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Alt 01.03.16, 23:15   #1
nothor
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Rekonstruktion des Pellerhauses vorgeschlagen



Die Altstadtfreunde schlagen angesichts der anhaltenden Diskussionen um eine Nutzung des maroden, gerade einmal 60 Jahre alten Pellerhaus-Nachfolgebaus aus den frühen 1950'er Jahren, eine Rekonstruktion der alten Fassade vor, titelt die NZ ganzseitig in der heutigen Ausgabe auf Seite 13:

http://www.nordbayern.de/region/nuer...rden-1.5026117

Hintergrund ist die Tatsache, dass man bei der Stadt verschiedene Nutzungen prüft, u.a. als Magazin zur Lagerung von Archivalien des Städtischen Sammlungen, da das Gebäude aufgrund seiner inneren Struktur für nur wenige Nutzungen geeignet sei. Für eine Nutzung durch Veranstaltungen, aber auch Verwaltung, Büro oder Wohnen sei das gebäude kaum nutzbar u.a. wegen seiner niedrigen Decken. Interessant, wenn man bedenkt was dieser Ort einst für Nürnberg und seine über die Region hinaus wichtige Architektur bedeutete, ist er heute von Bedeutungslosigkeit geprägt.
Tatsächlich weisen die Altsatdtfreunde darauf hin, dass Besucher und Architekturnteressierte mit dem "neuen" Pellerhaus wenig anfangen könnten.
Für die Altstadtfreunde bietet sich hier die einmalige Gelegenheit, durch eine Rekonstruktion der Fassade (und damit der Anpassung der dahinterliegenden Gebäudestruktur) ein hervorragend nutzbares Gebäude zu schaffen, und gleichsam die wünschenswerte Zusammenführung mit dem kurz vor der Ferstigstellung stehenden Pellerhof im Innnern herzustellen. Letztlich bekäme der Egidienplatz damit sein wichtigstes Gebäude zurück und könnte wieder eine der schönsten Platzanlagen Nürnbergs sein.



Die heutige Ansicht des Platzes bietet ein eher trostloses Bild. Parkplatz, Brachen, und im Vergleich zu den Vorgängergebäuden eher traurige Neubauten aus den 1950'er Jahren prägen die wichtige Nordflanke des Platzes:



Wichtigstes Gegenargument ist die Denkmalgeschützte Pellerhausfassade von Fritz Mayer, die gesetzlich geschützt ist und erhalten werden muss. Allerdings erlebten wir in Nürnberg ja insbesondere in den letzten Jahren schmerzliche Verluste wichtiger Denkmäler.

Die Zeitung ruft ihre Leser auf ihre Meinung an "nz-lokales@pressenetz" zu schicken. Was haltet ihr davon?
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Alt 04.03.16, 22:10   #2
Planer
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Planer könnte bald berühmt werden
Oh nein, bitte nicht!

Auf den Fotos sieht man wunderbar, dass das alte vergangen / weg ist.
- Wie würde denn die Fassade des Pellerhauses ohne die Bebauung links und rechts wirken?
- wie ist die Wirkung mit Autos und Altglascontainern davor?
- eine reine Schaufassade? dahinter andere Nutzungen / Geschosse?

Es gäbe / gibt meiner Meinung nach wahrlich wichtigere Ecken in Nbg, die eine Aufwertung harren. Das aktuelle Pellerhaus finde ich nicht so schlecht. V.a. hat es den bestehenden Denkmalschutz mehrfach verdient (den es nicht für Erker und Rüschen gibt).
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Alt 05.03.16, 13:02   #3
pagmamahal
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pagmamahal sitzt schon auf dem ersten Ast
Planer, ich stimme dir vollkommen zu!

Man sollte den gesamten Platz mit Interieur der Egidienkirche rekonstruieren und die Autos endgültig aus der Stadt verbannen, um aus ehrwürdigen Plätzen wieder Plätze zu machen, und keine PARKplätze!
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Alt 05.03.16, 17:43   #4
Dexter
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Dexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfach
Im Falle des Pellerhauses bin ich für einen Abriss des Bestands und eine Reko des Originals. Das derzeitige Haus ist durch seine Konzeption als Archivbau offenbar heute nicht mehr wirklich "zu gebrauchen" und ein dauerhaftes Provisorium mit unterschiedlichen Nutzungen wie derzeit ist dem Platz nicht angemessen.
Ich finde den aktuellen Bau nicht allzu schlecht, trotzdem kann er dem Vergleich mit dem wirklich einmaligen Originalbau in keiner Weise gewinnen.
Alles in allem wäre eine Aufwertung durch diese Rekonstruktion für den Egidienplatz eine wahre Bereicherung. Sicher sollte dann aber auch der ja mit ähnlichen "Konstruktionsnachteilen" behaftete Nachbarbau angepasst und die Platzfläche aufgewertet werden.
Aber all dies klingt fast zu schön um Wirklichkeit zu werden!


d.
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Alt 05.03.16, 22:47   #5
nothor
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Zitat:
Zitat von Planer Beitrag anzeigen
Es gäbe / gibt meiner Meinung nach wahrlich wichtigere Ecken in Nbg, die eine Aufwertung harren.
Genau das sehe ich anders, keine andere Ecke der Altstadt ist heute weiter von seiner Anziehungskraft und architektonischen Bedeutung der Vorkriegszeit entfernt als der Egidienplatz. Sicher, es gibt auch in der Altstadt weitere, deutlich hässlichere Ecken, aber die wenigsten davon waren jemals eine der TOP-Adressen der Kunst und Architektur in Nürnberg. Dass das Pellerhaus nun auch noch ein marodes Lagerhaus ist disqualifiziert es doch völlig. Es rächt sich, dass man Burg, Mauer, Rathaus und Kirchen rekonstruiert hat, aber nicht das Pellerhaus. Und man hat noch nichteinmal versucht, etwas dem alten Pellerhaus gleichwertiges zu erschaffen, es ist schlicht ein netteres 50'er-Jahre Lagerhaus.
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Alt 06.03.16, 05:03   #6
Tarsis
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Tarsis ist im DAF berühmtTarsis ist im DAF berühmt
Weiss jemand was es mit dem links benachbarten Grundstück auf sich hat, was nach wie vor unbebaut ist und nur dieses gemauerte Tor aufweist ? Ich nehme an es ist noch vom Ursprungsbau an dieser Stelle übrig geblieben soweit erkennbar. Weiss jemand etwas über aktuelle Nutzung und Eigentumsverhältnisse bzw. warum eine Bebauung bisher unterblieb ?

Ich denke eine Wiederbebauung ist essentiell für eine geschlossene und stimmige Platzstruktur - wenn man schon die Front des Pellerhauses rekonstruiert, sollte man das in ein Gesamtkonzept für den Platz einfliessen lassen! Die einzigartige Qualität dieses Gebäudes rechtfertigt eine Wiederherstellung, zumal noch erhebliche Anteile an Originalsubstanz vorhanden sind !

Problematisch und auch gerechtfertigt zugleich ist der Denkmalschutz des Gebäudeanteils aus den 50er Jahren, da es sich um einen durchaus wertvollen Vertreter aus der Zeit des Wiederaufbaus handelt, der nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden sollte!

Eine hypothetische Möglichkeit wäre, unter Ausnutzung des benachbarten, unbebauten Grundstückes, dieses mit einer Replik der Fassade aus den 50ern und zeitgemäßen Strukturen im Inneren zu bebauen und die historische Fassade des Pellerhauses zu rekonstruieren. Somit wären beide Fassaden erhalten und zudem der Platz mit einer geschlossenen Bebauung versehen!

Aus Perspektive des Denkmalschutzes jedoch eine problematische Option - gelinde gesagt.

Manchmal macht es aber einfach Spaß einfach den Gedanken freien Lauf zu lassen ! ��
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Alt 09.03.16, 22:46   #7
Planer
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Planer könnte bald berühmt werden
Heute ist in der Druckausgabe der NN ein sehr lesenswerter Artikel als Replik auf die Altstadtfreundeforderung abgedruckt. Leider habe ich ihn online nicht gefunden...

Im Artikel wird wunderbar beschrieben, welche Qualitäten das Pellerhaus hat, warum es so ist und wieso es nicht zur Disposition (eines Vereinsvorsitzenden) gestellt werden darf. Darin wird eigentlich alles gesagt!


@Nothor
was die "Anziehungskraft und architektonischen Bedeutung der Vorkriegszeit" betrifft, muss man schon weit weit zurück blicken. Ohne das genau zu wissen gehe ich davon aus, dass der Egidienberg schon vor der Einverleibung der freien Reichsstadt 1806 durch Bayern keine große Rolle mehr gespielt hat.

Zum anderen: der Egidienberg hat immer noch eine gewisse Aura, Flair und Qualität. Auch und gerade wegen der "hässlichen" Fassade. Das ist auch kein Lagerhaus, die nächste steht leider nicht allzu weit entfernt, sondern ein Gebäude das seinen Zwecken diente und durchaus anderen Nutzungen zugeführt werden kann. Das Thema mit den zu geringen Raumhöhen wird oft genannt, ich habe aber noch nie eine konkrete Zahl gelesen / gehört. Zumindest hat sich bis dato noch keiner den Kopf angehauen, das wäre nämlich auf jeden Fall in der Presse gelandet.

Geändert von Planer (09.03.16 um 22:48 Uhr) Grund: NN ergänzt
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Alt 10.03.16, 00:17   #8
Saxonia
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Zitat:
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Auf den Fotos sieht man wunderbar, dass das alte vergangen / weg ist.
- Wie würde denn die Fassade des Pellerhauses ohne die Bebauung links und rechts wirken?
- wie ist die Wirkung mit Autos und Altglascontainern davor?
- eine reine Schaufassade? dahinter andere Nutzungen / Geschosse?
Die Fassade des alten Pellerhauses spricht für sich. Wie das in der heutigen Wirklichkeit eines belebten Platzes aussehen könnte, zeigt der Fischmarkt in Erfurt mit dem Haus zum Breiten Herd


Martin Kraft https://commons.wikimedia.org/wiki/F...8Erfurt%29.jpg


Roland Meinecke https://commons.wikimedia.org/wiki/F...n-20100713.jpg

oder das Haus zum Ritter in Heidelberg


Roland Meinecke https://commons.wikimedia.org/wiki/F...n-20110708.jpg

Das ist nämlich das Niveau, auf dem wir uns mit dem historischen Pellerhaus bewegen. Deutschlandweit gibt es außer den beiden genannten Beispielen kaum noch vergleichbares an profaner Bürgerarchitektur der Renaissance. Also hier wäre eine Rekonstruktion eindeutig zu begrüßen.
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Alt 13.03.16, 00:38   #9
nothor
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Danke, Saxonia, für die schönen Bilder. Im APH-Forum ist eine wunderbare Parallele zu einem Beispiel in Bremen aufgetaucht. Dort ist die vergleichbare Aufgabe aber nach meinem Emfinden noch ungeschickter gelöst worden:

http://www.stadtbild-deutschland.org...=35#post218089

@ Planer: Die Argumente der Architekten sind mir wohl bekannt, einzig überzeugen sie mich nicht so recht. Ich kann durchaus damit leben, wenn das Pellerhaus bleibt wie es ist. Es ist schließlich ein Denkmal. Die Ursache der Diskussion ist jedoch nicht seine herausragende Qualität, sondern eher ein Mangel derselben, der es 1. an derzeitiger Nutzung hindert und 2. erhebliche Investitionen erforderlich macht. Bei Denkmalen ist das zwar nicht unüblich. Aber Architektur ist eben mehr als andere Künste. Architektur besetzt eine Adresse in einem städtischen Kontext, mitten in der Öffentlichkeit und an einer Zeitachse entlang. Gerichtlich wurde einst festgestellt, dass Architekten die öffentliche Kritik an ihren Entwürfen zu ertragen haben, da ihr Job die Gestaltung öffentlichen Raumes ist. Und wenn ich als Architekt einen Entwurf mache für ein Gebäude kann ich nicht davon ausgehen dass es stehen bleibt. Architekten müssen beim Neubau an einem Ort also damit rechnen, dass man den Entwurf mit dem Vorgänger vergleicht. Und das alte Pellerhaus ist nunmal eine Hausnummer, an der mich kaum etwas anderes überzeugen kann als der Originalentwurf. Das jetzige Pellerhaus mag für sich genommen zweifelsohne Denkmalwert sein, aber entlang der Zeitachse gesehen ist es m.E. schlicht ein Fehler, v.a. wenn man es jetzt retten müsste.
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Alt 18.03.16, 19:56   #10
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Wie es ausschaut hat die sicherlich nicht zwingend repräsentative Umfrage der Nürnberger Zeitung offen gelegt, dass viele Nürnberger und Architekturfans tatsächlich gerne die heutige Pellerhausfassade gegen eine Rekonstruktion der alten Fassade austauschen wollen.

Nahezu 10:1 für eine Rekonstruktion!

https://blog.nz-online.de/senf/2016/...kion-sinnvoll/

Die Abstimmung ist auch ein Wettbewerb zweier Entwürfe verschiedener Epochen gewesen und zeigt das Ergebnis klar: Der Entwurf aus dem 16. Jahrhundert wird wesentlich mehr Bedeutung zugestanden als dem aus den 1950'er Jahren.

Damit dürfte wohl klar sein, dass das Thema sich nicht so einfach wieder erledigen dürfte. In Nürnberg besteht ein messbarer Bedarf an der Wiederherstellung von noch nicht völlig verlorenen Baudenkmälern, wozu ich hier auch das Volksbad zählen würde.

Spätestens wenn man sich im Stadtrat mit den Konzepten und der Finanzierung des Mayerschen Pellerhaus beschäftigen soll wird man um die Rekonstruktionsfrage nicht herum kommen. Zumal man in Nürnberg in letzter Zeit auf viele Baudenkmale verzichten musste zugunsten von Tiefgarageneinfahrten, Autohäusern oder bis dato Brachgelände.
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Alt 02.04.16, 14:16   #11
rekonpel
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rekonpel hat die ersten Äste schon erklommen...
Hallo zusammen,

diverse Fotos sind in der aktuellen Pellerhaus-Fassaden-Diskussion bunt gemischt zu sehen.
Aber keines bindet die (fiktiv) rekonstruierte Gebäudefront in die jetzige Bausituation am Egidienberg ein. Das Pellerhaus lebt(e) auch von der Fernwirkung.

Daher zwei Bildbeiträge von mir: 1. Eine Foto-Montage mit drei Fassaden-Ansichten. Links die nackte Steinfront von 1944, in der Mitte die jetzige Form von 1957 und rechts die wahrscheinliche Optik von 1605. In der Farbe "Nürnberger Rot" gestrichen. Und darauf kam dann weiße Quader(linien)malerei. Im Innenhof ist dies durch Originalreste dokumentiert. Das Pellerhaus hieß in früheren Jahrhunderten auch das "Weiße Pellerhaus". Woher kam dieser Name?
---
2. Ein Ansichtskarte mit Sütterlin-Schrift. Eine Remineszenz an zeitgenössische Postkarten vor 1945.




Geändert von rekonpel (02.04.16 um 15:05 Uhr) Grund: Bilder mit Fehler in der Linkleiste; Tippfehler
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Alt 04.04.16, 08:28   #12
pagmamahal
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pagmamahal sitzt schon auf dem ersten Ast
Vielen Dank für die schöne Collage!

Eine Korrektur jedoch zur Sütterlinschrift: Die Verwendung des "s" ist falsch, da beide "s" sich am Ende befinden muß somit das Endungs-s verwendet werden, und nicht das lange s, welches nur Anfang und in der Mitte von Wörtern steht.
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Alt 04.04.16, 23:53   #13
rekonpel
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rekonpel hat die ersten Äste schon erklommen...
Hallo pagmamhal,

vielen Dank für die Rückmeldung. Es stimmt (leider) mit dem Endungs-s.
Alle Google-"Sütterlin"-Zeichensätze für Windows bringen aber am Schluss das falsche Lange-s.
Der Trick (laut Google): Man muss in Word das "s" und gleichzeitig die $-Taste drücken. Dann kommt das richtige Sütterlin-Endungs-s. Siehe oben die korrigierte Postkarte.

Leider muss ich nun die schon bestellten Karten erneut ordern. Schwamm darüber.
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Alt 05.04.16, 19:30   #14
Architektator
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Bis zu seiner Zerstörung im Krieg galt das Nürnberger Pellerhaus als eines der bedeutendsten Bauwerke der Renaissance in Deutschland. Jetzt ist eine Rekonstruktion der historischen Fassade im Gespräch. Die Süddeutsche Zeitung stellt in einem Artikel die Frage, ob der Abriss der modernen Fassade aus der Nachkriegszeit ein Frevel wäre.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/nu...uses-1.2920189

Meine Antwort darauf ist ein klares Nein und ich hoffe, dass der Denkmalschutz zugunsten einer Rekonstruktion der kunsthistorisch wertvolleren historischen Fassade aufgehoben wird.
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Alt 08.04.16, 13:14   #15
rekonpel
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Zitat:
Zitat von Architektator Beitrag anzeigen
Bis zu seiner Zerstörung im Krieg galt das Nürnberger Pellerhaus als eines der bedeutendsten Bauwerke der Renaissance in Deutschland. Jetzt ist eine Rekonstruktion der historischen Fassade im Gespräch. Die Süddeutsche Zeitung stellt in einem Artikel die Frage, ob der Abriss der modernen Fassade aus der Nachkriegszeit ein Frevel wäre.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/nu...uses-1.2920189

Meine Antwort darauf ist ein klares Nein und ich hoffe, dass der Denkmalschutz zugunsten einer Rekonstruktion der kunsthistorisch wertvolleren historischen Fassade aufgehoben wird.
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Hallo,

am morgigen Samstag, 9.4., findet über die "Altstadtfreunde Nürnberg" wieder von 11-15 Uhr eine Führung durch den Hof des Pellerhauses statt.

Es ist davon die Rede, dass dieses Mal auch die Fassade des Pellerhauses ein Thema sein wird. Gruß
rekonpel ist offline   Mit Zitat antworten
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