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Alt 09.02.17, 22:05   #646
(dwt).
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(dwt). hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Zitat:
Der Hintergrund wird vielleicht der sein, dass in der Vergangenheit zu viele Gläser durch aneckende Lastwagen kaputt gegangen sind..
Ja. Der Hintergrund, warum die Laternen nun höher sind, ist unter anderem aus diesem Grund so umgesetzt wurden.
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Alt 15.02.17, 10:24   #647
InderSonne
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InderSonne hat die ersten Äste schon erklommen...
Wenn wir schon bei Licht und Energie sind, wollte ich fragen, wie ihr die Energiewende als Größeres wahrnehmt? Ich habe in letzter Zeit ein bißchen rumgelesen, und es ist gruselig, was da abläuft. In unserem verschlafenem Sachsen sind wir etwas verschont geblieben. Aber ansonsten wurden die Mittelgebirge (Hunsrück, Eifel, Taunus), Brandenburg und Sachsen-Anhalt flächendeckend mit Windkraftanlagen verbaut. Es heißt zwar, nur 2% der Fläche, aber die Anlagen sind so hoch und werden auf exponierten Stellen erbaut, dass man sie jetzt überall sieht. Der BUND hat sich wohl von den Herstellern der Windkraftanlagen kaufen lassen. Wo seht ihr denn in der Stadtplanung und Architektur Möglichkeiten, elektrische Energie zu generieren? (PV oder Kleinwindanlagen) oder im Vergleich zu heute einzusparen?
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Alt 15.02.17, 18:36   #648
lguenth1
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lguenth1 sorgt für eine nette Atmosphärelguenth1 sorgt für eine nette Atmosphärelguenth1 sorgt für eine nette Atmosphäre
Hat zwar wenig mit Chemnitz oder den Themengebieten des Forums zu tun, aber man sollte sich schon überlegen, was man eigentlich erreichen will. Atomkraftwerke sind grundsätzlich böse, Kohlekraftwerke tragen zum Klimawandel bei, Gaskraftwerke will man wegen der Abhängigkeit von Russland nicht, Fracking gefährdet das Grundwasser, Windparks im Meer sollten möglichst von der Küste nicht zu sehen sein, Stromleitungen von der Küste in die süddeutschen Industriegebiete gehen schon gar nicht (ganz böser Elektrosmog!), Windparks an Land verschandeln die Landschaft, Photovoltaik ist zu teuer, Pumpspeicherkraftwerke kriegt man nicht genehmigt, Wasserkraftwerke gefährden Fische, ... Bis heute hat die Regierung meines Erachtens keinen schlüssigen Gesamtplan, wie man eine sinnvolle Energiewende gestalten kann, die zu vertretbaren Strompreisen (!) eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen herbeiführt. Ich persönlich halte Gaskraftwerke (grundlastfähig, schnell startend, hervorragende Wirkungsgrade und damit vergleichsweise wenig CO2-Ausstoß) und Windparks (vorrangig auf dem Meer, und zwar möglichst küstennah) für den sinnvollsten Weg. Für Chemnitz ist ja zumindest klar, dass das Kohlekraftwerk der Eins sich perspektivisch seiner Stilllegung nähert, was dann aber auch wirtschaftlich nicht ohne Folgen bleiben wird.
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Alt 16.02.17, 08:04   #649
InderSonne
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InderSonne hat die ersten Äste schon erklommen...
@lguenth1
Die Eins Energie modernisiert ihr Gaskraftwerk an der Annaberger Straße. Mit der Abschaltung des Heizkraftwerkes kommen auf Chemnitz all die Probleme zu, die die anderen Kommunen auch haben werden. Querfinanzierungen der städtischen Infrastruktur: also Nahverkehr, Fußball(!) etc. Deswegen versuchen die Stadtwerke ja so massiv in den Betrieb von WKA einzusteigen, der Ausbau fand mit wahrer Goldgräberstimmung statt. Die Preise sind dann vorgeschrieben, Gewinn kalkulierbar.
Ich meine eher, ob man Bauherren zur Installation von dezentralen Energieerzeugungsanlagen verpflichten kann? z.B. die neue Wartungsanlage der VMS an der Dresdner Straße. Das Dach ist perfekt nach Süden ausgerichtet, sogar leicht geneigt. Und da ist nicht mal eine PV-Thermie-Anlage drauf.
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Alt 16.02.17, 08:08   #650
Cowboy
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Cowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes Ansehen
Zitat:
Zitat von Phred
EDIT: Wieso wird das Wort F*A*K*T ständig aus dem Text gelöcht
Weil Mitglieder mit einer Vorliebe für Fettgedrucktes das Wort ständig missbrauchen.
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Alt 16.02.17, 12:28   #651
Saxonia
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Saxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz sein
Und ich dachte, weil wir in postfaktischen Zeiten Leben. Ist im übrigen dennoch nervig. Dann schreibt man halt "Tatsache" statt "F*akt".
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Alt 16.02.17, 13:18   #652
Joseph
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Registriert seit: 26.01.2017
Ort: Chemnitz
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Joseph sitzt schon auf dem ersten Ast
Zum Thema regenerative Energie:

In Chemnitz gibts doch eigentlich ne ganze Menge solcher Projekte, oder? Also mir kommt es schon so vor, kann sein dass es andernorts noch mehr gibt, aber so für Chemnitz finde ich das schons ehr ordentlich. Man sieht ja doch hin und wieder die ein oder andere Schautafel an Häusern hängen wo angezeigt wird wieviel Energie gerade produziert wird usw. Zudem ist doch der ehemalige Postbahnhof in Hilbersdorf mittlerweile komplett mit einer Solaranlage vollgestellt - und das finde ich auf einer innerstädtischen Fläche schon echt gigantisch was da verwirklich wurde. Zudem auch sehr unauffällig, denke als temporäre Nutzung auf jeden Fall ein super Standort dafür.
Trotzdem gebe ich euch Recht, Potential gibt es noch genug. Ich bin mir aber sicher, dass das auch in den nächsten Jahren Stück für Stück ausgeschöpft werden wird.
Andere Wahnsinnsprojekte in der Richtung macht doch auch die Fasa. Über Geschmack lässt sich streiten, ich persönlich finde die Wohnkraftwerke nicht so der Hit, aber immerhin trägt auch das zur Energiewende bei, wenn auch in einem kleineren Massstab.

Zur Straßensituation:

Die ist tatsächlich an vielen Stellen dieses Jahr sehr viel schlechter geworden. Blöd finde ich, dass die Stadt die anfangs ja immer eher kleinen Schäden nicht ordentlich saniert. Es wird immer nur was reingestopft, was im Folgejahr wieder rausfliegt. Das halte ich für richtige Geldverschwendung. Zusätzlich Geld eintreiben in Form von erhöhten Parkgebühren oder ähnlichem halte ich nicht für zweckmäßig - denn am Ende gibts dann nur wieder irgendwo einen Haushaltsüberschuss der dann für ganz andere Projekte verwendet wird.

Vielleicht wäre der ganze Sanierungskram auch einfach günstiger, wenn es einen stadteigenen Betrieb dafür gäbe. Schlussendlich gesellen sich ja eh immer nur die drei üblichen Verdächtigen um die Baugruben dieser Stadt.

Ich sehe das übrigens auch bei anderen Dingen so. Früher war es üblich, dass die Stadt sich für die eigene Verwaltung auch eigene Gebäude errichtet hat. Ich denke auf Dauer wird es immer teurer sein, wenn man sich irgendwo einmietet - alleine schon deshalb, weil sich eine Investition wie zum Beispiel das neue technische Rathaus auch für einen Herrn Kellnberger am Ende lohnen muss.

Da gäbe es meines Erachtens nach noch viel Einsparpotential - zumindest auf lange Sicht.
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Alt 16.02.17, 14:38   #653
InderSonne
Mitglied

 
Registriert seit: 11.11.2010
Ort: Chemnitz
Beiträge: 167
InderSonne hat die ersten Äste schon erklommen...
Es gibt innerstädtisch noch eine zweite PV-Anlage: an der Chemnitz, dort, wo auch die Kältespeicher stehen. Gibt es erst seit 1 Jahr. Ich finde, insgesamt ist es aber doch wenig. Vielleicht lohnt es sich wirtschaftlich überhaupt nicht? Die Fasa-Häuser sind doch recht aufwenig, wenn man bedenkt, dass dann vielleicht 4 Leute drin wohnen. Mich würde interessieren, welche Wege man bei größeren Neubauten, z.B. An der Aue oder beim Technischen Rathaus, geht. Und der Energieausweis hat doch nur etwas mit dem Wärmebedarf zu tun. Was ist denn mit Strom für Pumpen und Licht und Lüftung? Ich meine, wenn ich Flure ohne Fenster baue, brauche ich halt immer 'ne Lampe.
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Alt 16.02.17, 16:20   #654
Hannes Kuhnert
Wichtiges Mitglied

 
Registriert seit: 13.07.2009
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Beiträge: 521
Hannes Kuhnert sitzt schon auf dem ersten Ast
Sonnenheizung

Zitat:
Zitat von InderSonne Beitrag anzeigen
Es gibt innerstädtisch noch eine zweite PV-Anlage: an der Chemnitz, dort, wo auch die Kältespeicher stehen. Gibt es erst seit 1 Jahr.
Von dort sind mir nur Solarkollektoren fürs Nahwärmenetz bekannt.

Zitat:
Zitat von InderSonne Beitrag anzeigen
Vielleicht lohnt es sich wirtschaftlich überhaupt nicht? Die Fasa-Häuser sind doch recht aufwenig, wenn man bedenkt, dass dann vielleicht 4 Leute drin wohnen.
Wenn man von wirtschaftlichem Lohnen reden will, gehört wohl auch Spekulation über die Zukunft dazu.

Klar ist aber, dass diese Häuser (so gut wie) keine Energiezufuhr (über die Sonneneinstrahlung hinaus) für Heizung und warmes Wasser brauchen. Das will etwas heißen – immerhin gehen im Haushalt üblicherweise mehr als zwei Drittel der eingesetzten Energie ins Heizen von Räumen.

Zitat:
Zitat von InderSonne Beitrag anzeigen
Mich würde interessieren, welche Wege man bei größeren Neubauten […] geht.
Da sei wiederum auf FASAverwiesen. Auf dem Schlossberg wird ein Mehrfamilienhaus in „solarer Architektur“ gebaut.

Zitat:
Zitat von InderSonne Beitrag anzeigen
Und der Energieausweis hat doch nur etwas mit dem Wärmebedarf zu tun. Was ist denn mit Strom für Pumpen und Licht und Lüftung? Ich meine, wenn ich Flure ohne Fenster baue, brauche ich halt immer 'ne Lampe.
Der Stromverbrauch für die Beleuchtung ist schon bedenkenswert, geht aber, wenn man die Beheizung als Maßstab nimmt, im Rauschen unter.

Der Aufwand für die Lüftung fließt mglw. in den Energieausweis ein, zumindest wenn die Lüftung direkt etwas mit der Heizanlage zu tun hat. Aber da bin ich nicht sachkundig.

Geändert von Hannes Kuhnert (17.02.17 um 13:27 Uhr)
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Alt 17.02.17, 13:25   #655
InderSonne
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Ort: Chemnitz
Beiträge: 167
InderSonne hat die ersten Äste schon erklommen...
Das ist eine Solarthermieanlage? Dann habe ich falsch geguckt.
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Alt 26.03.17, 20:55   #656
Phred
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Heute habe ich auf Welt.de einen interessanten Artikel über Lars Fassmann gelesen. Sein "Konzept" war mir bisher noch nicht bekannt.

https://www.welt.de/finanzen/immobil...kunft-Ost.html
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Alt 26.03.17, 21:40   #657
lguenth1
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Und mir war nicht bekannt, dass der Club in der Zietenstraße "Nikolas Tesla" heißt :-). Ist zwar nur ein Fehler im Artikel, fände ich aber ziemlich witzig...

Mich würden aber mal auch andere Beispiele Fassmannscher Immobilien interessieren, als die üblicherweise immer gleichen, die in der Öffentlichkeit genannt werden. Um welche "drei dutzend Immobilien" geht es? Wie viele davon sind überhaupt schon in Nutzung? Wie sehen diese Nutzungen aus? Gibt es tatsächlich eine reale Tendenz zur Aufwertung in der Umgebung, die sich dann vielleicht auch wieder auf die Investitionen oder den Wert seiner Immobilien auswirkt? Die positive Entwicklung auf dem südlichen Sonnenberg dürfte zwar unstrittig sein, aber hat Fassmann dazu noch mehr beigetragen als Lokomov, Sparkasse und Off-Theater (was schon sehr viel ist)?

Das muss Herr Fassmann natürlich alles nicht in die Öffentlichkeit posaunen, aber mehr Fakten könnten eventuell den ein oder anderen Akteur aktivieren, der sich ebenfalls für eine Immobilieninvestition in Chemnitz interessiert.
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Alt 27.03.17, 01:51   #658
Joseph
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Joseph sitzt schon auf dem ersten Ast
Also was wohl auch bekannt sein dürfte ist die Sanierung des Gebäudes in der Rosenbergstraße, Konsumverein oder wie das hieß. Das zieht er ja schon seit einigen Jahren eisern durch. Hat zwar keine direkte Folge für die umgebende Bebauung, da ja dort in der Ecke eh alles neu bebaut wurde, dafür wird aber ein Denkmal wieder nutzbar gemacht und das Konzept dort soll wohl auch in Richtung Coworkingspaces gehen. Immerhin steht dann nicht eine Ruine inmitten der ganzen Neubauten - zudem kam mir zu Ohren dass er dort sogar weitaus mehr gemacht hat, als das was gefordert wurde. Zum Beispiel die Originalgetreue Wiederherstellung des Dachstuhles. Finde ich schon ziemlich gut...

Nebenbei: Ich bin selbst Mieter bei ihm und würde das jederzeit wieder tun. Völlig stressfrei, klare, übersichtliche Abrechnungen und die Miete ist auch angemessen. Ich habe mir damals eine Wohnung zum Selbstausbau abgegriffen. Die Sanierung hat sich zwar ewig hingezogen, weil ich alles nebenbei gemacht habe, dafür bewohne ich jetzt ne sehr individuelle und auch hochwertig ausgebaute Wohnung - sowas bekäme ich niemals auf dem normalen "Mietmarkt".

Was ich gut finde, ist dass er seinen Mietern auch was zutraut und sich die Leute auch oft sehr gut selbst organisieren können. Zumindest bei uns im Haus funktioniert das bei vielen Sachen ziemlich gut.

Dieses Konzept stößt vielen ja auf, weil sie behaupten das würde die Mietpreise kaputt machen und die Substanz würde leiden. Ich sehe das zweigeteilt. Bei guter Mieterauswahl profitiert man bei dem Konzept, da man sich als Vermieter nicht weiter kümmern muss, die Wohnungen von den Bewohnern selbst saniert und genutzt werden - und die bleiben in der Regel ja dann auch langfristig, fühlen sich wohl und machen dann zusätzlich auch gerne mal einen Handschlag mehr. Trotzdem muss man sicherlich auch als Vermieter genau hinsehen damit kein Pfusch gemacht wird und hin und wieder wird es bestimmt auch Ausreißer geben die das nur ausnutzen.

Bei mir gabs damals klare Vorgaben welche Materialien ich einsetzen darf, Elektrik wurde von einem Fachmann von Vermieterseite erledigt und auch alles was mit Statik, Gas, Wasser usw. zu tun hatte wurde entsprechend durch Fachfirmen ausgeführt / kontrollierrt / geplant. Sofern man das konsequent macht und versierte Mieter findet, kann das schon funktionieren. Eine Lösung fürs gesamte Haus ist es dennoch nicht, dafür aber eine gute Art der Zwischennutzung und Bauwerkserhaltung. Irgendwann wird dann halt auch mal ein Dach fällig, oder die Fassade, oder ein Treppenhaus usw. - und das kann man dann ja nicht vom Mieter mit erledigen lassen.

Ansonsten: Frag Herrn Fassmann doch einfach mal. Der ist doch ständig im Lokomov und Umkreis unterwegs und sicherlich offen was das angeht. Ich glaube der Grund warum man von den anderen Häusern nichts hört ist wahrscheinlich der, dass es die Presse nicht interessiert bzw. die anderen Projekte spannender sind.
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Alt 13.04.17, 16:00   #659
Poldi
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weiterer Punkt

"Dieses Konzept stößt vielen ja auf, weil sie behaupten das würde die Mietpreise kaputt machen und die Substanz würde leiden. Ich sehe das zweigeteilt" Zitat Joseph



Ein Kritikpunkt der nicht genannt wird (vielleicht weil auch Baulich irrelevant) ist ja auch das es ein Mietverhältniss bleibt und es wohl wie z.B. bei Wächterhäusern in Leipzig und vorher in Berlin zu einer Entmietung kommen kann, wenn die Häuser in denen "Individualisten" wohnten und/oder in denen Szene Clubs sind einen Wert erreichen der zum Verkauf anspornt. Ich will das Fassmann nicht unterstellen aber sehe das als eine weitere wichtige Kritik an dem Konzept das auch er fährt. Es kommt dann sicher auch darauf an ob das die Mieter seiner Häuser gefallen lassen oder nicht.
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Alt 13.04.17, 17:01   #660
lguenth1
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Naja, wer für Minimalmieten in ein notdürftig hergerichtetes Gebäude zieht, wird kaum erwarten, dass sich daran bis zu seinem Lebensende nichts ändern wird. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das nicht den Lebensplänen der jetzigen Nutzer entspricht. Für Fassmann wäre eine Miet- und Wertsteigerung der verdiente Lohn für ein sehr mutiges Konzept, für die Stadt ein Segen. Die ganz große Gentrifizierungswelle mit Miethaien und Luxusmieten auf dem Sonnenberg erwarte ich aber in den nächsten hundert Jahren noch nicht :-).

P.S.: Willkommen im Forum.
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