Verkehrsprojekte

  • ... gefällt mir auch richtig gut und ist optisch quasi ein Gegenentwurf zu dem, was in der StraNa "passiert" ist. Zu meckern habe ich natürlich trotzdem was: Auch hier wurden (Bild 2) diese Laternen verwendet. Alle "Metallwaren" im Bild sind im gleichen Grauton und dann stellt man da diese feuerverzinkten "Baustrahler" auf - kann ich nicht nachvollziehen.


    Beim Stadlerplatz (schön!) fällt mir bei Bild 6 negativ auf, dass leider immer noch nicht "barrierefrei gedacht" wird (Hannes Kuhnert schrieb es schon über die StraNa) - Warum kann man gegenüber von dem kleinen Weg keine kleine Rampe auf den Bahnsteig machen? Rollis, Kinderwagen, Radfahrer,... müssen da außen rum fahren (oder springen).

  • Bahnsteigzugänge

    Beim Stadlerplatz (schön!) fällt mir bei Bild 6 negativ auf, dass leider immer noch nicht "barrierefrei gedacht" wird (Hannes Kuhnert schrieb es schon über die StraNa) - Warum kann man gegenüber von dem kleinen Weg keine kleine Rampe auf den Bahnsteig machen? Rollis, Kinderwagen, Radfahrer,... müssen da außen rum fahren (oder springen).


    Bei der StraNa kritisierte ich, dass an eigentlich höhengleichen Anschlüssen fast keine Null-Höhenunterschied-Übergänge mehr gebaut werden. Wenn in einem Mischverkehrs-Bereich ein Bahnsteig liegt, dann hat man da in der Vergangenheit an Rampen-Zugängen völlig glatte Übergänge hergestellt. Heute baut man da überall 3-cm-Kanten ein. Eine neue Art von Barrieren, wirklich nicht schön!


    Beim hier genannten Bahnsteigzugang am Stadlerplatz haben wir es dagegen mit dem eigentlichen Höhenunterschied zwischen allgemeiner Fläche und Bahnsteig zu tun. Dabei geht es immerhin um 24 cm für die Straßenbahn.


    Um nicht nur an den Enden des Bahnsteigs, sondern auch an seiner Rückseite einen stufenfreien Zugang herzustellen, gibt es einige Optionen. Sie haben alle ihre Tücken oder Begrenzungen, können aber auch in Teilausführung kombiniert werden:
    • das Gleis absenken
    • dem Bahnsteig eine Querneigung geben
    • eine Querrampe hinter dem Bahnsteig anordnen – stünde mit der durchgehenden Fahrbahn in Konflikt
    • die Fahrbahn auf Bahnsteigniveau anheben („überfahrbares Kap“)
    • eine Längsrampe ansetzen – braucht Platz, keine gerade Linienführung in der Gesamt-Straßengestaltung mehr möglich


    Der Umstand, dass nichts dergleichen vorgesehen wurde, erscheint mir dadurch nicht so dramatisch, wie er sein könnte, als rückseitigen Zugänge immer nur in einer Richtung den Weg abkürzen:
    Auf der Hinfahrt profitiert man davon, auf der Rückfahrt nicht.

  • Interessant, du scheinst da - anders als ich - völlig im Bilde zu sein.


    Ich meinte auch weniger große "Rampenkonstruktionen", sondern mehr das Integrieren einer kleinen Rampe (bei 24 cm Höhenunterschied tun es da aus meiner Laiensicht schon 50 cm Länge) mit unterem Abschluss an der Abschlusskante des Bahnsteiges, ich finde leider kein Bild mit so einer Umsetzung, habe es aber vor Augen. :lach: Aber wahrscheinlich wird es dann für andere Verkehrsteilnehmer wieder zur Stolperfalle, wäre also auch nicht ideal.


    P.S.: "Der Umstand, dass nichts dergleichen vorgesehen wurde, erscheint mir dadurch nicht so dramatisch, wie er sein könnte, als rückseitigen Zugänge immer nur in einer Richtung den Weg abkürzen:
    Auf der Hinfahrt profitiert man davon, auf der Rückfahrt nicht." Verstehe ich nicht richtig.


    P.P.S.: Bestenfalls hätte man natürlich "einfach" Bahnen geordert, die ihre Rampen mitbringen, sodass wir jetzt nicht quer durch die Stadt diese für Innenstädte unüblich hohen Bahnsteige ziehen (und teuer bezahlen!) müssten. Aber auch davon habe ich zu wenig Ahnung für ein abschließendes Urteil.

  • Das Bild vom Stadtlerplatz ist wirklich schön! Ähnlich wie Saxonia sehe ich da enormes Potential und hoffe hier auf die Sanierung der Ruine und auf weitere Lückenschlüsse. Generell gefallen mir auch die Baumreihen sehr gut, aber: Ich finde grüne Gleise echt nicht schön... Es wird nicht lange dauern bis der Rasen hin ist, Trampelpfade entstanden sind und Unkraut den Rasen verdrängt. Außerdem wirkt es in Kombination mit den vielen Baulücken, Parkplätzen und Flachbauten am Weg vom Tietz bis zur Uni total vorstädtisch. Dabei sind wir eigentlich im Herzen der Stadt... Ich bevorzuge eine steinerne Lösung, wie sie eben auf der StraNa umgesetzt wurde. Dort gefällt mir auch die recht klassische Ausführung sehr gut.

  • ... Ich bevorzuge eine steinerne Lösung, wie sie eben auf der StraNa umgesetzt wurde. Dort gefällt mir auch die recht klassische Ausführung sehr gut.


    Volle Zustimmung zu nahezu allem (und auch vielen anderen Sachen, die du hier schreibst) aber "klassische Ausführung"? Meines Erachtens (man liest es oben sicher raus :D) ist das in der StraNa (es musste ja dann plötzlich auch ganz schnell gehen) eine qualitativ minderwertig ausgeführte Umsetzung einer qualitativ fragwürdigen Gestaltung mit qualitativ minderwertigen Materialien. Was meinst du da mit "klassische Ausführung"?


    P.S.: Ich kann es nicht genau erkennen, zähle aber in meinem zweiten Bild oben mindestens fünf verschiedenen Arten Belag und mindestens sechs voneinander optisch abgegrenzte "Nutzungsstreifen", vielleicht entsteht die Urbanität in anderen Städten auch, weil man solche Bereiche anders angeht. Im Ernst: Wir schicken die Busse über rüttelndes Kopfsteinpflaster, zwischen den Bahngleisen wird aber geteert - das mag alles Gründe haben, erscheint aber doch irgendwie ziemlich seltsam.

    4 Mal editiert, zuletzt von chemnitz_er ()

  • Danke schonmal für den ersten Teil deiner Antwort :lach:
    Ich habe mich dabei vor allem auf die einheitliche Gestaltung, die - wie es derzeit in der Freiraumgestaltung ja sehr modern ist - ohne farbige Teerflächen oder mäandrierende Weege-Führungen auskommt, bezogen. Die dezente Farbe der Natursteinplatten (?) in Kombination mit den breiten Gehwegen, den reduzierten Spurbreiten und den beidseitigen Baumreihen gefällt mir ausgezeichnet und bildet zu den Plattenbauten und dazwischenliegenden Funktionsgebäuden tatsächlich einen sehr netten Kontrast: Klassische Stadtraumgestaltung vs. Sozialistischer Wohnbau :daumen:


    Ob die Materialien minderwertig sind, kann ich tatsächlich nicht beurteilen. Einige Bereiche wurden bisher mit Teer nur notdürftig repariert - aber ist das auch ein Zeichen für minderwertige Qualität?

  • Jetzt warst du so schnell, dass ich bei der Bearbeitung meines letzten Beitrages noch einiges untergebracht habe, was hier auch passt. Siehe also da. Ich sehe es (natürlich subjektiv) nicht als besonders erstrebenswertes Anliegen, den Verkehrsraum - zumal an so einer prominenten Stelle - immer weiter zu zergliedern und (ich zähle) sechs geradlinige Nutzungsbereiche "hart zu unterteilen". Aber da mag man natürlich ganz unterschiedliche Meinungen haben. Dass in der Innenstadt "aller paar Meter" unterschiedliche Beläge verwendet werden, rscheint mir auch nicht besonders professionell/hochwertig und dem gestern wieder proklamierten Ziel der "einheitlichen" und stärker frequentierten Innenstadt zuträglich. Wir haben an der Stelle beispielsweise die benannten sechs (+/-) Nutzungsbereiche aber keinen, wo ich mich mit dem Fahrrad gut aufgehoben fühle. Naja,... das führt wahrscheinlich alles zu weit.


    Zu den Materialien (ich schrieb das alles schon, sorry): Die Platten (die mir farbig auch ganz gut gefallen) sind krumm und schief verlegt und passen nicht zur restlichen Innenstadt, die Laternen "sind nix" und - sorry - das geteerte Gleisbett am Eingang unserer "Prachtstraße" ist einfach nur peinlich. Eine Sitzmöglichkeit mehr, gar ein Pflanzkübel oder sogar großzügigere und mit etwas mehr Anspruch gestaltete Haltestellenhäuser hätten die Optik und die Aufenthaltsqualität ganz sicher auch nicht gestört. Dass man vom Stadthallenpark auf 100 (+/-) Metern Länge nicht mit Rolli an die Bahn kommt, ist nochmal ein anderes Thema... . Wieso kann das an der Stelle nicht sanft ansteigen?


    So, genug geschimpft. Ja, das ist alles subjektiv aber es stört mich einfach, dass - auch durch Offizielle der Stadt - immer wieder über die Investorenprojekte geschimpft wird, man sich selbst aber mit "Derartigem" zufrieden gibt.

    Einmal editiert, zuletzt von chemnitz_er ()

  • Geb ich dir Recht: Der Materialmix ist unschön und hier sollte die Stadt zukünftig mal an einem Gestaltungskatalog arbeiten, wie das in anderen Städten schon Standard ist, der bestimmte Materialien und Gestaltungsarten vorschreibt und diese dann auch innerhalb des Zentrums konsequent umsetzen.


    Wenn ich im Dezember wieder in Chemnitz bin, dann schaue ich mir die StraNa mal wieder genauer an ;)

  • Straße der Nationen als Vorbild

    Ich habe mich dabei vor allem auf die einheitliche Gestaltung, die - wie es derzeit in der Freiraumgestaltung ja sehr modern ist - ohne farbige Teerflächen oder mäandrierende Weege-Führungen auskommt, bezogen. Die dezente Farbe der Natursteinplatten (?) in Kombination mit den breiten Gehwegen, den reduzierten Spurbreiten und den beidseitigen Baumreihen gefällt mir ausgezeichnet und bildet zu den Plattenbauten und dazwischenliegenden Funktionsgebäuden tatsächlich einen sehr netten Kontrast: Klassische Stadtraumgestaltung vs. Sozialistischer Wohnbau :daumen:


    Vielleicht meinst Du ja die Straße der Nationen von der Brückenstraße stadtauswärts!?


    Da würde ich Dir in Deiner positiven Einschätzung beipflichten.

  • Rampe zum Bahnsteig

    Ich meinte auch weniger große "Rampenkonstruktionen", sondern mehr das Integrieren einer kleinen Rampe (bei 24 cm Höhenunterschied tun es da aus meiner Laiensicht schon 50 cm Länge) mit unterem Abschluss an der Abschlusskante des Bahnsteiges, ich finde leider kein Bild mit so einer Umsetzung, habe es aber vor Augen.


    Nach den gültigen Regelwerken sind im Sinne der Barrierearmut lediglich 6% Steigung zulässig. Das macht für die vollen 24 cm Höhenunterschied (Straßenbahn, der niedrige Teil der neuen Haltestellen) schon vier Meter Rampenlänge. Steilere Rampen mögen so manchem Nutzer helfen, gelten aber nicht als rollstuhl…gängig. Daher wird so etwas kaum gebaut.

  • Rückseitige Bahnsteigzugänge

    "Der Umstand, dass nichts dergleichen vorgesehen wurde, erscheint mir dadurch nicht so dramatisch, wie er sein könnte, als rückseitigen Zugänge immer nur in einer Richtung den Weg abkürzen:
    Auf der Hinfahrt profitiert man davon, auf der Rückfahrt nicht." Verstehe ich nicht richtig.


    Ich versuch, diesen Gedanken mit einem Beispiel zu erklären:


    Angenommen, jemand wohnt im Haus Stadlerstraße 7 und fährt mit der Bahn in die Innenstadt und wieder zurück! Dann kürzt auf dem Weg in die Innenstadt ein Zugang zum Bahnsteig an dessen Rückseite den Weg ab. Auf dem Rückweg nützen rückseitige Bahnsteigzugänge dagegen nichts, weil man da ja am gegenüberliegenden Bahnsteig ankommt und auf die andere Seite der Gleise muss.


    Solange man davon ausgeht, dass nicht über Bahnsteigkanten gestiegen wird, nützen rückseitige Bahnsteigzugänge prinzipiell nur in einer Reiserichtung.

  • Heute wurde feierlich die neue Straßenbahnstrecke vom Zentrum bis zur TU Chemnitz eröffnet. Ich habe mir das auch nicht entgehen lassen und habe mal ein paar Aufnahmen vom aktuellen Ist-Zustand gemacht. Der Mensavorplatz dürfte zum Beispiel (hoffentlich) noch nicht fertiggestellt sein.











  • Danke an Dich für die aussagekräftigen Bilder, danke an Stadt und CVAG für die Fertigstellung eines wichtigen Infrastrukturprojekes im geplanten Zeit- und wahrscheinlich auch Kostenrahmen. Die Bilder zeigen meines Erachtens auch, dass die aufgeregten Diskussionen wegen der Abholzung der Allee überzogen waren und sich die Trasse gut in den Straßenraum einordnet - und das wird sich noch deutlich besser darstellen, wenn die neu gepflanzten Bäume gewachsen und mit Blättern versehen sind. Nur der Unterstand auf dem Campusplatz macht mir etwas Sorge, weil der durch seine ungewöhnliche Bauart kaum Schutz vor Wind und Wetter zu bieten scheint.


    Mich würde natürlich vor allem auch interessieren, wie sich die Fahrgastzahlen darstellen (und ob ein einziger Mülleimer pro Haltestelle ausreicht). Falls Du dort regelmäßig unterwegs bist, wäre ich für eine paar Einblicke in den Regelbetrieb dankbar. Die Haltestelle Technopark liegt ja wohl noch komplett im Niemandsland und dürfte bis auf Weiteres recht spärlich besucht werden.


    Damit man über die DAF-Karte auch den Bauverlauf verfolgen kann, muss ich die Beiträge noch mal zusammenfassen: Dreiteilige Fotoreportage von piTTi von der Eröffnung der Strecke (Link1, Link2, Link3). Letzte vorherige Beiträge hier und hier.


    Beim Campusplatz fehlt übrigens noch die angekündigte helle Asphaltierung, was man auch auf den Bildern erahnen kann. Hier muss man also noch etwas warten, bis man ein Urteil fällen kann. Auch das noch mal zusammengefasst: Zweiteilige Fotoreportage von piTTi zum Zustand des Campusplatzes (Link1, Link2), letzter vorheriger Beitrag hier.

  • Campus-Asphalt

    Beim Campusplatz fehlt übrigens noch die angekündigte helle Asphaltierung, was man auch auf den Bildern erahnen kann.


    Es stimmt, dass der Platz im Ganzen noch recht unfertig ist. Doch empfehle ich, von der Fertigstellung nicht all zu viel zu erwarten.


    Wie ich gelesen habe, soll der Asphalt lediglich durch die Methode, die auch auf der Straße der Nationen zwischen Rotem Turm und Neumarkt angewendet wurde, heller als schwarz sein: Es wird Standard-Asphalt verbaut und dieser angeschliffen.


    Zum Teil ist das auch schon auf dem Campus geschehen – teils fehlt die Deckschicht noch, teils ist sie hergestellt und teils ist sie schon beschliffen.


    Und das Ergebnis ist halt nicht wirklich hell, bei weitem dunkler als etwa der Spezialasphalt der Kreuzung am Theaterplatz.


    Für sich genommen ist das schon ein ganz interessantes Material, doch was hier m. E. sehr fehlt, ist ein Kontrast zwischen dem (ohnehin unvollständigen) „Passepartout“ und der asphaltierten Innenfläche.


    Frühe Visualisierungen haben einen Rahmen aus hellen Werksteinplatten gezeigt. Das ist dann auf dunkles Material geändert worden … was insofern keine dumme Idee ist, als das die Wiederverwendung der Platten des Weinholdbau-Vorplatzes ermöglicht hat. Aber dafür sollte der Asphalt sinnvollerweise wirklich hell werden. Dem Zusammenwirken von ungefähr anthrazitfahrbenen Betonplatten außen und und dunkelgrauem Asphalt innen fehlt jegliche Markanz.

  • Chemnitzer Modell 2 ^ ^^ ^^^ .......Reichenhainer Straße/TU Campus:


    (((((danke piTTi, für die vielen Bilder.!


    Die Freie Presse gibt heute ein paar Zahlen zum Projekt preis..


    Somit wurden genau 18 Monate Bauzeit benötigt und 31 Millionen € Investiert.
    Vier neue Haltestellen wurden gebaut: Stadlerplatz, Rosenbergstraße, TU Campus und Technopark.
    360 Bäume neu gepflanzt, und insgesamt 8 Kilometer neue Schienen verlegt. Die 8000 Meter, jeweils 4000 je Richtung, sind sicher inklusive Reitbahnstraße.


    Ab Herbst 2019 soll dann die Bahn an das Netz im Erzgebirge angeschlossen werden. Somit wird die Tram dann auch bis nach Thalheim fahren,
    und gar bis Aue, was hier schon berichtet wurde.


    Artikel, Freie Presse <


    Nur der Unterstand auf dem Campusplatz macht mir etwas Sorge, weil der durch seine ungewöhnliche Bauart kaum Schutz vor Wind und Wetter zu bieten scheint.


    Die Unterstände am Campus erscheinen einem irgendwie noch nicht fertig.?


    Die Größe der Einschnitte, Seitlich und am Rücken lassen vermuten, das da eventuell noch ein Glaseinsatz, bzw. Werbebanner eingesetzt wird.
    Ohne Glas würde ich es auch nicht als vollständig betrachten.


    Zu sehen sind zumindest Löcher an den jeweiligen sogenannten Rahmen, die darauf schließen lassen, das da noch etwas im Besagten kommen wird.
    Schaun mor mal:)

  • Straßenbahn Reichenhainer Straße

    Die Freie Presse gibt heute ein paar Zahlen zum Projekt preis..


    Somit wurden genau 18 Monate Bauzeit benötigt und 31 Millionen € Investiert.
    Vier neue Haltestellen wurden gebaut: Stadlerplatz, Rosenbergstraße, TU Campus und Technopark.
    360 Bäume neu gepflanzt, und insgesamt 8 Kilometer neue Schienen verlegt. Die 8000 Meter, jeweils 4000 je Richtung, sind sicher inklusive Reitbahnstraße.


    Ich vermute dagegen, es geht nur um das direkte Reichenhainer-Straße-Vorhaben und es sind tatsächlich Schienen gemeint: 2000 Meter Strecke umfassen 4000 Meter und 8000 Meter Schienen.


    Die Unterstände am Campus erscheinen einem irgendwie noch nicht fertig.?


    Die Größe der Einschnitte, Seitlich und am Rücken lassen vermuten, das da eventuell noch ein Glaseinsatz […] eingesetzt wird.


    Ja, natürlich! Diese Unterstände werden funktional denen auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs ähneln, also insofern ziemlich gut sein.

  • Zitat Hannes K.:
    soll der Asphalt lediglich ... heller als schwarz sein..


    Das Rabenschwarz beim Einbau fiel mir auch schon öfter auf, doch meine ich festgestellt zu haben, daß dunkler Asphalt immer nachhellt. Das liegt wohl an Sanden und Stäuben, welche ständig im Lufttransport befindlich, sich auf Asphaltoberflächen ab- und in die Poren einsetzen. Nach Monaten siehts heller aus. Natürlich gilt solch dunkler Asphalt als "schwarzer Asphalt" - da haste freilich recht, es gibts schließlich ganz andere schöne Färbungen, wenn man denn wöllte.
    Mich beunruhigt eher der hohe Versiegelungsgrad v.a. am Uni-Vorplatz-Bereich. Ich frage mal lieber nicht, ob der qua überbordender Passantenmassen (Regelbetrieb?) gerechtfertigt ist oder nur die übliche Spielart "moderner" Platzgestaltung wiederspiegelt. Gerade in studentischen Kreisen stößt etwas mehr Grün bildungscausal auf hohe bis höchste Gegenliebe. Tja, das drang offenkundig mal wieder nicht bis oben durch...