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Alt 26.07.17, 12:50   #1
Philip
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Innogy Campus [in Planung]

Kölbl Kruse baut für Innogy entlang der Kruppstraße/Huyssenallee für Innogy einen neuen 8-10 geschossigen Campus. Das Eck-Hochhaus wird dazu abgerissen.
Für den Entwurf verantwortlich ist das Hamburger Architekturbüro BAID (ehemals BN ARCHITEKTEN jessica.borchardt), die schon diverse weitere Projekte für Kölbl Kruse geplant haben.

Im ersten Schritt wird auf dem bereits freigeräumten Grundstück ein erster Bauabschnitt mit 18.000qm realisiert. Nach Abriss der aller anderen Gebäude soll der Campus etwa 100.000qm umfassen.

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/76707/3693729

Leider kommt es genau so, wie ich es befürchtet habe. Der komplette Häuserblock wird maximal dicht und gleichmäßig hoch bebaut. Das dreiflüglige Hochhaus an der Ecke Kruppstraße/Huyssenallee ist vielleicht kein Architektur-Highlight, aber das sind die Neubauten auch nicht. Dazu wird noch ein großes Loch in die kleine Skyline geschlagen. Schade.
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Alt 26.07.17, 12:55   #2
Philip
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Quelle: obs/Innogy SE/innogy SE

Witzig auch, dass man scheinbar ein einzelnes Wohnhaus entlang der Baedekerstraße nicht kaufen konnte.
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Alt 26.07.17, 13:17   #3
Daniel41
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Daniel41 könnte bald berühmt werden
Zitat:
Leider kommt es genau so, wie ich es befürchtet habe. Der komplette Häuserblock wird maximal dicht und gleichmäßig hoch bebaut. Das dreiflüglige Hochhaus an der Ecke Kruppstraße/Huyssenallee ist vielleicht kein Architektur-Highlight, aber das sind die Neubauten auch nicht. Dazu wird noch ein großes Loch in die kleine Skyline geschlagen. Schade.
Ein Hochhaus ist für die Skyline immer schöner anzusehen, in diesem Fall finde ich den Campus auf der Abbildung aber doch ganz ansehnlich. Erinnert ein wenig an das neue Ista Gebäude in Rüttenscheid. Außerdem verdient diese Ecke einiges an großflächiger Aufwertung, dies könnte ein einzelnes großes Hochhaus nicht hergeben.
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Alt 26.07.17, 13:31   #4
Philip
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Die Ecke braucht wirklich eine Aufwertung. Allerdings habe ich den Eindruck, dass man das Grundstück einfach maximal in der Fläche, mit minimalen Abständen, bebaut. So bleibt nicht einmal platz für einen begrünten Innenhof für die Mitarbeiter. Die Gebäude werden die Zwischenflächen permanent verschatten, sodass dort auch nicht allzu viel Grün wachsen wird.
Würde man zumindest an der Stelle des bisherigen Hochhauses wieder höher hinaus bauen, könnte der Innenhof etwas großzügiger gestaltet werden, was sicherlich gut für die Arbeitsatmosphäre wäre und gut für die Stadtsilhouette.
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Alt 26.07.17, 15:37   #5
xFabe
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Mich würde mal interessieren, wie die Entwürfe der anderen Büros ausgesehen haben. Insgesamt sieht's irgendwie ganz okay aus und Köbl Kruse entwickelt ja auch immer recht hochwertige Sachen, aber an der Stelle ist der Komplex vollkommen deplatziert.
Dichte Bebauung ist ja nicht automatisch schlecht, aber dann bitte mit etwas Diversifikation in der Höhe. Es scheint so als wolle man Fehler, die man auf der Huyssenallee schon gemacht hat, wiederholen nur mit ein paar Stockwerken mehr.
Für die Essener Skyline und die Ecke allgemein wäre also zusammenfassend deutlich mehr möglich und auch nötig gewesen. Wo an der einen Stelle Lichtblicke zu sehen sind (jüngste Wohnhochhaus Pläne an der Huyssenallee) sehe ich hier vor allem Schatten.
Damit wird sich also vermutlich in den nächsten Jahr(zehnten) nicht mehr groß was an der Skyline tun. Chance vertan!
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Alt 26.07.17, 20:40   #6
nemo essen
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Das kann doch nur ein Scherz sein! Innovativ? Wo? Das kleine Wohnhaus inmitten der kopierten ISTA Zentralen setzt diesem Witz noch den Hut auf.

Geändert von nemo essen (26.07.17 um 20:57 Uhr)
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Alt 26.07.17, 22:00   #7
Ruhri
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Es ist echt schade, dass das Hochhaus weg muss, aber schön war es so oder so nicht. Insgesamt ist es eine Aufwertung des ganzen Areals, außerdem sollen am Park ja zwei neue Hochhäuser entstehen.

Schön auch das sie den Standort behalten und nicht den Trend vieler anderer Firmen folgen und die Innenstadt verlassen. Es ist eine Aufwertung für das Viertel und ich freue mich auf neue Moderne Bürogebäude vll. auch mit Gastronomie, aber für die Skyline von Essen ist es ein trauriger Tag.
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Alt 26.07.17, 23:15   #8
nemo essen
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2 Hochhäuser am Park?

Wieso den zwei? Wo soll denn noch eins gebaut werden? Ich kenne nur noch das Projekt von Peter Jänsch.
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Alt 27.07.17, 08:45   #9
gerd45276
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Ich bin enttäuscht, anstatt das es neue HH geben sollte, werden diese abgerissen. !!! Bravo Essen!!!

Ist die Substanz des HH so schlecht, dass man es nicht erhalten kann?
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Alt 27.07.17, 13:00   #10
xFabe
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Ich vermute es ist weniger die Substanz, eher der Schnitt. Aber das ist reine Spekulation...
Abgesehen davon will man als "neues" Unternehmen wohl auch einen neuen Komplex entwickeln. Dass es da an Innovation fehlt (ganz zu schweigen von Ästhetik) macht das ganze aber doch etwas paradox.

In diesem Artikel WAZ - RWE-Tochter Innogy baut in Essen ein neues Quartier, heißt es:
"Insgesamt werden die Bürogebäude eine Mietfläche von rund 100 000 Quadratmetern bieten. Dem Vernehmen nach wird Innogy etwa 60 Prozent belegen. Der restliche Teil soll für andere Mieter entwickelt werden. Deshalb gibt es auch noch keinen endgültigen Entwurf. Spannend wird vor allem, wie Kölbl Kruse den Teil an der Freiheit gestaltet, wo heute das Ypsilon-Hochhaus steht. Hierfür gebe es noch keine Pläne, so eine Sprecherin. Stadtplaner Best: „Ich wünsche mir dort etwas Prägnantes, was die Freiheit würdigt.“"

Vielleicht kommt da noch was. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
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Alt 27.07.17, 15:25   #11
Philip
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^

Würde eben dieser Teil in die Höhe gestreckt, könnte er ein wenig wie der Frankfurter St Martin Tower aussehen.
Blieben noch die Innenhöfe ohne Tageslicht... Aber dem Stadtbild würde es guttun.

OK. Nicht lachen. Ich bin kein Grafikdesigner. Aber so könnte das dann aussehen:


Quelle: Eigene Bearbeitung. Original: obs/Innogy SE/innogy SE
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Alt 27.07.17, 16:06   #12
Turmbauer
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Campus-Entwurf

Die Kritik bzw. Enttäuschung darüber, dass in diesem Entwurf kein Hochhaus eingeplant ist, scheint bei vielen groß zu sein und ich schließe mich da mit ein. Es wäre gut gewesen, zumindest ein Hochhaus durch ein neues, schlankeres zu ersetzen. Bei aller Zustimmung für das Y-Haus von RWE erkenne ich auch eine städtebauliche Fehlplanung durch den Bau dieses Bürohhochhauses, denn genau wie der Cinemaxx-Komplex am Berliner Platz schnürt auch das Y-Haus das sich an die City anschließende Viertel ab und verdeckt Sichtachsen. In dieser Hinsicht freue ich mich sogar über etwas mehr Luft an dieser Stelle.

Zum Entwurf kann man derzeit nur grundsätzliche positive wie negative Kritik üben, da, wenn ich das richtig verstehe, ein Teil ja noch "fremdentwickelt" werden soll. Gerade für den Abschnitt an der Freiheit stelle ich mir da ein städtebauliches Highlight vor, bei dem auch das Umfeld Berücksichtigung findet. Gemeint ist damit, sowohl mit der Architektur als auch in der Aufenthaltsqualität einen gewissen Maßstab zu setzen, damit das Quartier belebt wird und für Essen repräsentativ wirkt.

Grundsätzlich gefällt mir die unterschiedliche Fassadengestaltung, wenn sie denn so kommt. Die Geschosshöhe ist m. E. ebenfalls angemessen. Allerding schränke ich ein, dass zumindest zu einer Seite hin ein Hochhaus den Abschluss hätte bilden sollen. Ein Hochhaus hat auch, wie hier schon angedeutet, den Vorteil der Platzersparnis. Die Anordnung und Anzahl der Gebäudekomplexe wirkt auf dem Rendering schon sehr gedrungen und für Freiräume dürfte nicht allzu viel Platz sein. Auch die wahrscheinliche Schattenbildung zwischen den Häusern je nach Lichteinfall sehe ich kritisch. Wie gesagt, durch ein HH gäbe man dem Campus mehr Luft.
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Alt 27.07.17, 16:08   #13
xFabe
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Das wär was. Dann noch ein bisschen Variation in der Höhe der U- Gebäude gegenüber von Schenker. Und das Wohnhaus muss dringend weg...
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Alt 30.07.17, 19:11   #14
Bau-Lcfr
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^ Sicher wäre es besser, das Y-Hochhaus durch ein schlankes zu ersetzen. Problematisch ist aber auch die Ecke, wo bereits ein Hochhaus abgerissen wurde - auf den Visualisierungen sehe ich vorne eine Art Y-Form, nur niedriger. Auch hier könnte ein Teil mit ein paar zusätzlichen Geschossen zum Hochhaus werden - und die Fassaden differenzierter.

Bei Gelegenheit ein heutiger Blick auf das Areal für das Y 2.0 - hoffentlich klappt es zumindest mit dem Denkmalschutz für das Hochhaus im Hintergrund:



Ich könnte mir durchaus einen Neubau vorstellen mit einem mehrgeschossigen Tor oder gar Spalt (und einer Verbindungsbrücke, wie im WAZ-Quartier), wodurch man einen Blick von der Huyssenallee auf einen begrünten Innenhof und dahinter das Hochhaus haben könnte.
__________________
Alle Fotos von mir. Fotos der Städte Europas, London
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Alt 31.07.17, 15:42   #15
Philip
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Weitere Visualisierungen:






Quelle: Innogy SE / BAID

Auf dem Lageplan ist das Wohnhaus, das auf der ersten Visualisierung noch zu sehen war, verschwunden. Evtl. eine Vereinfachung für die schematische Darstellung?

Die Innenhöfe wirken auch durchaus großzügiger als auf dem ersten Bild zu befürchten war. Trotzdem wäre eine, wie Herr Best der WAZ sagte, Städtebauliche Dominante an der Freiheit wünschenswert.
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