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Alt 11.12.16, 02:42   #901
Rundling
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Zitat:
Zitat von indautxu Beitrag anzeigen
Die Kleine Funkenburg wurde abgerissen weil der Ranstädter Steinweg auf vier Spuren und ein separater Bahnkörper geschaffen wurde. Letzterer ist wohl aufgrund der Förderfähigkeit so gebaut worden. Die Leistungsfähigkeit eines Straßenabschnitts wird immer vom kleinsten Querschnitt bestimmt. Da die innere Jahnallee nur zweispurig ist, passen auf dem gesamten Abschnitt vom Goerdelerring bis zum Waldplatz nicht mehr Autos durch als eine zweispurige Straße aufnehmen kann. Dies kann man jeden Tag an der Ecke Leibnizstraße beobachten, wo sich die Fahrzeuge aus der Innenstadt kommend im Reißverschlusssystem einfädeln müssen.
Der damals immer wieder vorgebrachte Grund, das Gebäude müsse weg weil man nur so den Elstermühlgraben ans Licht holen kann hat sich hinterher auch mehr als Ente rausgestellt. Der Mühlgraben dümpelt in einem kleinen Betontrog in vier Meter tiefe vor sich hin. M.M. nach hätte man den ganzen Abschnitt zweispurig belassen sollen. Das hätte dem ganzen wesentlich mehr Aufenthaltsqualität gegeben.
Dazu möchte ich an dieser Stelle ein paar Bilder zeigen und zuvor noch kurz anmerken, dass ich die Ansicht teile, dass eine schlechte Verkehrsplanung genau dadurch gekennzeichnet ist, dass sie ihr Ziel verfehlt hat und dabei offensichtlich unnötigerweise wertvolle Bausubstanz geopfert wurde (übrigens genau wie an der Ebert-Straße).


Planung mit Erhalt der Kleinen Funkenburg:


von Gregor Fuchshuber in Waldstraßenviertel 8


Gestaltungsvorschlag für den Ranstädter Steinweg


Heinz-Jürgen Böme Waldstraßenviertel 4
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Alt 11.12.16, 07:48   #902
dj tinitus
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dj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nett
danke.

solche skizzen kann allerdings jeder anfertigen. vor allem, wenn man sich nicht mit fragen beschäftigen muss, wie:
- wo und wie sollen tram-haltestellen angeordnet werden
- wo sollen radler in stadtauswärtiger richtung fahren
- wie und wovon soll die überwölbung und verschwenkung des elstermühlgrabens bezahlt werden
- wie und wodurch soll die angestrebte durchlassfähigkeit des elstermühlgrabens gewährleistet werden

all diese fragen konnten diese skizzen eben nicht beantworten. daher sind sie vielleicht schön anzuschauen, waren aber für eine umsetzung unbrauchbar.

um doppelungen zu vermeiden, gibt's einige nährere erläuterungen dazu im themenstrang "wohin mit dem autoverkehr?"
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Alt 28.12.16, 06:53   #903
LE Mon. hist.
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Neuer Kanal zum Hochwasserschutz geplant

Der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, plant einen 30 Meter breiten und 450 Meter langen Kanal unmittelbar südlich der Eisenbahnstrecke (u.a. ICE) zwischen Möckern und Leutzsch - entlang des westlichen Teils des Marienwegs und seiner Verlängerung. Damit sollen die schnell anschwellenden Wasser der Parthe, die hier in die Weiße Elster einmündet, zur deutlich leistungsfähigeren Neuen Luppe abgeleitet werden. Aus Sicht des Freistaates Sachsen sei es das wichtigste neue Hochwasserschutzprojekt in Leipzig.

Nach Prüfung verschiedener Varianten wurde nun der konkreten Verlauf für den neuen Kanal festgelegt. „Nach gegenwärtigem Stand verliefe die Trasse zwischen Kläranlage Rosenthal und ICE-Trasse“, sagte Ministeriumssprecher Frank Meyer, nach der Einhaltung eines Mindestabstandes parallel zur Bahnstrecke. Die Kosten des Bauwerkes werden mit etwa 15 Millionen Euro angegeben. Ein Termin für den Baustart wird nicht angegeben, da im Land derzeit viele „hoch prioritäre Hochwasserschutzvorhaben“ anstehen, die schon im Bau oder weit fortgeschritten im Genehmigungsverfahren sind.

Axel Bobbe, Leiter der Landestalsperrenverwaltung, erklärt den Grund der Baumaßnahme. Bei einem sogenannten 100-jährigen Hochwasser muss die Parthe in Höhe des Leipziger Zoos etwa 42 m² Wasser pro Sekunde ableiten. Die Weiße Elster, in die die Parthe hier mündet, hat früher zwischen 40 und 60 m² Wasser abgeleitet. „Heute ist die Weiße Elster jedoch so zugesetzt, dass sie schon bei 20 bis 22 Kubikmetern pro Sekunde ausufern würde. Und sie grundhaft zu entschlammen, ist aus Gründen des Naturschutzes nicht möglich.“ In den 1930er Jahren ist die Neue Luppe als Kanal für den Hochwasserschutz angelegt worden. Mit dem 450 Meter langen Verbindungsstück soll nun dieser erreicht werden. Der neue Kanal soll nicht direkt an der Parthe, sondern gleich hinter deren Mündung an der Weißen Elster beginnen. Im Falle eines Hochwassers kann der Abfluss mit Hilfe von Schützwehren an beiden Enden des Kanals dann so geregelt werden, dass Teilmengen von Parthe, Weißer Elster und Elstermühlgraben nicht mehr in den dicht bebauten, nördlichen Teil der Weißen Elster gelangen. Ob Gohlis, Möckern, Wahren oder Lützschena-Stahmeln: „Der ganze Norden von Leipzig bis nach Schkeuditz wäre damit sicherer“, so Bobbe.

Ein Teil des Kanals verläuft über das Grundstück des Klärwerks im Rosental. Der nun festgelegte Trassenverlauf berücksichtigt auch die Ausbaupläne für Leipzigs größtes Klärwerk.

LVZ, 27.12.2016
Freistaat legt Trasse fest
450 Meter langer Kanal soll Leipzigs Norden vor Hochwasser schützen
http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/45...sser-schuetzen
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Alt 06.02.17, 09:23   #904
LE Mon. hist.
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Wassertouristisches Nutzungskonzept

Die 14 Mitgliedskommunen des Grünen Rings Leipzig werden das wassertouristische Nutzungskonzept fortschreiben. Es stammt aus den Jahren 2005-2007 und muss aktualisiert werden. Geld dafür gibt es vom sächsischen Innenministerium, das die Förderliste für Projekte der Regionalentwicklung im Jahr 2017 in Höhe von 540.000 Euro bestätigt hat. Mit Mitteln aus der Förderrichtlinie Regionalentwicklung (FR-Regio) werden verschiedene Projekte regionaler Aktionsräume unterstützt.
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/208768

Kontroversen mit den Naturschutzverbänden sind zu erwarten.
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Alt 06.02.17, 19:51   #905
DAvE LE
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Freilegung Elstermühlgraben in der Thomasiusstraße


Entlang des Thomasiusstraße/Flussabschnitt wurden die alten Gehwegsteine demontiert.


Die Tiefbauarbeiten haben bereits begonnen.


Ein Drehbohrbagger dreht Bohrpfähle in den Untergrund für den Trogbau.


Nahaufnahme des Drehbohrers.


Damit man nicht daneben bohrt, gibt es diese Schablonen. Hier erfolgt die Drehbohrung.


Zwischen den Häusern - links Straßenansicht der Thomasiusstraße und rechts Hofansicht.
__________________
*~ bye DAvE ~*
www.baustelle-leipzig.de
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Alt 06.03.17, 20:54   #906
Stahlbauer
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Während am Störmthaler See gegenüber der Zentraldeponie Cröbern im Lagovida Ferienhaus Resort neue Ferienhäuser entstehen...




... wurde heute das Ende des Elsterstausees eingeläutet. Teilflächen sollen der natürlichen Entwicklung vorbehalten bleiben. Wie die weitere Nutzung konkret aussehen soll, wird noch diskutiert.

Eigenes Foto
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Alt 07.03.17, 16:24   #907
Rundling
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Zitat:
Zitat von dj tinitus Beitrag anzeigen
danke.
Bitte.

Zitat:
solche skizzen kann allerdings jeder anfertigen.
Nunja, dann zeig doch mal, was du so als Skizzenmacher drauf hast.
Irgendjemand hat hier vor kurzem mehr Respekt für die Arbeit von Architekten eingefordert, obwohl es da nur um eine Bewertung der Ästhetik und nicht um die grundsätzliche Realisierbarkeit der Entwürfe ging.

Zitat:
vor allem, wenn man sich nicht mit fragen beschäftigen muss, wie:
Bevor man in diesem Zusammenhang dem Architekten und den anderen mit diesen Planungen befassten Fachleuten unterstellt, dass sie sich mit diesen Fragen nicht beschäftgt hätten, sollte man die Ansprüche, die man sehr nachdrücklich an andere stellt, zunächst mal selbst erfüllen.

Zitat:
all diese fragen konnten diese skizzen eben nicht beantworten. daher sind sie vielleicht schön anzuschauen, waren aber für eine umsetzung unbrauchbar.
um doppelungen zu vermeiden, gibt's einige nährere erläuterungen dazu im themenstrang "wohin mit dem autoverkehr?"
Eigentlich hatte ich die Bilder extra in dieses Thema gepostet, weil ich den von indautxu angesprochenen Aspekt des "Betontrogs" wesentlich interessanter fand und die Alternativen zu dieser Gestaltung zeigen wollte.
Die von dir aufgezählten Probleme sind einerseits lösbar und andererseits völlig unerheblich, weil du das grundsätzliche Problem ignorierst. Wie bereits von indautxu erwähnt, bestimmt der engere Abschnitt der Jahnallee die Durchlassfähigkeit und damit ist es unwichtig, ob dieser Bereich jetzt an der Leibnizstraße beginnt oder ein kleines Stückchen vorher an der niedlichen Kleinen Funkenburg.


Jetzt aber schnell zurück zu den Neuen Ufern:

Zwischen Melia-Hotel und Ex-Dresdner-Bank am Dittrichring nähert sich eine weitere Brücke über den Pleißemühlgraben ihrer Fertigstellung.
Am Geländer fehlen noch ein paar Stäbe, aber die Form ist schon zu erkennen...







...und gefällt mir eher weniger, sowohl was die Gestaltung als auch die Auswahl des Materials betrifft. Angesichts des damit verbundenen finanziellen Aufwands überzeugt mich die Notwendigkeit einer weiteren Brücke an dieser Stelle nicht und wenn sie schon gebaut werden muss, warum dann dieser unnötige und teilweise unpassende Aufwand...?
Warum nicht einfach mal eine einheitliche Gestaltung des Uferbereichs...? Der Übergang zwischen neuem und bestehendem Geländer ist jedenfalls fragwürdig.



In der LVZ war von "einem neuen Fuß- und Radweg zwischen dem Hotel und dem benachbarten Commerzbank-Gebäude" die Rede.
Sofern das zutrifft, erscheint es mir außerdem problematisch, an dieser Stelle Radfahrer zwischen die Fußgänger brettern zu lassen.

Da verbleibt man dann doch mit eher skeptischem Blick...

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Alt 08.03.17, 02:45   #908
dj tinitus
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dj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nett
@rundling:
meine skizze hätte grosse ähnlichkeit mit der letztlich ausgeführten variante gehabt.

der von dir in #901 gepostete gestaltungsvorschlag für den ranstädter steinweg stammt von heinz-jürgen böhme. er ist weder architekt, noch stadtplaner, verkehrsplaner, wasserbauer oder ein sonstiger mit diesen planungen befasst gewesener fachmann. sondern schlicht ein freischaffender künstler, der sich im verein "neue ufer" engagiert.

ich habe in #902 also darauf hingewiesen, dass die skizzen dieses laien eine ganze reihe fachlicher probleme unberücksichtigt liessen. zurecht.
denn es bringt doch nichts, zu behaupten, dass die aufgezählten probleme "einerseits lösbar und andererseits völlig unerheblich" gewesen wären.

im gegenteil: wenn solide gebaut werden soll, sind alle probleme erheblich und müssen im planungsprozess gelöst werden. dafür ist er schliesslich da.
gerade bei diesem bauabschnitt hatte es eine vielzahl von variantenvergleichen gegeben. am ende wurde sich für das insgesamt sinnvollste konzept entschieden.

falls du also auch fortan die ansicht vertreten solltest, ein möbeldesigner und layouter hätte das vernünftigere konzept gehabt, müsstest du den von dir an mich erhobenen vorwurf, fachverstand gering zu schätzen, künftig an dich selber richten.

langes nachdenken wäre mir lieber als eine schnelle antwort. danke.
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Alt 12.03.17, 21:27   #909
betonbrille
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betonbrille sitzt schon auf dem ersten Ast
Teichsanierung im Park

Nach der Instandsetzung der Terrasse werden die Ufer mit Stein befestigt. Dabei wird die Uferlinie um ca. 1,5m erweitert, der Teich wird etwas größer.

Blick von Süden, der Baum neben der Terrasse ist gefällt. (Stubben links, durchs Weitwinkel wirkt er stark entfernt)



Blick auf die westliche Terrasse und Insel, auch hier wurde gefällt, die Insel wurde komplett gerodet und befestigt.



Auf dem gesperrten Weg zur westlichen Terrasse.

__________________
-- De gustibus et coloribus non est disputandum --
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Alt 03.04.17, 19:32   #910
LEonline
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Entwicklung Neuseenland

Bezugnehmend auf @Stahlbauers post in #906 zu den neu entstehenden Ferienhäusern am Lagovida-Resort der dazugehörige LVZ-Artikel. Dieser ist zwar schon vom November aber verdeutlicht anhand des kleinen Beispiels welche Potentiale dieses Naherholungs- und zukünftigt wahrscheinlich noch verstärkt nachgefragte Urlaubsgebiet hat.

http://www.lvz.de/Region/Markkleeber...govida-waechst

Am Ostufer des Störmthaler Sees wurden darüber hinaus nach mehrjähriger Planungsphase die letzten Pflanzungen für den sog. "Silberwald" vorgenommen. Dieser entsteht unterhalb von Störmthal auf einer 4,6 Hektar großen Fläche mit überwiegend silberlaubigen Bäumen. Ab Herbst diesen Jahres wird gleich neben dem Wald eine weitere besondere landschaftsgestalterische Maßnahme umgesetzt: Hierbei soll sich der Schlumperbach über ein Gefälle von fast 30 Metern in einer Kaskade in den See ergießen. Am Fuße soll zudem ein Kneippbecken für die Seebesucher entstehen.

http://www.lvz.de/Region/Markkleeber...eich-fuer-A-38

Der Harthkanal – die Verbindung zwischen Cospudener- und Zwenkauer See - (user indautxu hatte in #899 Bildmaterial hierzu geliefert) soll bis 2021/22 fertiggestellt werden. Darüber hinaus habe die sog. "Wasserschlange" als schiffbare Verbindung von der Pleiße zum Markkleeberger See wieder eine gute Realisierungschance:

http://www.lvz.de/Region/Markkleeber...-ist-wieder-da

Über den sog. "Gösel Canyon" am Störmthaler See wird bis spätestens Ende Mai eine überdachte Holzbrücke errichtet:

http://www.lvz.de/Region/Markkleeber...bruecke-fuehrt

http://www.lvz.de/Region/Markkleeber...ersportzentrum

http://www.lvz.de/Region/Markkleeber...sende-entdeckt

http://www.lvz.de/Region/Markkleeber...auer-See-steht

Zum Abschluss der kleinen "Südraumexkursion" noch ein sehenswerter Beitrag der MDR-Sendung "Echt" zur Entwicklung im Leipziger Neuseenland:

https://www.youtube.com/watch?v=J4hgui4d6Oc
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Alt 04.04.17, 01:37   #911
Cowboy
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^ Schöne Reportage. Wenn man bedenkt, was an Heimat im Südraum alles verloren gegangen ist, dann wiegt das meiner Meinung nach auch die neue Seenlandschaft kaum auf. Wie viele dem Raubbau geopferten Ortschaften heute aussehen könnten, sieht man an Dreiskau-Muckern.
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Alt 04.04.17, 20:25   #912
LEonline
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Aufwiegen wohl sicher nicht aber dennoch ist es bestimmt eine Genugtuung zu sehen, dass man die Heimat nicht in einem verwüsteten Kraterloch zurück lassen muss so wie es eindrücklich auch bei dem älteren Herrn in dem Beitrag anklang.
So wie die Sanierung des mehr als maroden Altbaubestandes in Leipzig innerhalb einer Generation für mich immer noch irgendwie einem Wunder gleicht so kann man dies auch für die einstige Mondlandschaft im Süden der Stadt mit einer wundersamen Fügung des Schicksals vergleichen – nicht auszudenken jedenfalls wenn sämtliche Abbaupläne der DDR zur Umsetzung gelangt wären. Dein Beispiel mit Dreiskau-Muckern zeigt exemplarisch wie knapp wir hier nochmal davon gekommen sind. Sowohl in Punkto Rettung des Altbaubestandes sowie der von Devastierung betroffenen Dörfer im Südraum, die heute zum Glück wieder zukunftsfähig sind.

MDR-Doku über Dreiskau-Muckern:

http://www.ardmediathek.de/tv/Unser-...entId=34727134
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Alt 04.04.17, 20:29   #913
Stahlbauer
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^^
Kann sein. Aber dann würden die Berichte über den Landstrich um Leipzig eher SO klingen. Ob der Bevölkerungszuwachs in Leipzig ohne den weichen Standortfaktor "Leipziger Neuseenland" so aussehen würde, wie wir es jetzt erleben...
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Alt 05.04.17, 19:21   #914
Stahlbauer
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Man kann ja über den MDR meckern und so manches zum Fremdschämen ist dessen Beiträgen auch zu finden. Den extremen Teil des grünen Lagers finde ich aber noch krasser.


Zitat:
Inga Sawade ...

Eine echt süffisante und oberflächliche Doku auf dem Niveau von mdr-Schnulzenshows!
Wer die milliardenschwere Zeche der „Renaturierung“ trägt, wird mit keinem Wort erwähnt: etwa die Energie-Giganten oder die Steuerzahler?! Da kommt der Weinanbau ganz recht: Alkohol hilft dem Verdrängungsprozess! Und noch was, liebe Autofahrer_innen: Wenn ihr armen Konsumtrottel dann nach der „Abwrack“ = Neukaufprämie zum zweiten mal übervorteilt werden solltet; eins ist gewiss: der saubere „Elektrostrom“ kommt überwiegend aus dreckigen Kohlekraftwerken – und von der gefährlichen Atomenergie ganz zu schweigen! Träumt weiter!
Daumen runter...

Quelle: YOUTUBE


Vieles was dort als Wunschvorstellung vorgetragen und als wünschenswertes Ziel propagiert wird, halte ich für pure Propaganda. Die Ziele sind als durchaus undurchsichtig zu bezeichnen. Im Moment werden ja die alternativen Energien -wie die Windenergie- als Allheilmittel verkauft. Merkwürdigerweise wird in Bayern vehement gegen eine Stromtrasse gekämpft, die Windstrom aus dem Norden (in Bayern als "Osten" bezeichnet) nach Süden transportieren soll. Die Gegner der Stromtrasse behaupten, dass überwiegend Braunkohlestrom aus Sachsen-Anhalt nach Bayern transportiert werde. Ich sehe in Sachsen-Anhalt und Thüringen vielmehr ausgedehnte Windparks. Manchmal frage ich mich, warum es keine -oder wenige- Protestmärsche an den Fuß von Windrädern gibt. Schöne breite Wege führen ja zu jedem Windrad.














Eigene Fotos aus Thüringen.

Geändert von Stahlbauer (05.04.17 um 20:53 Uhr)
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Alt 06.04.17, 11:36   #915
DAvE LE
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Neubau des Petersstegs

Zunächst ein Bild vom 25. Februar 2017:


Die Hälfte der Fahrbahnträger wurde bereits abgetragen.


Nahaufnahme der Stahlträger.

Und jetzt aktuelle vom 2. April 2017:


Die alte Fahrbahn wurde größtenteils abgetragen.


Blick auf den Elstermühlgraben in Richtung Stadthafen. Die linken Stützen wurde abgetragen, während die rechten noch stehen.


Hier befand sich das alte Widerlager und hier wird auch das neue Widerlager errichtet.


Die Behelfsbrücke über den Elstermühlgraben, der beide Parkanlagen wieder verbindet.
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*~ bye DAvE ~*
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