ehemaligen AOK-Verwaltungsgebäude in Höchst gemietet. Das Gebäude wird aktuell in ein Wohn- und Geschäftshaus umgebaut und ist mit dem Abschluss vollständig vermietet. (Quelle: Thomas Daily)
    • Die Stadt Offenbach verlegt das Bürgerbüro und weitere städtische Ämter in den ehemaligen Goldpfeil-Komplex und hat dort in der Kaiserstraße 39 4.372qm Bürofläche für 20 Jahre angemietet. (Quelle: Thomas Daily)
    • Die KfW mietet im Centurion (auch als American-Express-Haus bekannt) in der Theodor-Heuss-Allee 112 ca. 5.300qm Bürofläche angemietet. Die Immobilie bietet insgesamt 30.000qm Mietfläche. der Vermietungsstand ist nicht bekannt. (Quelle: Thomas Daily)
    • Arminius und Hansainvest haben den Innovation Campus Eschborn mit einer vermietbaren Gesamtfläche von ca. 32.000qm Gesamtfläche und 500 Stellplätzen erworben. Die Immobilie ist aktuell zu 94% vermietet. Der Kaufpreis liegt im oberen zweistelligen Millionenbereich. (Quelle: Thomas Daily)
    • Aberdeen hat das Büro- und Einzelhandelsgebäude "Loft193" an der Mainzer Landstraße erworben. Das Objekt mit 7.727qm Mietfläche ist aktuell voll an die Deutsche Bahn, das Atelier Markgraph und Who’s Perfect vermietet. (Quelle: Deal-Magazin)
    • CELLS Property Investors hat die Büroimmobilie "main fourty nine" in der mainzer Landstraße 49 erworben. Das Objekt mit ca. 3.400qm Mietfläche ist aktuell an Regus vermietet. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Auf einer noch freien Gewerbefläche in der August-Schanz-Straße 31 in Preungesheim entsteht eine Elektro-Kart-Bahn mit 2.500qm Brutto-Grundfläche. Die Kartbahn soll im August 2018 eröffnen. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Die A & B One Kommunikationsagentur mietet in der Stresemannallee 30 (Objekt "S30") ca. 580qm Bürofläche und zieht vom Hauptbahnhof nach Sachsenhausen. Mit der Anmietung wird man ca. 8% der ca. 8.500qm Mietfläche des Objekts belegen. (Quelle: Deal-Magazin)
  • ^^ Zum Begriff Bausummen sollte man vielleicht dies hinzufügen:


    die Bauaufsicht verwendet in ihrem Jahresbericht den Begriff "genehmigte Bausummen". Das ist ein missverständlicher Begriff, weil natürlich keine Bausumme genehmigt wird; der Bauantrag enthält schon gar keine Angaben zu irgendwelchen Baukosten. Der Begriff meint die Baukosten, die der Baugenehmigungsgebühr zugrundegelegt werden. Die Bauaufsicht berechnet Genehmigungsgebühren in Höhe von 18 Promille "je 1.000 € Rohbaukosten". Damit sind aber nicht die tatsächlichen Rohbaukosten gemeint, sondern durch Erlass der Landesregierung landesweit einheitlich festgesetzte pauschlierte Rohbaukosten, die mit den tatsächlichen Rohbaukosten, geschweige denn Baukosten oder einer "Bausumme" nichts zu tun haben. Die pauschalierten Rohbaukosten wurden z.B. für Hochhäuser auf 140 €/m³ umbautem Raum festgesetzt wurden, für Mehrfamilienhäuser auf 132 €/m³.


    Die "genehmigte Bausumme" ist also eine Rückrechnung aus dem Bruttorauminhalt (der im Bauantrag anzugeben ist) auf die pauschalierten Rohbaukosten, in der Wirklichkeit liegen die Rohbaukosten und die Bausummen natürlich weitaus höher (nur falls sich jemand über die geringen "Bausummen" gewundert haben sollte, denn Bauen ist viel teurer als diese Zahlen es suggerieren).

  • Vielen Dank für Klarstellung tunnelklick :)


    Wie ist die Anzahl der Genehmigung zu deuten?
    700 St. f. Mikro-Apartments;
    400 St. f. Wohnhochhäuser; und
    1.267 St. f. Umwandlung von Büros in Wohnungen
    bedeutet im Falle der Wohnhochäuser ja wohl nicht den Bau von 400 Wohnhochäusern mit X Wohneinheiten oder 700 Mikro-Apartment Anlagen mit Y Mikro-Wohneinheiten.

  • Jetzt kann man zeitnah entwickeln, weiter entwickeln.


    Wilhelm Brandenburg kauft ein 155.000m² großes Teil-Grundstück bei Erlensee. Es um den ex Fliegerhorst Langendiebach. Gestern wurde der Vertrag unterzeichnet!


    Kwelle ist hier zu finden.






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    Einmal editiert, zuletzt von Ffm60ziger ()

  • Hochhaus Gallileo wechselt Eigentümer

    Wie die FNP in ihrer heutigen Printausgabe schreibt, wurde gestern vom neuen Eigentümer des Gallileo-Hochhauses, dem Immobilien-Investor Capita-Land aus Singapur mitgeteilt, daß er das HH für 356 Millionen € gekauft hat. Großaktionär von Capita-Land ist der Staatsfonds des asiatischen Stadtstaats, Temasek.
    Die Mieterin Commerzbank hatte den Turm vor 5 Jahren für 250 Mio. € an den Büroimmobilien-Konzern IVG verkauft. Dessen Fondstochter Triuva war Ende 2017 an Patrizia Immobilien verkauft worden. Patrizia-Investmentmanager Manuel DeVigili sprach davon, mit dem Verkauf jetzt sei für die Investoren "eine deutliche Wertsteigerung erzielt" worden.

  • Updates aus dem Frankfurter Immobilienmarkt [06.06.2018]

    Es tut sich weiterhin viel am erweiterten Frankfurter Immobilienmarkt (inkl. Offenbach und Eschborn). Anbei die Übersicht über die Neuigkeiten, die sich noch nicht den einzelnen Fach-Threads niedergeschlagen haben:


    • Misumi Europa verlagert seinen Standort von Schwalbach nach Frankfurt und zieht in den St. Martin Tower, wo langfristig 4.400qm Bürofläche bezogen werden. [Quelle: Thomas-Daily]
    • Rent24 eröffnet Ende des Jahres einen Coworking-Space auf 3 Etagen mit 3.300qm im Westendgate (Marriott-Hochhaus). [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die Frankfurter Niederlassung der Klinik Hohe Mark verlagert ihren Standort aus Bornheim in den Frankfurter Osten in die Borsigallee 19. Dort werden 1.500qm angemietet. [Quelle: Deal-Magazin]
  • Wohnungsmarktbericht 2017

    Der Magistrat hat den Wohnungsmarkbericht 2017 vorgelegt – interessant, lesen!


    Er enthält im ersten Teil allgemeine wirtschaftliche Daten, woraus ersichtlich ist, wo und Frankfurt im nationalen Städtevergleich liegt: bei der Wirtschaftskraft (BIP/Erwerbst.) mit 98.500 € an zweiter Stelle nach Stuttgart, vor München, weit vor Düsseldorf und Hamburg und weit über dem Bundesdurchschnitt (70.437 €), Berlin knapp über 67.000 €. Dem entspricht eine hohe Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter unter der Einwohnerschaft (Allzeithoch). Das bedeutet perspektivisch hohe Abgabe in den Gemeinde- und (mittelbar) Länderfinanzausgleich, steigender kommunaler Anteil an der Einkommens- und Umsatzsteuer, das ist gut für die kommunalen Finanzen und mindert die Abhängigkeit von der Gewerbesteuer.


    Erstaunlich ist aber, dass Frankfurt bei den verfügbaren Einkommen pro Einwohner mit 21.387 € weit hinter M, S, D, HH und K liegt, unter dem Hessendurchschnitt, unter dem Bundesdurchschnitt und etwas vor Berlin.


    Mit etwas über 96.000 Personen ist die Zahl der Leistungsempfänger weithin hoch, das meiste wird für Leistungen nach SGB-II und –XII (Grundsicherung, Hilfe zur Pflege) gezahlt. Die Zahl der Minijobs ist rückläufig, die Arbeitslosigkeit ebenfalls. In den 15 größten Städten Deutschland liegt Arbeitslosenquote höher als in Frankfurt, wo sie zuletzt unter 6% rutschte.


    Die Altersstruktur veränderte sich weiterhin Richtung Verjüngung. Durch den starken Geburtenüberschuss steigt der Anteil der bis 18-jährigen, es sinkt der Anteil der über 60-jährigen.


    Der Wanderungsgewinn bei der Einwohnerzahl basiert auf Zuzügen aus dem Ausland und dem Bundesgebiet, mit dem unmittelbaren Umland ist der Saldo negativ, die ins Umland abgewanderten kommen allerdings als Pendler wieder zurück. 2/3 aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Frankfurt sind Pendler.


    Der Wohnungsmarkt-Teil des Berichts wiederholt schon bekannte Details aus dem Jahresbericht der Bauaufsicht zur Bautätigkeit. Der Wohnungsmarkt selbst ist weiterhin stark, wobei die Rolle von Eigenheimen mangels Angebot vernachlässigbar ist, die Musik spielt im Geschosswohnungsbau.


    Die Wohnungsgrößen nehmen zu, obwohl die Kleinwohnungen (1-Raum) im vergangenen Jahr den stärksten Zuwachs hatten, über die letzten zwei Jahrzehnte ist jedoch der Anteil der Großwohnungen (5 und mehr Räume) am stärksten gewachsen. Über 2/3 der Wohnungen in Frankfurt sind 3- und 4-Zimmer-Wohnungen, drittgrößer Anteil sind Großwohnungen (5- und mehr Zimmer), 2-Zimmer und der kleinste Anteil sind 1-Zimmer-Wohnungen. Demgegenüber sind 54,5% der Haushalte 1-Personenhaushalte, 24% 2-Personenhaushalte. Dem entspricht, dass die Wohnfläche pro Person stark zugenommen hat und jetzt bei 37,1 m² pro Einwohner liegt, weil mit dem hohen Neubauanteil der letzten Jahre die Wohnungen größer geworden sind. Aktuell liegt ein großer Teil der Bautätigkeit im Kleinwohnungssegment, aber seit 2000 hat der Anteil der Großwohnungen mit 5 Zimmern und mehr am stärkste zugenommen.


    Interessant ist, dass sich der Anteil der neuen Eigentumswohnungen in Wohnhochhäusern am gesamten Wohnungseigentumsmarkt von Neubauten auf weit über 20 % erhöht hat; über 10 Wohnhochhäuser seien in Planung oder im Bau.


    Die höchsten Kaufpreise von Wohneigentum werden bei Flächen erzielt, die nicht unbegrenzt vermehrbar sind. Die Ausweisung von Milieuschutzgebieten zeigt bisher noch keine nachweisbaren Auswirkungen auf die Umsatz- und Preisentwicklung. Gleiches gilt für die „Mietpreisbremse“.


    2016 wurden mit 1.273 Objekten deutlich weniger neu gebaute Eigentumswohnungen wie im Vorjahr (1.700) verkauft. Der Frankfurter Wohnungsmarkt weist nach wie vor die Besonderheit auf, dass große Wohnungen (über 130 m² ) mit die höchsten Quadratmeterpreise erzielen. Üblicherweise sinken die Preise pro Quadratmeter mit zunehmender Wohnungsgröße. Der mittlere Kaufpreis für Neubau-Eigentumswohnungen über 130 m² lag 2016 bei 4.940 €/m² und gab damit um rd. 8 % gegenüber dem Vorjahr nach. Allerdings wurden 2016 deutlich weniger Verkäufe in gehobenen und sehr guten Lagen registriert.


    Die mittleren Preise von Neubau-Eigentumswohnungen sind 2016 – wie auch schon im Vorjahr – in fast allen Größenklassen gestiegen. Insgesamt ergab sich ein Preisanstieg von rd. 11 - 13 %, bei Wohnungen mit einer Größe von 31 – 50 m² sogar um rd. 26 %. Hier wurden weniger Verkäufe in einfachen und sehr einfachen Lagen beurkundet. Der mittlere Kaufpreis lag für Wohnungen mit einer Wohnungsgröße von 31 – 50 m² bei 5.530 €/m² und erreichte damit einen Spitzenwert. Die mittleren Kaufpreise der übrigen Größenklassen lagen zwischen 4.480 €/m² für Wohnungsgrößen bis 30 m² – bei allerdings lediglich 3 Verkaufsfällen – und 4.920 €/m² für Wohnungen von 51 – 70 m² Wohnfläche. Die höchsten Preise erzielten Neubau-Eigentumswohnungen mit einem durchschnittlichen Preis von 8.890 €/m² im Westend und 7.190 €/m² im Nordend / Ostend. Relativ günstige Neubauwohnungen gab es im Riederwald und in Fechenheim mit 3.330 €/m² und in Griesheim / Nied mit 3.680 €/m². Beträchtliche Preisanstiege waren in der Alt-/Innenstadt, dem Bahnhofs-/Gutleut-/Gallusviertel sowie in den westlichen Vororten mit rd. 45 %, in Niederrad, Schwanheim um rd. 39 % zu verzeichnen, was auf vermehrte Verkäufe in besseren Lagen zurückzuführen ist.


    Insgesamt betrug der Durchschnittspreis je m² bei Neubaueigentumswohnungen 4.800 €/m²und lag um 490 € höher als 2015. Bei Weiterverkäufen erzielten Wohnungen der Baualtersklassen „1950 bis 1974“ mit durchschnittlich 2.570 €/m² und „1975 bis 1999“ mit 3.030 €/m² die niedrigsten Preise. Gleiches gilt auch für Erstverkäufe nach Umwandlung.


    Wohnungsmarktbericht 2017

  • Die Rundschau hat sich bei verschiedenen Maklerhäusern umgehört und zieht eine Halbjahresbilanz 2018:


    • Deutlich mehr als 250.000 m² sind neu vermietet worden, und das bei nur einer Großvermietung (FAZ im Europaviertel).
    • Im Bankenviertel liegt die Leerstandsquote bei 2,7%
    • Der Höchstpreis liegt jetzt bei 43,-/m², 4,50 mehr als letztes Jahr
    • Die Durchschnittsmiete für Büroimmobilien steigt auf 18,30/m²


    Link zum Artikel

  • Ausführlicher Bericht der Analystenhäuser zum 1. Halbjahr 2018

    ^
    Die verschiedenen Analystenhäuser haben jetzt Ihre Berichte herausgegeben. Das Deal-Magazin berichtet über die Ergebnisse von Aengevelt, Colliers und NAI Apollo.


    Die wesentlichen Highlights sind:

    • Büroflächenumsatz

      • Aengevelt meldet 247.000qm (+1%)
      • Colliers meldet 254.500qm (+4%)
      • NAI Apollo meldet 253.600qm (+2,1%)


    • Prognose für Gesamtjahr 2018

      • Aengevelt rechnet mit ca. 600.000qm (-14,5% zum Vorjahr)
      • NAI Apollo rechnet mit über 550.000qm


    • Fertigstellungen

      • Aengevelt rechnet in diesem Jahr mit Fertigstellungen von ca. 137.000qm, davon nur 35.000qm im 1. Halbjahr 2018.
      • Colliers rechnet mit 134.000qm an Fertigstellungen


    • Mietpreise

      • Aengevelt sieht aktuell Spitzenmieten von 40,50€ (+1,50€) und mittlere Mieten von 25,30€ (+2,10€)
      • Colliers sieht Spitzenmieten von 41,00€ (+7%)
      • NAI Apollo sieht ebenfalls Spitzenmieten im Bereich von 41,00€/qm


    • Leerstand

      • Aengevelt sieht eine kurzfristig verfügbare Angebotsreserve (innerhalb von 3 Monaten vermietbar) von 930.000qm (-240.000qm)
      • Colliers prognostiziert einen Leerstand von 940.000qm (-24%)
      • NAI Apollo sieht den Leerstand sogar nur bei 881.000qm


  • Updates aus dem Frankfurter Immobilienmarkt [17.07.2018]

    Es tut sich weiterhin viel am erweiterten Frankfurter Immobilienmarkt (inkl. Offenbach und Eschborn). Anbei die Übersicht über die Neuigkeiten, die sich noch nicht den einzelnen Fach-Threads niedergeschlagen haben:


    • BGV VII Europa kauft das Büroensemble Upper Westend Carree zwischen Gervinusstraße und Grüneburgweg mit ca. 7.000 qm. Das Gebäude ist vollvermietet. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Das Eurotheum mit 21.150qm ist mit der Vermietung der letzten 800qm an die IMAXX Immobilien-Gruppe und die Capital Group nun vollvermietet. (Quelle: Deal-Magazin)
    • CA Immo und deren Tochter omniCon mieten 2.800qm bzw. 705qm im Tower 185. Damit ist Immobilie mit Gesamtmietfläche von über 100.000qm zu 96% vermietet. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Fonds von Apollo Global Management haben das Hochhaus BICC Business Center in der Hanauer Landstraße 328-330 erworben. Das Objekt mit über 10.000qm auf 13 Etagen ist aktuell zu ca. 70% vermietet. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Credit Suisse Asset Management Global Real Estate hat zusammen mit einem deutschen institutionellen Investor das Bürogebäude am Theodor-Stern-Kai 1 erworben. Das Gebäude mit über 65.000qm Nutzfläche ist derzeit größtenteils an die Allianz vermietet. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Salo & Partner zieht in die Hahnstraße 38 und mietet dort ca. 825qm. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Die Bestandsimmobilie Gutleutstraße 7-11 wurde revitalisiert. Das Gebäude mit ca. 5.500qm Bürofläche wird vom Amt für Bau und Immobilien der Stadt Frankfurt genutzt. Der Bezug der letzten Teilfläche erfolgte im Juli 2018. (Quelle: Deal-Magazin)
  • Updates aus dem Frankfurter Immobilienmarkt [07.08.2018]

    Es tut sich weiterhin viel am erweiterten Frankfurter Immobilienmarkt (inkl. Offenbach und Eschborn). Anbei die Übersicht über die Neuigkeiten, die sich noch nicht den einzelnen Fach-Threads niedergeschlagen haben:


    • Der IT-Dienstleister iteratec GmbH verlegt sein Büro von Offenbach in den Westhafen Tower und mietet dort eine Etage, ca. 820qm. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Die .bieker AG erweitert Ihre Büroflächen an der Walter-Kolb-Straße auf nunmehr zwei Etagen mit insgesamt 1.000qm. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Die CREO Group hat eine Büroimmobilie mit angeschlossenem Logistikgebäude in der Wächtersbacher Straße 78 in Fechenheim/Riederwald mit einer Nutzfläche von 6.100qm erworben, verteilt auf sieben Geschosse. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Der Co-Working-Anbieter „The Office Frankfurt“ mietet ca. 1.300qm Bürofläche im Atrium Plaza an der Mainzer Landstraße (ehemaliger Standort der DWS) im Gallus. (Quelle: Thomas Daily)
    • Pecan Development hat das letzte freie Baufeld im Helfmann-Park in Eschborn erworben. Auf dem Areal ist schon jahrelang ein 6-stöckiges Bürohaus mit knapp 15.000qm projektiert, dass unter den Namen „Helfmann-Lofts“, „Hello“ oder „Quadron“ bekannt war/ist. Eine spekulative Erbauung rückt damit in den Bereich des Möglichen. (Quelle: Thomas Daily)
    • Die Deka-Gruppe erwägt, ihre Frankfurter Standorte zusammenzuziehen und hat ein Flächengesuch über ca. 70.000qm herausgegeben. Kurz davor hatte man Pläne für einen Neubau im Lyoner Quartier verworfen. Deka nutzt derzeit u.a. Flächen im Trianon und Skyper sowie im Bürohaus Prisma (Niederrad). (Quelle: Thomas Daily)


      Spekulation: Der kürzlich beschlossene Bau des Hochhauses Neue Mainzer Landstraße 57-59 (Fraspa/WürttHyp-Areal) könnte für die Deka in Frage kommen. 2001 wurde eine Bruttogeschossfläche von knapp 95.000qm genannt. Das würde die von der Deka gesuchten 70.000qm abdecken. Zudem ist die Deka Teil der Sparkassen-Finanzgruppe, der das Grundstück gehört.

  • Ehemaliges Hotel Hohenzollern

    Vor zwei Jahren wurde an dieser Stelle der Verkauf des 1915 erbauten früheren "Hotel Hohenzollern" nahe des Hauptbahnhofs gemeldet. Aus der angestrebten "umfangreichen Revitalisierung" des denkmalgeschützten neoklassizistischen Gebäudes an Düsseldorfer Straße, Poststraße und Niddastraße wurde nichts. Nach einer heutigen Mitteilung hat Gateway Real Estate die Liegenschaft wieder verkauft. Nun plant der Erwerber, Quest Investment Partners, die denkmalgerechte Sanierung der historischen Fassade. Die leer stehenden Büro- und Gewerbeflächen sowie die Erschließungsbereiche sollen renoviert und in einen technisch zeitgemäßen Zustand versetzt werden.


    Nachtrag: Mit der Planung wurde das Frankfurter Büro Faller+Krück beauftragt. Das steht auf der Website des Käufers.



    Bild: Epizentrum (mit Lizenz CC BY-SA 3.0 @Wikimedia)

  • Updates aus dem Frankfurter Immobilienmarkt [21.08.2018]

    Es tut sich weiterhin viel am erweiterten Frankfurter Immobilienmarkt (inkl. Offenbach und Eschborn). Anbei die Übersicht über die Neuigkeiten, die sich noch nicht den einzelnen Fach-Threads niedergeschlagen haben:


    • The Office Group mietet rund 6.550qm Bürofläche im „Oper46“ in der Bockenheimer Anlage 46 in Frankfurt für 15 Jahre vermietet. Damit ist das Objekt vollvermietet. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Alstria office hat das TaunusQuartiers in der Taunusstraße 45 erworben. Das Gebäude aus dem Jahr 1902 verfügt über ca. 7.070qm Bürofläche und ist nahezu vollständig an die Deutsche Bahn. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Die Sprachschule Lahor mietet 745qm Bürofläche in der Salvador-Allende-Straße 11 in Frankfurt um dort Ihre Standorte Seegewann und Diemelstraße zusammen zu legen. (Quelle: Deal-Magazin)
    • Starwood Capital hat das „FIFTY AVON“ in der Mainzer Landstraße 50 erworben. Das Objekt verfügt über 20.842qm Gesamtfläche. Mieter sind INEOS Styrolution, Fitseveneleven, Robert Half, VisualVest und ECOS Office Center. (Quelle: Deal-Magazin)
  • Immobilienmarktbericht 1. Hj 2018

    "Geringes Angebot, weiterhin Preissteigerungen" betitelt der Gutachterausschus seine Auswertung der Wohnungsverkäufe im 1. Halbjahr 2018; der Irrsinn geht weiter, könnte man auch sagen.


    Aufgrund des geringen Angebotes im Wohnimmobilienmarkt ging im 1. Halbjahr 2018 die Anzahl der Transaktionen weiter zurück. Gleichzeitig stieg der Gesamtgeldumsatz erneut. Dieser Anstieg von rund 3 % ist vor allem auf die starke Nachfrage nach hochpreisigen gewerblichen Immobilien zurückzuführen. Der Investitionsdruck ist bei einigen Kapitalanlegern sehr hoch, auch fehlen sichere alternative Anlageformen. In den zurückliegenden Jahren verzeichneten vor allem innenstadtnahe Lagen und die Verkaufszahlen von Wohnungseigentum in Wohnhochhäusern hohe Zuwachsraten. Obwohl der prozentuale Anteil der verkauften Objekte in Wohnhochhäusern und in innenstadtnahen Lagen erheblich abnahm, erhöhten sich die Kaufpreise von neuen Eigentumswohnungen von rd. 5.290 € im 1. Halbjahr 2017 auf rd. 6.170 € im 1. Halbjahr 2018 (Anstieg um rd. 17%). Bei einem Preisvergleich von 2016 auf 2018 beträgt der Preisanstieg bei den neuen Wohnungen sogar rd. 41 %. In den Stadtteilen westlich der A5 sind Neubauwohnungen noch für rd. 4.200 €/m² erhältlich, bei Altbauten (Baujahre vor 1950) liegen die Kaufpreise bei rd. 2.800 €/m² Wohnfläche.
    Formal gesehen finden sich die höchsten Preise in den Stadtteilen Riederwald und Fechenheim, was darauf zurückzuführen ist, dass es sich nahezu ausnahmslos um Preise im Bereich des Ostbahnhofs bzw. der Europäischen Zentralbank handelt. Im Schnitt werden dort Neubaukaufpreise von rd. 7.320 €/m² Wohnfläche erzielt.
    Neue Eigentumswohnungen werden in der Innenstadt, im Gutleut-/Gallusviertel sowie im Europaviertel mit rd. 6.600 €/m² Wohnfläche gehandelt.
    Die Stadtteile Westend und Nordend tauchen in dieser Erhebung nicht auf, weil in diesen Bereichen keine oder nur sehr wenige Neubauwohnungen zum Verkauf kommen. Die Spitzenlage des Westends bzw. des Nord-und Ostends dokumentiert sich bei den Verkaufszahlen der Altbauwohnungen (vor 1950) mit rd. 7.920 €/m² bzw. rd. 5.990 €/m².


    Interessant ist angesichts der Bautätigkeit, wie wenig Verkäufe von Neubauwohnungen in diesem Jahr erst stattgefunden haben, im gesamten 1. Hj, keine 400, was mir sehr wenig vorkommt. Erstaunlich ist auch der weiterhin sehr markante flächendeckende Preisabfall für das gesamte Stadtgebiet westlich der A5 (Niederrad, Schwanheim, Höchst und Umgebung).


    Quelle: Halbjahresbericht des Gutachterausschusses

  • Fechenheim und Riederwald liegen aber deutlich entfernt vom Ostbahnhof und der EZB. Und zumindest auf Immobilienscout sind in Fechenheim noch Wohnungen im (mittlerweile) mittleren Preissegment von 3T€ - 4,2T€ pro qm zu finden. Da wollte wohl einer Ostend schreiben.

  • Updates aus dem Frankfurter Immobilienmarkt [18.09.2018]

    Nach den Verkäufen einiger Großobjekte in den vergangenen Tagen (Omniturm, Garden Towers, Pollux) haben sich auch noch einige andere Verkäufe/Vermietungen im Großraum Frankfurt ereignet.


    • Die Immobilieninvestoren Orna und Arthur Wiener haben das Handelsblatt-Haus in der Eschersheimer Landstraße 50-54 für ca. 30 Mio. € (inkl. Sanierungen) erworben. Hauptmieter der Immobilie mit ca. 5.400qm Gesamtfläche sind die Handelsblatt Media Group und das Architekturbüro meyerschmitzmorkramer. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die BayWa hat ca. 440qm Bürofläche in der Hahnstraße 31-35 angemietet. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Die heute "Lighthouse" genannte ehemalige Firmenzentrale der Deutsche Börse ist nun vollvermietet. Eine Teilfläche von ca. 6000qm wurde an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts für 15 Jahre vermietet. Damit sind nun alle 14.500qm Mietfläche vermietet. Andere Mieter sind BTZ Rhein-Neckar, ein berufliches Trainingszentrum, die STA Travel, RGM Facility Management. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Der Staatsfonds Singapurs GIC hat das Börsencenter in der Schillerstraße 19-25 erworben. Das sechsgeschossige Geschäftshaus hat 8.600qm Mietfläche und soll modernisiert werden. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Tergau & Walkenhorst Patentanwälte mieten 480qm in der Lurgiallee 12 im Mertonviertel. Damit ist dieser Gebäudeteil bereits zu 88% vermietet, während der Gebäudeteil Lurgiallee 12 derzeit noch saniert wird. [Quelle: Deal-Magazin]
    • KUCERA Rechtsanwälte beziehen als erster Mieter die Kornmarkt Arkaden und haben dort ca. 2.000qm im Gebäudeteil "Kornmarkt Kontor 3" angemietet, dem Ostflügels des ehemaligen Bundesrechnungshofs. Im Gesamtobjekt Kornmarkt Arkaden sind aktuell noch 2.500qm Bürofläche und 200qm Ladenfläche zu vermieten. [Quelle: Deal-Magazin]
    • Ein Unternehmen aus der Gesundheitsbranche hat in Offenbach im Gebäude "Goethering 58" einen Mietvertrag über ca. 400qm abgeschlossen. [Quelle: Deal-Magazin]