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Alt 12.10.12, 10:29   #31
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Der Nummer 41, wie im Exposé. Das Haus wurde erst vor kurzem leer und schon gehts los. Mir macht das irgendwie Angst.
Immerhin lief gestern auf dem 3sat eine entsprechende Sendung "Dämmfieber - eine Nation isoliert sich" Link: http://www.3sat.de/mediathek/?displa...play&obj=32192

.... Das schöne Sandsteinhaus.... die schöne Straße....


Edit:

So ein Projekt wurde ja schon vor einigen Jahren am Mammutgelände, der Ludwig-Feuerbach-Straße 45 durchgezogen. Das gebäude wurde um seine gesamte Charakteristik beraubt:
Vorzustand Google street view.

So schaut der Gründerzeitler heute aus:



Anderer Blickwinkel:



Dann lieber doch Abriss und astreiner Neubau, mit großen Fenstern und anständiger Dachlandschaft.
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Alt 21.10.12, 16:14   #32
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In Nürnberg Schoppershof verändert sich einiges. Zwei weitere Häuser stehen fast leer.
Neben der hier bereits vorgestellten Maßnahme in der Schoppershofstraße ist schon zwei Hausnummern weiter die Nummer 55 ebenfalls dran. Es wird entrümpelt. Denkmal- oder Ensembleschutz besteht leider nicht:



Das Gebäude ist scheinbar seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr saniert worden. Es trägt noch immer die Zeichnungen der Luftschutzmaßnahmen aus dem Bombenkrieg mit sich. Wenn das nicht ein Statement für die Sandsteinfassaden ist, die durchaus 70 Jahre wartungsfrei überdauern!





Ich hoffe nur, es kommt niemand auf die Idee das Gebäude ebenfalls mit Styropor WDVS zu verkleben. Hinter dem Baum - so er denn stehen bleibt - ist die Fassade ruckzuck grün veralgt und verpilzt. Wenn man den Baum beseitigt, hätte man wiederum den Blick frei auf eine dann äußerst unattraktive Fassade. Im jetzigen Zustand bietet das Haus ein herrlich urbanes Motiv. Die Devise sollte heissen: Fassade aufarbeiten, Wohnungen modernisieren, hinten Balkone dran. Das vermarktet sich dann von alleine.

Blick auf die Rückfassade. Die gelb verputzte Seite ohne Balkone:




Und zum Schluss in der Werderstraße 24, gegenüber der ehem. Federnfabrik, die ich hier bereits vorstellte (und bei der sich seither nichts getan hat).



Das Haus steht ebenfalls fast leer, nur eine Wohnung ist noch bewohnt. In der Werderstraße gibt es an der Nummer 12 ein durchaus gelungenes Beispiel für eine gute Sanierung. Hoffen wir, dass das Schule macht. Heutiger Zustand der Werderstraße 12:



Durchaus passabel, schade zwar um die verschwundenen Klinker, aber der Charakter blieb weitestgehend erhalten. Schade auch um die nicht wieder hergestellten Kassettenfenster und die Giebelkrone. Allerdings ist die Sanierung von privater Hand, ohne Denkmalschutz und für die Nürnberger Verhältnisse, in der diesbezüglich rücksichtslos wie kaum anderswo saniert wird (siehe Adamstraße 41) regelrecht vorbildlich!
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Alt 22.10.12, 20:32   #33
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Die Kilian Wohnbau GmbH / WONEO pokert sehr hoch. Für eine Dachgeschoss-Galeriewohnung in dem zu sanierenden Gründerzeithaus Adamstraße 41 werden aktuell sagenhafte 459.000 EUR aufgerufen. Rekordverdächtig. Dabei ist das Haus nach der Sanierung weder ein Jugendstil-Denkmalschutzobjekt mit Stil, noch ein großzügiger Neubau mit allen Finessen. Bei hoch angesetzter Miete amortisiert sich die Investition bei >30Jahre, ohne zu berücksichtigen dass gedämmte Fassaden in dieser Zeit mehrfach renoviert werden müssen. Wahrscheinlich ist es ein Testballon für die Attraktivität Nürnbergs als Investmentstandort.
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Alt 31.10.12, 22:35   #34
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Neuigkeiten zur Adamstraße: Der Bauträger WONEO hat seine Pläne bezüglich der Fassade wohl insoweit geändert, dass sie nun erhalten bleibt! Das sind doch mal ganz tolle Nachrichten aus Nürnberg!!! Warum auch nicht, was in der Valznerweiherstraße geht sollte doch auch Standard für hochwertiges Bauen andernorts sein.

Weiterhin wird überlegt, ob man Fassadenveränderungen nicht grundsätzlich anzeigepflichtig macht. Das würde sanierungswillige Eigentümer zumindest hinsichtlich ihrer Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit nachhaltig sensibilisieren.

Denn wenn man den Gedanken weiterspinnt bedeutet das, dass nach und nach - bis auf wenige Denkmale - ganze Straßen und Viertel hinter weisser Außendämmung verschwinden und somit ihren Charakter verlieren. Und die Bewohner finden es dann naturgemäß in ihrer Umgebung nicht mehr schön und bekommen fernweh - und fliegen oder autofahren in den Urlaub, wo man keine gedämmten Fassaden sieht und alles so herrlich schön ist.... Italien, Frankreich, Spanien oder Ungarn und Österreich...
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Alt 13.11.12, 22:39   #35
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Zum Fall Adamstraße hat die Stadt Nürnberg am 31.10. eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sich die Stadt erfreut darüber zeigt, dass die Adamstraße in ihrer jetzigen Ausstrahlung erhalten werden kann. Sehr erfreuliche Nachricht!

Link: http://www.nuernberg.de/presse/mitte...sse_33398.html

Ich denke dass diese Lösung die werthaltigere, nachhaltigere, ökologischere und auch verantwortungsbewusstere Variante ist. Die Käufer der Wohnungen werden zumindest nicht so schnell ein neues Gerüst vor ihren Fenstern ertragen müssen.
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Alt 17.11.12, 16:05   #36
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Spielwarenkontor Auge in der Fichtestraße

Zwischenzeitlich ist das Haus (Beitrag Nr. 2) komplett eingerüstet, ein Kran steht davor und man beginnt die Alu-Panele von der Fassade zu nehmen. Gleichzeitig werden die Durchbrüche für die Loggien erstellt.
Unter den Panelen zeigt sich die ursprüngliche Fassade: Industriebau-typisch eine Klinkerfassade mit Sandsteinsockel und Sandsteingesims als Dachabschluss. Wird leider alles unter weißem WDVS verschwinden.

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Alt 19.11.12, 14:01   #37
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Nürnbergs erstes Mehrfamilienhaus im Passivhausstandard

entsteht in der Wieselerstraße 14 in Schoppershof direkt vis à vis der neuen Berufsschule für Hauswirtschaft in der Deumentenstraße, in der Baulücke in der Mitte des Bildes Bing Maps Link.

Die Visualisierung des Bauherrn Dena zeigt indes nichts aufsehenerregendes:

Quelle: Deutsche Energie-Agentur; Link: http://docs.mediastore.immowelt.de/5...DDD7FA3FB5.pdf Stand 19.11.2012

Ein Projekt das deutlich zum Ausdruck bringt, dass heutzutage Architekten keinen gestaltenden Auftrag mehr haben, sondern einen kaufmännischen. Das Haus muss bestimmte energetische Normen erfüllen, um als soundso-Haus eingestuft zu werden und diese und jene Plakette und damit kfW-Förderung zu erhalten. Der Aufwand spiegelt sich auch im Kaufpreis nieder. Gestalterische Elemente findet man keine. Immerhin wirkt das Treppenhaus sehr großzügig, das ist immerhin ein Pluspunkt.
In dieser eher wenig attraktiven Straße werden immernoch 330 kEUR für eine 115 qm Wohnetage aufgerufen. Ob sich da je rechnet? Naja ein Experiment ist immer spannend, solange niemand zu schaden kommt. Schönes wird jedenfalls nicht geopfert. Bei Erdwärme muss ich immer an die Stadt Staufen denken (link).
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Alt 21.11.12, 17:47   #38
Gelber Löwe
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Gelber Löwe sitzt schon auf dem ersten Ast
Was für ein langweiliger Bau!Lego lässt grüßen.
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Alt 28.11.12, 10:40   #39
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Du sagst es, das ist ein klassischer Fall von "die inneren Werte [sollen] zählen", schade nur dass sich nach außen hin nichts in diese Richtung abbildet. Ich warte schon sehnsüchtig auf die Enthülung der Fassade der Berufsschule an der Deumentenstraße. Violett-roter Klinker, schwarze große Fenster, das wird meines Erachtens der hochwertigste Bau BJ 2012 in Nürnberg.

Zum Projekt "Radio City" von Berger Immobilien ist ein Artikel in der NN-Online erschienen. Link: http://www.nordbayern.de/nuernberger...city-1.2535935

In dem Artikel wird ein weiteres Berger-Projekt in St. Peter angesprochen. Vielleicht ist damit das Projekt in der Peterstraße, hier angesprochen, gemeint? Weiss jemand mehr?
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Alt 09.12.12, 17:18   #40
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Ein paar kleinere Neuigkeiten vom Adventsspaziergang in der Nordoststadt. Das denkmalgeschützte Haus Fenitzer Platz 2 hat eine neue Erdgeschossverglasung bekommen. Zustand September 2012:



Zustand seit Dezember 2012:




Sehr schön wurde das Haus hier um hochwertige Teile ergänzt; eine aufwändige Türe aus Eiche und Holzfenster sollten eine Nutzung doch langsam mal möglich machen. Ich habe mich gefreut!

Und dann noch die fertig aufgearbeitete Fassade des Hauses Berckhauser Straße 5 (rechts) in der Nordstadt. Vorher waren Teile der Fassade Backsteinsichtig, möglicherweise reparierte Kriegsschäden. Sehr schön, dass man sich hier die Mühe machte das Haus wieder herzustellen. Interessant ist doch die absolut gleiche Traufkantenhöhe. Der Neubau links ist schon seit etwa einem halben Jahr fertig. Ich bin mal gespannt we lange die Fassade noch so klinisch rein aussieht. Gerade die drei Abluftauslässe je Stockwerk werden bestimmt bald ziemliche Schlieren und Algen hinterlassen.



So in etwa wie dieses noch nicht sehr alte Haus an der Südspitze des Stadtparks, das mittlerweile eine sumpfig-süffige Melange aus Lichtgrau und Moosgrün geworden ist:

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Alt 13.12.12, 18:52   #41
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Das Wetter und die früh einbrechende Dunkelheit lassen nicht viele Fotopostings zu. Dennoch hier zwei:

Das Haus Fichtestraße 42 ist auf dem Letzten Foto des Beitrags Nummer 2 dieses Strangs zu sehen. Seit gefühlt anderthalb Jahren in der Sanierung, hat es diese Woche im ersten Obergeschoss drei neue Fenster erhalten. Darüber sind noch die Vorgängerfenster zu sehen:



Schaut deutlich aufgewertet aus!

Das selbe in der Schoppershofstraße, wo die Nummer 55 renoviert wird (Beitrag Nr. 40). Das Erdgeschoss hat hier neue Holzfenster erhalten:



Der große, ehemalige Ladenzugang hat eine differenziertere Fensterfläche erhalten:



Kleine, aber erfreuliche Neuigkeiten.
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Alt 06.01.13, 20:20   #42
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Fortschritt Hermann Auge Spielwarenkontor

Bei einem Sonntagsspaziergang zeigte sich die von der Fassadenverblechung befreite alte Gründerzeitfassade des Herman Auge Gebäudes in der Fichtestraße. Man kann gut die alte Fassadengliederung aus rotem Sichtklinker und vertikalen Fensterreihen mit Putzschmuck erkennen. Dieser ist schon vor vielen Jahren für die Verblechung entfernt worden.



Die Seitenwand ist für den Anbau und die Aufstockung um ein Penthouse gesichert worden:



Die Fassade wieder dem Ursprungszustand näher zu bringen könnte sich lohnen. Denn die Fichtestraße ist hier recht ansehnlich:



Ecke Sulzbacher Straße, ggü. des ehem. Mohag-Geländes. Das Gebäude links wurde im November gesandstrahlt ....

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Alt 06.01.13, 20:26   #43
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Fassade Schoppershofstraße 55

... genau so wie die Schoppershofstraße 55, die ebenfalls gereinigt wurde. Das Erdgeschoss hat neue Fenster erhalten, das einliegende Geschäft wurde zu Wohnraum umgebaut. Mich würde mal interessieren, ob die übrigen Fenster auch noch gewechselt werden? Das Haus ist jedenfalls nicht leer stehend:




Direkt gegenüber befindet sich die Bismarckschule. Unweit hiervon strebt der Berufsschulneubau in der Deumentenstraße seiner Vollendung entgegen. Das Viertel wird daher in den Räumlichkeiten des ehem. "Plus" Bismarckstraße Ecke Schoppershofstraße einen weiteren Beck bekommen.
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Alt 19.01.13, 21:04   #44
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Adamstraße 41

Die Adamstraße 41 wird neu vermarktet. Wie der Projektentwickler WONEO bereits in den Nürnberger Nachrichten am 24.10.2012 ankündigte, wird man nun die Sandsteinfassade erhalten. Die Erdgeschosswohnung findet man nun in einem Exposee im Netz Link: http://www.immobilienscout24.de/expose/66408792

Darin findet man zum Einen eine Zeichnung der Straßenfassade, die nun erhalten bleibt. Ebenso die große Tordurchfahrt. Allerdings bleibt es wohl bei der Absicht, ein großes Fenster in die Etagen zu schneiden. Notwendig ist das ja nicht und stört die Proportionen der Fassade doch empfindlich. So richtig verstanden haben die Verantwortlichen ja nicht, was den Reiz dieses Hauses in dieser Umgebung ausmacht.

Vermutlich ist das die Verpflichtung aus der Tatsache heraus, dass die Wohnungen bereits verkauft sind.
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Alt 16.02.13, 03:04   #45
Scritch
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Scritch sitzt schon auf dem ersten Ast
Schultheiss will in der Händelstr 1 eine Wohnanlage bauen: Link

Hier die Visualisierungen:





Bildquelle: Schultheiss-Projekt

Die NN berichten auch: Anwohner protestieren gegen Neubau in Erlenstegen

Der Artikel in der in der NN ist jedoch leider mal wieder sehr tendenziös. Dort wird ohne kritische Hinterfragung ein Mitglied eines Bürgervereins zitiert, die von "unvollständigen Bebauungsplänen" redet, einem Umstand der diese "monströse" Planung erst möglich mache. Nunja. Lesen, denken, ignorieren. Die aktuelle Planung entspricht jedenfalls dem Bebauungsplan.

Die Miniposse wird komplettiert von Schultheiss, die sich (warum auch immer) auch noch zum Thema Bebauungsplan äussern. Ein Sprecher wird mit der Aussage zitiert, dass in einer überalterten Gesellschaft große Grundstücke mit Einfamilienhäusern nicht mehr zeitgemäß seien. (Wenn der Herr das wirklich so gesagt haben sollte, sollte er sich nen neuen Job suchen. Kann man sich noch ungeschickter ausdrücken?) Gleichzeitig erfährt man auf der Schultheiss Seite, dass die nahestgelegenste ÖPNV-Anbindung des Projekts eine 400(!) Meter entfernte Bushaltestelle ist.

Geändert von Scritch (16.02.13 um 03:58 Uhr)
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