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Alt 07.02.18, 14:22   #466
Saxonia
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Saxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz sein
Vielleicht ist es nicht ganz uninteressant was im vorläufigen Koalitionsvertrag der (wahrscheinlich) neuen und alten Schwarz-Roten Koalition im Bund zur Bauakademie steht.

Zitat:
Die Bundesstiftung Baukultur wollen wir als wichtige Institution zur Förderung der Baukultur ausbauen. Mit der Wiedererrichtung der Schinkel‘schen Bauakademie werden wir ein nationales und internationales Schaufenster für Architektur, Baukunst, Handwerk und Stadtentwicklung schaffen.
Koalitionsvertrag (PDF)
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Alt 10.02.18, 00:56   #467
ProSkyscrapers
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ProSkyscrapers sitzt schon auf dem ersten Ast
Wow, das wurde aber auch Zeit. Gerade im Hinblick auf das werdende Stadtschloss, das ja direkt gegenüber liegt.
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Alt 10.02.18, 11:41   #468
Camondo
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Camondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiellCamondo ist essentiell
^ Ich verstehe zwar den Bezug nicht den du herstellst zwischen Schloss und Bauakademie, denn für mich sind sie Antipoden, das eine Barock das andere der erste Vertreter einer maschinell vorgefertigten Industriearchitektur.
Aber vielleicht hast du es ja auf das „Werden“ bezogen ;-)

Aber gut wäre die Rekonstruktion allemal. Auch und gerade mit der anvisierten Nutzung!
Für mich nicht nachvollziehbar wieso die Bau-Lobby das noch nie so begriffen hat.
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„Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben“.
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Alt 10.05.18, 18:30   #469
Architektator
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Entscheidung im internationalen Programmwettbewerb

Pressemitteilung des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR) vom 07.05.2018:

Zitat:
Entscheidung im internationalen Programmwettbewerb für die Wiedererrichtung der Bauakademie Berlin als Nationale Bauakademie

Fünf gleichwertige Preise spiegeln Ideenvielfalt wider

Im interdisziplinären Programmwettbewerb für Architekten, Ingenieure und Ausstellungsgestalter zur Wiedererrichtung der Bauakademie Berlin sind fünf gleichwertige Preise vergeben worden. Das Preisgericht traf die Entscheidung einstimmig in seiner Sitzung am 3. Mai 2018. Der Wettbewerb war vom Bundesbauministerium ausgelobt worden, die Durchführung lag beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).


Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz, dankte dem Preisgericht unter der Leitung von Florian Pronold, Mitglied des Deutschen Bundestages, für die engagierte Diskussion und führte aus: "Ich freue mich, dass wir mit der Entscheidung im Programmwettbewerb einen weiteren Schritt zur Wiedererrichtung der Bauakademie voran-gekommen sind."

Das Preisgericht hat beschlossen, fünf gleichwertige Preise zu vergeben, um die thematische Breite der herausragenden Konzepte zu würdigen und damit eine umfassende Basis für die nun folgende öffentliche Diskussion zu bilden.

Die historische Berliner Bauakademie, die in den 1830er-Jahren nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel entstand, war im Krieg stark zerstört und 1962 im Zuge der Hauptstadtplanungen der DDR abgerissen worden.

Juryvorsitzender Florian Pronold, Mitglied des Deutschen Bundes-tages, zeigte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen des Wettbewerbs: "Mit der Bauakademie soll mitten in Berlin ein Ort entstehen, an dem im Geiste Schinkels nachhaltiges Planen, Bauen und Stadtentwicklung in den verschiedenen Ausprägungen auf breiter Basis diskutiert und weiterentwickelt werden. Die fünf prämierten Konzepte spiegeln die Vielfalt der unterschiedlichen Funktionen einer künftigen Bauakademie wider."

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher äußerte sich für das Land Berlin zum Wettbewerbsergebnis: "Die besondere Lage der Bauakademie macht sie zu einem der wichtigsten Stadtbausteine in der historischen Mitte Berlins und somit zu einem ganz besonderen Anziehungs- und Treffpunkt in dieser wachsenden Stadt. Wachstum braucht Räume für Austausch und Diskussion. Umso erfreulicher ist es, dass sich mit der "neuen" Bauakademie wieder ein Ort für den Diskurs zu städtebaulichen und architektonischen Themen im Herzen der Stadt etabliert."

Die Preisträger sind nach Reihenfolge der Tarnzahlen der Wettbewerbsbeiträge aufgeführt. Mit gleichwertigen Preisen bedacht wurden Ulrich Müller (Architektur Galerie Berlin) mit AFF Architekten Berlin, merz merz gmbh & co. kg, Limited Edition Architecture, Dreher-Architekt sowie die Arbeitsgemeinschaft studioeuropa/ Fopp Zaugg, München/ Zürich.

Zur Jury gehörten neben Bundestagsabgeordneten auch Vertreter des Landes Berlin und Leiter von internationalen Architekturzentren, kulturellen Institutionen sowie Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer.

In dem offenen einstufigen Programmwettbewerb für die "Wiedererrichtung der Bauakademie Berlin als Nationale Bauakademie" wurden aus insgesamt 78 Wettbewerbsbeiträgen fünf Preise und fünf Anerkennungen ausgewählt. Der interdisziplinäre Wettbewerb richtete sich an Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Kulturmanager sowie an Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten, Stadtplaner und Ingenieure. Der Auslober hat die Zusammenarbeit in Teams empfohlen.

Ziel des Wettbewerbs war es, ein Programm zu erhalten, das unterschiedlichsten Nutzungskonzepten der künftigen Bauakademie unter dem Motto "So viel Schinkel wie möglich" Raum bietet. Der Fokus des Wettbewerbs lag auf der Nutzungskonzeption und ihrer sinnvollen räumlichen Verortung innerhalb des zukünftigen Hauses. Des Weiteren wurden Aussagen zu Betrieb und Veranstaltungsformaten erwartet. Die konkrete Ausgestaltung der Raumstruktur, der Konstruktion des Gebäudes sowie der Fassaden wird unter anderem Gegenstand eines späteren offenen Realisierungswettbewerbs sein.

Im Vorfeld des Programmwettbewerbs waren im Auftrag des Bundesbauministeriums durch die Bundesstiftung Baukultur drei Dialogforen durchgeführt worden, um das programmatische und architektonische Spektrum der künftigen Bauakademie zu diskutieren. Im Ergebnis wurden mannigfaltige Ansprüche an die Nutzung des Gebäudes formuliert, die eine aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit mehrerer Akteure erfordern.

Das Gebäude soll unterschiedliche Veranstaltungsformate ermöglichen und zentraler Treffpunkt, Ausstellungsplattform und Werkstatt in Einem sein. Die Akademie soll auch ein national und international ausstrahlendes Schaufester für interdisziplinäre Forschung und Lehre und für das Handwerk sein, das neben dem Fachpublikum auch die breite Öffentlichkeit, Touristen und insbesondere Kinder und Jugendliche anspricht.

Der Programmwettbewerb dient der Vorbereitung eines späteren Realisierungswettbewerbs. Anhand der prämierten Beiträge und ihrer anschließenden Diskussion in der Öffentlichkeit wird der programmatische Rahmen sowohl funktional wie auch flächenbezogen in die konkrete Wettbewerbsaufgabe für die Realisierung einfließen.

Für die Wiedererrichtung der Bauakademie als Nationale Bauakademie stehen für Planung und Bau im Bundeshaushalt rund 62 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten wird in Kürze im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung eröffnet. Hierzu wird gesondert eingeladen.
Quelle und weitere Informationen: http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/BBR/Pr...uakademie.html
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