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Alt 25.08.11, 11:47   #16
Fachhochschule
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Weiterbildung Brandschutz

Verlängerung der Anmeldungsfristen!

Das Zentrum für akademische Qualifikationen und wissenschaftliche Weiterbildung (ZaQwW) der Fachhochschule Köln verlängert für folgende Fortbildungen den Anmeldeschluss:

Weiterbildung »Brand-und Räumungssimulation«
Neuer Anmeldeschluss: 23.09.2011

Weiterbildung »Fachplanung und Fachbauleitung im Brandschutz«
Neuer Anmeldeschluss: 23.09.2011


In der Weiterbildung »Brand-und Räumungssimulation« werden an vier Wochenenden (14.10. – 05.11.11) praxisbezogene Anwenderkenntnisse der Brandsimulation mit Zonen- und Feldmodellen sowie der Räumungssimulation und Personensicherheit in Gebäuden vermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind anschließend in der Lage professionell mit den Simulationswerkzeugen zu arbeiten und die Ergebnisse kritisch zu hinterfragen. Die Weiterbildung ist kostenpflichtig. Es werden Teilnehmerentgelte in Höhe von 1.250 Euro erhoben. Die Weiterbildung schließt nacherfolgreicher Prüfung mit einem Zertifikat ab.

Die zweisemestrige Weiterbildung »Fachplanung und Fachbauleitung im Brandschutz« (07.10.11 – 15.09.12) qualifiziert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Ausübung der umfassenden Aufgaben der Fachplanung sowie der Fachbauleitung im Brandschutz. Dazu gehören neben Grundlagen des Brandschutzes u. a. Module zum Brandverhalten von Bauprodukten und Bauarten, Technischer Brandschutz, Brandschutzkonzepte und Fachplanung, Betrieblicher, organisatorischer, abwehrender Brandschutz, Fachbauleitung und Ingenieurmethoden im Brandschutz. Das zweisemestrige Weiterbildungsangebot ist kostenpflichtig. Es werden Teilnehmerentgeltein Höhe von 2.800 Euro erhoben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten abschließend das Zertifikat zur/zum »Fachplaner/in und Fachbauleiter/in im Brandschutz«.
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Alt 06.10.11, 20:18   #17
fragebogensh
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Akzeptanz neuer Technologien im Haushalt

Liebe Forenmitglieder,
zur Zeit schreibe ich meine Diplomarbeit über das Thema Akzeptanz neuer Technologien im Haushalt an der TU Berlin im Fachbereich Marketing.
Ich würde mich freuen, wenn ihr euch kurz Zeit nehmen könntet (5-10 Minuten) um folgenden Fragebogen auszufüllen: http://www.unipark.de/uc/dauderteam2/75b1/
Zu gewinnen gibt es unter allen Teilnehmenden Amazon-Gutscheine im Wert von 275€.
vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
Christian Ulshöfer
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Alt 28.11.11, 14:42   #18
ap35_gmbh
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WAM open 2012: Conference and Competition

Die World Architects’ Masters 2012 und die erste ACFx Conference

Vom 03.-05. Februar 2012 findet die zweite internationale Architektenweltmeisterschaft in Ski und Snowboard in der spannenden Destination Ischgl im österreichischen Tirol statt. Bei der WAM open 2012 können sich sportbegeisterte Architekten und Innenarchitekten aus der ganzen Welt in den Disziplinen Riesentorlauf- und Parallelslalom messen. Vor der Meisterschaf, am 2.5, findet die Konferenz "ACFx – Archi-tecture Corporate Foresight" über den Wolken Ischgls auf 2.624 m statt, die auf die Perspektiven der Archi-tekturbranche bezüglich technologischer Entwicklungen fokussiert. Initiator und Veranstalter ist die ap35 GmbH – Agentur für Architecture Management & Relationship Marketing – mit Sitz in Ulm.

Seit 2004 haben sich die „GAM open“ (German Architects Masters) und "WAM open" (World Architects Masters) in der Architekturszene etabliert, als Plattform für sportliche und kontaktfreudige Architekten, In-nenarchitekten und Projektentwickler aus der ganzen Welt. Die Wintersportveranstaltungen genießen Zuwachs und steigende Beliebtheit. Mehr als 2.000 Teilnehmer aus 13 Nationen konnten bereits ihre Begeisterung für die Veranstaltung teilen.

Der Veranstaltungsort der WAM open 2012 ist Ischgl, im Süden Österreichs im Bundesland Tirol. Ischgl liegt auf 1.377 m über NN. im Paznaun zwischen dem Silvretta-Massiv und der Verwallgruppe der Alpen. Ob Design- oder Themenhotel, Pensionen, Ferienwohnungen oder Appartementhäuser – bei über 11.000 Gäs-tebetten findet jeder das richtige Ambiente in Ischgl. Das Skigebiet „Silvretta Arena“ lässt das Herz jedes Wintersportlers höher schlagen, wodurch die kleine Stadt bekannt geworden ist. In Ischgl werden die Sai-soneröffnung und der Saisonausklang regelmäßig mit großen Popkonzerten gefeiert. Stars wie Elton John, die Söhne Mannheims, Rihanna und Alicia Keys haben Ischgl bereits mit ihrer Anwesenheit beehrt. Die den wintersportlichen Wettkämpfen vorgeschaltete Konferenz ACFx findet im Kongresssaal des Restaurants Pardorama statt. Es ist neu erbaut und befindet sich auf dem 2.620 m hohen Pardatschgrat.

Die WAM open startet mit einem Welcome-Abend mit anschließendem Beisammensitzen. Am nächsten Tag findet die Konferenz „ACFx Architecture Corporate Foresight“ statt. Der Titel birgt Themen, die Antworten im Bezug auf die Zukunft in der Architektur geben, aber auch neue Fragen und Denkanstöße aufwerfen.

Vorträge und Diskussionen von und mit namhaften Referenten über Megacities, Trendforschung in Bezug auf Kommunikation, Design, Arbeitswelten und Gebäude, Kreativität innovationsbewusster Startups und die Zukunft des Reise- und Wohnverhaltens geben Aufschluss über den Paradigmenwechsel in der Architektur-branche, welcher unabwendbar angesichts innovativer Vernetzungstechnologie ansteht. Als Referenten haben zugesagt: Assaf Biderman – SENSEable City Laboratory MIT Cambridge, Boston | Astrid Piber - UNstudio, Amsterdam | Jürgen Mayer H.- Jürgen Mayer H. Architekten, Berlin | Dr. Alexander Rieck - Fraunhofer Institut, Stuttgart |Steve Rogers - Google Inc., London | Chris Bosse – LAVA Architects, Sydney sowie Florian Gschwandtner - Runtustic GmbH, Linz und Miles Kemp – Variate Labs, Los Angeles. Weiter angefragt sind weiter Bjarke Ingels - BIG, Kopenhagen | Chris Bangle - Designer sowie Tobias Mayer – Airbus, Hamburg.

Anschließend an der Konferenz werden die Teilnehmer der WAM open mit einer Welcome-Party begrüßt und die Meisterschaften offiziell hoch über Ischgl u.a. durch den Präsidenten der Bayerischen Architektenkammer, Herrn Lutz Heese, eröffnet. Wer sich danach in Clubstimmung befindet, hat Gelegenheit in der "Racer´s Night" mit DJs weiter zu feiern.
Am Freitag beginnt der spannende Wettkampf um den Architektenweltmeistertitel im Riesentorlauf. Am Abend werden die Sieger in den jeweiligen Disziplinen und Kategorien gekürt. Am darauffolgenden Tag findet der Parallelslalom statt. Abgeschlossen wird der ereignisreiche Tag mit Meisterschaftsparty und Siegerehrung. Dinner mit Liveband und Clubnächte sind ebenfalls im Programm enthalten. Am Sonntag kann gemütlich gefrühstückt und die Heimreise angetreten werden.

Der unverwechselbare Charakter der Veranstaltung durch die atemberaubende alpine Landschaft sowie die ansteckende Sportbegeisterung, kombiniert mit fachlicher Inspiration, bietet den idealen Rahmen, um neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu vertiefen.
Bei der ACFx Konferenz und den WAM open 2012 zählen Erlebnis, Spontanität sowie das internationale Miteinander.

Unsere Sponsoren und Medienpartner
In diesem Jahr werden die World Architects’ Masters von folgenden Sponsoren unterstützt: Lindner AG, Häfele GmbH & Co. KG, Object Carpet GmbH, Jeld-wen Door Solutions, Höller KG, Heinrich Schmid GmbH & Co. KG, Gira GmbH & Co. KG, Admonter, und Ischgl.com. Unsere Medienpartner sind arcguide.de, architekten24.de, bauinfo24.de, FORUM, world-architects.com, Industriebau, Hotelbau, Arhitext, Arhitekton, V2com.biz, Archello, MIMOA, muenchenarchitektur.de, archithese, arkitera.com, architonic.com, arhinovosti.ru, The Plan, designspotter.com, detail.de, diewerkbank.com, Hotel und Technik, archiproducts.com, hg.hu, e-architect, HOME, PLOT Magazin, indesignlive.com, Archiforma, FORUM Zeitschriften und Spezialmedien GmbH, german-architects.com, swiss-architects.com, Community Design, und 1:100 ediciones.

Weitere Informationen
Die Vorbereitungen für die "WAM open" sind in vollem Gange. Informationen sowie Bildmaterial können telefonisch unter +49 (0)731 140 225 0 oder per Mail über kd@ap35.de angefragt werden. Im Internet stehen aktuelle Informationen bereit unter www.wam-open.com

Pressekontakt
ap35 GmbH
Magirus-Deutz-Str. 12, 89077 Ulm
Kontakt: Kari van Dijk
Tel. 0731 140 225 0
Mail to: kd@ap35.de
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Alt 11.02.12, 12:03   #19
VFA Hessen
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VFA Hessen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
aktuelle VOF-Praxis

Erklärung der VFA Landesgruppe Hessen zur aktuellen VOF-Praxis

anlässlich des Hessischen Vergabetages möchte die Vereinigung freischaffender Architekten in Hessen VFA zur aktuellen Praxis der VOF-Verfahren wie folgt Stellung nehmen:

Die Absicht und das daraus resultierende Regelwerk der VOF-Verfahren werden begrüßt. Vereinheitlichte und strukturierte Vergabeverfahren der öffentlichen Hand sind sinnvolle Maßnahmen zur Erreichung von Transparenz und Qualitätssicherung.

Die aktuell erlebte Praxis und Umsetzung dieses Regelwerkes durch die Gemeinden als Auslober scheint uns jedoch nachbesserungsbedürftig zu sein. Immer wieder versuchen die Auslober die erhoffte Qualität der anstehenden Baumaßnahme über rein quantitative Wertungsverfahren zu erreichen.

So können, als konkretes Beispiel, meistens nur große Büros in dem angegebenen zeitlichen Referenzrahmen die notwendigen 5 Kindertages-stätten zur Erreichung der vollen Punktzahl nachweisen. Kleine und mittlere Büros, die im gleichen Zeitraum vielleicht 3 hochwertige Kindertagesstätten realisiert haben, werden somit benachteiligt.

Büros mit bis zu 5 Mitarbeitern erlangen gegenüber Büros mit 10 Mitarbeitern nur eine geringere Wertung. Eine solch schematische und formalistische Anwendung der Bewertungsmatrix mag im Hinblick auf gewünschtes zügiges Verwaltungshandeln verführerisch und verständlich sein. Wir halten sie jedoch für nicht zielführend und für tendenziell wettbewerbsverzerrend.
Kleine, innovative Büros mit vielleicht neuen und auch Kosten minimierenden Ansätzen bei Konzept, Bautechnologie und Materialien kommen so nicht zum Zuge. Ganz zu schweigen von dem für alle Beteiligten immer größer werdenden Aufwand durch überfrachtete Zulassungs- und Wertungskriterien. So werden zunehmend mehr Qualifikationen abgefragt, was den potentiellen Bieterkreis immer weiter einschränkt. Dies scheint oftmals durchaus gewollt zu sein, um so den Auswertungsaufwand zu verringern.

Hinzu kommt der Trend auch bei VOF-Verfahren Baumaßnahmen zunehmend als ÖPP-Projekte auszuloben, womit kleine und mittlere Büros tendenziell aus dem Verfahren ge-nommen und höchstens als Subunternehmer beteiligt werden. Den Zuschlag bekommen dann überregionale Konsortien und Großbüros, deren Geschäftssitz u. U. mehrere hundert Kilometer entfernt ist.

Ob dies letztendlich der Qualität der Bauten, dem regionalen Bezug und nicht zuletzt auch der Kostensicherheit zugutekommt wird aktuell bezweifelt. Eine entsprechende Evaluierung wird hiermit angeregt.

Grundsätzlich scheinen auch bei der Benachrichtigung der nicht zum Zuge gekommenen Bewerber sowie bei der automatischen Zusendung der Bewertungsmatrix noch Optimie-rungsmöglichkeiten zu bestehen.

Die VFA plädiert daher im Sinne einer weiteren Verbesserung unserer gestalteten Umwelt und dem Erhalt eines offenen, transparenten und fairen Auslobungs- und Vergabeverfahrens ohne Wettbewerbseinschränkungen eindringlich für:

• eine stärkere Gewichtung regionaler, kleiner und mittlerer Planungsbüros. Gfls. über eine Quotenregelung und eine entsprechend angepasste Wertungsmatrix.
• ausführliche Beratung und Schulung der ausschreibenden Sachbearbeiter zur Vermei-dung überfrachteter und überdeterminierter Zulassungs- und Wertungskriterien.
• einen verstärkten und institutionalisierten Dialog zwischen den ausschreibenden Stellen, der Vertretung der planenden und praktizierenden Architektenschaft, der Architekten-kammer Hessen und den Architektenverbänden.
• eine Anhebung der Schwellenwerte für die Anwendung der VOF-Verfahren.
• eine grundsätzliche Akzeptanz des HPQR-Zertifikats, so vorhanden.
Ferner ist es sinnvoll Vergabeverfahren für geplante Baumaßnahmen im Regelfall nur zusam-men mit einem Planungswettbewerb durchzuführen. Abweichungen hiervon müssen projekt-spezifische Einzelfälle bleiben. Die Vergabe von Planungsleistungen bei öffentlichen Baumaß-nahmen sollte sich an Leistungen orientieren, welche innerhalb eines Planungswettbewerbes vorgelegt werden und nicht an technokratischen Auswahlkriterien, welche den Zugang zum Vergabeverfahren u. U. wettbewerbsverzerrend einschränken.

Dies geht im Übrigen konform mit der Zielrichtung des jüngsten Entwurfes der EU-Kommission zur Novellierung der Vergaberichtlinien.

Die VFA-Vereinigung freischaffender Architekten Hessen steht für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

info@vfa-hessen.de
www.vfa-hessen.de
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Alt 11.03.13, 14:58   #20
nothor
DAF-Team
 
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nothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiellnothor ist essentiell
Erst kamen die Bomben, dann die Stadtzerstörer

Interessanter Artikel in der Welt:

http://www.welt.de/kultur/kunst-und-...erstoerer.html

... der zugleich auf eine Wanderausstellung hinweist, die am 14. März 2013 in Düsseldorf startet.
__________________
Fotos von mir, andernfalls ist die Urheberschaft angegeben.

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Alt 19.03.13, 12:44   #21
Kunstraum
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Kunstraum ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Open Monument

Im Mai 2013 wird die Ausstellung „Open Monument“ der Kuratorin Marta Jecu im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Berlin, eröffnet. Teilnehmende KünstlerInnen sind: 
Delio Jasse, Matias Machado, David Maranha, Luca Pozzi, Cristian Rusu, Sancho Silva, Yukihiro Taguchi, Nuno Sousa Vieira, Sinta Werner, u.a.

Im Rahmen der Ausstellung ist ein Blog geplant, der sich mit dem Thema öffentliches Denkmal beschäftigt.
 Studenten und Studentinnen sind aufgerufen, sich interaktiv zu beteiligen. Mit Skizzen, Interpretationen, Kommentaren, Videos, Montagen oder oder oder. Diese medialen Auseinandersetzungen werden im Vorfeld der Ausstellung auf dem Blog gepostet und während der Ausstellung in den Räumen des Kunstraumes per Videoprojektion gezeigt.
Beiträge oder Fragen zum Blog bitte an: info@thinkaboutspace.net
http://www.thinkaboutspace.net/
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Alt 08.11.13, 20:50   #22
LuftbaHN
 
Beiträge: n/a
TV-Tipp Sonntag 21:40-22.55h 3sat "Sauerbruch Hutton Architekten"

10.11.2013 | Duisburger Filmwoche | Dokumentarfilm von Harun Farocki, Deutschland 2013
73 Minuten, Erstausstrahlung

Das Berliner Architekturbüro von Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton ist bekannt für die farblichen Akzente der Fassadengestaltung. Ihre Bauten sind auf ökologische Effizienz ausgelegt und ohne jede Dogmatik der Formensprache der Moderne verpflichtet. Etwa 60 Personen arbeiten in der Firma. Teilweise sind sie mit 20 Projekten parallel befasst - von einem Wettbewerb um den Bau mehrerer Hochhäuser in Frankreich mit Büros und Wohnungen bis hin zu Tür- und Fensterklinken für ein Museum. Fast jeden Tag finden Besprechungen statt, meist in Anwesenheit der leitenden Architekten. Für diese Treffen werden Pläne und Perspektiven ausgehängt. Modelle - denen vor Computersimulationen der Vorzug gegeben wird - werden bearbeitet und aufgestellt. Das alles geschieht mit so viel Sorgfalt, als würde eine Ausstellung vorbereitet.

Der Dokumentarfilm "Sauerbruch Hutton Architekten" begleitet die Gespräche zu sechs Projekten in verschiedenen Phasen - vom Konzeptentwurf bis zur Abnahme durch die Bauherren. Alle Beteiligten legen Wert darauf, die Sachverhalte möglichst vollständig und treffend auszusprechen - sie bemühen sich um eine auch "sprachliche Modellbildung", um das jeweilige Vorhaben neu anschaulich zu machen und zu überprüfen. Dabei passiert es nicht selten, dass Matthias Sauerbruch an einer schon weit gediehenen Lösung Zweifel anmeldet oder dass Louisa Hutton auf der Überprüfung eines Details besteht, auf das man sich schon festgelegt hatte. Das Ideal ist eine nachvollziehbare Konstruktionsweise - ein Anspruch, den Farocki auch an seinen Film stellt.

Harun Farocki, geboren 1944, studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin und war in den 1970er und 1980er Jahren Redakteur und Autor der Zeitschrift "Filmkritik". In seinen vielfach ausgezeichneten Filmen macht er mit den Mitteln des "Direct Cinema" und des Essayfilms die Zusammenhänge zwischen Technik, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einsichtig.
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Alt 05.02.14, 11:31   #23
million
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million ist einfach richtig nettmillion ist einfach richtig nettmillion ist einfach richtig nettmillion ist einfach richtig nettmillion ist einfach richtig nett
Plätze in Deutschland 1950 und heute

Die Ausstellung Plätze in Deutschland 1950 und heute tourt gerade durch Deutschland. Einige Bilder sind bei der Bauwelt oder auch auf der Seite der TU-Dortmund, die dieses Projekt initiiert hat.

Termine:
Zitat:
AKTUELL

Nürnberg 16.01.–19.02.2014, offenes Büro, Lorenzer Straße 30
Öffnungszeiten: Montag 8:30-18:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag 8:30-15:30 Uhr, Mittwoch und Freitag 8:30-12:30 Uhr in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt und dem Baureferat Nürnberg.


KOMMENDE

Freiburg, Museum für Stadtgeschicht, Münsterplatz 30, in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt Freiburg
Vernissage: 21.02.2014, 18:00 Uhr

Berlin, Stiftung Brandenburger Tor, Pariser Platz 7, in Kooperation mit der Stiftung Brandenburger Tor
Vernissage: 04.04.2014, 18:00 Uhr, im Anschluss Podiumsdiskussion

Gütersloh, Volksbank Gütersloh, Friedrich-Ebert-Straße 73-75, in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt Güterslo
Vernissage: 29.04.2014, 19:00 Uhr

Stuttgart, Haus der Architekten, Danneckerstraße 54, in Kooperation mit der Architektenkammer Baden-Württemberg
Vernissage: 01.07.2014, 18:00 Uhr
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Alt 20.03.14, 13:09   #24
UniWien
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Gebaute Umwelt & Sicherheit

Hallo zusammen,

Im Rahmen meiner Forschungsarbeit führe ich zur Zeit eine Studie zum Thema "Gebaute Umwelt und Sicherheit" durch.
Es geht vor allem um die Bewertung von Fotos:

https://www.soscisurvey.de/built2014/

Mir fehlen noch circa 100 Leute - vor allem Ü30er und Herren sind rar. Aber ich kann jede/n Teilnehmer/in gebrauchen!

Vielen Dank!
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Alt 06.05.15, 17:58   #25
CervantesBerlin
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CervantesBerlin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Architectus Omnibus? Konferenz und Ausstellung

Architectus Omnibus?
18. – 20. Mai 2015, Instituto Cervantes, Berlin

www.architectusomnibus.org/encuentro

Das Instituto Cervantes und das Goethe-Institut laden im Rahmen ihrer VI. Kulturbegegnung unter dem Titel Architectus Omnibus? vom 18.-20. Mai 2015 zu einem Dialog über die Rolle des Architekten und seine zunehmende soziale Verantwortung im 21. Jahrhundert. Diskutiert wird über die Veränderungen einer Disziplin, die zwischen dem Druck des Immobilienmarktes einerseits und der sozialen Dimension der Architektur andererseits festgefahren zu sein scheint. Der Blick ist dabei vor allem auf die Situation in Spanien und Deutschland gerichtet.


Teilnehmer:

Ariadna Cantis, Luis Feduchi, Andres Lepik, Andres Jaque, Enrique Sobejano (Moderatoren)
Inés Aubert, Ethel Baraona, Esteban Benavides, Nerea Calvillo, Juan Chacón, Hannelore Deubzer, Juan Domingo Santos, Kaye Geipel, Rainer Hehl, Susanne Hofmann, Anh-Linh Ngo, Gabriel Ruiz Larrea, Jörg Stollmann, Wilfried Wang, Antonio Yemail (Podiumsteilnehmer)


Wie reagiert die Architektur auf den rasanten Wachstum von Städten, die Begleiterscheinungen des Klimawandels oder ökonomische, soziale und kulturelle Veränderungen? Wie haben sich die Aufgabenfelder angesichts solcher Herausforderungen verändert und welche Antworten finden Architekten heute auf die Bedürfnisse Mitbestimmung einfordernder Bürger, in Zeiten sich verknappender Ressourcen?

Fragen wie diese sind der Ausgangspunkt für eine Debatte über die gesellschaftliche Relevanz und soziale Verantwortung der Architektur mit deutschen, spanischen und lateinamerikanischen Experten.

Eröffnet wird die Konferenz am 18. Mai, 18 Uhr, mit einer thematischen Einführung von Andrés Jaque und Andres Lepik sowie einem anschließenden Podiumsgespräch. Unter dem Titel Politik des Alltags (Moderation: Andrés Jaque) geht es angesichts einer zunehmend politisch geführten Debatte über die Fähigkeit der Architektur, den sozialen Bereich mitzugestalten, um die politische Teilhabe der Architektur sowie relevante Vorgehensweisen.

Ein weiteres Thema ist die vordergründig sehr unterschiedliche Ausbildung von Architekten in Spanien und Deutschland (Moderation: Luis Feduchi) und wie es zu den nicht dazu passen wollenden Gemeinplätze über den „großen Moment der spanischen Architektur" und „die Schwierigkeiten des Berufs in Deutschland“ kommen konnte.

Blickpunkt: Öffentlicher Raum (Moderation: Enrique Sobejano) vergleicht die deutsche und spanische Realität hinsichtlich der Schaffung des öffentlichen Raums.

Um die aktuelle Situation der Architektur in Iberoamerika, aber vor allem um die Idee eines Netzwerks zum Informations- und Kooperationsaustausch zwischen Lateinamerika und Europas mit dem Ziel, das Verständnis und die Positionierung Lateinamerikas und Europas sowie ein übergreifendes Denken zu befördern, geht es unter dem Titel Vorgehensweisen vs. Instrumente zur Produktion (Moderation: Ariadna Cantis).

Im abschließenden Podiumsgespräch geht es um die Vermittlung von Architektur in den Medien (Andres Lepik).

Die zehn Projekte, die aus der öffentlichen Ausschreibung Architectus Omnibus? hervorgegangen sind, liefern konkrete Beispiele für kreative Lösungsansätze auf aktuelle gesellschaftliche und soziale Prozesse. Dokumentiert werden sie in einer begleitenden Ausstellung, in der auch das Archiv Freshlatino 2 präsentiert wird. Hintergrund ist ein zehn Punkte umfassendes Manifest von Andrés Jaque (Ereignisse, Anthropo-No-Zentrismus, Black-Box-Öffnen, Disput, Empowerment, Labor, Wiederanei-gnung, Umverteilung, Widerstandsfähigkeit, Solidarität).

Architectus Omnibus?schaut dabei insbesondere auf die lebendige Verflechtung der Architektur, die in Deutschland und Spanien oder in Verbindung mit Deutschland und Spanien entsteht und versteht sich als Angebot zur professionellen Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren und Teilnehmern des Projekts in Deutschland und Spanien sowie darüber hinaus.

Die VI. Ausgabe der Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts und des Instituto Cervantes „Die deutsch-spanischen Kulturbeziehungen“ knüpft unmittelbar an die beiden vorangegangenen Begegnungen an. Während 2010 unter dem Titel Kunst + Krise verschiedene Akteure über einen kreativen Umgang mit der Krise reflektierten, stellte participar.de künstlerische Projekte zum Thema Bürgerbeteilung in den Fokus.


Instituto Cervantes
Rosenstr. 18-19, 10178 Berlin, Mail: kultur.berlin@cervantes.es, Tel: +49 30 2576180



Eintritt frei, Spanisch und Deutsch mit Simultanübersetzung; schriftliche Anmeldung erforderlich
Weitere Informationen und Anmeldung unter
www.architectusomnibus.org/encuentro oder kultur.berlin@cervantes.e
s



Die Konferenz wird begleitet von einer Ausstellung der zehn ausgewählten Projekte der Ausschreibung Architectus Omnibus sowie der Präsentation des Archivs Freshlatino 2.

Instituto Cervantes, Rosenstr. 18-19, 10178 Berlin 18. Mai - 15. Juli 2015, Mo-Do 15-18 Uhr, Fr 12-15 Uhr



Die ausgewählten Projekte/ Arbeiten (in alphabetischer Reihenfolge):

· Arquitecturas Torres Nadal | My house is your museum

· ExposeProposePoliticise | Derecho a la infraestructura

· Christine Bock & Ulrich Pappenberger | Das Kotti-Prinzip

· kollektivHabitüde | U-Rangerie

· Marina Fernández Ramos | Tejiendo La Calle

· Pedro Pitarch Alonso | Archipiélago Lab

· Sara López, Nacho Ruiz | Aprendiendo de las cuencas

· Stiftung Freizeit | Das Wunschamt

· TallerDE2, Gutiérrez-delaFuente | Centro de día para niños

· Todo Por La Praxis | Instituto Do It Yourself
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Alt 21.09.16, 11:16   #26
Camondo
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LAVA erhalten Europäischen Architekturpreis 2016

Das innovative Architekturbüro das zuletzt auch hier im Forum mit „The Square“ für das Sportforum Alt-Hohenschönhausen von Bato hier

http://www.deutsches-architektur-for...1&postcount=34

vorgestellt wurde erhalten am 23. September einen der prestigeträchtigsten Preise.

http://www.archdaily.com/795456/lava...r-architecture
__________________
„Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben“.

Geändert von Camondo (21.09.16 um 12:13 Uhr)
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