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Alt 15.12.11, 11:08   #1
Batō
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Zoom Berlin - ehem. Aschinger-Haus [in Bau]

Laut BZ läuft derzeit ein Rechtsstreit zwischen Hotelbetreiber und Besitzer des Aschingerhauses. Der Mietvertrag wurde gekündigt und bei erfolgreichem Verfahren für den Besitzer muss das Hotel wohl bald ausziehen.
Weiter heißt es, dass dann ein hochwertigeres Hotel einziehen und das Haus Schritt für Schritt augewertet werden soll.

Artikel BZ

Klingt danach als ob man das Haus revitalisieren möchte. Wär da nicht ein Komplettabriss und Neubau besser (vor allem wenn man ein hochwertiges Hotel reinbekommen will)?
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Alt 15.12.11, 11:35   #2
Gurke
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Gurke könnte bald berühmt werden
Einen Abriss würde ich auch für angemessener halten - der gestaltet sich aber anscheinend durch die verzwickte Eigentümer-Chose als schwierig. Langfristig dürfte doch aber wohl kein Weg daran vorbei führen? Wer weiß, vielleicht kaufen die Besitzer des Waldorf-Astoria das Schmuckstück und befassen sich selbst mit Abriss und Neubau. Dürfte doch grundsätzlich wegen der unmittelbaren Nachbarschaft in ihrem eigenen Interesse liegen, oder nicht?

Ebenfalls im B.Z.-Blättchen wird über die verschiedenen Eigentümer/Vermieter berichtet: http://www.bz-berlin.de/bezirk/charl...le1071359.html

Wichtige Details:
...

Hinweis der Moderation: Die Einbindung des Zitats wurde editiert. Grund: Unerlaubtes Pressezitat.
Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Texten achten. Vielen Dank.
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Alt 15.12.11, 20:27   #3
Kleist
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Warum abreissen ?

Also,so schlecht ist das Aschingerhaus nun wirklich nicht.Verglichen mit heutigen Hotelneubauten finde ich es sogar überaus erhaltenswert.Die Architekten haben damals durchaus Gestaltungswillen erkennen lassen.

Es ist ein typischer Berliner Vertreter der frühen 70er Jahre.Die "Bandarole" rund um das Haus und die Arcadensituation sind nicht sehr einladend,aber das könnte man leicht ändern.Ich denke,dass man aufpassen muss,nicht all seine Abneigungen gegen die Szenerie vor Ort,in das Aschingerhaus zu projezieren.Die Szenerie hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gewandelt und ist auch nicht mehr so dominant wie noch vor 15 Jahren.

Was würde denn als Alternative gebaut werden ? Wirklich was Hochwertigeres ?
Ich hoffe,das Haus bleibt stehen und wird saniert.So saniert,dass man dem Haus seine Herkunft später noch ansieht.

Hier ein Bild des Hauses

http://www.bz-berlin.de/multimedia/a...o2_3283406.jpg
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Alt 15.12.11, 23:33   #4
Baukunst
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Baukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfach
Ich habe das Haus immer gehasst, so wie es jetzt ist, muss aber zugeben, dass man bei längerer Betrachtung doch noch Potential entdeckt, was man aus dem Gebäude herauskitzeln könnte. D.h. weg mit diesen "Fenstern", stattdessen Einbau von Fensterbändern a là Ärtztehaus Bergmannstraße oder durch Bauhausmäßige großzügige Verglasung mit schmalen Stahlprofilen. Die Banderole (sind doch Räume dahinter, oder?) müsste ebenfalls soweit wie möglich verglast werden, analog zu den Behrensbauten am Alex. Dann das ganze noch bauhausweiß angestrichen und man könnte eventuell damit leben.
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Alt 17.12.11, 09:23   #5
Rotes Rathaus
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Rotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle ZukunftRotes Rathaus hat eine wundervolle Zukunft
Ich muss der BZ ausnahmsweise recht geben, dass es sich bei Aschingerhaus um einen Schandfleck handelt, der mir schon lange zuwider ist.

Der Block an der Stadtbahn hat eine Schlüsselfunktion zwischen den funktionierenden Quartieren Hardenbergstr./TU; Kantstraße/Savignyplatz, Kudamm/Joachimstalerstr und den hoffentlich in Zukunft lebendigen Plätzen Hardenbergpl. und Breitscheidpl. Hier sollte eine befriedigende Lösung her, was denke ich nur durch einen Abriss möglich ist.

Ein Neubau von Christoph Mäckler (m. E. einer der besten zeitgenössischen deuschen Architekten), der mit dem Zoofenster korrespondiert, wäre die ideale Lösung.

- Man darf ja mal träumen... -
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Alt 07.01.12, 12:13   #6
Batō
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Wieder mal ein BZ-Artikel zum Thema Aschingerhaus. Offenbar stünde ein Eigentümerwechsel unmittelbar bevor und könnte in den nächsten 3 Monaten besiegelt werden.
Die Kaufinteressenten ließen durchblicken, dass der Bau abgerissen und durch ein modernen Neubau ersetzt werden soll.

Artikel BZ
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Alt 10.01.12, 19:34   #7
Kleist
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Und weiter geht es

mit dem Botag oder Aschingerhaus.
Heute ist es der Tagesspiegel,der darüber berichtet.Beide Seiten,Mieter und Vermieter bringen ihre Sicht der Dinge ein.

Laut Artikel soll das Haus saniert werden,es gebe aber,auf Gerüchten basierende Vermutungen,dass der Eigentümer verkaufen will und es Interessenten gäbe,die dass Haus abreissen wollen.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ba...o/6052894.html
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Alt 27.10.13, 21:32   #8
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_Flyn_ wird schon bald berühmt werden_Flyn_ wird schon bald berühmt werden
Abriss Passage Joachimsthaler Straße

Die ungeliebte Passage bzw. der gesamte Block (inklusive Erotikmuseum und Flachbau an der Kantstraße) gegenüber vom Bahnhof Zoo sollen nach Plänen von Hines abgerissen werden. Investor Hines wird dort wohl voraussichtlich ein 6-geschossiges Geschäftshaus (Büros und Läden) bauen.


http://www.tagesspiegel.de/berlin/st...n/8991792.html
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Alt 27.10.13, 21:56   #9
nitsche86
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nitsche86 wird schon bald berühmt werdennitsche86 wird schon bald berühmt werden
Sehr schade, ich hätte mir an der Stelle ein Hochhaus gewünscht und erhofft.

Das wäre glaub ich an der Stelle sehr passend, und gut gemacht einen schönen urbanen Hochhauscluster ergeben.
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Alt 28.10.13, 09:47   #10
ReinhardR
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ReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfach
Hochhaus-Cluster

^^ Ja, das war das Erste, was ich dachte:
Wenn dieser alte Siffbau wegkommt, dann wäre ein wenigstens 12-stöckiges Hochhaus das Mindeste an dieser Stelle.
Es würde die neue Nachbarschaft angemessen ergänzen.
Und wenn es dann auch noch ansprechende interessante Architektur aufweisen würde...
Aber vielleicht werden die sechs Stockwerke auch mehr als nur gerastert oder verspiegelt sein!
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Alt 28.10.13, 22:47   #11
_Flyn_
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Zitat:
Zitat von nitsche86 Beitrag anzeigen
Sehr schade, ich hätte mir an der Stelle ein Hochhaus gewünscht und erhofft.


Was wohl auch der Bezirk anstrebt, siehe Abendschau-Bericht von heute
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Alt 23.01.14, 11:34   #12
Richard Neutra
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Zitat:
Zitat von allaboutmusical Beitrag anzeigen
Wie die Berliner Morgenpost im Artikel über die Modernisierung des Bahnhof Zoos berichtet, sollen für dieses Grundstück aktuell Verhandlungen mit privaten Investoren geführt werden.


Quelle: Berliner Morgenpost

Und das Eckgebäude wo früher das A&O-Hostel drin war soll abgerissen werden.
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Gute Architektur hat einen gelungenen Bezug zur Umgebung, erfüllt ihren Zweck und versucht vor allem nicht Architektur zu sein.
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Alt 24.01.14, 09:51   #13
nitsche86
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Was mich viel mehr stört, ist das in dem Artikel wieder erwähnt wird, dass maximal 6 Geschosse gebaut werden sollen.

Ein Hochhaus würde sehr gut auf das Areal passen meiner Meinung nach.
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Alt 24.01.14, 10:04   #14
Siegrief
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Wurde dieser Bebauungsplan auf den sich die Morgenpost in ihrem Artikel bezieht nicht erst kürzlich außer Kraft gesetzt, mit der Absicht des Bezirks, den Investor Hines in den folgenden Gesprächen zu "mehr"(höher) zu ermutigen?

Entweder die Morgenpost weiß bereits mehr, oder sie hat nur alte Fakten aufgearbeitet, was ich eher glaube.
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Alt 23.06.14, 13:12   #15
Batō
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Aschinger am Zoo

Nächsten Monat soll ein Architektenwettbewerb für das geplante Geschäftshaus starten. Hines habe mittlerweile alle Flächen erworben.
Ein Hochhaus wird es nicht geben da Hines das bestehende Baurecht nutzen wolle. Erst noch Planungsrecht für ein mögliches Hochhaus zu schaffen dauere dem Investor zu lange. Schade das...

Artikel Tagesspiegel
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