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Alt 30.09.10, 00:27   #1
sebastian c
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NRW: Wohnungsmarkt & -Wirtschaft

Ich denke dafür gibt´s bisher noch kein passendes Thema:
Die LEG hat heute eine umfassende Studie zum Wohnungsmarkt in NRW vorgestellt. Miethöhe bzw. Kaufpreis, Leerstand, Einkommen der Bevölkerung und Co. wurden für jede Region und ALLE Immobilien-Angebote im Land analysiert.

http://www.rp-online.de/wirtschaft/n...id_912771.html

Teuerste Mieten in Düsseldorf (absolut) und Köln (im Verhältnis zu den eher durchschnittlichen Einkommen), niedrigste in eher ländlichen Regionen, Kreis Höxter an der Weser absolut und ein Krefelder Vorort (ok, so halb ländlich) im Verhältnis zu den Einkommen.

Bei uns sind sinkende Leerstände und spürbar steigende Mieten bei abnehmender Bevölkerung zu verzeichnen. Klingt unlogisch, scheint aber mit den kleiner werdenden Haushalten (mehr ältere Alleinstehende, junge Singles usw) zusammenzuhängen. Positiv ausgedrückt: Unsere Dörfer werden auch bei sinkenden Bevölkerungszahlen nicht vom Leerstand geprägt sein und veröden, die einzelnen Personen haben einfach nur mehr Platz. Negativ formuliert: Das Leben wird einsamer und teurer.

Positiv finde ich die immernoch eher "dörfliche" Struktur: Über zwei Drittel der Haushalte befinden sich in Einfamilienhäusern, in großen Wohnblocks muss(?) nur ein kleiner Anteil der Bevölkerung wohnen.

Gesamte Statistik:

http://www.leg-nrw.de/unternehmen/pr...port-nrw-2010/
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Alt 07.01.11, 22:11   #2
nikolas
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Aktuelle Prognose des Bauvolumens in NRW 2011



PM: "Im Auftrag der AKNW bereitet die Heinze-Marktforschung regionale bauwirtschaftliche Marktdaten auf. In aktualisierter Fassung liegt eine neue Zeitreihe mit einer Prognose für das Jahr 2011 vor.
  • Die regionalen Marktdaten werden für alle Städte und Kreise Nordrhein-Westfalens für die Bereiche Wohnungsbau und Nichtwohnungsbau getrennt nach Neubau und Modernisierung angeboten. Den Architekturbüros können sie zur Beurteilung der bauwirtschaftlichen Situation der Region oder des Marktsegments dienen.
  • Seit Jahren geht das Neubauvolumen im Wohnungsmarkt kontinuierlich zurück. Wurden 2005 noch gut 31 000 Wohneinheiten in Eigenheimen fertiggestellt, werden für 2011 nur noch etwas über 18 000 Fertigstellungen prognostiziert. Gegenüber dem Tiefstand aus 2009 mit 16 651 Wohnungen stellt dies allerdings einen Zuwachs dar. Insgesamt sollen 2011 in die Fertigstellung nordrhein-westfälischer Eigenheime 3,9 Mrd. Euro (in Preisen von 2000) investiert werden. Auch im Geschoßwohnungsbau wird mit annähernd 13 000 Wohneinheiten eine leichte Belebung gegenüber den Vorjahren erwartet, das Investitionsvolumen beträgt 1,7 Mrd. Euro.
  • In den Regionen zeigt sich, dass in Neuss, dem Rhein-Sieg-Kreis und in den in den Kreisen Steinfurt und Borken noch eine rege Neubautätigkeit von Eigenheimen herrscht. Köln bleibt stärkster Markt bei der Errichtung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Gegenüber den Vorjahren kommt es aber zu deutlichen Rückgängen. Anders in Düsseldorf Dortmund oder Münster: dort ist ein Zuwachs zu verzeichnen.
  • Für den Nichtwohnungsbau wird ein Rückgang auf das Niveau von 2007 prognostiziert. Größere Vorhaben kündigen sich in Kleve, Wesel und Steinfurt an. Insgesamt sollen 4,2 Mrd. Euro investiert werden. Das Modernisierungsvolumen stagniert mit 28,7 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Die Eigenheimbesitzer werden voraussichtlich 10,6 Mrd. Euro in die Modernisierung investieren. In Mehrfamilienhäuser sollen 8,2 Mrd. Euro fließen, die Modernisierung von Nichtwohngebäuden wird mit einem Volumen von 9,9 Mrd. Euro prognostiziert."
  • Download: PDF-Dokument Regionale Marktdaten 2010
Quelle: AKNW: Aktuelle Prognose des Bauvolumens in NRW
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Alt 13.03.11, 23:17   #3
nikolas
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InWIS-Institut - Atlas Wohnen Nordrhein-Westfalen 2010

PM: "In einem kartographischen Werk mit umfangreichen Tabellenband tragen InWIS-Institut und Evonik Wohnen GmbH Daten und Informationen in bislang nicht gekannter Vielfalt und Tiefe rund um das Thema "Wohnen" zusammen. Der "Atlas Wohnen 2010" bietet Fachleuten und Laien interessante Einblicke in die soziodemographische Entwicklung, den Wohnungsbestand und den Wohnungsmarkt im bevölkerungsreichsten Bundesland."

Download:
Quelle: InWIS GmbH | InWIS Forschung & Beratung GmbH
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Alt 01.06.11, 04:24   #4
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Capital Immobilienkompass 2011

Aktuelle Daten über die Preisentwicklungen im Wohnungsmarkt deutscher Großstädte liefert der Capital Immobilienkompass 2011. Hierfür wurden in den 120 wichtigsten Städten Makler und Investoren befragt und in insgesamt über 900 Stadtteilen die Preistrends untersucht. Über die aktuellen Stand eures Wohn-Kiezes könnt ihr euch unter folgendem Link informieren:

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Alt 15.06.11, 21:17   #5
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800 Mio. Euro jährlich für Wohnungsbauförderung in NRW

PM: "Der Wohnungsbau bleibt auch zukünftig ein zentraler Motor zur Umsetzung gesellschaftspolitischer Ziele. Das wurde im Rahmen eines Gesprächs zwischen AKNW-Präsident Hartmut Miksch und NRW-Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans deutlich. Nach Aussage des Ministers hält das Land Nordrhein-Westfalen weiter daran fest, den Wohnungsbau im Lande zu stärken, um breite Bevölkerungsschichten mit preiswertem Wohnraum zu versorgen.

Minister Walter-Borjans erläuterte in einem Gespräch mit dem Präsidenten der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Hartmut Miksch, dass auch nach einer Übertragung des Wohnungsbauvermögens in den Kapitalstock der NRW.Bank mit einer Wohnungsbauförderung in Höhe von 800 Mio. Euro jährlich geplant werde.

Auch wenn sich die Architektenkammer wiederholt mit der Forderung zu Wort gemeldet habe, diese Förderung müsse deutlich höher ausfallen, gäbe es angesichts der engen Haushaltslage zurzeit keine Luft nach oben, so Dr. Walter-Borjans. Interessiert zeigte sich der Minister an der stärkeren Nutzung privaten Kapitals und sprach in diesem Zusammenhang den Vorschlag der Architektenkammer an, durch eine verbesserte Abschreibung zum Beispiel für die energetische Ertüchtigung des Wohnungsbaus Anreize für mehr private Investitionen zu schaffen.

Hartmut Miksch verwies in diesem Zusammenhang auf die Vorzüge des Abschreibungsmodells. Anstelle kurzfristiger Ausgaben durch eine einmalige Förderung trete der Verzicht auf zukünftige Einnahmen. Diese würden durch spätere Wertschöpfungseffekte merkbar kompensiert.

Minister Dr. Walter-Borjans und Präsident Miksch erörterten darüber hinaus die volkswirtschaftlichen Vorteile, die durch Investitionen in den Wohnungsbau ausgelöst würden. Zitiert wurde in diesem Zusammenhang ein Gutachten des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) aus dem vergangenen Jahr, welches die Möglichkeiten der beschleunigten Abschreibung von Wohnungsbauinvestitionen hervorhebt."

Quelle: AKNW: Mehr Investitionen in den Wohnungsbau
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Alt 13.07.11, 20:29   #6
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LBS-Preisspiegel 2011

LBS - Preisspiegel 2011
Lage auf den Grundstücks- und Wohnungsmärkten 2011

Der Preisspiegel 2011 ist gegliedert nach den einzelnen Regierungsbezirken:

Regierungsbezirk Arnsberg 2011 (pdf)
Regierungsbezirk Detmold 2011 (pdf)
Regierungsbezirk Düsseldorf 2011 (pdf)
Regierungsbezirk Köln 2011 (pdf)
Regierungsbezirk Münster 2011 (pdf)

Auswahlkriterien für den Preisspiegel 2011:
Lage: Alle Angaben sollten sich auf mittlere bis gute Lagen beziehen (keine Spitzenwohngebiete, keine einfachen Lagen)

weiterführende Informationen:
Immobiliensuche - Wohnungen und Häuser der LBSi
NRW-Markt für Wohn-Immobilien 2011
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Alt 20.07.11, 18:06   #7
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kommunaler Wohnungsmarkt NRW

PM: "Wie entwickelt sich der kommunale Wohnungsmarkt? Mit dieser Frage befassten sich am vergangenen Dienstag (19.7.) im Essener Rathaus rund 40 Wohnungsmarktexperten aus nordrhein-westfälischen Kommunen, Verbänden, Landtag und Ministerium, die sich im „Forum Kommunale Wohnungsmarktbeobachtung“ regelmäßig austauschen. Petra Heising vom empirica-Institut stellte eine Prognose zur Entwicklung der qualitativen und quantitativen Wohnungsnachfrage in NRW bis 2030 vor, die im Auftrag des zuständigen Ministeriums (MWEBWV) erarbeitet wurde. Die Sitzung der Arbeitsgruppe wurde vom Büro Stadtentwicklung der Stadt Essen geleitet."

Das Gutachten sowie zahlreiche weitere Studien zum Wohnungsmarkt in einzelnen NRW Kommunen unter: Forum Kommunale Wohnungsmarktbeobachtung — Wohnungsmarktbeobachtung

Quelle: Stadt Essen Pressemeldungen
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Alt 15.10.11, 10:44   #8
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Wohnraumstatistik Metropole Ruhr

PM: "2010 wurden im Ruhrgebiet 2.628.084 Wohnungen gezählt: Das sind 0,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und sogar 15,1 Prozent mehr als vor 30 Jahren. Damit liegt die Zahl der Wohnungen erneut auf Rekordhöhe. Rein rechnerisch stehen im Ruhrgebiet nach Auswertung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) je 100 Einwohnern 51 Wohnungen zur Verfügung, in den übrigen Landesteilen ist das Verhältnis 100:47. Innerhalb der Metropolregion liegt Hagen mit 56 Wohnungen je 100 Einwohner an der Spitze, der Kreis Wesel bildet dagegen mit 44 Wohnungen je 100 Einwohner das Schlusslicht.

Interessant ist der Blick auf die Wohnraumstruktur: Im Ruhrgebiet verfügt nur knapp jede dritte Wohnung (30,2 Prozent) über fünf und mehr Räume. In den übrigen Landesteilen fällt der Anteil an großen Wohnungen mit 42,7 Prozent dagegen deutlich höher aus. In der Metropole Ruhr verfügen 68,2 Prozent der Wohnungen über zwei bis vier Räume, 30,2 über fünf und mehr Räume und nur rund zwei Prozent sind Einraumwohnungen."

Weitere Informationen unter www.statistik.metropoleruhr.de.

Quelle: idr
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Alt 12.11.11, 11:11   #9
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LEG-Wohnungsmarktreport NRW 2011

Der LEG-Wohnungsmarktreport NRW 2011 liefert aktuelle Daten zu den Wohnungsmärkten einzelner Städte und Landkreise in NRW sowie regionale Presseinformationen zum kostenlosen Download.



siehe auch: Wohnimmobilien: Bewegung im unteren Segment - Immobilien - FAZ
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Alt 17.11.11, 23:54   #10
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AKNW - Prognose für das Bauvolumen 2012

PM: "Im Auftrag der Architektenkammer NRW bereitet die Heinze-Marktforschung im Jahresrhythmus regionale bauwirtschaftliche Marktdaten auf. [... ]



Zwei Drittel von 38 Mrd. Euro Gesamtvolumen in Modernisierung

Das gesamte Bauvolumen (in Preisen von 2000) wird nach Einschätzung der Heinze-Marktforschung mit 38,3 Mrd. EUR in etwa auf dem Niveau der Vorjahre liegen. Mit 28,4 Mrd. EUR wird der deutlich überwiegende Anteil auf Modernisierungsmaßnahmen entfallen. Das gesamte Neubauvolumen wird im Vergleich zu den Vorjahren mit etwas über 10 Mrd. EUR in 2012 auf 9,9 Mrd. EUR zurückgehen. Die Verteilung des Bauvolumens auf Wohnbau und Nichtwohnbau zeigt ein deutliches Übergewicht zugunsten des Wohnbaus, auf den etwa 66 % des Bauvolumens entfallen.

Die Regierungsbezirke Düsseldorf mit 10,9 Mrd. EUR und Köln mit 9,1 Mrd. EUR werden im Jahr 2012 zusammen über die Hälfte des Bauvolumens in NRW binden. Während der Regierungsbezirk Arnsberg noch auf ein Bauvolumen von 7,6 Mrd. EUR kommen soll, wird in den Regierungsbezirken Münster und Detmold ein Bauvolumen von rund 6,0 bzw. 4,8 Mrd. EUR erzeugt.

Wachstum vor allem im Mehrfamilienhausbau erwartet

Der Eigenheimbau hatte in den ersten fünf Monaten des Jahres 2011 positive Veränderungsraten von mehr als 30 % erreicht, allerdings laufen Sondereffekte aus. Damit prognostiziert die Heinze-Marktforschung für das auslaufende Jahr 2011 ein mit 17.159 Wohnungen nur unwesentlich höheres Fertigstellungsvolumen als 2010 mit 17.066 Einheiten. Für das Jahr 2012 wird die Fertigstellung von 18.020 Wohnungen in Eigenheimen prognostiziert. Die meisten Eigenheime werden im Rhein-Sieg-Kreis und im Kreis Steinfurt fertiggestellt, gefolgt von den Regionen Köln und Neuss.

Der Mehrfamilienhausbau wird nach Einschätzung der Marktforscher deutlich zunehmen (2010: 12.818 Wohnungseinheiten, 2011: 13.151 WE, 2012: 14.790 WE). Köln wird mit 1.764 fertiggestellten Wohnungen Spitzenreiter im regionalen Vergleich bleiben. Im Nichtwohnungsbau schätzen die Experten für 2012 insgesamt die Fertigstellung von deutlich über 30 Mio. m³ umbautem Raum.

Bauen im Bestand: Eigenheime mit 10,7 Mrd. Euro

In Nordrhein-Westfalen ergibt sich für den Eigenheimbereich ein gesamtes Modernisierungsvolumen für das Jahr 2012 von 10,7 Mrd. EUR. Damit stagniert dieser Bereich in den letzten Jahren auf gleichbleibendem Niveau. Das größte Modernisierungsvolumen wird in Köln umgesetzt. Für Mehrfamilienhäuser errechnet sich für 2012 ein Modernisierungsvolumen von ca. 8,7 Mrd. EUR. Die meisten Investitionen in diesem Sektor sollen in 2012 dabei mit 576 Mio. EUR auf Köln entfallen, beim Pro-Kopf-Wert sollen in Mülheim 826 EUR pro Einwohner investiert werden. Schlusslicht ist hier der Rhein-Sieg-Kreis (315 €/Kopf).

Modernisierung im Nichtwohnungsbau

Im Nichtwohnungsbau werden 2012 rund 9 Mrd. EUR in die Modernisierung der Gebäude fließen. Auf Köln soll dabei ein Anteil von 570 Mrd. EUR entfallen, auf Düsseldorf 462 Mio. EUR."

Quelle: AKNW: Prognose für das Bauvolumen 2012
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Alt 25.11.11, 21:16   #11
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AKNW fordert Gesamtkonzept „Wohnungsbau 2020+“

PM: "Nordrhein-Westfalen braucht ein Gesamtkonzept „Wohnungsbau 2020+“. Mit dieser Forderung verweist die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen auf die großen Herausforderungen, vor denen der Wohnungsbau in NRW gegenwärtig steht. „Energetischer Klimaschutz, demografiefester Umbau und sozialer Wohnungsbau sind die zentralen Aufgaben, die Politik, Wohnungswirtschaft, Bauwirtschaft und Planer jetzt gemeinsam angehen müssen“, erklärte der Präsident der AKNW, Hartmut Miksch, am 21. November 2011 vor der Landespressekonferenz in Düsseldorf. Gefordert sei eine gewaltige Anstrengung, um die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit angemessenem Wohnraum auch nach dem Jahr 2020 gewährleisten zu können.

Die angemessene und zukunftssichere Entwicklung des Wohnungsbestandes in Nordrhein-Westfalen lässt sich nach Auffassung der AKNW nur über eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten realisieren. Vor allem Privateigentümer und Wohnungsunternehmen müssen motiviert werden, in den Bestand zu investieren. Dazu bedarf es eines geschlossenen Förderkonzeptes, das Investitionen anreizt und langfristige Planungssicherheit bietet. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen fordert insbesondere,
  • auf Landesebene das Wohnraumförderprogramm dauerhaft in der Höhe von 1 Mrd. Euro anzusetzen und es intensiv zu bewerben;
  • auf Bundesebene die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten von Investitionen in den Wohnungsbau deutlich zu verbessern und bei der energetischen Gebäudesanierung eine Abschreibung von jährlich zehn Prozent der Kosten festzulegen, um private Investitionen anzuregen.
Hinsichtlich der klimagerechte Erneuerung des Bestandes wies Hartmut Miksch darauf hin, dass von den rund 8,6 Mio. Wohnungen in NRW etwa drei Viertel vor Einführung der 1. Wärmeschutzverordnung errichtet wurden. Allein für die energetische Verbesserung der Sozialwohnungsbestände werde ein Bedarf von 7 bis 8 Mrd. Euro geschätzt. Um den gesamten nord-rhein-westfälischen Wohnungsbestand energetisch auf ein akzeptables Niveau zu bringen, würden Investitionen in Höhe von 90 Milliarden Euro notwendig, erklärte Miksch.

Hinzu kämen rund 50 Milliarden Euro für den demografiefesten Umbau des Bestandes, vorausgesetzt man strebe das Ziel an, etwa ein Drittel des Wohnungsbestandes bis zum Jahr 2030 barrierefrei oder barrierearm umzubauen.

Als drittes, wichtiges Element eines Konzeptes „Wohnungsbau 2020+“ benannte Hartmut Miksch die Intensivierung des geförderten Wohnungsbaus in NRW. Die Zahl der „Sozialwohnungen“ sei innerhalb von zehn Jahren von 1,2 Millionen auf heute rund 650.000 gesunken. Dieser Trend müsse gestoppt werden, warnte Kammerpräsident Hartmut Miksch."

Quelle: AKNW: „Wohnungsbau 2020+“ gefordert
Kommentar: AKNW: „Die Zukunft bauen“
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Alt 31.12.11, 02:43   #12
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Engel&Völkers Marktberichte u.a. Wohnimmobilien

Engel&Völkers Marktberichte Wohnimmobilien für ausgewählte Städte in Nordrhein-Westfalen:
Marktberichte Gewerbeimmobilien | Wohn- und Geschäftshäuser 2011/2012:
Büroflächen 2011:
Industrieflächen 2010/2011:
Quellen:
Wir kennen den Immobilienmarkt auch an Ihrem Standort - E&V
ENGEL & VÖLKERS Commercial Deutschland - Immobilienmakler für Gewerbe Immobilien - Marktberichte
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Alt 17.01.12, 16:54   #13
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Wohnungsmarktbericht NRW 2011 der NRW.BANK.

PM: "Nordrhein-Westfalen verliert weiter an Einwohnern. Dabei spaltet sich das Land demografisch in schrumpfende und in wachsende Regionen. Wo die Bevölkerungszahl wächst, liegt das vor allem am Zuzug junger Menschen – so zum Beispiel in der Rheinschiene. Zu diesen Ergebnissen kommt der Wohnungsmarktbericht NRW 2011 der NRW.BANK. Grundlage des jährlichen Berichts sind die jeweils aktuell verfügbaren Datenbestände zur Wohnungsmarkt- und Bevölkerungsentwicklung.

Demografische Wachstumsinseln in Nordrhein-Westfalen sind insbesondere Köln, Düsseldorf und Münster sowie die Kreise Paderborn und Neuss. Sinkende Bevölkerungszahlen sind in den Regionen um Steinfurt im Münsterland, im nordrhein-westfälischen Teil der Eifel sowie in einigen Gemeinden im südwestlichen Rheinland zu verzeichnen.

Landesweiter Bevölkerungsrückgang

Insgesamt geht der Bevölkerungsrückgang in Nordrhein-Westfalen weiter: Mit gut 17,8 Millionen Einwohnern lebten 2010 etwa 28.000 Menschen weniger in NRW als noch ein Jahr zuvor (- 0,2 %). Auch 2011 setzte sich dieser Trend fort. Statt Neubau gewinnt damit die Wohnbestandsentwicklung, insbesondere der altersgerechte Umbau von Wohnungen und deren energetische Sanierung, an Bedeutung.

Wohnungsbau stabil
„Trotz Bevölkerungsrückgangs bleibt der Wohnungsbau ein stabiler Zweig der Baubranche“, erklärt Dietrich Suhlrie, Vorstand der NRW.BANK. Wichtig sei die Entwicklung neuer Konzepte für die Schaffung preiswerten Wohnraums in teuren Ballungsgebieten: „Sowohl für schrumpfende als auch für wachsende Regionen müssen neue Ideen und Methoden entwickelt werden, um der sich verändernden Nachfrage gerecht werden zu können. Unter anderem mit unserem Förderprogramm NRW.BANK.Gebäudesanierung versuchen wir hier, die richtigen Impulse zu setzen.“

Baufertigstellungen und Baugenehmigungen
Obwohl NRW weiter Einwohner verlor, ist die Zahl der Baufertigstellungen 2010 erstmals seit 2004 wieder angestiegen (auf 33.700). Auch die Zahl der Baugenehmigungen ist erneut angestiegen: nach Einschätzung der NRW.BANK auf etwa 38.000 im Jahr 2011. Hintergrund: Nachfrager auf dem Wohnungsmarkt sind Haushalte. Deren Zahl steigt zunächst. Ursächlich hierfür ist die abnehmende durchschnittliche Personenzahl pro Haushalt und die Zunahme von Single-Haushalten."

Quelle: Wohnungsmarktbericht der NRW.BANK
Zum Bestellformular für den Wohnungsmarktbericht NRW 2011
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Alt 21.01.12, 22:41   #14
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Wohnungsmarkt- und Leerstandsentwicklung in Südwestfalen

Einen Überblick über die aktuelle Wohnungsmarkt- und Leerstandsentwicklung in Südwestfalen:
  • Ann-Kristin Häusler (NRW-Bank): "Entwicklung der südwestfälischen Wohnungsmärkte aus Sicht der Wohnungsmarktbeobachtung NRW." >>>Download Präsentation
  • Reiner Daams (Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr): „Entwicklung der quantitativen und qualitativen Neubaunachfrage auf den Wohnungsmärkten in Südwestfalen und NRW insgesamt bis 2030 (Methodik und Ergebnisse des Empirica Gutachtens).“ >>> Download Präsentation
  • Dr. Christian Krajewski (Uni Münster): „Ländliche Wohnungsmärkte im demographischen Wandel: Empirische Befunde, Herausforderungen, Steuerungsmöglichkeiten und Handlungsfelder.“ >>> Download Präsentation
Quelle: Südwestfalen: Wohnungsmarkt- und Leerstandsentwicklung in Südwestfalen
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Alt 13.07.12, 17:35   #15
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LBS-Studie „Markt für Wohnimmobilien 2012“

Für ein Alt gibt’s vier Warsteiner - Immobilienpreise in NRW: Moderate Preissteigerungen trotz hoher Nachfrage

PM:
"Ein neues Eigenheim kostet in NRW derzeit 272.000 Euro, knapp 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist ein Ergebnis der LBS-Studie „Markt für Wohnimmobilien 2012“, die die Preise von 249 Orten erfasst. Erwartungsgemäß gibt es landesweit große Unterschiede: „In Warstein kann ich für 150.000 Euro bauen, in Düsseldorf muss ich fast das Vierfache investieren“, so LBS-Immobilienexperte Dr. Christian Schröder.Spitzenplätze belegen neben der Landeshauptstadt und ihren umliegenden Orten weitere Großstädte wie Köln (385.000 Euro) und Bonn (365.000 Euro). In Nord- und Ostwestfalen können die Häuslebauer hingegen mit deutlich niedrigeren Preisen rechnen. Dazu gehören Rheine mit 170.000 Euro und Minden mit 175.000 Euro.

Einen um 70.000 Euro günstigeren Einstieg ins Wohneigentum bieten die Reihen-Eigenheime. Sie wurden um 4 Prozent teurer, der durchschnittliche Preis in NRW beträgt 200.300 Euro. Die Preisspanne reicht von 120.000 Euro in Ochtrup bis 300.000 Euro in Aachen. Wieder lässt sich also ein deutlicher Unterschied zwischen ländlichen Regionen und Ballungsgebieten ausmachen.

Preisanstieg bei Grundstücken am größten

Kein Neubau ohne erschlossenes Grundstück, hier gibt es eine ähnliche Preisstaffelung. Ländliche Kleinstädte wie Warstein, Marsberg und Warburg locken Familien mit Baulandpreisen von 50 bis 70 Euro pro Quadratmeter. Düsseldorf, Hilden und Meerbusch liegen mit 380 bis 400 Euro am oberen Ende der Skala. NRW-weit betrachtet sind die Preise um 9 Prozent gestiegen.

„Auch bei den gebrauchten Häusern sind die Preissteigerungen mit 5 Prozent trotz großer Nachfrage sehr moderat“, so Schröder. Ein freistehendes Eigenheim aus zweiter Hand kostet im NRW-Durchschnitt 215.656 Euro. Hier liegt zwischen dem günstigsten und teuersten Ort aber sogar der Faktor 5: Zwischen 95.000 Euro in Bünde und 520.000 Euro in Meerbusch müssen Kaufinteressenten investieren.

Deutlich günstiger sind auch hier die Reihenhäuser, sie kosten gebraucht im NRW-Schnitt 160.656 Euro. Dabei reicht die Preisspanne von 75.000 Euro in Ochtrup bis 280.000 Euro in Hilden."

Die Broschüre „Markt für Wohnimmobilien 2012“ ist – solange der Vorrat reicht – kostenlos in den LBS Kunden-Centern erhältlich.
Die Daten stehen auch im Internet unter www.lbswest.de/preisspiegel.
Quelle: http://www.lbs.de/west/presse/presse...lienpreise-EFH
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