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Alt 09.01.12, 22:26   #16
lguenth1
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lguenth1 ist im DAF berühmtlguenth1 ist im DAF berühmt
An der B174 beginnen die vorbereitenden Arbeiten, wie man folgender Pressemitteilung entnehmen kann:

Zitat:
PRESSEMITTEILUNG 001 Chemnitz, den 03.01.2012

Ausbau der Zschopauer Straße / B174 beginnt

Ab Montag, 9. Januar beginnt der Ausbau der Zschopauer Straße / B174 mit ersten Baufeldfreimachungen. Bis zum 30.03.2012 müssen dazu entlang der B174 und in angrenzenden Privatflächen Bäume gefällt werden. Ziel der Baumaßnahme ist die Erweiterung der Zschopauer Straße von bislang zwei auf vier Spuren und damit der Lückenschluss zwischen Südring und Gornauer Straße.

Die Baumaßnahme

Auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses der Landesdriektion Chemnitz vom 01.02.2010 sieht die erste Phase der Baufeldfreimachung die Fällung von insgesamt 580 Bäumen vor. Die Stammdurchmesser liegen zwischen 0,1 m und 1,0 m, wobei Bäume mit einem Durchmesser von 0,1-0,3 m den Hauptteil stellen (360 St.). 20 Bäume haben einen Durchmesser zwischen 0,75 m und 1,0 m. Für den Fällzeitraum März liegt eine Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde vor. Die Baumfällungen sind auf naturschutzrechtlichen Belange wie die Brutzeit von Vögeln abgestimmt.

Die Ausgleichs- und Ersatzpflanzungen werden größtenteils im Rahmen der Baumaßnahme selbst vorgenommen. Voraussichtlich ab Ende August 2012 erfolgen mit der beginnenden Hauptbaumaßnahme entlang der neuen Straßentrasse die Ausgleichspflanzungen. Weitere Ersatzpflanzungen werden auf Flächen in Rabenstein an der Röhrsdorfer Straße und der Kreisigstraße vorgenommen. Bis Ende 2015 sollen die Pflanzungen abgeschlossen sein.

Verkehr

Die Baumfällungen werden entlang der B174 als Wanderbaustelle unter Ampelregelung auf maximal 80 m Länge von Montag bis Freitag in den verkehrsschwächeren Zeiten von 09.00 – 14.00 Uhr und gegebenfalls sonnabends vorgenommen. Damit werden die Auswirkungen auf den Verkehr auf ein Mindestmaß reduziert. Es ist zu beachten, dass die Arbeiten stark witterungsabhängig sind, weshalb Unterbrechungen möglich sind.

Die Kosten dieser ersten Bauphase betragen ca. 70.000 €. Die Arbeiten werden durch die Firma Massiv Industriebau GmbH aus Amtsberg ausgeführt.
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Alt 13.01.12, 05:00   #17
LE Mon. hist.
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Antwortschreiben von Bahn und Bund auf Brief der OBM

Chemnitzer Morgenpost, 12. Januar 2012
Bahn-Klatsche für OB: Fahr doch über Zwickau!
Barbara Ludwig will Richtung Leipzig auf Draht sein, hat aber nur Ärger
http://www.sz-online.de/Nachrichten/...icleid-2961128

Die Antwortschreiben von Bahnvorstand Rüdiger Grube (60) und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (57, CDU) auf den offenen Brief der Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (49, SPD) vom Oktober 2011 ( http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=315309 ) lassen die MoPo den Schluss ziehen: So schnell wird’s nichts mit schnellen Zügen zwischen Chemnitz und Leipzig.

Unter anderen fordert hatte Ludwig einen Anschluss ans Mitteldeutsche S-Bahn-Netz über Geithain und Borna nach Leipzig gefordert. Hierzu lautete die Antwort aus dem Berliner Verkehrsministerium: „Diese Strecke dient der Verbesserung des Nahverkehrs. Eine nennenswerte Nachfrage ist hier nicht zu erwartet.“

Die Bahn verweist auf die bereits elektrifizierte Strecke über Zwickau nach Leipzig. Der Konzernbevollmächtigte der Bahn, Artur Stempel (59), meinte hierzu: „Hier müssen Nahverkehr und Fernverkehr besser integriert werden. Wir befinden uns im Dialog.“ In ähnlicher Weise äusserte sich auch das Verkehrsministerium: „Von Chemnitz können heute schon über Glauchau und Gößnitz Züge elektrisch nach Leipzig fahren.“

Der Verkehrsexperte der Grünen-Stadtratsfraktion, Martin Schmidt (27), gab seine Einschätzung der MoPo: „Nach diesen Antworten kann man nicht sehr optimistisch sein, aber man muss weiter kämpfen. ... Wir sollten die Sachsen-Franken-Magistrale nicht aus den Augen verlieren. Zwischen Dresden, Hof und Nürnberg einen IC oder ICE verkehren zu lassen, halte ich für realistischer, als eine Elektrifizierung von Chemnitz nach Leipzig zu fordern.“ Der FDP-Stadtrat Wolfgang Lesch (57) sieht es ähnlich: „Der Wirtschaftsstandort Chemnitz braucht nicht nur eine gute Nord-Süd-Verbindung, sondern auch eine in Ost-West-Richtung.“

Ludwig hat die Schreiben von Bahn und Bund gegenüber der Zeitung nicht kommentiert. Möglich ist ein weiterer Dialog, wenn der Konzernbevollmächtigte der Bahn Stempel am 26. Januar nach Chemnitz kommt und sich hier mit Landes- und Kommunalpolitikern trifft.
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Alt 28.01.12, 17:30   #18
LE Mon. hist.
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Sachsen gibt Geld für Bahnstrecke nach Chemnitz

FP, 28.01.2012
Sachsen gibt Geld für Bahnstrecke nach Chemnitz
Land will Bund für Trasse von Leipzig nach Chemnitz gewinnen
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTE...kel7888913.php

Der Freistaat Sachsen will sich finanziell an der Verbesserung des Eisenbahnverkehrs zwischen Chemnitz und Leipzig beteiligen, weil die Strecke über Geithain/Borna in den Investitionsplanungen des Bundes bisher keine Rolle spielt. Dies kündigte Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) am Freitag im Interview mit der "Freien Presse" an: "Unser Ziel ist eine schnellstmögliche Elektrifizierung." Damit schnellere Fernzüge von Leipzig nach Chemnitz fahren und Chemnitz in das neue mitteldeutsche S-Bahn-Netz eingebunden werden kann, ist die Ausstattung der Strecke mit Fahrdrähten ist nötig. Eine
alternative Schienentrasse gibt es laut Morlok nicht. Auf dem 36 Kilometer langen Teilstück zwischen Geithain und Chemnitz fehlt die Elektrifizierung komplett.

Nun soll mit den Vorplanungen begonnen werden und 2013 die Plaene vorliegen. Der Baubeginn ist für 2015/2016 vorgesehen und eine Bauzeit von drei Jahren geplant. Für die Planungs- und Bauleistungen zusammen ist ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag als Finanzierungsanteil des Landes geplant. Die Gesamtkosten dürften mehr als 100 Millionen Euro betragen. Morlok hofft, mit der Landesinitiative den Bund von der Bedeutung der Trasse überzeugen und als Mitfinanzierer gewinnen zu können.

In einem weiteren Schritt soll die gesamte Trasse zweigleisig ausgebaut werden. Da bislang grosse Teile der Strecke nur ein Gleis aufweisen kommt es immer wieder zu massiven Verspätungen der dieselgetriebenen Züge.

Bereits zweimal hat der Freistaat Verkehrsprojekte, die aus seiner Sicht Bundessache sind, mit Mitteln aus dem Landeshaushalt vorangebracht, zum einen die Elektrifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale zwischen Reichenbach und Hof und zum anderen den Bau der A 72 Chemnitz-Leipzig, an der Sachsen mit 50 Millionen Euro beteiligt ist.
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Alt 29.01.12, 15:28   #19
Hannes Kuhnert
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Hannes Kuhnert sitzt schon auf dem ersten Ast
Letztens habe ich was zu Chemnitz–Leipzig geschrieben und nicht abgeschickt.
Es ist zwar nicht besonders spannend, aber wegwerfen möchte ich es auch nicht.

In dem Zeitungsartikel war wieder mal ziemlich viel sinnlos zusammengewürfelt worden:

Zitat:
Zitat von LE Mon. hist. Beitrag anzeigen
Chemnitzer Morgenpost, 12. Januar 2012
Bahn-Klatsche für OB: Fahr doch über Zwickau!
Wieso jetzt Zwickau? Wer empfiehlt Fahrgästen oder Eisenbahnunternehmen, zwischen Leipzig und Chemnitz über Zwickau zu fahren? Das wäre ein völlig sinnloser Umweg.

Wenn davon die Rede ist, elektrische Züge Leipzig–Chemnitz über vorhandene Infrastruktur zu fahren, dann geht es um Gößnitz–Meerane–Glauchau.

Zitat:
Zitat von LE Mon. hist. Beitrag anzeigen
Barbara Ludwig will Richtung Leipzig auf Draht sein, hat aber nur Ärger
http://www.sz-online.de/Nachrichten/...icleid-2961128

Die Antwortschreiben von Bahnvorstand Rüdiger Grube (60) und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (57, CDU) auf den offenen Brief der Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (49, SPD) vom Oktober 2011 ( http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=315309 ) lassen die MoPo den Schluss ziehen: So schnell wird’s nichts mit schnellen Zügen zwischen Chemnitz und Leipzig.
Züge, die in neuerer Zeit das Attribut „schnell“ verdienen, gibt es zwischen Chemnitz und Leipzig seit 2006. Eine Stunde für die 80 km ist eine anständige Fahrzeit.

Zitat:
Zitat von LE Mon. hist. Beitrag anzeigen
Unter anderen fordert hatte Ludwig einen Anschluss ans Mitteldeutsche S-Bahn-Netz über Geithain und Borna nach Leipzig gefordert. Hierzu lautete die Antwort aus dem Berliner Verkehrsministerium: „Diese Strecke dient der Verbesserung des Nahverkehrs. Eine nennenswerte Nachfrage ist hier nicht zu erwartet.“
Da haben sie völlig recht.

Vor allem anderen besteht Bedarf für eine schnelle Verbindung nach Chemnitz bzw. Leipzig im Takt – möglichst mindestens Stundentakt wie heute.

Eine durchgehende S-Bahn Chemnitz-Leipzig wäre lediglich für die heute nicht vom Chemnitz-Leipzig-Express bedienten Stationen von gewissem Nutzen, weil sie Umsteigen einsparen (aber nicht unbedingt die Fahrzeit verkürzen!) würde.


Es bringt nichts, zum Bund hinzugehen und ohne Konzept zu sagen: „Wir wollen die Strecke elektrifiziert haben.“

Es hat auch keinen Sinn, von der Bahn einfach so zu verlangen, Fernverkehrzüge zu fahren. Fernverkehr wird in Deutschland eigenwirtschaftlich gefahren. Ohne geklärtes Verhältnis zur staatlich finanzierten Regionalexpress-Verbindung hat eine Durchbindung von Fernverkehrslinien über Leipzig hinaus nach Chemnitz keine Perspektive.

Bevor man von irgendwem irgendwas fordert, müssten sich die Regionen resp. die beiden Zweckverbände ZVMS und ZVNL und der Freistaat Sachsen erst mal einig sein, was sie haben wollen.

Das könnte bspw. eine verlängerte S-Bahn sein. Dass so etwas noch nie von Fachleuten vorgeschlagen oder unterstützt wurde, ist allerdings kein Zufall.

Den Chemnitz-Leipzig-Express (wie heute über Bad Lausick) elektrisch fahren zu wollen, ist auch eine Möglichkeit, kombinierbar mit der Durchbindung heute in Leipzig endender Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn. Mit der Strecke über Bad Lausick wäre zwar doppelt so viel zu elektrifizieren, trotzdem ist es nicht völlig unrealistisch, sofern sich die Verantwortlichen in Sachsen einig sind und ein ernstzunehmendes Konzept haben.

Wenn sich dagegen nur Akteure aus einer der betroffenen Teilregionen in Berlin melden und irgendwelche vagen Wünsche anmelden, blocken Bund und Bahn natürlich einfach ab. Die finanziellen Mittel sind knapp und es gibt haufenweise Vorhaben, die auf Finanzierung warten und sich dadurch, dass sie solide durchdacht sind, vom politischen C–L-Theater abheben.
Hannes Kuhnert ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.12, 16:11   #20
Hannes Kuhnert
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Hannes Kuhnert sitzt schon auf dem ersten Ast
Zitat:
Zitat von LE Mon. hist. Beitrag anzeigen
FP, 28.01.2012
Sachsen gibt Geld für Bahnstrecke nach Chemnitz
Land will Bund für Trasse von Leipzig nach Chemnitz gewinnen
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTE...kel7888913.php
Wenn die Landesregierung dahintersteht, ist das schonmal was – ohne die geht es nicht.

Was mich wundert: Erst elektrifizieren, dann zweigleisig ausbauen?

Beim Ausbau bis 2006 entstand ein zweigleisiger Begegnungsabschnitt nördlich von Narsdorf, ansonsten wurde wenig Rücksicht auf den möglichen Wiederaufbau des kriegsdemontierten zweiten Gleises genommen. Wenn ich mich nicht irre, liegt das Gleis teilweise sogar mittig auf dem Planum.

Was aus dem Artikel nicht hervorgeht, ist die nötige Antwort auf die Frage, wie das Verkehrsangebot mit dem heutigen Chemnitz-Leipzig-Express fahrzeitmäßig mithalten können soll. Infrastrukturplanung ohne Fahrplankonzept ist wertlos.

Auch interessant: Bei der Elektrifizierung von Borna–Geithain verlangte der ZVNL im Genehmigungsverfahren beim Eisenbahnbundesamt (EBA), dass die Elektrifizierung im Hinblick auf Fernverkehrszüge o. ä. für 160 km/h statt nur 120 km/h ausgeführt würde. Das EBA wies diese Forderung zurück, da es keine konkrete Planung für Züge, die das bräuchten, gäbe. (Weil die S-Bahn alle paar Kilometer einen Halt hat, profitiert sie praktisch nicht von einem Ausbau für höhere Geschwindigkeit; der wäre nur für durchfahrende Züge gut und da gab es nur die vage Idee von Fernverkehr über diese Strecke.)

Zur Frage der Finanzierung durch den Bund: Der Ausbau der Bahnstrecke Chemnitz–Leipzig bis 2006 wurde nach dem Bundesschienenwegeausbaugesetz finanziert.
Hannes Kuhnert ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.12, 20:17   #21
John28
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Ich glaube es geht nicht unbedingt darum 5 Minuten schneller in Leipzig zu sein. Störend ist eher das nervige Umsteigen in Leipzig, egal wohin man reisen möchte. Dann das ständige Gefühl einfach abgekoppelt zu sein und der Fahrkomfort der 612 Reihe. Man reist z.B. entspannt von Hamburg, kommt in Leipzig an und steigt in diese "Ratterkiste" um. Gefühlt ist das die Reise ins entlegene Kuhdorf. Ich würde viele Dienstreisen gern mit der Bahn erledigen, aber so ist es derzeit selten eine Option für mich. :/
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Alt 30.01.12, 10:21   #22
hkremss
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Als regelmäßiger Nutzer der Strecke Leipzig-Chemnitz (4-5x pro Woche) kann ich mit der Fahrzeit von knapp einer Stunde gut leben. Das schafft man mit dem Auto nicht, wenn man Stadtverkehr und Parkplatzsuche mit einschließt. Was in der Tat nervt, ist wie von John28 erwähnt der Fahrkomfort und der Anschluss an den Fernverkehr. Die VT612 sind laut, klapprig und gern mal überheizt. Speziell freitags sind die zwei Zugteile nicht selten brechend voll. Ganz zu schweigen, wenn mal wieder nur ein Wagen fährt. Regional- und Fernverkehr warten bei Verspätungen oft nicht aufeinander. Woran das liegt, ist mir schon klar. Das hilft nur nicht, wenn ich selbst einen Termin einzuhalten habe. Alle Ausbaumaßnahmen (egal ob Elektrifizierung oder zweigleisiger Ausbau) müssen sich an den jetzigen CLEX Fahrzeiten messen lassen, sonst kann man sich das auch sparen. Eine Elektrifizierung der Strecke über Bad Lausick würde es möglich machen, elektrische Triebwagen einzusetzen, das würde bei gleicher Fahrzeit immerhin den Fahrkomfort erhöhen. Ich glaube nicht (mehr) an einen Fernverkehrsanschluss über Leipzig. Ein S-Bahn Anschluss über Borna nutzt Chemnitz überhaupt nichts. Wer das fordert, fährt nie Bahn auf dieser Strecke.
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Alt 01.02.12, 19:02   #23
lguenth1
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Neues zur A72 (Freie Presse): Für den 10,5 Kilometer langen Abschnitt Borna-Rötha soll bis Sommer Baurecht bestehen. Sachsens Wirtschaftsminister Morlok sicherte zu, dass nach erteiltem Baurecht noch 2012 mit den Arbeiten begonnen werden soll. Realistisch seien zweieinhalb bis drei Jahre Bauzeit.
Für das letzte Stück von Rötha bis zur A38 (acht Kilometer) läuft das Planfeststellungsverfahren in der Landesdirektion Leipzig seit Ende 2010. Die öffentliche Auslegung der Pläne samt Anhörung hat im Juni 2011 stattgefunden. Wann Baurecht erteilt wird, sei unklar, sagte ein Behördensprecher. Das Teilstück sei aber von "eher untergeordneter Bedeutung", so Morlok.

Zudem hat der Bund Sachsen 30 Millionen Euro mehr für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung gestellt, womit unter anderem der AUsbau der B174 in Chemnitz beschleunigt werden soll.
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Alt 02.02.12, 09:20   #24
hkremss
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Zitat:
Zitat von lguenth1 Beitrag anzeigen
Neues zur A72 (Freie Presse): Für den 10,5 Kilometer langen Abschnitt Borna-Rötha soll bis Sommer Baurecht bestehen. Sachsens Wirtschaftsminister Morlok sicherte zu, dass nach erteiltem Baurecht noch 2012 mit den Arbeiten begonnen werden soll.
Der entscheidende Nebensatz ist doch:

"vorausgesetzt, es gibt keine Klagen"

Wie wahrscheinlich ist denn, dass es keine Klagen gibt?
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Alt 08.02.12, 19:18   #25
lguenth1
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Mit den zusätzlichen Mitteln des Bundes wird die Fertigstellung der B 174 um neun Monate beschleunigt, die Verkehrsfreigabe ist jetzt Ende November 2014 vorgesehen. Das gab Tiefbauamtsleiter Bernd Gregorzyk gestern Abend den Stadträten im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss bekannt. Eine Straffung erhofft sich Gregorzyk insbesondere vom kompakten Bau in Abschnitten: "Wir bauen auf einer Straßenseite und leiten den Verkehr auf der anderen Hälfte an der Baustelle vorbei, dann tauschen wir Baustelle und Umleitungsstrecke, bis der Abschnitt fertig ist und rücken anschließend weiter". Dadurch kann beispielsweise der Zeitaufwand für den Bau von zusätzlichen Umleitungsstrecken entfallen.
Ein Großteil der Bauarbeiten soll als Paket an einen Auftragnehmer vergeben werden, der verschiedene Arbeiten wie Leitungs- und Straßenbau zeitsparend aufeinander abstimmen kann. Die Stadt hält sich außerdem offen, auf der Baustelle zumindest zeitweise während der Sommermonate Zweischichtbetrieb einzurichten.
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Alt 20.03.12, 13:05   #26
Bernsdorfer
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Bernsdorfer ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Zitat von bescha Beitrag anzeigen
Sollten nicht auf der Reichenhainer Straße seit jeher, also schon vor dem zweiten Weltkrieg, als sie so geplant wurde, Straßenbahnen fahren? Man hätte doch nie so einen breiten Mittelstreifen zwecks Bepflanzung gebaut.
Die Bepflanzung war dann Schluss endlich nur eine Zwischenlösung, da dann der zweite Weltkrieg und die DDR diese Pläne stoppten. Deshalb kann ich es nicht verstehen, dass man unbedingt diese Allee behalten will, noch dazu, dass es Neubepflanzungen geben soll.

Wenn man Chemnitz mit Dresden oder Leipzig vergleicht, kann man nicht unbedingt sagen, dass es einen Mangel an Bäumen in der Innenstadt gibt.

Nach den Plänen des VMS wird mit der zweiten Stufe des Chemnitzer Modells die Reichenhainer Straße ja nicht, zu einer kargen, Baumlosen Straße, wenn man sich die Pläne anschaut:
http://www.stura.tu-chemnitz.de/refe...tzermodell.pdf

Interessant finde ich die Vorschläge für die Haltestelle Hörsaalzentrum, wie man diese im obigen Link sieht. Ich persönlich favorisiere die Verlegung der Haltestelle in Richtung Orangerie am besten. Man schafft damit eine attraktive Umsteigesituation ich Richtung Reichenhain und Altchemnitz und genügend Platz für die Studenten, besonders zu Pausenzeiten, was ich bei der Haltestelle in der Mittellage nicht unbedingt annehmen würde.
Guten Tag,
hier im Forum scheint es ziemlich technikhörig zuzugehen.
Ich sehe mich da eher als naturhörig. Denn der Mensch ist ein Teil der Natur. Die Natur ist kein lästiges Übel für den Menschen!!!
Das einer STRASSENBAHN die gesamte Mittelallee der Reichenhainer Straße zum Opfer fallen soll, das fällt für mich eher in die Kategorie "Aprilscherz".

Begreifen Planer und Stadtväter von Linke bis CDU denn immer noch nicht den Wert solcher Ruhepole für eine Stadt?
Wie ich gelesen habe, ist diese Allee ca. 100 Jahre alt.
Die Studenten sollten froh sein, wenn sie mal ein Schritte laufen können – da wird nämlich der Kopf frei vom Hörsallmief – zumal Bäume auch Sauerstofflieferanten sein sollen. Oder erzeugen wir den Sauerstoff in Zukunft in Sauerstoffgeneratoren?
Man sollte mal die gebildeten Herrschaften der Uni Chemnitz dazu befragen. Sicher werden sie sagen, in 50 Jahren ist das denkbar – dann können endlich alle Bäume, die im Wege stehen fallen.
Was für eine Stadtentwicklung hier stattfindet, das sieht man an der Öffnung der Chemnitz. Erst wird alles verschlossen, dann wieder alles aufgemacht.
Das Motto hier in dieser Stadt lautet offenbar: Wir bauen auf und reißen nieder – dann haben wir Arbeit immer wieder.

Ich hoffe, dass wenigstens ein paar Bäume auf der Reichenhainer Straße vor der unendlichen Wut der Stadtplaner auf die Natur, gerettet werden!!!

mfg
Bernsdorfer
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Alt 20.03.12, 14:43   #27
Hannes Kuhnert
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Hannes Kuhnert sitzt schon auf dem ersten Ast
Zitat:
Zitat von Bernsdorfer Beitrag anzeigen
hier im Forum scheint es ziemlich technikhörig zuzugehen.
Ich sehe mich da eher als naturhörig. Denn der Mensch ist ein Teil der Natur. Die Natur ist kein lästiges Übel für den Menschen!!!
Stadt ist Natur und Technik. Man kann auf zwei Seiten vom Pferd fallen, beides ist das Ende der (gesunden) Stadt. Wenn Sie ausschließlich grün wollen, dann gehen Sie in den Wald … (wobei das meistens (leider) auch nur angepflanzter Forst ist …)

Zitat:
Zitat von Bernsdorfer Beitrag anzeigen
Das einer STRASSENBAHN die gesamte Mittelallee der Reichenhainer Straße zum Opfer fallen soll, das fällt für mich eher in die Kategorie "Aprilscherz".

Begreifen Planer und Stadtväter von Linke bis CDU denn immer noch nicht den Wert solcher Ruhepole für eine Stadt?
Beobachten Sie doch mal genauer, wie beliebt die Bänke auf der Reichenhainer als Ruhepol sind!

Zitat:
Zitat von Bernsdorfer Beitrag anzeigen
Wie ich gelesen habe, ist diese Allee ca. 100 Jahre alt.
Wo steht das?

Plausibel ist es jedenfalls nicht. Vergleichen Sie mit den Bäumen an der Straße der Nationen beim Roten Turm – die sind keine fünfzehn Jahre alt!

Egel, ob hundert Jahre oder fünfzig – was war vorher dort? Und wie konnte man damals einfach das, was vorher da war, kaputtmachen?

Zitat:
Zitat von Bernsdorfer Beitrag anzeigen
Die Studenten sollten froh sein, wenn sie mal ein Schritte laufen können – da wird nämlich der Kopf frei vom Hörsallmief – zumal Bäume auch Sauerstofflieferanten sein sollen.
Vielleicht haben Sie schonmal was von Freiheit in der Wahl des Fortbewegungsmittels gehört? Ich bin ein großer Freund muskelgetriebener Fortbewegung, aber Fuß und Rad kann nicht das Einzige sein.

Sie tun so, als wäre die derzeitige Beschaffenheit der Reichenhainer Straße ein natürlicher, optimaler und konservierbarer Zustand. Dabei unterschlagen Sie, dass hinter der Errichtung der Straße, der Anpflanzung der Allee samt eingeplanter Straßenbahn, den diversen Bebauungen, dem Fahrbahnausbau zu DDR-Zeiten und den diversen anderen Veränderungen jeweils menschliche gestalterische Absichten standen, die eben zu den heutigen Verhältnissen geführt haben. Und jetzt kommen Sie und sagen: Es muss so bleiben, wie es heute ist?! Da diagnostiziere ich nichts weiter als Furcht vor Veränderung.

Der Straßenraum ist nicht Natur-, sondern Stadtlandschaft. Dazu gehören Stein und Grün. Eine Reichenhainer Straße ohne Bäume möchte ich auch nicht, aber es soll schließlich auch wieder eine zweireihige Allee beiderseits des Rasengleises entstehen. Ich hoffe, das haben sie mitbekommen?!

Zitat:
Zitat von Bernsdorfer Beitrag anzeigen
Man sollte mal die gebildeten Herrschaften der Uni Chemnitz dazu befragen. Sicher werden sie sagen, in 50 Jahren ist das denkbar – dann können endlich alle Bäume, die im Wege stehen fallen.
An welche „gebildeten Herrschaften“ denken Sie da konkret?

Zitat:
Zitat von Bernsdorfer Beitrag anzeigen
Was für eine Stadtentwicklung hier stattfindet, das sieht man an der Öffnung der Chemnitz. Erst wird alles verschlossen, dann wieder alles aufgemacht.
Zum Glück erweist sich die Menschheit hier und da als lernfähig. Möglichkeiten wie die, einen Fluss abzudecken und zu bebauen, gab es früher gar nicht. Irgendwann wurde es möglich, und angesichts des hohen Verkehrsaufkommens bei dichter Bebauung am Falkeplatz umgesetzt. Die Erkenntnis, dass der Mensch mit seinen technischen Möglichkeiten bewusst und vorsichtig umgehen muss, um sich nicht sein Lebensumfeld kaputtzugestalten, ist für uns heute selbstverständlich, musste aber erst gewonnen werden! Dass ein (sauberer!) Fluss sich in der Stadt gar nicht mal schlecht macht und nicht nur eine Barriere und Bebauungshindernis ist, wurde erst durch die Möglichkeit, den Fluss „wegzumachen“, festgestellt.

Zitat:
Zitat von Bernsdorfer Beitrag anzeigen
Das Motto hier in dieser Stadt lautet offenbar: Wir bauen auf und reißen nieder – dann haben wir Arbeit immer wieder.
Da sie hier so bequem in Bereichen kritisieren, aus denen Sie sich lieber in Beobachterhaltung raushalten, habe ich mal eine spezielle Frage für Sie: Wie finden Sie die Bernsdorfer Straße zwischen Gutenberg- und Wartburgstraße? Die vorhandene Gründerzeitbebauung basiert auf der Kanalisierung des Bernsbachs. Was schlagen Sie da vor – was ist gut, was ist falsch, was wäre erstrebenswert?
Hannes Kuhnert ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.12, 16:43   #28
Bernsdorfer
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Bernsdorfer ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Hallo,

danke für Ihre Antwort.
Wir werden vermutlich keinen gemeinsamen Nenner finden, weil jeder seine eigene Vorstellung von Stadtgestaltung hat.
Ich finde, es kann nicht genug grüne Oasen in einer Stadt geben.
In Chemnitz bestand nach 1945 die Chance, die Stadt teilweise neu gestalten.
Ich finde, die DDR-Planer haben das sehr gut hinbekommen.
Mir gefallen z.B. breite Straßen (ist natürlich nur mein Geschmack). Der Westen sagt zu diesen Straßen (z.B. die Str. d. Nationen), es ging nur darum, Aufmarschstraßen zu schaffen. So kann man eben alles schlecht reden.
Entscheidend ist, ob ich als Individuum dieses Umfeld gut oder schlecht finde.
Dasselbe trifft für die Reichenhainer Str. zu.
Warum ist es jungen Leuten nicht zuzumuten ein paar Meter zu Fuß zu laufen?
Es gibt Busse und auf der Bernsdorfer Str. die nächste Straßenbahn. Wozu dann dieses Projekt? Ist zu viel Geld in den Haushalten? Dann könnte man ja z.B. die Renten erhöhen.
Wie gesagt, das ist meine individuelle Ansicht. Wir werden da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.
Es sollte n.m.M. die Bevölkerung von Bernsdorf über dieses Projekt abstimmen können. Ich bin mir sicher, dass sie in meinem Sinne entscheiden würden! Studenten kommen und gehen - wir leben aber hier ständig!!!
Übrigens sind die Bäume 1945 so gut wie alle dem Brennstoffmangel und den Kriegsfolgen zum Opfer gefallen - die DDR war aber zumindest in diesem Fall so weise, sie wieder anzupflanzen!

mfg
Bernsdorfer
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Alt 20.03.12, 20:10   #29
Euler
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Euler befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Zitat von Bernsdorfer Beitrag anzeigen
Warum ist es jungen Leuten nicht zuzumuten ein paar Meter zu Fuß zu laufen?
Es gibt Busse und auf der Bernsdorfer Str. die nächste Straßenbahn. Wozu dann dieses Projekt?
Um Ihnen den Sinn diesen Projektes näher zu bringen kann ich nur empfehlen einen der vielen Busse, einmal zu testen. Diese sind teilweise heillos überfüllt und können die benötigten Kapazitäten nicht decken. Dies wiederrum führt unter anderem dazu, dass einige Studenten aufs Auto umsteigen, was auch nicht im Sinne der Umwelt sein kann. Aus diesen Gründen bin ich auf jeden Fall für dieses Projekt zumal die Bäume zwar gefällt, nach dem Bau der Trasse jedoch neue Baumreihen angelegt werden sollen. Ein weiterer Aspekt für diese Trasse ist die dadurch entstehende Möglichkeit Thalheim, ähnlich wie Stollberg, an das Chemnitzer Modell anzuschließen und damit weitere Personen zu einem Umstieg vom Auto auf die Straßenbahn zu bewegen.
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Alt 20.03.12, 22:54   #30
Bernsdorfer
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Zitat:
Zitat von Euler Beitrag anzeigen
dass einige Studenten aufs Auto umsteigen, was auch nicht im Sinne der Umwelt sein kann. Aus diesen Gründen bin ich auf jeden Fall für dieses Projekt zumal die Bäume zwar gefällt, nach dem Bau der Trasse jedoch neue Baumreihen angelegt werden sollen.
Hallo,
noch ein paar kleine Anmerkungen zum ihren Äußerungen, die für mich wenig überzeugend klingen.
So, es fahren also Studenten mit dem Auto, weil die Busse so voll sind. Vielleicht fahren sie auch mit dem Auto, weil es einfach schicker und bequemer ist.
Wenn Busse voll sind, dann könnte man ja auch in Spitzenzeiten mal einen mehr fahren lassen.
Wo sollen die Bäume denn stehen?
Straßenbahnen sind wohl per se ökologisch für Sie?

mfg
Bernsdorfer
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