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Alt 31.01.18, 12:22   #16
Ben
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Ben ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbarBen ist im DAF unverzichtbar
Wieso auf spätere Generationen abwälzen? Wird uns etwa bewusst, dass wir nichts brauchbares auf die Reihe bekommen?
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Alt 31.01.18, 16:52   #17
export
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export ist ein hoch geschätzer Menschexport ist ein hoch geschätzer Menschexport ist ein hoch geschätzer Menschexport ist ein hoch geschätzer Mensch
Also wenn man liest, was hier alles über Otto von Bismarck geschrieben wird, sollte es wohl höchste Zeit sein, die Otto-von-Bismarck-Alle, die aktuell zwischen Spreebogenpark und Paul Löbe Haus bzw. Bundeskanzleramt verläuft, schleunigst umzubenennen ....

Anm. Mod.: OT bitte dort weiterführen. Danke
Bato


Ansonsten denke ich auch, dass der gegenwärtige Standort des Bismarck-Denkmals nicht sehr glücklich ist und seiner Bedeutung nicht gerecht wird. Wie auch die gesamte Gestaltung des Regierungsviertels aktuell nicht wirklich überzeugt und unfertig wirkt.

Vielleicht wäre das aber eine Gestaltungsaufgabe für die kommende Generation, wenn dann mal Humboldthafen, Washingtonplatz, Europacity fertiggestellt sind ...
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Alt 01.02.18, 19:30   #18
Architektator
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Zu den Ausfällen mancher Forumsmitglieder gegen den größten deutschen Politiker des 19. Jahrhunderts fällt mir wirklich nichts mehr ein. Ergänzend zu meinem letzten Beitrag möchte ich aber noch hinzufügen, dass man links neben dem Bundeskanzleramt ja das geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal errichten könnte. So würde man gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Kein fehlender Bezug, kein missachteter Denkmalschutz und kein versperrter Blick wie am Schlossplatz. Außerdem würde es ein interessantes Gegenstück zum wieder vor das Reichstagsgebäude versetzten Bismarck-Nationaldenkmal bilden und den Platz der Republik nach Westen hin abschließen.
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Alt 01.02.18, 20:49   #19
ReinhardR
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ReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfach
National-Denkmal

Absolut d´accord, Architektator!
Bismarck am Standort der Kroll-Oper: Das hätte ´was.

Im gegenwärtigen Zustand ist das "Band des Bundes" spürbar unfertig.
Auch wenn ich zwischen Kanzleramt und Abgeordnetenhaus lieber das ursprünglich geplante Bürgerforum hätte:
Die Einheits-Wippen-Obstschale würde dort am wenigsten stören.

Dann könnten nämlich die alt-ehrwürdigen Kolonnaden am Rande des Nationaldenkmals vor dem Schloss wieder entstehen und ein würdiger Ersatz für Wilhelm I. würde sich dort sicherlich auch leicht finden.

p.s.:
Das Bismarck-Bashing finde ich grotesk.
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Alt 01.02.18, 22:32   #20
Baukörper
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Baukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfach
Zitat:
Zitat von Architektator Beitrag anzeigen
Zu den Ausfällen mancher Forumsmitglieder gegen den größten deutschen Politiker des 19. Jahrhunderts fällt mir wirklich nichts mehr ein.
Und selbst wenn er der größte Politiker des Universums gewesen wäre, war er dennoch erzkonservativ und ein Gegner der Demokratie und deswegen wird sein Standbild bestimmt nicht auf den Platz der Republik zurückverlegt.

Aber unabhängig von der Politik, würde ich dafür plädieren, im Regierungsviertel eine Grünanlage bzw. Bebauung ähnlich wie auf der im Tagesspiegel abgebildeten Visualisierung, allerdings natürlich ohne die Siegessäule zu verwirklichen. Dann würde auch die Botschaft der Schweiz nicht mehr alleine rumstehen. Allerdings befürworte ich eine Entfernung der Straße, die heute in Nord-Süd-Richtung verläuft.
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Alt 02.02.18, 08:11   #21
Bau-Lcfr
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Zitat:
Zitat von ReinhardR Beitrag anzeigen
... Die Einheits-Wippen-Obstschale würde dort am wenigsten stören. ...
Anscheinend mehrt sich die Auffassung doch noch. Die Prämisse, das Ding unbedingt im Osten aufzustellen, finde ich unplausibel - zur Einheit von Ost und West gehören Zwei, nämlich der Westen genauso. Es wären übrigens nur wenige Schritte von der einstigen Ost/West-Grenze - sogar weniger als vom Schloss zur Grenze.

Wenn ich mir das früher im Thread von Architektator gepostete Foto des Platzes vor dem Reichstag anschaue - was auch immer genau dort steht, es wirkt besser als der gigantische Rasen, den manche Kleinflugzeug-Piloten schon mal mit einem Landeplatz verwechseln. Gerne mit Brunnen wie damals (hoffentlich wird es jetzt keine seitenlange parapolitische Debatte um Kaiserliches Wasser geben).
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Alt 02.02.18, 11:15   #22
Ben
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Einfach ein Obelisk in der Mitte des Platzes mit dem Text des Einigungsvertrags oder "Einigkeit und Recht und Freiheit" oder so eingraviert. Ganz simpel und hat sich als Freiheits-/Einheits-/Ehren-/Unabhängigkeitsdenkmal in der Form anderswo bewährt. Wozu diese ganzen pseudointellektuellen Wettbewerbe, wo dann ein Einrichtungsgegenstand bei rauskommt oder wie in Leipzig irgendwelche riesen Legobausteine...Und es wäre auch Städtebaulich ein Nachfolger der Siegessäule

Den Platz durch ein Georgenkreuz gegliedert, ein paar Bänke (ruhig als Teil des Obelisken) drum herum...Und das wars. Material und Bauarbeiter zur Verfügung stellen und es kann losgehen. Laut Wiki hat der Bau des Obelisken in Buenos Aires nur 40 Tage gedauert.
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Alt 02.02.18, 12:02   #23
Camondo
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Nachdem ich diese Dikussion hier angezettelt habe, indem ich euch von meiner Vision erzählt habe die ich während eines sonntäglichen Flanierens über den Platz der Republik hatte, ist es nunmehr Zeit zu resümieren.

1. Ich sollte keine sonntäglichen Spaziergänge mehr machen, sie machen zu sehr nachdenklich.
2. Ich sollte die Visionen die ich dabei habe nicht öffentlich zur Diskussion stellen.

Nein, im Ernst, ich bin einigermassen verzweifelt über das Resultat der Diskussion hier.
Anscheinend ist es nicht möglich frei von persönlichen Ressentiments, Ideologien und Geschmack über die Rückversetzung dieses Teils des Platzes der Republik in den ursprünglichen Zustand zu sprechen. Wobei sich herausstellt, dass es die Person Bismacrks selbst ist die am stärksten polarisiert. Anscheinend ist es nicht möglich einen Konsens darüber zu finden jenseits von dem was er positives und negatives bewirkt hat, ihn lediglich als historische Persönlichkeit als den Ersten Kanzler und Einiger des Landes anzusehen, erstmal völlig egal wie und wodurch er das erreicht hat.
Es war nur eine sonntägliche Vision von mir, mir das Denkmal an seinem ursprünglichen Ort vorzustellen, aber im Laufe der Diskussion bekam diese kleine Vorstellung immer mehr die Aussage einer offiziellen Verlautbarung oder des Resultats eines gestalterischen Wettbewerbs für diesen Bereich. So verbissen wird sie jedenfalles diskutiert. Abgesehen von den Versuchen die Diskussion als Vehikel für die eigenen Wünsche und Projektionen zu nutzen die ungeliebte Einheitswippe zu entsorgen.
So ufert die ursprüngliche Fragestellung immer weiter aus entfernt sich und gipfelt schliesslich in einem Obelisken.
Langsam frage ich mich, wer soll denn Fragestellungen wie diese überhaupt zufriedenstellend lösen oder städtebaulich in die Tat umsetzen wenn es nicht mal möglich ist den kleinsten gesellschaftlichen Konsens zu finden.
Von daher ist es nicht verwunderlich, dass sich von staatlicher und oder Berliner Seite sich keiner so recht des Themas der würdigen Gestaltung dieses Bereichs, bemächtigen möchte.
Infolgedessen bleiben Visionen Visionen und Grünflächenkosmetik das erste Mittel der Wahl.
Was sie aber um keinen Preis der Welt bleiben sollten.
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„Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben“.
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Alt 02.02.18, 15:36   #24
Baukörper
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Baukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfach
@Camondo: Ich bin ganz froh, dass Du diese Diskussion angestoßen hast.

Ich empfinde es auch nicht als problematisch wenn hier kontoverse und teilweise unversöhnliche (politische) Standpunkte aufeinandertreffen. Auch wenn mich manche Ansichten schon nerven, genauso wie meine Ansichten bestimmt manchen nerven. Wichtig ist aber doch, dass überhaupt darüber gesprochen wird. Und natürlich geht es dabei auch hoch her und wenn wir uns persönlich treffen würden, würde es ein blutiges Hauen und Stechen geben .
Hier treffen halt alle noch so unterschiedlichen Standpunkte aufeinander, aber solange wir darüber reden und uns nicht schweigend abwenden, gibt es wenigstens diesen Grundkonsens.
Deswegen bin ich auch immer etwas enttäuscht, wenn ein Thread in die Lounge muss (habe aber natürlich auch Verständnis dafür, wenn das so entschieden wird).

Zum Thema: Wir gefällt die Vorstellung mit dem Obelsiken recht gut, auch wenn ich die Form als abgekupfert und überholt empfinde. Auch Wasserspiele würden gut passen, die müssten dann aber direkt robust und begehbar sein.

Auch die Einheitswippe kann ich mir auf diesem Areal besser vorstellen als vor dem Schloss.
Vielleicht ist soger etwas möglich wie die National Mall in Washington D.C. (aber nur im kleinen Masstab).

Geändert von Baukörper (04.02.18 um 15:37 Uhr)
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Alt 04.02.18, 10:09   #25
Ben
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Naja, überholt und abgekupfert...Ich würde ihn nach 4000 Jahren mit immer neuer Bedeutung eher als Evergreen bezeichnen. Und er wäre ja kein Unikat, wo man sagen kann "Das sieht ja aus wie...". Dann könnte man das auch übers Brandenburger Tor sagen. Naja, wird eh nicht so kommen...
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Alt 04.02.18, 11:23   #26
notration
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notration ist im DAF berühmtnotration ist im DAF berühmt
Natürlich braucht unserer Bundesrepublik nicht unbedingt wieder den großen Bismarck vor dem Reichstag, obwohl das für unsere Demokratie auch kein Problem darstellen sollte. Aber es geht doch, jedenfalls mir, in erster Linie darum eine würdige, ansehnliche und skulpturale Anlage vor dem Bundestag zu bekommen.
Die Formensprache muss sich natürlich, nach bundesrepublikanischen Denken, von der Monumentalinszenierung der Kaiser- und der Nazi-Zeit abheben, ist nun mal so, mehr wird niemand heute durchsetzten können.


Dabei sollte man wohl noch beachten dass die Kunst am und im Bau, seit der Bonner Republik, ein gut gepflegter finanzieller Faktor aber auch Imagepflege geworden ist, wie man anschaulich an den Abgeordnetenhäusern in Berlin ablesen kann.
Dort wurde in den Gebäuden Unsummen ausgegeben; für Kunstwerke, große freischwebende Installationen und natürlich die Gebäude selber, welche alle von Star-Architekten designt wurden.
Ist es daher nicht logisch die Kunst auch auf die Wiese zu bringen?


Ich würde Vorschlagen auf dem Platz der Republik bis zur Namenlosenstraße (oder gibts da einen Namen?) am westlichen Ende, vereinzelte Skulpturen zur Nachkriegsgeschichte aufzustellen.
Das sollten kleine Figuren- oder Figuren-Gruppen sein die nicht all zu viel Platz beanspruchen sollten, meinetwegen in vereinzelten Fällen auch Tafeln. Man könnte auch einen Pfad der Geschichte über den Platz führen.


Mir schwebt beispielsweise vor, den Kanzler K.G. Kiesinger als Büste oder ähnlich, einem Benno Ohnesorg gegenüber zustellen. (Kiesinger war 1967 Kanzler als Ohnesorg in Berlin während einer Demo von einem Polizisten erschossen wurde, woraufhin eine ganze Generation in eine Ära von Gewalt, Tod und Terror taumelte). Beide bitte auf eine würdevolle und nicht veralbernde Art dargestellt, könnte ich mir in dieser Art auch mit unterschiedlichen Motiven interessant vorstellen, die über den Platz verstreut aufgestellt sind.


Also ich bin in letzter Zeit nicht über den Platz vor dem Reichstag gelustwandelt, aber ich kann mir auch so mehr vorstellen, als ein altes Standbild und einen alten Entwurf einer Parkanlage, in ein neues und modernes Regierungsviertel einzubauen.

Geändert von notration (04.02.18 um 11:39 Uhr)
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Alt 04.02.18, 13:50   #27
Theseus532
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Also ich bin absolut zufrieden mit dem gegenwärtigen Zustand.
Ich denke die Reichstagswiese, auf der im Sommer Fussball gespielt wird , man sich in der Sonne räkeln kann und den Reichstag bewundern ist die beste Lösung und spiegelt unsere demokratische Gesellschaft, die sich an dieser Stelle nicht als Untertanen fühlen müssen, ideal wieder.
Der neugestaltete Reichstag selbst steht für alles ,was die letzten hundertfünfzig Jahre politische Geschichte Deutschlands ausmachen, dazu braucht es weder Obelisk, noch Einheitsdenkmal oder Bismarck um uns daran zu erinnern und einzuschüchtern (dieses Element ist ja bei allen früheren Denkmälern auch irgendwo beabsichtigt und vorhanden)

Ich halte die Gestaltung des Regierungsviertel für einen Glücksfall, der nicht mit irgendwelchen zusätzlichen Symbolen und Denkmälern überladen werden muss.
Die haben alle ihre Berechtigung und sind gut aufgehoben, dort wo sie sind oder geplant sind.

Ein Vorredner beklagte die Kosten. Also ehrlich zweimal im Jahre den Rasen wiederherzustellen ist ja wohl kein grosses Ding.

Ich finde auch, dass der Spreebogen gelungen ist und wüsste nicht warum er bebaut werden müsste, aber das empfindet jeder eben anders.
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Alt 04.02.18, 16:23   #28
DerBe
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^ Ich schließe mich Thesus an. Ich finde, gerade im Sommer die Weite der Wiese vor dem Reichstag als äusserst angenehm, erhaben und entspannend. Wenn die Sonne untergeht, einfach herrlich. Das partielle Hereinziehen einzelner Baum- und Buschgruppen, die Wegeführung auf verschieden Ebenen als gelungen. Ich verstreh auch nicht, warum da Blümchenrabatte und noch mehr Bäume gefordert werden. Brunnen? - Was ist mit den Fontänen vor dem Kanzleramt. Die sind top! Einzig die merkwürdige Rampe will nicht so recht passen.
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Alt 04.02.18, 18:12   #29
Bau-Lcfr
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^^ Gähnende städtebauliche Leere soll "demokratisch" sein? Noch kürzlich wurde die anti-urbane Leere beklagt, weil der einst konzipierte Band mit einer Lücke belassen wurde.
Große Leeren werden eher als Distanz-Behalten in Hauptstädten von Nordkorea usw. belassen. Nähe zum Volk sehe ich eher z.B. um dem Londoner Palast St. James - den Turm mit dem Eingang gibt es am Ende einer Straße mit Schustern, Schneidern usw. - jeder kann sich der Palastwand nähern. Den großen Hof trennt von einer begehbaren Straße ein Zaun mit 1 Meter Höhe - die strengsten sichtbaren Absicherungen sind Schilder mit der §-Nummer, die das Betreten verbietet. Um das Gebäude gibt es dicht bebaute Stadt mit zum Teil höheren Bauten.
Man möge es mit den Sicherheitsabständen und Zäunen hier im Regierungsviertel vergleichen.

Die Riesenflächen um das Reichstagsgebäude kann man zwar nicht bebauen, doch irgendwie füllen - mit Kunst, Brunnen usw. Begehbar blieben sie weiterhin, doch ohne eine Wirkung, die durchaus an den Sicherheitsstreifen der einstigen Grenzzone erinnert.
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Alt 04.02.18, 18:33   #30
Saxonia
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Zitat:
Ich denke die Reichstagswiese, auf der im Sommer Fussball gespielt wird , man sich in der Sonne räkeln kann und den Reichstag bewundern ist die beste Lösung und spiegelt unsere demokratische Gesellschaft, die sich an dieser Stelle nicht als Untertanen fühlen müssen, ideal wieder.
Solangs denn eine Wiese ist. Leider ist ja insbesondere der Bereich zum Reichstag hin nicht selten eine Schlammwüste. Offensichtlich ist der gepflasterte Vorplatz einfach zu klein für die Besuchermassen. Ich glaube nicht, dass sich das mit dem Besucherzentrum ändert, denn ein Frontalblick auf den Reichstag gehört für fast jeden Besucher dazu und den hat man nur aus einiger Entfernung. M.E. sollte man die gepflasterte oder besser befestigte Fläche bis etwa auf Höhe des Paul-Löbe-Hauses ausdehnen.
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