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Alt 13.04.12, 14:02   #106
ulgemax
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Meine Güte, jetzt kühlt mal etwas ab. Das war ein stinknormaler Altbau, wie es ihn zu tausenden gibt, ohne jegliche architektonische Besonderheit. Vorher war er schöner als nachher, das ist richtig, aber energetische Sanierungen sind keine Straftat. Soll der Investor doch sehen, wer da eine Wohnung kaufen und sich demnächst über Schimmel an der Wand ärgern will.
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Alt 13.04.12, 14:36   #107
DaseBLN
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DaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiell
Dito. Dass die Sanierung unter aller Sau ist, steht außer Frage, mancher hier scheint allerdings den Bezug zur Realität verloren zu haben, wenn man hier die Forderung nach Gefängnisstrafen liest.

Wo jetzt alle Seiten ein Statement abgegeben haben bitte wieder themenbezogen schreiben. Die Niveau-Diskussion ist im Papierkorb gelandet.
Bato
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Alle Bilder, soweit nicht anders angegeben, von mir.

Fotos im DAF: Moskau
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Alt 15.04.12, 04:29   #108
Urbanist
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Wirklich sehr schade, was da in der Solmsstraße passiert ist, eine intakte Gründerzeitfassade gegen Kunststoffornamente auf Wärmedämmverbundsystem getauscht...
Allerdings muß ich hier drauf hinweisen, daß das ganze Bauherrenbashing etwas ins Leere läuft, der Protest müßte sich eher gegen die Energieeinsparverordnung 2009 richten, welche die energetischen Standards sowohl für den Neubau als auch bei Sanierungen im Bestand verbindlich festlegt. Wenn ein Bauherr sich entschließt, ein Bestandsgebäude zu sanieren, oder auch nur eine Fassadensanierung an einem Bestandsgebäude vorzunehmen, die mehr als 10% der gesamten Außenfassade betrifft, so schreibt die EnEV 2009 verbindlich einzuhaltende Höchstwerte für Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) einzelner Bauteile vor, für Außenwände z.B. liegt der vorgeschriebene U-Wert bei 0,24 W/m²K; Ausnahmen von dieser Vorschrift sind in der Regel nur bei denkmalgeschützten Gebäuden möglich. Da die Solmsstr. 31 weder als Einzeldenkmal gelistet, noch Teil eines Denkmalensembles ist war der Bauherr nach EnEV 2009 zwingend verpflichtet, einen U-Wert von max. 0,24 W/m²K einzuhalten. Solche U-Werte sind ohne den Einsatz von Dämmschichten nicht nachweisbar (es gibt dafür in der EnEV festgelegte verbindliche Berechnungsverfahren), sodaß für die zuständigen Planer die gültige Rechtslage den Einsatz von Dämmstoffen bei Fassadensanierung praktisch unausweichlich macht. D.h. als Alternative zur Aufbringung eines WDVS an der Fassade wäre nur die Anbringung einer Innendämmung in Frage gekommen (ist aber bauphysikalisch ziemlich problematisch), oder die Entscheidung den Bau eben nicht zu sanieren und "liegen" zu lassen bis es u.U. eine andere Gesetzeslage gibt, was aber den Verwertungsinteressen des Investors widerspricht.
Der Gesetzgeber hat durch die immer weiter verschärften Vorschriften der EnEV Bauherren und Planern von nicht denkmalgeschützten Wohngebäuden weitgehend jeden Spielraum genommen, sich im Fall einer Gebäudesanierung gegen den Einsatz von Wärmedämmung entscheiden zu können (weshalb manche bösen Zungen die EnEV auch als den größten Erfolg der Dämmstoffindustrielobby bezeichnen;-)
Deswegen halte ich es für sinnvoller, anstatt mit Schaum vor dem Mund Gefängnisstrafen für "böse" Bauherren zu fordern sich besser ein wenig mit den gültigen Rechtsgrundlagen des Baurechts zu beschäftigen, und in Zukunft seinerseits Druck auf den Gesetzgeber auszuüben, denn eine EnEV-Novelle gibt es alle paar Jahre, bald müßte der Entwurf für die EnEV 2012 erscheinen, dafür ist es also schon zu spät...:-(
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Alt 15.04.12, 09:39   #109
Japher
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@Urbanist: aber hätte der Bauherr die geforderte Energieeinsparung nicht auch über andere sensiblere Maßnahmen erreichen können (Dachdämmung, Innendämmung)?
Schließlich kann ich mir nicht vorstellen, dass massive Gründerzeitbauten riesige Energieschleudern sind?

Ein übrigens guter Beitrag zum umstrittenen Wärmeverbundsystem wurde neulich auf 3sat gezeigt: http://www.3sat.de/page/?source=/hit...270/index.html
Neben dem Verlust historischer Fassaden wurden dort auch weitere Gründe angebracht, weshalb Dämmplatten problematisch sind:
1. begünstigen sie das Algenwachstum auf der Fassade.
2. droht im Gebäudeinneren die Schimmelbildung.
3. gibt es bis heute kein umweltfreundliches Entsorgungsverfahren der Dämmplatten, die zum Sondermüll zählen.
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Alt 15.04.12, 11:20   #110
Saxonia
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Saxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz sein
So ganz eindeutig erscheint mir das auch nicht. Schließlich werden ja genügend Gründerzeitler saniert, die weder innen noch Außendämmung bekommen (Dachdämmung ist heute ja selbstveständlich). Ist in dieser Verordnung denn auch bedacht worden, dass mit modernsten Heizkesseln ausgestattete Gebäude einen weit höheren Wirkunsgrad aufweisen? Also im Endeffekt etwas mehr Wärme durch die Wände lassen, diese im Schnitt aber auch billiger weil effektiver erzeugt haben? Eine fadenscheinige Ökobilanz zu ziehen, die eh aburd ist dank der Dämmsysteme, und nur diese Durchgangserte berücksichtigt ist wertlos in meinen Augen.
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Alt 16.04.12, 00:54   #111
Urbanist
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@Japher:
Dachdämmung, bzw. Dämmung der obersten Geschoßdecke ist sowieso geforderter Standard, und eine Innendämmung ist wie gesagt bauphysikalisch problematisch (man legt damit das gesamte Mauerwerk auf die "kalte" Seite und holt sich den Taupunkt ganz weit ins Mauerwerk hinein) und letztlich auch teurer als ein WDVS auf der Fassade; eine Altbaumauer wird laut EnEV mit U=1,0 W/m²K bewertet und liegt somit weit über dem geforderten Wert von 0,24 W/m²K.
Daß WDVS eine sehr schlechte und nicht nachhaltige Lösung sind sehe ich auch so, aber sie sind die preiswerteste und am einfachsten realisierbare Lösung um die von der EnEV geforderten Werte einzuhalten.
@Saxonia
Bestandsbauten mit Denkmalstatus sind von der Erfüllung der geforderten U-Werte ja wie gesagt auch ausgenommen, und ob bei einem Bestandsbau eine Innendämmung angebracht wird ist von außen in der Regel ja auch schlecht nachvollziehbar.
Natürlich ist es der bessere Weg, die eingesetzte Energie regenerativ zu erzeugen, und dann bei Bestandsbauten höhere Wärmeverluste in Kauf zu nehmen, aber dazu müßte sich die EnEV darauf beschränken, Zielwerte für Primärenergieverbrauch (=Verbrauch fossiler Energie) pro qm zu definieren, und nicht wie jetzt auch noch den Weg wie diese Zielwerte erreicht werden sollen vorgeben, indem detaillierte U-Wert-Vorschriften für jedes einzelne Bauteil gemacht werden. Dann würde es zu verstärkten Investitionen in die Anlagentechnik kommen (z.B. BHKWs auf Biomassebasis, Solarthermieanlagen, Wärmepumpen etc.). Allerdings darf man nicht verkennen, daß die EnEV eben auch die Handschrift der Lobbyisten der Bauwirtschaft und nicht zuletzt der chemischen Industrie, die ja die Polystyroldämmstoffe herstellt trägt, und diese Wirtschaftszweige wollen ja auch Umsatz mit der Energiewende machen;-)
Man könnte auch z.B. Obergrenzen für Höchstgeschwindigkeiten oder Motorstärke von PKW machen (der Verkehr verbraucht annähernd soviel Energie wie der Gebäudebestand), aber so etwas würde zu einem Aufstand führen, also konzentriert sich der Gesetzgeber auf die energetische Optimierung des Gebäudesektors, weil es eben leicht durchzusetzen ist, denn der großen Mehrheit ist es letztlich relativ egal wie Fassaden aussehen.
Man sollte Bestandsgebäude eher wie Oldtimer sehen, die eben nicht um jeden Preis auf Effizienzhausstandard getrimmt werden können, und stattdessen ihren Primärenergieverbrauch durch regenerative Technologien auf der Erzeugerseite senken; analog verlangt ja auch niemand von Besitzern von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen, daß bei diesen beim nächsten Werkstattbesuch eine Nachrüstung mit Kat, ABS und Airbags erfolgt.
Aber Deutschland ist eben eine Autonation, und eher keine Baukulturnation, und so sind scheinbar auch die Gewichte des Lobbyismus verteilt...
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Alt 20.04.12, 11:34   #112
Japher
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Wärmeverbundsystem Solmsstraße 31

Auf Stadt.Bild.Berlin noch mal die direkte Gegenüberstellung der mit Wärmeverbundsystem verschandelten Gründerzeitfassade in der Solmsstraße 31: http://stadtbildberlin.wordpress.com...olmsstrase-31/

Dieses Ergebnis ist in meinen Augen immer noch skandalös. Wäre die Fassade bereits vor dem Aufbringen der Wärmedämmplatten entstuckt gewesen, könnte ich ja noch damit leben, aber so!?!?

@Urbanist: In Leipzig werden reihenweise Gründerzeitbauten energetisch auf Vordermann gebracht, ohne das es dem Gebäude von außen anzusehen ist. Und dies in einer Stadt, die zwar eine leiche Bevölkerungszunahme hat, aber dennoch weiterhin mit viel Leerstand zu kämpfen hat.
Natürlich ist das Wärmeverbundsystem die billigste Lösung, aber es geht eben auch auf nicht viel aufwändigere Art anders - gerade wenn der Sanierungsstandard nicht einreißt und solche Fälle wie in der Solmsstraße 31 alltäglich werden.

Frage an die Moderation: Lohnt es sich nicht einen neuen Strang zum Thema "Wärmeverbundsystem im Stadtbild" aufzumachen? Das Thema ist ja hochaktuell und hinterlässt überall seine Spuren.

Zu diesem Thema gibt es bereits einen Thread.
Bato
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Alt 04.07.12, 14:16   #113
Backstein
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Backstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes AnsehenBackstein genießt höchstes Ansehen
Methfesseltraße / Kreuzbergstraße

Die Öko-Plus-Wohngebäude (siehe auch z. B. #74 oder #95) ist immer noch nicht ganz fertig, lange dürfte es aber nicht mehr dauern:



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Für von mir eingestellte Bilder gilt: ©Backstein
Sehr alte Bilder sind z. T. nicht mehr verfügbar.
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Alt 05.07.12, 00:10   #114
_Flyn_
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_Flyn_ wird schon bald berühmt werden_Flyn_ wird schon bald berühmt werden
Haus am Urban

Ein recht hübscher Eckbau im Graefekiez, Ecke Urban-/Grimmstraße wird auf dem ehemaligen Gelände des Urbankrankenhauses gebaut. Der Rohbau scheint soweit fertig zu sein.
Dieses "Zentrum für Integration und gesellschaftliche Teilhabe" wird im EG wohl ein Cafe als Integrationsbetrieb haben und desweiteren soziale Träger und Veranstaltungsräume beherbergen.


Quelle: ich


Auf dieser älteren noch nicht begefarbenen Visualisierung kann man die Details genauer erkennen:

Quelle: GRAETZ Architekten



Das übrige Gelände wird gerade umfassend denkmalgerecht saniert und bietet Raum für Wohnungen, Tagesklinik, eine betreute Einrichtung für Mütter und Kinder und ein buddhistisches Zentrum.
Ein paar sanierte Gebäude hab ich schonmal fotografiert:


Quelle: ich


Quelle: ich



Wär nur schön gewesen wenn der Neubau als Teil vom Klinkerquartier "Am Urban" sich mit einem roten/begen Farbbezug integriert hätte und durch die andere Materialwahl dennoch als Neubau in dem Quartier eine gewisse Eingeständigkeit markiert hätte.
Aber gut das ist meckern auf recht hohem Niveau ansonsten gibt es nichts zu beanstanden (abgestimmt auf die Proportionen des restlichen Quartiers, gegliederte Fenster, EG-Bereich...).


Was mich überrascht ist die Tatsache, dass ein Wohlfahrtsverband einen so ansprechend Naubau realisieren kann. Ich mein die schwimmen doch sicher nicht im Geld oder? Scheint wohl wieder ein Paradebeispiel dafür zu sein, wie man auch mit wenig finanziellen Mitteln angemessene Architektur hinkriegt.
__________________
Alles ist möglich, Grenzen gibt es nur im Kopf

Geändert von _Flyn_ (05.07.12 um 00:32 Uhr)
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Alt 23.07.12, 00:47   #115
Kleist
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Stadtquartier Friesenstrasse Baufortschritt 21.07.2012

Fassaden in der Friesenstrasse

Im ersten Bild ist die Ecke Friesenstrasse/Schwiebusser Straße zu sehen


By kleist_d at 2012-07-22


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Friesenstrasse Rückseite,an die Giebelwand in Richtung Columbiadamm wird bestimmt noch ein Haus angebaut.


By kleist_d at 2012-07-22

Die Neubauten in der Schwiebusstrasse,einige Fassaden sehen recht gelungen aus,andere wirken eher profan.Die Sockelgeschossgestaltung ist m.E.aber durchgängig gut bis akzeptabel.


By kleist_d at 2012-07-22


By kleist_d at 2012-07-22


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Blick aus Richtung Columbiadamm auf die Rückfront der Schwiebusstrasse und die neuen Stadthäuser

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alles eigene Bilder,gemeinfrei
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Alt 22.08.12, 23:00   #116
Kleist
Goldenes Mitglied

 
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Kreuzberg

Methfessel Ecke Kreuzbergstraße

Das Gerüst ist weitgehend abgebaut.Siehe auch Backsteins Beitrag #114.Vor ein paar Wochen hatten wir einen Werbeflyer für dieses Gebäude im Briefkasten.

Vernünftige Alltagsarchitektur,vernünftige Lage,allerdings kleiner Innenhof,die unteren Stockwerke dürften hofseitig (Südwestseite) recht wenig Licht bekommen.Die Strassenfront zeigt Richtung Nordost.Da wo dieses Haus steht,konnte man früher tanken,später war dort ein Fiat Händler.




eigenes Bild,gemeinfrei
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Alt 22.08.12, 23:23   #117
ElleDeBE
Wichtiges Mitglied

 
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ElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfach
Ich finde es ungewöhnlich steril und abweisend, enttäuschend geradezu, in einem Umfeld, das allein schon durch die für Berlin seltene Ansteigung der Methfesselstraße ziemlich reizvoll ist. Besonders die Fenster und Fensterrahmen wirken auf mich deprimierend bürohausartig, ebenso dieses Grau (zumindest sieht es auf der Abbildung so aus).
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Alt 23.08.12, 04:46   #118
ouyawei
Mitglied

 
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ouyawei sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreouyawei sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäreouyawei sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Es sieht schon irgendwie billig aus - und in ein paar Jahren dürfte der Putz an der viel befahrenen Straße auch nicht mehr blütenweiß sein, dann sieht das noch trauriger aus.
Eine besondere Form fehlt dem Gebäude, trotzdem ist es unglaublich päsent.
__________________
Alle Bilder sind, wenn nicht anders angegeben, von mir und gemeinfrei.
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Alt 23.08.12, 19:23   #119
Dionicar
Mitglied

 
Registriert seit: 14.11.2011
Ort: berlin
Beiträge: 168
Dionicar sollte jetzt mal aufpassen was er sagt
Ich finde den Columbiaquartier recht gut gelungen, aber noch besser würde ich es finden, wenn noch Altbauhäuser dazwischen wäre...
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Alt 23.08.12, 20:16   #120
Echter Berliner
[Mitglied]
 
Registriert seit: 31.12.2011
Ort: American Sector
Beiträge: 829
Echter Berliner braucht man einfachEchter Berliner braucht man einfachEchter Berliner braucht man einfachEchter Berliner braucht man einfachEchter Berliner braucht man einfachEchter Berliner braucht man einfach
Elegant und stringent

Komisch. Also, ich finde die Ästhetik sehr gut. Es besticht durch die starke Regelmäßigkeit und Strukturiertheit.

Die Kontraste machen es doch aus. Dann muß eben an der nächsten Ecke eine stärker historisierende Note rein.

Man könnte froh sein, wenn bei Nachkriegsfüllungen solch ein Maßstab angelegt worden wäre.
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