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Alt 27.11.12, 14:06   #31
RianMa
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Schlossgarten

Es folgen drei Bildchen aus dem Schlossgarten (letzter Post #21).



Die neun historischen Pflanzfelder sind alle fertiggestellt und die Bepflanzung läuft auf Hochtouren.



Noch ein Blick von der Schlossbrücke in den Garten:

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Alt 09.12.12, 20:26   #32
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Sanierung Domschule

Die Bauarbeiten sind im Gange (letzter Post #19). Die Freifläche vor dem Gebäude ist mit Fahrzeugen und Baumaschinen zugestellt. Ich vermute, dass der Anbau (rechts im folgenden Bild) demnächst ein Baugerüst erhält. Eventuell könnte es auch zu Arbeiten am älteren Teil kommen, dessen Fassade ja bereits vor Jahren saniert worden ist.



Momentan finden Abdichtungsarbeiten an der Gebäudehülle statt. Weiterhin wurde ein kleiner Anbau abgebrochen, der sich nördlich des jüngeren Gebäudeteils befand.



Ein etwas grelles Foto aus dem letzten August, wo dieser Anbau noch zu sehen ist:



Bis vor wenigen Wochen hing auch eine Schuttrutsche am Gebäude. Die Entrümpelung scheint also schon abgeschlossen zu sein.
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Alt 09.12.12, 20:58   #33
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Mühlenstraße

In der Mühlenstraße (letzter Post #17) gibt es seit einigen Wochen eine Straßensperrung. Der Grund dafür ist das Gebäude Nummer 46, das die Verkehrssicherheit gefährdet. Bei dem Objekt handelt es sich um ein sehr wertvolles Renaissance-Gebäude:



Die Fachwerkfassade ist leider hinter einer recht hässlichen Putzschicht verborgen, aber bei genauem Hinsehen erkennt man, dass der Putz sich zweimal horizontal nach vorne wölbt. Das deutet auf ein Vorkragen der Fachwerkfassade in den oberen Geschossen hin, was in dieser Form nur noch ganz selten in Güstrow anzutreffen ist. Zur bildhaften Erklärung mal ein Foto eines Hauses in der Katzenstraße, bei der das Fachwerk sichtbar ist:



Hier noch einmal das einsturzgefährdete Gebäude im Kontext:



Das Projekt der Schelfbauhütte Schwerin ist in Prinzip der direkte Nachbar. Dort wurden mittlerweile neue Fenster eingesetzt (einige Zeit waren nur die Innenfenster in ihren Verankerungen). Möglich, dass es sich dabei auch um die alten handelt, die lediglich aufgearbeitet und dann wieder eingesetzt worden sind. Unterschiede zum Vorzustand kann ich jedenfalls nicht feststellen. Außer vielleicht, dass die Scheiben frisch geputzt wurden



Und ein weiteres Haus wird seit kurzem saniert:



Vorzustand der Nummer 6, die schon leicht abgeblättert daherkam:

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Alt 10.12.12, 01:59   #34
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Lange Straße

Zunächst der obligatorische Blick in die Lange Straße (letzter Post #16) Richtung Norden:



Das Sanierungsprojekt auf der Westseite ist bereits ein großes Stück weitergekommen.



Das Dach wurde komplett neu gedeckt. Integriert wurde jetzt eine große Gaube, die es so vorher nicht gab. An der Fassade ist der gesamte Putz abgeschlagen worden. Neue Fenster sind bisher noch nicht eingesetzt worden. An den Hofgebäuden wird ebenfalls gearbeitet.

Auf die andere Straßenseite geschaut:



Die Fassaden sind komplett verhüllt. Das Geschenk wird sicher nicht bis Weihnachten ausgepackt. Ich vermute, dass man das Ergebnis erst im nächsten Frühjahr wird begutachten können. Die Rückseite zeigt sich wesentlich nackter:



Das Dach des Altbaus wird zurzeit neu eingedeckt. Und beim Neubau setzt man die ersten Fenster mit gelben Rahmen ein.
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Alt 10.12.12, 03:04   #35
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Domplatz

Es folgt jetzt noch das Projekt am Domplatz 6 (letzter Post #15). Ich habe es vor eineinhalb Wochen doch endlich mal geschafft, das Neubauvorhaben zu fotografieren. Bisher war der Zugang zum Hof verschlossen, aber dieses Mal durfte ich mich ein bisschen umsehen. Der Gemeindesaal hat bereits seine konstruktive Hülle aus Holz erhalten. Dadurch konnte man auch ein Gefühl für die Dimensionen dieses Baus bekommen. Ich zeige erstmal ein paar Fotos von der direkten Baustelle. Zunächst im Neubau stehend in Richtung Osten:





Ein Blick in die andere Richtung:





Hinter den Holzwänden auf dem vorigen Bild befindet sich der Zugang ins Hauptgebäude. Mal ein schöner Blick durch das noch offene Dach zum Dom:



Der Garten selbst ist noch stark zugemüllt und mit zahlreichen Erdhügeln übersät.
Ich bin anschließend noch in die Wallanlagen spaziert, um mal zu sehen, ob der Neubau wirklich oberhalb der Stadtmauer zu erkennen ist. Von Süden fotografiert sieht man außer der schönen Stadtsilhouette nichts vom Gemeindesaal.



Übrigens sind die Fotos von vor eineinhalb Wochen. Mittlerweile wird da wohl alles mit Schnee bedeckt sein. Ich bin dann weiter nach Westen gelaufen, wo man dichter an die Mauer gelangt. Aber auch hier muss man schon genau hinsehen, um zumindest das Baugerüst zu finden.



Einmal näher rangezoomt:



Fazit: Da wird am Ende von außen nichts zu sehen sein. Obwohl ich das mittlerweile doch ganz gut finde, weil es womöglich nicht in das Bild der Häuser um den Domplatz gepasst hätte.

Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche
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Alt 16.12.12, 23:43   #36
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Sanierungsobjekte in 2012

In dieser Woche wurde wieder ein höchst interessanter und vielversprechender Artikel in der lokalen Zeitung veröffentlicht. Schlagzeile: Fördermittel für dicke Brocken.
Neben der Sanierung des Eckhauses in der Domstraße 21 (Post #27) geht es im nächsten Jahr also zu meiner großen Freude noch weiteren Problemfällen an den Kragen. In der letzten Woche haben die Güstrower Stadtvertreter den Einsatz von Städtebaufördermitteln in Höhe von 467 000 Euro für eine Vollmodernisierung der Gleviner Straße 1 beschlossen!!!

Dieses städtebaulich und architektonisch sehr bedeutsame Gebäude war bereits einmal Thema im Post #11, als ich die Gleviner Straße vorgestellt hatte. Hier kommt nochmal ein Foto, das die Sicht vom Marktplatz nach Südosten zeigt.



Der Güstrower Marktplatz weist eine annähernd rechteckige Form auf. An jeder der vier Ecken führen jeweils zwei Straßen auf den Markt. An der Südostecke sind es die Hollstraße und die Gleviner Straße, deren Kreuzungspunkt durch das hohe Backsteingebäude bestimmt wird. (Die gleiche Position nimmt übrigens auch das Gebäude Domstraße 21 am Kreuzungspunkt von Domstraße und Grünem Winkel ein. Insofern werden im kommenden Jahr zwei an den Markt grenzende Eckgebäude saniert!)
Noch ein Foto aus der Hollstraße in Richtung Markt:



Das bewilligte Geld entspricht der höchstmöglichen Fördersumme von 50 Prozent. Die insgesamt hohen Baukosten ergeben sich aus den Forderungen des Denkmalschutzes und der Stadtentwicklung. Bereits im nächsten Frühjahr wird die umfangreiche Sanierung in dem um 1600 erbauten Giebelhaus beginnen. Im Moment wartet man noch auf die Baugenehmigung. Im Artikel heißt es weiter, dass das Erdgeschoss nach der Sanierung wieder gewerblich genutzt werden wird. In den zwei Obergeschossen sollen sechs Wohnungen eingerichtet werden, während hingegen das hohe Dachgeschoss nicht ausgebaut wird. Der größte Eingriff wird scheinbar die Anhebung der Decke des zweiten Obergeschosses werden, um so eine bewohnbare Raumhöhe zu schaffen.

Und es gibt noch weitere gute Neuigkeiten
Knapp 277 000 Euro werden zudem für die Sanierung des Eckgebäudes Lange Straße 44/Hollstraße 17 und noch einmal 108 000 Euro für die Gleviner Straße 35 (hier für eine Teilsanierung) bereitgestellt!
Wie ich aus dem Artikel erfahren habe, gehört auch das besagte Eckgebäude zu den Häusern, die sich im Besitz der Schelfbauhütte Schwerin befindet, welche ja im Moment das Derzsche Haus in der Mühlenstraße und die Lange Straße 51 saniert. Also nun der dritte Streich des Unternehmens.
Hier mal ein Bild aus der Hollstraße:



In der Hollstraße werden somit im nächsten Jahr zwei große Eckgebäude saniert werden.
Noch ein Foto der Fassade zur Langen Straße:



Ich werde demnächst noch ein Foto der gesamten Ecksituation machen.
Das Gebäude soll für ein Unternehmen für Tischlerbedarf wieder hergerichtet werden, das sich derzeit auf dem Hof hinter dem Derz’schen Haus befindet. Begründet wird diese Entscheidung damit, dass die Sanierung des Derz’schen Hauses inzwischen so weit fortgeschritten ist, dass der Bauherr mit der Erneuerung der Hofgebäude beginnen muss. Diese sowie das Erdgeschoss und der Kemladen des Derz’schen Hauses werden ab dem nächsten Sommer durch die Güstrower Werkstätten genutzt.
Das Gebäude selbst sieht noch grundsolide aus, macht aber dennoch einen stark heruntergekommenen Eindruck. Schön, dass es jetzt an der Reihe ist und so die Lange Straße weiter verschönert wird.
Zur Gleviner Straße 35, die teilsaniert werden soll, steht nichts weiter im Artikel. Ich wundere mich etwas, da ich bisher davon ausgegangen bin, dass dieses Haus bereits saniert ist, zumindest macht es diesen Eindruck:



Schauen wir mal, was sich hier entwickelt. Oder ob man sich versehentlich nur in der Hausnummer geirrt hat
Ich kann zudem berichten, dass außerdem Planungen laufen, das Gebäude in der Domstraße 6 zu sanieren. Mehr Details kann ich jedoch noch nicht liefern. Daher gibt es nur ein Foto des Objektes, mit dem ich diesen Post auch erstmal abschließen möchte:

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Alt 01.01.13, 19:14   #37
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Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Hallo Leute!
Zunächst einmal ein frohes Neues an alle mit vielen spannenden Projekten, die uns hoffentlich in diesem Jahr erwarten werden!

So ein Start in das Jahr bietet doch immer eine gute Möglichkeit zu resümieren, aber auch in die Zukunft zu schauen, was gestern auch die lokale Presse getan hat. Es wurde ein Artikel über die Güstrower Stadtsanierung veröffentlicht, in welchem die bisherigen Erfolge und weiteren Planungen des sogenannten „Förderprogramms zur Belebung von Stadt- und Ortsteilzentren“ zusammengefasst worden sind.

Bei Interesse: Ich habe eine Info-Broschüre gefunden, die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung herausgegeben wurde und dieses Förderprogramm thematisiert.

Das Zentrenprogramm bezieht sich generell auf ein bestimmtes Fördergebiet, das im Gegensatz zu einem Sanierungsgebiet wesentlich kleiner ist. In Güstrow gibt es unteranderem das Sanierungsgebiet „Altstadt Güstrow“, das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bezieht sich dagegen lediglich auf ein Gebiet im Nordosten der Innenstadt mit insgesamt 57 Gebäuden (Eingrenzung der Straßen: Kattrepel im Süden, Gleviner Mauer im Osten, nach Norden Am Berge, Teile der Baustraße und der Straße Flethstaken, im Westen Teile der Mühlenstraße bis Höhe Derz‘scher Hof, Teile der Hollstraße; hier mal eine kleine Abbildung des Gebietes: Planzeichnung). Die Gesamtfläche beträgt 2,5 Hektar.

Unter anderem gehören die Gebäude aus meinem ersten Artikel im Thread zu diesem Gebiet, die ebenfalls Gelder durch dieses Programm bekamen und vorbildlich saniert werden konnten:



2008 waren mehr als 60 Prozent (das entspricht 35 Häusern) sanierungsbedürftig und teilweise vom Verfall bedroht. 13 Gebäude befanden sich im Besitz der Stadt und konnten in den darauffolgenden Jahren komplett privatisiert werden.
Bisher wurden 4,2 Millionen Euro investiert. Das betraf neben der Sanierung von Gebäuden auch den grundhaften Ausbau der angrenzenden Straßen, wie der Langen Straße und der Baustraße, was mit den verkehrsberuhigenden Maßnahmen zu einer enormen Verbesserung der Wohnqualität geführt hat. So steht es im Artikel, aber ich persönlich kann auch sagen, dass allein der geringere Verkehr Wunder bewirkt hat.

Im nächsten Jahr soll also der erste Bauabschnitt der Straße „Am Berge“ saniert werden (die Straße, die auf dem vorigen Bild zu sehen ist). Ist das geschafft, fehlt nur noch die Mühlenstraße, deren Planung und Bau aber erst 2016 angepackt werden wird.

Hier mal ein Foto des Bereichs der Mühlenstraße, das sich im Gebiet des Förderprogramms befindet (also in Richtung Osten geschaut):



Der Vollständigkeit wegen noch ein Blick in den westlichen Teil der Mühlenstraße:



Den zukünftigen Bedarf beziffert Bürgermeister Arne Schuldt mit 3,2 Millionen Euro. Momentan sind weitere Fördergelder in Höhe von 1,6 Millionen Euro gesichert. Dieses Geld fließt in Projekte in der Langen Straße 4, 5 und 50 und der Mühlenstraße 48.
Weitere Projekte werden im nächsten Jahr folgen. Dazu gehört das Haus Hollstraße 17/Lange Straße 44, hier jetzt mal ein besseres Bild:



Bei den nach Norden angrenzenden Gebäuden (rechts im Bild) habe ich mittlerweile auch ein gutes Gefühl, dass hier trotz der desolaten Situation kein Abriss mehr durchgeführt werden wird.

Weiterhin soll das Gebäude Am Berge 1/Mühlenstraße 23 saniert werden, was mich sehr freut. Das Haus sieht wirklich schäbig aus. Aus architektonischer Sicht recht unscheinbar, aber an dieser prominenten Ecke doch sehr gut, dass sich in naher Zukunft Besserung einstellen wird:



Außerdem soll am Gebäude Baustraße 14 eine Sanierung stattfinden:



Mal sehen, wann diese Sanierungen starten. Darüber hat der Artikel nämlich nichts verraten.

Für das Haus Am Berge 2 erarbeitet die Stadt derzeit öffentliche Ausschreibung mit Fördermittelzusage. So sieht das Objekt aus (Nachbar des oben gezeigten hellgelb gestrichenen Eckhauses):



Damit besteht weiterhin Handlungsbedarf bei insgesamt 17 Objekten, anteilig davon 10 mit einer Vollmodernisierung und 7 mit einer Teilmodernisierung.

Abgeschlossen wurde der Artikel mit einer weiteren erfreulichen Nachricht! Für die in ihrem Bestand gefährdeten Gebäude in der Gleviner Straße 23, 24 und 25 (vorgestellt im Post #11) hat sich scheinbar ein Interessent gefunden. Ich hoffe sehr, dass es am Ende zu einer Sanierung der drei Objekte kommt. In den letzten Wochen wurden durch die Stadt für 40 000 Euro umfangreiche Sicherungsmaßnahmen besonders am mittleren Gebäude durchgeführt. Im Moment ist der Verfall dadurch für kurze Zeit gestoppt und die Sicherheit für die Passanten wieder gewährleistet. Aber es muss etwas getan werden. Hier noch jeweils ein Foto der Situation aus jeder Richtung (die Holzkonstruktion stützt den Erker, von dem vor Jahren bereits Teile herabgestürzt waren):





Bei den angekündigten Projekten kann sich Güstrow auf zahlreiche Baustellen freuen, neben den aktuellen Projekten natürlich, die noch weit in das Jahr 2013 hinein laufen werden. Alle Fotos waren wie immer von mir. Bis demnächst
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Alt 20.08.13, 17:47   #38
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Domschule in der Schulstraße

Mit einem neuen Haufen aktueller Bilder aus der Barlachstadt melde ich mich nach langer Zeit zurück. In über sieben Monaten hat sich natürlich vieles bewegt und daher kann ich auch einiges zeigen und berichten. Los geht’s.
Ich habe übrigens entdeckt, dass Google neue Luftbilder bei Googlemaps reingestellt hat, obwohl die vorigen noch gar nicht so alt waren. Die neuen sind aus diesem Sommer, zeigen also sogar die Baustellen und Projekte, die gerade laufen. Deshalb muss ich einfach die Ausschnitte zu den jeweiligen Posts bringen.
Ich fange an mit der Domschule, die zuletzt in #32 (Dez. 2012) Thema war. Hier passenderweise das Luftbild des Gebäudes:


© Google

Was kann ich zum Fortschritt der Sanierung erzählen? Laut Pressemitteilung ruhten die Arbeiten am Rohbau für acht Wochen (Mai/Juni), da die dafür zuständige Firma plötzlich nicht mehr erschienen ist. Nach der Kündigung und Neuvergabe ist die Arbeit aber wieder planmäßig weitergelaufen. Die Gebäude waren im Inneren im Prinzip noch gänzlich unsaniert. Daher ist hier der Aufwand auch am größten. Neue Wände müssen gezogen werden, Leitungen für Elektrik und Sanitär gelegt werden und so weiter. Neue Fenster kommen natürlich auch rein. Hierfür wurden an zwei Öffnungen bereits neue Fenster eingesetzt, die sich aber unterscheiden.
Womöglich dient dies als Test, für welche Farbgebung man sich letztlich entscheidet. Hier mal die beiden Varianten in der Nahsicht:





Mir sagt das hellere Braun auf dem zweiten Foto mehr zu. Das Dach des Anbaus wird im Moment neu gedeckt. Dazu und für weitere Arbeiten an der Fassade wurde dieser eingerüstet.



Ich habe noch gar nicht das Bauschild gezeigt, auf dem die zukünftige Ansicht als Grafik dargestellt ist:



Die modernen Zutaten sind zwei außenliegende Treppenhäuser, eines am Ende des großen Anbaus, das andere im Winkel der beiden Gebäudeteile (auf dem Foto der Ansicht hinter dem Tor).



Müssten bei dem Renaissance-Gebäude (auf dem vorigen Foto links) aus brandschutz- und energietechnischen Gründen nicht auch alle Fenster erneuert werden? Die momentan vorhandenen scheinen mir nicht sehr geeignet für ein Schulgebäude. Bei diesem Gebäudeteil sind äußerlich aber noch keine Veränderungen bemerkbar.
Auf der Rückseite ist der jüngere Anbau ebenfalls mit einem Gerüst versehen:



In einem Jahr soll alles fertig sein. Bis dahin bleibt also noch viel zu tun.
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Alt 20.08.13, 20:29   #39
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Gleviner Straße 23-25

Das nächste umfangreiche Projekt steht in den Startlöchern.


© Google

Gemeint ist das Sanierungsvorhaben in der Gleviner Straße 23, 24 und 25. Es wurde damit begonnen, das Innere der drei Gebäude freizulegen und leer zu räumen. Dazu hat man vor der Nummer 23 zwei Schuttcontainer aufgestellt.



Für die 25 und auch die 24 war es ja schon höchste Eisenbahn.



Die Schuttberge stapeln sich momentan auf der Hofseite.



Ich kann es kaum erwarten, dass die Bauarbeiten richtig losgehen.
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Alt 21.08.13, 11:33   #40
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Sanierung G. F. Kersting-Grundschule

Auch dieses Schulgebäude wird seit einigen Wochen einer Rundumerneuerung unterzogen. Dies ist daher auch mein erster Bericht über diese Sanierung, die ähnlich wie die Domschule bis zum Sommer des nächsten Jahres komplett erneuert zur Verfügung stehen soll. Die Grundschule samt zukünftigem Schulhof grenzt im Prinzip direkt an das im vorigen Beitrag gezeigte Projekt. Es folgt ein Luftbild:


© Google

Die eigentliche Schule befindet sich in den zwei Flügeln, die ein kleines Türmchen im Winkel haben und sich zur Straße orientieren. Der westliche Anbau beherbergt die Turnhalle. Alle Gebäudeteile wurden schon im Jahr 2003 neu eingedeckt. Die Dachsanierung ist damit bereits abgeschlossen. Der Haupteingang liegt auf der Seite des Heiliggeisthofes, der bis jetzt auch als Schulhof fungiert hat. Hier mal ein aktueller Blick von der Straße über den Hof zum Eingang in die Schule:



Der Schulhof bietet sich im Moment gut als Lagerfläche für Baumaterialien an, die bei der Sanierung gebraucht werden. Nach Beendigung der Arbeiten wird der Heiliggeisthof aber nur noch als öffentliche Fläche dienen. Der Pausenlärm findet dann auf dem Hinterhof statt. Die Verantwortlichen haben sich aus sicherheitstechnischen Gründen dazu entschieden, den Schulhof hinter das Gebäude zu verlegen. Vorne bestand immer Gefahr durch die angrenzende Straße, hinten sind die Kinder abgeschirmt. Und hier ist auch das Aufstellen von Spielgeräten möglich.
An dieser Stelle soll der neue Schulhof entstehen, für dessen Umgestaltung 300 000 Euro veranschlagt sind:



Die Kosten der Gebäudesanierung belaufen sich auf insgesamt 2,6 Millionen Euro. Momentan ist man damit beschäftigt, das Fundament trockenzulegen und eine neue Sperrschicht gegen Feuchtigkeit aufzubringen. Im Inneren sind die Abrissarbeiten wie auch Maurerarbeiten und Vorinstallationen für Sanitär und Heizung in vollem Gange.
Was sich rein äußerlich am Bestand ändern wird, weiß ich noch nicht genau. Es ist aber ein Verbindungsbau geplant, der an folgender Stelle gebaut wird:



Dieser soll das Haupthaus mit der Turnhalle verbinden. Bisher mussten die Schüler immer über den Hof gehen, um in die Turnhalle zu kommen. In Zukunft soll das auch mit trockenen Füßen möglich sein, wobei dieser Weg auch gleich als Fluchtweg ausgeschildert und behindertengerecht ausgebaut wird. Damit können Schulgebäude wie auch Sporthalle leichter erreicht werden.

Ich glaube, das waren alle Infos, die ich gerade parat habe. Ich habe mal noch ein Foto vom September 2007 rausgekramt, als im Hof noch einige andere Gebäude und Kemläden standen, die im Laufe der Jahre dem Schulhof Platz gemacht haben.



Und hier ist nochmal ein Foto aus dem letzten Winter. Nur wenn das Laub ab ist, kann man die Schule vom Heiliggeisthof komplett abbilden:



Und zum Schluss wollte ich zwei Bilder des Bauschildes zeigen (komplett und Ausschnitt):





Die Bilder sind wie immer von mir.
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Alt 21.08.13, 22:12   #41
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Sanierung Schlossgarten

Der Lustgarten mit dem geometrischen Muster ist komplett fertiggestellt. Auch der Laubengang aus Hainbuchen hat wieder richtig ausgeschlagen. Die Bepflanzung des in der Mitte liegenden Herzens wird erst im nächsten Jahr durchgeführt. Hier ist eine mit den Jahreszeiten wechselnde Gestaltung mit einjährigen Pflanzen angedacht. Das Luftbild zeigt das Ergebnis:


© Google

Die Arbeiten in diesem Jahr betreffen den Landschaftsgarten (blauer Kreis). Dieser kann zukünftig durch ein neues Tor von der Gleviner Straße aus erreicht werden. Für eine bessere Aufenthaltsqualität soll eine Treppenanlage dienen, die zum Wasser hinunterführt. Die angrenzende Mauer wird ebenfalls saniert. Für diese Vorhaben wurden bereits alle Garagen und Baracken abgerissen, die sich hier bis vor kurzem befanden:



So sieht es jetzt dort aus:



Es folgen noch zwei Bilder vom Lustgarten:





Die Umgestaltung des Brunnengartens (roter Kreis im Luftbild) und der Bereiche in unmittelbarer Schlossnähe wird erst nach der kompletten Schlosssanierung in Angriff genommen, also wohl erst in ein paar Jährchen…
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Alt 21.08.13, 22:25   #42
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Weißt Du, was dort für ein Belag für die Wege gewählt wurde?
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Alt 21.08.13, 23:11   #43
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Hey, also da kann ich wirklich was zu sagen, weil das mal in der Zeitung erwähnt wurde.
Es handelt sich um eine rote, wassergebundene Decke. Das Material, das für die Wege genommen wurde, besteht aus Gesteinsbruch und ist mit Füllstoffen angereichert.
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Alt 21.08.13, 23:19   #44
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Promenade an der Stadtmauer

Dieses im Bau befindliche Projekt möchte ich auch kurz erwähnen. Es handelt sich dabei um einen Weg, den die Stadt gerade an der südlichen Stadtmauer entlang realisiert (im Luftbild vereinfacht als rote Linie dargestellt).


© Google

Dieses Gebiet war für Normalsterbliche bisher unerreichbar, da das Areal zum einen unterschiedlichen Grundstückeigentümern gehört und zum anderen recht zugewachsen war. Güstrow hatte sich vor gar nicht allzu langer Zeit einmal für die Austragung der Landesgartenschau 2014/15 beworben und hatte auch gute Chancen. Das Konzept war bereits weit fortgeschritten und bestand darin, den gesamten Grüngürtel der Wallanlagen um die Innenstadt herum als Fläche für die LAGA zu nutzen. Die verschiedensten Projekte sollten realisiert werden. Letztlich kam ein generelles Nein aus der Landeshauptstadt. Aus Kostengründen wolle man überhaupt keine Gartenschau veranstalten, da die Finanzierungskonzepte der Kandidaten zu unsicher waren.
In Güstrow entschied man sich trotz der Absage aus Schwerin, einzelne Projekte dennoch zu realisieren. Und dieser Promenadenweg ist einer davon. Er führt vom Parkplatz einer Pflegeresidenz (früher Gefängnis) im Osten an der Stadtmauer entlang bis zum John-Brinckman-Gymnasium im Westen.
Noch ist der Weg nicht fertig, aber es gibt jetzt ein paar Eindrücke von der Baustelle:











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Alt 22.08.13, 00:15   #45
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RianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz sein
Neubau Pferdemarkt 17/18


© Google

Diesen Beitrag wollte ich heute noch fertigmachen und reinstellen. Es geht um das Projekt am Pferdemarkt (zuletzt in #28 erwähnt). Hier ist natürlich sehr viel passiert, obwohl das Projekt durch den harten Winter einige Wochen in Verzug geraten ist. Erst Mitte April konnte man so richtig durchstarten. Ende Juli wurde bereits das Richtfest gefeiert.
Fotos vom letzten Wochenende gibt es jetzt:



In den letzten Wochen kam immer mal Kritik von einigen Bürgern, dass sich der Neubau nicht an der Häuserflucht orientiere, viel zu stark in den Straßenraum rückt und dadurch den ungehinderten Blick vom Wall zum Postgebäude (im Hintergrund) zerstört. Ich muss sagen, dass ich zunächst auch etwas stutzig war und mich gewundert habe, warum man das gemacht hat. Die Erklärung kam prompt. Das Gebäude steht exakt an der Stelle, an der auch der Vorgängerbau gestanden hat. Das reicht für mich als Erklärung
Zumal (und deshalb wollte ich auch das obige Foto zeigen) die Gebäude auf der anderen Seite ebenfalls ab einer bestimmten Stelle weiter in den Straßenraum rücken. Das kann man historisch betrachtet erklären. An dieser Stelle hörte nämlich die mittelalterliche Stadt auf. Im 19. Jahrhundert kam es zu einer Stadterweiterung und an dieser Stelle zu einer Verlängerung der Straße. Der Straßenraum wurde aber verbreitert ausgeführt. Daher kommt der Unterschied in der Breite zustande. So viel dazu. Hier mal der ungehinderte Blick in Richtung Post:



Jetzt aber endlich zum Neubau ein paar Fotos. Die Nordecke in der Gesamtperspektive:



Die ersten Fenster werden eingesetzt. Auch hier wird Wert auf ein historisierendes Bild gelegt: gesprosste Holzfenster, die mir persönlich sehr gut gefallen.



Ein Blick in die Straße Hageböcker Mauer, in der ein viergeschossiger Giebel den Abschluss und Übergang zum Bestandsgebäude bildet:



Das Erdgeschoss wird im Moment noch gedämmt. Hier werden die Fenster nicht in Holz ausgeführt.



Die Ecke wird in den oberen Etagen gerundet, im Erdgeschoss hingegen abgeschrägt. Interessant ist, dass an dieser Stelle auf der Visualisierung noch ein Eingang zu sehen ist, während in Wahrheit nur Fenster mit Brüstung gebaut worden sind. Der Haupteingang kommt also in die andere Ecke des Neubaus.



Die anderen Fassaden an der Straße Krönchenhagen (Südseite des Neubaus), wo ebenfalls ein Giebel als Abschluss errichtet worden ist:



Und noch ein Foto des Haupteinganges, der sich an der Südostecke befindet:



So, das waren erst einmal genug Fotos von diesem Projekt.
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