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Alt 12.11.14, 22:34   #91
BerlinExCinere
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BerlinExCinere sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreBerlinExCinere sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreBerlinExCinere sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Ist das vom gleichen Architekten wie das Alea 101 am Alexanderplatz?
Zumindest wurde die Idee der verdrehten Ebenen andeutungsweise übernommen....
Ansonsten finde ich, dass es falsch ist, in dieser Gegend weiter die Horizontale zu betonen. Das tun schon der Bahnhof und das Bikini zu genüge.
Es muss ja nicht gleich so ein Trumm sein wie das vorgeschlagene Hochhaus auf dem Hardenbergplatz. Aber 2 Jahre Wartezeit würden sich doch für den bauherren schnell auszahlen, wenn er danach einige Stockwerke drauflegen könnte, oder?
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Alt 12.11.14, 23:02   #92
knochenjochen
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knochenjochen könnte bald berühmt werden
Ich bin auch ziemlich enttäuscht. Dass der Investor nicht lange warten will, sondern möglichst schnell Profit aus dem Grungstück ziehen will, kann jeder Blinde erkennen, wenn er sich den Entwurf und auch das Konzept anschaut. Ein 0815 Shoppingcenter, was der City-West nun auf keinen Fall gefehlt hat. Drüber noch ein paar Büros und fertig ist die Kiste, die in der Umgebung echt aussieht wie ein Flachbau. Naja vllt waren wirklich die Erwartung oder soll ich lieber sagen Hoffnungen zu hoch. War meiner Meinung nach einer der interessantesten Ecken bzw. attraktivsten Grundstücke in Berlin. Deswegen auch die Erwartungen. Ein recht hässlicher Bau verschwindet, ein langweiliger ersetzt ihn....schade!
Ich denke jedes Geschoss mehr täte dem Entwurf gut und würde der Gegend noch mehr Urbanität verleihen.
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Alt 12.11.14, 23:04   #93
Eisber
 
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^ich spekuliere mal "wild": was wenn große int. Player der Immobranche etwas mehr wissen, als wir hier, größeren Einblick und Überblick haben und sich auch entsprechende Expertise von Ökonomen usw. einkaufen können? Es gibt ernst zu nehmende Anzeichen dafür, dass der aktuelle "Häuserboom" in deutschen Großstädten in einem Zeithorizont von wenigen Jahren wie eine Seifenblase zerplatzt, der gegenwärtige Boom ist maßgeblich befeuert durch das billige Zentralbankgeld und die "Flucht in Sachwerte" der Kapitalanleger weils sonst nirgendwo mehr anständige Renditen gibt. Keiner kann sagen, wie die Zukunft aussehen wird. Sicher ist nur eines: sie wird anders aussehen als die Gegenwart ("sag bloß"). Und da die Zinsen eigentlich nur noch in eine Richtung gehen können, vom aktuellen Tiefpunkt, nämlich aufwärts,.. besser als jetzt wirds nimer (Niedrigstzinsen zur Finanzierung von Bauprojekten in Kombination mit einem sehr hohen Preisniveau auf dem Immobilienmarkt = perfekte Welt für Immobilienentwickler!).

Vielleicht muss man als Investor ernsthaft befürchten, einfach nicht mehr auf seinen Schnitt zu kommen, wenn man noch mal 2 (in der Praxis also mind. 3) Jahre bürokratiebedingte Verzögerungen in Kauf nimmt, um dann ein fertiges Objekt auf einem Markt zu Spottpreisen platzieren zu müssen, der sich gerade im freien Fall befindet. "Korrekturen" auf dem Häusermarkt fallen ja zumeist recht extrem und übertrieben aus, bevor sich die Preise wieder auf einem vernünftigen Niveau einpendeln. Bei einer durchschnittlichen Verteuerung von Immobilien in Deutschland um 23%, alleine von 2009 bis 2013, ist eine anständige "Fallhöhe" für den Markt entstanden. Also wieso nicht lieber jetzt seine Schäfchen ins Trockene bringen, Verträge zu den aktuellen Marktpreisen an Land ziehen? Ich weiss nicht, wie Immobilienentwickler denken - ich würde genau so denken und genau diese Überlegung anstellen.
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Alt 12.11.14, 23:26   #94
knochenjochen
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knochenjochen könnte bald berühmt werden
Deine Überlegungen machen ja Sinn und ich sehe den Trend auch ähnlich. Zumindest die Mietsteigerung in deutschen Städten geben( nach meiner Info) nach. In Köln sind die Mietpreise sogar um 10 % zurück gegangen. Trotzdem muss man das Handeln des Investors deswegen ja nicht für gut heißen, bzw. das was architektonisch/städtebaulich dabei raus kommt! Auch wenn dieses handeln aus ökonomischer Sicht verständlich wäre...
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Alt 13.11.14, 00:07   #95
Carlo
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Carlo ist ein LichtblickCarlo ist ein LichtblickCarlo ist ein LichtblickCarlo ist ein LichtblickCarlo ist ein LichtblickCarlo ist ein Lichtblick
Zitat:
Zitat von Batō Beitrag anzeigen
Bezirksbastadtrat Schulte sprach davon, dass dem Entwurf der "Kick" fehle.
So kann man es auch sagen.

Das benachbarte Karstadt Sport ist ein elegantes Gebäude, das Waldorf Astoria ist es ebenso, und auch die Gleishalle des Bahnhofs Zoo ist schön gegliedert.

Und dann so eine plumpe Fußgängerzonen-Architektur?!
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Alt 13.11.14, 02:29   #96
Novaearion
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Zitat:
Zitat von Eisber Beitrag anzeigen
^ich spekuliere mal "wild": was wenn große int. Player der Immobranche etwas mehr wissen, als wir hier, größeren Einblick und Überblick haben und sich auch entsprechende Expertise von Ökonomen usw. einkaufen können? Es gibt ernst zu nehmende Anzeichen dafür, dass der aktuelle "Häuserboom" in deutschen Großstädten in einem Zeithorizont von wenigen Jahren wie eine Seifenblase zerplatzt, der gegenwärtige Boom ist maßgeblich befeuert durch das billige Zentralbankgeld und die "Flucht in Sachwerte" der Kapitalanleger weils sonst nirgendwo mehr anständige Renditen gibt. Keiner kann sagen, wie die Zukunft aussehen wird. Sicher ist nur eines: sie wird anders aussehen als die Gegenwart ("sag bloß"). Und da die Zinsen eigentlich nur noch in eine Richtung gehen können, vom aktuellen Tiefpunkt, nämlich aufwärts,.. besser als jetzt wirds nimer (Niedrigstzinsen zur Finanzierung von Bauprojekten in Kombination mit einem sehr hohen Preisniveau auf dem Immobilienmarkt = perfekte Welt für Immobilienentwickler!).
Deine Argumentation (und Schlussfolgerung daraus) ist nicht von der Hand zu weisen, betrachtet aber einen Sonderfall nicht: Berlin!
Auch wenn man natürlich prognostizieren könnte, dass die Attraktivität Berlins in Zukunft abnimmt, so erschient dies doch auf absehbarer Zeit unwahrscheinlich. Die Arbeitslosenzahlen sanken im letzten Jahrzehnt prozentual deutlich stärker als im Bundesschnitt, die Kaufkraft stieg ebenso stärker an (wenn auch immer noch unter diesem liegend). Die Touristenzahlen steigen trotz der gerade erst beendeten und möglicherweise wieder aufkommenden Krise in Europa. Der Flughafen selbst ist noch nicht einmal fertig, wird aber zusätzliche Verbindungen bringen. Ebenso ist der stückweise Umzug von einigen Bundesbehörden nach Berlin noch nicht abgeschlossen, ebenso wie eine generelle Zentralisierung der Bundesrepublik nach Berlin. Unsere Stadt wird mehr und mehr mit Deutschland gleichgesetzt und dies wird - trotz aller Einwände aus den anderen Landesteilen und des Föderalismus in Deutschland - eher zu- als abnehmen, wenn wir mal davon ausgehen, dass Deutschland nicht dauerhaft eine Sonderrolle in der Welt einnehmen wird. Hinzu kommt, dass die Mietpreis Berlins immer noch zum Teil deutlich unter den anderen Großstädten Deutschlands liegen, gemessen an europäischen Metropolen sogar sehr weit darunter.
Es müsste schon einiges zusammenkommen, damit (zumindest in Berlin!) die Blase platzt: sich verschärfende Krisen wie ein möglicher Krieg der Ukraine mit Russland, Euro-Zusammenbruch, stark steigende Arbeitslosigkeit und vor allem das Abebben des Zustroms nach Berlin. Letzteres erscheint mir hierbei noch am wahrscheinlichsten, das hätte dann aber eher einen entspannenden Effekt auf Miet- und Kaufpreise im Wohnungsmarkt.

Sorry für das OT!
Novaearion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.14, 09:14   #97
Eisber
 
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Berlin hin, Deutschland her. Mit dem Euro haben wir uns für internationale Anleger an Südeuropa gebunden, auf Gedeih bzw eher Verderb. Lies diesen brandaktuellen Hintergrundbericht http://m.manager-magazin.de/immobili...a-1002422.html und bedenke wo der Investor dieses Projekts seinen Sitz hat.

OT ist daran nichts, ich halte einfach handfeste makroökonomische Gründe für ursächlich für die neue Zurückhaltung bzw "Eile" (siehe Batos Post #15)
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Alt 13.11.14, 09:23   #98
Konstantin
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Man muss kein Prophet oder internationaler Experte sei um zu dem Schluß zu kommen, dass der Immobilienboom in Berlin ein vorübergehender ist. Gegen eine lang anhaltende Hochphase sprechen alle Berliner Strukturdaten.

Deshalb ist natürlich die Beobachtung richtig, dass sich Investoren heute nicht an ein Baurecht in drei Jahren (vielleicht dauer ja ein B-Plan auch vier, oder fünf Jahre) koppeln wollen. Zum Baurecht kommt noch die Bauzeit hinzu (i.d.R. 3 Jahre bei einem solchen Bau), mithin ist ein Projekt mit B-Plan heutzutage eine Wette auf eine Marktlage in 5 oder 6 Jahren. Das traut sich kaum einer mehr.
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Alt 13.11.14, 10:42   #99
Theseus532
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In diesem Fall rückt die Bearbeitungszeit für eine Baurechtsänderung richtig in den Fokus der Öffentlichkeit.
Die Frage ist doch , gibt es Möglichkeiten, diese zu verkürzen. Wieviele Bauvorhaben werden erst gar nicht in Angriff genommen, weil von Seiten der Investoren die Bearbeitungszeiten und damit verbundenenen Risiken wie zusätzliche Auflagen usw. einfach nur abschreckend wirken. Ich könnte mir vorstellen, da gibt es einige. In diesem Falle wird das nun publik, aber viele andere werden erst gar nicht zur Kenntnis genommen.
Ein 'Hochhaus' zu planen und zu bauen, dauert in Berlin mindestenst so lange wie die Planung auf den Mond zu fliegen, das ist schon etwas deprimierend, man braucht einen extrem langen Atem.

Was in den letzten Monaten alles so bekannt wird, wie lange einfachste Vorhaben in der Berliner Verwaltung unbearbeitet bleiben,z.B. Bau- und Strassenarbeiten usw. dann sollte der Senat mal ernsthaft die Effizienz seiner Behörden verbessern, diese zusätzlichen Zeiten addieren sich ja noch auf zu den ohnehin festgelegten aufwendigen verfahrensrechtlichen Konditionen.

Vielleicht hat ja Hines auch genug mit seinem Vorhaben am Alexanderplatz, das dauert ja auch schon 10 Jahre und geht nicht so richtig vorwärts und wollte sich sowas ersparen.
Ich denke auch wie viele andere, dass insgesamt die Konzentration auf einige Standorte wie Hamburg München und Berlin zunehmen werden, von daher das Investitionsklima relativ günstig bleiben wird auch mittel- und langfristig.
Konjunkturelle Auf- und Ab's wird es immer geben, das bleibt davon unberührt.
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Alt 13.11.14, 11:13   #100
Konstantin
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Da bin ich ja mal gespannt, wie du ein B-Planverfahren beschleunigen willst. Das sind doch alles bundeseinheitliche Regelungen.

Aber in Berlin kommt hinzu, dass der Aufstellungs- und Festsetzungsbeschluß für einen B-Plan von den Bezirken geleistet werden muss, deren politische Berechenbarkeit inzwischen gegen null geht. Was heute grün ist ist morgen schwarz und übermorgen rot - je nachdem, was die Medien oder die Anwohner gerade hören wollen. Die grundlegenden Diskussionen über ein Plus an Steuereinnahmen verfängt nicht, da die Steuern vom Land vereinnahmt und der Bezirk hiervon nichts hat.
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Alt 13.11.14, 11:51   #101
Eisber
 
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Zitat:
Zitat von Konstantin Beitrag anzeigen
Da bin ich ja mal gespannt, wie du ein B-Planverfahren beschleunigen willst. Das sind doch alles bundeseinheitliche Regelungen.
Bundesgesetze geben keinen Zeitplan vor. Faustregel: je mehr Personal vor Ort von Ländern bzw. Kommunen in den Verwaltungen eingesetzt werden, desto rascher werden Bundesgesetze vollzogen. Es ist, solange Fristen für Ankündigung, Offenlegung und Stellungnahme betroffener Bürger eingehalten werden, durchaus möglich sowas in sehr kurzer Zeit zu vollziehen.

Die Berliner Behörden gelten als besonders unterfinanziert. Andernorts in Deutschland kriegt man solch ein Verfahren durchaus in unter einem Jahr hin, zumal wenn es sich um keine flächengreifende Stadtentwicklungsmaßnahme handelt, sondern um Prinzip um ein einzelnes, bauprojektbezogenes Verfahren. Das wird andernorts auch schonmal in 6 Monaten durchgezogen (das ist dann wohl auch die Untergrenze dessen, wie weit man das unter Berücksichtigung von Öffentlichkeitsbeteiligung usw. beschleunigen kann).

Baurechtsänderungen sind also in der Tat nicht zielführend. Es braucht einfach ausreichend Personal für die Behörden.

Da es Populisten aber immer einfach haben, Applaus zu erhaschen, wenn sie über "die Beamten" oder "die Behörden" spotten, sind mit Forderungen für mehr Planstellen bei Baubehörden oder Justiz (vgl. Prozesse an den Verwaltungsgerichten gegen Bauprojekte) einfach keine Wahlen zu gewinnen. Es müsste in der Tat ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass die vermeintlichen Ersparnisse für den Steuerzahler Milchmädchenrechnungen sind. Wieviele Bauprojekte gar nicht erst öffentlich vorgeschlagen oder beantragt werden, weil sich Investoren von vorneherein denken "nein, also jetzt erstmal 2-3 Jahre Bürokratie mit ungewissem Ausgang und da Geld reinbuttern, dann lassen wir es gleich!" ist natürlich unbekannt. Einer vermeintlichen Ersparnis - letztlich muss die ganze Verwaltungsarbeit ja doch erledigt werden, die Summe der Arbeitsstunden die der Steuerzahler zu tragen hat ist also unter dem Strich gleich, nur verschiebt sich halt alles nach hinten - steht ein volkswirtschaftlicher Schaden in unbekannter Größe gegenüber.

Geändert von Eisber (13.11.14 um 12:06 Uhr)
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Alt 13.11.14, 11:55   #102
Bau-Lcfr
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Zitat:
Zitat von Theseus532 Beitrag anzeigen
In diesem Fall rückt die Bearbeitungszeit für eine Baurechtsänderung richtig in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Frage ist doch , gibt es Möglichkeiten, diese zu verkürzen.
Das Thema haben wir bereits hier gehabt - die Wikipedia meint, ein Jahr würde in der Regel (bundesweit) reichen. In Düsseldorf, wo grundsätzlich mit vorhabenbezogenen Bebauungsplänen gearbeitet wird, gab es kürzlich Aufregung, dass es meist 10-12 Monate dauert - die minimale Zeit laut Wikipedia ist 6 Monate. Ich glaube durchaus, dass es in Berlin viel länger dauert, doch gerade das scheint mir stark verbesserungsbedürftig.

Wie viele Vorredner meine ich ebenso, dass der Entwurf hier langweilig und öde ist - die lange Fassade sollte gegliedert werden, eine der (gerundeten) Ecken hätte auch 1-2 Geschosse höher werden können.
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Alt 13.11.14, 13:51   #103
jan85
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^^Denke auch, dass Berlin da besser werden kann und muss. Nicht nur könnte es Investoren abschrecken: Einige Firmenansiedlungen sind daran definitiv schon gescheitert und das ist dem Senat bekannt!

^Sicher will man auch schnell Geld verdienen, was man nachvollziehen kann. Aber vielleicht könnte man Deine Idee (an beiden Seiten ein paar Etagen mehr) nachträglich beantragen und dann jeweils noch was "drauf setzen". Der Bezirk hat ja bereits angedeutet, hier eine höhere Bebauung vermutlich zu erlauben...
jan85 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.14, 18:38   #104
Kleist
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... ich finde Entwurf gut bis sehr gut. Vor allem das wahrscheinlich doppelgeschossig ausgeführte EG und das darüberliegende etwas auskragende Geschoß scheinen gut strukturiert,ausserhalb des üblichen Rasterkanaon und wirken sehr licht. Die darüberliegenden Geschoße wird man sehen, wie sie im Orginal aussehen, auf jeden Fall wirkt die Zweiteilung in einen klar erkennbaren unteren Geschäftsteil und die darüberliegenden Büroetagen auf mich sehr angenehm. Auch die in der Abbildung zu sehende helle Farbgebung wird von mir gut geheissen. Für einen kommerziellen Büro/Ladenbau finde ich diesen Entwurf sehr gelungen und der zentralen Lage angemessen.
Den Wunsch nach mehr Geschossen unterstütze ich nicht, gerade die langezogene recht flache Form hat m.E. ihren Reiz.

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
... In Düsseldorf, wo grundsätzlich mit vorhabenbezogenen Bebauungsplänen gearbeitet wird, gab es kürzlich Aufregung, dass es meist 10-12 Monate dauert - die minimale Zeit laut Wikipedia ist 6 Monate. Ich glaube durchaus, dass es in Berlin viel länger dauert, doch gerade das scheint mir stark verbesserungsbedürftig. ...
Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Einmal Erteilung der Baugenehmigung ohne Erstellung / Änderung eines Bebauungsplanes, da sind 9-12 Monate schon am oberen Ende im bundesweiten Vergleich und einmal mit Änderung / Aufstellung eines Bebauungsplanes, dass dauert länger, schon wegen der Auslegungsfristen / Öffentlichekeitsbeteligung. In Brandenburg bekommt man Baugenehmigungen ohne Änderung des Bebauungsplanes häufig schon nach sechs Wochen bis drei Monate Wartezeit.
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Alt 13.11.14, 19:12   #105
Batō
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Auch das baunetz berichtet. Die Leserkommentare gehen von "missglückten Proportionen" bis hin zu austauschbaren Investorenriegel ohne klares Konzept.
Dem kann ich weitgehend zustimmen.
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