Bundesviertel (kleinere Projekte und Meldungen)

  • Warum nur 3 Etagen? Da sind die angrenzenden Wohngebäude genauso hoch.
    Aus Lärmschutzgründen würde 1-2 weitere Geschosse mehr Sinn ergeben.


    Außerdem störe ich mich an der reinen Büronutzung.
    Unmittelbar gegenüber dem neuen DB-Halt wäre relevanter Einzelhandel für Pendler (Wäscherei, Snacks, Supermarkt, Pinte oder zumindest ein Büdchen) im EG angebracht.

  • Grundsätzlich ist die Ablehnung des Abrisses durch den Rat eine positive Nachricht :)


    Der Abriss ist doch noch nicht vom Tisch. In einer Vorlage für die kommende Ratssitzung empfiehlt die Verwaltung erneut einen Abriss. Das Gebäude habe nach einer Prüfung keine wie auch immer geartete Perspektive. Eine Sanierung in Eigenregie sei nicht wirtschaftlich und bei einer theoretischen Veräußerung rechne man kaum mit Interessenten.


    Quelle

  • Rheinweg 48

    Nachdem sich in den letzten Monaten an dem Gebäude nichts getan hat, bin ich schon davon ausgegangen, dass irgendwann eine solche Mitteilung erfolgt. Die Begründung für den Abriss überrascht aber dennoch. Da das Gebäude für jede Art der Nutzung saniert werden müsse, hat es keine wie auch immer geartete Zukunft. Und da die Sanierung für den aktuellen Eigentümer nicht rentabel erscheint, würde natürlich auch kein Käufer für das Objekt gefunden werden können. Und weil das so ist, wird es auch gar nicht erst zum Verkauf angeboten. Also weg mit einer weiteren ansehnlichen Fassade und Platz schaffen für ein weiteres ödes Wohnprojekt, was an dieser Stelle eine wie auch immer geartete Zukunft haben kann....... :nono:


    Also manchmal lesen sich solche Protokolle wie die reinste Satire :mad:

  • In der früheren SPD-Zentrale eröffnet Ende des Jahres eine weitere (neue) Franchise-Gastronomie. Ginyuu setzt offenbar auf asiatische Küche. Sicherlich hofft man an den Erfolg von Vapiano im selben Haus anknüpfen können.

  • Ginyuu

    In der früheren SPD-Zentrale eröffnet Ende des Jahres eine weitere (neue) Franchise-Gastronomie. Ginyuu setzt offenbar auf asiatische Küche. Sicherlich hofft man an den Erfolg von Vapiano im selben Haus anknüpfen können.


    Diese neue Kette wurde von den Vapiano-Machern ins Leben gerufen. Im Seitentrakt des Ollenhauer-Hauses zur B9 hin wird bereits sehr eifrig umgebaut. Eröffnung soll Mitte Dezember sein.


    Eine insgesamt gute Nachricht. Je mehr Leben in dem Büroviertel desto besser!

  • Neues, aber wenig Konkretes, vom Bundesbüdchen. Der Standort ist jetzt klar - die Realisierung noch sehr schwamming.


    Es wird konkreter:
    Die in Bonn ansässige Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert mit 60.000 € (aus Zuwendungen von WestLotto) den Aufbau des Bundesbüdchens und lässt ihn vorher gründlich sanieren.


    Einen genaueren Zeitplan finde ich leider nicht.


    Quelle

  • Diese neue Kette wurde von den Vapiano-Machern ins Leben gerufen. Im Seitentrakt des Ollenhauer-Hauses zur B9 hin wird bereits sehr eifrig umgebaut. Eröffnung soll Mitte Dezember sein.


    Eine insgesamt gute Nachricht. Je mehr Leben in dem Büroviertel desto besser!


    Klingt gut! Die Tatsache, dass es dort scheinbar Leckeres aus Fukushima auf den Teller gibt sollte man nicht überbewerten. Gut, hoffen wir, dass im Regierungsviertel trotzt der schlechten Vorzeichen etwas mehr Leben einkehrt.

  • Südlicher Rheinweg

    Zum Themenkomplex städtebauliches Konzept Rheinweg:


    Die Verwaltung hat prüfen lassen, wie sich ein Lebensmitteldiscounter am Rheinweg mit dem Bonner Einzelhandels- und Zentrenkonzept verträgt. Ferner wurden die verkehrlichen Auswirkungen einer entsprechenden Nutzung auf die anliegenden Straßen untersucht.


    Ich zitiere folgend einzelne Passagen aus der Verwaltungsvorlage:


    Beim Lebensmittelmarkt kommt man zu dem Ergebnis, dass

    von einem Lebensmittel-Discount-Markt bis max. 800 qm Verkaufsfläche, alternativ auch von einem Lebensmittel-Vollsortimenter mit einer Verkaufsfläche bis max. 1.200 qm keine negativen Auswirkungen im Sinne des § 11 Abs. 3 Baunutzungsverordnung auf die benachbarten zentralen Versorgungsbereiche, insbesondere auf das Kessenicher Zentrum, zu befürchten sind.


    Auf dieser Grundlage widmete man sich dem großen Thema Verkehr im südlichen Bereich des Rheinwegs, der unter den Rahmenbedingungen des bereits erwähnten Lebensmittelanbieters,weiterer tertiärer Nutzungen, einer ergänzenden Wohnnutzung, einer dem Standort angemessenen städtebaulichen Ausprägung, des Schallschutzes etc. untersucht wurde. Hierbei spielt natürlich der neue DB-Haltepunkt "UN-Campus" eine entscheidende Rolle.


    Was soll aber nun im südlichen Teil des Rheinwegs entstehen? Nach Meinung der Verwaltung folgendes:


    Im nord-östlichen Teil des Grundstücks ist eine Bebauung für mischgebietstypische Nutzungen vorzusehen, die aufgrund ihrer Höhe (ca. 13,50 m) einen baulichen Lärmschutz gegenüber der Bahn für die südwestlich angrenzenden Flächen darstellt. Dieses Gebäude soll auch einen erdgeschossigen Nahversorger (Discounter) mit einer Verkaufsfläche von maximal 800 qm umfassen.


    Im süd-östlichen anschließenden Bereich, parallel zur Bahn bzw. zum Haltepunkt UN-Campus, ist eine weitere vier- bis fünfgeschossige Bebauung möglich, die ebenfalls mischgebietstypische Nutzungen enthalten kann. Wegen der direkten Nähe zum geplanten Haltepunkt und der fußläufigen Erreichbarkeit vom östlich der Bahnstrecke gelegenen Bundesviertels ist auch z.B. ein Boardinghouse mit Kiosk und Bistro im EG denkbar. Auch dieser Baukörper kann durch die Höhe von mehr als 13,50 m einen baulichen Lärmschutz der südwestlich angrenzenden Flächen bieten.


    Der Bereich westlich der Erschließungsstraße soll einer Wohnungsbaunutzung in dreigeschossigen Baukörpern mit Dachgeschossen vorbehalten bleiben. Nach einer überschlägigen Berechnung sind hier ca. 85 Wohneinheiten möglich.

  • BonnJour

    Das Bauschild ist vor ca. 3 Wochen umgefallen, ansonsten ist dort scheinbar bisher nicht viel passiert. :confused:


    Das Baustellenschild steht wieder - von einem sonstigen Fortschritt kann keine Rede sein.


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    Ginyuu im Ollenhauerhaus


    So sieht das neue Restaurant aus:

    (Bilder von mir)

  • Rheinweg 48

    Der Abriss ist doch noch nicht vom Tisch. In einer Vorlage für die kommende Ratssitzung empfiehlt die Verwaltung erneut einen Abriss. Das Gebäude habe nach einer Prüfung keine wie auch immer geartete Perspektive. Eine Sanierung in Eigenregie sei nicht wirtschaftlich und bei einer theoretischen Veräußerung rechne man kaum mit Interessenten.


    Quelle



    Und erneut ist die Verwaltung auf die Nase gefallen. Der Planungsausschuss empfiehlt dem Rat mit Beschluss vom 16.01., dass sich die Verwaltung bis September erneut um die Vermarktung des Gebäudes bemühen soll. Gleichzeitig soll sie in der nächsten Sitzung die Pläne für die städtebauliche Entwicklung des gesamten Geländes vorstellen.


    Die Beschlussvorlage der Verwaltung zum Abriss kam gar nicht erst zur Abstimmung.


    Quelle: http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/12/1213130EB17.pdf



    Ich wiederhole mich an dieser Stelle, es muss endlich Transparenz in dieses Verfahren gebracht werden. Die Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs für alle Flächen westlich entlang der Bahntrasse, von der Reuterbrücke bis mindestens zur Ollenhauerstraße, ist dringend geboten. Das schließt auch die Fläche südlich des Rheinwegs (s.o.) ein. Die Grundstücke sind zu größeren Teilen in städtischem Eigentum.


    Erstens kann so planerisches Stückwerk verhindert und Einfluss auf die gestalterische Qualität der einzelnen Neubauvorhaben genommen werden. Zweitens müssen die verkehrlichen Belange (Erschließungsstraße "Bahnparallele Straße", Erweiterung der Bahntrasse um zwei S-Bahn-Gleise) ausreichend berücksichtigt und planerisch festgezurrt werden. Drittens behielten Politik und Bürger Einfluss darauf, was mit den städtischen Flächen und Gebäuden passiert.

  • Die unbebaute Fläche zwischen der Villa des Internationalen Paralympischen Komitees (Ecke Reuterbrücke) und Villa links neben dem geplanten "Vicus" wurde gerodet. Ich habe leider keine Infos im Netz gefunden. Warten wir ab.

  • bonnjour


    Das Baustellenschild steht wieder - von einem sonstigen Fortschritt kann keine Rede sein.


    Das Schild ist weg, dafür ist ein Bagger auf dem Grundstück aktiv. Aushubarbeiten sind aber noch nicht zu erkennen.

  • bonnjour

    Ich habe gestern mal ein Bild des Baufeldes gemacht. Wirkliche Aktivitäten sind noch nicht zu erkennen. Das Gelände wird weiterhin als Parkplatz genutzt


    eigenes Bild

  • "Vicus Bonn" Adenauerallee

    Die unbebaute Fläche zwischen der Villa des Internationalen Paralympischen Komitees (Ecke Reuterbrücke) und Villa links neben dem geplanten "Vicus" wurde gerodet. Ich habe leider keine Infos im Netz gefunden. Warten wir ab.


    Es scheint so, als würde beide Baustellen Teil eines Gesamtprojekts. Das Baustellenschild verrät allerdings immer noch nicht mehr.


    Links der Villa:


    (Leerstehende Villa) in der Mitte:


    Rechts der Villa:

  • Bundesratsgebäude Bonn

    Das BBR teilt mit, dass das Bundesratsgebäude in einem Sanierungsprogramm energieeffizienter werden soll. (Quelle). Interessant dabei ist die Tatsache, dass nach der Verlegung des Bundesorgans nach Berlin gerade mal noch planmäßig neun Mitarbeiter in dem unter Denkmalschutz stehenden Objekt arbeiten. (Quelle).



    Blick in den Plenarsaal. Bilder von mir.


    Die Erhaltung und Pflege des baulichen Erbes der Bonner Republik ist richtig und wichtig. Allerdings frage ich mich doch, warum das Gebäude nicht, wie z.B. andere Teile des ehem. Bundeshauses, sinnvoll nachgenutzt wird, ohne dessen historische Bedeutung in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Vereinten Nationen brauchen ja weiter Flächen auf ihrem Campus - vielleicht wird mit der nun bevorstehenden Sanierung über Konzepte zur Einbindung nachgedacht. Warum ist der der Saal eigentlich nicht Teil der WCCB-Veranstaltungsflächen? Wenn das Wasserwerk, wie geplant, Teil des Campus wird, und damit nicht mehr dem Kongresszentrum zur Verfügung steht, könnte dieser Saal, auch wenn er nicht sonderlich groß ist, besser integriert werden.

  • Bonnjour

    Ich habe gestern mal ein Bild des Baufeldes gemacht. Wirkliche Aktivitäten sind noch nicht zu erkennen. Das Gelände wird weiterhin als Parkplatz genutzt


    Der Bagger von dem rec in Beitrag 62 sprach, war rechts neben der Grube aktiv. Und fast sieht es so aus als ob dort eine Rasenfläche angelegt wurde. :confused: