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Alt 25.01.17, 10:34   #106
iconic
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Zitat:
BPD-Studie: Preise für Wohnraum in Deutschland höher als in Frankreich und den Niederlanden

Preisdruck erfordert entschlossenes Vorgehen von Politik und Immobilienwirtschaft

Frankfurt, 24. Januar 2017 – In Deutschland wohnen die Menschen im Vergleich zu Frankreich und den Niederlanden am teuersten. Zu dieser Erkenntnis kommt der Projektentwickler BPD Immobilienentwicklung im Rahmen seiner alle zwei Jahre erscheinenden Wohnmarktstudie „Deutschland, Frankreich, Niederlande – Wohnungsmärkte im Vergleich 2016”. Im Rahmen der Untersuchung hat das Unternehmen mehr als 4.000 Verbraucher befragt. Die Analyse der hiesigen Wohnungsmärkte kommt zu eindeutigen Ergebnissen. Besonders dramatisch ist die Entwicklung in den Metropolregionen Hamburg, München, Berlin, Düsseldorf und Frankfurt, aber auch Regionen wie der Bodensee, Nürnberg, Regensburg, Bonn und Rhein-Neckar sind betroffen. Die Miet- und Kaufpreise liegen hier 20 bis 25 Prozent über denen in französischen und niederländischen Städten wie Lyon, Nizza, Amsterdam oder Utrecht.

Die Gründe für den enormen Preisanstieg in Deutschland sind nach BPD vielfältig. Ein großer Anteil lässt sich auf die steigenden Baulandpreise zurückführen. Allen voran wachsen Berlin und München mit hohem Tempo. Seit dem Jahr 2000 konnte München über 360.000 Neubürger verzeichnen, in Berlin waren es knapp 200.000. Der Zuzug in die Städte lässt sich jedoch auch für die restlichen Metropolen konstatieren. Zumindest bis 2021 ist nicht mit einem Rückgang dieses Trends zu rechnen, da die wirtschaftsstarken Standorte mit Arbeitsplätzen und hoher Lebensqualität große Attraktivität ausstrahlen. Die Nachfrage erhöht die Baupreise, weil kein entsprechendes Flächenangebot zur Verfügung steht. Das liegt auch an fehlenden Kapazitäten für Raumordnungs- bzw. Flächennutzungsplanung in den Kommunen. Gleichzeitig weilte die Zahl der Baugenehmigungen über viele Jahre auf niedrigem Niveau. Inzwischen machen die Baulandpreise zwischen 20 und 50 Prozent der Baukosten aus. In München werden gar Werte um die 60 Prozent erreicht. Dass durchaus mehr Wohnungen gebaut werden können, macht Frankreich vor. Deutschlands Nachbarland hat in den vergangenen 15 Jahren durchschnittlich 400.000 neue Wohnungen pro Jahr errichtet. Die Bundesrepublik kommt im gleichen Zeitraum auf gut 200.000 Einheiten. Doch neben einem zu knappen Flächenangebot gibt es auch weitere Kostentreiber, um mit einer komplett ausgelasteten Baubranche, Spekulationen auf Grundstücke und immer strengere Auflagen im Bereich der CO2-Einsparung nur einige zu nennen.

Egal, ob Bestands- und Neubauwohnungen oder Reihenhäuser: Die durchschnittliche Preisentwicklung in deutschen Metropolen überbietet die in Frankreich bzw. den Niederlanden. In München sind die Ausschläge am größten. Über 7.500 Euro/m2 kostet eine Neubauwohnung im Schnitt dort. Für Bestandsgebäude werden 5.600 Euro/m2 aufgerufen. Hamburg und Berlin nähern sich den 5.000 Euro/m2 für Neubauwohnungen an. Auch im Rhein-Main-Gebiet steigen die Preise. Hier liegen sie derzeit bei knapp über 4.000 Euro/m2. Der durchschnittliche Verkaufspreis beläuft sich über alle Metropolregionen hinweg zwischen 3.500 und 4.000 Euro/m2. Zum Vergleich: in den Niederlanden reichen die Durchschnittspreise von etwa 2.900 Euro/m2 bis über 3.600 Euro/m2.
Quelle: http://www.bpd-de.de/Immobilien/45-Presse/546
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Alt 20.03.17, 13:13   #107
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Mietpreise für Serviced Apartments

Nicht schlecht habe ich eben über die aktuellen Mietpreise von möblierten Kleinstwohnungen gestaunt. Im jüngst fertiggestellten "The Flag II" werden monatlich über 50 Euro je Quadratmeter aufgerufen: 1.250 Euro für 24 Quadratmeter - freilich mit Fitness-Studio, wöchentlicher Zimmerreinigung, Parkplatz etc. Siehe bspw. in dieser aktuellen Anzeige. Bei gut 40 Euro je Tag sind die Mitbewerber denn auch eher im Hotelgewerbe als bei Studentenwohnheimen zu suchen.

Beggis Wunsch im zugehörigen Bau-Thread bekommt jedenfalls eine ganz eigene Konnotation:

Zitat:
Zitat von Beggi Beitrag anzeigen
... Da möchte man am liebsten nochmal Student sein ...
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Alt 03.04.17, 10:19   #108
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Büroimmobilienmarkt Deutschland

Zitat:
Top-7-Büromärkte: Stärkster Auftakt seit Jahren
Hamburg, 02.04.2017; Pressemitteilung
Um 16 % legte der Büroflächenumsatz an den deutschen Top-7-Standorten im 1. Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr zu. In Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München wurden insgesamt 923.600 m² Bürofläche vermietet oder eigengenutzt. Dies ergaben Berechnungen von German Property Partners (GPP). Der Eigennutzeranteil verdoppelte sich nahezu auf 15 %. „Hamburg, Berlin, Düsseldorf und München starteten mit den besten Quartalsergebnissen der letzten fünf bis zehn Jahre ins neue Jahr“, ordnet GPP-Sprecher Björn Holzwarth die Büroflächenumsätze der Top-7-Standorte ein.

Flächenumsatz: Hot-Spot Hamburg
Mit +60 % erreichte Hamburg mit Abstand den höchsten Zuwachs beim Büroflächenumsatz aller Top-7-Standorte. In München (+25 %), Stuttgart (+22 %) und Düsseldorf (+21 %) entwickelte sich der Büroflächenumsatz ähnlich gut, während er in Berlin mit +1 % nahezu unverändert blieb. Nur in Frankfurt (-2 %) und Köln (-20 %) verzeichnete German Property Partners Rückgänge.
Quelle: http://www.germanpropertypartners.de...kt-seit-jahren


Quelle: http://www.germanpropertypartners.de...-1Q2017-FU.jpg
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Alt 19.07.17, 15:21   #109
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Interessant:

Zitat:
Pressemitteilungen
Deutschland wohnt zur Miete
Deloitte Property Index: hohe Kaufpreise und niedrige Mietrendite machen Eigentumsbildung für die Deutschen unattraktiv

München, 19. Juli 2017 – Zwar gelten insbesondere die Schwaben als eifrige „Häuslebauer“ – auf ganz Deutschland bezogen ist es jedoch eher zweifelhaft, ob die Erbauer auch deren Bewohner sein werden: Laut des aktuellen Deloitte Property Index bevorzugen 54,3 Prozent der deutschen Bevölkerung eine Mietwohnung.

Zum Vergleich: Beim Zweitplatzierten Dänemark liegt der Wert bei 34,4 Prozent. Europaweit rückt der Erwerb von Wohnraum zum Zweck der Vermietung zunehmend in den Fokus. In Deutschland liegen dabei die Profite der Vermieter unter dem europäischen Durchschnitt - im dänischen Odense und drei ungarischen Städten winken die attraktivsten Renditemöglichkeiten. Unter den teuersten Städten Deutschlands behauptet sich München als Spitzenreiter. Europaweit bleibt London weiterhin die unangefochtene Nummer eins, auch wenn die Preise hier langsam sinken.

„In den meisten europäischen Ländern gilt das selbst genutzte Wohneigentum als Normalfall. Deutschland ist europaweit die große Ausnahme – trotz vielfältiger Finanzierungsmöglichkeiten, niedriger Zinsen und einer insgesamt guten wirtschaftlichen Lage der meisten Bürger“, erklärt Michael Müller, Partner und Leiter Real Estate & Construction bei Deloitte.

Trend geht grenzübergreifend zum Mieten
In der Hauptsache dürften die hohen Kaufpreise für eine allgemeine, grenzübergreifende Tendenz zum Mieten sorgen. Auch Angebote wie Airbnb machen Mieten attraktiv, ebenso wie die hohe, zu vielen Lebensentwürfen passende Flexibilität. Anders als in Deutschland – und mit Abstrichen Dänemark und Österreich – übersteigt die Mietquote in den übrigen Ländern derzeit aber noch kaum die 25-Prozent-Marke. In Slowenien und Ungarn liegt der Mietanteil gar nur bei 2,4 bzw. 3,9 Prozent.

Niedrige Rendite
Entsprechend attraktiv sollten die Perspektiven für Investitionen in Mietwohnungen sein. Tatsächlich trifft das vor allem für polnische und dänische, nicht aber für deutsche Städte zu: In Odense können Mietrenditen von 8,9 Prozent realisiert werden, in Budapest sind es 7,9, in Györ und Debrecen je 7,8 Prozent. Deutsche Metropolen wie Hamburg, Frankfurt, München oder Berlin finden sich am Ende der Skala, jedoch noch vor Inner London und dem Stadtkern von Paris. Die Spanne der möglichen Mietrenditen in den deutschen Städten liegt zwischen 3,2 (München) und 4,9 Prozent (Berlin).

Berlin legt zu – London lässt nach
Die Immobilienpreise im teuersten Stadtgebiet Europas, Inner London, sind von 2015 auf 2016 um 8,8 Prozent gefallen, während sie in Berlin um knappe zehn Prozent auf 3.510 Euro/qm gestiegen sind. München liegt mit 6.580 Euro/qm in Deutschland zwar noch deutlich vorn und verzeichnete ein Preiswachstum von gut acht Prozent. Deutschlandweit liegen die Preise mit durchschnittlich 2.957 Euro/qm niedriger als in Frankreich, Dänemark oder Irland. Die Steigerungsrate von durchschnittlich 8,5 Prozent bewegt sich jedoch im oberen Mittelfeld – hinter Polen und Ungarn (je 9,7%) und weit hinter Slowenien mit einem auffälligen Spitzenwert von 26,5 Prozent. In Großbritannien hingegen ist der Markt rückläufig (-9%).

Code:
Stadt      Durchschnittlicher Preis/qm bei Neubauten    Entwicklung zum Vorjahr    Immobilienpreise im Vergleich zum Landesdurchschnitt  
Berlin     3.510 €                                      + 9,7 %                    119 %  
Hamburg    4.020 €                                      + 6,2 %                    136 %  
München    6.580 €                                      + 8,2 %                    223 %  
Frankfurt  4.300 €                                      + 8,9 %                    145 %
Intensive Neubau-Tätigkeit
Der Bau neuen Wohnraums hat in Deutschland eine gewisse Priorität – jedenfalls im Vergleich mit anderen Ländern. So entstanden 2016 hierzulande 3,9 neue Wohnungen pro 1.000 Einwohner – Spitzenreiter ist Frankreich mit 6,8 Wohnungen, Schlusslicht Portugal mit 0,6 Wohnungen. Auch bei den Bauvorhaben liegt Deutschland mit 4,6 Projekten/1.000 Einwohner im „oberen Mittelfeld“, Österreich führt mit 7,6. Deutschland verfügt mit 41,8 Mio. Wohnungen über den größten Wohnungsbestand Europas, wird aber dennoch bezogen auf die Bevölkerungszahl mit nur 513 Wohnungen pro 1.000 Einwohner von Frankreich, Spanien und Portugal übertroffen.

„Die Studie hat ergeben, dass nur in den Niederlanden der Immobilienerwerb im Verhältnis zum Einkommen noch günstiger ist als in Deutschland. Daher sollten die Politik und die gesamte Branche daran arbeiten, dass dieser Vorsprung dauerhaft beibehalten wird. Denn nur so lässt sich die Eigentumsquote in Deutschland nachhaltig verbessern“, resümiert Müller.
Quelle: https://www2.deloitte.com/de/de/page...ertyIndex.html
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