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Alt 10.04.13, 22:53   #31
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Krupp-Hochhaus

Das 1964 fertiggestellte Verwaltungsgebäude des Bochumer Vereins, später Krupp-Hochhaus steht seit längerem komplett leer. Es wurde im Zuge der Errichtung der neuen Konzernzentrale von Thyssen-Krupp in Essen freigezogen. Nun kommt aber wieder Leben in das Hochhaus.

Über die CUBION Immobilien AG wurde ein Mietvertrag über rund 3.700 m² Bürofläche und 1.100 m² Archivfläche an den Bedarfsträger der öffentlichen Hand vermietet.

Im südlichen Teil des Geländes befindet sich das ehemalige Krupp- Schulungsgebäude, das bereits vermietet ist. Angrenzend an das Schulungsgebäude entstand im letzten Jahr ein Lebensmittelmarkt. Der Markt wurde von der Kohlenstraße aus erschlossen.

Quelle: Cubion


Quelle: Wikipedia / Foto: Cschirp


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Alt 01.07.13, 21:59   #32
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Braucht Bochum noch ein Shopping-Center?

Bochum gilt mit rund 360.000 Einwohnern als Zentrum des mittleren Ruhrgebiets. Trotz der aktuell angespannten wirtschaftlichen Situation mit der bevorstehenden Schließung des Opel-Werkes in Bochum-Langendreer bietet die Stadt durch ihre zentrale Lage eine Menge Entwicklungspotenzial. Denn der seit Jahren anhaltende Strukturwandel in Bochum zeigt Wirkung. Insbesondere der Dienstleistungssektor hat sich positiv entwickelt. Rund 60% aller Bochumer Beschäftigten sind heute in diesem Bereich tätig. Dabei sind es vor allem die Technologiebereiche, die sich durch überproportionales Wachstum auszeichnen. Insbesondere im Segment der Biomedizintechnik hat Bochum eine führende Rolle für das Ruhrgebiet übernommen. Insgesamt sechs Hochschulen befinden sich in Bochum, darunter auch die Ruhruniversität, die mit mehr als 30.000 Studierenden als eine der größten Universitäten Deutschlands gilt.

BEDEUTUNG DER STADT ALS EINZELHANDELS-STANDORT

Im Einzelhandelssektor dagegen rangiert Bochum noch nicht im oberen Bereich und ordnet sich klar hinter Dortmund und Essen ein. „In der außerordentlichen Konkurrenzsituation im Ruhrgebiet kann sich Bochum gegen Essen und Dortmund nicht wirklich durchsetzen“, konstatiert der Einzelhandelsex¬perte Jürgen Kreutz, Geschäftsführer der auf die Vermittlung von Einzelhandelsimmobilien in Toplagen spezialisierten Makler- und Beratungs¬unternehmens COMFORT. Im Jahr 2011 wurden auf der Verkaufsfläche in der Bochumer City rund 370 Millionen EUR umgesetzt. Der Umsatzanteil der Innenstadt am Gesamtumsatz der Stadt liegt mit gut 17 Prozent weit unter dem Durchschnitt gleich großer Städte. Ein Umstand, der speziell auf den außerhalb der Innenstadt liegenden Ruhr-Park, mit rund 126.000 Quadratme¬tern Verkaufsfläche eines der größten Einkaufszentren Deutschlands, zurückzuführen ist.

Kortumstraße

• Top Teilstück der Fußgängerzone liegt zwischen Südring und Bongardstraße.
• Kortumstraße jenseits des Südrings Richtung Bermuda3Eck mit regionaler und stark gastronomisch geprägter Nutzung.
• Kortumstraße zwischen Bongardstraße und Brückstraße ist geprägt von den beiden Shoppingcentern City-Point und Drehscheibe.
• niveauorientierte Händler in der Seitenlage Huestraße (Kortum-Karree) mit den Mietern Tommy Hilfiger, G-Star, Brax, Liza & Yves, Marc Cain.
• Aktueller Mietpreis liegt bei 77 EUR/m² .

Als Top-1A-Lage in Bochum ist nach COMFORT-Angaben die Kortumstraße zwischen Südring und der Bongardstraße anzusehen. Hier sind Mieten von 77 EUR/m² für Verkaufsflächen mit einer Größe von 80 bis 120 m² an der Tagesordnung. Für Flächen mit 300 bis 500 m² werden Mieten von 32 EUR/m² gezahlt. Die Mieten sind nach COMFORT-Erhebungen in der Vergangenheit relativ stabil geblieben.

Die Nachfrage nach Ladenlokalen an der Kortumstraße ist vom Südring bis zur Brückstraße nach wie vor konstant. Während die großen Textilanbieter auch weiterhin fast ausschließlich den Bereich zwischen City-Point/Drehscheibe und dem Husemannplatz nachfragen, rücken die Bereiche zwischen Brückstraße und Bongardstraße sowie zwischen Husemannstraße und Südring zunehmend in den Fokus der preisaggressiveren Einzelhandelsfilialisten.

Die Teilstücke zwischen Huestraße und Südring bzw. zwischen Bongardstraße und Brückstraße sind hinsichtlich ihrer Lagequalität schwächer einzustufen. Jenseits des Südrings zieht das sogenannte Bermuda3eck mit seinen mehr als 60 gastronomischen Betrieben jährlich mehr als drei Millionen Gäste an – im Sommer bis zu 30.000 pro Tag. Für den Einzelhandel bleibt es dennoch weiterhin eine B-Lage.

Die Huestraße selbst hat durch die Projektentwicklung Kortum-Karree der Häusser-Bau massiv profitiert. Mit attraktiven Mietern wie Stadtparfümerie Pieper, Tommy Hilfiger, G-Star, Brax, Gaastra, Liza & Yves oder Marc Cain in einem aufwändig gestalteten Gebäude mit hochwertiger Anmutung konnte die ursprüngliche Funktion der Huestraße als „Bochumer Niveaumeile“ wiederbelebt werden. Zum Verweilen vor bzw. nach dem Einkauf lädt unter anderem das neue Vapiano-Restaurant mit ca. 600 m² am Husemannplatz ein.

Für das Innenstadtareal inklusive dem heutigen Justizzentrum und Telekom-Block hat die Bochumer Stadtverwaltung ein Entwicklungskonzept erarbeitet, das bis zu 20.000 m² neue Einzelhandelsflächen vorsieht. Potenzielle Entwickler sind die Unternehmen ECE bzw. CLS, die in diesem Innenstadtgebiet bereits einige Grundstücke besitzen. Eingedenk des Widerstandes gegen das Projekt ranken sich jedoch noch immer viele Fragen um die angedachte Centerentwicklung. Noch ist unklar, in welcher Größe es wann eröffnen wird. Dieser Umstand beeinträchtigt aktuell aber nicht die Nachfragesituation.
Geschäftshäuser in besten Lagen erzielen bei marktgerechten Mietkonditionen aktuell Kaufpreise bis zum 17-fachen der Jahresnettomiete. Die Anfangsrendite liegt bei etwa 5,9 Prozent.

FAZIT UND PERSPEKTIVE

Braucht Bochum noch ein weiteres Center?

Braucht Bochum noch ein Center? „Nein“, sagt Jürgen Kreutz, „denn eine positive Wirkung auf die traditionelle 1A-Lage der Stadt dürfte hiervon wohl eher nicht ausgehen.“
Die Bochumer Innenstadt ist zwar mit allen Nebenlagen rund um die Kortumstraße etwas zerklüftet, weist aber fast alle wesentlichen Branchen und Mieter auf.
Ein neues Center würde und müsste einen Großteil der Centermieter aus Bestandsflächen der Innenstadt akquirieren und somit nur eine Verlagerung bzw. Zentralisierung erwirken.

Stattdessen sollte die Kommune lieber über eine Förderung und Optimierung von innerstädtischem Parkraum, noch aktiverem Stadtmarketing oder sogar über die Initiierung eines Business Improvement District (BID) auf der Kortumstraße nachdenken, meint der Einzelhandels- und Immobilienexperte Kreutz.

Pressemitteilung - Comfort
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Alt 31.08.13, 12:21   #33
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Stadtbadgalerie in Bochum wird zum ''Bochumer Fenster''

Die DIC Asset AG hat jetzt die Neupositionierung der bisherigen ‚Stadtbadgalerie‘ (Massenbergstraße 9-13) in der Bochumer Innenstadt erfolgreich abgeschlossen. Als ‚Bochumer Fenster‘ setzt sie einen neuen und gewichtigen Akzent in der Bochumer Stadtgestaltung: Die Ruhr-Universität Bochum ergänzt den Nutzungsmix der Immobilie, der jetzt noch vielfältiger wird und aus Einzelhandel, Gastronomie, Büros und Hochschule besteht. Damit ist das ‚Bochumer Fenster‘ mit 98 Prozent schon jetzt an bonitätsstarke Mieter fast vollständig vermietet.

Ab Oktober 2013 mietet die Ruhr-Universität Bochum für mehr als zehn Jahre rund 6.700 m² an, verteilt auf fünf Etagen. Darin enthalten ist auch eine Vertragsverlängerung für die bereits seit 2010 angemieteten 1.100 m² Bürofläche im Turm des Gebäudes. Eine Verlängerungsoption ist Bestandteil des neuen Mietvertrages, der von Brockhoff & Partner (Essen) vermittelt wurde.

„Das ‚Bochumer Fenster‘ steht mit seiner Mischung aus Handel, Gastronomie, Universität und Büros künftig für Vielfalt, Transparenz und Offenheit. Es verkörpert den Geist, mit dem nicht zuletzt die Studenten das Objekt und den angrenzenden Boulevard beleben werden. Die Basis für eine hohe Akzeptanz und einen dauerhaften Erfolg ist damit geschaffen“, erläutert Andrea Neuhaus das neue Konzept, das in enger Kooperation mit der Stadt Bochum entwickelt wurde. Neuhaus ist Niederlassungsleiterin des für das Immobilienmanagement zuständigen Tochterunternehmens DIC Onsite.

Dr. Ernst Kratzsch, Stadtbaurat: „Die Neupositionierung ‚Bochumer Fenster‘ trägt dazu bei, die Vorschläge aus dem Masterplan Universität Stadt umzusetzen. Die Vermietung an die Ruhr-Universität Bochum führt zu einer stärkeren Vernetzung der Universität mit der Innenstadt, auf die wir lange hingearbeitet haben. Die große Zahl von Studenten wird zu einer dauerhaften Belebung des Boulevards führen.“

Prof. Elmar Weiler, Rektor der Ruhr-Universität Bochum: „Wir freuen uns über diesen neuen Standort für Lehre und Forschung der Ruhr-Universität in der Bochumer Innenstadt – er fügt sich mit weiteren Bürostandorten ein in ein Gesamtkonzept der Öffnung der RUB zur Stadt hin.“

Das ‚Bochumer Fenster‘ mit seiner modernen und hellen Architektur ist eine interessante Immobilie im Zentrum von Bochum, in Laufnähe zum Hauptbahnhof. Das Objekt verfügt über rund 23.700 m² an Gesamtflächen, nach dem Umbau entfallen davon 7.200 m² auf den Einzelhandel (bislang 9.400 m²), der Rest wird mit Büros bzw. durch die Universität oder anderweitig genutzt.

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist mit über 38.500 Studierenden eine der zehn größten Universitäten in Deutschland. Im ‚Bochumer Fenster‘ werden ab dem Wintersemester 2013/14 rund 1.500 Jura- und Psychologie-Studenten Seminare und Vorlesungen besuchen sowie das Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie einziehen. Dafür hat die Uni Flächen im Basement sowie weiteren vier Etagen angemietet, die für Büros, zwei Hörsäle, Seminarräume sowie eine öffentliche Cafeteria genutzt werden. Der Schreibwarenhandel Tintenfass zieht zudem innerhalb des Gebäudes um und vergrößert sich.

Der Immobilieninvestor DIC Asset AG hatte das 2002 fertig gestellte Gebäude 2006 von der Häusser-Bau GmbH erworben. Aufgrund der notwendig gewordenen Einstellung des Schwimmbadbetriebs nach schwerem Wasserschäden im Oktober 2012 und angesichts des damaligen Leerstands von Fitnessstudio- und Einzelhandelsflächen hat die DIC Asset AG in Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung und Experten ein neues Nutzungskonzept für die gesamte Immobilie entwickelt, das nun realisiert wird. Die Immobilie bleibt auch zukünftig ein Multitenant-Objekt mit attraktivem Einzelhandel (Modepark Röther, Schreibwarenhandel Tintenfass, TEDi), hochwertiger Gastronomie (Mongo’s) und langjährigen etablierten Büromietern. Durch die Universität verbreitert sich die Nutzungsstruktur, wovon auch angrenzende Lagen profitieren werden.

Pressemitteilung: DIC Asset AG


Foto: DIC Asset AG
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Alt 08.03.14, 16:11   #34
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Büromarktbericht 2014

Bochumer Büromarkt wächst um 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

„2013 war ein gutes Jahr für den Bochumer Büromarkt.“, verkündet Heinz-Martin Dirks, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bochum GmbH. Mit rund 61.100 Quadratmeter Büroflächenumsatz erzielte der Bochumer Büromarkt ein gutes Ergebnis und um 35 Prozent wurde das Vorjahresresultat erneut übertroffen.

Das gute Ergebnis stützte sich auf das ausgeprägt dynamische Marktgeschehen mit einer hohen Zahl kleiner bis mittlerer Vertragsabschlüsse von unter 500 Quadratmeter. Rund 55 Prozent des Flächenumsatzes entfielen auf Fremdvermietungen. Das Marktgeschehen bei den Fremdvermietungen konzentrierte sich in diesem Bereich auf die zentralen Lagen im Innenstadtbereich.

„Zur Flächendynamik trägt vor allem die stetig steigende Zahl an Beschäftigten in den wissensintensiven Dienstleistungsbereichen bei“, so Dirks. Im Zeitraum von 2008 bis 2013 ist in Bochum die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich um rund 2.000 Personen gestiegen. Der größte Teil dieser zusätzlichen Beschäftigung sind Büroarbeitsplätze, was den hohen Anteil von Eigennutzungen am Flächenumsatz des Jahres 2013 erklärt.

Die geringe Anzahl an spekulativen Flächen in Bochum hat nach wie vor einen positiven Einfluss auf Mieten und Leerstand. Die durchschnittlichen Mietpreise für Büroimmobilien, die erzielten Renditen und der Leerstand blieben auf dem Vorjahresniveau. Auch die erzielte Spitzenmiete im Innenstadtbereich blieb konstant. Das Fertigstellungsvolumen neuer Büroflächen in Bochum betrug im vergangenen Jahr rund 42.200 m² und lag damit deutlich über den Fertigstellungen des Jahres 2012. Der zusätzliche Büroraum konzentrierte sich 2013 entlang der Universitätsstraße. Hier prägen vor allem Eigennutzungen den Markt. Im weiteren Verlauf des Jahres wird sich dieser Trend voraussichtlich fortsetzen.

In den kommenden Jahren rechnet die Wirtschaftsförderung Bochum weiterhin mit einer dynamischen Entwicklung des Büromarktes Bochum. Insbesondere der Trend zu wissensbasierten Dienstleistungen erhöht weiter den Bedarf an modernen Büroflächen. Attraktive Büroflächen sind eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen wirtschaftlichen Strukturwandel Bochums. Der Bochumer Büromarkt spiegelt somit die aktive Entwicklung Bochums zu einem Standort der Wissensökonomie und wissensintensiver Dienstleistungen wider.

PM: Stadt Bochum

Der Komplette Büromarktbericht Bochum 2014
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Alt 11.03.14, 18:42   #35
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Cubion - Büromarkt Bochum

Büromarkt Bochum: Geringer Flächenumsatz bei regem Marktgeschehen

Die CUBION Immobilien AG (Mülheim/Essen), Partner der NAI apollo group, nimmt den Büromarkt Bochum in ihren jährlich erscheinenden Bericht „Büromarkt Ruhrgebiet“ auf. Erstmals für 2013 recherchierte CUBION nun das Marktgeschehen in Bochum und legt die entsprechenden Ergebnisse vor. Demnach wurde in Bochum ein Büroflächenumsatz von rund 36.000 m² erzielt.

Die Eigennutzerquote liegt nur bei knapp 3 % (1.000 m²) und weist damit einen für Ruhrgebietsstädte ungewöhnlich niedrigen Wert aus. Die reine Vermietungsleistung (rd. 35.000 m²) dürfte bezogen auf die letzten zehn Jahre einen Tiefstwert markieren.

„Allerdings sind die für die Vergangenheit verfügbaren Werte, die durch kommerzielle Dienstleister für die Stadt Bochum ermittelt wurden, für einen Vergleich nur eingeschränkt nutzbar.“ erklärt Markus Büchte, Vorstandsmitglied der CUBION Immobilien AG. „Uns ist bekannt, dass die für die Stadt Bochum erhobenen Marktdaten zum Teil erheblich von unseren abweichen. Diese Erhebungen stehen jedoch nicht vollständig im Einklang mit den gif-Definitionen für den Büromarkt. Dieses können wir aus Sicht der Wirtschaftsförderung nachvollziehen, allerdings haben wir den Anspruch auf Transparenz, Objektivität und Vergleichbarkeit und sind daher der gif-Definition verpflichtet. So registriert die Stadt beispielsweise den erneuten Einzug der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät in das kernsanierte „IC-Gebäude“ auf dem Campus als Büroflächenumsatz, obwohl das Objekt vor Sanierung vom selben Bedarfsträger langjährig bereits genutzt wurde. In einer Größenordnung von rd. 25.000 m² verzerrt dies die Marktzahlen für einen kleinen Standort wie Bochum natürlich enorm.“ gibt Büchte zu Bedenken.

Die Vermietungsleistung resultiert überwiegend aus dem kleinteiligen Segment. Über Dreiviertel aller erfassten Mietverträge kamen über eine Mietfläche von 500 m² nicht hinaus. Den größten Vertragsabschluss im Jahr 2013 konnte CUBION vermitteln. Ein Bedarfsträger der öffentlichen Hand mietete interimsweise rund 3.700 m² Bürofläche an der Alleestraße. Es folgt ein Mietvertrag der Ruhr-Universität im „Bochumer Fenster“ an der Massenbergstraße 9-13 (ehemalige Stadtbadgalerie), der neben ehemaligen Ladenflächen im Basement, die zu Hörsälen umgebaut wurden, auch zusätzlich angemietete Bürofläche von rund 3.400 m² enthält. Auf Rang drei der größten Vertragsabschlüsse 2013 rangiert die Büroflächenerweiterung der G Data Software AG. Am Standort Königsallee 178 mietete das Softwarehaus mit Schwerpunkt auf IT-Sicherheitslösungen weitere rund 2.700 m² Bürofläche. Insgesamt registrierte CUBION 73 relevante Mietverträge für 2013.

Rund 47 % der Vermietungsleistung wurden außerhalb der typischen Bochumer Büromarktzonen in „Sonstigen Lagen“ erzielt. Es folgt der „Citykern“ mit rund 33 % relativem Anteil an der Vermietungsleistung und der „Cityrand Süd“ mit etwa 10 %.

In der Branchenauswertung liegt die „Öffentliche Hand“ mit rd. 27 % als stärkster Nachfrager für Büroflächen vorn, was insbesondere auf verschiedene Anmietungen der Ruhr-Universität im Stadtgebiet zurückzuführen ist. Es folgen die „Gewerbe-, Handels- und Verkehrsunternehmen“ sowie „Unternehmensbezogene Dienstleister“ mit 21 % bzw. 17 %.

Die Leerstandsquote ist binnen Jahresfrist nur unwesentlich von 5,0 % auf 4,9 % gesunken. Dieser Wert entspricht etwa 76.000 m² verfügbarer Bürofläche. Davon entfallen etwa 6.500 m² und damit immerhin fast 9 % der Angebotsreserve auf Untermietangebote. Etwa 20 % der angebotenen Bürofläche weist einen hohen Nutzwert oder Neubauqualität auf. Als Neubauerstbezug stehen rund 9 % bzw. etwa 7.000 m² Bürofläche bereit.

Im Jahr 2013 wurden in Bochum etwa 15.500 m² Bürofläche neu fertiggestellt. (Auch hier zählt CUBION die 2013 abgeschlossene Kernsanierung des „IC-Gebäude“ der Ingenieurwissenschaften auf dem Universitäts-Campus nicht mit). Dies entspricht nahezu exakt dem Vorjahreswert von rund 16.000 m². Von diesem Fertigstellungsvolumen in 2013 ist lediglich noch eine Teilfläche von rd. 750 m² vakant.

Die Spitzenmiete (Höchstwert) lag 2013 in Bochum unverändert bei rund 11,50 EUR/m² und wird im Bereich der Büromarktzone „Citykern“ erzielt. Die gewichtete effektive Durchschnittsmiete liegt in Bochum bei 7,90 EUR/m² monatlich. Detaillierte Informationen zu den erzielbaren Bochumer Büromieten je nach Lage und Qualität des Objektes im Stadtgebiet liefert das aktuelle Kartenwerk „Büromarktzonen und –mieten Bochum“, welches bei CUBION angefordert werden kann oder online und interaktiv verfügbar ist.

PM: Cubion
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Alt 05.01.15, 23:06   #36
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Neuer ThyssenKrupp-Standort für Global Shared Services

ThyssenKrupp hat sich bei der Umsetzung von Global Shared Services (GSS) neben Essen für einen weiteren GSS-Standort im Ruhrgebiet, und zwar Bochum, entschieden. Nachdem in Bochum verschiedene in Frage kommende Gebäude unter den Gesichtspunkten Verkehrsanbindung, zentrale Lage sowie flexibel ausbaubare Großraumflächen geprüft worden sind, hat sich ThyssenKrupp für das Gebäude in der Wasserstraße 223 in Bochum-Wiemelhausen entschieden. Der Standort wird aktuell aufgebaut, die ersten Geschäftsprozesse werden ab Februar 2015 von dort erbracht. In Bochum sollen bis zu 250 Arbeitsplätze entstehen. Global Shared Services (GSS) bezeichnet Prozesse, die von einem Standort aus gebündelt für mehrere Teile des Konzerns erbracht werden können. So zum Beispiel standortunabhängige Aufgaben aus IT, Immobilienmanagement, Personal- und Rechnungswesen.

Pressemitteilung: Thyssen-Krupp

In einem der Gebäude im Trimonte Büropark entsteht der neue Thyssen-Krupp Standort.


Trimonte Park by Kostik -Ruhr, on Flickr | Klick auf Foto zum Vergrößern
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Alt 23.10.15, 19:01   #37
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Die Bochumer Kortumstraße ist weiterhin gefragt

Die Kortumstraße in der Bochumer Innenstadt ist weiterhin als Einzelhandelsstandort sehr gefragt. So konnten in den letzten Monaten zahlreiche Vertagsabschlüsse für neue Einzelhändler/Gastronomieanbieter beobachtet werden.

Im einzelnen wurde folgende Vertragsabschlüsse regestriert:
  • Neue Jockers Filialie an der Kortumstraße 76
  • Neue Burger King Filialie an der Kortumstraße 46
  • @tel.com.GmbH &Co KG an der Kortumstraße 76
  • Neue Filialie Rossmann an der Kortumstraße 101
  • Neue Filialie Xenos
  • Neue Filialie Idee Creativmarkt

Quelle: property-magazine
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Alt 04.01.16, 14:53   #38
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Bautätigkeit in Bochum steigt wieder

PM: "Eine wieder leicht gestiegene Bautätigkeit kennzeichnet den Immobilienmarkt in Bochum. Das geht aus Zahlen der Statistik-Experten des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hervor. 2014 wurden 459 Wohnungen fertiggestellt, was einer Steigerungsrate von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Seinen Tiefpunkt hatte der Wohnungsbau in der Stadt im Jahr 2003 mit nur 222 Fertigstellungen. Seit 2000 wurden insgesamt 6.022 Wohnungen neu gebaut, das waren 16,7 Neubauwohnungen je 1.000 Einwohner. Im Jahr 2014 gab es in Bochum 197.715 Wohnungen für 361.876 Einwohner. Das entspricht knapp 55 Wohnungen je 100 Einwohner. Im Ruhrgebietsschnitt lag das Verhältnis bei 52,3. Ein Großteil der Wohngebäude in Bochum (57,5 Prozent) waren Ein- und Zweifamilienhäuser, weitere gut 42 Prozent Mehrfamilienhäuser. Die Wohnungen sind im Durchschnitt 77,6 Quadratmeter groß, das ist etwas weniger als der Durchschnitt (82,1 Quadratmeter) im Ruhrgebiet.

Eine weitere Analyse der Wohngebäudestruktur auf Grundlage des Zensus zeigt, dass von den 58.586 Wohngebäuden in Bochum im Jahr 2011 die meisten (22.179 bzw. 38 Prozent) in den Wiederaufbau- und Wirtschaftswunderjahren im Zeitraum von 1950 bis 1969 errichtet wurden. Mehr als 28 Prozent der Gebäude zählen mit einem Baujahr von 1950 und früher zu den älteren Gebäuden. Gut 21 Prozent stammen aus dem Zeitraum zwischen 1970 und 1989. Mit einem Baujahr ab 1990 gehören 12,7 Prozent zu den neueren Gebäuden.

Ebenfalls aus den Zensus-Zahlen geht hervor, dass der Anteil der leer stehenden Wohnungen mit 3,7 Prozent niedriger war als in der gesamten Metropole Ruhr (4,3 Prozent). Der Anteil der Wohnungen, in denen der Eigentümer selbst lebt, lag bei 28,5 Prozent (Ruhrgebiet: 32,3 Prozent)."

Quelle: idr
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Ein Leuchtturm ohne Meer ist eine Bauruine!
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Alt 21.11.16, 19:56   #39
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SH Telekommunikation erweitert Firmenstandort in Bochum

Nur zwei Jahre nach der Fertigstellung des ersten Logistik- und Bürokomplexes im Gewerbepark Bochum Hamme nahm die Geschäftsleitung der SH Telekommunikation Deutschland GmbH (ehemals Sparhandy GmbH) im April 2016 den symbolischen Spatenstich für ein weiteres Gebäude an der Porschestraße vor. Das neue Gebäude erstreckt sich über 1.800 m² und gliedert sich in Büroflächen sowie eine Umschlaghalle. Das Objekt umfasst ein Investitionsvolumen von circa drei Millionen Euro. Im neuen Logistik- und Bürokomplex sollen mehr als 100 Mitarbeiter Platz finden.

Pressemitteilung: https://sh-telekommunikation-deutsch...ort-in-bochum/
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Alt 27.11.16, 17:03   #40
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Hochhaus Bochumer Verein / Krupp Hochhaus

Die Cording Real Estate Group (Cording), ein europäisches Immobilieninvestment- und Asset-Management-Unternehmen mit Fokus auf Deutschland, Großbritannien und die Benelux-Staaten hat 8.629 qm Fläche im Büroturm in der Bochumer Alleestraße 165 an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vermietet. Die BImA ist die Dienstleisterin für Immobilien des Bundes.

Eigentümerin der Immobilie ist ein Joint Venture von Cording und weiteren Investoren aus dem In- und Ausland. Dieses ist von Cording mit dem Ziel gegründet worden, um in den kommenden drei Jahren rund 250 Mio. Euro im Value-Add-Segment des deutschen Immobilienmarktes zu investieren.

Zehn Etagen des zwölfgeschossigen Objekts, es handelt sich dabei um das ehemalige Thyssen-Krupp-Hochhaus, sollen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als zentrale Registrierungsstelle für Flüchtlinge genutzt werden. Dafür wird die 1962 errichtete Immobilie entsprechend umgebaut.

Pressemitteilung: Cording vermietet in Bochum rund 8.600 qm Büro- und Lagerfläche an Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)




Foto: Cording Real Estate Group
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Alt 01.12.16, 18:13   #41
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Büromarkt Bochum 2015: Ein solides Jahr mit differenzierten Ergeb

Zitat:
Die CUBION Immobilien AG, Partner der NAI apollo group, ermittelte für den Büromarkt Bochum 2015 einen Büroflächenumsatz von rund 39.000 m². Das Ergebnis liegt damit rund 19 % unter dem Vorjahreswert und etwa 11 % unter dem mittelfristigen Durchschnittwert der vergangenen vier Jahre.

Maßgeblich beeinflusst ist das Ergebnis durch eine sehr niedrige Eigennutzerquote. Nach einem Rekordwert im Vorjahr (17.500 m²) wurden 2015 nur rd. 3.000 m² Bürofläche durch Eigennutzer umgesetzt. Die Vermietungsleistung indes wurde im Vorjahresvergleich um rd. 18 % auf 36.000 m² gesteigert und liegt damit im mittelfristigen Durchschnitt.

Die Vermietungsleistung wurde wieder aus einer Vielzahl kleiner Mietverträge gespeist. Rund 78 % aller erfassten Mietverträge kamen über eine Mietfläche von 500 m² nicht hinaus. Diesmal allerdings kommen auch drei Verträge oberhalb von jeweils 3.000 m² Mietfläche hinzu, eine Größenklasse, die im Vorjahr gar nicht erreicht wurde. Den größten Mietvertrag schloss die Ruhr-Universität Bochum ab. Knapp 4.300 m² mietete die RUB an der Universitätsstraße 105. Auf Rang 2 rangiert die Flächenerweiterung eines Call-Centers von rund 3.100 m² Bürofläche auf dem ehemaligen Nokia-Gelände an der Meesmannstraße 101-103. Es folgt ein durch CUBION vermittelter Mietvertrag der thyssenkrupp Bilstein GmbH über rd. 3.050 m² Bürofläche an der Herner Straße 299. Insgesamt registrierte CUBION 60 relevante Mietverträge (Vorjahr: 88 Mietverträge).

Rund 62 % (Vorjahr 37 %) der vermieteten Flächen wurden dabei außerhalb der typischen Bochumer Büromarktzonen im übrigen Stadtgebiet abgesetzt. In der Beliebtheit bei den Mietern folgt die „Universitätsstraße“ mit rund 18 % relativem Anteil an der Vermietungsleistung und der „Citykern“ mit nur etwa 6 %. „Die großen Mietverträge verursachen dabei diese für Bochum untypische Lagenverteilung. Solche Einflüsse verzerren in kleinen Märkten leider schnell das Gesamtbild.“ erläutert Markus Büchte, Vorstand der CUBION Immobilien AG.

Die meisten Flächen wurden 2015 wieder durch „Gewerbe-, Handels- und Verkehrsunternehmen“ gemietet. Der relative Anteil an der gesamten Vermietungsleistung liegt für diese Branche fast unverändert zum Vorjahr bei rd. 34 %. Es folgen „EDV, IT, Telekommunikation“ mit 31 % sowie die „öffentliche Hand“ mit 14 % relativem Anteil.

Die Leerstandsquote ist binnen Jahresfrist von 4,6 % auf 4,9 % wieder leicht angestiegen, nachdem Sie im Vorjahr genau in derselben Spanne gesunken war. Dieser Wert entspricht etwa 77.500 m² verfügbarer Bürofläche. Davon entfallen etwa 3.500 m² der Angebotsreserve auf Untermietangebote. Etwa 31 % der Angebotsreserve verfügt altersbedingt über einen nur geringen Nutzwert und erfüllt damit kaum die heutigen Anforderungen aktueller Mietinteressenten. Etwa 23 % der verfügbaren Flächen hat einen hohen Nutzwert oder steht sogar zum Erstbezug bereit.

Im Jahr 2015 wurden in Bochum etwa 34.000 m² Bürofläche neu fertiggestellt und damit etwa doppelt so viel Fläche, als im Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre, der bei rund 17.500 m² Fertigstellungsvolumen pro Jahr liegt. Von dem Fertigstellungsvolumen in 2015 profitiert die Angebotsreserve allerdings nicht, da es sich mit der Hochschule für Gesundheit sowie dem Neubau eines Steuerberatungsunternehmens jeweils um durch Eigennutzer belegte Flächen handelt. Für 2016 erwartet CUBION ein Fertigstellungsvolumen von etwa 27.000 m², von denen dem Markt allerdings ebenfalls nur der geringste Teil (etwa 2.000 m²) noch zur Verfügung steht.

Die erzielbare Spitzenmiete liegt unverändert bei etwa 12,00 EUR/m² und wird in den Büromarktzonen „Citykern“ und „Universitätsstraße“ realisiert. Die gewichtete effektive Durchschnittsmiete liegt in Bochum aktuell bei 8,59 EUR/m² (Vorjahr 8,27 EUR/m²). Rechnet man Vertragsabschlüsse über Neubauerstbezüge heraus, so ergibt sich für Bestandsobjekte eine Durchschnittsmiete von rd. 8,51 EUR/m² (Vorjahr: 8,10 EUR/m²). Detaillierte Informationen zu den erzielbaren Bochumer Büromieten je nach Lage und Qualität des Objektes im Stadtgebiet liefert das aktuelle Kartenwerk „Büromarktzonen und –mieten Bochum“, welches bei CUBION angefordert werden kann oder online und interaktiv verfügbar ist.

Abschließend erwähnenswert ist -außerhalb des klassischen Büromarktes- der Umsatz von weiteren 76.300 m² Fläche im Jahr 2015 durch die RUB im Bereich des Universitätscampus. 43.000 m² entfallen dabei auf Ersatzbauten für die Universitätsgebäude IA und IB der Ingenieurwissenschaften. Weitere 33.300 m² Nutzfläche umfasst der zusätzliche Neubau GD der Geisteswissenschaften. „Diese Umsätze haben wir bewusst nicht dem Büromarkt Bochum zugeordnet. Neben zwar büroähnlichen Nutzungen der Fachschaften sind in diesen Immobilien Vorlesungs- und Seminarräumlichkeiten, Cafeterien und andere Sondernutzungen untergebracht.“ erklärt Markus Büchte. „Auch lagebedingt auf dem Campus handelt es sich um Spezialimmobilien, die dem klassischen Büromarkt unseres Erachtens nicht zuzuordnen sind.“
Pressemitteilung: Cubion

Im April wurde zudem der neue Büromarktbericht 2016 veröffentlicht, der im Auftrag der Stadt erstellt wurde.. Man kann sich den kompletten Bericht hier herunterladen.
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Alt 01.12.16, 18:14   #42
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Mieten für Studentenwohnungen in Bochum sind moderat

Studenten wohnen in Bochum vergleichsweise günstig. Laut aktuellem Mietpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zahlen Studenten hier für eine definierte Studenten-Musterwohnung durchschnittlich 329 Euro Miete. Am teuersten ist die Musterwohnung in München mit 580 Euro. Bochum ist damit die günstigste der elf untersuchten Universitätsstädte.

Die höchste Teuerungsrate der vergangenen Jahre wies Berlin auf: Allein zwischen dem ersten Halbjahr 2010 und dem zweiten Halbjahr 2015 stieg die Miete um 28 Prozent auf 386 Euro. Den geringsten Anstieg verzeichnete in diesem Zeitraum mit knapp sieben Prozent Bochum. Die Musterwohnung wurde so definiert: 30 Quadratmeter, unmöbliert, aber mit Einbauküche, Baujahr 1995, normale Ausstattungsqualität, inklusive Nebenkosten wie Strom und Heizung und in einem Umkreis von 1,5 Kilometern zur Uni gelegen.

Das IW-Gutachten untersucht den studentischen Wohnungsmarkt in den elf Städten Berlin, Bochum, Bonn, Bremen, Frankfurt/Main, Hamburg, Kiel, Köln, München, Siegen und Stuttgart. Ausgewertet werden ausschließlich Inserate der Internetplattform Immobilien*scout24.

PM: idr
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Alt 01.12.16, 18:16   #43
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Wohnraumsituation in Bochum weckt Interesse von Investoren

Zitat:
In Bochum werden die Wohnungen knapp. Nach aktuellen Einschätzungen ist die Leerstandsquote auf unter 2 % gesunken und verdeutlicht die Notwendigkeit der Schaffung neuen Wohnraums, heißt es im aktuellen „Wohn- und Geschäftshäuser Marktbericht“ von Engel & Völkers Commercial Bochum.

Angesichts des Nachfrageüberschusses in den mittleren bis sehr guten Lagen wird durch eine Vielzahl von Bauprojekten punktuell Wohnraum geschaffen. So entstehen rund um den Bochumer Hauptbahnhof beispielsweise mit dem Wohnquartier Hermannshöhe, der Solarsiedlung Claudius Höfe oder dem Stadtquartier Viktoriastraße neue Wohnungen. Die städtische Rahmenplanung zum „Ostpark Bochum“ wird auch den Standort Altenbochum zukünftig positiv beeinflussen und zusätzlich aufwerten. Dort werden in den nächsten 15 bis 20 Jahren schrittweise unterschiedliche Gebäudetypen realisiert, die ein breites Spektrum an Nutzergruppen auf dem Wohnungsmarkt ansprechen.

Diese Situation weckt aktuell das Interesse bei Investoren. Trotz des knappen Angebots gilt Bochum als attraktiver Anlagestandort. Immer häufiger weichen Investoren aus Dortmund, Essen und den restlichen Nachbarkreisen auf den Bochumer Immobilienmarkt aus, um von dessen interessantem Preis-Leistungs-Verhältnis zu profitieren. „Anlageimmobilien werden in allen Lagen und Größenkategorien gesucht. Besonders stark nachgefragt werden jedoch Mehrfamilienhäuser mit sechs bis acht Wohneinheiten und Kaufpreisen zwischen 300.000 und 500.000 EUR“, erläutert Wolfram Rother, Leiter Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial Bochum. Private Käufer mit keinem oder geringem Immobilienbestand investieren in der Regel in Objekte mit einem Wert von bis zu 1,5 Mio. EUR. Ab einem Objektvolumen von 7,5 Mio. EUR werden auch institutionelle Anleger auf dem Bochumer Markt aktiv.

Der Markt für Wohn- und Geschäftshäuser in Bochum war im Jahr 2015 von einem starken Nachfrageüberschuss geprägt. Insgesamt wurden 248 Transaktionen mit einem Geldumsatz von rund 124 Mio. EUR abgeschlossen. Der Umsatz stieg damit um im Vergleich zum Vorjahr um 59,4 %. „Das lässt sich zum einen mit dem Wertzuwachs gehandelter Immobilien erklären, zum anderen damit, dass Kaufverträge für teils größere Objekte in beliebteren Lagen abgeschlossen wurden“, weiß Rother. Diese Entwicklung zeigt sich auch anhand des außerordentlich hohen durchschnittlichen Objektwerts von knapp 500.000 EUR.

Neben dem Szeneviertel Ehrenfeld entwickelt sich der innenstadtnahe Ortsteil Altenbochum zu einem beliebten Wohnstandort bei Studenten und jungen Familien. Hier stieg der Faktor in der guten Lage im Jahr 2016 auf das 12- bis 14-Fache der Nettojahresmiete. Für Anleger rückt der infrastrukturell gut angeschlossene Stadtbezirk Langendreer aufgrund der hohen Mietrendite in den Fokus. Dort, in einer mittleren Lage, werden Mieten bis zu 6,50 EUR/m² aufgerufen und verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg. Aufwertungsaktivitäten seitens der Stadt Bochum bescheren dem derzeit vergleichsweise preisgünstigen Ortsteil positive Zukunftsaussichten.

Der Nordwesten der Stadt, welcher hauptsächlich aus einfachen Lagen besteht, zeichnet sich aktuell durch ein großes Angebot an Wohn- und Geschäftshäusern aus. In Wattenscheid beispielsweise stehen zahlreiche Objekte, zum Großteil mit Renovierungsstau, aus privater Hand, aber auch aus Portfolios zum Verkauf.

Nach den ungewöhnlich hohen Umsatzzahlen im Jahr 2015 geht Engel & Völkers Commercial für das Gesamtjahr 2016 zwar von einem Rückgang der Transaktionszahlen aus, allerdings wird der Fünfjahresschnitt bei weiterhin steigenden Preisen und Faktoren voraussichtlich übertroffen. Prognostiziert wird eine Verkaufszahl zwischen 220 und 240 Objekten bei einem Umsatzvolumen von 90 bis 110 Mio. EUR.
Pressemitteilung: Engel & Völkers Commercial



Bild: Engel & Völkers Commercial
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Alt 19.03.17, 17:13   #44
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Bochumer Büromarkt erzielt Rekordergebnis

Neuer Rekord für den Bürostandort Bochum: Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 92.000 Quadratmeter Bürofläche umgesetzt. Das ist ein Plus von mehr als 100 Prozent gegenüber 2015, als rund 38.400 Quadratmeter realisiert wurden. Lediglich in den Jahren 2003 bis 2008 verzeichnete der Standort Bochum Umsätze von mehr als 80.000 Quadratmetern Bürofläche. Knapp 54.000 Quadratmeter wurden 2016 vermietet, etwa 38.400 Quadratmeter werden die Besitzer nach Fertigstellung selbst nutzen.

Vor allem bei den eigengenutzten Flächen legte Bochum im letzten Jahr mächtig zu: Im Jahr 2015 waren es gerade einmal 2.600 Quadratmeter. „Der massive Aufschwung erklärt sich vor allem durch verschiedene Bauvorhaben, die aktuell auf dem Gesundheits Campus Bochum, im Technologie-Quartier Bochum und im Gewerbegebiet Gerthe-Süd vorangetrieben werden‘‘, sagt Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung. „An erster Stelle steht das Bauvorhaben des Immobilienunternehmens Vonovia an der Paulstraße, wo über 20.000 Quadratmeter neue Büroflächen entstehe‘‘, so Meyer weiter.

Die Spitzenmiete für hochwertige Büroflächen lag zwischen 10,90 Euro und 11,80 Euro je Quadratmeter; die mittlere Mietpreisspanne bewegte sich im Rahmen von 7,00 Euro bis 10,50 Euro.Lediglich das Fertigstellungsvolumen fiel im vergangenen Jahr äußerst gering aus. Gerade einmal 4.000 Quadratmeter Bürofläche wurden 2016 bezugsfertig. Das wird sich in diesem Jahr sehr deutlich ändern. 2017 stehen rund 90.000 Quadratmeter vor ihrer Fertigstellung. Allein im neuen Justizzentrum am Ostring bezieht die Justizverwaltung 30.000 Quadratmeter Bürofläche.

Pressemitteilung; Stadt Bochum
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Alt 27.08.17, 09:24   #45
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Bochum: Im Fokus von Immobilieninvestoren

Zitat:
Trotz eines attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses wurde Bochum als Anlagestandort lange Zeit wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Den Status als „Hidden Champion“ hat Bochum aber mittlerweile abgelegt und steht mehr denn je im Fokus von regionalen und auch überregionalen Investoren.

Marktgeschehen verlagert sich

Demzufolge präsentierte sich der Markt für Wohn- und Geschäftshäuser* in Bochum im Jahr 2016 gewohnt stabil. „Weil derzeit wenige Objekte in sehr guten und guten Lagen angeboten werden, hat sich das Marktgeschehen in die mittleren und einfachen Lagen verlagert“, erläutert Wolfram Rother, Leiter Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial Dortmund. Bei nahezu konstanter Transaktionszahl (240) sank das Transaktionsvolumen somit um 23 %. Dennoch lag das Gesamtumsatzvolumen rund 7 % über dem Fünfjahresschnitt von rund 90 Mio. EUR. Das durchschnittliche Transaktionsvolumen pendelte sich bei knapp 400.000 EUR pro Objekt ein.

Stadtweiter Preisanstieg

Begehrte Investitionsziele sind laut dem aktuell erschienenen „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Bochum“ von Engel & Völkers Commercial Stadtteile wie Ehrenfeld und Wiemelhausen, die mit einem urbanen Flair durch viele Studenten und junge Familien überzeugen können. In den sehr guten Lagen wie z. B. im Stadtparkviertel oder in Ehrenfeld kletterten die Preise in den Anlageimmobilien zuletzt auf bis zu 1.725 EUR/m². Gleichzeitig werden Faktoren vom bis zum 16,2-Fachen der Jahresnettokaltmiete aufgerufen.

Bochum überzeugt Investoren

Weiterhin positiv entwickeln sich auch die guten Lagen der Stadt, z. B. Querenburg, Linden oder Dahlhausen. Dort werden Spitzenpreise von bis zu 1.300 EUR/m² erzielt. „Dass Investoren von der Gesamtstadt Bochum überzeugt sind, zeigt sich zudem in einem Anstieg der Quadratmeterpreise in den mittleren Lagen auf bis zu 840 EUR“, betont Rother. In den einfachen Lagen, z. B. in Wattenscheid, sind die Preise zuletzt auf mindestens 400 EUR/m² geklettert. Lohnenswert ist ein Blick auf die Stadtteile Laer, Harpen und Langendreer im Osten der Stadt. Diese mittleren Lagen sind infrastrukturell sehr gut an das Zentrum angebunden und zeichnen sich durch einen soliden Mieterbesatz aus.

Bochum bietet Chancen

Im Vergleich zu den hohen Preisniveaus der Rheinmetropolen Köln und Düsseldorf bietet die junge Stadt preislich interessante Einstiegsmöglichkeiten für ein wohnwirtschaftliches Investment. „Aktuell besteht eine abwartende Haltung von potentiellen Verkäufern, um aufgrund des anhaltenden Angebotsmangels für ihre Objekte höhere Preise zu erzielen“, berichtet Rother. Engel & Völkers Commercial prognostiziert dennoch für das Jahr 2017 ein Gesamtumsatzvolumen von 90 bis 110 Mio. EUR.
Pressemitteilung: Bochum: Vom Hidden Champion in den Fokus von Immobilieninvestoren
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