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Alt 17.06.11, 11:15   #16
sebiart
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Ich war jetzt zwar nun schon 3 Jahre nicht mehr im Hansaviertel, jedoch wirkte es auf mich immer sehr schön und ruhig.

Dort zu leben ist sicher ganz angenehm, da auch die Kinder direkt am Haus spielen können oder man in den Grünflâchen sich's gemütlich machen kann(was man im Sommer gut beobachten kann).

Es ist jetzt weniger ein Viertel zum Besuchen, als vielmehr ein Viertel für die Bewohner selbst und darauf kommt es doch am Ende an. Lebensqualität für die Bewohner.

Und so weit ich weiss, existiert dort kaum/ kein Leerstand.
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Alt 17.06.11, 16:04   #17
Backstein
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@ necrokatz: Die meisten Nachkriegs-Wohnbauten des Hansaviertels, also die Hochhäuser bzw. Großriegel, wurden in den letzten Jahren saniert/renoviert. Daher verstehe ich nicht, dass du diesbzgl. von einem schlechten Zustand schreibst.

Richtig ist, dass das Umfeld teilweise ungepflegt ist. Das betrifft vor allem den Hansaplatz mit den Flachbauten am U-Bf., das Gripstheater sowie den Bereich westlich der Stadtbahn. Da könnte und müsste man was tun.

Die Nachkriegs-Wohnbauten selbst finde auch ich architektonisch nicht soo gelungen, wie sie teilweise gehypt werden - Stararchitekten hin, große Namen her. Sie sind aber durchaus markant und vor allem beliebt bei den Bewohnern, so dass man sich mit ihnen abfinden muss und auch kann. Die offene Bauweise finde ich hier absolut in Ordnung, Park und Stadt treffen sich hier und speziell für die Bewohner ist das sehr attraktiv.

Eine (ergänzende) Blockrandbebauung würde ich daher nur dort gutheißen, wo noch nennenswerter Altbaubestand vorhanden ist. Das wäre der Bereich nördlich der Stadtbahn bis zur Spree (Claudiusstr.) und der Bereich im Südwesten (Flotowstr, Schleswiger Ufer...)

Der Bereich des Hansahofs / Bachstraße 1-2 liegt für mich im Grenzbereich zw. der offenen Bauweise des Hansaviertels und der mit Rest-Altbaubestand... daher kann man dort aus meiner Sicht über eine Blockrandbebauung reden, wenn sie denn vernünftig gestaltet wird.
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Alt 18.06.11, 13:36   #18
Baukunst
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@Japher: was du über die Denkmalwürdigkeit eines Gebäudes geschrieben hast, stimmt voll und ganz. Ich komme aus dem Denkmalbereich und habe in zwei Landesämtern gearbeitet, weshalb mir selbstverständlich klar ist, dass es nicht um Schönheit als Bewertungsmaßstab geht. Die Bewertungskriterien für die Denkmalpflege sind: historische, künstlerische, wissenschaftliche, städtebauliche und sozialgeschichtliche Bedeutung. Allerdings wird das Hansaviertel m.E. vor allem aus ideologischen Gründen gehypt - diese Erfahrung habe ich im Amt oft genug gemacht. Ich habe so unendlich viele Siedlungen aus den 50ern gesehen und bewertet, dass ich weitaus bessere Ensembles aus der Zeit kenne - z.B. die Siemenssiedlung in München, wem die bekannt sein sollte. Auch habe ich nicht geschrieben, dass ich ein Versailles-Fan bin, sondern dass die Experten, Denkmalschützer und Architekten so tun als ob das Hansaviertel mindestens so bedeutend wäre. Ist es nicht, da das Hansavietel in keinem Fall derartig künstlerisch wertvoll ist. Städtebaulich ist es eine Katastrophe. Einzig und allein die historische Bedeutung des Hansaviertels als Kontrastprogramm zur Stalinallee im Osten kann man gelten lassen. Und dieses Argument ist es auch, welches von den Experten überstrapaziert wird. Ein bisschen wenig an Bedeutung finde ich.
Zum Thema Schmuddeligkeit muss ich auch noch was los werden: Während alte Gebäude durch Patina meistens erst richtig gut aussehen, altern moderne Bauten nur selten in Würde. Sie sind nur erträglich, wenn sie wie geleckt sauber sind.
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Alt 18.06.11, 15:46   #19
necrokatz
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@Japher: Nein, so kann man dies nicht sagen.

Im Moment sehe ich nicht, dass das Hansaviertel eine vergleichbare Entwicklung machen würde. Ganz im Gegenteil, die Gebäude und das Umfeld verkommen zusehends.

@Baukunst: Was sind denn deiner Mienung bach die ideologischen Gründe, aus denen das Hansaviertel überbewertet wird?
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Alt 18.06.11, 19:18   #20
Chandler
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Das Besondere am Hansaviertel ist die Lage. Im Zentrum der Großstadt und zugleich ruhig am Waldrand abseits des üblichen Großstadttrubels. Deswegen sind die Wohnungen beliebt.

Wer in einer belebten Straße mit Geschäften, Kneipen und dem Edelitaliener um die Ecke wohnen will ist dort einfach falsch und wohnt besser Richtung Savignyplatz.

Ich wohne selbst auch am Tiergarten und gehe sehr oft durchs Hansaviertel. Die Häuser verwahrlosen nicht, sie werden einfach älter. Die Geschäftspassage am U-Bahnhof könnte gewiss eine Renovierung vertragen und es gibt auch entsprechende Pläne. Aber wie ich weiter oben schon schrieb liegt das halt im Ermessen des Eigentümers wie und wann er das machen möchte. Wenn der nicht will wird es eben nicht aufgehübscht.

Architektonisch ist das Hansaviertel durch die verschiedenen Architekten und die unterschiedlichen Bauformen vom Hochhaus bis zum kleinen Bungalow abwechslungsreicher als andere Siedlungen aus der Zeit. Deswegen und weil es im Rahmen der damaligen Bauausstellung entstand ist es eben auch vergleichsweise interessant.

Geändert von Chandler (18.06.11 um 20:21 Uhr)
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Alt 18.06.11, 20:35   #21
Baukunst
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@necrokatz: ich versuche, deine Frage nach der Ideologie allgemein für Nachkriegsbauten zu beantworten, weil sich die wie ich sie nenne Ideologie nicht nur auf das Hansaviertel bezieht. Viele Denkmalpfleger sind Architekten und wie die so zu moderner Architektur stehen, weiß man ja zur Genüge. Ums mal ganz hart zu formulieren: Die Masse verteidigt die Moderne doch bloß aus eigenem Unvermögen, etwas mit Qualität und Ästhetik zu bauen. Die vielgepriesene Material- und Konstruktions "Ehrlichkeit" der modernen Gebäude ist also nur vorgeschoben. Immerhin wird nicht mal mehr der Goldene Schnitt gelehrt auf der Uni. Nicht mal im Denkmalamt legen Architekten diese Haltung ab, weshalb entsprechend viele Gebäude geschützt werden, die das nicht immer verdienen.
Zum anderen kommt hinzu, dass die Zerstörung der deutschen Städte in besagten Kreisen immer als unabänderliche Tatsache des Bombenkrieges hingenommen wird. Dabei ist die Masse der Bausubstanz (außer den verbrannten Altstädten aus Holz) nachweislich in der Nachkriegszeit im Zuge des Hasses auf jegliche Tradition und Beständigkeit im Städtebau beseitigt worden. Also war die Zerstörung eben nicht die "gerechte" Strafe der anderen an den Deutschen für Auschwitz, sondern eine echte hausgemachte deutsche Selbstbestrafung. Das hält sich völlig entgegengesetzt zu den Bürgern noch immer bei so manchen Entscheidungsträgern ("Wir haben den Krieg angefangen, also müssen wir mit den Nachkriegstädten leben" - von mir aus einsehbar für die Tätergeneration, aber für die Dritte danach??). Man muss nur mal gucken, mit welcher Verachtung über Rekonstruktionen gesprochen, ja geradezu geätzt wird, etwa in den meisten Denkmalämtern (außer Sachsen - vorbildlich!) Man muss Rekos ja nicht für das gelbe vom Ei halten, aber gleich die Geschichtsverfälschungs- und Faschismuskeule auszupacken, wie das so oft - auch im Fuelliton - getan wird, ist für mich Beweis einer totalitär-intoleranten und zu allem Überfluss arroganten Geisteshaltung. Eine Umfrage etwa zur Dresdner Frauenkirche würde bei Bürgern und den "Experten" zu völlig unterschiedlichen Bewertungen führen.
Das sind so grob die beiden Hauptargumemnte, die ich für die Ideologie (wenns zu hart formuliert ist, eben Geisteshaltung) als Begründung heranziehe. Von der typisch deutschen Nachkriegsmischung aus Fortschrittsglauben, Schuldkomplex und Masochismus durch Hässlichkeit will ich gar nicht erst reden

Wieviel ehrlicher wäre es seitens der von mir angegriffenen Gruppe, zuzugeben, dass Nachkriegsbauten meistens nicht schön, aber in ihrer Einfachheit direkt nach dem Krieg eben schnell, billig und einfach gebaut werden mussten. Eben nicht, weil mans damals so irre toll und ästhetisch fand, sondern Wohnraum in unendlichen Massen brauchte, was aber dem ganzen auch etwas Provisorisches gegeben hat, solange bis man aus dem gröbsten raus ist. Nur hat man diesen Absprung irgendwie nie geschafft. Beim Hansaviertel kam noch etwas für die Nachkriegsdeutschen extrem wichtiges hinzu: man baute INTERNATIONAL! Das war unverfänglich. Gerne soll man Gebäude aus diesen historischen Gründen schützen. Ganz klar - die Nachwirkungen des Krieges (vor allem in den Köpfen) völlig aus den Stadtbildern zu verbannen ist übertrieben. Nur mit dieser Heuchelei und dem Schönmachen der hässlichen Entlein muss doch mal Schluss sein, falls man noch ein Fünkchen Interesse am Willen und der Meinung der Bürger hat und sich nicht völlig der Lächerlichkeit preisgeben will.

Geändert von Baukunst (18.06.11 um 21:13 Uhr)
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Alt 18.06.11, 23:14   #22
Japher
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@Baukunst:
Deine Beiträge sind mir zu verallgemeinert. Wie bei jeder Epoche muss man doch unter den einzelnen Objekten differenzieren. Ich will gar nicht abstreiten, dass die Nachkriegszeit auch viel Müll produziert hat, aber hier geht es doch in erster Linie um das Hansaviertel, deren Bedeutung sich meiner Meinung nach daraus ergibt, dass es sich hier um ein Musterbeispiel der aufgelockerten, durchgrünten Stadt handelt.

Nun mag einem diese Art von Städtebau nicht gefallen,aber so oder so ist es doch ein historisches Zeugnis. Das schreibst du ja selbst in deinen Beiträgen. Die Vorstellungen und Ideen der Nachkriegszeit sind hier anschaulich und geschlossen überliefert.
Und nun ist es wahrlich nicht so, dass jeder 50er Jahre Bau unter Schutz stehen würde, ganz zu schweigen von den 60er und 70er Jahren!!! Dein letzter Beitrag hört sich geradezu so an, als wäre die Nachkriegsmoderne unantastbar und bis auf alle Ewigkeiten konserviert.
Noch nichts vom schmerzhaften Abriss des Ahornblatts, dem rigiden Planwerk Innenstadt, den Diskussionen um Verdichtung von Rathhausforum und Kulturforum, der Demontage des Nachkriegsensembles am Breitscheidplatz mitbekommen? Gerade unter dem Eindruck dieser Entwicklungen MUSS der Denkmalschützer doch bestimmte Objekte unter Schutz stellen, da die Zeitschicht sonst nach wenigen Jahrzehnten überhaupt nicht mehr im Stadtbild sichtbar wäre.

Und was Qualität und Ästhetik im Bezug auf das Hansaviertel betrifft: Ich sehe hier nichts provisorisches, das in aller Eile ohne Vernunft und Verstand hochgezogen wurde. Und Schönheit ist wie gesagt immer subjektives Empfinden. Noch einmal: Mir gefällt das Hansaviertel. Ich finde es schön.
Der Bombenkrieg und seine Folgen sind noch einmal ein anderes Kapitel. ist, dass im Hansaviertel wirklich kein Stein mehr auf dem anderen Stand. Hier ist nichts weitflächig beräumt worden.
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Alt 18.06.11, 23:43   #23
Baukunst
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^^
Bei deiner letzten Aussage irrst du aber gewaltig. Hier wurde sogar großflächig abgerissen, es gibt massenhaft Fotos dazu. Spontan fällt mir dazu das Titelbild von Siedlers "die gemordete Stadt" ein, auf dem gerade eine alte Hansaviertel-Villa geschrottet wird. Im nördlichen Kreuzberg/ südliche Friedrichstadt hingegen stand wirklich nichts mehr und wäre allemal eine bessere Option gewesen. Naja, am Mehringplatz durfte sich Scharoun dann etwas später austoben. Würde gerne mal wissen, wie du diese Bebauung bewertest.
Beim Abriss des Ahornblatts stimme ich dir voll zu. Ein schmerzlicher Verlust. Noch dazu ein Müther-Bau, dem DDR-Gott des Betonschalenbaus. Natürlich MUSS die Denkmalpflege Beispiele der 1950er-1970er schützen, aber bei deren schierer Masse sollten nur die besonders künstlerisch oder städtebaulich wertvollen Beispiele berücksichtigt werden, wie etwa Zoopalast, Bikinihaus, Hardenberghaus, Höchsthaus, Allianzhochhaus, Nationalgalerie und solche Kaliber (hm, keine 70er in dieser Aufzählung...), um deren Abriss es mehr als schade wäre.

Aber gut, ok, ja von mir aus, das Hansaviertel ist zu "bedeutend", zu sehr West-Berlin, um es neu zu beplanen - ein Kultobjekt mit vielen Fans, zu denen ich allerdings nie gehören werde, weil es trotzdem m.E. mehr Schein als Sein und ne Menge Rein-Interpretiererei ist. Damit kehre ich zurück aus den Tiefen des OT zu meiner Mindestforderung, wenigstens das Umfeld und Straßenbild aufzufrischen und die aufgelockerte Struktur zumindest nicht auf die Bachstraße auszuweiten. Eine aufgelockerte Stadt mit ihrem vielen grün bedarf intensiverer Pflege, zu schnell wucherts an allen Ecken und Enden. Und dass Berlin da hinterherkommt, überhaupt hinterherkommen KANN, ist angesichts der Finanzlage nicht drin.

Geändert von Baukunst (19.06.11 um 00:02 Uhr)
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Alt 22.07.11, 07:31   #24
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Im Baunetz gibt es einen Artikel zum Gebäude vom Architekten Georg Heinrichs, welches im Herbst abgerissen werden soll.
In den Kommentaren zum Artikel wird zumeist der Verlust eines für Berlin stilprägenden Gebäudes bedauert.
Eine wirklich sehr ansehnliche Bilderserie gibt es außerdem.

Artikel Baunetz
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Berlin à la carte - die Projektkarte
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Alt 27.07.11, 06:00   #25
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Sehr schade, mit dem ehemaligen Konsistorium verliert Berlin einen der wichtigsten Bauten des Space Age...
Was man da mit einer Sanierung für ein schickes Projekt draus hätte machen können...


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Alt 03.08.11, 02:18   #26
Japher
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Es regt sich vermehrt Widerstand gegen den Abriss des ehemaligen Konsistoriums:http://stadtbildberlin.wordpress.com...fahr/#more-499
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Alt 03.08.11, 12:46   #27
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Mal unabhängig von diesem Gebäude, das Ufer zwischen TU und Bellevue ist schon ziemlich heruntergekommen und der Uferweg ist sehr ungepflegt. Man kann von der Friedrichstrasse bis zum Tiergarten immer der Spree entlang laufen, was im Prinzip ein sehr schöner Spazierweg sein könnte. Gerade der Abschnitt westlich des Hansaviertels ist aber wie gesagt ungepflegt und hier und weiter westlich im KPM-Viertel wird das Ufer als Hinterhof betrachtet. Die Gebäude hier wenden sich dem Ufer ab und es gibt eine unahnsehnliche Mischung aus Parkplatz und Wirtschaftshöfen, siehe hier. Bei der Gestaltung dieser Gegend sollte das Ufer meiner Meinung nach im Mittelpunkz stehen und dessen Potentail als Verbindungsweg genutzt werden.
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Alt 21.10.11, 19:35   #28
Backstein
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Allen Diskussionen zum Trotz hat der Abriss bzw. Rückbau inzwischen begonnen:



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Alt 28.10.11, 00:46   #29
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Der Schrei nach dem Turmhaus
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Alt 01.11.11, 17:06   #30
Backstein
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Der Abriss kommt schnell voran. Blick vom Moabiter Spreeufer:







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