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Alt 30.03.11, 22:41   #1
Gestalt
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Gestalt ist im DAF berühmtGestalt ist im DAF berühmt
Grand Central, Oberbilk (Planung)

Man könnte noch das neue Entwicklungsgebiet "Quartier M" mitaufnehmen. Dieses wird gerade geplant und man kann es mit grauaenvollen Hochhäusern bebildern.

Quelle: http://www.wz-newsline.de/lokales/du...hnhof-1.618122

Damit kein Missverständnis aufkommt: Ich habe nichts gegen Hochhäuser. Ich denke nur, dass an dieser Stelle das prinzipiell sehr teure Wohnen in Hochhäusern nicht zu realisieren ist. Die Gegend ist nicht gerade die beste.

Was mich eh wundert ist, dass der o.g. Artikel der WZ davon spricht, dass die zentrale Lage am Bahnhof und in der City den Standort quasi für den Wohnungsbau prädestinieren würde. Mit eben jenem Argument könnte man meines Erachtens eher eine gewerbliche Nutzung rechtfertigen.
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Alt 31.03.11, 10:29   #2
nospam
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^Die Rede ist dort von einem 3* Hotel und "hochwertigen" Wohnung mit 120m². Das ist doch ein Witz. 3* ist doch gerade mal Holzklasse und 120m² sind viel zu klein für wirklich hochwertiges Wohnen. Ich habe immer noch nicht verstanden, wieso das kein Innenstadtghetto sein soll.
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Alt 31.03.11, 13:30   #3
Dus-Int
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Zitat:
Zitat von nospam Beitrag anzeigen
Ich habe immer noch nicht verstanden, wieso das kein Innenstadtghetto sein soll.
Weil ihr immernoch in zu kleinen Dimensionen denkt! Flingern/ Oberbilk - einmal Schmuddelecke, immer Schmuddelecke!? Mal vom Worringer Platz abgesehen hat sich das gesamte Areal in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wenn man auf der Kölner Straße endlich die Schienen entfernt und die Straße neugestaltet, dann wird auch hier die Aufenthaltsqualität deutlich erhöht! Die angrenzenden Seitenstraßen bieten bereits heute schöne Wohnlagen. Neue kulturelle Angebote, Shoppingmöglichkeiten und Wohnlagen ziehen auch neue Laufkundschaft an. Übrigens ist die Düsseldorfer City viel zu klein als dass dort ein sozialer Brennpunkt entstehen könnte, während ringsherum die Gentrifizierung voranschreitet... Mit dem neuen Gerichtsgebäude, dem IHK und dem Capitol im Nacken könnte sich die Gegend mit den Hochhäusern durchsetzen und das Schmuddelimage vielleicht loswerden. (Ich gebe aber zu, dass der Entwurf der der Öffentlichkeit vorgestellt wurde furchtbar aussieht - aber es sollen offenbar zehn Architekturbüros ihre Vorschläge ausarbeiten)
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Geändert von Dus-Int (31.03.11 um 23:20 Uhr)
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Alt 31.03.11, 19:29   #4
Bau-Lcfr
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Zitat:
Zitat von Gestalt Beitrag anzeigen
Was mich eh wundert ist, dass der o.g. Artikel der WZ davon spricht, dass die zentrale Lage am Bahnhof und in der City den Standort quasi für den Wohnungsbau prädestinieren würde. Mit eben jenem Argument könnte man meines Erachtens eher eine gewerbliche Nutzung rechtfertigen.
Dem Artikel nach wird es gemischt:
# Einfaches Wohnen: 17.600 qm
# Hochwertiges Wohnen: 28.100 qm
# Gewerbe und Büros (Neubauten): 32.825 qm
# Gewerbe im Bestandsgebäude: 12.000 qm
# Hotel: 8000 qm
# Sonstige: 15.700 qm

Die gewerbliche Nutzung kommt demnach auf keinen Fall zu kurz. Die höherwertigeren Wohnungen werden eher weiter von den Gleisen entstehen. Bei 4000 EUR/qm (Pi*Daumen) bedeuten 120 qm eine halbe Million, die sich nicht jeder leisten kann. Wirklich luxuriöse Wohnungen mit mehreren 100qm Fläche sind nicht vorgesehen, weil es halt nicht die allerbeste Wohnlage ist.

Hoffentlich schlagen die zehn Büros bessere Entwürfe als auf den ersten Visualisierungen vor. Mich wundert dennoch, dass die Fläche der Gewerbe-Neubauten auf 5 qm genau bestimmt wurde, obwohl genaue Pläne und die Gesamtfläche (Artikel: 114.000 qm) noch ausstehen. Diese 114.000 qm sind übrigens genau die Grundstücksfläche (38.000 qm) mal 3.0, die ohne Sondergenehmigung zulässige GFZ in einem Kerngebiet.
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Alt 31.03.11, 20:01   #5
Echnaton
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In der RP-online wird heute berichtet, es sei die Einleitung eines Gutachterverfahrens von Bezirksvertretung und Planungsausschuss beschlossen worden. Bisher gibt es nur eine Machbarkeitsstudie – ein Design, das man bewerten könnte, gibt es noch gar nicht. Die Beispielhäuschen, die SOP eingesetzt hat und die jetzt herumgezeigt werden, sind in der Tat keine Augenweide. Die will allerdings auch keiner bauen. SOP wollte sich vor dem weiteren Verfahren wohl nicht in die Karten schauen lassen.

Es sollen jetzt 10 Architekturbüros zu Entwürfen eingeladen werden. Festgelegt sind bislang weder die Farb- noch die Formgebung. Offen ist auch, ob es zwei (größere), drei oder vier (kleinere) Hochhäuser sein sollen. In meinen Augen ist bei solchen Dimensionen allerdings nur Mischnutzung vorstellbar. Wohnungen, Büros, Hotel (nur eins?), etwas Einzelhandel. Studentisches Wohnen hatte ich an anderer Stelle bereits erwähnt – aber die Mischung an Nutzungen und Qualität macht's. Sie verhindert auch Ghettoisierung.

Der Standort ist gut. Er ist praktisch eine Erweiterung des weitgehend entwickelten IHZ-Geländes mit Park. Extrem verkehrsgünstig, mitten in Düsseldorf, was will man mehr? Möglicherweise kommt damit auch das IHZ-Hochhaus zurück in die Agenda. Die Höhenbeschränkungen sind in dieser Gegend auch geringer als am Kennedydamm.
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Alt 01.04.11, 14:08   #6
nospam
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Zitat:
Zitat von Echnaton Beitrag anzeigen
...

Der Standort ist gut. Er ist praktisch eine Erweiterung des weitgehend entwickelten IHZ-Geländes mit Park. Extrem verkehrsgünstig, mitten in Düsseldorf, was will man mehr? ...
Einen Blick auf den Rhein, eine ruhige Wohnlage, viel Grün, eine gute Shopping Umgebung. Halt so Sachen, die man bei einer guten Wohnlage erwartet. Zu einer guten Wohnlage gehören eben nicht Rotlichtviertel, Junkies, Gleisanlagen, Verkehrsknotenpunkte.

Ich meine: Die Lage bleibt hinter bisherigen (geplanten) Wohnhochhausprojekten unendlich weit zurück: Am Hafen, am Landtag, am Hofgarten, ja selbst an der Kaiserwertherstraße mit Blick auf dem Rhein und dem nahen Rheinpark wohnt es sich erheblich angenehmer.
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Alt 01.04.11, 17:17   #7
Echnaton
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Zitat:
Zitat von nospam Beitrag anzeigen
Einen Blick auf den Rhein [...] viel Grün
Nun, da reden wir allerdings von Luxuswohnlagen – speziell Rheinblick ist für einen Durchschnittsbürger kaum denkbar. Grün ist mit dem IHZ-Park schon vorhanden – ländliches Idyll wird man am Hbf allerdings vergeblich suchen. Wir sprechen vom Wohnen in der Innenstadt. Ruhe und Shopping sind in der Entwurfplanung sicher wichtige Punkte.

In der Luxuskategorie lässt sich Quartier M sicher nicht platzieren – sondern unterhalb von Pempelfort/Hofgarten, Golzheim und Unterbilk, die Du ansprichst. Auch ein Hotel mit mehr als *** wäre an dem Standort etwas ambitioniert. In der Mittelklasse ist das aber ein guter Standort. Ich bin sicher, das lässt sich sehr gut vermarkten – gute Entwürfe vorausgesetzt.

Edit: Vlt überflüssig zu erwähnen: Auch Mittelklasse hat in D ihren Preis.
Edit2: Interessant ist Quartier M gerade für Twens mit Mobilitätsbedarf und nicht viel Geld: Medizinstudent, Lehramtsreferendarin, Polizeikommissar. Für das Profil ist das eine sehr gute Lage.

Als Stichwort kommt mir gerade auch temporäres Wohnen in den Sinn – für Messegäste, die keine 450 € für ein Hotelzimmer übrig haben.
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Alt 03.04.11, 12:59   #8
crusoe
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crusoe wird schon bald berühmt werdencrusoe wird schon bald berühmt werden
Hm...

Offenbar erscheint es manchen hier abwegig, dass es Interesse und Bedarf an Wohnraum unterhalb der 4.500 € /m² Kategorie von LeFlair & Co. gibt?
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Ceterum censeo Forum Stresemani esse delendam
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