Zurück   Deutsches Architektur-Forum > Architektur, Städtebau und Bauwesen: Regionale Themen > Osten > Berlin/Potsdam

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 28.02.13, 11:00   #76
Konstantin
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Konstantin
 
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: Potsdam
Beiträge: 3.662
Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
Zitat:
Zitat von Johnny Beitrag anzeigen
Die Authenzität dieses Baudenkmals würde extrem leiden!
Die Authentizität des Baudenkmals "East Side Gallery" ist eh' dahin.

1. Die vermeintliche "Kunst" ist nicht restauriert sondern nachgemalt worden. Unter Denkmalschützern gilt dies als absolutes Nogo und zieht im Regelfall den Entzug des Denkmalstatus nach sich.

2. Die Anlage eines Stadtparkes im Todestreifen hat der Mauer jede Form von historischem Umfeld und damit Verstehbarkeit genommen.

3. Die farbige Fassung auf der Ostseite irritiert und führt jeden Berlin-Besucher in die Irre - durften Ostberliner die Mauer bemalen?

Insofern ist nichts mehr authentisch. Deshalb macht die Eastside-Gallery an diesem Ort auch keinen Sinn, bringt soviel interlektuellen Mehrwert wie der Budenzauber am Checkpoint Charlie. Im Sinne der Gesamtstadt sollte man sich deshalb von dem Stück - bis auf ein paar erinnernde Segmente - trennen und die Kraft besser darauf verwenden an der Bernauer Straße das authentische Stück angemessen zu erhalten und zu präsentieren, wo man die Mauer noch in all ihrer Brutalität verstehen kann. Die bunte Popart-Mauer braucht kein Mensch, nur lokale Souvenirhändler.
__________________
Ubi bene, ibi patria. Aristophanes
(C) für Abbildungen, soweit nicht anders angegeben, bei mir
Konstantin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 11:30   #77
Ostkreuzblog
Wichtiges Mitglied

 
Registriert seit: 21.10.2010
Ort: Berlin
Alter: 39
Beiträge: 499
Ostkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle ZukunftOstkreuzblog hat eine wundervolle Zukunft
An der Stelle wo die Galerie geöffnet werden soll befindet sich ohnehin schon eine Öffnung. Es war der Zugang zur Bar Oststrand, ein zweiflügliges Stahltor. Es wird jetzt als Baustellenzufahrt genutzt.

Für alle die es nicht wissen. Oststrand war eine Bar wo der Türsteher entschieden hat wer ans Wasser darf, ebenso wie bei der Bar 25, Maria am Ufer und den anderen Clubs. Ich sag nur Spreeufer für alle nich wahr?!

Die ganze Debatte, besonders von den Clubbetreibern, ist eine vorgeheuchelte. In Wahrheit geht es auch hier nur um Profite die den Betreibern der Clubs ausfallen werden.

Aber das alles ist egal. Auf dem Gelände der Wohnturms sind heute Bagger unterwegs. Ein großer Auto-Kran steht auch auf dem Gelände, vielleicht baut der ja schon den ersten Turmdrehkran auf. Ich habe aus meiner 21sten Etage ja den besten Blick drauf. Es bleibt spannend :-)
__________________
--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Ostkreuzblog ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 11:41   #78
DaseBLN
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von DaseBLN
 
Registriert seit: 09.03.2008
Ort: Berlin / Leipzig
Beiträge: 3.638
DaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiell
^ Welcher Profit entgeht welchen Betreibern? Es gibt bereits heute keinen Oststrand mehr.

@ Konstantin: Erstaunlich, wie wichtig Authenzität sein kann, wenn es mal nicht um die Reko eines Schlosses oder die Lückenfüllung in Gründerzeitgebieten geht.

Die East Side Gallery ist doch eben deswegen, weil sie erst nach der Wende bemalt werden konnte, per se kein authentisches Zeugnis des Vorwendezustands, sondern ein popkulturelles Symbol der Wiedervereinigung und mit ~ 1.3 Mio. Besuchern jährlich eine der größten Berliner Touristenattraktionen.

Etwas dümmlicheres, als die Forderung, diesen letzten größeren Mauerabschnitt zu schleifen, habe ich jedenfalls selten gehört. Aber vermutlich geht es nur ums Trollen, weil irgendein Mediaspree-Gegner etwas dazu geäussert hat.

Warum zur Anbindung einer Fußgänger- und Fahrradbrücke erschließt sich mir jedenfalls nicht ganz, zumal es nur wenige Meter versetzt zu dieser auf Friedrichshainer Seite bereits ein Tor gibt, dass ohne weiteres für diesen Zweck genutzt werden könnte. Etwas weiter, am Westende des Eastside-Parks befindet sich ein weiterer Zugang. Die Begründung "Fluchtwege" für einen Park, der bereits zwei derselben hat, klingt extrem vorgeschoben - die Vermutung, dass es sich hier um Zuwegungen und Fluchtwege für die geplante Bebauung handelt, ist da weitaus plausibler.
__________________
Alle Bilder, soweit nicht anders angegeben, von mir.

Fotos im DAF: Moskau (Neue Bilder)

Geändert von DaseBLN (28.02.13 um 12:05 Uhr)
DaseBLN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 11:53   #79
buergm
Junior-Mitglied

 
Registriert seit: 19.06.2009
Ort: Potsdam
Beiträge: 89
buergm hat die ersten Äste schon erklommen...
@ Ostkreuzblog

Deine Aussage ist leider nicht ganz korrekt. An der Stelle, wo die Brommybrücke wiedererrichtet werden soll, ist kein Durchbruch durch die Eastside-Gallery. allerdings, da hast du recht, befindet sich ca. 50m weiter das Tor zu Oststrand.

Daher ist die Versetzung der Mauer noch weniger nachzuvollziehen, angeblich um die Brommybrücke an die Mühlenstraße anzuschließen. Die Fußgänger und Fahrradfahrer könnten auch den vorhandenen Durchgang benutzen.

Für mich riecht das auch nach einer bequemen Zufahrt zum Luxus-Wohn-Tower.
buergm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 12:22   #80
Konstantin
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Konstantin
 
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: Potsdam
Beiträge: 3.662
Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
@ Dase: Authentizität ist auch beim Schloß wichtig. Deshalb streite ich dort auch für ein historisches Umfeld und eine gute Rekonstruktion der Architektur. Hier geht es um Malerei: darf die dann deiner Meinung nach im Schloß genauso rekonstruiert werden wie bei der Eastside-Gallery? Da würst Du doch auch auf die Barrikaden gehen, gell?

Und ein "popkulturelles Symbol der Wiedervereinigung" sehe ich da nicht. Wäre die Mauer am Engelbecken noch erhalten, die von der Westseits ähnlich bemalt aussah, pilgerten die Touris da hin.

Es geht um die Verlängerung der Kreuzberger Vorwendeästhetik in die Nachwendezeit. Alles andere ist Semantik. Es soll alles am besten so bleiben wie es ist, sagt der Kreuzberger Bürgermeister. Da wird die Graffiti-Mauer, Symbol des 80er-Jahre-Kreuzbergs auch schnell zum Wiedervereinigungsdenkmal. Zu besichtigen ist diese Alles-muss-bleiben-wie-es-ist-Ideologie auch an den Prinzessinengärten, den meisten Spreegrundstücken und an vielen Orten mehr.

Ich hingegen glaube, dass eine Veränderung dem Spreeufer gut tut. Und da passt die Eastside-Gallery genausowenig herein wie an den meisten anderen Mauergrundstücken, mit Ausnahme der sinnvollen Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße.
__________________
Ubi bene, ibi patria. Aristophanes
(C) für Abbildungen, soweit nicht anders angegeben, bei mir
Konstantin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 12:35   #81
Chandler
Silbernes Mitglied

 
Registriert seit: 27.07.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 883
Chandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz seinChandler kann im DAF auf vieles stolz sein
^^
Rational betrachtet müssten Bilder die nur mit mit aufwendigen chemisch/physikalischen Analysen als "Fälschung" zu entlarven sind den gleichen Wert haben wie das Original. Noch absurder ist es wenn Bilder nur deshalb entwertet werden weil man sich in der Identität des Malers geirrt hat bzw. diese falsch angegeben wurde. Das Bild dann also nur noch so aussieht als sei es ein weiteres Werk des berühmten Malers XY aber in Wahrheit vom unbekannten Z gemalt wurde. Wodurch es statt einiger Millionen Euro nur noch ein paar hundert Euro wert ist.

Würde man die Originale der Museen verkaufen und sie durch optisch identische Kopien ersetzen, wäre das visuelle Erlebnis für die Besucher nicht beeinträchtigt. Und man könnte viel leichter umfassende Werkschauen eines Künstlers oder einer Stilrichtung oder Epoche zeigen.

Im Falle der Mauer wurden die Bilder aber (glaube ich) sowieso von den ursprünglichen Künstlern nachgemalt oder aufgefrischt whatever.
Chandler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 13:17   #82
Konstantin
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Konstantin
 
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: Potsdam
Beiträge: 3.662
Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
Das lässt sich gut auch optisch beurteilen, da brauchts keine "chemisch/physikalische Analyse":

1998:



2003:



2012 (nachgemalt):



(C) untere Aufnahmen: eastsidegallery.com, alle natürlich Birgit Kinder

Bilder-Links gelöscht. Copyright-Infos auf den betreffenden Websites sehen außer Privatnutzung keine Veröffentlichungsrechte vor. Daher bitte nur zur Bildquelle verlinken (ohne Hotlinking).
http://eastsidegallery.com/deutsche.htm
http://www.lilano.de/catalog/index.php
Bato
__________________
Ubi bene, ibi patria. Aristophanes
(C) für Abbildungen, soweit nicht anders angegeben, bei mir
Konstantin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 15:47   #83
StadtLandFluss
Mitglied

 
Benutzerbild von StadtLandFluss
 
Registriert seit: 16.01.2013
Ort: Berlin
Alter: 36
Beiträge: 123
StadtLandFluss wird schon bald berühmt werdenStadtLandFluss wird schon bald berühmt werden
Die Umsetzung hat begonnen

laut Tagesspiegel:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ea...n/7856508.html

hat die Umsetzung der Mauerstücke, bzw. die Vorbereitung dazu begonnen. Werde mir heute Abend mal ein Bild verschaffen und dann berichten.
StadtLandFluss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 16:07   #84
Backstein
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Backstein
 
Registriert seit: 01.03.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 4.815
Backstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes Ansehen
Eastside Gallery

Die Bilder wurden bei der Sanierung zum Teil von den selben Künstlern erneuert, dies betrifft 87 der 2008/2009 noch lebenden 115 Künstler. Acht Künstler wollten ihre Bilder nicht erneuern, daher gibt es heute einige unbemalte Flächen.

Die Bilder waren zuvor kaum noch erkennbar, Farben und Oberfläche des Betons hatten sich abgelöst, was eine Instandsetzung des Mauerwerks zur Grundvoraussetzung der Sanierung machte. Einzelne halbwegs erhaltene Bilder mussten daher sogar abgestrahlt werden. Die Maueroberfläche wurde neu aufgebaut und dann erneut bemalt.

Ob man das nun Restaurierung nennen will oder nicht, kann jeder für sich entscheiden. Die Alternative wäre wohl nur der Verlust der Bilder gewesen.

Zur Authentizität der Eastside Gallery als Mauerrest: Authentisch sind Ort und Grundsubstanz der Mauer sowie einzelne wenige Bestandteile wie der Postenweg usw. Dass die Eastside Gallery ansonsten kaum noch den Schrecken der Grenze verdeutlicht, steht auf einem anderen Blatt. Heute ist sie in erster Linie eine Touristenattraktion und Sehenswürdigkeit. Wer sich nicht mit dem Thema auseinandersetzt, erlebt sie als mehr oder weniger originell bemalte Wand, die irgendwie die Mauer - für viele der meist jungen Besucher ein Relikt aus einer längst vergangenen Zeit - symbolisieren soll.

Insofern kann man sich streiten, ob man unbedingt jeden Meter an seiner Position erhalten muss - die hermetische Trennung ist für die meisten Besucher schon jetzt kaum noch nachzuvollziehen.

Als Zugang für Radfahrer und Fußgänger zur künftigen Brommybrücke könnte man m. E. den bestehenden Durchlass nutzen.

Wenn eine Bebauung des Mauerstreifens an der Eastside Gallery realisiert wird (womit der Ort als Gedenkort m. E. weiter verliert), wird sich das weitere Aufbrechen des Mauerrestes kaum verhindern lassen. Entweder - oder.

Konstantins Vergleich mit dem Checkpoint Charlie ist nicht falsch. Beide Orte sind weniger Gedenkorte als vielmehr Vergnügungs- und Kommerzstätten geworden, wo man als Tourist seine Fotos macht ("Ey Leute, hier steh ich vor der Mauer - voll cool, was?") oder einen Spruch ("ich war hier") mit dem Edding draufkritzelt. Da hat die Gedenkstätte Bernauer Straße einen anderen Anspruch.
__________________
Für von mir eingestellte Bilder gilt: ©Backstein
Sehr alte Bilder sind z. T. nicht mehr verfügbar.
Backstein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 18:11   #85
Johnny
Wichtiges Mitglied

 
Benutzerbild von Johnny
 
Registriert seit: 23.09.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 658
Johnny sorgt für eine nette AtmosphäreJohnny sorgt für eine nette AtmosphäreJohnny sorgt für eine nette Atmosphäre
Wie ihr schon sagtet, handelt es sich bei der East Side Gallery nicht um einen Ort, an dem man ein Gefühl dafür bekommt, wie es an der Grenze einmal war, sondern einfach um ein Stück originaler, erhaltener Bausubstanz. Ich denke die Mauer und die Teilung der Stadt machen einfach einen zentralen Anziehungspunkt im Tourismus aus, das zeigt ja auch die Bedeutung der ESG als eine der Hauptattraktionen der Stadt. Gerade hier sollte man also nicht leichtfertig damit umgehen, wo man doch an allen möglichen anderen Stellen peinlichst darauf achtet, z.B. Kriegsschäden zu konservieren. Ein bisschen Kreativität zu Lösung dieses Problemchens sollte man doch erwarten können.
Johnny ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 18:27   #86
Konstantin
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Konstantin
 
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: Potsdam
Beiträge: 3.662
Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
Der nicht funktionierende, 24 Stunden beleuchtete Großflughafen BER ist auch eine Touristenattraktion und die Costa Concordia vor Giglio ist es auch.

Deshalb muss man nicht die Hinterlandmauer mit nachgepinseltem Trivialgraffiti auf ewig halten, Touristen kommen deshalb nicht mehr oder weniger nach Berlin.

Ein ordentlicher Park mit ein paar integrierten Segmenten reicht völlig aus. An den Schlüsselpunkten wie dem künftigen Brommysteg ist eine Bebauung vernünftig. Es ist ja jammerschade, dass die Hauptstraße nicht wieder auf die Kreuzberger Seite zurückverlegt wurde (Köpenicker Straße mit Fischerbrücke auf den Mühlendamm) und damit das südwärts gerichtete Ufer Friedrichshains eine qualitätvollere Entwicklung hätte nehmen können.
__________________
Ubi bene, ibi patria. Aristophanes
(C) für Abbildungen, soweit nicht anders angegeben, bei mir
Konstantin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 18:42   #87
tel33
Goldenes Mitglied

 
Benutzerbild von tel33
 
Registriert seit: 08.07.2009
Ort: Berlin
Alter: 49
Beiträge: 1.799
tel33 hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Zitat:
Zitat von DaseBLN Beitrag anzeigen
^ Welcher Profit entgeht welchen Betreibern? Es gibt bereits heute keinen Oststrand mehr.
Das ändert aber auch garnichts an der Tatsache, dass das Spreeufer bislang weitläufig durch diverse Etablissements mit rein kommerziellen Zielen blockiert wurde. Einschließlich abschließbaren Türen mit Einlasskontrolle. Das sind jetzt natürlich auch die lautesten Schreier, wenn es darum geht den Bereich tatsächlich für alle zugänglich zu machen und entsprechende Zugänge zu schaffen oder gar Brücken zu errichten.
__________________
(c) -> Mein Berlin @ flickr

Anonymer Trinkspruch des Tages: "Unerheblich-Uninteressantes unsympathisch rübergebracht!" :*
tel33 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 19:06   #88
Kleist
Goldenes Mitglied

 
Registriert seit: 22.09.2010
Ort: Berlin
Alter: 48
Beiträge: 1.535
Kleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes AnsehenKleist genießt höchstes Ansehen
Die East Side Gallery ist eine echte Attraktion für Berlin,auch wenn sie aufgrund des Fehlen weiterer authentischer Grenzsicherungsbauten eher harmlos und leicht bezwingbar wirkt.
Für das Versetzen einiger Elemente oder das Einbringen von Öffnungen habe ich aber Verständnis.Wichtig ist,dass es weiterhin ein Orginal Mauer Abschnitt gibt mit all den vorgelagerten Befestigungen um so auf die Brutalität dieser einstigen Trennlinie hinzuweisen.

Die Restauration der Gemälde finde ich überflüssig.Alle paar jahre sollten neue Motive einer neuen Künstler Generation gemalt werden.

Der "Mauerfall" wird wieder mal genutzt um gegen angebliche Luxuswohnungen Stunk zu machen.








http://www.pic-upload.de/view-183268..._0761.jpg.html


eigene Bilder,abfotografiert von öffentlichen Plakaten
Kleist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 19:11   #89
Konstantin
Diamant-Mitglied

 
Benutzerbild von Konstantin
 
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: Potsdam
Beiträge: 3.662
Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
^Du wirst doch nicht die Bars als Kommerz beschreiben *ironischgrinst*, das ist aus Kreuzberger Sicht eben Hochkultur, wie die Mauergraffiti. Auch wenn sich die Technoclubs inzwischen gegenseitig wegen Lärmbelästigung verklagen.

Zusammengefasst: hier versucht man erneut mit Steuergeldern die Erde an der täglichen Drehung zu hindern. Das wird nicht funktionieren.

Da kann ich auch Kleist nur zustimmen.

So dicht bebaut war das Ufer im übrigen 1939 (hier: Stralauer Straße):

http://www.abload.de/img/stralauerstrassewassemzuay.jpg

(C) akg

Bitte...was soll das für eine Quellenangabe sein? Bitte diesbezüglich unserere Richtlinien beachten. Da steht wie das gemacht wird.
Bato
__________________
Ubi bene, ibi patria. Aristophanes
(C) für Abbildungen, soweit nicht anders angegeben, bei mir
Konstantin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.13, 21:20   #90
StadtLandFluss
Mitglied

 
Benutzerbild von StadtLandFluss
 
Registriert seit: 16.01.2013
Ort: Berlin
Alter: 36
Beiträge: 123
StadtLandFluss wird schon bald berühmt werdenStadtLandFluss wird schon bald berühmt werden
Eastside

Ich bin gerade mal an der besagten Stelle vorbei gejoggt. Es haben sich ca. 30 Personen eingefunden um gegen die Versetzung der Segmente zu demonstrieren. Meiner Meinung ist die Umsetzung so vieler Segment, mit dem Argument, es sei lediglich für den Zugang der entstehenden Brommybrücke nicht notwendig. Auch fínde ich das dortige Projekt "Living Levels" nicht wirklich gelungen, was nicht heißen soll, dass ich gegen eine Bebauung an dem Ort bin, nur ein Solitär direkt am Ufer ist nicht wirklich passend finde ich. Aus der gesamten Anlage könnte man deutlich mehr machen. Schöne Laternen auf dem Mittelstreifen der Mühlenstraße, Bäume statt Parkplätze vor der Gallery und ein paar Pavillons zum verweilen,zudem dezente Wohnbebauung, auch an der Spree, ber eben integriert. Es ist meiner Meinung nicht so, dass die Gallery ein Ort der Erinnerung ist, es könnte aber ein etwas anderer Stadtpark werden, der Aufenthaltscharakter haben könnte, gerade mit der neuen Brommybrücke, der direkten Verbindung nach Kreuzberg ud der Einzigartigkeit der Geschichte der Mauer. Ein solitäres Gebäude ist dafür aber meiner Meinung nach nicht der richtige Ansatz.
StadtLandFluss ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.



Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 19:01 Uhr.


Powered by vBulletin (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
©2003-2018 Deutsches Architektur-Forum