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Alt 06.07.13, 00:02   #136
Kent
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Kent braucht man einfachKent braucht man einfachKent braucht man einfachKent braucht man einfachKent braucht man einfachKent braucht man einfach
Beim Alex sollte man folgende Dinge bedenken:
1. Der Fernsehturm wurde als sozialistische Stadtkrone geplant. Mit diesem Bau sollte der ursprünglich geplante Staatsturmbau abgelöst werden.
2. Der Fernsehturm ist ein Wahrzeichen von Berlin. Deswegen muss die Planung in dieser Umgebung bedacht werden.
3. Die Anhänger des sozialistischen Städtebaus verwenden die Argumente von Bruno Flierl. Flierl hatte schon 1993 vor einer Entwertung des Fernsehturms als Dominante der Stadt gewarnt. Seine Einwände wurden zur damaligen Zeit auch in diversen internationalen Fachzeitschriften publiziert. Seit dieser Zeit ist die Argumentation nicht wesentlich weiter gekommen, weil ja auch kein weiteres Hochhaus entstanden ist.

Womit Flierl wohl recht hat, ist, dass eine Abstufung der Höhenbauten sinnvoll ist. Entweder man entscheidet sich, den Fernsehturm als alleinige Höhendominante zu belassen, oder man ergänzt diesen Bau mit einem gleich hohen neuen Gebäude (m.M.). An dieser Stelle sei an den Entwurf von Jahn erinnert (Bild). Dieser Entwurf hätte die sozialistische Stadtkrone um ein modernes Element erweitert. Ich finde, dass auch so ein Vorhaben 20 Jahre nach dem Mauerfall diskutiert werden sollte. Letztlich bleibt aber ein Kriterium wesentlich: Die Ausführung muss hochwertig sein. Ein schneller billiger Fehlschuss wäre an dieser Stelle verfehlt. Ein schlechter Bau würde die gesamte Stimmung schlagartig gegen Hochhäuser in der Stadt aufheizen und jede weitere Erneuerung erschweren.
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Der Schrei nach dem Turmhaus
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Alt 06.07.13, 11:19   #137
Eisber
 
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Die Bibi war ja nur ein Beispiel was mir spontan eingefallen ist, kein Beitrag zu einem Architekturwettbewerb
der Punkt ist, mir geht es wie wahrscheinlich dir wenn ich mir das Bild aus dem letzten Beitrag anschaue, na klar hätte ich solch eine Skyline auch gerne an der Stelle in Berlin. Allein, mir fehlt 23 Jahre nach der Wende der Glaube. Wenns die letzten 2 Jahrzehnte nicht umgesetzt wurde, trotz dem Berlinhype der 90er, dem Investitionshype rund um den Neuen Markt, der Finanzspekulationen bis zur Finanzmarktkrise, der aktuellen Flucht in "Betongold"...dann wird es auch die kommenden 2 Jahrzehnte nicht umgesetzt. Und bevor wir das Machbare sein lassen, weil wir auf das Wünschenswerte hoffen, plädiere ich für einen neuen "Masterplan", der die Sache ein paar Nummern kleiner angeht, anstatt zwischendrin ohnehin vollendete Tatsachen zu schaffen, indem mosaikartig immer neue Bauvorhaben rund um den Alex genehmigt werden, die ohnehin nichts mehr mit diesem Plan zu tun haben.


Die Argumentation mit der "Stadtkrone Fernsehturm" kann man dabei aufgreifen und weiterführen, so dass ein neuer Plan nicht nur als realistischere Sparversion daherkommt sondern eben dem Fernsehturm als Solitär Rechnung trägt.
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Alt 13.08.13, 10:43   #138
westwerk
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westwerk hat die ersten Äste schon erklommen...
Die heutige Ausgabe des Tagesspiegels http://www.tagesspiegel.de/berlin/de...k/8629648.html berichtet von Plänen weitere Gebäude am Alexanderplatz unter Denkmalschutz zustellen.
Das wäre dann der entgültige Todesstoß für den Masterplan. Fr. Lüscher hat sich noch nicht geäußert. Ich hoffe, dass ist nicht unter dem Deckmantel 'Denkmalschutz' der Masterplan gekippt werden soll.

Die Rede ist zum Beispiel von dem TLG-Riegel - aus meiner Sicht überhaupt nicht denkmalwürdig Würde sogar soweit gehen und behaupten, dass dieses Gebäude die Hauptschuld trägt, dass am Alex (vorallem im nördlichen Bereich) nichts passiert. Wären das Baufeld geräumt, würden sich auch Investoren finden...
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Alt 13.08.13, 13:24   #139
Ufologe
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Ufologe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Also , als ich als Westberliner nach der Maueröffnung zum Alex kam, staunte ich wie extrem weitläufig und unwirtlich es da war, gerade dieser Riegel mit der Straße ist so weitläufig und hässlich, dass ich da fast schon Agoraphobie bei bekommen. Außer dem passt das nicht zu dem sehr engen Altbaugebiete mit für Berlin sehr ungewöhnlich engen Straße im Nordwesten. Tja, was schön ist ist wohl Geschmachssache hat und als Kinder "Oscar" gelehrt. ;-)
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Alt 13.08.13, 14:08   #140
ulgemax
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ulgemax ist ein geschätzer Menschulgemax ist ein geschätzer Menschulgemax ist ein geschätzer Menschulgemax ist ein geschätzer Mensch
Nun ist persönliches Gefallen oder Nichtgefallen allerdings kein Kriterium, um zu beurteilen, ob ein Gebäude denkmalwürdig ist oder nicht. Was mich aber wundert, ist die Tatsache, dass die Fassade des TLG-Riegels bzw. des ehemaligen Hauses der Elektroindustrie doch schon vor Jahren vollständig erneuert wurde, sein Erscheinungsbild also nur noch bedingt Zeugniswert besitzt. Aber vielleicht ist das Gebäude von Mehlan, Skujin und Leibold allein schon vom Grundriss her, als Großraumbürohaus, für seine Bauzeit (1967/69) ungewöhnlich genug für eine solche Entscheidung.
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Alt 13.08.13, 15:13   #141
Konstantin
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Um diese Fragen etwas zu objektivieren, soll es ja jetzt ein wissenschaftliches Gutachten geben. Mal sehen...
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Alt 15.08.13, 10:16   #142
westwerk
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westwerk hat die ersten Äste schon erklommen...
Es geht in die nächste Runde, http://www.tagesspiegel.de/berlin/mu...-/8640672.html leider hat sich Fr. Lüscher noch immer nicht gemeldet...



Hinweis der Moderation: Die Einbindung des Zitats wurde editiert. Grund: Unerlaubtes Pressezitat.
Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Texten achten. Vielen Dank.
Bato

PS Unsere allgemeinen Richtlinien kannst du gleich auch noch mitbeachten - insbesondere #1.

Geändert von westwerk (15.08.13 um 10:34 Uhr)
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Alt 15.08.13, 10:41   #143
Batō
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Vielleicht sollte man noch einen Tagesspiegel-Artikel von gestern mit in die Debatte nehmen. Darin beurteilt Ralf Schönball die Chancen der einzelnen Bauwerke zum Denkmal erklärt zu werden.
Da es nur noch wenige Bauten gibt die nicht bereits ihr ursprüngliches Äußeres nahzu komplett verloren haben sieht er vor allem für das HdR, dem Brunnen der Völkerfreundschaft und der Weltzeituhr sowie mit Abstrichen für das HdP (Berliner Verlag) eine Chance auf Erteilung des Denkmalstatus.

@westwerk
Noch mehr als die Wortmeldungen von Kleihues und Kollhoff finde ich das Statement der TLG interessant. Diese wolle weiterhin an den Kollhoff-Plänen für ihr Grundstück festhalten und Neubauten realisieren sobald es der Markt zulasse.
M.M.n. wäre dem Areal schon viel geholfen wenn es zu einer Umgestaltung des TLG-Riegels käme.
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Alt 15.08.13, 12:16   #144
westwerk
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westwerk hat die ersten Äste schon erklommen...
@ Batō: Habe ich mit Absicht überlesen...tut mir leid, aber ich kann die TLG nicht erstnehmen...wenn sich WIRKLICH beabsichtigen würde, dort ein Hochhaus zu bauen, dann würde man sich das durchrechnen, ein Büro beauftragen und Werbung machen, als ob sich in diesen Zeiten (in denen alles gekauft wird, was nur nach Wohnung aussieht und sich in der Innenstadt befinden) nicht so ein Bau verwirklichen lassen würde...

Beispiel: "de Kroon" in den Haag.
- 60Mio€ Baukosten (ich gehe mal davon aus KG 300 ist gemeint)

Sind bei 253 Whg. ein Preis pro Einheit von ~240.000€
Die 9000m² Bürofläche und 2400m² Gewerbeflächen mal Außen vor... ist man vielleicht bei 150.000€ Wohnungspreis. Das soll man in Berlin (am Alex!) nicht verkaufen können?

ps.: Nebenbei, de Kroon beherrbergt in den unteren Etagen sogar noch sozialen Wohnungsbau..
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Alt 15.08.13, 12:29   #145
Konstantin
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^Die TLG ist vor einem halben Jahr an den Finanzinvestor Lone Star verkauft worden, der nun beginnt das Unternehmen zu zerschlagen. Die ersten Angebote sind die Kaisers Supermärkte am Prenzlauer Berg; Lone Star will bei dem guten Markt offenbar Kasse machen.

Insofern will die TLG siher nicht selbst bauen sondern die Grundstücke verkaufen - mit soviel Baurecht wie möglich.
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Alt 15.08.13, 12:41   #146
Vertigo
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Dieser postmoderne Platzentwurf von Jahn mit seinem Hochhaus ist interessant, die anderen Hochhäuser wirken dagegen plumb. Aber warum sollte man ein Hochhaus bauen, das so groß (bzw. größer) ist als der Fernsehturm? Es rechnet sich in keiner Weise und bringt nur die Botschaft "Wir können noch höher als die Sozialisten!".
Bisher ist der Fernsehturm ein Fremdkörper, mir ist nicht klar, warum man ihn entwerten würde, wenn er von deutlich niedrigeren Hochhäusern umstellt wäre - das würde ihn nur einbinden und aufwerten. Fierls Argumente verstehe ich nur in dem Punkt, dass einige der Hochhäuser prägnante Sichtachsen versperren könnten.
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Alt 15.08.13, 12:57   #147
westwerk
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westwerk hat die ersten Äste schon erklommen...
@ Konstantin: trotzdem darf man doch die Ambitionen der TLG eher als gering einstufen.
Der angespannte Wohnungsmarkt besteht ja nun schon einwenig länger, als das Engagement der Lone Star bei der TLG...

@Vertigo: finde ich auch, die Kollhoff-Variante, ist doch die Variante, welche den Fernsehturm am stärksten respektiert.. die meisten anderen Entwürfe (vorallem Jahn) mit einem zweiten Turm flachen die Wirkung des Fernsehturms eher ab, als das er davon profitiert.
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Alt 15.08.13, 13:09   #148
Batō
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@ Konstantin: trotzdem darf man doch die Ambitionen der TLG eher als gering einstufen.
Warum auch? Das HdE wurde erst vor 13 Jahren vollständig saniert und ist im Inneren ein modernes Bürogebäude.
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Alt 15.08.13, 18:09   #149
westwerk
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westwerk hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
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Warum auch? Das HdE wurde erst vor 13 Jahren vollständig saniert und ist im Inneren ein modernes Bürogebäude.
Gut..wenn wir so rangehen, warum dann überhaupt der Masterplan? Warum nicht einfach alle Gebäude sanieren und gut ist? Sie sind doch dann moderne Gebäude!

Nein, mal im Ernst, entweder verfolgt man den Masterplan oder nicht.
Das Problem ist doch, dass damals (1993) eine Fläche beplant wurde, die (fast) komplett bebaut war/ist - also keine leichte Ausgangslage, anders zum Beispiel die Entwicklung am Potsdamer Platz.
Das momentan lieber saniert, als neugebaut wird, ist den Besitzern ja nicht zu verübeln, und verbieten noch viel schwieriger (auch wenn das der m.E. beste Weg wäre).


Was ist eigentlich daraus geworden?

http://pape-architektur.de/wp-conten...lin-Alex-5.jpg
Quelle: PAPE ARCHITEKTURBÜRO

Gut, das Park-Inn hätte man vielleicht eleganter einbinden können, aber es wird weitergenutzt. Also ein Schritt in Richtung realistische Entwicklung.

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Bato
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Alt 15.08.13, 18:57   #150
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Zitat:
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Das Problem ist doch, dass damals (1993) eine Fläche beplant wurde, die (fast) komplett bebaut war/ist
Nein, die Annahmen bezüglich der künftigen Flächennachfrage wurden falsch eingeschätzt. Und obwohl schon damals die Nachwendewehen heftig wirkten und sich viele andere Großprojekte in der Pipline befanden und den Nachfragekuchen immer mehr dezimierten hielt man trotzdem stur an den geplanten 1,6 Mio m² BGF fest.
Zudem war die Komplexität der baulichen Konstruktion - ein aus einem Sockel herauswachsendes Hochhaus - ein großes Hindernis. Lediglich beim Hines-Projekt scheinen Investor und Senat mit der Änderung des B-Plans eine Lösung gefunden zu haben.

Zitat:
Nein, mal im Ernst, entweder verfolgt man den Masterplan oder nicht.
Oder man passt ihn an die Gegebenheiten an. Letztlich kannst du ja niemanden dazu zwingen diesen Plan zu verwirklichen.

Zitat:
Was ist eigentlich daraus geworden?
Die Sattler-Studie war eben nur eine Studie, keine konkrete Planung.
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