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Alt 02.04.14, 19:02   #16
Klarenbach
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Klarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz seinKlarenbach kann im DAF auf vieles stolz sein
Auch die Bauarbeiten am Cleantech-Park in Marzahn schreiten voran. Bei dem Cleantechpark handelt es sich um das größte Industriegebiet Berlins. Der Hintergrund des Projektes ist, dass die Gewerbeflächen in der Wissenschaftsstadt Adlershof langsam knapp werden. Folgerichtig benötigt Berlin einen neuen Gewerbestandort. Dieser wird derzeit mit dem rund 90 Hektar großen Cleantech-Park geschaffen. Früher wurde das Gelände zum Teil durch das Klärwerk Falkenberg genutzt, teilweise waren es aber auch Brachen. Der Bebauungsplan stammt vom Büro Baasner Stadtplaner GmbH (Berlin).

Ich bringe diesen Beitrag auch, weil im Tempelhof-Thread behauptet wurde, dass es in Berlin zuwenig Flächen für Gewerbeansiedlungen geben würde und dass Berlin diese Entwicklung völlig verschlafen würde. Ich denke, dass die Entwicklung des Cleantech-Park-Projektes zeigt, dass sich in Berlin durchaus etwas tut. Zudem wurde dieses Projekt von vornherein im Konsens mit den betroffenen Bürgern geplant, so dass es keinerlei Proteste gegen das Projekt gibt. Dadurch wird deutlich, dass man Stadtentwicklung durchaus im Konsens betreiben kann.

http://www.cleantechpark.de/

Das Bauschild:



Die Hohenschönhauser Straße wird im Zusammenhang mit dem Cleantech-Park-Projekt vierspurig ausgebaut.



Hier entsteht eine neue Erschließungsstraße:



Bereits fertig ist das Werk der Niles Werkzeugmaschinen GmbH.



Diese Bilder sollen einfach nur zeigen, wie riesig dieses Gelände ist:















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Alt 02.04.14, 20:39   #17
Rotes Rathaus
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Rotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle Zukunft
Soll das ein Witz sein. Die Erschließung ist doch trotz neuer Straße in keiner Weise mit dem Tempelhofer Feld vergleichbar. Das diese riesen Stadt irgendwo irgendwelche Flächen für Firmen in der Hinterhand hat ist mir schon klar. Nur für wen soll das attraktiv sein. Selbst Adlershof ist JWD. Für manch eine Branche mag das genau passen. Die Fläche am S-BHF Tempelhof aber ist tausendmal wertvoller.

Mit Verlaub: Der Vergleich hinkt gewaltig. Was soll er nur bezwecken? !
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Alt 02.04.14, 20:47   #18
TowerMaranhão
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TowerMaranhão ist ein LichtblickTowerMaranhão ist ein LichtblickTowerMaranhão ist ein LichtblickTowerMaranhão ist ein LichtblickTowerMaranhão ist ein LichtblickTowerMaranhão ist ein Lichtblick
Zitat:
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Was soll er nur bezwecken? !
Aus Klarenbachs bisherigen Beiträgen schließe ich mal, dass er für den Erhalt von Grünflächen innerhalb der Stadt ist. Die Argumentation ist, naja, verbesserungswürdig, bzw. zuweilen etwas verzweifelt
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Alt 03.04.14, 09:07   #19
Backstein
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Klarenbachs Einwand ist berechtigt. Für viele Firmen ist ein Gewerbegebiet außerhalb der Innenstadt mit guter Anbindung attraktiv, tw. sogar attraktiver als mittendrin. Was soll der Satz "Selbst Adlershof ist JWD"? Adlershof boomt doch geradezu.

Ich sehe auch absolut keine Notwenigkeit, innerstädtische Flächen mit Gewerbe zuzupflastern, wenn etwas außerhalb genügend Fächen vorhanden sind.
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Alt 03.04.14, 21:19   #20
Rotes Rathaus
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Rotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle Zukunft
^ Was meinst Du damit, was der Satz soll? Ist der unverständlich? JWD ist berlinerisch für Janz weit Draußen! Und das kann man von Adlershof ja wohl sagen, oder?

Gewerbe ist ein sehr allgemeiner Begriff. Es gibt verschiedenste Gewerbe mit unterschiedlichen Ansprüchen. Aus städtebaulicher, wirtschaftlicher und ökologischer Sich halte ich es für wesentlich besser, Branchen mit vielen Beschäftigten und ohne erhebliche Umweltbelastung stadtnah anzusiedeln und mit gutem ÖPNV Anschluss. Am besten man erreicht seinen Arbeitsplatz zu Fuß oder mit dem Fahrrad (also max. ca. 6-7km). Außerdem gibt es viele Gewerbe die die Stadtnähe wünschen und fordern. Medien oder Dienstleistungszentren auf der grünen Wiese anzusiedeln finde ich eine doppelte Verschwendung von Flächen einerseits und von städtebaulichen Chancen durch eine urbane Verdichtung andererseits. So etwas gehört für mich zu der letztlich anachronistischen autogerechten Stadt. Eine Verzahnung von Arbeiten und Wohnen in der Stadt finde ich ideal und so argumentierten auch mal die Grünen, die sich mit ihrer Haltung zum Tempelhofer Feld m.E. völlig verbiegen.

Dass ich Euch diese Argumente darlegen muss, finde ich schon sehr erstaunlich.

Trotzdem kann ein Gewerbegebiet draußen in Marzahn z.B. für Baustoffindustrie o.ä. Sinn machen.
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Alt 04.04.14, 16:26   #21
Klarenbach
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Die Argumente von Rotes Rathaus kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Die Forderung nach einer Stadt der kurzen Wege finde ich zwar richtig. Die Konsequenz aus dieser Forderung kann allerdings nicht darin bestehen, möglichst viele Arbeitsplätze in der Innenstadt zu konzentrieren, weil dann ein massiver Pendlerverkehr aus den Außenbezirken in die Innenstadt erzeugt wird. Dieser Pendlerverkehr ist nun alles andere als umweltfreundlich. Stattdessen muss versucht werden, die Arbeitsplätze möglichst in der Nähe der Wohnorte anzusiedeln, damit die Beschäftigen kurze Wege zur Arbeit haben.

Derzeit ist die Lage in Berlin, dass es in den Innenstadtbezirken eine Überausstattung mit Arbeitsplätzen gibt, während in den Außenbezirken eine Unterversorgung existiert. Die konkreten Zahlen (nach dem Statistischen Jahrbuch Berlin 2013) sehen wie folgt aus:

Mitte:
333199 Einwohner, 246728 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze pro Einwohner: 0,74
Friedrichshain-Kreuzberg:
270158 Einwohner, 89596 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze pro Einwohner: 0,33
Marzahn-Hellersdorf:
249982 Einwohner, 36578 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze pro Einwohner: 0,15
(Alle Zahlen sind von 2010, aktuellere Zahlen zu den Arbeitsplätzen standen nicht zur Verfügung).

An diesen Zahlen sieht man sehr gut, dass es in Marzahn-Hellersdorf einen Mangel an Arbeitsplätzen gibt. Die Folge sind weite Wege zu den Arbeitsplätzen, und wer im Berufsverkehr die Landsberger Allee entlangfährt, der weiß, dass viele Marzahn-Hellersdorfer in die Innenstadt zur Arbeit fahren.
Der neue Cleantech-Park bietet nun die Chance, dass viele Marzahn-Hellersdorfer hier einen Job finden und daher kürzere Arbeitswege haben. Das Gelände liegt ja nicht irgendwo auf der grünen Wiese, sondern es wird von zwei Seiten von großen Wohngebieten begrenzt. Im Westen befindet sich Hohenschönhausen mit rund 80.000 Einwohnern, im Osten befindet sich Marzahn mit über 100.000 Einwohnern. Die Entfernungen zwischen Wohnung und Arbeitsplatz sind daher kurz, und natürlich kann man diese auch mit dem Fahrrad fahren, und man wird dabei weniger als 6 Kilometer fahren müssen. Daher ist das Cleantech-Park-Projekt ein wichtiger Schritt hin zu einer "Stadt der kurzen Wege".

Dann gab es noch das Argument, dass Gewerbeflächen in den Außenbezirken unattraktiv wären. Auch dieses Argument leuchtet mir nicht ein. Schon während der Kaiserzeit sind große Unternehmen aus innerstädtischen Standorten in Randgebiete umgezogen. Siemens zog in die Siemensstadt, die AEG zog zuerst nach Oberschöneweide und dann nach Hennigsdorf, Borsig zog nach Tegel und Schwartzkopff zog sogar nach Wildau. Diese Umzüge kamen deshalb zustande, weil es nur in den Randgebieten große, erweiterungsfähige Grundstücke gab, die für eine rationelle Produktion nötig waren. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert, das beweist auch der Erfolg der Gewerbeflächen in Adlershof und Buch, wie Backstein schon richtig bemerkt hat. Daher denke ich schon, dass der Cleantech-Park auf Interesse stoßen wird, zumal dieses Projekt in Berlin absolut konkurrenzlos ist. Die Gewerbestandorte in Adlershof und Buch werden langsam knapp, und ein vergleichbares weiteres Projekt gibt es nicht. Auch auf dem Flughafen Tempelhof sind laut Senatsplanung nur rund 20 Hektar an Gewerbeflächen geplant, die teilweise ungünstige Zuschnitte haben. In Marzahn gibt es dagegen 90 Hektar. Daher denke ich schon, dass das Projekt ein Erfolg wird.
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Alt 04.04.14, 16:34   #22
Bau-Lcfr
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Zitat:
Zitat von Klarenbach Beitrag anzeigen
Die Forderung nach einer Stadt der kurzen Wege finde ich zwar richtig. Die Konsequenz aus dieser Forderung kann allerdings nicht darin bestehen, möglichst viele Arbeitsplätze in der Innenstadt zu konzentrieren, weil dann ein massiver Pendlerverkehr aus den Außenbezirken in die Innenstadt erzeugt wird.
Bei der gegenwärtigen Spezialisierung ist es heutzutage kaum möglich, einen Job just im eigenen Stadtteil zu finden. Ständiger Wohnungswechsel beim Jobwechsel (lebenslängliche Beschäftigung in einer Firma gibt es nicht mehr) ist weder praktikabel noch zumutbar - besonders dann nicht, wenn zwei in einem Haushalt arbeiten (was immer häufiger wurde und wird).

Wieso ein massiver Pendlerverkehr zwischen den Außenbezirken umweltfreundlicher als ein Pendlerverkehr aus den Außenbezirken in die Innenstadt sein sollte, erschliesst sich mir nicht - die Innenstadt kann man zumindest leichter mit dem ÖV erreichen.
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Alt 04.04.14, 19:19   #23
nothor
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nothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiell
Dieser Disput ist doch überflüssig. Es gibt Gewerbe, das man in der Innenstadt haben möchte, nämlich Banken, Handel, Versicherungen und Dienstleistungen, und es gibt Gewerbe, dass eben nicht in die Innenstadt gehört, wie Forschungszentren, Lagerbetriebe und verarbeitende Betriebe. Dort können auch durchaus mal Unfälle vorkommen, bei denen Gifte freigesetzt werden und Absperrungen / Evakuierungen notwendig werden. Hierfür sind diese Gewerbe- und Industrieparks gedacht. Und von Liefer- und Warenverkehr haben wir noch garnicht gesprochen. Grundstücks- und Mietpreise regulieren das übrige.
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Alt 04.04.14, 20:52   #24
Rotes Rathaus
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Hier besteht wohl ein Missverständnis: Ich habe nichts gegen dieses Projekt und hoffe, dass Marzahn-Hellersdorf damit zu mehr Arbeitsplätzen kommt. Wenn sich dort einige Betriebe mit hohem Flächenbedarf ansiedeln, finde ich das super.

In der Liste wurden allerdings Neukölln vergessen, wo Arbeitsplätze massiv fehlen und weit weniger Rentner wohnen als in Marzahn. Auch das sehr wichtige ÖPNV Argument wurde ausgeklammert oder wie viele Menschen im Umkreis von 6km leben (östlich davon leben dann eher Wölfe).

Tempelhof ist dagegen ein ganz anderes Kaliber, eine Goldfläche, mit der Berlin wuchern könnte.

Klarenbach und ich werden eh nicht auf einen Nenner kommen, was unsere Vorstellungen von gelungenem Städtebau betrifft und das ist ja auch o.k. Dennoch finde ich seine Argumentation meist sehr einseitig, wie bei einem Politiker. Alle Argumente müssen in einen Trichter.
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Alt 16.04.14, 20:10   #25
Mosby87
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Ersatz- bzw. Neubau am Vivantes-Klinikum in Kaulsdorf

Nicht nur mit der Erweiterung des UKB wird der Gesundheitsstandort Marzahn-Hellersdorf modernisiert - auch am Vivantes-Klinikum in der Myslowitzer Straße in Kaulsdorf wird derzeit fleißig gebaut. Bereits im vergangenen November wurde hier der Grundstein für einen Ersatzbau der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sowie für einen Neubau einer geriatrischen Station gelegt. Entstehen wird ein viergeschossiger Gebäudekomplex mit zwei großen, begrünten Innenhöfen:




© jeweils mhb-Planungs- & Ingenieurgesellschaft mbH bzw. Vivantes

Der Bau, der rund 28 Millionen Euro kosten wird, soll Platz für 164 Betten sowie 36 tagesklinische Plätze bieten und bis Oktober 2015 fertiggestellt sein.

Das heutige Vivantes-Klinikum in Kaulsdorf wurde während des Zweiten Weltkriegs als behelfsmäßiges Lazarett errichtet. Nach Kriegsende entwickelte es sich zu einem wichtigen Eckpfeiler der klinischen Versorgung der Bevölkerung am östlichen Berliner Stadtrand. Im Jahr 1997 wurde es schließlich mit dem einstigen Wilhelm-Griesinger-Krankenhaus im Brebacher Weg in Biesdorf zum Krankenhaus Hellersdorf zusammengelegt.

Mit der Inbetriebnahme des Ersatz- bzw. Neubaus im kommenden Jahr werden die letzten verbliebenen Häuser am einstigen zweiten Standort im Brebacher Weg aufgegeben, wodurch lange Transportwege auf dem dortigen Gelände sowie zwischen den beiden Standorten künftig vermieden werden können. Was nach der Aufgabe mit den denkmalgeschützten Bauten des Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses passieren soll, entzieht sich meiner Kenntnis.

Bericht der Berliner Woche anlässlich der Grundsteinlegung
Neubau-Portal des Vivantes-Klinikums mit Bildern vom Baufortschritt
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Geändert von Mosby87 (17.04.14 um 08:40 Uhr)
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Alt 03.05.14, 20:07   #26
Mosby87
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Update: Neubauten am UKB

Das neue Gesundheitszentrum am Blumberger Damm (siehe zuletzt hier) ist immer noch nicht fertig:







So gut wie vollendet ist hingegen das in der gleichen Optik errichtete Kopfzentrum auf dem Gelände des UKB:



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Alt 01.08.14, 13:45   #27
plan_ing
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plan_ing befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Zitat von Mosby87 Beitrag anzeigen
Mit der Inbetriebnahme des Ersatz- bzw. Neubaus im kommenden Jahr werden die letzten verbliebenen Häuser am einstigen zweiten Standort im Brebacher Weg aufgegeben, wodurch lange Transportwege auf dem dortigen Gelände sowie zwischen den beiden Standorten künftig vermieden werden können. Was nach der Aufgabe mit den denkmalgeschützten Bauten des Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses passieren soll, entzieht sich meiner Kenntnis.
Die denkmalgeschützten Gebäude werden (zumindest was Haus 1 und 2 betrifft) derzeit bzw. zukünftig zur Wohnnutzung umgebaut.



P.S.: Die Fotos sind von mir gemacht...

Geändert von plan_ing (19.08.14 um 09:27 Uhr)
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Alt 01.08.14, 13:54   #28
Mosby87
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^ Danke für die Bilder, plan_ing!

Das Projekt trägt den klangvollen Namen "Arcadia" und wird durch die Wi-Unternehmensgruppe vertrieben. Hier geht es zur Projektseite.
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Alt 16.08.14, 21:26   #29
Mosby87
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Update: Neues Gesundheitszentrum am UKB

Das neue Gesundheitszentrum am Blumberger Damm wird am 01.10.2014 eröffnen:





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Alt 26.09.14, 12:52   #30
Atze Bauke
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Atze Bauke sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreAtze Bauke sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreAtze Bauke sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Keine Neubauprojekte, dafür mal einige Eindrücke aus Marzahn und Hellersdorf.






Stadtmöbel


im Wuhletal



Blick von den Ahrensfelder Bergen Richtung Kienberg



Ortsteilzentrum "Helle Mitte" in Hellersdorf. Gebaut zwischen 1995 und 1997, damals angeblich die zweitgrößte Baustelle Berlins nach dem Potsdamer Platz.



weiter südlich am Elsterwerdaer Platz das 2003 eröffnete Biesdorf-Center

(alle Fotos von Atze Bauke)
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