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Alt 06.04.13, 15:46   #16
Konstantin
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Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
Zitat:
Zitat von Batō Beitrag anzeigen
Seiner Meinung nach sei die Abschottung des Platzes durch Schnellstraßen ein großer Fehler gewesen. Dadurch würde Gesindel angezogen und Verwahrlosung gefördert werden.
Den recht sachlichen und pointierten Beitrag von Hoffmann-Axthelm mit Stürmer-Terminiologie à la "Gesindel" zusammenzufassen trägt weder zur Versachlichung nich zum Fortschreiten der Diskussion bei, Bato. Das hat Ho-Ax nicht gesagt und auch nicht geschrieben.

Wenn Dir der Beitrag nicht gefällt ist das völlig in Ordnung, aber mit vermeindlicher Objektivität berichtend zu versuchen den Autor zu diskretitieren ist unfair.
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Alt 06.04.13, 17:54   #17
Dexter
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Dexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfach
Ich finde die Debatte wird zunehmend unscharf. Wer genau hinhört stellt fest, das hier unterschiedliche Interessen verfolgt werden.
Die einen argumentieren "ästhetisch" und kritisieren die "Billigheimerarchitektur" (was hier ja zutreffend ist), übersehen jedoch die wichtige Pioneer-Rolle der zuletzt entstandenen Gebäude: Alexa und Saturn haben den Alex erst wieder zu einem echten Konsumzentrum gemacht! Zuvor gab es da im Grunde nur Kaufhof und kleine Ramschläden. Wer hier langfristig hochwertiges sehen will, muss dort für hohe Gewinnmargen sorgen. Das Alexa mit seinen 1 Millionen Besuchern im Monat ist vielleicht die Kröte die dafür geschluckt werden musste.
Die anderen wollen hier auf ihre Art "urbanisieren". Ich meine dies ist gar nicht nötig, es gibt kaum einen großstädtischeren Ort als den Alex in Berlin. Was diese Fraktion scheinbar möchte, ist in der Tat ein Umbau, eine Inszenierung gutbürgerlicher Strukturen (wie am Hackeschen Markt?) die auf diesem Platz NIE existiert hat.

Mein Standpunkt:
Mehr als an anderen Orten Berlins lässt sich am Alex die Verwobenheit von kapitalistischer, konsumorienterter Stadtgeschichte nachvollziehen. Selbst zu Zeiten der DDR behielt der Platz seine Ausrichtung als Konsum- und Dienstleistungszentrum. Anders als auf "bürgerlich" dominierten Plätzen wie dem Gendarmenmarkt oder dem Pariser Platz werden soziale Unterschiede der Großstadt hier voll sichtbar und treffen mit aller H"rte aufeinander.
Wo viel, schnell und meist wenig exklusiv eingekauft wird, wird meist auch offen gebettelt, politisch demonstriert, manchmal auch geschlagen und gemordert. Es ist naiv zu glauben, man könnte hier mit baulichen Mitteln Sozialpolitik betreiben. Wenn dann muss mher überwachung her. Der Alex hat jedoch das Zeug zu Berlins Times Square zu werden. Nicht nett, dafür aber schrill, laut, schnell, faszinierend.


Ich bin nicht pessimistisch was die laufende Umgestaltung dort betrifft.

1. Der TLG-Riegel wurde im Inneren zuletzt Ende der 90er grundlegend saniert. Die Büroflächen darin sind also "durch". Durch einen Abriss ließe sich eine viel größere Dichte pro Grundstück verwirklichen.

2. Die Verkehrsachsen rund um den Alex sind inzwischen alle nach B-Plan fertig gestellt und schaffen Platz für Neues.

3. Die "Billigheimer" sorgen am Alex für eine hohe Besucherfrequenz und verbessern so die Attraktivität für Investitionen.

4. Der Weiterbau der U5 wird dem Platz weiteren Auftrieb geben, bessere Verkehrsverbindungen in sämtliche Ecken der Stadt findet man nirgends!


Anreize und Vorrausetzungen für einen Umbau gemäß der alten Pläne sind also zunehmend erfüllt.
Eines wird der Alex aber bestimmt nicht: Ein Platz mit gemütlicher, bürgerlicher Atmosphäre.

d.
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Alt 06.04.13, 20:43   #18
Wunderknabe
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Wunderknabe könnte bald berühmt werdenWunderknabe könnte bald berühmt werden
Zitat:
Kleihues spricht sich dagegen für ein Festhalten am Kollhoff-Plan aus. Der Hines-Wettbewerb böte die Chance "Die Mitte" mit einem anspruchsvollen Turm deutlich aufzuwerten.
Die richtige Ansicht meiner Meinung nach. Kollhoffs verweigerung beim eigenen Planungsgebiet mitzumachen ist etwas bedauerlich,
weil es auch die Chance außen vor lässt was richtig gutes zu machen und damit eben das Mittelmaß das zur Zeit bei Neubauten vorherrscht
zu durchbrechen.

Ähnliches vertritt ja auch Matthias Sauerbruch.

Wenn sich Architekten wie Kleihues und Sauerbruch beteiligen (und vielleicht andere Namhafte Architekten wie Murphy/Jahn), dann
bin ich zuversichtlich dass es zumindest schonmal gute und vielfältige Entwürfe geben wird.
Welcher dann gewinnt und welcher umgesetzt wird ist nochmal ne andere Frage...

Letztendlich muss man aber auch sagen dass nichtmal in Stein gebautes heutzutage in Stein gemeißelt ist. Viele
Gebäude in der Umgebung des Alex haben in den letzten 20 Jahren eine neue Fassade bekommen. Eigentlich alle davon wesentlich besser
als die ursprünglichen (z.B. Kaufhof, ParkInn). Auch "die Mitte" und jeder andere Fehltritt könnte problemlos in einigen Jahrzehnten
"korrigiert" werden. Obgleich es natürlich immer wünschenswert wäre von vornerein etwas gutes und schönes zu bekommen.

Dazu müssen aber erstmal die Bauten an sich kommen (wo von ja auch nicht alles schlecht sein wird hoffe ich ) und der Wert
der ganzen Umgebung drastisch steigen. Dann lohnt es sich auch mehr in die Optik der Gebäude zu investieren, auch verspätet.

Genau den gleichen Vorgang erleben wir jetzt am Zoo/City West, wo reihenweise neue Gebäude entstehen und alte aufgewertet werden.
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Alt 06.04.13, 21:00   #19
tel33
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Zitat:
Zitat von Architektator Beitrag anzeigen
Ein Abriss der langen Plattenbauzeilen würde darüber hinaus den Weg für eine attraktive Neubebauung ebnen, wodurch die umliegenden Stadtquartiere wieder besser mit dem Platz vernetzt werden könnten.
Ich bin ja nun wahrlich kein Freund des realsozialistischen Hauptstadtareals. Mittlerweile bin ich aber zu der Erkenntnis gekommen, dass großflächiges Abreißen keineswegs automatisch zu irgendeiner Urbanisierung oder Verdichtung führt. Ganz im Gegenteil. Es entstehen momentan nur noch mehr Brachflächen ohne dass auch nur ansatzweise sowas wie eine Planung für eine Nachfolgebebauung existiert - von konkreten Projekten ganz zu schweigen.
Ich würde jeden weiteren Verkauf von Bauland und nachfolgenden Abriss nur im Rahmen der verbindlichen Neuinvestition befürworten, sonst sieht das Areal binnen kürzester Zeit aus wie nach dem Krieg.
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Alt 07.04.13, 18:20   #20
Mosby87
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Zitat:
Zitat von tel33 Beitrag anzeigen
[...] Mittlerweile bin ich aber zu der Erkenntnis gekommen, dass großflächiges Abreißen keineswegs automatisch zu irgendeiner Urbanisierung oder Verdichtung führt. Ganz im Gegenteil. Es entstehen momentan nur noch mehr Brachflächen ohne dass auch nur ansatzweise sowas wie eine Planung für eine Nachfolgebebauung existiert - von konkreten Projekten ganz zu schweigen. [...]
... oder aber es gibt konkrete Projekte, die sich am Ende doch noch in Wohlgefallen auflösen, womit wir wieder beim Abriss des ehemaligen DDR-Gesundheitsministeriums und seiner traurigen Hinterlassenschaft wären. Insofern stimme ich Dir da zu, obgleich uns das in der Sache leider nicht weiter bringt.
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Geändert von Mosby87 (11.04.13 um 20:45 Uhr)
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Alt 07.04.13, 19:09   #21
Konstantin
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Dass sich Kollhoff nicht am Wettbewerb für den Hinesbau beteiligen mag kann ich nachvollziehen - auf dem realisierten Sockel noch etwas vernünftiges hinzubekommen ist schwer und eine neue Fassade wird Hines dem Sockelbau nicht spendieren. Bewürbe sich hier Kollhoff wäre das etwa so aus sollte Patzschke die Philharmonie umbauen.

Bei den Baufeldern von Blackstone und dem ehem. DDR-Gesundheitsministerium wird mit dem Preis gezockt. Angesichts der Wertsteigerung der letzten 12 Monate ist mit weiterer Spekulation zu rechnen. Wenn hier der Aufwärtstrend stagniert? Schwer zu sagen... Oder hat ein Forist hierzu eine begründete Einschätzung?

Einen Plattenabriss wird vorerst nicht geben. Das ist aus meiner Sicht auch nicht notwendig, da ohne Ende Platz für eine kleinteilige Neubebauung da ist. Hierfür fehlt nur der politische Wille.
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Alt 07.04.13, 19:52   #22
Hobrecht
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Zitat:
Zitat von Architektator Beitrag anzeigen
Auf gleich drei Seiten schotten überbreite Schnellstraßen den Alexanderplatz von seinen angrenzenden Stadtvierteln ab und lassen ihn so zu einem innerstädtischen Hinterhof verkommen.
Grundsätzlich haben große Verkehrsschneisen tatsächlich oftmals eine isolierende und stadtzerstörende Wirkung. Am Alex sehe ich das Problem aber eigentlich nicht. Zum einen führen die Straßen nicht direkt am Platz vorbei und beeinträchtigen diesen nicht unmittelbar, da der Platz rundum baulich eingefasst ist. Zum anderen hat sich auch die Zerschneidende Wirkung der Straßen in den letzten Jahren erheblich verringert - die Straßen wurden teilweise schmaler und es wurden neue Querungsmöglichkeiten geschaffen. Dass es dem Platz nicht an Zugänglichkeit mangelt zeigt schon allein die Masse der täglichen Besucher. Ich glaube fast, D. Hoffmann-Axthelm ist schon lange nicht mehr dort gewesen. Zudem bezweifle ich, dass es den Platz attraktiver machen würde, wenn versucht werden würde "Gesindel" dadurch zu vertreiben, dass man Autoverkehr über den Alex führt.
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Alt 07.04.13, 20:41   #23
Mosby87
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Hier ein Beitrag aus der heutigen Abendschau, der sich mit dem städtebaulichen Dilemma am Alexanderplatz beschäftigt und in dem auch Hans Kollhoff noch einmal zu Wort kommt. Studiogast war der Architekturkritiker Martin Kieren, der v.a. einen mangelnden Dialog zwischen der Stadtentwicklungsverwaltung und der Architektenschaft über die bauliche Gestaltung des Alex beklagt.
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Geändert von Mosby87 (08.04.13 um 20:35 Uhr)
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Alt 07.04.13, 21:33   #24
MattSid
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Ah, der gute Kieren! Ich wunsche mir dass diese Aufmerksamkeit bringt etwas konkret vor, aber sicher es ist etwas gut.
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Alt 10.04.13, 23:02   #25
Baldur
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Die Berliner Zeitung meldet, dass Senatsbaudirektorin Regula Lüscher von der bisherigen Hochhausplanung am Alexanderplatz abrückt:
http://www.berliner-zeitung.de/alexa...,22335166.html
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Alt 10.04.13, 23:29   #26
Ostkreuzblog
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Schickt bitte einer diese Oma ganz schnell zurück in ihre verpupste Schweiz!!!

"Einem niedrigen Gebäude"...ich sehe neben der Alexa schon die Aldi, Netto oder Lidl Filiale stehen.

Unerträglich.

Uns hat keiner die "Wirtschaftskraft" auf dem Silbertablett serviert, oh Wunder, wir versenken lieber Extramilliarden im Flughafen.

Ey sorry, aber mit dem Leitspruch "Arm aber sexy" wird man wohl kaum "richtige" Investoren hinter dem Ofen vor locken.

Bitte nur zitieren wenn es Sinn macht. Danke
Bato
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Alt 10.04.13, 23:35   #27
Johnny
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Warum gerade jetzt? Nach 20 Jahren des Wartens scheint eine baldige Realisierung der Planung erstmals realistisch. Ausserdem beklagt man an anderer Stelle, dass es kaum noch innerstädtische Flächen zur Realisierung von Wohnungsbau gibt. Wo also, wenn nicht hier? IMan könnte meinen, Frau Lüscher sieht hier eher eine Chance, im letzten Moment ein ambitioniertes Projekt zu kippen und stattdessen wieder Mittelmaß zu realisieren.
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Alt 10.04.13, 23:35   #28
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Ich hatte bislang den Eindruck, dass Lüscher zu sehr kritisiert wird, aber dieses Interview bestätigt kritische Ansichten. Zu sagen: "Ich hoffe, dass wir in zehn Jahren feststellen können, dass wir das Beste aus der Situation jetzt und den Erfahrungen der letzten Jahre gemacht haben" ist doch reichlich unambitioniert für einen so wichtigen und frequentierten Ort wie den Alexanderplatz. Möglich immerhin, dass die Drohung der Planungsänderung (gewollt oder nicht) den Druck erhöht, dort nach dem bisherigen Masterplan zu bauen.
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Alt 11.04.13, 00:06   #29
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Das ganze macht aber auch noch mal eines deutlich:

Der hochgejubelte Berlin-Hype ist endgültig vorbei und beendet.
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Alt 11.04.13, 00:10   #30
Johnny
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^ Inwiefern? Wegen ein paar nicht gebauter Hochhäuser?
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