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Alt 27.01.17, 14:35   #991
(dwt).
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^ Bei der Sandstraße kann es gut möglich sein, das man die Klinker im unterem Bereich dann noch sieht.
Die Dämmung ist aber auch ziemlich dick aufgepappt.

Beide Häuser, also an der Bornaer und Sandstraße sind Kulturdenkmäler.
Eigentlich ist eine Sanierung der Sandstraße 59-65 so nicht korrekt.

Wenn man es richtig nimmt, sollte von innen Gedämmt werden, wie beispielsweise bei der Hainstraße 93/Sonnenberg, oder bei anderen Kulturdenkmälern.
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Alt 27.01.17, 15:34   #992
Joseph
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Eine Innendämmung ist aber auch nicht wirklich sinnvoll, da man dann nur noch die Raumluft erwärmt.

Gerade im Altbau hat man doch schöne massive Wände die dann entsprechend auch Wärme speichern und wieder abgeben.

Zumindest meine persönliche Erfahrung ist die, dass ich im ungedämmten Altbau um mehr als die Hälfte günstiger heize als im sanierten Altbau mit rückwärtig gedämmter Fassade. Beide Objekte völlig gleiche Ausrichtung + Bauweise, Unterschiede gibt es nur in der Etage (vorher EG, jetzt 2.OG) und vorher 55m2, jetzt 70m2.

Ich hielt von dem Dämmwahn nie sonderlich viel, nach der Erfahrung nun gar nichts mehr. Ich glaube das einzig sinnvolle was Dämmung angeht sind Bereiche wie Dach / Dachboden und Kellerdecken.

Interessanter finde ich Alternativen die schlichtweg das Wohnklima und das subjektive Empfinden für Wärme verbessern. Es gibt wissenschaftliche Studien über Raumfarben die belegen, dass warme Farbtöne uns einen Raum im Schnitt 2-3 Grad wärmer erscheinen lassen. Ähnliche Studien gibt es über Raumklima, zum Beispiel im Zusammenhang mit Lehm oder Kalkputz.

Solange man aber unsinnigerweise die Buden alle mit Laminat, Gips und irgendwelchen Kunststoffen zustopft, wird man auch auch solche Dämmungen mit all ihren Folgen (Schimmel, schlechtes Raumklima, ersoffenes Mauerwerk, Schäden durch Vögel usw) weiter verbauen und ertragen müssen. Zum Leid aller, außer denen die den Mist produzieren und verbauen.

Philosophie, ich weiß. Sorry wenn ich an der Stelle dem ein oder anderen auf die Füße trete, ich weiß, die die sowas verbauen sind oftmals auch mehr oder weniger dazu gezwungen, sei es aus Kostengründen, aus Gründen der Vorschriften, der Kreditvergabe... Es ist ein Jammer.
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Alt 27.01.17, 15:58   #993
Saxonia
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Zitat:
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Beide Häuser, also an der Bornaer und Sandstraße sind Kulturdenkmäler.
Eigentlich ist eine Sanierung der Sandstraße 59-65 so nicht korrekt.
Noch schlimmer. Aber das hab ich mich hier schonmal gefragt, wie das zusammenpasst. Ich befürchte ja, man fragt gar nicht erst nach sondern dämmt einfach. Bleibt nur zu hoffen, dass für diese Verunstaltung von Baudenkmalen nicht noch irgendwelche Vergünstigungen, also Abschreibungen abgestaubt werden.
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Alt 27.01.17, 16:55   #994
kt_kb
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kt_kb hat die ersten Äste schon erklommen...
Wenn der Denkmalstatus erhalten bleibt, wird man die erhöhten Abschreibungen wohl gewähren müssen.
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Alt 27.01.17, 18:24   #995
lguenth1
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^Das Gebäude in der Sandstraße wird ja durch die GGG saniert, die meines Wissens nicht von Denkmalabschreibungen profitieren kann. Ich würde dafür plädieren, erst mal das endgültige Sanierungsergebnis abzuwarten. So ganz klar kann man mit den aktuellen Bildern noch nicht sagen, ob das nicht auch trotz Dämmung noch ein ordentliches Bild abgibt. Ich bin vor allem gespannt, wie man mit den Fassadendetails umgeht, die dem Gebäude seinen Charakter geben. Den Schriftzug der Chemnitzer Wohn- und Heimstätten-Gesellschaft bringt man hoffentlich über der Dämmung wieder an, auch wenn er auf der Visualisierung nicht zu sehen ist:


Das Wandbild scheint aber auch zukünftig zu sehen zu sein, ansonsten hätte das Denkmalschutzamt aber auch wirklich versagt:




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Alt 16.02.17, 23:53   #996
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Für das ehemalige Industriegebäude, Sandstraße 74/Stadtteil Borna, stehen die Zeichen für eine Sanierung wohl bereits auf grün.

Zuletzt im Beitrag hier <

Es sollen nur noch wenige Wohnungen zu haben sein. > Klick <
Die Fertigstellung der Sanierung ist auf 2018 Fokussiert.
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Alt 23.02.17, 23:49   #997
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Update, Edeka Neubau/Stadtteil Siegmar

Zuletzt im Beitrag hier <

Nun geht es wieder weiter.
Die Baugrube ist soweit ausgehoben und es werden weitere Betonelemente der künftigen Wegeführungen und Begrenzungen in die Erde gebracht, etc.



Blick zur Zwickauer Straße:



Die Fläche am/neben dem Bahnhof, wo der Neubau errichtet wird:

Sehr tief braucht man bei solch einen Bau nicht gehen.





Februar 2017
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Alt 25.02.17, 06:23   #998
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Einer kleinen Meldung in der Freien Presse zur bevorstehenden Fertigstellung des GGG-Gebäudes Sandstraße 59 - 65 in Borna-Heinersdorf (zuletzt hier) kann man entnehmen, dass zumindest das Relief über dem Durchgang wieder angebracht wird (Freie Presse). Im März sollen die bereits vermieteten Drei- bis Sechs-Raum-Wohnungen mit Wohnflächen bis zu etwa 160 Quadratmetern bezogen werden.


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Alt 02.03.17, 22:18   #999
Joseph
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Joseph sitzt schon auf dem ersten Ast
Wie man diesem
Artikel entnehmen kann wird nicht nur das Relief erhalten bzw. durch einen Fachmann neu angebracht, auf dem Bild wird auch deutlich, dass die Ziegelumrahmung des darüberliegenden Fensters wohl bleibt. Das finde ich gut.
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Alt 10.03.17, 19:11   #1000
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Direkt anschließend zur geplanten Sanierung des denkmalgeschützten Fabrikkomplexes Sandstraße 74 will die Bauwerk Chemnitz Immobilien GmbH auf der bisherigen Kleingartenanlage max. 10 Einfamilienhäuser errichten (Luftbild). Dazu wird demnächst ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erstellt (Beschlussvorlage).
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Alt 10.03.17, 22:23   #1001
InderSonne
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InderSonne hat die ersten Äste schon erklommen...
Im Bebauungsplan ist mir die nächste große Photovoltaikanlage aufgefallen: nördlich der Bahnlinie auf einer ehemaligen (?) Halde. Einerseits bin ich schon der Meinung, dass Energie irgendwo her kommen muss, andererseits schwinden die kleinen innerstädtischen Wildnisbereiche.
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Alt 11.03.17, 08:40   #1002
Joseph
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Hier Sieht man ja das entsprechende Areal welches die Photovolatikanlage aufnehmen soll. Könnte mir gut vorstellen, dass die die fast geschlossene Baumreihe drumherum dort auch erhalten, so dass die Solaranlage nicht mehr so ins Auge fällt.

Ich finde es eigentlich gut, dass gerade solche Areale für diese Zwecke genutzt weren, ähnlich wie bei dem Solarpark auf dem ehemaligen Postbahnhof Güterbahnhof in Hilbersdorf sind die Parks nah am Verbraucher und dennoch nicht unbedingt stadtbildprägend, da meist eben relativ "versteckt".

Ich sehe Solaranlagen und Windräder ohnehin nur als temporäre Erscheinung. In 20 Jahren wird die Entwicklung wesentlich weiter sein, die Anlagen sehr viel kompakter und wer weiß... vielleicht gibts bis dahin auch ganz andere Technologien.

Was mich an dem Bebauungsplan eher stört ist, dass mal wieder Wohngebiet extrem nahe an bestehendes Industriegebiet angrenzen wird. Ob das auf Dauer gut geht? Ich habe nicht den Eindruck, dass die hiesige Bevölkerung hier sehr tolerant ist was das angeht.

Aber es nützt wahrscheinlich alles nichts. Stadtentwicklung ist am Ende wohl auch ein hartes Brot, am Ende werden nie alle zufrieden sein
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Alt 26.03.17, 23:37   #1003
(dwt).
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An der Oberfrohnaer Straße, nähe der Hausnummer 3/Stadtteil Reichenbrand, wird der Wiesenbach wieder ans Tageslicht gebracht: >Standort<



Und es wird auch gleich Saniert.



Vorher war es eher ein Brachgrundstück, ohne Bebauung.

Links verläuft der Wiesenbach. Rechts kommt der Unritzbach und gemeinsam werden sie dann zum Kappelbach. Hier auf der Karte gut nachzuvollziehen <



Blick zur Kreuzung, Oberfrohnaer/Zwickauer/Jagdschänkenstraße:

März 2017
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Alt 02.04.17, 02:13   #1004
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Schon seit längeren wird an der Trützschlerstraße 8 & 8a/Stadtteil Rabenstein gewerkelt.
Bisher aber nur an einem Haus.
Nun auch am zweiten.

Diese beiden zählen als Teil eines ganzen zum Kulturdenkmal.

Die Sanierungsarbeiten werden im zum Teil Bewohnten Zustand unternommen.

Bei Haus eins mit Gerüst, sind bereits die Fenster komplett erneuert.
Das Gerüst wurde wohl erst kürzlich aufgestellt.





April 2017
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Alt 07.04.17, 20:17   #1005
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Nachdem die Kleingartenanlage an der Sandstraße (Siehe Beitrag hier < im Stadtteil Borna für neue Einfamilienhäuser aufgibt,
und es auch schon einen Bebauungsplan gibt, könnte es eine weitere Gartensparte im Stadtteil treffen.

Ein Investor aus der Immobilienbranche Interessiert sich für das Grundstück des Gartenvereins "Erste Maschinenfabrik (Ermafa) e.V" an der Wittgensdorfer Straße.

Das gesamte Grundstück soll Verkauft werden.
Wenn, dann noch nicht in 2017.
Die Stadt könnte sich auch dagegen entscheiden.

Es handelt sich nicht um eine Chemnitzer Immobilienfirma.
Mehr Informationen gibt es erstmal nicht.
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