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Alt 05.06.14, 13:14   #106
Mauerwerk
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Man sollte einfach einen ZLB-Turm am Alexanderplatz planen. Eine 150m hohe Bibliothek wäre weltweit einzigartig. Es gäbe vermutlich auch mehr als genug Platz, und für andere Nutzungen, wie Gastronomie etc. würde auch noch Platz sein. Ein Lesesaal in 150m Höhe wäre doch spektakulär. Wenn eben die privaten Investoren die Türme nicht bauen wollen, müssen neue Wege gegangen werden, d.h. die öffentliche Hand muss übernehmen. Man schlägt 2 Fliegen mir einer Klappe. Zum Einen bekäme man eine mehr als großzügige Bibliothek in zentraler Lage, und einen weiteren Turm am Alex.
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Alt 05.06.14, 13:33   #107
ElleDeBE
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ElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfach
^ Ich hatte auch schon daran gedacht, dass der Alexanderplatz verkehrstechnisch gesehen eigentlich für die Bibliothek prädestiniert wäre. Eine solche würde zudem dem Platz sehr gut tun. Ein 150m Turm für eine Bibliothek wäre zweifellos spektakulär, aber leider nicht geeignet, schon weil man darin keine angemessenen Lesesäle unterbringen könnte.
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Alt 05.06.14, 13:38   #108
Batō
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^
Das wäre für eine Bibliothek (insbesondere in Berlin) viel zu teuer und für eine einem Bibliotheksbau angemessene Raumaufteilung (große Lesesäle, Magazin usw.) ziemlich ungeeignet. M.E. ein unrealistischer Vorschlag.
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Alt 05.06.14, 13:46   #109
Aixois
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Na dann, schlage ich mal wieder das Marx-Engels-Forum vor Demnächst U-Bahn vor der Tür, erweitert die Museumsinsel und Humboldt-Forum und schließt eine wichtige Fläche mit repräsentativen Ausblicken auf Spree und Rathaus/Fernsehturm.
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Alt 05.06.14, 13:47   #110
Neubau
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^^ Es gab doch auch mal die Überlegung die ZLB am MEF zu bauen oder nicht?

Zur Idee der Bibliothek im Hochhaus: Neben der problematischen Raumaufteilung und den Kosten stellt sich bei einem Hochhaus auch das Problem der Beleuchtung ein. Bei einer großflächigen Verglasung schadet die starke Beleuchtung den Büchern und Dokumenten und wirkt störend beim lesen, bei einem überwiegend mit lichtundurchlässigen Materialien verkleideten HH wird das Ergebnis abweisend wie ein Hochbunker sein. Möglicherweise ist da mit besonderen Materialien oder besonderen Kniffen wieder was drin, aber dann landen wir wieder bei den Problemen Platz und Geld.
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Alt 05.06.14, 14:02   #111
Batō
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Zitat:
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Na dann, schlage ich mal wieder das Marx-Engels-Forum vor Demnächst U-Bahn vor der Tür, erweitert die Museumsinsel und Humboldt-Forum und schließt eine wichtige Fläche mit repräsentativen Ausblicken auf Spree und Rathaus/Fernsehturm.
Sollte das Areal bei Umwidmung in Bauland dem Land Berlin gehören, wäre das denkbar. Wenn nicht dann wäre der Baugrund viel zu teuer da beste Innenstadtlage. Auch sollte man sich fragen ob man auf dem Gelände einen weiteren Großbau oder doch lieber zurück zur kleinteilig bebauten Innenstadt möchte. Ich bevorzuge Letzteres.
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Alt 05.06.14, 14:07   #112
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Vermutlich wäre das Areal eh zu groß. Aber einen Teil davon mit Bibliothek und den Rest kleinteilig fände ich ziemlich gut.
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Alt 05.06.14, 15:02   #113
Batō
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^
In Anbetracht der Dimensionen die man sich für einen Neubau auf dem Tempelhofer Feld vorgestellt hat wohl eher nicht.
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Alt 05.06.14, 15:41   #114
Neubau
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Allerdings kann ich mir nur schwer vorstellen das am Tempelhofer Feld mit besonderem Blick auf Effektivität und Wirtschaftlichkeit geplant wurde. Da ging es doch vor allem auch (nicht nur, geb ich ja zu!) darum zu zeigen das wir doch auch ziemlich viel Glanz im Ländle haben können.

Ich denke schon das die Größe des MEF für eine LZB ausreichend wäre. Aber dafür müsste natürlich ein anderer Entwurf her...
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Alt 05.06.14, 20:05   #115
Konstantin
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^Der Vorschlag kommt ja immer wieder, aber das MEF allein wäre zu klein und Großstrukturen sollten wirklich im Stadtkern nur eine Ausnahme sein.

Ich denke es wäre schon viel gewonnen, wenn einmal ein ordentlicher Vergleich zwischen ICC, Blücherplatz und Flughafengebäude T'hof vorliegt.

Sonst steht ja noch das Areal des Hauses der Statistik seit > 10 Jahren leer (Klarenbach will es sicher unter Denkmalschutz stellen). Eines der Alex-Hochhäuser hätte auch ungefähr die eforderliche Fläche - komplett.
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Alt 09.06.14, 04:21   #116
Urbanist
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Zitat:
Der Vorschlag kommt ja immer wieder, aber das MEF allein wäre zu klein und Großstrukturen sollten wirklich im Stadtkern nur eine Ausnahme sein.
Das ist mit Verlaub Unsinn, der Entwurf von MOA für das Tempelhofer Feld z.B. hatte Flachenmaße von 130x87 m, das MEF hat ca. 200x200 m, es bliebe sogar noch genug Fläche übrig um dort eine ZLB als Solitär "im Park" stehen zu lassen, und andere Entwürfe waren sogar noch kompakter.
Und wieso sollten Großstrukturen im Zentrum einer Großstadt eine Ausnahme sein?
Die ganze Umgebung besteht dort nur aus Großstrukturen, mit der Schloßattrappe entsteht z. Z. sogar eine weitere.
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Alt 09.06.14, 23:32   #117
Konstantin
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^ Es gibt hierfür eine Reihe von Gründen:

1. Schloß und Rathaus sind Großstrukturen mit nachvollziehbaren, stadträumlich auch für Stadtkerne erwartbaren Dimensionen. Ein Betonkiste in dem von Dir zitierten Ausmassen sicher nicht.

2. Die 130 x 87 Meter Meter Aussenmass muss man sich bitte mit 7 (!)Geschossen vorstellen (und zwar nicht mit 2,70 Raumhöhe, sondern mit Lüftungstechnik eher 3,50 bis 4 Meter Kostruktionshöhe/Geschoss plu Technikaufbau). Das ist höher als das ICC und in einem historischen Stadtzentrum völlig unangebracht. Das Schloß hat zudem mit 32 Meter bewusst eine Höhe oberhalb der berlintypischen 22 Meter. Dies sollte eben nur von Rathaus und Fernsehturm überragt werden, weil es eben städtebaulich der Kern der stadt Berlin ist - nicht die angestrebte Großbibliothek.

3. Das der Bestand an der KLS und dem Rathausforum höher ist, ist bekannt. Wenn sich hier ein urbanes Innenstadtviertel entwickelt hätte bräuchten wir über die Umgestaltung dieses protosibirischen Gebietes nicht diskutieren - wie beliessen es wie es ist.

4. Es sollte inzwischen auch bei "Urbanisten" angekommen sein, dass Solitäre keine Lösung für Stadtkerne sind. Mit den Strategien der 70er-Jahre kommt man hier nicht weiter, sondern nur mit Kleinteiligkeit - will man Urbanität. Es gibt kein Quartier des klassischen Moderne das Urbanität wie in der Bergmannstraße oder am Kollwitzplatz verströmt. Aber sicher gibt es wieder Einige, die aus den knarrenden Altbaudielenwohnungen Schöne- oder Kreuzberg heraus die Segnungen des modernen Städtebaus preisen...

5. Last, but not least, sollte bei der Standortsuche auch wenigstens eines der Millionengräber der Hauptstadt aufgelöst werden, kein neues eröffnet werden.
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Alt 10.06.14, 03:18   #118
Urbanist
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Der ZLB-Entwurf von MOA ist laut Wettbewerbsunterlagen genau 40 m hoch, wir brauchen darüber nicht zu spekulieren.
Warum soll eine Zentralbibliothek als Ausdruck eines demokratischen und nichtkommerziellen Ausdrucks des Gemeinwesens nicht selbstbewußt mit einer solchen Höhe an diesem Ort auftreten?
Weil sie die Schloßattrappe in der Höhe nicht überragen darf?
Ich finde eine ZLB auf dem MEF ist ein gutes Scharnier zwischen dem kommerziellen, proletarischen Alexanderplatz und der elitären Hochkultur-Museumsinsel-cum-Schloßattrappe.
Sie ist eine Nutzung die den Berlinern zu Gute kommt und der Musealisierung bzw. Touristifizierung dieses Teils der Stadt zumindest etwas Gebrauchswert für ihre Einwohner entgegensetzt.
Zudem würde eine ZLB auf dem MEF einer Privatisierung dieser Fläche im Sinne einer kleinteiligen Bebauung effektiv einen Riegel vorschieben, und das halte ich für wünschenswert, und nicht die (wahrscheinlich eh verungückende) Wiederaufführung von "Urbanitäts"-Abziehbildern a la Kollwitzplatz oder Bergmannstraße, die doch in Wirklichkeit eher Konsumkulissen für die Tourismusindustrie bzw. Gentrifizierungsherde sind als wirklich urbane Orte im Sinne einer inklusiven, demokratischen Urbanität wie sie z.B. auf dem Tempelhofer Feld zu finden ist.
Deswegen kann ich mir eine ZLB auch im Tempelhofer Flughafengebäude vorstellen.
Ich finde aber den Gedanken, die utopische Achse vom Fernsehturm zur Spree (im Sinne von gebautes Relikt des utopischen Projekts DDR) mit einem demokratisch-urbanen Bibliothekspalast von und für das Gemeinwesen Berlin wieder zu komplettieren, und damit sowohl der Schloßattrappe als auch der kommerziell-bürgerlichen Urbanitätsvorstellung eine Antithese entgegenzusetzen ebenfalls ausgesprochen reizvoll.
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Alt 10.06.14, 09:20   #119
Konstantin
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Im Stadtkern werden keine utopischen Träume verflossener politischer Irrwege mit Monstergebäuden von 40 Meter Höhe und 130 mal 87 Metern Aussenmasse errichtet - darüber herrscht trotz aller Differenz selbst in der sehr diversifizierten Berliner Lokalpolitik Konsens.

Und natürlich geht es um die städtebauliche Funktions des Humboldtforums, nicht um die Diskussion ob Du wissenschaftlich fundierte und handwerklich gemachte Rekonstruktionen als Attrappen empfindest, dafür gibt es einen anderen strang. Und städtebaulich kommt dem Schloß eben eine besondere Funktion zu.

Einen "mangelnden Gebrauchswert" kann ich zudem dem Zentrum nicht attestieren. Museen, Bibliotheken, Konzertsäle, Grünanlagen, Büros und Wohnen, dazu Politik und Gastronomie und eben auch Tourismus. Richtig skurril wird es allerdings, wenn Du die Altbauareale am Prenzlauer Berg und in Kreuzberg 61 als "Urbanitäts-Abziehbilder" deklassieren möchtest. ÜberStädtebau und Architektur haben die Menschen ja längst mit den Füssen entschieden und die Altbaugegenden sind die begehrtesten der Stadt. Das mag manchem wehtun, weil er sich vielleicht von seinen modernistischen Träumen einer besseren Welt verabschieden muss, ändern aber nichts an dem Sachverhalt.

Und: Wenn die Bergmannstraße ein "Abziehbild" von Urbanität ist und das kommende Schloß eine "Attrappe" - was ist denn für den Urbanisten das wirklich Wahre? Und: Was ist "demokratische Urbanität"?
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Alt 10.06.14, 11:46   #120
necrokatz
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@Urbanist: Es muss wohl die Hitze sein, anders kann ich mir dieses pseudointellektuelle Bullshit-Bingo nicht erklären (proletarisch, Konsumkulissen, Musealisierung, Abziehbilder ...). Und was bitte schön ist eine "inklusive demokratische Urbanität"? Könntest du bitte deine Argumente mit Inhalt füllen statt zu versuchen mit 'großen Wörtern' davon abzulenken? Noch eine Sache, bei dem von dir erfundenen Gegensatz zwischen "demokratisch-urban" und "kommerziell-bürgerlich" unterschlägst du mal ganz locker, dass das Bürgertum einer der treibenden Faktoren für die demokratische Entwicklung gewesen ist (nicht nur in Deutschland). Dazu Geschäftssinn mit Kommerz (=böse) gleichzusetzen und den Menschen die sich in den Viertel in PBerg oder KPerg wohlfühlen implizit ein anti-urbanes und anti-demokratisches Verhalten zu unterstellen, halte ich für eine infame Behauptung für die du dich entschuldigen solltest.
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