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Alt 31.07.14, 13:23   #91
RianMa
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Heute sollen vorläufig noch zwei letzte Beiträge folgen. Bei beiden handelt es sich um Gebäudeabrisse. Im April und Mai dieses Jahres wurde in der Straße "Tiefetal" ein unsaniertes Gebäude abgerissen, das sich bis dahin so präsentierte:



Der Eindruck von Süden, vom Pferdemarkt kommend:



Die Stadt hatte zuvor das entsprechende Grundstück erworben, um hier einem Beschluss der Stadtvertretung nachzukommen, der sich mit der Parkplatzsituation in der Güstrower Innenstadt auseinandersetzt. Dieses städtische Konzept sieht vor, den aktuell nutzbaren Parkplatz "An der Bleiche", der sich östlich des Altstadtringes befindet, aufzulösen und im Gegensatz dazu in der Innenstadt direkt neue Parkmöglichkeiten zu schaffen. Ein Teil davon soll hier in Tiefetal umgesetzt werden.





Auf dem Gelände des jetzt abgebrochenen Gebäudes (Tiefetal Nummer 12) sollen in einem ersten Schritt 21 Parkplätze entstehen, die mit einem Automaten bewirtschaftet werden. Das Areal ist bereits zum Teil umzäunt und der Boden verdichtet worden. In diesem Jahr wird die Anlage sicher noch fertiggestellt werden.



Die Stadt möchte in einem zweiten Schritt auch das ruinöse Nachbargebäude abreißen lassen und hier weitere 29 Parkplätze schaffen. Das Gebäude gehört aktuell noch einer Erbengemeinschaft, wobei die Verhandlungen sich als schwierig herausgestellt haben.



Kurzfristig wird hier wohl nichts passieren. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich darüber sehr froh bin. Ich persönlich habe so meine Probleme mit dem Parkraumkonzept der Stadt. Die Auflösung der Parkfläche "An der Bleiche" kann ich aus städtebaulicher Sicht nachvollziehen. Auf der anderen Seite befinden sich südlich des Altstadtrings an der Gleviner Straße und am Schlossberg zwei große Parkplätze, wobei der Zweigenannte meistens nicht komplett bzw. nur zur Hälfte belegt ist. Weiterhin gibt es in der Baustraße ein städtisches Parkhaus (also zwei Parallelstraßen weiter östlich), das ebenfalls kaum ausgelastet ist. Die Güstrower Innenstadt ist nicht besonders groß. Aus diesem Grund kann ich es nicht wirklich nachvollziehen, warum die Stadt überhaupt Parkflächen direkt in der Altstadt anbieten möchte. Die Wege sind so kurz, dass man vom Ring innerhalb von 5 Minuten auf dem Markt ist. Das sollte für keinen Güstrower ein Problem darstellen. Wem das zu weit ist, der kann auch mit dem Fahrrad oder mit dem Bus in die Stadt fahren. Das nun wertvolle Bauflächen mit Parkplätzen gefüllt werden, finde ich nicht korrekt.
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Alt 31.07.14, 14:09   #92
RianMa
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Stahlhof-Areal

Zum Abschluss möchte ich noch kurz ein paar Sätze über die aktuellen Entwicklungen auf dem Stahlhof-Areal verlieren (in Post #68 ausführlich beschrieben). Die Stadt hatte im letzten Jahr das komplette Areal vom ehemaligen Eigentümer gekauft, wobei vertraglich vereinbart worden ist, dass dieser alle baulichen Anlagen bis 31. Juli (das ist heute) beseitigt. Ein aktueller Blick zeigt, dass bis auf einige Fensterbereiche keine weiteren Abrisse vorgenommen wurden.



Die Ursache dafür liegt darin, dass auch bei diesen Objekten Anzeichen dafür gefunden worden sind, dass sich hier Fledermäuse eingenistet haben sollen. Die Vorgehensweise ähnelt sich mit dem Projekt in der Hollstraße. Die Untere Naturschutzbehörde hat Anfang des Jahres die Abrissarbeiten zum Schutz der Tiere gestoppt. Es folgte eine naturschutzrechtliche Prüfung durch einen Gutachter, die bei einem Vororttermin Ende April durch die Untere Naturschutzbehörde als mangelhaft deklariert worden ist. Eine weitere gutachterliche Prüfung wurde angesetzt, welche Anfang Juli abgeschlossen werden konnte. Letztlich wurde dem Eigentümer eine Abrissgenehmigung unter bestimmten Auflagen erteilt.
Zum Schutz der Vögel und Fledermäuse darf der Abbruch der Gebäude nicht vor dem 15. September bzw. die Rodung und Baufeldfreimachung nicht vor dem 15. Juli durchgeführt werden. Weiterhin sind Ausgleichmaßnahmen zu realisieren. Alle Arbeiten sollen bis spätestens 30. März 2015 abgeschlossen werden. Der Eigentümer will sich an diesen Vorgaben orientieren und verhandelt zur Zeit mit der Stadt bezüglich der Anpassung der vorliegenden Verträge. Eine Entscheidung seitens der Stadt wird wohl frühestens am 11. September gefällt werden, wobei ich von einem positiven Entschluss ausgehe.

Das bedeutet demnach, dass die Abrissarbeiten erst Mitte September fortgesetzt werden können. Ich hatte also recht mit meiner Vermutung im letzten Dezember, dass man in diesem Sommer nicht mit dem Abriss fertig sein wird.
Ich bin gespannt. Grüße und bis dann.
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Alt 01.08.14, 18:16   #93
Hausmeister
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Fantastische Bilder, sehr eindrucksvoll und informativ. Vielen Dank!
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Alt 14.08.14, 12:58   #94
RianMa
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Brand in Güstrower Innenstadt

Aus aktuellem Anlass muss ich kurz darüber informieren, dass das sich in Sanierung befindliche Gebäude an der Ecke Domstraße/Grüner Winkel (erst kürzlich gezeigt in Post #85) heute Nacht durch einen Brand zerstört worden ist!
Auch das noch unsanierte Nachbarhaus ist in Mitleidenschaft gezogen worden. Über die Brandursache weiß man noch nichts genaues, aber Erinnerungen werden wach, da 2005 ein Brandstifter allein im Grünen Winkel drei Brände gelegt hat, bei dem zwei wertvolle, historische Gebäude zerstört worden sind. Es kann aber auch sein, dass der Auslöser etwas mit der aktuellen Sanierung zu tun hat.

Ja, an einen solchen Vorfall hätte ich im Traum nicht gedacht. Das kann echt nicht wahr sein. Wie es nun mit dem Gebäude weitergeht - Abriss oder Wiederaufbau - wird sich wohl in den nächsten Wochen klären.
Da ich selbst keine aktuellen Fotos vorliegen habe, verweise ich auf den Artikel des Güstrower Anzeigers und die dort veröffentlichten Fotos.
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Alt 14.08.14, 14:07   #95
Saxonia
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Sehr bedauerlich. Das sieht wirklich schwerwiegend aus. Der gesamte Giebelbereich und Dachstuhl ist weg.
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Alt 18.08.14, 17:06   #96
RianMa
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Es ist leider auch sehr schwerwiegend. Und der Schaden für die historische Altstadt ist gravierend.
Erste Untersuchungen haben jetzt ergeben, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Brandstiftung handelt. Das Feuer ist im Obergeschoss des zerstörten Gebäudes ausgebrochen. Das hätten Tests mit Spürhunden ergeben.
Mittlerweile ist sicher, dass die Reste des zerstörten Gebäudes komplett abgerissen werden müssen. Leider hat es auch das historische Nachbargebäude so stark erwischt, dass es akut einsturzgefährdet ist. Die Stadt geht davon aus, dass auch dieses Gebäude abgerissen werden muss. Man hofft, zumindest die Fassade erhalten zu können. Dies ist leider nur ein schwacher Trost im Anbetracht der Verluste, die durch die Zerstörungswut Dritter verursacht worden sind. Im Bereich des Güstrower Marktes war der historische Gebäudebestand bis dato noch komplett erhalten gewesen.

Traurige Eindrücke gibt es jetzt vom Tatort. Die Bilder sind von einer anderen Person aufgenommen worden (ein exklusives Nutzungsrecht liegt mir vor).



Wäre alles nach Plan verlaufen, wären Ende des kommenden Jahres beide Eckgebäude in saniertem Zustand gewesen. Es hätte dann nur noch das Giebelhaus rechterhand gefehlt. Dieses und das Brandgebäude werden nun leider in naher Zukunft abgerissen.







Die kürzlich begonnene Sanierung ist damit hinfällig geworden. Wenn die Gerüste abgebaut sind, kommt das Abrissunternehmen.



Was soll man dazu noch sagen?
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Alt 29.08.14, 16:44   #97
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Neuigkeiten Ecke Domstraße/Grüner Winkel

Seit gestern laufen die Abrissarbeiten am Eckgebäude Markt 29. Bis zum Ende der kommenden Woche sollen die letzten Spuren des Brandobjektes verschwunden sein. Damit kann auch endlich die Vollsperrung der Domstraße und des Grünen Winkels aufgehoben werden. Mittlerweile gilt eine Brandstiftung als gesichert. Gesucht werden zwei Männer, die sich zur Tatzeit vor Ort aufgehalten haben sollen.
Der Eigentümer hat sich in der Zwischenzeit zu Wort gemeldet und gibt an, einen Neubau in Betracht zu ziehen, sollten die Gespräche mit seiner Versicherung positiv verlaufen. Dieser könnte die Kubatur des Vorgängerbaus aufnehmen, so wünscht es sich zumindest die Stadt.
Noch ist das alles aber Zukunftsmusik. Bis hier etwas passiert, werden sicher noch Monate vergehen.

Die folgenden zwei Fotos sind vom Kirchturm der Pfarrkirche aufgenommen worden. (Ein exklusives Nutzungsrecht liegt mir abermals vor.)

Es ist gut zu sehen, dass der straßenseitige Giebel wie bei einem Kartenhaus nach hinten geklappt ist, da die durch den Brand zerstörte Fachwerkkonstruktion instabil geworden war und zusammengefallen ist.



Das Tragische an dem folgenden Foto sind die türkisen Abdeckplanen auf dem Dach des Hauses oben rechts im Bild. Hier wurde zuletzt ein Fachwerkhaus durch Brandstiftung zerstört und später abgerissen. Das benachbarte Gebäude mit dem offenen Dach ist bis heute nicht saniert worden.
Die Baulücke dahinter "verdanken" wir ebenfalls einer Brandstiftung. Hier stand vor Jahren noch ein beeindruckendes Renaissance-Gebäude (Grüner Winkel 4). Auch bei dem links der Baulücke zu sehenden Haus mit der gelben Fassade hat vor einiger Zeit das Dach gebrannt.



Was mit dem Gebäude Markt 30 (Nachbarhaus des aktuellen Brandobjektes) - Abriss oder nicht - passiert, weiß ich momentan noch nicht.
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Alt 29.08.14, 17:55   #98
Saxonia
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So viele Brandstiftungen auf so engem Raum, hat man es hier unter Umständen sogar mit den selben Tätern zu tun?
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Alt 29.08.14, 21:06   #99
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Das kann durchaus angenommen werden. Es stellt sich auch die Frage, warum (mit Ausnahmen) die meisten Brände im Grünen Winkel entfacht worden sind. Womöglich wohnen die Täter nicht weit entfernt und kennen daher die Umgebung sehr genau. Aber das sind alles nur Spekulationen. Vielleicht sind es auch mehrere Verursacher. Die Serie der Brandstiftungen zieht sich jetzt schon über 10 Jahre hin, ohne dass je ein Täter gefasst worden ist.
Die Ausnahme bildet die erste Brandstiftung vor exakt 10 Jahren (28.08.2004), als ein großes Gebäude am Domplatz durch einen Brand zerstört worden ist. Der Täter hat sich kurz danach der Polizei gestellt.
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Alt 30.08.14, 00:23   #100
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Puh, das ist ja haarsträubend. Die verdächtigten Männer müssen es vielleicht nicht gewesen sein (?). Zuletzt gab es einige verheerende Vorfälle im Süden durch dumme Kinderstreiche. Da hat die Polizei nun echt zu tun, mit der Schwere der Taten steigt auch die Angst und der Ermittlungsumfang. Eigentlich müsste es gelöst werden können, obwohl das den Ruinen auch nichts mehr nützt, jedoch vorbeugend gegenüber den anderen Altbauten.
Ein echter Krimi auf dem platten Land.
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Alt 25.09.14, 00:02   #101
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Fachhochschule Güstrow

Einhundert Beiträge sind geschafft und ich möchte zu Beginn der nächsten einhundert Beiträge die in Güstrow ansässige Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern vorstellen. Diese liegt südlich der historischen Innenstadt an der Goldberger Straße und ist als das größte, geschlossene Backsteinbau-Ensemble in MV in die Denkmalliste des Landes eingetragen.
Der Bau des Gesamtkomplexes startete im Jahr 1937 und wurde fünf Jahre später eingeweiht. Zunächst als Lehrerbildungsanstalt errichtet, wurde es auch zur Zeit der DDR in diesem Sinne weitergenutzt und großflächig erweitert. In den 70er Jahren wurde das Institut zur Pädagogischen Hochschule "Liselotte Herrmann" umgewandelt. Zu Ehren von Liselotte Herrmann, einer kommunistischen Wiederstandskämpferin während der NS-Zeit, wurde 1972 auf der Freifläche vor dem Hauptgebäude ein Denkmal aufgestellt. Seit 1991 ist die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung hier ansässig.

Ich möchte die Fachhochschule deshalb vorstellen, weil sie zum einen städtebauliche und architektonische Qualitäten aufweist und weil man zum anderen seit Jahren sukzessive in die Sanierung der Bestandsgebäude und in moderne und für die Ausbildung der Studenten notwendige Neubauten investiert.
Die Erklärung des Komplexes kann etwas kompliziert werden. Die Fachhochschule verfügt neben dem Hauptgebäude über drei Lehrgebäude, ein weiteres viertes Lehrgebäude mit Festsaal, 11 Wohngebäude mit etwa 450 Wohnheimplätzen, eine Sporthalle und einen Sportplatz im Zentrum des Campus. Aktuell wird zudem eine Raumschießanlage errichtet, die gleich noch Thema sein wird.

Das Herzstück des Areals bildet das Hauptgebäude von 1942, an welches sich symmetrisch zu beiden Seiten L-förmige Lehrgebäude anlagern.



Im hohen Giebelbereich der klassizistisch anmutenden Hauptfront muss sich zur Entstehungszeit eine Art Wappen oder ähnliches befunden haben, das bereits zur DDR-Zeit nicht mehr vorhanden war bzw. überdeckt worden ist. Das Lehrgebäude linkerhand:



Das baugleiche Pendant auf der Nordseite:



Es folgen noch zwei Fotos aus dem letzten Frühjahr, die den Gesamtzusammenhang noch deutlicher machen. Auf dem ersten ist zudem das oben angesprochene Denkmal für Liselotte Herrmann zu sehen.





Auf der Rückseite wirkt das Hauptgebäude durch den Gelängeversprung wesentlich größer. Im Erdgeschoss fällt der Kollonadengang in Natursteinausführung auf, wobei im darüberliegenden Mauerwerksverband flache Bögen angedeutet werden. Die seitlichen Lehrgebäude und das Hauptgebäude bilden hier einen zu drei Seiten abgeschlossenen Hof, von dem man wiederum auf den angrenzenden Sportplatz sehen kann.



Ein Blick über den Sportplatz zum Hauptgebäude samt angrenzender Lehrgebäude:



Links im Hintergrund ist ein großes Gebäude mit Satteldach zu sehen. Dabei handelt es sich um ein weiteres Lehrgebäude, dessen Besonderheit aber in dem großen Festsaal liegt, der den Großteil der Kubatur ausfüllt. Von der Straßenseite präsentiert sich dieses Gebäude folgendermaßen:



Letztes Jahr sah es hier noch so aus:





Die aktuellen Sanierungsmaßnahmen konzentrieren sich auf dieses Lehrgebäude (Haus IV), das in den 50er-Jahren errichtet worden ist. Zunächst wurde das gesamte Objekt trockengelegt und abgedichtet. Im letzten Jahr wurde die große Vortreppe von Grund auf erneuert. Die historischen Kandelaber und Leuchten wurden aufgearbeitet und der Vorplatz mit einer neuen Backsteinmauer umfasst. Im Inneren stand vor allem die Umsetzung notwendiger Brandschutzmaßnahmen im Vordergrund (Vorhänge, Türen etc.). Die Details der Innenräume wie etwa der rote Marmorfußboden wurden aufgearbeitet.



Bis 2015 finden weitere Arbeiten im hinteren Gebäudeteil statt. Danach soll es mit der Sanierung des Daches und der restlichen Fassaden weitergehen. (Das würde ich mir auch für das Hauptgebäude wünschen.)

Weitere Aufnahmen dieses Objektes:









An der jeweils ersten Achse der Seitenfassaden hat man steinerne Reliefs angebracht, die 1956/57 durch den Bildhauer Jo Jastram gefertigt worden sind und Bildung und Kultur thematisieren.



Die Südseite, bei welcher man an den großen, vertikalen Fenstern die Ausmaße des Festsaales erahnen kann:



Am angelagerten Seitenflügel steht zur Zeit ein Gerüst. Die alten Fenster werden durch neue ersetzt.



Die Gerüste stehen aus dem gleichen Grund auch auf der rückwertigen Seite.



Bisher wurden 1,2 Millionen Euro in die Sanierung des Gebäudes investiert.

Kommen wir zum Lehrgebäude II, das sich südlich an den Hauptkomplex anschließt und die große Freifläche an der Goldberger Straße nach Süden abschließt.



Dieses Gebäude stammt ebenfalls aus den 50er-Jahren, fühlt sich dem sozialistischen Klassizismus jedoch nicht mehr so stark verpflichtet wie das zuvor gezeigte Lehrgebäude.



Ein Blick in das Foyer im Übergang zur Caféteria:



Im rückwertigen Bereich lagert sich ein Hörsaal an, welcher ebenfalls an der Gestaltung der Seitenfassade ablesbar ist.





Der Verbindungsbau zwischen dem Hauptgebäude und dem Lehrgebäude II erinnert durch seine runde Ausformung stark an die Entwürfe von Erich Mendelsohn.



Auch die Wohnheime sind größtenteils in dieser Zeit entstanden. Dementsprechend präsentieren sie sich auch in der bekannten Backsteinoptik.

Das Wohnhaus 4:



Das Wohnhaus 7:



Der Blick auf die Häuser 1 und 2:



Bei zwei Wohnheimen handelt es sich um sanierte Wohnblöcke:



Das Pförtnerhäuschen am Schwarzen Weg:



Zwei Gebäude fehlen noch. Westlich der großen Sport- und Laufanlage liegt die Sporthalle, die 2006 bis 2008 gebaut worden ist.



Daneben entsteht aktuell die bereits erwähnte Raumschießanlage nach den Entwürfen des Architekturbüros Bastmann und Zavracky. Die Kosten belaufen sich auf 5, 4 Millionen Euro. Das Gebäude weist eine Nutzfläche von 1340 m² auf, die sich insbesondere durch die zwei Hauptfunktionen (25m-Bahn für Schießübungen, 20m*20m großer Simulationsraum) ergeben. Die erforderliche Technik und Lüftungsanlage wird neben dem Gebäude statt auf dem Dach errichtet. Das Gebäude soll sich trotz seiner modernen Gestalt durch die Wahl von Backstein in den Gesamtkomplex der Fachhochschule einfügen. Entgegen der ursprünglichen Planungen (Visualisierung), die roten bis dunkelroten Backstein vorsahen, ist die realisierte Fassade in meinen Augen jedoch etwas zu stark ins Schwarz-Braun abgewichen.





Die Fertigstellung ist für das kommende Jahr vorgesehen.
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Alt 25.09.14, 11:27   #102
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Kinder- und Säuglingsheim

Bevor ich mich wieder den innerstädtischen Projekten zuwende, möchte ich den Beitrag über die Fachhochschule noch um zwei weitere, wichtige Gebäude ergänzen.
Es handelt sich dabei um das ehemalige Kinderheim sowie das ehemalige Säuglingsheim der Stadt. Beide grenzen in nördlicher Richtung an die Fachhochschule, parallel zur Goldberger Straße.
Auf dem folgenden Foto (Feb. 2008, vom Wasserturm aufgenommen) sieht man links das große Lehrgebäude IV der Fachhochschule, welches ich im obigen Beitrag schon vorgestellt hatte. Jetzt geht es um das Nachbargebäude rechts davon mit dem dunklen Dach (Säuglingsheim), sowie um das daran anschließende Gebäude mit dem roten Dach, das teilweise durch Bäume verdeckt wird (Kinderheim).



Beide Gebäude sind aktuell von Leerstand betroffen und besonders das Säuglingsheim stark sanierungsbedürftig. Ende der 20er Jahre wurde zunächst das Kinderheim gebaut. Das Gebäude wurde dabei mit einem großen Abstand zur Goldberger Straße errichtet. An dieser Baulinie orientierten sich in den Folgejahren auch das Säuglingsheim (30er Jahre) sowie das Hauptgebäude der Fachhochschule (Ende der 30er Jahre). Erst zur DDR-Zeit wurden durch den Bau der Lehrgebäude II und IV, die näher an der Goldberger Straße positioniert worden sind, die Heime städtebaulich abgetrennt.

Ich starte mit dem Säuglingsheim, das vor einiger Zeit in den Besitz der Fachhochschule übergegangen ist. Es laufen seit Jahren Planungen, das Säuglingsheim sinnvoll zu integrieren. Ein genaues Nutzungskonzept liegt bisher noch nicht vor. Erst dann kann eine Sanierung ins Auge gefasst werden.

Von der Goldberger Straße aus kann das Objekt aufgrund üppiger Vegetation kaum noch eingesehen werden.





Das Gebäude präsentiert sich zur Hauptstraße mit einer symmetrisch gestalteten Fassade, die durch einen kleinen Giebel betont wird. Der L-förmige Grundriss ergibt sich durch den Seitenflügel, der vermutlich etwas später im rückwertigen Bereich angebaut worden ist. Die Rückseite des Hauptgebäudes wirkt durch den Geländeversprung wiederum etwas größer.





Eindrücke vom Seitenflügel:





Die obigen beiden Bilder zeigen die Hofansicht, während das folgende Bild den Eindruck vom Schwarzen Weg wiedergibt.



Es folgt nun das benachbarte ehemalige Landeskinderheim. Entworfen wurde es damals von dem Architekten Martin Eggert. Auch zur Zeit der DDR behielt es seine Funktion und wurde erst nach der Wende zu einem Bildungszentrum des Internationalen Bundes e.V. umfunktioniert. Vor wenigen Jahren hat der IB das Gebäude jedoch aufgegeben. Seitdem steht es leer und wartet auf eine neue Nutzung.





Das Kinderheim wirkt durch seine symmetrische und streng neoklassizistische Backsteinfassade eher wie eines der vielen Gutshäuser in der Umgebung. Im Verhältnis zum angrenzenden Säuglingsheim macht es auch einen viel repräsentativeren Eindruck. Schade, dass es so versteckt liegt.





Die Rückseite präsentiert sich in ähnlicher Form. Die an der Vorderseite nur angedeuteten Seitenrisalite werden hier zu massiven Seitenflügeln ausgeformt.







Der giebelbekrönte Mittelrisalit präsentiert sich mit farbiger Bleiverglasung.



Der freie Blick in die Natur ist in den letzten Jahren leider durch eine meiner Meinung nach völlig missratenen Ein- und Mehrfamilienhaussiedlung an der Wallensteinstraße verstellt worden. Die Stadt hat hoffentlich daraus gelernt und lässt sich bei zukünftigen Neubauplanungen (z.B. Stahlhof-Areal) das Ruder nicht so einfach aus der Hand reißen.



So, in den nächsten Beiträgen soll es dann wieder um die Projekte im direkten Zentrum gehen.
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Alt 06.10.14, 14:17   #103
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Sanierung Domschule

Dann will ich mal den Startschuss geben für die Projekte in der Innenstadt von Güstrow. Den Anfang macht die Domschule in der Schulstraße (zuletzt in #79), wo die letzten Arbeiten in Kürze abgeschlossen werden. Das betrifft noch Restarbeiten im Gebäudeinneren sowie auf den Freiflächen vor dem Gebäude. Die Gymnasiasten können also kommen. Damit wäre das auch der letzte Beitrag zu diesem 4,4 Millionen Euro teuren Vorhaben, das ich im Oktober 2012 in #19 zu Beginn der Bauarbeiten das erste Mal erwähnt hatte.

Damals präsentierte sich die seit etlichen Jahren leerstehende Schule in diesem Zustand:



Beide Gebäudeteile (Hauptgebäude von 1579 und Nebengebäude von 1868) wurden von Grund auf saniert. Ein modernes Eingangs- und Treppengebäude dient in Zukunft der Erschließung aller Ebenen. Die umgestalteten Außenräume geben seit Neuestem ein sehr ansprechendes Bild ab.









Ein etwas verschwommener Blick durch die Eingangstür des modernen Anbaus. Das Rostrot der Treppe musste schließlich doch einem hellen Grau weichen. Dennoch macht das Endergebnis einen sehr angenehmen Eindruck.



Zum Schluss nochmal ein Blick aus der Kerstingstraße auf die repräsentative Giebelfassade des Altbaus:

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Alt 06.10.14, 16:19   #104
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Domstraße 11/12

Weiter geht es mit der in Post #80 erwähnten recht unscheinbaren Sanierungsmaßnahme am Domplatz 11/12. Dort wurde die Fensteraufteilung im Erdgeschoss im Sinne einer Anpassung an die obere Etage geändert. Mittlerweile ist auch das Mauerwerk wieder verputzt worden. Es wäre schön gewesen, wenn diese gleich noch einen Anstrich verpasst bekommen hätte.



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Alt 06.10.14, 16:47   #105
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RianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz seinRianMa kann im DAF auf vieles stolz sein
Gleviner Straße 23-25

Die umfangreichen Bauarbeiten an den drei historischen Bauten in der Gleviner Straße 23-25 gehen unvermindert weiter (zuletzt in #81). Die Straßenfassaden sind inzwischen eingerüstet worden, da man allmählich mit der Sanierung der Vorderseiten der Gebäude startet. Bei meinem letzten Besuch im Juli waren diese noch gerüstfrei. Die Nummern 24 und 25, die zu einem Großteil neu aufgebaut werden mussten, sind bereits im Rohbau fertiggestellt. Aktuell werden die Dachzonen neu ausgebildet.

Zunächst kommen Aufnahmen aus der Gleviner Straße:



Die Stützkonstruktion, die die Stadt vor dem Verkauf an den jetzigen Investor als Notsicherungsmaßnahme veranlasst hatte, nachdem Teile des Erkers der Nr. 24 herabgefallen waren, ist nun im Zuge der Sanierung wieder abgenommen worden. Die Nummer 24 erhält wieder zwei Gauben, die im Moment im Entstehen sind.





Auf der Rückseite scheinen demnächst die ersten Fenster eingesetzt zu werden. Es fehlt noch immer der Anbau für den Fahrstuhl an der Nummer 23. Potenzielle Mieter in den Nummern 24 und 25 werden auf großzügige Balkone hoffen dürfen.



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Alle Fotographien sind generell durch mich aufgenommen und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Danke.
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