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Alt 23.09.13, 08:40   #1
Wagahai
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Neuigkeiten aus Mannheim

Bürgerentscheid: 50,7% der Mannheimer wollen 105 Mio. EUR-Projekt BUGA 2023.

Quelle: Mannheimer Morgen
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一犬影に吠ゆれば百犬声に吠ゆ。 (Ikken kage ni hoyureba hyakken koe ni hoyu)
Bellt der Hund einen Schatten an, bellen hundert Hunde mit.
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Alt 01.10.13, 22:53   #2
kato2k8
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Die Stadt Mannheim plant den Auszug aus dem Collini-Center. In diesem ist derzeit das Technische Rathaus mit 600 Mitarbeitern (!) untergebracht. Ein neuer Standort wird derzeit gesucht.

Das Collini-Center ist stark sanierungsbedürftig mit einem geschätzten Investitionsbedarf von 70 Millionen Euro. Die Stadt als Eigentümer wird den Bau verkaufen. Beim Sanierungsbedarf handelt es sich unter anderem auch um Wasserschäden und Brandschäden. Betroffen wäre wohl nur der kleinere, zehnstöckige Büroturm des Gebäudekomplexes, nicht der 32-stöckige Wohnturm.
Von der SPD wurde vor drei Monaten der Abbruch beantragt, aber wohl zurückgewiesen. Ein Verkauf war auch 2010 schon mal eingeplant - damals wurde ein Wiederverkaufswert von 12-15 Millionen Euro avisiert, bei einer Marktsondierung wurden allerdings keine möglichen Käufer gefunden. Im Gespräch war damals ein pseudo-PPP-Modell mit dem kommunalen Wohnungsbauunternehmen GBG; die hat aber damals schon angekündigt, dass sie das nur mitmacht, wenn die Rückvermietung sich für sie in absehbarer Zeit amortisiert (was eine Miete von vermutlich 7-8 Euro/m² wäre).

Zumindest berichtet über den geplanten Auszug der Mannheimer Morgen in einer Tickermeldung unter Bezug auf eine "Beschlußvorlage". Zumindest im Bürgerinformationssystem bin ich da bisher nicht fündig geworden, die Sitzungen des Ausschusses für Immobilienmanagement etc bla bla sind allerdings auch nicht öffentlich.

Geändert von kato2k8 (01.10.13 um 23:17 Uhr)
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Alt 05.06.14, 17:47   #3
kato2k8
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Für rund 50 der Mitarbeiter aus dem Collini-Center (s.o.) plant die Stadt Mannheim einen Neubau.

Konkret soll auf dem Ochsenpferchbunker in Neckarstadt - das ist der an der Jungbuschbrücke - ein zweistöckiges Gebäude entstehen. Bei voller Ausnutzung der Baufläche wären das rund 2400 m², das Gebäude würde damit auf über den Daumen gepeilt ca 33 Meter Höhe anwachsen.

Der Bunker untendrunter wird vom derzeit kleineren Außenlager (seit 2011 genutzt) zum Haupt-Stadtarchiv umgerüstet. Vorgesehen ist die Unterbringung von maximal 20 Kilometern Akten. Der Hochbunker aus dem zweiten Weltkrieg ist atomwaffensicher und diente im Kalten Krieg neben seiner Zivilschutzfunktion für 5400 Personen auch als "Kartenlager Süd" der Bundeswehr. Eine bauliche Änderung des Bunkers ist nicht vorgesehen, um die Schutzfunktion - dann für das Stadtarchiv - explizit zu erhalten.

Allerdings muss das Ganze erst mal noch den üblichen Genehmigungsgang gehen, sieht aber nicht so unwahrscheinlich aus solange die gut 10 Millionen Euro dafür irgendwoher kommen. Der Bunker gehört der Stadt. Die Idee wird hauptsächlich von dem Architekten gepusht, der sich letztes Jahr im Mühlauhafen einen Speicher Büro mit Hotel untendrunter umgebaut hat, zusammen mit dem Leiter des Stadtarchivs.
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Alt 10.10.14, 16:39   #4
digger
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digger könnte bald berühmt werden
Die Pläne den Ochsenpferchbunkers als neues Domizil für das Stadtarchiv Mannheim zu nutzen würden vom Gemeinderat im Juli beschlossen. Der Umbau wird über die GBG ausgeführt.

Ein Bild könnt ihr auf der Seite ISG Mannheim sehen:
http://isgmannheim.wordpress.com/author/isgstadtarchiv/
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Alt 25.02.16, 19:41   #5
kato2k8
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Da der Threadtitel "News" beinhaltet und es dafür keinen wirklich guten Thread gibt:

Der Verband Region Rhein-Neckar (das ist der politische Teil der MRN) hat in der nächsten Sitzung seines Planungsausschusses am 2.3. als Tagesordnungspunkt sich eine "Urbane Seilbahn Ludwigshafen-Mannheim" verordnet. Beteiligt an der Planung ist der VRN, die Seilbahn wird als potenzielles Verkehrsmittel zum zeitweiligen Ersatz der Hochstraße Nord sowie nach deren Bauzeit als dauerhafte Einrichtung gehandelt. Die Kapazität des Vergleichsmusters würde grob einem 2-Minuten-Straßenbahn-Takt entsprechen.

Zumindest laut SWR und Mannheimer Morgen, die Tagesordnung ist nämlich nicht wirklich öffentlich. Und ja, ich hab auch erst an den Aprilscherz des Mannheimer Morgens vom letzten Jahr gedacht.
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Alt 03.03.16, 16:24   #6
kato2k8
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Laut Mannheimer Morgen und SWR hat der Planungsausschuss die "Urbane Seilbahn" wohlwollend und als "denkbar" zur Kenntnis genommen.

Die CDU hätte allerdings vorzugsweise eine zweite Fähre bei Altrip, mit der Mondzahl von 800 zu transportierenden PKW pro Stunde garniert - die derzeitige Fähre transportiert ca 60 PKW pro Stunde und Richtung bei voller Auslastung. Die SPD ist "aufgeschlossen" gegenüber der Seilbahn, solange diese wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Grünen halten eher nichts davon.

Eine ebenfalls in diesem Rahmen angedachte Güterseilbahn zum Transport von täglich bis zu 300 Containern über den Rhein wurde aus baulichen Gründen verworfen.
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Alt 04.03.16, 18:14   #7
tomcat
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tomcat könnte bald berühmt werden
Ich halte so etwas auch für eine Aprillscherz. Die meisten Menschen die über die Brücken fahren kommen ja von weiter außerhalb. Also gedanklich für mich unterbelichteten erst irgendwo in Lu Parkplatz suchen, dann zur Seilbahn laufen und dann in Mannheim wieder laufen bis in die Innenstadt oder ist ein Halt am Paradeplatz und am Wasserturm vorgesehen? Die Idee ist genau so absurd wie die das neue Polizeipräsidium Ludwigshafen auf der Parkinsel zu errichten... mit genau 2 Zufahrtsstraßen von denen einen auch noch eine Hebebrücke ist!!! Was wir hier dringend brauchen ist eine neue Brücke oder noch besser ein Tunnel. Alle anderen Ideen sind nur geistige Diarrhö.
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Alt 04.03.16, 20:23   #8
kato2k8
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Also wenn wir den Altriper Rheinübergang als Maßstab nehmen würd ich mit einer neuen Brücke oder einem Tunnel zwischen Mannheim und Ludwigshafen so gegen 2060 rechnen. Oder mit Einstellung eines jetzt initiierten Projektes dieser Art zu grob diesem Zeitpunkt. Auf jeden Fall etwas zu spät für die Hochstraße Nord.

Das Problem ist faktisch, daß sich mit Schließung des Brückenkopfs der Hochstraße Nord 40% des Verkehrs zwischen Mannheim und Ludwigshafen verlagern muß. Das sind über den Daumen gepeilt 20.500 Fahrzeuge und 3.500 Straßenbahnfahrgäste. Hiervon sind, wieder über den Daumen gepeilt, etwa 12.000 Personen Pendler nur zwischen den Städten Mannheim und Ludwigshafen, also 50%.
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